• 11.01.2017
    • LaScott

    Wie viel Zeit bis zum Auszug zugestehen nach Trennung?

    Ich habe mich heute nach langer und reifer Überlegung von meinem Partner getrennt. Die Mietwohnung läuft über meinem Namen und auch die Kaution usw. habe ich bezahlt.

    Theoretisch müsste mein Partner nur seine Tasche packen und ausziehen. Da er keinen Kontakt zu seiner Familie hat, kann er da nicht unter kommen. Gerne möchte ich aber, dass sich das Thema nicht allzu sehr in die Länge zieht. Wir waren 6 Jahre ein Paar und es gibt für mich definitiv kein zurück mehr.

    Mein 1. Gedanke war, dass er spätestens Ende Februar raus sein kann. Bis dato würde ich dann auf der Couch schlafen und ich würde auch keine Miete mehr von ihm erwarten, damit es schneller geht mit dem Auszug. ich bin alleiniger Mieter lt. Mietvertrag. Es gibt keinen Untermietvertrag. Es gibt keine häusliche Gewalt o.ä. so das ein Auszug eher heute als morgen stattfinden muss. Darüber hinaus glaube ich aber, dass er ohne Frist noch ewig bleiben würde aus Bequemlichkeit.

    W, 26
     
    • # 1
    • 11.01.2017
    • Powerzone
    Ich vermute mal, daß die Trennung nicht aus ganz heiterem Himmel kam,sondern schon irgendwo in der Luft lag. Dein Partner hätte sich
    Vielleicht da doch schon ein paar Gedanken machen können??
    Mir persönlich wäre es eher unangenehm, nach dem klaren Schnitt
    Jetzt noch bis zu 2 Monate Wohnrecht zu geben.
    Seine Verantwortung ist es, jetzt so schnell wie möglich eine
    Bleibe zu finden,z.B. Hotel garni, Ferienwohnung,WG Zimmer, was auch immer.
    Deine Verantwortung ist das jetzt nicht mehr, es ist ein großzügiges
    Wohlwollen,wenn du es entgegenbringen möchtest..... W55plus
     
    • # 2
    • 11.01.2017
    • Gast712
    Warum schläfst du auf der Coach? Weil der arme Mann nicht nur nicht zu seiner Familie kann, sondern auch ein Bett braucht?

    Aber raus, sofort! Wenn er mal 3 Stunden sicher weg ist, dann seinen ganzen Kram zusammenpacken und vor die Türe stellen, abschließen und alles verriegeln, Schlösser austauschen und mit einem Freund daheim warten, wenn er versucht, sich Zugang zur Wohnung zu verschaffen.

    Ob sein Mietvertrag später ausläuft oder nicht, ist egal. Wenn jemand gekündigt wird, kann er auch nicht den vollen Lohn eines ganzen Monats erwarten.

    Im Zweifelsfall kann er es gerichtlich anfechten oder du zahlst ihm eben eine Teilmiete des Monats zurück und hast deine Ruhe.

    Naja, aber die Tage sind jetzt sowieso gezählt.
    Er wird von sich auch nicht gehen. Männliche Bequemlichkeit. Er hat ja keine neue Wohnung, oder? Mach dich darauf gefasst, ihn mit Gewalt rausschmeißen ZU MÜSSEN. Er darf keinen Tag länger bei dir bleiben! Du wirst Beistand brauchen, um diesen Mann aus deiner Wohnung am letzten Tag zu eleminieren. Er wird von sich aus nicht freiwillig gehen. Sonst hätte er jetzt schon längst alles gepackt und eine neue Wohnung gesucht. Wie soll er auch so schnell eine neue Wohnung finden? Das kann ewig dauern.
     
    • # 3
    • 11.01.2017
    • frei
    Erst mal herzlichen Glückwunsch. Wir haben deine Probleme ja seit einigen Wochen mitverfolgen dürfen.

    Sehr kleine, möblierte, weit draussen gelegene, überteuerte Wohnungen findet man von heute auf morgen.
    Es wäre also möglich, sofort etwas für den Übergang zu finden, sagen wir innerhalb einer Woche und von dort aus etwas richtiges zu suchen.
    Nun ist bei euch ja nichts wirklich krasses vorgefallen, dass er dich geschlagen oder bestohlen hätte oder du ihn in flagranti erwischt hättest.
    Daher würde ich es vorziehen, in Frieden zu scheiden.
    Und dazu gehört auch, dass du ihm ein bißchen Zeit läßt.

