1. Zu hohe Erwartungen an den Partner?

    Ich habe bei vielen Leuten das Gefühl, dass sie viel zu hohe Erwartungen an ihren Partner haben. Das gilt für beide Geschlechter. Viele wollen super Sex, Romantik, ähnliche Hobby, gemeinsame Freizeitaktivitäten, interessante Gespräche und wollen trotz Auslandsaufenthalten, Jobs mit sehr viel Zeitaufwand etc. eine Beziehung führen bei der alles passt. Ist eine Beziehung/Ehe wirklich dafür da um alles miteinander zu machen und überall zusammen zu passen?
    Reicht es nicht, wenn man sich gegenseitig sexuell anziehend findet, die Vorstellungen was Wohnort und Anzahl der Kinder sollten übereinstimmen und ansonsten sollte man sich gegenseitig ein gutes Gefühl geben und gut verstehen. Mit ein bisschen Kompromissbereitschaft und Toleranz für die Macken und Fehler der anderen Person kommt man doch super miteinander aus. Ich finde, dass das reichen muss. Eine Frau sollte über Frauendinge auch mit ihren Freundinnen sprechen und auch mal ihren Mädelsabend machen. Ich als Mann bin froh, wenn wir Männer beim Sport und bei der Arbeit auch mal unter uns sind.
    Wie seht Ihr das?
     
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  3. Möchtest Du jetzt eine Serie beginnen mit Fragen, die letztlich darauf herauslaufen, die Schuld dafür, dass Du keine Partnerin findest?

    Nein, reicht nicht. Ich bin doch kein Karnickel mit dem einzigen Lebenszweck, Kinder in die Welt zu setzen.

    Das ist eine legitime Sichtweise. Die Frauen, die für Dich in Frage kommen, sehen es offenbar anders. Das Ergebnis bekommst Du ja mit. Es hilft, auch mal bei sich selbst zu schauen, statt nur die "Schuld" anderen zuzuschieben. Erwartungen können im Grunde nur dann zu hoch sein, wenn sie niemand erfüllt.
     
  4. Anbei die Liebeserklärung von Will Smith an seine Frau Jada zum 20 Hochzeitstag :)

    "Herzlichen Glückwunsch, meine Königin!"
    "Vor 20 Jahren haben wir uns an den Händen gehalten und sind naiv vor den Traualtar getreten. Folgendes habe ich seitdem gelernt. Liebe ist wie Gartenarbeit...", schreibt Will Smith neben dem Hochzeitsfoto. Er habe gelernt, sich darauf zu konzentrieren, Jada dabei zu helfen, die Person zu werden, die sie sein möchte, anstatt zu verlangen, dass sie so werde, wie es sich sein fragiles Ego wünsche. Er habe gelernt, Freude daran zu haben, ihre Träume zu verwirklichen, anstatt mit ihr zu ringen, um "meine selbstsüchtigen Bedürfnisse zu erfüllen und meine Unsicherheiten zu sättigen".

    "Ich habe gelernt, dass Liebe bedeutet, zuzuhören, dass Liebe bedeutet, zu geben, dass Liebe Freiheit ist", so der 49-Jährige weiter.

    Wer fähig ist zwischen den Zeilen zu lesen, erkennt hier einen Zustand geistiger und körperlicher Verschmelzung, den sich wahrscheinlich sehr viele Menschen wünsche, aber nur die wenigsten erreichen.
    Denn das kann nämlich nur dann entstehen, wenn man sich der wahren Hürden des Miteinanders und seiner eigenen Person bewusst wird!
     
  5. Der Unterschied ist wohl, ob man von Vornherein so an die Partnersuche geht - das und das und das müssten stimmen. Oder ob man durch ehemalige Beziehungen gelernt hat, was man braucht, damit man glücklich ist und das instinktiv sucht.
    Mir würde es nicht reichen, wenn man nur guten Sex und ansonsten grobe Übereinstimmungen im Lebensentwurf hat. Ich brauche vor allem das Gefühl, man kann mit dem anderen über alles reden und sich öffnen, und es wäre nicht eigentlich egal, welchen Partner man hat, solange es ganz gut passt.
    Natürlich lädt es aber viel zu viel Druck auf den Partner, wenn man ALLES von ihm will. Das kann ja kaum einer bieten. Ich finde, es ist schön, wenn man zumindest ein gemeinsames Hobby hat. Sonst verbringt man die Freizeit dann u.U. meist getrennt. Aber wenn mein Freund nicht gern auf Konzerte geht, geh ich mit Freunden, oder wenn er nicht wandern will, mache ich das mit anderen. Die Idee, dass der Partner da überall in jedem kleineren Bereich perfekt passen muss, da gebe ich dir recht, das ist Unsinn. Kompromissfähigkeit ist auf jeden Fall eine Eigenschaft am Partner, die ich kompromisslos fordere :)

