• 16.02.2017
    • happy2

    Wie schaffe ich es nach der Scheidung wieder positiv zu denken?

    Ich hab letztes Jahr erfahren das mein Mann schon seid 4 Jahren ein Doppelleben geführt hat.Wir sind jetzt seid Mai getrennt .Ich war 12 Jahre daheim Hausfrau und Mutter.Jetzt stehe ich da ohne nichts ...lebe momentan noch in seinem Haus aber was ist wenn die Scheidung durch ist...Ich fühle mich wie ein Häufchen Elend.Ich bin total verletzt und könnte nur noch heulen ...Wie schaffe ich es wieder positiv zu denken und wieder glücklich zu werden? Hat jemand etwas ähnliches erlebt ?
     
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    • # 1
    • 17.02.2017
    • gast_w
    Ich würde an deiner Stelle damit anfangen mir Beratungen zu holen. Ob du Beratung von Scheidungsanwalt brauchst, oder vom Hausarzt eingeschätzt wirst für eine psychologische Beratung, oder ob du bei der arge beraten werden kannst ob du in einen Beruf zurückkannst. Wie auch immer. Für dich öffnet sich ja nicht nur die "Baustelle Liebeskummer". Du musst auch in ein eigenes selbstständiges Leben zurück. Da muss geklärt werden wie das finanziert wird, wo du wohnst, ob du dein/die Kind/er behältst, etc. Wahrscheinlich kannst du neben der Scheidung nur zugucken wie dein Mann zu der anderen abrauscht oder wie er geht. Alles andere ist gesetzlich geregelt. In mir lösen solche Ereignisse ja ziemliche Wut aus, Tatsache ist aber, das man nichts machen kann außer sich selber zu sortieren und zu sehen wie man auf die eigenen Füße kommt und sich irgendwie von dem Schlag erholt. Das erste ist sicher das du wieder Geld verdienen musst. Da würde ich zuerst ansetzen. Auf die Straße setzen kann dich der Mann der sicher auch der Vater deiner Kinder ist wohl nicht so flott. Schließlich hat er auch Verantwortung was aus ihnen wird. Erst mal musst du die Situation mal realistisch einschätzen und anerkennen. Was du dann draus machen musst ist diese unfreiwillige Lage las Chance zur Veränderung zu ergreifen und zu handeln. Bevor du in Aktionismus ausbrichst überlege wie du sinnvoll vorgehen kannst. w50
     
    • # 2
    • 17.02.2017
    • Lionne69
    Liebe Happy,

    Jetzt erst mal ein paar Fragen.

    Du bist seit Mai getrennt.
    Lebt ihr noch zusammen im Haus?
    Was hast Du bis jetzt gemacht?
    Rechtliche Beratung?
    Familienberatung?
    Umgangsregelungen?
    Unterhalt?

    Was tust Du, um Dein künftiges Einkommen zu gestalten? Beratung beim Arbeitsamt, Berufrückkehr, Weiterbildung, Auffrischung, Bewerbungen?

    Für Dich selbst - außer Familienberatung, auch für die gütliche Trennung - irgendeine Anlaufstelle?
    Fachlich -psychologisch, Freunde, Familie?

    Für 9Monate getrennt klingst Du entweder noch schockstarr, oder insgesamt sehr unselbständig.
    Dann wird es höchste Zeit, Verantwortung zu übernehmen, für Dein Leben und das Deiner Kinder.

    Die Fragen musst Du nicht hier beantworten, aber nimm sie, wenn Du magst, als Anhaltspunkt für eine ToDo Liste.
     
    • # 3
    • 17.02.2017
    • Leopardin
    Fang gedanklich an mit dem Begreifen diesen Betrüger endlich vom Hals zu haben. Einen Menschen, der nichts als Nerven kostet/gekostet hat im negativen Sinne. Allein deshalb müsstest du tief durchatmen können. Irgendwann wirst du auch wieder einschlafen ohne einen Gedanken an ihn.

    Feiere das Ende mit einem Glas Sekt oder vielleicht nur einem Stück Schokolade. Oder etwas Anderes worauf du gerade so richtig Lust hast. Ein Hoch auf die Scheidung verbunden mit einem Neuanfang.

    Suche dir einen Job, eine Wohnung. Erkundige dich bei entsprechenden Stellen welche finanziellen Möglichkeiten der Staat dafür vorsieht. Gehalt und (Kindes-)Unterhalt reichen oftmals dafür nicht aus.

