• 02.12.2017
    • gast_xy

    Woraus rechtferigt sich der Prioritätsanspruch in Beziehungen?

    Also, wie begründen die, die diesen Anspruch haben, dass ihr für den Partner, die Partnerin immer an erster Stelle zu stehen habt?

    Einerseits hängen Prioritäten meiner Ansicht nach auch immer von der aktuellen Notwendigkeit ab, was oder wem man zu welchem Zeitpunkt den Vorrang gibt und außerdem gibt es zahlreiche Voraussetzungen, um als Partner überhaupt in Frage zu kommen. Dazu gehören bspw. Geld und somit eine Arbeit, die eigene Gesunderhaltung, häufig ein gutes soziales Umfeld, das auch gepflegt werden muss sowie eine Ursprungsfamilie, ohne die man nie der Mensch geworden wäre, der letztlich als attraktiver Partner angesehen wurde.
    Dann aber von Partner/Partnerin den ersten Platz zu fordern, ist doch so als ob man damit der Attraktivität des eigenen Partners die Grundlage entzieht.
    Zudem äußern Frauen mitunter, dass sie einerseits eine Art harten Typen wollen und dann klagen sie darüber, dass er nicht empathisch sei oder nicht den Müll rausbringt. Oder Männer wollen eine aufgeputze, superweibliche, anschmiegsame am liebsten 20 Jahre jüngere Sexgöttin, die aber Grips hat, arbeiten geht und auch ansonsten Verantwortung übernimmt. Und dann wird sich gewundert, dass dabei eine Frau rauskommt, die den Mann eben nicht permanent bestätigt und bemuttert.
    Meines Erachtens sind derartige Ambilvalenzen zudem die psychische Gesundheit einer Person betreffend ja doch eher fragwürdig.


    m38
     
    • # 1
    • 03.12.2017
    • Ejscheff
    Der Prio-Anspruch kommt aus der Idee, dass eine Partnerschaft auch Beistand in Krisenzeiten bieten soll und der Gründung einer neuen Familie dient. Bei reinen Wellness-Beziehungen ist dies natürlich überflüssig.

    In meiner aktuellen Beziehung habe ich Erstaunen ausgelöst, dass ich Priorität für Gemeinsamkeit zu Silvester, den Geburtstagen, einem Weihnachtsfeiertag sowie zumindest Parität bei der Urlaubsplanung 2018 einfordere.

    Meine neue Partnerin (47) hat sich in ihrer Vergangenheit ausschließlich auf toxische Beziehungen konzentriert (zumindest beschreibt sie das so und ich hoffe, dass nicht sie das toxische Element war). Da ist soviel Gemeinsamkeit mit einem Partner für sie neu.

    Sie hat mir erklärt, dass sie diese Tage lieber mit zuverlässigeren Menschen als ihrem Partner verbringt.

    Dieses Konzept relativiert sie aber im Moment rasant.

    Also beziehungsgestörte oder unverbindliche Menschen räumen ihren Partnern keine Priorität ein. Priorität sollte aber nicht mit Klammern und Isolierung verwechselt werden.
     
    • # 2
    • 03.12.2017
    • Lionne69
    Wie definiert man Priorität?

    In der Frage sind schon völlig unterschiedliche Stränge miteinander vermischt.
    Prioritäten zeigen sich, wie @Ejscheff treffend schreibt, nicht über Klammern, Isolierung oder die Rundumversorgung oder Arbeitsverteilung oder Anspruchserfüllung.

    Priorität ist für mich eine Geühlssache, jemandem, den ich als Partner bezeichne, steht bei meinen Gefühlen an oberster Stelle - neben meinen Kindern, weil dies immer die Wichtigsten Menschen in meinem Leben bleiben. Aber dies ist eine andere Art der Gefühlsebene.

    Gefühle zeigen sich durch Taten - Liebe braucht für mich gemeinsame Zeit, Nähe, Vertrauen,
    Dass es Zeiten gibt, wo andere Dinge mehr Raum und auch Energie nehmen können, ist klar, nur man darf sich trotzdem nicht aus den Augen verlieren.
    Es ist das, was bei vielen Paaren passiert.
    Es kommt die Gewohnheit, der Alltag, und der / die Partnerin rutscht auf der Prioliste immer weiter nach unten. Und schleichend verschwinden die Gefühle.

    Was einzelne benötigen, ist individuell - wieviel Nähe, welche Art, Kommunikation.

    Ich möchte Nahe spüren, mit ihm lachen, genießen, verrückt sein, träumen, inne halten - und wissen, dass ich mich besonders im Notfall bedingungslos verlassen kann. Vertrauen. Und ich möchte in seine Augen schauen und spüren, was er fühlt.
    So wie ich eine innere Wärme spüren möchte, wenn ich ihn anschaue.
    Darunter nie wieder, das hatte ich zu oft.
    Meine Zeit für mich, für meine Interessen, etc. brauche ich trotzdem, auch er sollte sein eigenes Leben haben - das stellt nicht die Stellung auf einer Prioliste in Frage.
    Nur bitte nicht oben als einziges Element :).