    Ich habe mich in meiner ersten Beziehung so sehr verbogen und alles akzeptiert, was der andere wollte, dass ich jetzt weiß, was ich nicht will. Gleichzeitig weiß ich "normale" Dinge in einer Beziehung jetzt viel mehr zu schätzen, da ich das eben aus der ersten nicht kenne. Mein Freund freut sich dann über meine niedrige Erwartungshaltung und über meine nie versiegende Freude, wenn er mir einen Schokoriegel mitbringt oder mich vom Bahnhof abholt.

    w, 35
     
  6. Mir ist es wichtig, einen spirituellen Partner zu haben, dann spart man sich dümmliche Gespräche auf niedrigem Niveau, bei dem es nur um Oberflächlichkeiten und Ansprüche geht. Man denkt wortlos gleich. Ich bin z.B. gerne eine freier Mensch und niemand kann mich bevormunden, das erfordert bei mir einen sehr spirituell weit entwickelten Mann. Wer im Geist gleich ist, der passt sich automatisch an.

    Ich glaube nicht, dass du dich schwer tust, Frauen zu finden, wenn du nach den richtigen Frauen suchen würdest, die ich auch als richtige Frauen von ihrem Verhalten definieren würde! Aber du duchst dir wahrscheinlich diese Mode-Tussis, die Veganerinnen sind und jeden bevormunden, wie er zu sein und zu leben hat. Die machen natürlich Stress und würde ich nicht als echte Frauen betiteln, sondern kindische Nervensägen und Opfer einer Zeit. Richtige Frauen kleiden sich weiblich und zeigen ihre Erotik und haben die Tendenz zu ausgezeichnetem Verhalten vor Männern, weil sie Männer lieben. Sie nehmen hin, weil Frauen von ihrem Wesen Menschen sind, die hinnehmen. Auch Macken. In heutiger Zeit kann man die Frauen sehr gut selektieren.

    Was du ansprichst, ist eigentilch alles kompatibel bei einem qualitätsvollen Menschen: guter Charakter, guter Sex und wer Liebe und Sex hat, hat ganz natürlich auch mehr Romantik und unternimmt zusammen viel. Finde deinen eigenen Denkfehler! Du suchst bestimmt falsch und keine richtige Frau!
    Wenn du auf deine Männerabende bestehst und sie Frauenabende machen soll, dann vertrittst du gewisse Rollenbilder, wo du dich entsprechend männlicher benehmen musst, um eine entsprechende Frau mit ähnlichem Verständnis zu finden. Du ziehst eben das an, was du ausstrahlst!
     
  7. Eine Beziehung sollte ein Team sein. Was euch als Team ausmacht, solltet ihr zusammen rausfinden und festlegen. Eigentlich macht man das sogar bevor man eine Beziehung eingeht.
    Man überlegt, was einen im Leben wichtig ist und in der Partnerschaft und danach strebt man.
    Ich z.B finde es schön und wichtig, dass mein Partner mein bester Freund ist.
    Ich empfinde es am schönsten, dass er um mich herum ist. Genauso genieße ich mal ein, zwei Tage für mich allein oder mit Freunden. Dennoch nicht, weil ich mit denen über mein Frauenkram reden muss. Da kann genauso mein Partner in mich einfühlen. Ich will nicht, einen Partner haben der zu Stumpf ist um sich in seine Partnerin einzufühlen und der sich mit seinen Kumpels trifft um mal richtig den Kopf in Nacken zu legen und zu saufen.
    Der Partner der nur vorhanden ist, weil man auf Familienleben Bock hat und irgendeinen Mann brauch für Geld und Spermien. Das ist mir zu Schade. Ich suche den Mann mit dem ich durch dick und dünn gehen kann. Mein Seelenverwandten
     
  8. Man muss sicher nicht alles miteinander machen & überall zusammen passen.
    Klar, kann man nicht alles haben, gemeinsame Hobbys haben wir auch nicht wirklich, dafür hat jeder seine Freunde, aber guten Sex, Romantik & gemeinsame Freizeitaktivitäten zwischendurch möchte (& habe) ich schon.
    Das schließt Mädelsabende für mich & Männerabende für ihn aber nicht aus. Man muss ja nicht ständig aneinander kleben.

