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Anastasia, 28
Doktorandin für Physik
Hamburg

Anastasia, 28
Doktorandin für Physik
Hamburg

„Von Regeln lasse ich mich nicht aufhalten“

Anastasia

sucht nicht mehr

Anastasia aus Hamburg hat eine tiefgründige Aura, die voller Überraschungen steckt. Kompositionen von Bach liebt sie ebenso wie Death Metal, ist Fan von „Star Gate Atlantis“, besitzt aber keinen Fernseher. Als Doktorandin für Physik verständigt sich die 28-Jährige beruflich mit Formeln und klaren Ansagen. Privat sehnt sie sich jedoch nach gemütlichen Kochabenden mit inspirierenden Gesprächen und einer männlichen Schulter zum Anlehnen.

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Selbst bei typischem Hamburger Schmuddelwetter zeigt sich Anastasias Zweizimmerwohnung lichtdurchflutet. „Mein erstes eigenes Zuhause“, erklärt sie stolz, und schenkt duftenden Roibostee in roséfarbene Porzellantassen. Stubentiger Newton begrüßt neugierig den Besuch, während sich Katzenkollegin Njussja vorsichtshalber versteckt. Sofort spürt man, wie wohl sich Anastasia in ihren relativ neuen vier Wänden fühlt, in denen so viele Erinnerungen an ihre Heimat versammelt sind. Aufgewachsen ist sie nämlich auf der Halbinsel Krim.

„Wenn die Tür zu ist, dann komme ich eben durch den Schornstein!“

Mit 19 Jahren kam Anastasia alleine nach Deutschland, ohne Familie und Freunde. Ein Kulturschock, sicher. Doch sich fremd zu fühlen, gehörte schon als Kind zu ihrem Leben dazu: Als Tochter von Auswanderern war sie von einer anderen Mentalität geprägt, die sie in ihrer von Korruption geprägten Umgebung schmerzlich vermisste. Ohne Schmiergeld lief im Studium nichts. So setzte sich Anastasia nach zwei Jahren an der Uni zum Ziel, ihre akademische Zukunft in Deutschland fortzusetzen. „Eine der besten Entscheidungen meines Lebens“, ist sie überzeugt. Für das Fach Psychologie stand ihr anfangs allerdings die Sprachbarriere im Weg. Sie sattelte auf Physik um: „Mit Formeln kann man sich überall auf der Welt verständigen.“ Eigentlich hätte sie noch ein Kolleg besuchen müssen, um die Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen. Doch von Regeln lässt sich Anastasia nicht aufhalten. Sie sucht sich ihren eigenen Weg, „und wenn die Tür zu ist, dann komme ich eben durch den Schornstein“. Sie kontaktierte ihre Professorin so lange, bis sie den direkten Weg in den Hörsaal nehmen konnte. Ihre Zielstrebigkeit zahlte sich aus. Nicht anders hat sie ihre Wohnung im begehrten Stadtteil Eppendorf ergattert.

„Ein Diplom ist überhaupt keine Garantie dafür, dass ein Mann ein heller Kopf ist.“

„Wenn jemand jammert, dass etwas unmöglich ist, erwidere ich: Sicher? Lass mich mal ran!“ Doch so selbstbewusst Anastasia auch ihren Weg geht, so sehr wünscht sie sich einen Partner, der für sie auch mal ein Bild an die Wand dübelt. Sie ist einfach gerne Frau und mag Männer, die gerne Gentlemen sind. Die Optik hingegen ist nicht so wichtig. „Und wenn man jemanden liebt, stört auch die krumme Nase nicht“. Nur Bierbäuche sind für sie ein No-Go. Ob ihr Partner Akademiker ist oder nicht, das ist der Tochter eines Bergarbeiters und einer Ärztin hingegen vollkommen egal. „Ein Diplom ist überhaupt keine Garantie dafür, dass ein Mann ein heller Kopf ist.“

„Ich möchte einfach einen Mann, der für mich da ist.“

Wert legt sie vielmehr auf Qualitäten wie Empathie und Aufmerksamkeit. Nachschenken, wenn das Glas leer ist, solche Kleinigkeiten, an denen sich eine bestimmte Haltung festmacht. „Ich möchte einfach einen Mann, der für mich da ist“, resümiert sie. Für andere einzustehen liegt ihr selbst am Herzen, ob als Flüchtlingshelferin oder als ehrenamtliche Gesprächspartnerin für Senioren. Anastasia macht sich eben gerne ihr eigenes Bild von der Welt und vertritt dann umso selbstbewusster ihren Standpunkt. „Selbst wenn er diametral zur Meinung der anderen ist: Das bin ich!“ Diese Authentizität ist ihr wichtig. Sie verbiegt sich nicht – und das gilt auch für ihre Mimik. „Ich bin ein Mensch, der nicht so viel lächelt“, sagt sie, „das liegt auch an meiner Mentalität.“ Denn in der Ukraine ist eine fröhliche Mine Ausdruck wahrhaftig empfundener Freude und kein Gebot der Höflichkeit. „Ich habe mich sehr gut integriert, aber nicht assimiliert“, betont Anastasia. Wenn sie lächelt, dann von Herzen.

„Ich habe gelernt, dass gemeinsame Interessen wichtig sind“

Umso berührender ist es, wenn ihr Gesicht beginnt zu leuchten, beispielsweise, wenn sie über ihren kleinen Kreis enger Freunde spricht. Mit ihnen teilt sie ihre Interessen und tauscht sich zu sozialpolitischen Themen aus. Genauso gerne aber sieht sie eine Folge Stargate Atlantis oder hört Death Metal, Indie-Pop oder Chill-Out-Musik. Sich ziellos durch die TV-Kanäle zu zappen, ist hingegen nicht ihr Ding, sie besitzt nicht einmal einen Fernseher. Ihr Ex-Freund war da ganz anders, nach drei Jahren hatten sie sich über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse auseinandergelebt. Der nächste Partner verlor sich in Computerspielen. „Miteinander zu kochen oder zu reden finde ich persönlich interessanter als sich passiv berieseln zu lassen“, gesteht Anastasia und ergänzt: „Ich habe gelernt, dass gemeinsame Interessen wichtig sind.“ Nicht weniger wichtig ist ihr in einer Beziehung, dass beide ihre Freiräume genießen.

„Ich plane nicht“

Anastasia kann nämlich gut allein sein, geht in die Oper, vertieft sich in psychologische Sachliteratur oder spielt Bach auf dem Klavier. Dennoch wünscht sie sich von Herzen eine neue Beziehung. Eine konkrete Idee von der Zukunft hat sie noch nicht. Irgendwann eine eigene Familie, das wäre schön. „Aber ich plane nicht. Seit ich meine größten Ziele erreicht habe, lasse ich mich treiben, es kommt, was kommen soll.“ Mit einem neuen Partner an ihrer Seite könnte sie sich vorstellen, einen Tanzkurs zu besuchen oder im Sommer an den Strand zu fahren. Hauptsache, ihre Herzen schlagen dabei im selben Takt.

Was Anastasia mag:

  • Direkte Ansagen
  • Bescheidenheit
  • Katzennasen, die sie morgens wecken

Was Anastasia nicht mag:

  • Bierbäuche
  • Sinnloses Fernsehen
  • Schokolade

Anastasia

sucht nicht mehr

Anastasia

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