    Also ja, ich möchte auf seiner Prioliste oben stehen, und ihn auf meine oben stellen können, sonst lasse ich es.

    Und wenn ich beim Daten schon feststelle, dass ein Mann nicht mal zum Kennenlernen Zeit findet, dann weiß ich, das wird kaum besser.
    Da werden immer 100 andere Dinge wichtiger sein.

    Ich bin mir da mehr wert, und ziemlich empfindlich. (Vielleicht weil ich noch nie jemanden wichtig genug war, vor allem nicht meinen "Eltern", aber auch keinem späteren Partner)
     
    • # 3
    • 03.12.2017
    • Dingens
    Ist es nicht normal, dass der Partner mit dem man sein Leben teilt automatisch eine hohe Priorität erlangt? Man teilt sehr vieles in einem gemeinsamen Leben. Verlässt sich aufeinander und möchte möglichst viel Zeit miteinander verbringen. Anspruch?! Mein Partner "gehört" mir nicht. Es ist mir wichtig, das seine Familie, Lieblingsmenschen und seine Hobbys einen unumstößlichen Platz in seinem Leben haben. Hier verschieben sich dann die Prioritäten und das ist auch richtig so. Optimal ist es, wenn man eine gesunde, gemeinsame Schnittmenge herstellen kann ohne das einer von beiden sich komplett aufgeben muss oder möchte.
     
    • # 4
    • 03.12.2017
    • realwoman
    Der Mensch ist ein Paarwesen.Das soviele Paare auseinander gehen,hat damit zu tun,dass viele Menschen kaputte Kindheit hatten,destruktive Eltern und und und.Kinder sind wichtig,Eltern sind wichtig,Freunde,Arbeit,Hobby etc.Problem ist,dass hier die Wirkung und Ursache verwechselt werden.Alles ausser Partner bekommt Priorität,weil er ja gehen könnte.Ha!Er geht ja auch,weil alles andere Priorität hat.Keiner weiss,was eine richtige Beziehung ist,meisten mutieren zu Symbiose und hocken auf einander oder einer klammert und der andere ausbrechen will.Lionne hat es sehr gut beschrieben,wie es sein soll,weniger will ich auch nicht,dann lieber Single bleiben.
     
    • # 5
    • 03.12.2017
    • Gast3780
    Ich finde es selbstverständlich, dass der Partner oberste Priorität hat. Ganz banales Beispiel: Wenn er keine Lust hat, am Wochenende auszugehen, bleibe ich natürlich auch zu Hause und würde dafür auch einer Freundin absagen.
    Meine Wünsche stehen bei ihm sogar über den Wünschen seiner Tochter (den Kontakt hat er aber schon lange abgebrochen).
    Ich könnte nicht in einer Partnerschaft leben, in der ich nicht grundsätzlich an erster Stelle stehen würde.
     
    • # 6
    • 03.12.2017
    • jose1337
    Nunja, am Ende ist es auch nur ein Gedankenmuster. Ich sehe das so: Zuerst kommt man selbst, dann die anderen. Und es paßt die Partnerschaft halt nur, wenn beide sich gleich viel Priorität geben. Hier ist man also (mal wieder) bei der goldenen Mitte.

    Das Naturgesetz der Polarität erzwingt auch, dass dies entweder ausgeglichen ist oder einer gibt mehr als der andere.
     
    • # 7
    • 03.12.2017
    • Apfeldieb
    „Möglichst viel Zeit” trifft es nicht ganz. Dann müßte man ja ständig aufeinander glucken und sich von allen Teilen seines Lebens, die nicht zur Schnittmenge gehören, für immer verabschieden.

    Priorität heißt, daß ich zuerst an den Partner denke: „ich würde mir gerne diesen Film anschauen, kommst du mit?” – „nein, interessiert mich nicht.” Erst jetzt kommen die Alternativen ins Spiel.
     
    • # 8
    • 03.12.2017
    • Rosendame
    Also mein System sieht aus wie bei der Olympiade wenn ich verpartnert bin:

    1. ICH
    2. Mutti
    3. Partner

    *****************

    Falls ich ein Kind hätte:

    1. Kind
    2. ICH
    3. Mutti

    ******************

    falls kein Kind sondern nur Ehemann, der mir aber das Leben gerettet hätte/ mir eine Niere gespendet hätte:

    1. ICH
    2. Mutti & Ehemann
    3. Haustier
     
    • # 9
    • 03.12.2017
    • Vikky
    Daraus, dass er mein Partner ist, nicht irgendwer. Ich habe mich aus freien Stücken entschieden, mit diesem Menschen mein Leben teilen zu wollen und bin nicht zwangsläufig über Verwandtschaft mit ihm verbunden, stehe nicht in entsprechenden Pflichten sondern wähle allein aus der emotionalen Verbundenheit Pflichten für ihn.