    Ich habe in vergleichbarer Situation einem Mann mal drei Monate Zeit gegeben und er hat wirklich gesucht und ist dann auch ausgezogen.
    Diese drei Monate waren allerdings wirklich sehr blöd.
    Könntest du deinen neuen Ex bitten, dass er so wenig Zeit wie möglich in deiner Wohnung verbringt ? Also z.B. nur zum Schlafen und Duschen kommt ?
    Ja, ich würde keine Miete mehr verlangen, aber die Nutzung der Wohnung auf das nötigste begrenzen sowie ihm einen deutlichen Termin nennen. Drei Monate finde ich reichlich, ein Monat reicht vielleicht auch.

    Auf gar keinen Fall solltest du in dieser Zeit seine Wäsche waschen oder dergleichen. Die Wohnung wirst du wohl während dieser Zeit allein putzen müssen und da würde ich auch kein Fass aufmachen.
    Bitte ihn, außer Haus zu essen, nicht mehr die Küche zu benutzen und auch außer Haus seine Wäsche zu waschen.
    Paß auf, dass er sich so unwohl wie möglich fühlt, denn sonst bleibt er vielleicht ewig und behauptet, nichts zu finden.

    Mein Freund hat mit meiner Vorgängerin 8 Jahre zusammen gewohnt, ohne dass sie etwas bezahlt hat.
    Als es aus war, war dort dicke Luft, nur noch Streit, selten Waffenstillstand.
    Er gab ihr ein Jahr Zeit zum Ausziehen ( viiiel zu lang finde ich ) und sagt, sie habe in dieser Zeit nicht gesucht. Das habe sie selbst gesagt.
    Drei Wochen bevor das Jahr um war, fing sie an zu suchen und fand dann zum Glück auch etwas.
    Das hätte er schneller haben können.
    Keine Ahnung, warum die Frau so lange wie möglich geblieben ist, die eingesparte Miete kann es ja wohl nicht gewesen sein.

    w 49
     
    • # 4
    • 11.01.2017
    • Laleila
    Wieso schläfst DU auf der Couch?
    Als ich mich von meinem 1. Lebensgefährten trennte, bat ich ihn innerhalb von 5 Tagen auszuziehen. Allerdings hatte ich vor der offiziellen Trennungsverkündung bereits nach freien, für ihn in Frage kommenden Wohnungen recherchiert, hatte kurzfristige Besichtigungstermine vereinbart und günstige Übergangsunterkünfte ausgedruckt.
    Diesen Ordner übergab ich ihn direkt bei der Trennung. Der, für mich minimale, Aufwand zahlte sich aus. Am 4. Tag war er weg.
    Und natürlich schlief ich in meinem Bett.
    Vielleicht kannst Du es, durch solche Aktionen, ähnlich beschleunigen. Viel Glück!
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.2017
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
    • # 5
    • 11.01.2017
    • Lionne69
    Liebe LaScott,

    Toll, dass Du es geschafft hast.

    Eine Frist würde ich ihm setzen, insgesamt schließe ich mich @frei an.

    Ohne Frist klappt es nicht, bei meinem Ex habe ich auch eine Zeitlang abgewartet und dann einen Termin für den Auszug gesetzt.
    Bis Ende Februar ist fair und absolut machbar. Allerdings unter o.g. Prämissen.

    Dir alles Gute.
     
    • # 6
    • 11.01.2017
    • LaScott
    Da diese Frage jetzt schon mehrfach gestellt wurde, möchte ich sie nun auch beantworten. Die Couch ist viel zu klein für ihn, klar könnte ich ihn damit eher los werden, aber ich gehe nicht im Bösen mit ihm auseinander und will keinen Rosenkrieg vom Zaun brechen. Finanziell kann er es vor dem Monatsersten nicht leisten zu gehen, also will ich ihm die nächsten 14 Tage möglich weit genug fern bleiben. So ist das am einfachsten.

    Sollte er tatsächlich an der Wohnung und der Situation kleben bleiben, würden meine Familie und Freunde sofort Beistand leisten ihn "sanft aber bestimmt" der Wohnung zu verweisen.
     