    Wenn du das Alles nicht aus eigener Kraft schaffst, suche einen Therapeuten auf, der dir erst einmal die Scheuklappen von den Augen nimmt und diese für andere Wege öffnet. Nur: Bewege dich!
     
    • # 4
    • 17.02.2017
    • godot
    Deinem Mann verzeihen und dein Eheleben wieder aufnehmen, steht für dich ausserhalb jeder Diskussion?
    Wenn dein Mann zurück zu dir möchte, könntest du den nettesten und aufmerksamsten Mann der Welt bei dir haben.
    Nur mal so ein Gedanke.
     
    • # 5
    • 17.02.2017
    • Tini_HH
    Also erst einmal hört das Leben nicht auf nach einer Trennung - nutze es als Chance!
    Dann ist es wahrscheinlich nicht nur sein Haus sondern evtl. eures?!
    Wenn du 12 Jahre zuhause warst, hast du ja einen ehebedingten Nachteil, den er finanziell ausgleichen muss. Was sagt denn Dein Anwalt?
    Du bekommst Trennungsunterhalt, du wohnst in Eurem Haus, du wirst 12 Jahre sine hälftige Rente aus Versorgungsausgleich bekommen, dazu noch den Zugewinn aus 12 Jahren Ehe hälftig.
    Lass Dich mal beraten.
    Du wirkst passiv. Schnapp dir die letzten Steuererklärungen und lass dir das Durchrechnen, womit du dastehen wirst.
    Wie alt sind Eure Kinder? Wohnen sie noch bei Dir? Kindesunterhalt und Kindergeld geht auch an Dich,
    Und dann suchst du dir eine Arbeit - in Teilzeit/Vollzeit, wie dir eben ist. Was hast du früher beruflich gemacht?
    Wenn das alles geregelt ist, kommt auch wieder ein neuer Mann, oder 2 oder 3.
    So eine Trennung ist auch eine Chance, finde es aber schlimm, dass du 12 Jahre nicht gearbeitet hast!? Warum nicht?
    Dafür hast du freie Kinderwochenenden - das ist nicht das Schlechteste.
    Und es gibt doch sicher auch getrennte Ehen in deinem Umfeld - triff dich mit anderen Singlemüttern. Ich finde es ganz ok getrennt zu sein.
    Das Amüsanteste ist, dass die Exmänner alle wieder zu ihren Frauen ab und an zurückkommen, weil die Neuen nämlich dann nur noch halb so interessant sind und sowieso bald Geschichte.
     
    • # 6
    • 17.02.2017
    • void
    Das braucht ja erstmal Zeit, sowas zu verarbeiten. Ich denke, Deine Fähigkeit, jemandem zu vertrauen, ist auch dahin.
    Ich kenne das Gefühl, wenn man meint, vor einem Riesenberg zu stehen, den man überqueren muss und der Gipfel ist nicht mal von unten in Sicht.

    Ich finde wichtig, die Sache zu trennen. Also sein Handeln, Deine Vorstellung von ihm und Deinen "Wert" als Frau. Wenn man das mischt, sieht es so aus, als wäre die andere Frau "besser" im allgemeinen Sinn. Wenn man begreift, dass der Mann nicht der ist, für den man ihn hielt, also bestimmte Eigenschaften von ihm hast Du nicht gesehen. Dann musst Du, nachdem Du Deine Trauer und Wut überwunden hast, auch Deinen Anteil sehen daran, dass es so kommen konnte oder dass Du es nicht bemerkt hast oder sowas. Vielleicht findest Du nichts, was Du hättest anders machen können, aber drüber nachdenken würde ich, weil Du, wenn Du Verantwortung für Dein Handeln übernimmst, nicht das Gefühl hast, ein Opfer zu sein und dass Dich das Schicksal noch mal so treffen könnte.

    Ich finde die Idee mit den Beratungen gut. Dann hast Du ein paar Hinweise, wie der Weg aussehen könnte und was Du tun kannst, um ihn so gut wie möglich zu machen.

    Aber man sucht sich doch aus, von wem man die Aufmerksamkeit haben will und warum sie kommt. Wenn einer aus schlechtem Gewissen und nicht aus Liebe aufmerksam ist, kann er sich das doch klemmen. Aufmerksamkeit ist auch längst nicht alles und so eine Verletzung kann man doch nicht wieder gut machen. Eine Frau, die nur darauf aus ist, dass einer aufmerksam zu ihr ist, egal, wie er sich vorher zu ihr verhalten hat, ist nur eine Ausnutzerin, der es nicht um Liebe geht.
     
