1. Wie mit den Spannungen in der Patchwork Familie umgehen?

    Hallo,
    Wir sind seit anderthalb Jahren zusammen und wohnen gegenüber voneinander. Wir sehen uns mehrmals in der Woche und verbringen die Wochenenden gemeinsam. Er hat zwei Kinder, ich einen Sohn. Wir sind eher ruhig, die anderen drei eher lebhaft. Das ist viel für mich oft aber sehr schön. Zunehmend ecke ich innerlich an seinem Umgang mit seinen Kindern an. Er hat viel Stress mit der Mutter der Kinder. sie trägt den Streit oft auf deren Rücken aus und beeinflusst sie negativ. Die Kinder belastet das. Wir arbeiten alle daran, dass sie dies möglichst gut überstehen. Oft habe ich das Gefühl der Papa scheut viele Auseinandersetzungen mit seinen Kindern. Vielleicht um sie zu schonen, da sie so viel durch machen. Und das verstehe ich rational. Nur wenn die große 4 Eis hintereinander isst, und vorher nur Chips und Cola gegessen hat und eh belastungsbedingt Magenprobleme hat, finde ich es schwierig. Für sie. Und möchte ich nicht, dass mein Sohn so viel süßes ist und untersage ihm das, auch wenn die anderen beiden dürfen. Das ist natürlich für die Stimmung zwischen den Kindern nicht förderlich. Wenn der Papa das merkt schreitet er ein. Oft merkt er es nicht. Beide Kinder sind in den Ferien und am Wochenende bis spät in die Nacht wach. Einfach aus Prinzip weil sie es wollen. Klar kann man mal aufbleiben. Nur wenn nichts anliegt, bin ich der Meinung brauchen Kinder Regelmäßigkeit und auch mal mehr Schlaf als sie vielleicht zugeben würden. Sein "kleiner" zb ist gegen sieben wach egal wie spät er ins Bett geht. Auch gegen Mitternacht. Mit Augenringen. Ich möchte mich nicht in seine Erziehung einmischen. Ich würde gern mit ihm zusammen arbeiten. Nur vieles sieht er einfach nicht. Bsp die Menge an Süßigkeiten und die späten Bettzeiten der Tochter, oder (vielleicht normalen) Gemeinheiten des jungen gegenüber den anderen. Klar streiten sich Kinder. Nur ist es nicht auch Aufgabe der Eltern eine Richtung zu weisen, was okay ist und was nicht? Gerade wenn es um Schmerzen geht bzw die körperliche Überlegenheit des anderen?
    Er vergöttert seine Kinder.Natürlich darf er machen was er möchte. Nur kann es doch für die Kinder langfristig nicht gut sein zu wenig zu schlafen oder so viel chips und süßes zu essen. Oder später im Leben. Wie sollen sie den Berufs Studien oder Ausbildungsalltag durchstehen wenn sie mehrmals im Monat wegen Müdigkeit oder Halsschmerzen zu Hause bleiben dürfen. Der Papa ahnt zwar, dass sie ihn veralbert, zieht aber keine Konsequenzen. Manchmal gibt's auch von ihm Ärger. Danach allerdings oft ein kleines Geschenk zur Versöhnung. mich bringt die Zerrissenheit manchmal nervlich an meine Grenzen. Ich habe ihn schon darauf angesprochen. Immer Situationen bezogen. er antwortete auch sehr Situationen bezogen mit:das ist ihm nicht aufgefallen.
    Wie kann ich damit entspannter umgehen?
     
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  3. In dem du los lässt und dich um deine Angelegenheiten kümmerst und deinem Freund das Regeln seiner Angelegenheiten überlässt egal welche Risiken du siehst.

    Du bist weder die Erzieherin seiner Kinder noch von ihm selbst. Jede Einmischung führt in Konflikte und verändern nichts in deinem Sinn. Die Kinder haben bereits eine Mutter. Die kannst du nicht verdrängen. Interventionen deinerseits werden deren Position bei den Kindern eher stärken.

    Deine einzige Möglichkeit ist es deinem Freund und seinen Kindern mit deiner Teilfamilie deinen anderen Weg vorzuleben. Ggf. lernen sie von diesen Beispiel.

    Wenn dir das zu blöd ist, kannst du dich gleich trennen.
     