    • # 7
    • 11.01.2017
    • schwalbenweg
    Drei Monate soltest du ihm zugestehen, immerhin wart ihr sechs Jahre zusammen. Ich würde ihm jedoch dazu sagen, dass dies die maximale Zeit ist und die nur gilt, wenn er aktiv sucht, sich respektvoll und ordentlich benimmt. Dazu gehört auch, dass er die kleinere Hälfte der Wohnung, Küche, Waschmaschine etc. nutzt und sich dazu mit dir abspricht. Alternativ würde ich je nach Regelverstoß die gelbe oder rote Karte zeigen. Ein übergangsweises Monteurzimmer oder eine billige Ferienwohnung wird er immer finden, er muss ja nicht auf der Straße schlafen.
     
    • # 8
    • 11.01.2017
    • Jana_09/15
    So, nun hast du dich also getrennt.. wahrscheinlich ist es besser so.

    Ich weiß nicht, warum man jetzt grob, heftig und eklig werden muss - klare Ansage mit Frist sollte reichen.
    Je nach Lage (Stadt, Land) sollte sich für ihn innerhalb 1 bis max. 2 Wochen eine Übergangsbleibe finden lassen, zur Not eine Pension.
    Falls er Möbel hat, können diese eingelagert werden.

    Ihm bei der Suche nach einer Bleibe zu "helfen" finde ich eine gute Idee, um ein Einnisten zu verhindern.
     
    • # 9
    • 11.01.2017
    • Pfauenauge
    Ich finde die Frist auch ok. Immerhin hasst ihr euch nicht, er hat dir in dem Sinn nichts Böses getan, etc. Ihr wart 6 Jahre zusammen, da braucht man nicht den gepackten Koffer vor die Tür zu stellen.
    Härtere Methoden kannst du immer noch anwenden, wenn sich nichts tut.
     
    • # 10
    • 11.01.2017
    • Lynnea

    Darf sie garnicht. Wenn jemand unter der Adresse gemeldet ist, darf man ihn nicht einfach mal eben vor die Tür setzen. Da wird tatsächlich eine angemessene Frist erwartet die er dann aber auch einzuhalten hat. Einzige Ausnahme ist Gefahr für Leib und Leben (also wenn er gewalttätig ist, aber dann kann ihn auch nur die Polizei der Wohnung verweisen)

    Wenn ihr nicht im Krieg auseinander gegangen seid, würde ich ebenfalls bis zum Monatsende vorschlagen. Bis dahin hat er sich wohl irgendwo bei Freunden oder Familie eine Ausweichunterkunft organisiert, wenn er selbst noch nichts neues gefunden hat.
     
  1. @LaScott: Deine Worte klingen fair. Hass ist im Leben bekanntlich ein schlechter Ratgeber...was Hass mit Menschen anrichten kann sehen wir leider allzu häufig.

    Dir alles Gute für die Zukunft!
     
    • # 12
    • 11.01.2017
    • pixi67
    Da es Deine Wohnung ist, könntest Du ihn vor die Tür setzen.
    Ich persönlich finde es auch völlig ok, diese harte Gangart nicht zu gehen.

    Ich würde mit ihm zusammen über die Frist sprechen. Oft wird eine Kaution verlangt, oft ist eine Wohnung nicht sofort bezugsfertig.
    Somit würde ich auch mit ihm auf Wohnungssuche gehen und damit kann er auch jetzt anfangen.
    Zumindest weisst Du dann, dass er auch sucht.
    Wenn ein Vertrag unterschrieben ist, wird es vielleicht entspannender für Dich.
    Und kann er zur Renovierung zb erst 1.3 rein, dann ist Mitte März ggf auch ok.
     
    • # 13
    • 11.01.2017
    • INSPIRATIONMASTER
    Warum soll er bei diesem tollen Vorschlag von dir schnell ausziehen?
    Würde ich an deiner Stelle sein, soll er heute noch Tasche packen und gehen, Pension etc.
     
    • # 14
    • 12.01.2017
    • Magnus
    Hass, Wut und Angst sind wahrscheinlich die Ratgeber, die uns immer ins Unglück stürzen. Wenn man sich auch im Guten einigen kann, dann gewinnen beide. Die FS und ihr EX.
    Vielleicht ist auch der Hass immer das größte Problem bei der Trennung.
    Die FS hat sicherlich auch gute Momente mit ihren EX gehabt und sollte dies niemals vergessen. Hass frisst Seelen und bringt einen nicht einen Millimeter weiter.

