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Angelika, 55
Innenarchitektin
Ludwigshafen

Angelika, 55
Innenarchitektin
Ludwigshafen

„Es macht mich glücklich, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen“

Angelika

sucht nicht mehr

Neben ihrem Fulltimejob als erfolgreiche Innenarchitektin tobt sich Angelika am liebsten mit Hammer, Säge und Pinsel in ihrer Künstler-Werkstatt aus. Die 55-jährige Powerfrau hat den Garten ihres modern eingerichteten Hauses in Ludwigshafen aus einer grünen Wüste in ein Kleinod mit asiatischen Flair verwandelt. Wenn die alleinerziehende Mutter einer erwachsenen Tochter für ihre vielen Projekte einmal Kraft schöpfen möchte, dann am liebsten bei Ausflügen in die nahe gelegene Pfalz. Zur Erholung gönnt sie sich ab und zu eine Kreuzfahrt durchs Mittelmeer.

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Kaffee trinken mit Angelika ist wie eine der Kreuzfahrten, die sie so liebt. Langweilig wird es garantiert nie! Bei perfektem Milchschaum auf dem Cappuccino und einem Stück Torte reist man ganz lässig von einem Gesprächshotspot zum nächsten, streift moderne Kunst, Bestsellerlisten und politische Debatten in den sozialen Netzwerken, um bei witzigen Fashion-Fragen zu ankern, etwa, warum man auf derben Lederboots fester im Leben steht und selbstgemachten Ketten ein Funken Seele anhängt. „Ich war schon als Kind neugierig und wollte etwas sehen und wissen von der Welt“, erzählt die sportlich-schlanke 55-Jährige, die sich in Ludwigshafen und Umgebung nicht nur als erfolgreiche Innenarchitektin von Arztpraxen, Büros und Privathäusern einen Namen gemacht hat, sondern auch als Künstlerin. Nicht stehen bleiben, sondern die eigenen Interessen und Stärken entdecken und weiterentwickeln, das ist und war ihr immer wichtig. Das modern eingerichtete Haus mit den tomatenroten Säulen im beschaulichen Ludwigshafener Stadtteil Maudach ist mit seinen hellen Fliesenböden und den weiß glänzenden Möbeln heute nicht nur die perfekte Leinwand für Angelikas Leben, sondern auch für ihre Bilder und Skulpturen. Da leuchten Popart-Gemälde neben spröden Reliefs aus Silbernägeln und Holz oder ist ein in seine Einzelteile zerlegter Stuhl zu einer bunt lackierten Plastik zusammen gewachsen.

„Ich liebe Baumärkte!“

Woher Angelika neben ihrem kreativen Fulltimejob diese Ideen nimmt? „Ich liebe Baumärkte!“, erzählt die agile 55-Jährige mit einem Lächeln und die wasserblauen Augen unter dem platinblonden Kurzhaarschnitt blitzen. Denn zwischen Baumarktregalen findet sie regelmäßig den Stoff, aus dem ihre Kreativität gemacht ist. „Kunst das bedeutet für mich nicht nach Schema F vorzugehen, sondern mit Fantasien zu spielen und aus ungewöhnlichen Materialien etwas wirklich Neues zu schaffen.“ Trotz lässigem Jeanshemd zur schmalen schwarzen Hose, an den Fingern glänzende Silberringe, die Augen und den Mund dezent geschminkt, würde man nicht unbedingt darauf kommen, dass sie in einer kreativen Phase stundenlang in ihrer kleinen Werkstatt steht und tüftelt. Mit Hammer, Meißel, Pinsel oder Säge geht sie dann ans Werk, tränkt zum Beispiel Holzspäne mit Farbe und kreiert daraus Objekte wie die leuchtend roten Gemälde mit der rauen Oberflächenstruktur im Wohnzimmer. „Ich in meiner Mitte“ hat Angelika die dekorative Serie mit den verschieden großen Kreisen genannt, die von Selbstfindung aber auch Abgrenzung erzählen. Gleich neben dem beeindruckenden Flachbildschirmfernseher, auf dem den Nachmittag über aktuelle Popmusikvideos laufen, steht der „Baum der Versuchung“, den Angelika aus einem abgeschnittenen Obstbäumchen geschaffen hat. An den Zweigen hängen knackig wirkende Kunststoff-Äpfel, der Stamm ist bunt bemalt. Erst auf den zweiten Blick blitzen erotische Motive im Farbspiel auf, Bilder von Brüsten und Fallussymbole.

„Richard Gere ist für mich das perfekte Beispiel für einen aufregenden Mann.“

Sexappeal, das hat für die 55-Jährige, die nach ihrer frühen Scheidung drei mehrjährige Beziehungen gelebt hat, viel mit Leidenschaft fürs Leben zu tun, aber auch mit Offenheit und Interesse an anderen Menschen. „Richard Gere ist für mich das perfekte Beispiel für einen aufregenden Mann. Er hat relativ kleine, fast unspektakuläre Augen. Aber sein wacher Blick, diese Güte und das intelligente Funkeln darin, machen ihn unwiderstehlich“, sagt sie. Zuhören und sich einfühlen können, das ist der Powerfrau nicht nur bei ihrer nächsten Liebe wichtig, sondern auch in ihrem Beruf. „Als Innenarchitektin geht es ja nicht um mich, sondern um die Ideen, Wünsche und Bedürfnisse meiner Kunden“, sagt Angelika. Beim Streifzug durch ihr Atelier im Souterrain fällt der Blick schnell auf ein gutes Beispiel: Auf einem mehrseitigen Plakat, dem Moodboard für die Umgestaltung einer Mannheimer Tierarztpraxis, hat Angelika viele kleine Puzzlestücke zu einem Gesamtkonzept zusammengefügt. Wochenlang hat sie dafür Herstellerprospekte und Internetseiten gesichtet, ist durch Geschäfte und Fußgängerzonen gestreift, bis sie die richtige Puzzlestücke beisammen hatte. Neben Stimmungsbildern kleben heute Skizzen von Sitzgelegenheiten, Farbtafeln und Mustertapeten neben Produktfotos von Möbeln, aber auch praktischen Details vom Schirmständer bis zum Sitzkissen. Eine kleine Welt aus kreativen Impulsen, die Angelika erfolgreich in die Praxis übertragen hat. Die renovierte Tierarztpraxis ist seit einem knappen Jahr eröffnet.