    • # 7
    • 17.02.2017
    • Pflanze23
    Vermutlich besteht diese Möglichkeit eher nicht, sonst hätte die FS es sicher erwähnt; klingt eher so als hätte der Mann sich für den anderen Teil des Doppellebens entschieden. Und ob so jemand danach wirklich aufmerksam ist? Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass solche Menschen sich kaum verändern; ob man da jemals wieder vertrauen könnte...

    Liebe FS, das klingt alles nicht sehr schön und ist sicher hart für dich, das tut mir sehr leid. Ich würde den Fokus darauf legen, dich selbst wieder zu finden, als eigenständige Person ohne deine Rolle als Vollzeit-Hausfrau und Mutter. Viele Ideen wurden ja schon angesprochen, vielleicht hilft es dir auch, daran zu denken, dass es vielen anderen Frauen so geht wie dir und bestimmt gibt es auch in deiner Stadt eine Art Treff für Frauen, denen Ähnliches passiert ist. Dann fühlt man sich nicht mehr ganz so mies, denke ich.
     
    • # 8
    • 17.02.2017
    • INSPIRATIONMASTER
    Das ist doch Tagesordnung, lese eine Woche hier und du fragst so nicht mehr, also du bist da nicht alleine. Was du machen sollst, dein Leben auf die eigene Füße stellen, ganz einfach.
     
    • # 9
    • 17.02.2017
    • Kathyberlin
    Ich war selbst diejenige, die sich getrennt und die Scheidung beantragt hat. Das war nach gut 15 Jahren Beziehung. Die sind natürlich schon sehr prägend. Ich habe mein eigenes Geld verdient, aber mein Mann war sehr vermögend, hatte ein tolles Haus, wir hatten tolle Urlaube usw. Aber er hat mich auch betrogen, und zwar über unsere ganze Beziehung hinweg. Das habe ich erst kurz vor Ende erfahren. Er hat dann eine Frau geheiratet, mit der er wahrscheinlich lange Zeit eine Parallelbeziehung geführt hat. Ich kenne das Gefühl, das Du jetzt hast. Wo man versucht, alleine klarzukommen, wo man sich mit Freunden trifft, Sport macht, seine Existenz aufbaut, Angst vor der Zukunft hat, während der Expartner sich köstlich amüsiert.

    Mein Rat: es wird gut. Du musst Dir einfach nur verdammt viel Zeit geben, Deine Wunden zu heilen und Dein Leben zu ordnen. Es wird von Woche zu Woche, Monat zu Monat besser. Und Du wirst neue Partner haben, die Dir Liebe geben. Du hast ja außerdem Kinder, die Dich auffangen. Primär solltest Du Dich um die existenziellen Dinge kümmern. Dir einen Job suchen, längst vergessene Freunde treffen, Sport treiben, Dich um Deine Schönheit und Deine Kinder kümmern. Es gibt für Dich einen neuen Weg, und der wird schön, voller Hoffnung und schöner Erlebnisse sein. Versuche, nicht bitter zu sein.
     
    • # 10
    • 17.02.2017
    • Tini_HH
    Ich habe so ziemlich 1:1 dasselbe erlebt wie @Kathyberlin und kann das deshalb auch genauso wie sie es schreib und auch wie es @void schreibt unterschreiben.
    Meine Kinder waren damals 4 Jahre und das andere gerade mal 8 Monate. Mein Exmann amüsiert sich immer noch köstlich - mit mal dieser und mal jener Kurzbeziehung, ich habe immer noch existenzielle Sorgen - trotz Unterhalt und gutem Verdienst reicht es nicht wirklich, aber ich habe lange gebraucht, bis ich einen Weg für mich gefunden habe.
    Ich habe 2 Jahre gebraucht, um überhaupt die Kraft zu haben, mir selber etwas Neues aufzubauen, privat wie beruflich war ich wie gelähmt, ich konnte kaum den Alltag mit den Kindern bewältigen.
    Es wird aber nach und nach besser und irgendwann erkennt man, dass es gut war, dass man sich getrennt hat. Wichtig ist in der ersten Zeit nur, dass man zu sich selbst findet, gleichzeitig musst du aber den Mut und die Kraft finden, dich anwaltlich beraten zu lassen. Du musst wissen, wo du wirtschaftlich stehst, was dir zusteht und wieviel du selbst verdienen musst.
    Auch solltest du einen Weg finden, gut zum Wohle der Kinder mit deinem Exmann auszukommen. kein Kind will einen Vater, der ein Idiot ist, selbst wenn er es für dich zu sein scheint.
    Ich rede nie schlecht über meinen Exmann - die Kinder haben nunmal nur DEN Vater, er ist in vieler Hinsicht eine Katastrophe, aber ich versuche, dass sie ihren Vater toll finden können.
    Es wird besser, du musst nur die Kraft haben, anzufangen, etwas zu ändern.
     