  4. Argh ich glaube in der Kürzung ist der Punkt etwas verloren gegangen.
    Meine Herausforderung ist folgende: ich glaube der Papa der Kinder schont sie mit Kritik, da sie so viel durch machen. Verstehe ich bis zu einem gewissen Grad. Nur fürchte ich er tut ihnen keinen Gefallen da sie bestimmte Sachen nicht lernen. Wie sich zu mäßigen gesund zu ernähren oder auf ihren Körper zu achten. Es geht bei anderen Dingen weiter... Zb machte der Sohn die Fenster immer auf aber mit dem hebel dann nach unten. Wenn er sie dann ran drückt gehen sie kaputt wegen der falschen Hebelstellung. Statt einer Erklärung wie es richtig ist am Beispiel wenn er es merkt und sieht bzw ich ihn darauf aufmerksam mache, macht er es selbst richtig. Wenn sich die Kinder seiner Meinung nach falsch verhalten sagt er auch nichts. Sondern vielleicht wesentlich später nebenbei. Er möchte sie damit nicht demütigen oder permanent zurechtweisen. Wobei ich denke zu lange hin fehlt den Kindern der Bezug und man kann Kritik oder Hinweise auch liebevoll formulieren...
     
  5. Die Kennenlernphase ist dazu da um den anderen kennen zu lernen, unter anderem, ob die Erziehnugsart zu einem passt und wie der Ex-Partner/in die neue Beziehung beeinflusst. Ich vermute, dass du relativ schnell Beziehung gespielt und genossen hast, statt auf Differenzen zu schauen, die später Probleme bereiten können. Was du machen kannst? Nichts. Es passt nicht, aber das sieht man vorher an, vor allem wenn Kinder vorhanden sind und dazu noch wohnliche Nähe herrscht.
     
  6. Liebe FS, tja dies sind die armen Trennungskinder, kein Elternteil möchte der böse sein.

    Ich kann dich sehr gut verstehen,hatte eine ähnliche Situation einige Jahre, immer auf Besserung hoffend, vielen Gesprächen. Es ist eigentlich niemals besser geworden ehr schlimmer. Ich habe dann als das Kind 18 wurde die Konsequenzen für mich gezogen. Aber leider viel zu spät. Sinnlose vergeudete Lebenszeit. Du wirst es nicht ändern und wirst leiden in dieser Konstellation.
     
  7. Hmm. Also zunächst bin ich völlig bei dir, was deine Ansichten zur Erziehung angeht. Ich bin auch grundsätzlich gegen antiautoritäre Erziehung.

    Diese würde ich noch mal ausführlich deinem Freund erörtern und begründen, er tut mit seinem Verhalten seinen Kindern nichts Gutes.

    Sie lernen weder etwas über maßvolles Genießen, noch gesunde Ernährung, er tut ihnen in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit mit dem hohen Zuckerkonsum nichts Gutes, ganz im Gegenteil sind die Kinder auch durch den hohen Konsum an ungesunden Kohlenhydraten sicherlich so aufgedreht.

    Gesetzte Grenzen bieten Kindern auch Sicherheit, weil sie wissen, in welchem Rahmen sie sich frei bewegen können.

    Kleine Kinder sind überfordert mit der Entscheidung was für sie gut und schlecht ist und wieviel Schlaf sie brauchen.

    Vielleicht kannst du ihm auch erklären, dass du verstehen kannst, dass er in ihnen Gutes tun möchte und sie verwöhnen möchte, aber dass der Weg den er hier wählt genau der falsche ist der schwerwiegende Konsequenzen haben wird.

    Frag ihn ob er es verantworten will, wenn das Mädel irgendwann Gewichtsprobleme hat und gehänselt wird, weil er ihr vermittelt hat, dass es in Ordnung ist, vier Eis hintereinander zu essen.
    Ob er Schulprobleme verantworten will, weil die Kinder müde und unkonzentriert sind, ob er soziale Inkompetenz fördern will, weil sie nicht lernen, sich mit Worten durchzusetzen, etc.

    Falls er kein Einsehen hat würde ich erwägen, die Beziehung zu beenden.
    Du hast nur einmal die Chance dein Kind großzuziehen.
    Ob du dich und ihn immer wieder in Konflikte wegen deines Freundes Erziehungsmethoden bringst, kannst nur du verhindern.

    Viel Erfolg!

    W46, die mit ihrem Erziehungsergebnis recht zufrieden ist :)
     
    • # 6
    • 11.09.2019 um 11:11 Uhr
    • KimCar
    Es wäre ein schlechtes Zeichen, wenn Du damit entspannter umgehen würdest. Der Vater ist auf dem besten Wege aus seinen Kindern unangenehme Menschen zu machen. Noch schlimmer finde ich diese Situation für Deinen Sohn.