„Ich kann durchaus zupacken ohne Angst, mir die Hände schmutzig zu machen“

„Es macht mich glücklich, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen und zu sehen, wie daraus etwas Neues entsteht“, wird sie beim zweiten Cappuccino mit Blick in den Garten sagen, neben der Kunst ihr zweites „Baby“. Als Angelika vor zehn Jahren einzog, glich die Fläche hinter dem Haus eher einer Wüste aus Unkraut und wilden Brombeerhecken. Heute schlängen sich hier weiße Kieswege durch Beete mit Buchsbaumkugeln, asiatischen Gräsern und Buddha-Figuren und im Wasserbecken neben der schlichten Steinbank tummeln sich fünf Kois. Grün und weiß sind die bestimmenden Farben, der Garten für Augenmensch Angelika ein perfekter Platz zum Ruhe finden, lesen und relaxen geworden. Viele Besucher, die das asiatische Kleinod das erste Mal sehen, können kaum glauben, dass die agile 55-Jährige die Gartengestaltung komplett allein gestemmt hat – vom Teich anlegen über den Bau der Terrasse bis zu den Elektroinstallationen. „Auch wenn mein Kleiderschrank vielleicht etwas anderes erzählt, ich bin keine Tussi, ich kann durchaus zupacken ohne Angst, mir die Hände schmutzig zu machen“, schmunzelt sie mit einem Augenzwinkern, das verrät, dass sie auch mal über sich selbst lachen kann. Im Obergeschoss neben Schlafzimmer und Bad in kühlen Grau, Weiß und roten Farbakzenten hat sich die Innenarchitektin nämlich längst den Traum einer Fashionista erfüllt: ein lichtdurchflutetes Ankleidezimmer mit Spiegelschränken und gemütlichem Hocker neben der großen Fensterfront. In dem XXL-Wandschrank über Eck wohnen Angelikas Schätze, stylishe Gürtel mit auffälligen Silberschnallen, viele Lederstiefel – „Ich liebe Stiefel!“ – und reihenweise Jeans und Blazer, ihre absolute Lieblingskombi. „Ich würde nie eine Designerhandtasche tragen, einfach nur, weil sie teuer ist. Mode ist für mich kein Statussymbol, sondern eine wunderbare Gelegenheit, mit schönen Dingen zu spielen und sich beim Tragen auch selbst auszudrücken.“ Viele ihrer Schmuckstücke hat Angelika selbst gemacht, aus indianischen Traumfängern zum Beispiel oder Mitbringseln aus dem Süden wie dem mallorquinischen Kreuz aus schwarzen Steinen. Auch so manche Tasche oder besondere Gürtelschließe ist ein Reisesouvenir.

„Ich wünsche mir einen Partner auf Augenhöhe“

Nur eines hat Innenarchitektin Angelika auf ihren Kreuzfahrten durchs Leben bisher nicht gezielt gesucht: die Liebe. „Ich wünsche mir einen Mann zum Pferde stehlen, einen echten Partner auf Augenhöhe, der nicht nur die schön Wetter Momente mit mir teilt“, fasst sie zusammen, was ihr in früheren Beziehungen manchmal gefehlt hat. Bis sie den richtigen Partner dafür gefunden hat, genießt Angelika das Leben als Single mit Menschen, die ihr wichtig sind. Angelika ist mit zwei Geschwistern aufgewachsen, die heute auch beide Familie haben. Ihre eigene Tochter, derzeit Studentin, wohnt noch mit im Haus. „Ich war nie eine Tüddelmutter, sondern habe mein Kind von klein auf bestärkt, ihren ganz eigenen Weg zu gehen und glücklich zu werden.“ Das schönste Kompliment ihres Lebens hat sie nicht von einem Mann, sondern von ihrer Tochter bekommen, Angelika ist für sie die „coolste Mutter der Welt“ – vielleicht auch weil sie ihre Freundschaften so pflegt und eine extrem lässige Gastgeberin ist. An Festen oder Geburtstagen sitzen nicht selten bis zu 25 Menschen an der glänzend weißen Tafel zum Essen zusammen. Vom offenen Speisezimmer aus kann der Blick wandern, über Angelikas Kunstwerke, den Garten bis zu dem besonderen Leuchter über dem Esstisch. An dem mehrarmigen Lüster mit den Metallklemmen sind weiße Zettel mit Botschaften angeknipst. In Deutsch, aber auch Italienisch, Spanisch oder Französisch stehen Sinnsprüche und kleine Gedichte darauf. Man muss nicht alle Sprachen kennen, um schnell das gemeinsame Thema zu verstehen. „Wenn man alles Unwichtige weg nimmt und die Langeweile ausstreicht“, so Angelika, „geht es im Leben doch letztlich immer nur um Liebe und Freundschaft.

Was Angelika mag:

  • Genüsse für Leib und Seele
  • Geselligkeit und Lebensfreude
  • Zweisamkeit

Was Angelika nicht mag:

  • Pessimisten
  • Humorlosigkeit
  • Vorurteile

(Portraitfotos: sceneline studios)

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