    Sich gut verstehen, sich attraktiv finden, zufällig im selben Ort wohnen & die selbe Anzahl an Kindern haben wollen, ist mir dann aber doch zu wenig.
    Er ist Teil (nicht Mittelpunkt) meines Lebens & nicht nur der, mit dem ich ein Kind bekomme, weil man sich gut versteht & da ähnliche Wünsche hat...
     
    • # 7
    • 12.02.2019
    • void
    Ich denke, die Möglichkeiten übers Internet sehen so groß und vielfältig aus, dass sich kaum einer mehr festlegen mag. Es gibt so Versuche mit irgendwelchen Produkten, wenn viel da ist, kaufen weniger Leute was, als wenn nur noch wenige Produkte da sind und man denkt, man könnte leer ausgehen.

    Also geht man mit dieser Konsummentalität auch an die Partnersuche und denkt "morgen könnte ich einen entdecken, der noch besser aussieht, passt, bietet".

    Kommt drauf an. Es gibt Macken, die einen nicht tangieren. Es gibt Macken, die sich aufs Beziehungsleben auswirken. Es gibt Charaktereigenschaften, die nicht passen und wo es keine Kompromisse geben kann. Ebenso gibt es Lebensziele, die passen müssen, oder man kann nicht zusammenbleiben, ohne ein falsches Leben zu leben. Und es gibt schlechte Verhaltensweisen und Charakterunreifen, die man entwickeln KÖNNTE, wenn der Partner signalisiert, dass er drunter leidet und es nicht hinnehmen will.

    Also die Frage ist, WO Du Kompromissbereitschaft und Toleranz haben willst.

    Genau. Finde ich auch wichtig, bis auf ähnliche Hobbys. Da kommt es wieder drauf an, was gemeint ist. Wenn einer gern Karten spielt, der andere nicht, muss es möglich sein, dass der Kartenspieler mit anderen seine Zeit verbringen darf, wenn ihm das wichtig ist. Wenn einer gern malt und der andere gern liest, gibt es keine Probleme.

    Das allerdings seh ich zum Scheitern verurteilt. Zwangsläufig kann einer, der wenig Zeit hat, nicht mal einen passenden Partner finden. Weil ne Partnerschaft nunmal gespeist wird von gemeinsam verbrachter Zeit und wie will einer ohne Zeit feststellen, ob der Partner passt? Das ist wohl auch das Problem vieler langjähriger Bez., man hat sich auseinander entwickelt und es nicht mal gemerkt, da man zu wenig Zeit verbringt, und wenn, dann die Klappe hält, weil man nicht auch noch im Privatleben Probleme haben will. Manche schaffen es dann nicht ohne Stress über den Urlaub oder die Feiertage. Da bricht sowas nämlich auf, wenn der, der sonst immer die Füße stillhält, mal was sagt.

    Wenn jetzt beide wenig Zeit haben, wäre es noch machbar, wenn man die Zeit genau dann hat, wenn der andere sie auch hat. Aber dann muss auch übereinstimmen, wieviel man von der Zeit noch abzwackt für sich allein, um für einen Marathon zu trainieren oder was auch immer diese Leute noch tun.
     
  9. Nein niemals reicht das,deshalb gehen ja auch so viele Beziehungen und Ehen auseinander. Da muss schon einiges mehr passen und zwar innere Werte von innen.
    Nein, ich stimme den Männer zu, die meisten Frauen möchten den Mann verändern, wenn sie ihn erstmal in der Ehe haben, das ist sehr bekannt, es ist so.
    Das ist doch so bei den allermeisten Frauen, sie suchen genau nachdem und vor allen Dingen, weil sie nicht alleine sein können und den wirtschaftlichen Vorteil durch den Partner haben möchten, unter diesen Umständen, würde ich lieber glücklicher Single bleiben. Meine Erfahrungen sagen mir auch, dass sehr viele Frauen den Mann als Vater ihrer Kinder suchen und nicht als Partner, eine solche Beziehung und Ehe geht garantiert schief, da sich ein solcher Mann mit der Zeit mißbraucht fühlt, dies wird ihm meist später erst bewusst.
     
