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Antoine, 36
Unternehmer
Berlin

Antoine, 36
Unternehmer
Berlin

„Auf meinen Reisen habe ich viel über Glück gelernt“

Antoine

bereits "verkuppelt"

Antoine hat sich mehrmals im Leben neu erfunden. Aus dem introvertierten Nerd wurde ein extrovertierter Unternehmer. Aus dem jungen Mann, der in Frankreich aufgewachsen ist, wurde einer, der in mehreren Ländern lebte und inzwischen in Berlin wohnt. Es ist dem 36-Jährigen wichtig, sich weiterzuentwickeln – und die Frau an seiner Seite sollte das auch. Eine, die mehr Zeit vor dem Spiegel als in der Natur verbringt, hätte übrigens wenige Chancen bei ihm. Antoine sucht jemanden, der genauso gerne wie er die Welt entdeckt und die Zeit in der Natur genießen kann.

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Eigentlich wollte Antoine vor drei Jahren nur eine kurze Auszeit nehmen. Sich sammeln und überlegen, wohin mit ihm und seinem Leben. Er hatte einige Jahre in Australien gelebt und dort als Berater gearbeitet, aber irgendwie zog es ihn weg. Er wollte etwas anderes erleben, wusste aber nicht wirklich, was genau das sein sollte.

„Am Ende entschied ich mich zwischen Wien, München und Berlin“

Aus den geplanten drei Monaten wurde am Ende mehr als ein Jahr. Antoine reiste durch Südamerika, Brasilien, Chile, Bolivien, er lernte Spanisch, verbrachte zwei Monate in Indien – und war nach einer Weile sicher, dass er irgendwo neu anfangen will. In den Monaten auf Reisen hatte er eine Liste geschrieben mit all den Städten, in denen er sich das vorstellen konnte. Dort standen Städte wie Amsterdam, San Francisco, Buenos Aires, Barcelona, Melbourne. Er priorisierte sie nach einigen Kriterien: Wie groß ist die Stadt? Gibt es rundherum Natur, Seen, Berge? Wie geht es der Wirtschaft? Ist der Ort gut für Gründer? Mag ich die Mentalität der Menschen? „Am Ende blieben Wien, München und Berlin.“ Und Berlin fühlte sich richtig an. „Außerdem bot mir ein Freund eine Wohnung an“, sagt Antoine und grinst. Das war dann der ausschlaggebende Grund. Deutschland hat ihn schon lange fasziniert. “Das Rationale und Smarte von euch Deutschen, das hat mich immer angezogen.“

„Ich habe eine Theorie über das Glücklich-Sein“

Antoine hat die Zeit unterwegs genutzt, um sich zu sortieren. Am Ende war klar: Er will gründen, etwas Eigenes aufbauen. Und sich mit seiner Theorie beschäftigen. „An der arbeite ich schon sehr lange“, erzählt er. „Es geht ums Glücklich-Sein – und wie man daran arbeiten kann, das eigene Glück zu optimieren.“ Antoine hat Modelle entwickelt, die auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und von denen er sagt, dass sie veranschaulichen, wie Glück funktioniert und wie man es steigern kann. „Glücklich-Sein hat Auswirkungen auf alles, was wir tun“, sagt er. Antoine arbeitet als Coach und hält Vorträge über Glück. Die letzten Monate hat er angefangen ein Buch darüber zu schreiben: Antoine hat all die Gedanken, die auf bunten Post-It-Zetteln an den Wänden seiner Wohnung hängen, in Worte gegossen und aufgeschrieben.

„Um die Welt zu reisen ist die beste Schule“

Antoine war nicht immer so optimistisch und aufgeschlossen. Er hat sich mehrmals im Leben neu definiert. „Als Kind war ich ein Nerd, habe mich vor allem mit Technik beschäftigt und hatte kaum Freunde“, erzählt er. Das hat sich durch seine Reisen geändert. Er ist offener geworden, hat sich auf neue Kulturen und Menschen eingelassen. „Ich habe auf meinen Reisen wahnsinnig viel gelernt.“ Auch über Glück und Zufriedenheit. Er grübelt auch nicht mehr so viel wie früher. „Ich lasse Dinge auf mich zukommen, überlege nicht ständig, sondern mache einfach.“ Seine Vorstellung von Erfolg: „Es geht darum, wie man sein Leben lebt, nicht nur darum, wie gut man in seinem Job ist“, sagt er. Die Frau seiner Träume sollte das auch so sehen.

Antoine meditiert und macht Yoga – und er geht regelmäßig spazieren. „So kriege ich den Kopf am besten frei“, sagt er. Gesund zu leben und zu essen ist ihm wichtig, am Morgen gehören Sport und ein grüner Smoothie zu seinem Ritual. Und den Rest des Tages? Verbringt er gern mit Freunden. „Ich kann gut Zeit mit mir allein verbringen, bin aber lieber unter Menschen“, erzählt er.