    Ja, mein Partner steht immer an erster Stelle, wenn ich mich entscheiden muss zwischen widersprüchlichen Anforderungen. Das heißt aber nicht, dass ich immer andere vernachlässige - im Gegenteil.
    Wir sind beide erwachsene, reife Menschen, die zwar die Partnerschaft grundsätzlich priorisieren, aber nicht unentwegt aufeinander glucken. Priorität hat mein Partner, indem ich ihm kommuniziere, warum ich ihn nun zugunsten einer Freundin vernachachlaessigen muss, weil diese grad meine Unterstützung benötigt. Das macht er übrigens genauso.

    Du scheinst eine sehr unreife Verwendung von Prioritätensetzung zu haben. Es ist normal, sich erst mal um sich selber und seine Lebensgrundlagen zu kümmern, ein gesundes, auch sozial gesundes Leben zu führen.
    Für mich ist das die Voraussetzung, um überhaupt eine gelingende Partnerschaft in der heutigen Zeit führen zu können, daher gibt es hierin keine konkurrierende Prioritätensetzung im Bezug zu Parterschaft.

    Erst wenn ich beruflichem Erfolg weit über die Sicherungs des Lebensunterhaltes hinaus nachhetze und darum ständig die Partnerschaft vernachlässige, stellt sich für mich die Frage nach der Priorität.
    Zeitlich befristetes stärkeres berufliches Engagement, um ine nächste Karrierestufe zu erreichen oder eine Vorgabe zu erfüllen gehört für mich dazu, ohne dass ich daraus gleich eine Prioritätenfrage mache. Das verkraftet eine Partnerschaft zwischen reifen Menschen auch ohne Probleme, verlangt nur eine gute Kommunikation.

    Ich zweifel' immer an der geistigen Gesundheit einer Person, die die gesamte Beziehungsgemengelage von arbeiten gehen bis Müll runter bringen in so einem Eingangspost unterbringt. Da läuft doch im Kopf was nicht richtig, das nicht differenzieren und situativ trennen zu können.
     
    • # 10
    • 03.12.2017
    • void
    Wie genau meinst Du das? Ein Partner macht ja Kompromisse für Dich, ergo setzt er Dich so weit nach oben, dass er nicht mal das Alleinsein mehr vorzieht, obwohl er Zugeständnisse machen muss, die er nicht machen müsste.
    Aber es kann "so" und "so" sein. Einer ordnet den Partner hinter Freunden, Familie, Hobby ein und schiebt ihn dazwischen, wenn er zeitlichen Leerlauf hat, ein anderer würde alles stehen und liegen lassen, wenn es wirklich "brennt" beim Partner und die, die den Partner zum Mittelpunkt ihres Lebens machen, was ich fatal finde, die lassen alles stehen und liegen, wenn der Partner mit dem Finger schnippt.

    Auch wieder - wie ist es gemeint? Sucht die Frau nur ein Abziehbild ihres Traummannes, der Mann nur ein Abziehbild seiner Traumfrau, oder wollen die einen echten Menschen als Partner und wissen, dass auch sie nicht perfekt sind?
    Empathisch sein ist Voraussetzung für eine gute Beziehung, ebenfalls auch, zu seinen Entscheidungen zu stehen und von sich aus anzupacken, dh. Probleme in einer Partnerschaft, im Alltag usw. VON SICH AUS zu sehen und eine Lösung zu suchen, statt zu denken, Beziehungs- und Alltagsleben ist was, in das man keine Energie stecken muss und wenn doch, soll es der Partner machen.

    Erscheint mir seltsam, so zu denken. Der erste Platz sollte dem Menschen gehören, der einem am meisten am Herzen liegt und das können nicht zwei sein, wenn es irgendwann um dieselbe Sache gehen sollte. Auf keinen Fall sollte das Kind geopfert werden für einen Partner, dh. wenn die Partnerschaft schlecht ist für das eigene Kind, sollte sie mE beendet werden, statt dass das Elternteil sich an diesen Partner klammert.
    Elternteile sollten z.B. nicht wichtiger gefunden werden als der Partner, wenn es jetzt nicht um wichtige Dinge geht (Pflege z.B.). Dass Schwiegermütter/Schwiegerväter das Leben der Partnerinnen/Partnern von ihren Kindern zur Hölle machen können, weiß man ja. Nur ist hier das "Kind" aufgefordert, sich dem Elternteil entgegenzustellen und seinen Partner zu verteidigen, statt dass es immer noch "das liebe Kind" spielt und SEINE EIGENE ENTSCHEIDUNG für diesen unwillkommenen Partner verleugnet, indem es ihm nicht beisteht.
     
