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Anna, 26
Projektleiterin
Essen

Anna, 26
Projektleiterin
Essen

„Ich möchte meine eigenen Grenzen testen“

Anna

kennenlernen?Chiffre: 7E6401ZL

Wenn Anna an der Staffelei steht, kann es darüber schon mal Nacht werden. Für die 26-jährige Projektleiterin aus Essen ist das ihre Form der Mediation. Doch sie kann auch ganz anders. Anna ließ sich schon aus einem Flugzeug  fallen und lief beim House Running ein Hochhaus hinab. Jetzt fehlt ihr nur noch der Mann, der mit ihr ruhige wie aufregende Momente gleichermaßen teilt, mit ihr kocht oder um die Welt reist – und sie am besten auf ihren Inlinern beim Bremsen auffängt.   

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Anna nimmt ihr Leben in die eigenen Hände. „Ich bin selbst dafür verantwortlich, wie es verläuft“, sagt sie mit Überzeugung. Mit Klagen und Meckern komme man nämlich kein Stück voran. Seitdem sie aber ihren eigenen Weg geht und dabei versucht, jeden Tag zu genießen, ist die 26-Jährige ganz schön weit gekommen. In eine leitende Position bei einem Institut für berufliche Bildung zum Beispiel. Oder von einem polnischen Dorf „mitten im Nirgendwo“ ins turbulente Stadtleben von Essen.
Dass Anna heute in einer gemütlichen Dachwohnung im angesagten Stadtteil Rüttenscheid lebt, hat auch mit ihrer Entschlussfreude zu tun. Zumindest in wichtigen Dingen. „Beim Italiener kann ich mich manchmal kaum entscheiden, ob ich Tagliatelle Salmone oder Pizza Rucola bestellen soll“, sagt sie schmunzelnd. In beruflichen Angelegenheiten gelingt ihr das hingegen leicht. „Da fälle ich bedeutende Entscheidungen oft innerhalb von Sekunden.“ Und kaum länger dachte Anna vor gut sechs Jahren über ihren Aufbruch nach. Von Polen nach Deutschland.

„Ich möchte immer wieder meinen Horizont erweitern“

Ihren Studienplatz für Journalismus hatte sie in ihrer Heimat, wo sie  mit einer zehn Jahre jüngeren Schwester zunächst in Danzig und dann in der polnischen Provinz aufwuchs, damals schon sicher. Dann aber verbrachte Anna spontan den Sommer bei Freunden ihrer Familie in Oberhausen. Und Deutschland hatte es ihr schnell so angetan, dass sie kurzerhand beschloss, künftig hier zu leben. „Ich war mir sicher, dass ich in Deutschland beruflich tolle Möglichkeiten habe“, sagt sie über den mutigen Schritt – und sollte Recht behalten.

So packte sie nach der Rückkehr also erneut ihre Koffer, reiste wieder nach Deutschland und begann nach nur sechs Monaten Deutschkurs bereits ihr Studium in Essen. Statt für Journalismus entschied sie sich für Soziale Arbeit. „Mit 19 ist man noch offen, mich hat vieles interessiert“, erklärt sie. 2015 hatte Anna ihren Abschluss in der Tasche und startete ihre Karriere bei einem Bildungsträger, der unter anderem Menschen in den Arbeitsmarkt integriert. Längst ist sie dort zur Projektleiterin aufgestiegen, ist nun für fast 50 Mitarbeiter verantwortlich. Ein rasanter Aufstieg, den sie vor allem mit ihrem Organisationstalent erklärt. Doch ehrgeizig ist Anna eben auch. „Ich möchte mich weiterentwickeln, immer wieder meinen Horizont erweitern“, sagt sie.