    Jedenfalls macht das Verhalten der FS sie sympathischer für mich als würde sie andersrum handeln.
     
    • # 15
    • 12.01.2017
    • Apfeldieb
    Mietvertrag hin oder her: wenn der Mann unter dieser Adresse gemeldet ist, hat er auch das Recht, die Wohnung zu betreten. Notfalls mit Polizeigewalt. Ohne konkrete Fristsetzung wird es also nicht gehen. Möblierte Zimmer gibt es im übrigen zuhauf.
     
    • # 16
    • 12.01.2017
    • LaScott
    Wir haben das Thema gestern sachlich und ruhig zur Sprache gebracht. Finanziell ist es ihm nicht möglich, von heute auf morgen zu gehen. Er hat allerdings geplant alsbald auszuziehen. Da er erst vor 5 Monaten dem Job gewechselt hat und noch Probezeit hat, müssen wir jetzt noch einige Wochen ausharren. Wir verhalten uns einfach ruhig und gehen uns so gut es geht aus dem Weg. Ich bin auch der Meinung, wie einige andere hier, dass ich mit Wut und Rache hier nichts reißen kann. Er hat die Trennung akzeptiert, auch wenn es ihm bitter leid tut. Er hat nicht vor, mich nochmal vom Gegenteil zu überzeugen.
     
    • # 17
    • 12.01.2017
    • Cassel
    Allerdings sollte du ihm tatkräftig bei der Suche nach einer neuen Bleibe unter die Arme greifen. Denn nach dieser Duschkopf-Reparatur-Geschichte habe ich den Eindruck, der kriegt von allein nicht allzuviel gebacken. Und wenn er dann noch gemütlich im Bett bleiben darf, während du schon mit der Couch vorlieb nehmen musst...

    Zu behaglich und kuschelig sollte er es bei dir wirklich nicht mehr haben, sonst könnte sich der Auszug tatsächlich noch hinziehen.
     
    • # 18
    • 12.01.2017
    • Lebens_Lust
    Ich finde Deine Frist angemessen. Unabhängig davon, auf wen der Mietvertrag läuft ist es sicher nicht normal den Partner nach 6 Jahren sofort vor die Türe zu setzen. Ich kann die Antworten manchen Foristinnen hier nicht nachvollziehen. Auch ich halte Hass und Rachsucht für schlechte Ratgeber.
     
    • # 19
    • 12.01.2017
    • gast_w
    Das scheint doch so, als seid ihr euch einig gewesen bei der Trennung und hatten keinen bösen Streit. Ich denke schon, dass es Ok ist, wen er noch eine Weile ein Dach über dem Kopf hat, das er keinen Kontakt zu seinen Eltern hat ist seine Baustelle, die hat er sicher nicht seit gestern. Ich würde auch erst mal eine Frist bis Mitte Februar setzen, in der er auch wirklich versuchen sollte öfters bei Freunden unterzukommen. Vielleicht findet er auch ein WG Zimmer. Auch wenn dein Freund nervige Angewohnheiten hat muss man erst mal nicht völlig maßlos mit der Dampfwalze ankommen und hysterisch das Schloss für nix und viel Geld tauschen. Die Idee hätte ich höchstens, wenn jemand gewalttätig oder bedrohlich wird. Aber jedem das seine, ich hab sogar irgendwann hier gelesen, dass manche es probat finden wie im Krimi aus dem Klofenster der Disko zu fliehen, statt geradeaus durch die Türe. Sowas ist nicht nachahmenswürdig. Das ist ja nun wirklich nicht der Fall. Möblierte Zimmer sind allerdings wirklich im Vormarsch, Er scheint sich selber auch nichts aufgebaut zu haben, das er nur einen Koffer packen muss, das würde ich auch als als Zeichen sehen, das er nicht aus den Füßen kommt. Das muss er dann jetzt wohl. Vielleicht ist das auch gut so, auch für ihn. w50
     
