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Andreas, 36
Account Manager
München

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Andreas, 36
Account Manager
München

„Eine Frau soll mich als Gesamtpaket kennenlernen“

Andreas

sucht nicht mehr

Andreas, 36, kann wunderbar erzählen, ist zuvorkommend, zielstrebig, reiselustig: Das alles ist schon nach zehn Minuten Interview klar. Seine größten Stärken? Bei dieser Frage gerät der durchtrainierte 1,80-Meter-Mann trotzdem ins Stocken: Selbstbeweihräucherung ist nicht sein Ding. Fünf Jahre lang steckte Andreas all seine freie Zeit in ein Studium. Nun soll endlich sein Privatleben wieder an erster Stelle stehen – und damit nicht nur seine Leidenschaften Musik, Mode, Film und Bodybuilding, sondern vor allem die Liebe.

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An Andreas‘ Garderobe hängen Hut und Kaschmir-Mantel, darunter sind bunte Sneakers in transparenten Kartons drapiert. Im Schlafzimmer stapeln sich edle Verpackungen von „Balmain“ und „Mr. Porter“, auf dem gläsernen Couchtisch liegt die „GQ Style“: Dass das Thema Mode im Leben des Account Managers eine große Rolle spielt, ist nicht zu übersehen. Nach dem Abitur arbeitete er in seiner westfälischen Heimatstadt Lübbecke in einem Streetwear-Shop, wurde mit 21 Filialleiter. „Nebenher war ich auf der Suche nach einer Ausbildung, in der ich auf mein Hobby Comiczeichnen hätte aufbauen können: ohne Erfolg“, erzählt er.

„Zur Hip-Hop-Kultur gehören auch die Mode und Menschen dahinter“

Die Zeit im Einzelhandel prägte Andreas – auch in Bezug auf seinen Musikgeschmack. „Ich höre Hip Hop, R’n’B und Vocal House“, sagt er und zeigt auf die kleine Box, die von seinem Smartphone aus mit digitalen Beats gefüttert wird: „Bei mir läuft immer Musik.“

Echte Leidenschaft geht für Andreas noch weiter: „Zur Hip-Hop-Kultur gehören auch die Mode und Menschen dahinter.“ Faszinierend findet er zum Beispiel Kanye West. Von dem umstrittenen Rapper ließ er sogar ein Foto auf Leinwand ziehen, das in seiner 59-Quadtratmeter-Wohnung in München-Neuhausen einen Ehrenplatz über der Couch bekam: „Viele finden West verrückt, aber er wird oft falsch verstanden“, meint Andreas. „Außerdem ist er sehr einflussreich, was Mode angeht, und hat zum Beispiel Adidas zu einem jüngeren Image verholfen.“

So spannend der Job im Einzelhandel war, irgendwann füllte er Andreas nicht mehr aus: Er schrieb sich in Frankfurt für Wirtschaftswissenschaften ein. Mit 26 Jahren ein Neustart, der es in sich hatte – nicht nur wegen des Ortswechsels. „Ich war schon lange aus der Schule raus, besonders das Mathematische war eine Herausforderung.“ Als Andreas 2009 den Bachelor in der Tasche hatte, landete er eher zufällig bei einem IT-Unternehmen: ein Glückstreffer. Den Arbeitgeber hat er seitdem mehrfach gewechselt, die Branche nicht. Seit gut einem Jahr ist er nun Vertriebler für digitale Marketinglösungen bei einem Software-Anbieter. „Genau da wollte ich hin“, schwärmt der 36-Jährige.