    • # 11
    • 18.02.2017
    • Aichada
    Erstens tut es mir leid zu hören, dass du diesen Schock erleben musstest.
    Im Berufsleben habe ich jedoch, um es mal ehrlich zu sagen, viele solcher Männer kennengelernt, die allesamt Frauen zu Hause haben, die sie finanziell versorgen und dann aber noch ihre Geschichtchen nebenher. Überrascht mich alles nicht sonderlich leider, wenn ich solche Geschichten lese. Sicherlich trifft das nicht auf alle zu, aber die Tatsache, dass diese Männer es befürwortet haben, dass die Frau Jahrzehnte zu Hause bleibt und eigentlich gar kein eigenes Leben außerhalb der Ehe hat, ist meist schon der erste Hinweis.
    Warum sollte ein Mann eine Frau attraktiv finden, die nichts Eigenes zu erzählen hat, die in der Mutterrolle versumpft und von ihm komplett abhängig ist?
    In vielen Fällen verliert der Mann seinen Respekt vor der Frau über die Jahre und fühlt sich gar nicht schlecht dabei die in seinen Augen uninteressante Mutti zu Hause zu betrügen.
    Natürlich ist das nicht das feine Verhalten, aber die Frauen müssen sich auch selbst an die Nase fassen und sich fragen: Weshalb habe ich mich selbst so hinten angestellt? Weshalb habe ich mich beruflich nicht weiterentwickelt? Weshalb habe ich mein Leben jemandem komplett in die Hände gelegt?

    Ich habe zig Freundinnen, die zumindest Halbtags arbeiten oder wenigstens nach den ersten 3 Jahren wieder in den Beruf eingestiegen sind. Also, wenn du wieder positiv im Leben stehen willst, dann distanziere dich von dem alten Lebensmodell in dem du ausschließlich für eure Kinder gelebt hast. Kinder brauchen stabile, reife und emotional gesunde Eltern - du musst nicht 24/7 da sein um diese Rolle wahrzunehmen.
    Also konzentriere dich wieder auf deine beruflichen Chancen und steig wieder in den Beruf ein - nur so geht es meines Erachtens wirklich weiter.

    Alles Gute!
     
    • # 12
    • 18.02.2017
    • Pfauenauge
    Deine Kinder sollten dich nicht auffangen, auch wenn sie ein Grund sein können, weiterzumachen.
    Du solltest dir die Unterstützung aus dir selbst, Beratung, Freunde etc. holen. Auch Arbeit kann sehr motivierend sein.
    Selbstaufgabe bringt gar nichts. Evtl. auch eine psychosomatische Kur. Letztendlich verfolgen viele in Partnerschaften, ob Frauen oder Männer, ihre eigenen Interessen. Du hast viel auf deinen Mann übertragen und teuer bezahlt. Pass auf, welche "Deals" dir angeboten werde. Frauen neigen dazu, "aus Liebe" zuviel zu geben, und erwarten dann Schutz und Versorgung. Dann kommt leider oft das Böse Erwachen. Immer die AGB's beachten.
     
    • # 13
    • 19.02.2017
    • Kathyberlin
    Das ist eine interessante Perspektive. Ich kenne bisher nur die Perspektive, dass man mit dem Ex klarkommt, weil die Kinder einen Vater brauchen. Das hier ist ein I-Tüpfelchen mehr. Nämlich, dass im Interesse der Kinder der Vater kein Idiot ist. Das macht es für die Getrennte noch schwerer. Sie muss für die Kinder ein großes Opfer bringen. Mir tun alle Opfer solcher miesen Partner leid - männlich wie weiblich, denn das gibt es in beide Richtungen.

    Es bleibt als Fazit: Man schafft es. Man kommt gestärkt aus der Trennung raus. Aber es dauert Zeit. Wann immer man sich schlecht fühlt, muss man sich dies bewusst machen. Es wird wieder gut, sogar besser. Ich bin mit meinem Exmann mittlerweile OK. Wir treffen uns sogar relativ regelmäßig. Das hat aber gut 3 Jahre gedauert. Ich habe ihn zwischenzeitlich gehasst, hatte existentielle Sorgen, habe nachts nicht geschlafen, während er mit seinem Rieseneinkommen und seiner fetten Villa da saß wie die Made im Speck und seine Geliebte geheiratet hat, die zu allem Überfluss hässlich und alt ist. Lange, lange dauert es, bis man es so weit hinter sich hat, dass man es ihm gönnt. Dass man dankbar ist, befreit zu sein von all den Fesseln, die man viel früher hätte ablegen sollen. Mit etwas Abstand sieht man das alles anders.
     