    Der Vater hat erziehungsmäßig überhaupt keine Ahnung und sein vielleicht gesunder Menschenverstand versagt bei seinen Kindern völlig. Da ist dringend Nachhilfe nötig, besorg ihm dazu Literatur, vielleicht auch ein Workshop zum Thema 'Grenzen'. Und löse Dir und Deinem Sohn zuliebe das Patchworkgeflecht auf, bis er seine Vaterrolle vernünftig leben kann. Also nur noch Treffen ohne Kinder.
     
    • # 7
    • 11.09.2019 um 11:49 Uhr
    • void
    Schwierige Situation. Ich könnte auch nicht mit ansehen, wie Kinder leiden, weil das Elternteil es nicht packt. Und wenn Du was tun willst, hast Du am Ende mehr Arbeit, der Mann wird es Dir gern überlassen, die Betreuungsarbeit zu übernehmen, also z.B. zusammen einfach mal was Gesundes kochen (aber ohne dabei Tiraden zu halten, was man alles nicht essen soll und darf).
    Was das zu Bett gehen angeht - ich denke, da kannst Du nichts machen. Und ich weiß nicht, ob das so schlimm ist. Ich habe jahrelang nachts nur sehr wenige Stunden geschlafen als Kind. Das war schon immer durcheinander. Es gibt auch Lerchen und Eulen.
    Natürlich hat man damit auch später Probleme, aber ich glaube nicht, dass man denen zuvorkommen kann, wenn man einfach sagt "um sieben gehts ins Bett". Es müssen auch die Lebensumstände so sein, dass ein Kind dann Ruhe finden kann, und das sieht mit bei dem Mann überhaupt nicht so aus, wenn die Kinder wegen der Trennung der Eltern so gebeutelt werden.
    Finde ich nicht so schlimm, wenn das nicht jeden Tag passiert. Wie alt ist sie?
    Magenprobleme sind schon was anderes. Allerdings würde ich da auch nicht das Eis verbieten wollen und die anderen Kinder schlagen sich den Bauch damit voll. Das geht ja gar nicht. Man müsste die Ernährung so gestalten, dass der Rest gesund ist. Der Vater ist in meinen Augen ein ziemlich überforderter Verantwortungsloser, wenn er, um sich liebkind bei den Kindern zu machen, zulässt, dass GAR KEIN gesundes Essen da ist, sondern nur Chips und Cola. Er kauft das ja ein und könnte es regulieren, also dass man zusammen nach dem gesunden Mittag einkaufen geht und dann jeder "nur eins" kriegt, statt dass er sich die Bude vollstellt mit Süßigkeiten.
    Finde ich auch, ja. Konfliktlösung anders anbieten. Sich mal zu raufen ist ja was anderes, als sich immer so durchzusetzen.
    Hm, das macht doch die Mutter? Oder ich hab es falsch verstanden. Ich dachte, er hat die Kinder nur in den Ferien und am WE. Wegen Müdigkeit nicht zur Schule, geht gar nicht.
    Ich sehe nur die Möglichkeit, selbst Grenzen zu ziehen, also ab irgendwo ist es nicht DEIN Ding, und wenn das Leben der Kinder vor die Wand fährt, dann konntest Du nichts dafür. Und wenn Du willst, kannst Du das mit dem gemeinsamen Kochen versuchen. Du bist kein Elternteil, mehr als Reden kannst Du nicht. Und der Mann müsste selbst wichtig finden und daran arbeiten, mal ein guter Vater zu werden.
     
  8. Stimme @Ejscheff voll und ganz zu, super geschrieben.

    Du bist nicht für ihn und seine Kinder verantwortlich, willst du die Welt retten? Also lasse sie in Ruhe! Du willst ja auch nicht, daß dir einer sagt, was du aus seiner Sicht alles falsch machst.

    Such dir am besten ne andere Familie, wenn dir das zu anstrengend ist.
     