„Ich mag Frauen, die eine positive Grundeinstellung haben“

Mit seinem Faible für Mode und Krafttraining entspricht Andreas nicht gerade dem Klischee eines ITlers. „Meine Interessen bedeuten nicht, dass ich nur aufs Äußere achte“, betont er. „Ich mag Frauen, die eine positive Grundeinstellung haben und bereit für eine feste Bindung sind.“ Sportlich sein darf Andreas‘ Partnerin natürlich trotzdem gern. „Wenn sie dann noch modisch und mädchenhaft rüberkommt: perfekt!“ Auf keinen Fall möchte der 36-Jährige von einer Frau als Projekt gesehen werden: „Einige meiner Ex-Freundinnen wollten mich nach ihrem Geschmack formen“, ist er sich sicher. „Das hat nicht geklappt. Ich brauche eine Frau, die meine Ecken und Kanten akzeptiert.“

Zu einem guten Lebensgefühl gehört für Andreas neben dreimal wöchentlich Krafttraining vor allem eine ausgewogene Ernährung: „Pizza und Bier gibt’s bei mir auch, aber in Maßen.“ Für Abende beim Asiaten oder Mexikaner mit guten Gesprächen ist Andreas ebenfalls zu begeistern. Damit er sich einer Frau ganz öffnen kann, sollte sie ihm aber viele Fragen stellen: „Manches erzähle ich nicht sofort. Doch wer nachhakt, kriegt auch Antworten.“

„Eine weite Entfernung zerstört die Spontaneität. Ich möchte jeden Morgen neben ihr aufwachen können“

Andreas‘ letzte längere Partnerschaft ging 2014 zu Ende: eine Fernbeziehung, die am fehlenden Alltag scheiterte. Für die Zukunft wünscht sich Andreas eine Freundin aus München und Umgebung: „Eine weite Entfernung zerstört die Spontaneität. Ich möchte jeden Morgen neben ihr aufwachen können.“ Ausschlafen, gemeinsam die Sonne auf dem Balkon genießen, durch den Englischen Garten spazieren, ins Kino gehen – so stellt sich Andreas das perfekte Wochenende zu zweit vor. In die nahen Berge zieht es ihn nicht so sehr: „Ich bin mehr der urbane Typ.“

Seit Andreas vergangenes Jahr sein Fernstudium an der britischen Leicester University mit einem Master in Marketing abgeschlossen hat, bleibt ihm auch endlich Zeit für Reisen: „Früher musste ich am Wochenende und im Urlaub ständig lernen.“ Bevor er seine aktuelle Stelle antrat, hatte er sogar drei Monate frei: „Ich war in Mexiko, hab‘ meinen Bruder in Hong Kong besucht und bin für eine Woche nach Kuala Lumpur geflogen.“ Besonders Malaysias Hauptstadt beeindruckte ihn tief: „In Kuala Lumpur leben Menschen verschiedenster Herkunft selbstverständlich nebeneinander.“

„Mir haben schon Frauen gesagt, ich wirke wie ein Mann, der jeden Tag eine Andere hat. Dabei ist das Gegenteil der Fall“

Dass das in Deutschland nicht immer so ist, damit muss sich der gebürtige Westfale auch persönlich auseinandersetzen. Sein Vater stammt aus Ghana, seine Mutter ist Deutsche. „Ein unbeschriebenes Blatt bin ich durch mein exotisches Aussehen nie“, sagt Andreas. „Viele Menschen haben gleich eine Meinung über mich – mit der sie meist danebenliegen.“ Das wird ihm vor allem beim Flirten zum Verhängnis: „Mir haben schon Frauen gesagt, ich wirke wie ein Mann, der jeden Tag eine Andere hat. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Ich sehne mich nach einer festen Partnerschaft, bin absolut treu.“ Und beim Online-Dating? „Manche Frauen haben bei meinem Profil einen ganz anderen Typ Mann vor Augen und sind enttäuscht, wenn sie mein Foto sehen“, meint Andreas. Aus diesem Grund hat er sich zu diesem Portrait entschlossen: „Die weiblichen Singles da draußen sollen mich als Gesamtpaket kennenlernen.“ Über seine Stärken spricht Andreas mit der Richtigen dann auch gern – wenn sie ihn danach fragt.

Was Andreas mag:

  • Filme – in der Originalsprache – am liebsten von Quentin Tarantino, Ridley Scott und Spike Lee
  • Seine Lederjacke
  • In der Frühlingssonne auf dem Balkon frühstücken

Was Andreas nicht mag:

  • Sarkasmus
  • Leute, die in der vollen U-Bahn ihren Rucksack aufbehalten
  • Fernbeziehungen

(Portraitfotos: sceneline studios)

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