„Ich bin eher zufällig in Australien gelandet“

Der 36-Jährige ist inzwischen viel herumgekommen. Er ist in Frankreich aufgewachsen und hat dort Ingenieurwesen studiert. Eigentlich wollte er nach dem Studium nach Kalifornien, „das war immer mein Traum“, sagt er. Nach dem Studium war er auch einige Monate dort, um zu forschen. Gelandet ist er schließlich in Australien. „Weil die USA doch nicht so toll waren, wie ich dachte. Und weil ich in ein Land wollte, in dem die Menschen Englisch sprechen und um mich herum viel Natur ist“, erzählt er. In Australien bot man ihm eine Doktorstelle an, im Anschluss einen Job als Berater. Er blieb – am Ende elf Jahre lang. Das Tolle an Australien? Einfach mit dem roten Geländewagen los, Matratze in den Kofferraum und ab ans Meer. „Das habe ich oft gemacht – und das vermisse ich in Berlin.“

Da es in Berlin und der Umgebung aber Seen und viel Natur gibt, macht er seine Trips in einer  abgespeckteren Version. Er packt seinen großen Rucksack, steckt den Schlafsack hinein, die zusammengerollte Luftmatratze, nimmt sein Zelt und setzt sich aufs Rad oder in die Bahn. „Ich bin dann einfach weg für ein oder zwei Tage, in der Natur.“ Mal macht er sich alleine auf den Weg, mal mit Freunden. Er organisiert diese Ausflüge auch für andere Leute, die genau wie er gerne draußen sind. „Die Ruhe, das viele Grün, einfach mal abschalten, weg vom Trubel der Stadt.“ Es geht ihm vor allem um die Natur, weniger um das Spartanische beim Zelten. „Auch wenn ich wirklich nicht viel brauche.”

„Ich besitze nicht viel – weil mir Konsum nichts bedeutet“

Denn Antoine hängt nicht sehr an Gegenständen. „Ich bin kein Konsum-Mensch“, sagt er. Auch etwas, das er während seiner Reisen gelernt hat. „Die ärmsten Menschen, die ich getroffen habe, waren die glücklichsten“, erzählt er. Deshalb hat er kurz vor seinem Umzug nach Berlin vieles verkauft, seine Möbel und den roten Geländewagen, den Schuppen voller Werkzeuge. Trotzdem liebt er es noch immer, Dinge zu reparieren. „Egal ob Autos, Elektrogeräte oder Computer – ich freue mich immer, wenn ich Freunden helfen kann.“ Inzwischen hat er kaum etwas, was ihm gehört. „Eigentlich passt alles, was ich besitze in vier Koffer“, sagt er und zeigt auf die Koffer unter seinem Bett. Die helle, kleine Wohnung hat er möbliert gemietet. Er besitzt ein Fahrrad und ein Zelt, ein Laptop, einen Beamer und einen Mixer, ein paar Kleinigkeiten. Nicht, weil er nicht in Berlin angekommen wäre. Sondern, weil Antoine keinen Wert darauf legt, viel zu besitzen. „Es fühlt sich leichter an so“, sagt er. Und wenn man ihm etwas schenken will? „Dann lieber Zeit, eine Unternehmung, einen Ausflug“.

„Zum ersten Mal in einer Salsa-Bar, dachte ich: Wow!“

Antoine mag Stillstand nicht. Er will lernen und neue Menschen kennenlernen, diskutieren und zuhören. Er mag das Gefühl herausgefordert und inspiriert zu werden. Die Frau, mit der er sich sein Leben vorstellen kann, muss das können: ihn herausfordern und mit ihm zusammen wachsen. Er ist seit etwa zwei Jahren Single, seit er aus Australien nach Berlin kam. Er hat in einigen längeren Beziehungen gelebt und sucht eine Frau, die genau das will: Eine enge, ernsthafte Beziehung. „Ich liebe es zu kuscheln – deshalb: Je verschmuster, desto besser“, sagte Antoine. Und wenn sie dann auch noch gerne tanzt, wäre das wunderbar. Am liebsten Salsa und Swing. „Das ist eine Form der Interaktion, die ich wirklich toll finde“, sagt er. Diese Mischung aus Körperkontakt, Musik und Bewegung fasziniert ihn immer wieder. Er hat damit in Australien angefangen. „Ein Freund hat mich an einem Abend mit in eine Salsa-Bar genommen und ich dachte gleich: Wow!“. Auch heute ist es eine der ersten Fragen, wenn er in eine neue Stadt kommt: Wo kann man gut Salsa tanzen?

„Die Denkweise und Einstellung einer Frau macht sie attraktiv für mich“

Das könnte er sich auch für das erste Date vorstellen. Es müsste nicht unbedingt ein Café sein, lieber ist ihm etwas Aktives. Er würde lieber eine Radtour machen, Kanufahren, Spazierengehen. „Ich fühle mich wohler, wenn ich in Bewegung bin – und zu lange sitzen kann ich ohnehin nicht.“ Dann steht er schon mal vom Sofa auf und tanzt durch die Wohnung. Einen bestimmten Typ Frau hat Antoine nicht. „Klar, ich muss sie attraktiv finden und sie mich“, sagt er. Aber eigentlich geht es ihm nicht so sehr um optische Dinge. Es ist vielmehr die Einstellung und die Denkweise einer Frau, die sie für ihn attraktiv machen. „Dass sie die Richtige ist, das weiß ich, wenn die Frau vor mir steht und ich ein bisschen Zeit mit ihr verbracht habe.“

Was Antoine mag:

Was Antoine nicht mag:

  • Konsumdenken und Statussymbole
  • Großflächige Tattoos
  • Fernsehschauen

(Portraitfotos: sceneline studios)

Antoine

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Antoine

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Glück, Erfahrungen, Ziele – hier erzählen Singles:

Elena, 28

Logopädin

Stefan, 50

Vertriebsleiter

Monika, 37

Autorin

Jürgen, 55

Versicherungskaufmann

Corinna, 47

Stylistin

Bianca, 45

Psychoanalytikerin