    • # 9
    • 11.09.2019 um 12:47 Uhr
    • Jochen1
    Dass man mal streitet ist ja normal. Allerdings kann man das machen, wenn die Kinder nicht da sind. Der Mutter sollte man die Grenzen aufzeichnen. Wenn es nichts bringt das Jugendamt einschalten.
    Da kann ich dir nur zustimmen. Es spricht wirklich nichts dagegen wenn ein Kind mal ein Eis isst. Aber doch nicht gleich vier. Genauso mit Cola. Als ich noch ein Kind war gab es das so gut wie nie. Das gab es nur zu ganz besonderen Anlässen wie Geburtstage. Oder wenn man mal Durchfall hatte.
    Du machst das genau richtig. Ein Kind muss verstehen, dass ein Nein Nein bedeutet. Das brauchst du auch nicht begründen nichts gegen ein kleines Stück Schokolade zum Nachtisch. Dann ist aber Schluss.

    Wie er seine Kinder erzieht kann dir ja egal sein. Das geht dich ja nichts an.
    Da hilft es nur konsequent zu sein. Was die Kinder wollen ist egal. Sie tanzen sonst einen auf der Nase rum. Man will ja trotz Kinder abends auch mal seine Ruhe haben.

    Ich würde mich auch nie auf eine Patchwork Familie einlassen.

    Da sieht man es mal wieder was man von einer antiautoritären Erziehung hat. Wenn früher die Eltern was gesagt haben gab es da nichts zu diskutieren.
     
    • # 10
    • 11.09.2019 um 13:00 Uhr
    • Amytan
    Vermutlich hat der Vater kaum eine Chance, seine Kinder so groß werden zu lassen, wie ER (und vielleicht auch du, als seine neue Partnerin) das gut finden. Denn auf der anderen Seite steht die Mutter der Kinder und bei ihr erleben sie alles anders als bei Daddy. Das bedeutet, dass sie sich (vermutlich) lieber bei der Mutter als beim Papa aufhalten - schmerzhaft für ihn und eine ständige Sorge, da er sie nicht weniger liebt, als ihre Mutter die Kinder mag.

    Wenn du, liebe FS, nun auch noch an einem dritten Strang ziehst - wie soll der gestresste Vater denn da noch Ruhe finden; neben Job und anderen Wichtigkeiten?
    Das ist der einzige Rat, den ich dir auch geben würde. Wenn dir an diesem Mann wirklich etwas liegt, versuche nicht, gegen seine Möglichkeiten anzugehen. Zumal Kinder sehr schnell die einzelnen Vorstellungen rund um ihre »Erziehung« erkennen und vielleicht auch gegeneinander ausspielen. Irgendwann werden sie größer - und dann wächst auch die Chance, dass sie selbst erkennen, wie Bauchweh nach 4 Eis vermieden werden kann. Das kostet eben leider sehr viel Geduld bei den Erwachsenen, hier besonders von dir.

    Mit antiautoritärer Erziehung, liebe @Joggerin, hat das nix zu tun!! Hier versucht ein Elternteil (die Mutter) die Kinder gegen den Vater auf ihre Seite zu ziehen. Vielleicht wäre es auch hilfreich, wenn die Kinder ganz zu der Mutter ziehen und nur in den Ferien beim Vater sind. Dann merken sie (hoffentlich!) früher oder später, wo es nur fast food und wo es lecker Gekochtes gibt. Wo die Schule leichter zu wuppen ist (weil ausgeschlafen) und wo nicht. Und fragen von sich aus, ob sie nicht öfters beim Vater sein dürfen.
     
    • # 11
    • 11.09.2019 um 14:30 Uhr
    • Frau
    Die Erziehung seiner Kinder, ob sie 4 oder 10 Eis hintereinander essen, kann, muss und sollte dir insofern egal sein, solange die Dinge nur die Kinder und den Vater selbst tangieren.
    ABER: Hier tangiert diese Nicht-Erziehung oder Fehl-Erziehung deines Partners ja auch dich und dein Kind und das Umfeld, in dem sie sich rücksichtslos und egoistisch verhalten, aggressiv anderen gegenüber sind, Dinge anderer kaputt machen usw.
    Solche Kinder sind asoziale Wesen und werden später asoziale Erwachsene - eine Zumutung für jeden, der mit ihnen zwangsläufig zu tun hat, z.B. später als Kollegen, Nachbarn usw.