    • # 11
    • 03.12.2017
    • Tom26
    Eine hohe Priorität hat meine Freundin. Aber die haben meine Eltern, mein Bruder, meine Nichten und meine Freunde auch. Ebenso mein Beruf, meine Autos und Geld allgemein. Spass und Freude ebenfalls. Die allerhöchste Priorität habe allerdings immer ICH in meinem Leben.
    Meine Freundin hat eine ähnliche Einstellung dazu. Bei ihr kommen noch das Kind und eine Grossmutter dazu.
    Im Grunde legen wir alle doch die Prioritäten nach Situation und Umständen flexibel fest.
     
    • # 12
    • 03.12.2017
    • INSPIRATIONMASTER
    Ganz ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses Denken diese Einstellung mit Erfolg gekrönt ist, es sei du hast einen Partner der kompatibel ist! Da bin ich doch als Single besser aufgehoben und aufgestellt, da brauche ich keine Partnerin!!
    Bei mir steht meine Partnerin an aller erster Stelle und so hätte ich das umgekehrt auch gerne!!
     
    • # 13
    • 03.12.2017
    • Rosendame
    Doch es lief immer super weil

    - ich ihm nicht sage an welcher Stelle er steht

    - meine Mutter für mich ihr Leben opfern würde und das honoriere ich.

    - Außerdem weißt jeder der mich kennt, daß ich eine enorm innige Beziehung zu Mutti habe während der Mann ein Fremder ist/vielleicht auch wieder geht? Nach 50-jähriger Ehe könnte ich meine Meinung eventuell revidieren über ihn

    - FALLS er vor lauter Lieber ins Feuer rennt um mich zu retten steigt er auf aufs Siegertreppchen also wo liegt das Problem?

    - ich grundsätzlich bei jeder Sache/ Person darauf achte, mich nicht übervorteilen zu lassen/ mich nicht zu belasten etc.
     
    • # 14
    • 03.12.2017
    • Camille
    Priorität hat mein Partner und meine Kinder. Wir bilden eine Familie, sind voneinander abhängig und füreinander da. Jeder braucht mal die Hilfe des anderen.

    Trotz diesen Prioritäten hat jeder von uns genug Freiraum für eigene Interessen oder Freunde.

    Ich verstehe deine Frage vielleicht nicht ganz, aber stell dir vor, ich würde jetzt antworten, Priorität hätte meine Freundin oder Cousine. Ganz gesund ist diese Einstellung doch nicht, oder? Bei Mann und Kindern....
     
    • # 15
    • 03.12.2017
    • frei
    Es gibt empirische Erhebungen darüber, wie sich Menschen in lebensbedrohlichen Notlagen verhalten bezüglich ihrer Hilfsbereitschaft anderen gegenüber.
    Untersucht wurde das am Beispiel von Hausbränden.

    Solange die Not überschaubar ist, also der Alarm zu hören ist, helfen nahezu alle allen.
    Ich führe gelegentlich Evakuierungsübungen durch und vorher gibt es eine Unterweisung.
    Wenn ich sage 'Sie gehen auf direktem Weg nach draußen, nicht die Geschosse nach oben, nicht in die Abteilungen rein, sie gucken nicht auf dem Klo nach'... dann sind alle empört.
    Rollifahrer müssen in geschützten Bereichen warten, bis die Feuerwehr sie rausholt und die Kollegen sagen, sie bleiben dann auch da.
    Ja, das denken sie.

    Ok, wenn man was merkt, z.B. Brandgeruch wahrnimmt, kippt es.
    Dann retten sich einige, andere helfen, je nachdem, wie arg es ist.

    Wenn es heiß wird, Flammen zu sehen sind, kommt das Tier raus.
    ALLE denken nur an sich selbst, da wird gerannt, gestoßen gedrängelt.
    So kommt es zu den Katastrophen wie bei der Love Parade oder in Clubs.
    NIEMAND denkt an die anderen, jeder rettet nur noch sich selbst.
    Es ist ein Instinkt, man ist dem ausgeliefert.
    So wie jemand, der schwimmen kann, sich nicht umbringen kann, indem er ins Wasser springt. Die Instinkte sind stärker, er WIRD schwimmen, ob er will oder nicht.

    Man hat das auch bei Bränden in Privathäusern untersucht.
    Niemand denkt an den Ehepartner, Geschwister, Mitbewohner, Eltern, ALLE nur an sich.
    Und jetzt kommt's, es gibt eine Ausnahme:
    Nahezu alle, und zwar Männer wie Frauen, denken an die eigenen Kinder.
    Eltern rennen sogar in lichterloh brennende Gebäude hinein, um ihre Kinder zu suchen.
    Die müssen von der Feuerwehr daran gehindert werden und wehren sich mit Tritten und Schlägen und Schreien.

    Es ist eindeutig, es ist anhand solcher Untersuchungen nachgewiesen, die Priorität ist:
    Mein Kind, ich, und dann niemand mehr.
    Solange es keinen Prüfstand gibt, kann man sich vormachen, es sei anders.

