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Ahmed , 51
Sales Manager
Wien

Ahmed , 51
Sales Manager
Wien

„Auswandern war nie mein Ziel“

Ahmed

kennenlernen?Chiffre: 7E98678F

Als Sales Manager reist Ahmed viel nach Nordafrika, auch in seine einstige Heimat Tunesien. Nach Österreich kam der 51-Jährige der Liebe willen. Seinen Traumberuf Lehrer hatte er dafür aufgeben müssen. Nun, nach 20 Jahren Ehe und der Scheidung, fühlt er sich bereit für eine neue Beziehung. Ahmed sucht eine Frau mit Lebenserfahrung, die wie er ein Genießer ist und sich gern bewegt. Im Gegenzug erwartet sie ein reflektierter, großzügiger Mann, der Perfektionismus für Illusion hält und Atheismus großschreibt.

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Der Moment ist mehr als zwei Jahrzehnte her, doch Ahmed fühlt ihn, als wäre es gestern: „Ein Mix aus Neugier, Optimismus und Trauer.“ Aus Liebe zu einer Österreicherin verließ Ahmed seine Heimat Tunesien – und gab seinen Traumjob als Französischlehrer auf. Beruflich würde er in Baden bei Wien von Null beginnen. Damit gab Ahmed seinem Leben zum wiederholten Mal eine Wende, wie stets mit einem Ortswechsel verbunden. „Im Flugzeug nach Wien schrieb ich einen Brief, um mich von meiner Familie in Tunis zu verabschieden. Das war schmerzhaft.“

„Plötzlich empfand ich Religion als Belastung“

Die erste Veränderung kam mit 20: Sechs Jahre lang studierte Ahmed in Paris, lernte dort nicht nur besagte Österreicherin kennen und lieben, sondern auch eine neue Welt. „Zu der Zeit erschienen Salman Rushdies Satanische Verse, die mich sehr bewegten. Meine Religion, den Islam, empfand ich plötzlich als Belastung. Ich aber wollte frei sein.“ Dieser Wunsch nach Freiheit war es auch, der ihm Jahre später die Entscheidung für das Auswandern nach Österreich erleichterte. Doch erst einmal wartete nach dem Studium in Paris nun in Tunesien auf ihn, den liberalen Großstädter, ein Job als Sprachlehrer. Allerdings in der Wüste, 700 Kilometer von Tunis entfernt. „Mir war das egal, ich wollte unterrichten.“ Nach drei Jahren Beziehung auf Distanz mit der Frau aus Baden plus dem Wüstenleben änderte sich jedoch seine Sichtweise. „Auswandern war nie mein Ziel, aber eine Option. In Tunesien als diktatorischem Polizeistaat fühlte ich mich nicht mehr frei.“ In Österreich fühlte er sich willkommen, tat sich nicht schwer damit, sich bald dazugehörig zu fühlen. Die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt er seit Jahren.

„Ich suche eine selbstbestimmte, berufstätige Partnerin“

Seit dem Studium ist Ahmed Atheist. Bis heute setzt der 51-Jährige sich kritisch mit dem Islam auseinander, diskutiert online viel. Von einer Partnerin erwartet er solche Auseinandersetzungen nicht. Er sucht sie und zwar dezidiert nach einer Frau, die nicht religiös ist. „Ich suche eine selbstbestimmte, berufstätige Partnerin zwischen 40 und 50 – mit Lebenserfahrung, das kann Ehe heißen oder Kinder.“ Ahmed selbst ist seit 2015 geschieden. Zu seinen Kindern im Alter von 10, 14 und 16 gibt es guten Kontakt. „Wenn meine Kinder etwas brauchen, bin ich da.“ Schließlich versteht er sich als „Kümmerer“. Nimmt Menschen Dinge ab, mit denen sie sich schwertun. Mehr noch: „Eine Frau kann sich darauf verlassen, dass ich sie gern verwöhne.“ Nichtraucherin müsse die Partnerin aber unbedingt sein, fügt Ahmed an. Und besonders schön fände er es, wenn sie lange Haare hat.