    • # 20
    • 12.01.2017
    • neverever
    Klare Absprache. Zeitpunkt festlegen der realistisch durchführbar ist. Und gut ist. Ihr wart sechs Jahre ein Paar. Und es ist nach deiner Aussage auch nichts so schlimmes vorgefallen das die Zeit bis zum Auszug der blanke Horror sein kann. Ich verstehe hier nicht wie einige direkt die Pistole in die Hand nehmen. Möchte die in der Situation mal sehen.Ob sie Wirklich so Konsequent sind. Aber!!! Mich würde brennend interessieren warum die FS nicht mehr mit ihm zusammen sein möchte. Dann könnte man auch eine angemessene Vorgehensweise raten. Aber so, raten wir alle hier nur herum. Wie so oft. Eine Trennung haben immer zwei zu verantworten. Mit diesen wenigen Info´s stehst du immer im Glanz und dein Freund oder Ex ist Automatisch der Ar......
    Ich vermute etwas ganz anderes steckt dahinter, wenn jemand nach sechs Jahren den anderen möglichst schnell raus haben möchte. Vielleicht brauchst du ja etwas Platz??? Nur eine von vielen Gedanken. Ich kann ja nur wie alle hier raten.
    m46
     
    • # 21
    • 12.01.2017
    • LaScott
    Er hat von selber gerade schon Urlaub genommen um alles schnell zu klären. Er möchte selbst das es schnell geklärt ist. Ihm ist die Sache mehr als unangenehm, da er nicht im Traum an eine Trennung gedacht hatte. Er sieht es aber auch ein und will mir nicht lange das Bett wegnehmen. Wir haben da aktuell echt eine vernünftige Lösung. Und es ist erleichternd zu wissen, dass ich zuhause weder Krieg noch endloses anbetteln nach einer Versöhnung zu erwarten habe. Seine Freunde helfen ihm bereits, also alles ganz gesittet und erwachsen, für meinen Geschmack.
     
    • # 22
    • 12.01.2017
    • neverever
    Zusatz: Mir fällt auf das du trotz einer trennung nach sechsjähriger Beziehung sehr klar und unaufgeregt schreibst. Sehr besonnen was ich wenn das deine Grundsätzliche Einstellung ist total toll finde. Kein Hass, Schmerz oder was es noch alles bei einer Trennung gibt. Aber das ist so sehr selten wie ich finde. Mein Bauchgefühl sagt mir das da noch etwas anderes ist. Magst du etwas zu dem Trennungsgrund sagen liebe FS?
    m46
     
    • # 23
    • 12.01.2017
    • schwalbenweg
    Du machst es super, wenn du Fairness und Verständnis zeigst ohne dich Hinhalten zu lassen oder mögliche Launen zu ertragen. Was auch immer zur Trennung führte (ausgenommen Gewalt oder Betrug/Untreue seinerseits): Ihr wart lange Jahre zusammen und er ist der Verlassene.

    Ich rate dir jedoch, die Vereinbarung mit Fristsetzung schriftlich zu fixieren. Wenn er sich die letzten drei Monate nicht oder nur in geringem Maß (beispielsweise anteilige Betriebskosten) an der Miete beteiligt, kann er das gesparte Geld für die Kaution oder Neueinrichtung zurücklegen. Auch das würde ich einfügen und von beiden in zweifacher Ausführung unterschreiben lassen.

    Ich wünsche euch eine respektvolle Trennung, Aufarbeitung der Beziehung, in der sicher beide Fehler gemacht und etwas daraus gelernt haben. Dann könnt ihr beim nächsten Partner glücklicher werden.
     
    • # 24
    • 12.01.2017
    • Gast23454
    Es muss nicht unbedingt der EX im Mietvertrag stehen. Es reicht schon, wenn er nachweisen kann anhand seiner Kontoauszüge, dass er monatlich Miete bezahlt.

    Ich kenne so einen Fall, wo die Frau ihren EX eine 3-monatliche Kündigungszeit geben musste, da er anhand der Kontoauszüge nachweisen konnte, dass er Miete zahlte. Die Anwältin der Frau sagte, dass dies rechtens ist und wenn Sie möchte, dass der EX sofort auszieht, dann muss sie ihn ein Handgeld anbieten. Die Frau hat dann den EX 3.000.-€ gezahlt, dass er sofort auszieht, da sie ihn keine 3 Monate in ihren Haus mehr wollte.
     