    Klar, kann man überlegen, ob man der Freundin den Weihnachtsmarktbesuch absagt, nur weil Männe schwächelt, aber das sind nur graduelle Unterschiede.
    Wenn es hart auf hart kommt, sind einem beide vollkommen egal.
    Na ok, eine abhängige Frau, die auch mit 54 Jahren noch Kleidergröße 32 hat, könnte in mittleren Notlagen ihrem Mann helfen, denn ohne ihn wäre sie verloren, somit ist es auch wieder die Hilfe an der eigenen Person.

    Ich bleibe dabei: Kind, ich, fertig.
    Und wenn man kein Kind hat: ich, fertig.

    w 50
     
    • # 16
    • 03.12.2017
    • Laleila
    Ich habe einen solchen Prioritätsanspruch an meinen Mann, heißt, im Zweifelsfall habe ich Prio. Wie er bei mir.
    Trotzdem ist es völlig okay für mich wenn er sonntags mit "seinen" Mädels wandern geht, statt mir die Zeit zu vertreiben. Letzteres ist nämlich nicht notwendig, das kann ich auch ganz gut allein.
    Er geht lieber auf Oldtimertreffen als in Ausstellungen, also macht jeder das was er favorisiert, mit Menschen, welche diese Leidenschaft teilen.

    Allerdings erwarte und gebe ich absolute Loyalität und im Zweifelsfall Priorität.
    Ich persönlich hänge mehr am Leben meines Mannes als am eigenen. Er ist der bessere Mensch. Ihm bin ich wichtiger als er selbst, es macht ihn glücklich mich glücklich zu sehen.
    In einer Liebesbeziehung kann ich ein "ICH bin mir am wichtigsten" nicht nachvollziehen.
    Auch könnte ich keine Beziehung mit einem Vater führen, da sein/e Kind/er immer an erster Stelle stehen würden. Berechtigterweise. Doch für meinen Mann will ich die erste Geige spielen.

    Woraus ergibt sich dieser Anspruch? Einfach aus der Tatsache heraus, dass wir ein Paar sind, welches Leben, Zeit Geld, Freud und Leid teilt, weil wir uns entschieden, einander zu gehören.
     
    • # 17
    • 03.12.2017
    • QFrederick
    Servus FS,

    Deine Frage(n) zeigt mir Deine rudimentär bis gar nicht vorhandene Sozialkompetenz. Du gruselst mich.

    Ich fange gar nicht erst an eine absolute Rangliste der mir lieben und wichtigen Menschen zu machen, denn das ist für mich situationsabhängig. Die frei'schen Extrembeispiele finde ich da kaum bis gar nicht hilfreich.

    Wenn ich mich entscheide einem Menschen, auch Partnerin, freiwillig einen Platz in meinem Leben einzuräumen, dann ist dieser auch selbstverständlich ganz weit oben angesiedelt. Alle anderen Plätze von “Natura“ sind nämlich nicht freiwillig. Ansonsten würde ich den Sinn einer Partnerschaft und mich selbst anzweifeln.
     
    • # 18
    • 03.12.2017
    • annie83
    Lieber FS
    Ich habe an niemanden den Anspruch, dass ich immer an erster Stelle stehe und kann mir auch nicht vorstellen, dass dies auf die meisten der Foristen und Foristinnen zutrifft. Da bin ich und sind andere geistig sicher flexibler.
    Ich vermute, bei sehr einengenden Menschen liegt kein wohl durchdachter "Anspruch" vor, sondern eine grosse Bedürftigkeit, Abhängigkeit oder Verlustängste. Wer keinen Anschluss mehr an seine Familie hat oder wenig Freunde, arbeitslos oder schwer krank ist, braucht den Partner vielleicht mehr als umgekehrt. Auch wenn man gemeinsam Kinder aufzieht oder ein berufliches Projekt verwirklicht, ist man stark aufeinander angewiesen und sollte sich beistehen.. aber mir scheint, das habest du nicht gemeint.
     
    • # 19
    • 03.12.2017
    • Laubsk
    Welcher Prioritätsanspruch?
    Priorität hin, Priorität her, die Partnerin scheint für dich nur Beiwerk zu sein.
    Und ja, die meisten Frauen wollen, dass sie für ihren Partner in der Wichtigkeitsliste sehr weit oben stehen - wenn nicht ganz oben. Und keine halbwegs normale, reife Frau wird wollen, dass "Mann" die Arbeit vernachlässigt, die Familie ignoriert, seine sozialen Kontakte auslaufen lässt oder seine Gesundheit(Sport) vernachlässigt.

    Eine Partnerin, die sich geliebt und wertgeschätzt fühlt, wird bestrebt sein, dass ihr Partner auch die anderen Lebensbereiche nicht vernachlässigt bzw. denen die adequate Aufmerksamkeit widmet. Wenn die Partnerin mit der "Sportzeit" oder der verbrachten Zeit mit Freunden konkurriert, heißt dass entweder, dass du dir eine Partnerin ausgesucht hast, die keinen Lebenszweck für sich selbt hat, also nur am Partner hängt, oder aber auch, dass du nicht fähig bist, der Partnerin genügend Aufmerksamkeit und Zuwendung engegen zu bringen.
     