Von ihr erhofft er sich Nachsicht, wenn er es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nimmt. „Privat lebe ich lieber nach meinem Biorhythmus. Frühaufstehen gehört nicht dazu.“ Für Ahmed ist Pünktlichkeit ohnehin ein Ausdruck von Perfektion. „Die Welt ist nicht perfekt, warum also in Dingen die Perfektion suchen?“ Mit seinem Hobby nimmt er es allerdings genau. Jedes Wochenende legt er die Strecke eines Halbmarathons zurück. „Laufen fühlt sich für mich befreiend an.“ Mit 42 hatte er damit begonnen, damals ärgerte ihn seine mangelnde Fitness beim Fußballspielen mit dem Kind. Bewegungsfreude bei einer Partnerin erwartet sich Ahmed in Form von Spaziergängen und Wanderungen.

„Mich fasziniert klassische Musik und Weltmusik“

Wenn ihm als Sales Manager in der Lebensmittelindustrie wenig Freizeit bleibt, ist Musik ein wichtiger Begleiter für Ahmed. Auch auf seinen beruflichen Reisen nach Nord- und Westafrika. „In meiner Heimat ist Musik Teil des Lebens.“ Die Darbuka, die tunesische Trommel, lernte Ahmed als Kind spielen. „Seitdem ich in Österreich bin, fasziniert mich klassische Musik, ob im Konzert oder Radio.“ Auch Weltmusik hat es ihm angetan, bald hört er sich Dhafer Youssef im Konzert an, einen Weltmusiker, der Jazz mit der Laute kombiniert. „Sollte eine Frau meine Liebe zur Musik teilen, wäre das fein.“ Mit Volksmusik jedoch tue er sich schwer, gibt Ahmed zu. „Ein Helene Fischer-Konzert könnte ich mir schwer vorstellen. Wobei, aus Liebe tut man ja vieles“, sagt er verschmitzt.

Seine wichtigste Erkenntnis, die Liebe betreffend? „Sie braucht viel, etwa Respekt und Wachsamkeit, damit Dinge wie Nähe und Sinnlichkeit nicht verlorengehen.“ Für ihn ist das Leben ohne Liebe „wie ein halbleeres Glas.“ Er mag gut verarbeitete Produkte – seine Lederschuhe liebt er. Doch eher aus einem Sinn für Ästhetik denn aus Materialismus. „Lebensnotwendig sind solche Dinge nicht.“ Wichtiger: Ab und zu eine Partie Schach und gut Essengehen, französisch oder italienisch.

„Als Paar geht es nicht ohne Kompromisse“

Ein Traum von Ahmed? Mehr unberührte Orte in Afrika zu bereisen, Malawi reizt ihn. Auf Reisen, verspricht er, ist er ein angenehmer Zeitgenosse. „Streit im Urlaub gibt es mit mir nicht.“ Nur mit einer negativen Seite rückt Ahmed jetzt heraus: „Ich bin nachtragend.“ Jedenfalls solange er das Gefühl hat, jemand habe ihm Unrecht angetan. Nach einer Entschuldigung sei die Sache aus der Welt. Denn reden über Probleme im Zwischenmenschlichen kann Ahmed natürlich. Veränderungen, die ein Leben zu zweit mit sich bringen, sieht er offenherzig entgegen. Schließlich ist er überzeugt: In einer Beziehung muss man sich zwangsläufig verändern. „Als Single richtet es sich jeder ein, wie es ihm passt. Doch als Paar geht es nicht ohne Kompromisse.“

Was Ahmed mag:

  • Urlaub in unberührter Natur, gerne in Afrika
  • Schachspielen
  • Weltmusik wie jene von Dhafer Youssef

Was Ahmed nicht mag:

  • Frühaufstehen
  • Raucher
  • Das Streben nach Perfektionismus

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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