„Malen ist wie Meditation für mich“

Das passiert bei ihr durchaus auch im Privaten, auf Reisen etwa. Vor einem Besuch von Schloss Neuschwanstein hat sie sich erst einmal mit der Geschichte Ludwigs II. beschäftigt, hat alles gelesen, was ihr in die Finger kam. „Wenn ich ein Thema für mich entdecke, tauche ich tief ein“, verrät sie. Malen und Zeichnen etwa ist seit ihrer Kindheit ihre große Leidenschaft. Manche ihrer Werke sind groß und bunt, andere eher klein und in gedeckten Farben. „In meinen Bildern ist meine jeweilige Stimmung gut zu erkennen“, meint sie. An der Staffelei kann Anna leicht die Zeit vergessen, malt und skizziert auch mal bis tief in die Nacht. „Das ist wie Meditation für mich“, schwärmt sie.

Anna liebt diese ruhigen Momente, keine Frage. Doch hin und wieder will sie auch „Adrenalin spüren“. Mit Begeisterung berichtet sie von ihrem Tandemsprung, mit dem sie einst ihre Höhenangst überwunden hat. Auch Bungee Jumping und House Running konnte sie danach nicht mehr schrecken. „Ich möchte meine Grenzen testen“, sagt sie dazu – und bleibt irgendwie doch Realistin. Zum Inlinern am Baldeneysee packt sie sich vorsichtshalber in alle möglichen Schoner. Aus gutem Grund: „Das Bremsen ist meine Schwäche“, gesteht sie mit einem Grinsen.

„Ideal ist es, wenn zwei man Leben zusammenführt, aber jeder seine Eigenständigkeit behält“

Kein Wunder, dass der Traummann der energiegeladenen Polin viel sein darf, „nur kein Langweiler“. Auch Egoisten, die zu keinerlei Kompromissen bereit sind, haben bei ihr keine Chance. Daran ist vor fast drei Jahren eine längere Beziehung letztendlich zerbrochen. „Ideal ist es, wenn zwei man Leben zusammenführt, aber jeder seine Eigenständigkeit behält“, umreißt sie ihre Vorstellung einer Partnerschaft.

Dass Anna, die es im Beruf gewohnt ist zu führen, sich privat gerne einmal führen lässt, daraus macht sie kein Geheimnis. Das gilt nicht nur beim Tanzen, wo sie schmerzende Füße ihren High Heels zuliebe gerne in Kauf nimmt. „Das ist meine feminine Seite“, erklärt sie mit einem Strahlen. Mit übertriebener Romantik kann sie hingegen nichts anfangen. Obwohl. „Wenn ein Mann Klavier spielen kann, damit könnte er mich schon beeindrucken.“ Anna lacht. Das ist natürlich keine Grundvoraussetzung, sagt sie dann. Weitaus wichtiger sind ihr „Bildung, Gespräche – und im richtigen Moment schweigen können“.

„Ob Oper oder Club, das hängt ganz von der Laune ab“

Noch war der Richtige nicht dabei, seit sich Anna an Neujahr entschlossen hat, ihr Leben auch in Sachen Liebe in die Hand zu nehmen – und sich bei ElitePartner anmeldete. Welchen Partner sie sich wünscht, ist ebenfalls klar: Ein Mann, mit dem sie gemeinsam kocht oder die neue Sushi-Bar testet, mal in die Oper geht und mal im Club zu 90er-Pop tanzt, je nach Laune. Ein Partner mit dem sie erst um die Welt reist und später eine Familie gründet. Bis es soweit ist, vertraut Anna ganz ihrem Lebensmotto: „Glück“, sagt sie, „bedeutet nicht, von allem das Beste zu haben, sondern aus allem das Beste zu machen.“

Was Anna mag:

  • Malen an der Staffelei
  • Die Deutschen und ihre Ordnung
  • Inline-Skaten am Baldeneysee

Was Anna nicht mag:

  • Mangelnde Kompromissbereitschaft
  • Jammern, statt das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen
  • Übertriebene Romantik

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(Portraitfotos: sceneline studios)

Anna

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