    • # 20
    • 04.12.2017
    • Stella_85
    Die höchste Priorität hat meine Familie und zu dieser gehört auch mein Partner. Unser imaginäres Kind würde natürlich auch zur Familie gehören und die allerhöchste Prio haben. Danach kommen meine Freunde, Job, Geld, Freizeit.

    Ich verbringe sowohl gerne Zeit mit meiner Familie als auch mit Freunden.
    Wenn man gut plant und organisiert, muss man sich deswegen auch nicht zerteilen. Die meiste Zeit verbringe ich mit meinen Partner. Wir wohnen zusammen und genießen die Zeit miteinander. Wir gehen jedoch auch getrennt voneinander Freizeitaktivitäten nach. Ich muss Ihm nicht bei der Pokerrunde mit seinen Kumpels und Er mir nicht bei meinen Mädelsabend das Händchen halten, deswegen fühlen wir uns nicht vom eigenen Partner zurückgewiesen, ungeliebt oder unwichtig.

    Der/Die Partner/in muss halt nur kompatibel sein und ähnliche Prioritäten im Leben haben.
     
    • # 21
    • 04.12.2017
    • Lebens_Lust
    Gejammer eines erfolglosen Mannes.
    Du beklagst die Ansprüche der Frauen, die Du gerne als Partnerin haben möchtest, die Dich aber umgekehrt nicht haben wollen. Entweder Deine Ansprüche sind zu hoch oder Du suchst bei den falschen Frauen. Das dann auf die psychische Gesundheit der Frauen zu schieben, ist lächerlich (wird aber umgekehrt als "Narzissmus" getarnt auch gerne gemacht). Suche Gründe bei Dir selbst und fange damit an, Deine Gejammer mal von außen zu betrachten.

    Diesen Anspruch auf Priorität habe ich in mehreren Partnerschaften noch nie erlebt. Ja, es gibt Frauen (und Männer), die Dich vollkommen für sich haben möchten. Aber die musst Du ja nicht als Partnerin aussuchen. Eine Partnerin hat auch für mich selbstverständlich eine hohe Priorität und die erwarte ich umgekehrt auch.
    "Immer an erster Stelle" ist Unsinn. In einer gesunden Beziehung ist es selbstverständlich, dass jeder seinen Freunden, seiner Familie, seinen Kindern, seinen Kollegen eine angemessene Bedeutung einräumt und die Priorität dann zwischen diesen und vor allem auch sich selbst wechselt.
    Der Partner hat dann eine hohe Bedeutung, aber eben nicht immer die höchste.
     
    • # 22
    • 04.12.2017
    • carpe
    Die Fragestellung wirkt sehr konstruiert, klischeehaft, aber auch unerfahren und etwas kopflastig.
    Das Leben ist bunt, Menschen sehr unterschiedlich. Ich glaube nicht, dass man Frauen und Männer derart einteilen kann.

    Bei meinem Freund und mir ist es so, dass wir uns sehr wichtig sind. Das liegt aber auch daran, dass wir beide früh keine Eltern mehr hatten. So traurig das ist, es erleichtert in der Partnerschaft einiges.
    Es hat mich in früheren Beziehungen eher gestört, langweilige Stunden bei seinen Eltern zu verbringen. Den meisten war ich als Person auch nicht wichtig. Und wenn wir getrennt waren, hat sich keiner der Eltern mehr für mich interessiert. Ich möchte meine kostbare Lebenszeit nur mit Menschen verbringen, denen ich wirklich wichtig bin und nicht nur als Statistin bei einem Pflichtbesuch.

    Ansonsten sind mein Freund und ich eher ruhige Menschen, die in der Freizeit nicht ständig andere Menschen treffen. Auch als Singles nicht. Das liegt auch daran, dass wir Zeit zur Erholung vom Job benötigen.
    Dafür lieben wir es, auch mal ein paar Stunden ganz alleine zu sein (also jeder für sich in seiner eigenen Wohnung) und stehen uns gegenseitig diese Zeit auch zu. Finde das wichtig, um sich selbst nicht zu verlieren. Hat mein Freund aber ein Anliegen oder Sehnsucht nach mir, dann geht das vor.

    Was ich aber nie machen würde: einer Freundin absagen, weil mein Freund plötzlich doch Zeit für mich hat (es sei denn, es ist ein Notfall). Das ist respektlos.
     
    • # 23
    • 04.12.2017
    • Salemina
    Niemand wird rund um die Uhr 100% die Priorität seines Partners sein. Wichtig ist, wer oder was zu bestimmten Anlässen & Situationen Priorität hat.