    • # 25
    • 12.01.2017
    • Pfauenauge
    Je nach Stadt können auch möblierte Zimmer sehr, sehr teuer sein. Wenn er die Probezeit noch nicht rum hat, ist es sicher ok, noch den einen Monat abzuwarten. Du liebe Güte, er ist immer noch ein Mensch. Er verhält sich momentan kooperativ, also ist es momentan nicht nötig ihm die Bleibe von heute auf morgen wegzureissen. Zumal er seine Nerven für den Job braucht. Wohnung, Arbeit sind existenzielle Dinge und eine Trennung stresst zusätzlich. Ja, auch wenn das 1000de Menschen durchmachen, muss die Situation nicht unnötig verschärft werden.
     
    • # 26
    • 12.01.2017
    • LaScott
    Die Gründe sind in einem anderen Teil dieses Forums ausgiebig erläutert worden. Viele, die hier kommentieren, kennen die Geschichten. Definitiv räumt er seinen Platz für keinen anderen Mann, das steht die nächsten Monate nicht auf meinem Wunschzettel.
     
    • # 27
    • 12.01.2017
    • Lebens_Lust
    Vor allem würde mich interessieren, wie sie selbst reagieren würden, wenn sie so behandelt würden...
    Die FS macht das sehr vernünftig und so, dass sich beide auch nach der Trennung noch in die Augen sehen können. So sollte es sein, wenn es keinen Anlass dazu gibt, dem Partner noch einen Stoß hinterherzugeben.
     
    • # 28
    • 12.01.2017
    • Lionne69
    Lieber @neverever, Es gab 2 Threads dazu, da waren die Gründe ausgiebig behandelt und dargelegt.
    Leider wohl die einzig mögliche Konsequenz.

    Es ist wirklich positiv, dass auch wenn die Partnerschaft wohl nicht genügend Basis hatte, die Trennung friedlich verläuft.

    Ich finde es immer sehr schade, wenn man sich am Ende einen Rosenkrieg liefert.
    Schließlich ist man mal aus positivem Gefühl heraus zusammen gegangen und hatte auch gute Zeiten miteinander.
    Diese guten Erinnerungen zu bewahren und nicht Verbitterung, Wut, Aggression den Raum zu geben, ist wichtig.
    Auch der Trauer, vielleicht dem Schmerz den Raum geben, ein Ende einer Beziehung, egal wie sinnvoll und notwendig, ist nicht banal.
    Sich Zeit für Selbstreflektion nehmen, was war gut, stimmig, was soll anders werden, wo sind die eigenen Anteile.

    Ein Partner ist für mich persönlich immer ein Wegbegleiter, es hat seine Gründe, warum dieser und jener Mensch mir zu bestimmten Zeiten begegnet.
    Und wenn es nicht mehr stimmig ist, man nicht mehr zusammen gehen kann, dann geht es wieder alleine weiter, oder bzw. mit anderen Menschen in unterschiedlichen Beziehungskonstellationen.

    Liebe LaScott, ihr macht es gut, dies als Anerkennung. Das ist selten.
     
    • # 29
    • 12.01.2017
    • LaScott
    Vielen Dank. Ihn jetzt gnadenlos vor die Tür zu setzen, wäre auch nicht meinem Naturell entsprechend und somit gar kein Thema. Eure ganzen netten und aufbauenden Worte geben mir trotz meines jungen Alters das Gefühl, hier etwas richtig zu machen.

    Genauso ist es, bei uns herrscht eher ein Wohnungsmangel/WG-Mangel.

    In Zeiten der Krise und bei aufgeregtem Wellengang braucht es einen ruhigen und besonnenen Geist. Ich glaube, den habe ich mir in den letzten 6 Jahren erarbeitet. Für mich ist es ein Kompliment und eine Freude, zu lesen das ich genau das hier ausstrahle, was ich auch derzeit im "reallife" ausstrahlen möchte.

    Die Zeit wird es zeigen, ob das derzeitig überaus höfliche und vernünftige Verhalten beiderseits anhält. Meinerseits spricht da nichts gegen. Noch weiß aber nicht jeder bescheid und ich wüsste da den einen oder anderen Kandidaten, der meinen EX-Partner durchaus noch aufstacheln könnte. Sollte dies der Fall sein, würde ich auch einen früheren Auszug in Erwägung ziehen, damit mein Seelenheil dabei nicht in die Brüche geht.