  10. Du musst mit Deinem Leben sehr unzufrieden sein und das Leben insgesamt nicht verstehen, dass Du Dir so viel Gefühle und Gedanken um das richtige Leben für andere Menschen machst.
    Was geht es Dich an, wie glücklich oder unglücklich andere Leben, wenn es bei Dir angeblich so supergut läuft? Da stimmt ganz viel nicht, an dem was Du hier zum Besten gibst.

    Wenn es Dein Anspruch an Dich selber ist, jede Macke tolerieren zu wollen und jeden Kompromiss eingehen zu wollen, weil Du eh' viel mit Deinen Buddies abhängst und Dich daher die Macken garnicht stören können, dann mach' das.
    Ich habe eine andere Vorstellung vom partnerschaftlichen Miteinander, kann und will daher nicht jede Macke tolerieren und mache in einer Partnerschaft keine Kompromisse mehr. Dass das langfristig nicht funktioniert habe ich ausprobiert.

    Übe Dich in Toleranz, lass' die anderen ihr Ding machen, so wie sie Dich Dein Ding machen lassen. Ihr lebt unterschiedliche Leben und habt keine Berührungspunkte, weil ganz andere Präferenzen.
     
  11. Ich habe meine Vorstellungen von einer stimmigen Partnerschaft, ich weiß, was ich bereit bin zu geben, ich weiß wo meine Grenzen sind. Ich weiß was mir gut tut, und was ich tolerieren kann.
    Mein nicht diskussionsfähiger Anspruch - Ich möchte in einer Partnerschaft geliebt werden wie ich bin, und ich möchte den anderen ebenso lieben.
    Das ist mein Anspruch, das passt für mich.
    Es betrifft nur noch einen 2. Menschen, meinen potentiellen Partner. Und entweder haben wir die gleiche Vorstellung von Partnerschaft, oder es passt nicht.
    Dann bin ich lieber Single, ich muss nicht Partner. Ich hatte längere Partnerschaften.

    Wenn Du andere Vorstellungen hast, betrifft es mich nicht. Es ist Dein Leben.

    Meine Meinung? Du fragst ja nach Meinungen?
    Ich teile Deine Vorstellungen nicht, kann sie nur schwer nachvollziehen, wie auch Deine Gedankengänge.
    Ich möchte eine solche Partnerschaft nicht führen.

    Wenn es aber für Dich passt, ist doch alles ok.
    Auch hier bei diesem Post stellt sich für mich die Frage, warum fragst Du?

    Erst der Tenor, dass Menschen, vor allem Frauen, aufgrund von Bildung unattraktiv seien, und nun die Ergänzung, dass Frauen zu hohe Ansprüche hätten?

    Nur, Du kannst niemanden zwingen, Deine Erwartungen zu erfüllen, oder Deine Vorstellungen als Standard zu akzeptieren.
    Du hast eine Partnerin, also was interessieren Dich die Ansprüche anderer?
    Oder ist sie nicht zufrieden?
    Dann passt es eben nicht.

    W,49
     
    • # 11
    • 12.02.2019
    • Bero
    Nach deiner Beschreibung könnte ich auch eine Prostutierte in meiner Stadt nehmen, die zu allem ja und amen sagt. Nein, reicht nicht aus, guten Sex kann ich überall haben, die Frau mit der ich zusammen bin und die auch eventuell meine Kinder miterziehen wird, muss zu mir passen und bestimmte Kriterien erfüllen. Du kligst irgendwie so: hauptsache irgendeine Frau und der Sex gefällt mir, egal wie, über die Macken sehe ich schon hinweg. Ungewöhnlich anspruchslos.
     