    Wenn mein Partner ein wichtiges Projekt in der Arbeit zu erledigen hat, ist das zumindest zwischenzeitlich Priorität & ich weis mich selbst zu beschäftigen. Selbstverständlich werde ich mich im normalen Alltag auch nicht zwischen ihn & seine Freunde oder Hobbys stellen. Ich erwarte aber schon, dass es eine Balance zwischen Hobby/Freunden, Arbeit & Paarzeit gibt.

    Wenn ich zB wirklich krank bin & selbst nicht zum Arzt fahren kann, nimmt er Pflegeurlaub & begleitet mich dort hin & umgekehrt. Wenn es ihm mitten in der Nacht schlecht geht, fahre ich mit ihm in die Notaufnahme, egal wann ich am nächsten Tag aufstehen muss. Wenn wir Jahrestag haben, gehört dieser Tag uns. Genauso schauen wir auch immer, dass wir zumindest 1 Tag des Wochenendes gemeinsam verbringen. Wenn einer von uns Geburtstag hat, ist es selbstverständlich, dass der andere sich da zumindest den Abend für das Geburtstagskind frei hält usw. Letztens hatte er ein Begräbnis eines Familienangehörigen, da ist es für mich auch selbstverständlich, dass ich mir da frei nehme & ihn begleite & unterstütze.
    Ausnahme davon ist natürlich, dass irgendetwas unvorhergesehenes passiert, wie zB ein Unfall in der Familie etc. Das hätte in diesem Fall automatisch Priorität für uns beide.

    Wichtig ist mir auch, dass das alles freiwillig passiert. Ich zwinge meinen Partner nicht den Jahrestag, den Abend nach der Arbeit, 1-2 Tage vom Wochenende mit mir zu verbringen, sondern das hat eben Priorität für uns beide. Selbiges mit den anderen Beispielen, da er mir es in diesen Fällen einfach wert ist.
    Würde seine Priorität unter der Woche ausschließlich seiner Arbeit & am Wochenende nur seinen Freunden gelten & ich bin nur der "Lückenfüller" für die Zeit in der er nichts zu arbeiten oder seine Freunde keine Zeit haben & ihm praktisch langweilig wäre, würde es für mich einfach nicht passen & er wäre nicht lange mein Partner. Ein Mann der ständig 100% meiner Aufmerksamkeit fordert, aber auch nicht, weil das für mich einfach nicht umsetzbar ist.
     
    • # 24
    • 04.12.2017
    • awaken
    Ich denke, Du hättest nichts dagegen, wenn Du in der Rangfolge Deines Partners hinter seiner Mutter rangierst - oder?

    Das würde dann bedeuten, daß Du Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlst, wenn er auf Deine Frage: "Gehen wir heute abend ins Kino?" antwortet: "Bin schon mit meiner Mutter zum Abendbrot verabredet - ich muß Prioritäten setzen." Denn er hat ja dann genau dieselbe Einstellung, wie Du.

    Mann, bin ich froh, daß meine Partnerin anders tickt.
    Klar ist ihre Tochter für sie das wichtigste Kind! Aber ich bin eben nicht ihr Kind, sondern ihr Partner und rangiere auf gleicher Prioritätenstufe in einer anderen Kategorie.
    Es versteht sich, daß ihre Tochter Priorität beim Schuhezubinden hat, denn das kann ich allein.
    Aber in Fragen der Freizeitgestaltung und in der Frage, wer bei ihr im Bett schläft, habe ich am WE die Oberhand vor der Tochter, genauso wie sie umgekehrt, wenn sie bei mir ist. Dann hat sie Vorrang vor meinen Kindern.

    Die Eltern kommen erst danach und haben sowieso ihr eigenes Zeitfenster.
     
    • # 25
    • 04.12.2017
    • Rosendame
    Ich bezog mich auf die emotionale Priorität und da rangiert meine Mutter vor allen Männern dieser Welt eben auf Grund ihrer bedingungslosen Liebe & Hingabe.

    Ich habe sie aber auch schon mal versetzt für jemand, aber ich tue es ungern vor allem jetzt wo sie älter wird.

    Ich hatte oft zu tun mit Männern (und Frauen) welche absolut verkorkste Beziehungen hatten zu ihren Müttern. Fand ich erschreckend und psychologisch bedenklich.

    Unmöglich war es, als die Männer anfingen sich bei mir über ihre Mütter zu beschweren (bzw. über andere weibliche Familienmitglieder). Sie wollten mich auf von meiner Famile abschneiden - fand ich übergriffig.

    Ich glaube ein schlechter Sohn kann kein guter Ehemann sein - ich löste dann die Verbindungen auf weil mir innige Familienverhältnisse sehr wichtig sind.
     
    • # 26
    • 04.12.2017
    • Salemina
    Naja das kommt doch auch ganz drauf an, wie oft man sich als Paar sieht & wie oft die Mutter im Vordergrund steht..
    Bei sowas stellt sich mir die Frage, wie plant ihr denn?