    • # 14
    • 20.02.2017
    • Tini_HH
    Ja, das ist ein Opfer, aber ich finde kein großes.
    Wer will schon einen Vater, der angeblich ein "Arschloch" ist? - ich denke mir eben: Die Kinder haben nunmal nur DEN Vater und der ist zwar gemein und egoistisch mir gegenüber, lebt genau wie deiner entspannt und luxuriös 5 Stufen über mir, aber wenn wir mal essen gehen mit den Kindern, zahlt er nicht mal mein Essen mit - das darf ich dann selber zahlen.
    Trotzdem hat dieser Vater ja auch gute Seiten, sonst hätte man ihn ja nicht geheiratet und Kinder mit ihm bekommen - also sollen sich die Kinder an den guten Seiten erfreuen. Wenn sie älter werden, können sie ja ein eigenes Urteil fällen und haben eine eigene Meinung. Meine Kinder merken jetzt schon, dass ihr Vater irgendwie anders als andere Väter ist, vor allem egoistischer.
    Sie sehen auch, dass ich 10 Mal so viel arbeiten muss wie er - er kommt immer entspannt und leicht gebräunt + durchgestylt an, holt die Kinder ab und versteht gar nicht, dass ich am WE nicht ausgehen will, wo ich doch kinderfrei habe, weil ich so erledigt bin von der Woche. Ich bin nicht missgünstig und wenn er eine neue Frau hat, denke ich jedes mal nur: "Die Arme hat noch keine Ahnung!" :)
    Rachegedanken und Missgunst machen ja nur mir das Leben schwerer - damit will ich mein Leben gar nicht beschweren.
     
    • # 15
    • 05.03.2017
    • piepegal
    Das habe ich hier im Forum jetzt schon so oft gelesen, dass Frauen, deren Männer sie für eine ältere, dicke oder hässliche Frau verlassen haben, dies nicht verstehen können. Schönheit steht bei Männern vielleicht beim ersten Mal ganz oben auf der Liste, weil sie es für ihre Selbstbestätigung brauchen, sich mit einer attraktiven Frau zu zeigen. Wenn sie dann eine Zeit lang zusammen oder sogar verheiratet sind, erkennen sie, was ihnen wirklich wichtig ist, resp. was sie von einer Beziehung erwarten. Beim der nächsten Frau achten sie deshalb auf andere Werte oder Qualitäten, weil sie wissen, dass gutes Aussehen nicht alles ist. Ich sage nur: Diana, Charles und Camilla lassen grüßen ...

    Ist doch toll, dass es auch für alte, dicke und hässliche Frauen die Hoffnung gibt, nicht nur einen (sogar jüngeren) Mann zu finden, sondern sogar einen mit großer Villa und viel Geld ...
     
    • # 16
    • 05.03.2017
    • Babar
    Kluger Gedanke. Dazu kommt, dass die Kinder ja 50 % ihrer Gene vom Vater haben. Eine Abwertung des Vaters beinhaltet deshalb auch eine Abwertung der Kinder.

    Frau 50
     
    • # 17
    • 07.03.2017
    • Tom26
    Wenn das heisst, dass die Scheidung läuft, dann hast du doch auch jur. Beistand ? Oder ? Fragen nach deiner monetären Zukunft sind dort besser aufgehoben als in diesem Forum. Denn dort sind nicht nur Gesetze und Rechtsprechung, sondern auch eure finanz. Verhältnisse bekannt. Und eure persönliche Situation.
    Du hast nun ganz viele Aufgaben. Sowohl den Kindern gegenüber. Als auch für deine pers. Zukunft. Wie schauts mit deinem Beruf aus? Mach Termin beim Arbeitsamt - vielleicht musst du nach 12 Jahren dich neu qualifizieren. Lass den Kopf nicht hängen, es gibt spezielle programme und Hilfen für Frauen, die nach Jahren wieder ins Berufsleben zurückfinden wollen oder müssen.
    Möchtest du denn in dem Haus bleiben ? Kümmre dich um dich selber, Freunde sind immer gut in solchen Situationen. Mach was für dich - kleine Erfolge stärken das Selbstbewusstsein. Damit das "Häufchen Elend" bald der Vergangenheit angehört.
    Kopf hoch, Nase in den Wind und viel Erfolg für dich.