  12. Hat er doch. Sie haben sich gesehen, dann geknutscht und dann geheiratet. Oder so ähnlich.
    Vor einiger Zeit hatten wir eine Foristin, die als Gemeinsamkeiten den gleichen Bier- und Musikgeschmack hervor hob. Deshalb wundert mich der Wohnort und die Anzahl der gewünschten Kinder fast nicht mehr. Ach ja und der Sex sollte stimmen. Okay, bei Letzterem stimme ich dem FS zu, allerdings macht der Sex alleine auch noch keine gute Partnerschaft aus. Bisschen Kommunikation schadet nie und wenn es nur über die Verhütung ist. Sonst könnte es schnell passieren, dass sich 50% der Gemeinsamkeiten -nämlich die Anzahl der Kinder - in Luft auflösen.
    W,54
     
  13. Klar spricht man auch mit Freundinnen. Allerdings möchte ich auch mit meinem Partner über "Frauendinge" sprechen können (was auch immer damit gemeint sein soll). Ich möchte mit diesem über alles sprechen können.
    Wäre schön, wenn der etwas Brain mitbringt. Sonst muss man sich gegenseitig Anschweigen beim Frühstück.

    Ich finde das klingt irgwie lächerlich, wenn man da so explizit "froh" sein muss. Auf so ein Verhalten könnte ich gut und gerne verzichten. An den typischen Vatertags-Bollerwagen-Grill-und-Bier-Typ, könnte ich mich wohl nicht gewöhnen. Es ist mir zu profan.

    Nein, das ist dann doch etwas wenig. Es ist natürlich in gewisser Weise eine Initialzündung.
    Wer jedoch an eine gewünschte langfristige Partnerschaft mit dieser Erwartung rangeht, dass das reichen müsse, wird wohl unweigerlich scheitern.

    Kommt auf die Macken an.

    Ich würde halt nicht streiten, ob es nun fünf oder sechs Kinder sein sollen. Da würde ich erstmal mit einem anfangen. Da sehe ich nicht das Problem.

    Jeder braucht wohl seine Freiräume. Das ist ganz normal.
    Wie auch immer er diese gestaltet. Jedoch ein reines nebeneinander herleben, weil man aufgrund sexueller Anziehung Kinder gezeugt hat, ist eben auch nicht das Gelbe vom Ei.
     
  14. Guten Sex kann ich auch ohne Liebe haben (nein, deswegen bin ich nicht beziehungsunfähig). Ich will einen Partner, mit dem ich mein Leben teilen kann. Und das funktioniert nun mal besser, wenn man sich ähnlich ist. Man muss ja nicht alles gemeinsam machen, dafür habe ich auch noch Freunde. Und die gebe ich auch nicht auf. Tatsächlich ist der Partner auch nur ein Mensch und kann nicht immer alle meine Bedürfnisse stillen. Deshalb ist es meiner Meinung nach von Vorteil, zwischen Beziehungen eine zeitlang Single zu sein und zu lernen, mit sich selbst zurecht zu kommen.

    Ich war verheiratet mit einem Mann, der in Vielem ganz anders war als ich. Seine Macken tangierten auch die Beziehung stark (zb Sauberkeitszwang). Das konnte nicht funktionieren trotz Liebe. Daraus habe ich gelernt, dass ein ähnlicher Charakter und ähnliche Vorlieben wesentlich besser sind, wenn eine Beziehung lange halten soll.
     
  15. Lach. Als ich noch jünger und naiver war habe ich das auch gedacht. Freundschaft ist eine gute Basis und für Probleme findet man Kompromisse.

    Nein, das reicht nicht, weil Menschen zu unterschiedlich sind.

    Die Wertvorstellungen übernimmt man als Kind von den Eltern Die sind später nicht mehr änderbar. Also Vorstellungen von Treue, Umgang mit Geld, mit Familie und Freunde, welchen Lifestyle man will, kann man nicht mehr gross ändern. Der Mann im Unterhemd vom Kegelverein in der Gartenlaube mit dem Dosenbier findet die Tussi vielleicht sexy, findet die luxuriöse Penthaus Wohnung aber affig, so wie die Tussi den trainierten Kerl im Unterhemd heiss findet, aber seine Freunde nervig usw.

    Die Vorstellungen zu wichtigen Themen können so weit auseinander liegen, dass sich ein Kompromiss für beide schlecht anfühlen würde und auch wenn ein Kompromiss gefunden wird, wenn es zu viele Kompromisse werden, fühlt es sich auch irgendwann schlecht an, weil das nixht mehr das ist, was man will.