    Ich binde meinen Partner in meine Planung ein. Dh, ich schaue schon im Vorhinein ob wir da was vor haben, wie es sich zeitlich ausgeht etc, frage ihn ob er mit will, schaue dass wir an einem anderen Tag gemeinsam Zeit verbringen können & schreibe es auch in unseren gemeinsamen Google Kalender. Er weis dann wann ich meine Mutter besuche oder irgendetwas anderes vor habe.
    Wenn ich das von vorne herein mit ihm besprochen habe, der Termin seit Wochen im Kalender steht, er dann spontan ins Kino will & meint er hätte nicht genug Priorität, weil ich schon verplant bin, dann weis ich auch nicht..

    Wenn ich nichts mit dem Partner plane, kann ich nicht meckern, wenn ich spontan Lust auf Kino habe, er aber schon was vor hat & dementsprechend keine Zeit hat!
    Priorität heißt für mich nicht ständig abrufbereit zu sein. (außer in Notfällen)
     
    • # 27
    • 04.12.2017
    • neverever
    Ich komme bei der ganzen Dirkussion nicht mehr Wirklich mit. Prioritäten?
    Jeder Mensch hat andere in meinem Leben. Wichtig sind mir meine lieben alle.
    Bei meiner Partnerin/Frau möchte ich für sie die Nummer Eins sein. Und als Gegenüber zähle ich weder ihre Eltern, Geschwister oder Kinder und auch nicht ihre Freunde. Sondern nur das ich ihr einzigster Partner in unserer Liebesbeziehung bin. Und dieses Gefühl würde ich gerne spüren. Nicht mehr und nicht weniger.
    Das heißt auch nicht das ich immer zu erst beachtet werden muss gegenüber Eltern,Kinder,Freunden oder sonst was.
    Ich möchte einfach nur der einzige Mann sein der mit ihr eine Liebesbeziehung führt, während eines gemeinsamen Lebensabschnitt, egal wie lang dieser Weg ist.
    Wie sie dann ihre Chartliste weiterführt ist doch ihre Sache.
    m47
     
    • # 28
    • 04.12.2017
    • Ejscheff
    So so. Ein schlechter Sohn ... ein schlechter Sohn ist nicht zuletzt auch ein Erziehungsprodukt einer Mutter - ist die dann schlecht?

    Erst hatte ich dein Mutti-Ranking für eine Satire gehalten aber du meinst es tatsächlich ernst.

    Hast du eigentlich schon eine eigene Familie mit oder ohne Kinder? Großmütter können hier bereichernd aber auch böse Störfaktoren sein. Insbesondere wenn sie die neuen Eltern immer noch wie Kinder bevormunden und ...

    Gut mit diesen Worten bin ich schon bei dir disqualifiziert. Mutti-Hörige Erwachsene sind für mich aber auch disqualifiziert.

    Meine Eltern waren übrigens durch den zweiten Weltkrieg traumatisiert bzw. verhärtet. Entsprechend waren ihre Erziehungsmethoden und entsprechend ambivalent war/ist mein Verhältnis zu ihnen. Ich bin also kein guter Junge, sondern böse auf Mutti.

    Mit meiner verstorbenen Schwiegermutter und meinem neuen Schwiegervater komme ich aber besser aus als die jeweiligen Töchter.

    Ach ja wenn du dich dauerhaft primär für Mutti entscheidest, stehst du irgendwann allein an ihrem Grab und bist dabei so alt wie sie jetzt.
     
    • # 29
    • 04.12.2017
    • Rosendame
    Für mich sind Männer zwar wichtig aber nicht das Wichtigste auf der Welt. Sie müssen sich erst beweisen durch Hingabe und Loyalität bis ich sie für wichtig erachte. Blut ist dicker als Wasser.

    Vorm Alleinsein habe ich weniger Angst denn die Liebe der Eltern wird mich immer begleiten, weil sie in meinem Herzen lebendig bleiben wird. Deswegen ist ihre Liebe auch so kostbar, weil sie unauslöschbar ist und allen Krisen trotzdend.

    Ich weiß ich wurde zutiefst geliebt von meinen Eltern. Und sie von mir. Das hat mit Hörigkeit nichts zu tun, sondern ist das Natürlichste auf der Welt.

    Dieser Schatz ist mich nichts zu vergleichen (bis auf die Liebe zu den eigenen Kindern natürlich). Durch diese Liebe wird die Selbstliebe genährt und eine innere Ruhe entsteht, weil man sich beschützt fühlt.

    Ich sah an meinen Exen wie fatal die fehlende Mutterliebe sich auf sie ausgewirkt hatte. Sie waren vor allem sehr aggressiv und konnten sich schlecht öffnen. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für eine erfüllende Partnerschaft und so kam es zum Abbruch obwohl ich mich bemühlt habe sie mit meiner Hingabe "aufzuwecken".

    Was das Trauma des Krieges angeht - ja, tragisch. Darunter haben Menschen in Osteuropa auch enorm gelitten.