    Um bei Deinem Beispiel zu bleiben... hast Du schon mal in einer WG gewohnt mit einem nervigen Mitbewohner? Einen Mitbewohner, der genau das andere Extrem vertritt von Deinen Vorstellungen zu Ordnung, Party, Übernachtungsgäste, Kochen, Nutzung der Sachen von Mitbewohnern usw?
    Irgendwann fühlst Du dich in Deiner Wohnung nicht mehr wohl.
    In einer Beziehung gibt es noch viel mehr Reibungspunkte und die Attraktivität verschwindet.

    Das Problem ist, dass Menschen sich selbst zu wenig kennen und daher die eigenen Bedürfnisse nicht benennen können.

    Es wäre sehr viel einfacher, wenn Partner gleich zu Beginn sagen könnten, wie sie sich das gemeinsame Leben vorstellen (Lifestyle, Finanzen, Treue etc) und dann mit klarem Kopf abklären könnten, ob der andere dazu passt.
     
  16. Boah, sorry, @Martina698, aber deine gebetsmühlenartig vorgetragenen Vorstellungen davon, wie deiner Meinung nach eine richtige Frau zu sein hat (weil du zufällig genau so bist und daraus eine Norm ableitest?), geht mir langsam ziemlich auf die Nerven. Auch deine Vorstellungen sind doch nur individuell durch deine Prägung entstanden. Sei doch ruhig so, aber lass andere Frauen ruhig anders sein und dabei trotzdem "richtige Frauen" sein!
    Auch helfen deine Sätze dem FS doch null weiter. Hier geht es doch gar nicht um das, was du vorträgst.

    Der FS sucht schlicht und einfach eine Frau, die mit dem zufrieden ist, was er bietet. Was das ist, schreibt er ja.
    Lieber FS,
    such weiter, vielleicht findest du eine Frau, die es genauo mag und genau das so auch möchte. Ich würde vermuten, dass vielen Frauen auch noch andere Dinge wichtig sind - ein Sich-aufgehoben-Fühlen in der Beziehung, Freude aneinander, gemeinsam Dinge entdecken, gemeinsame Werte, Austausch, zusammen lachen, Liebe, Zugewandtheit. Und keine Zweckgemeinschaft, wie du sie beschreibst. Natürlich heißt das nicht, dass du neben ihr auf dem Sofa sitzen und auch stricken musst, dass ihr jede Mahlzeit zusammen kocht und jede freie Minute miteinander verbringt. Aber Beziehung heißt schon ein Miteinander-Sein und ein Sich-aufeinander-Beziehen.

    Warum fragst du eigentlich? Hast du Probleme bei der Partnerinnensuche, läuft es nach vier leidenschaftlichen Wochen nicht mehr? Möchtest du von uns eine Absolution im Sinne von "Du bist toll, wie du bist, wir wissen auch nicht, warum die Frauen so blöd sind und das nicht erkennen"? Ich finde es immer gut, wenn Fragensteller auch formulieren, warum sie eine Frage stellen. Meist gibt es doch einen konkreten Anlass.

    VG
    w55
     
  17. Also ich finde den FS für mich zu anspruchsvoll.

    Die Anforderung an mich über die Menge der zukünftigen Kinder zu sprechen, wäre mir im Moment absolut zu druckvoll.
    Das könnte ich nicht leisten.( grins)
    Und ggf noch richtigen Umzugsstress durch eine Beziehung bekommen.

    Reicht es nicht das man genug Dinge gleichsam mag und somit gerne die Zeit zusammen verbringt.
    Der beste Kumpel zum Lachen ist, die schönste Begleitung und das erotischste Vergnügen?
     
  18. Familiengründung mit 40+? Das ist ja noch älter als mein Vater war. Dazu kann ich nur sagen, es ist nicht schön, so alte Eltern zu haben und in relativ jungen Jahren schon Angst haben zu müssen, dass sie sterben.
    Ansonsten habe ich an eine Beziehung etwas andere Erwartungen. Ich möchte eine Partnerschaft, die nur durch ein inneres Band gehalten wird. Und das am liebsten für immer. Keine gemeinsamen Verpflichtungen, kein gemeinsames Wohnen, keine Kinder, kein Alltag. Trotzdem füreinander da sein. Treue ist schön, aber kein Muss. Ich wünsche mir eine Beziehung, die auf Respekt und Vertrauen basiert. Und das ist meiner Ansicht nach mit der absoluten Forderung nach körperlicher Exklusivität ("dein Körper gehört mir") und materiellen Fesseln nicht vereinbar.
     

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