    Man muss die Trennlinie ganz klar dort ziehen, wo es nicht nur sie selbst betrifft, sondern wo ihr Verhalten andere tangiert.
    Mit dem Argument 'ich meine es ja nur gut mit DIR, wenn du keine 4 Eis essen sollst' wirst du nicht weit kommen, weil die Kinder und ihr Vater immer denken, ggf. auch sagen werden, dass das alleine ihre Sache ist und dich nichts angeht, weil du nicht ihre Mutter bist.
    Dort jedoch, wo es dich, deinen Sohn und euer Zusammenleben, eure gemeinsame Zeit betrifft, hast du selbstverständlich vollstes Recht, dich einzumischen und auf ein Verhalten zu bestehen, mit dem auch du gut klarkommst. Die Kinder leben ja nicht allein auf der Welt.


    w54
     
  9. Ach erzählt doch nicht so einen Scheiß.
    Hier sind Trennungskinder und der Vater meint entweder durch seine Erziehungsunfähigkeit sein schlechtes Gewissen kompensieren zu müssen, oder er hat keinen Bock seinen Kindern Werte beizubringen, mit denen sie im späteren Leben nicht ständig anecken werden.
    Weiterhin intererssiert es mich auch als Vater, dass mein Kind nicht Zentnerweise Süßkram in sich reindrückt, nur weil Schokolade so Glücklich und Locker macht.
    Ihr, du und @Ejscheff wollen jemandem erzählen, wenn ihr anstelle der Frau in einer Partnerschaft sein würdet, ihr guckt weg und sagt Euch, dass geht mich nix an.
    Tolle Partnerschaft!!
    Vorhandene Kinder gehören nun einmal zu einer Partnerschaft und dann interessieren mich diese auch. Ok, wenn ich die Frau nur zum Poppen brauchen und sie gut aussieht trotz Kinder, ja dann verstehe ich Eure Haltung natürlich sehr gut.
    So ein Schwachsinn.
    Die Kinder tanzen ihrem desinteressierten oder unfähigen Vater auf der Nase rum. Nix anderes.
    Ja FS sprich das Thema sachlich an, zeige ihm dein Bedenken auf.
    Dann siehst du an seiner Reaktion wie er darüber denkt.
    Reagiert er wie Ejscheff und Jose, schieß ihn ab, schade für die Kinder, aber nicht deine Entscheidung dann.
    Gegen solche Denke kommst du dann eh nicht an und verschwendest wertvolle Energie und Lebenszeit.

    Dir Good Luck

    m48
     
    • # 13
    • 11.09.2019 um 16:16 Uhr
    • Amytan
    Harter Tobak und etwas leichtfertig dahin geworfene Anschuldigung. Kinder, die falsch essen, zu lange am Abend aufbleiben oder sich auch mal untereinander streiten - sind immer noch Kinder. Ich habe nicht wenige erlebt (vielleicht sogar mich selbst, als Kind?), aus denen später brauchbare Mitbürger und sozial handelnde Erwachsene geworden sind.

    Um solche - leider sind es oft ältere Menschen - die immer nur an Kindern herum meckern, habe ich stets einen Bogen gemacht. Damals als Kind, später als selbst erziehungsberechtigt. Verhaltensweisen, egal in welche Richtung, sind Lernprozesse! Und klar, es gibt auch Ergebnisse, die nicht alle drumherum befriedigen, aber die Mehrheit lernt dazu und findet einen eigenen Weg.
     
  10. Liebe FS,

    ich kann völlig verstehen - im Gegensatz zu @Ejscheff und Co -, dass es dir NICHT egal ist. Denn sie scheinen überlesen zu haben, dass es DICH insofern sehr wohl betrifft, weil es DEIN KIND betrifft!!! Du bist nicht kinderlos, sondern dein Sohn wird durch das - sorry - absolut asoziale Verhalten der Kinder und auch deines Freundes negativ beeinflusst!!

    Das kannst du unterbinden. Brich den Kontakt ab. Komplett. Zum Wohle DEINES Kindes! Denn um das geht es für dich und um nichts anderes. Solche Väter sind manipulierbar durch die Ex, absolut unerfahren in Kindererziehung und beratungsresistent, wie du ja bereits siehst. Setze dein Kind so einem schändlichen Umfeld nicht aus. Es macht EUCH über kurz oder lang kaputt.
    Allerdings hättest du deutlich eher reagieren sollen, denn dein Kind wird evtl. den Kontaktabbruch doof finden. Schalte nä. Mal früher, wenn du solch eine pädagogische Inkompetenz wahrnimmst! Dein Sohn wird es dir später danken!

    Alles Gute dir!

    w.,33, Patchworkkind und auch Sicht deines Sohnes schreibend
     
  11. Mich nervt unerzogenes Verhalten von Kindern unabhängig davon in welcher Beziehung ich zu ihnen stehe. Z.B. kann man durch eine Intervention bei einem Quengelkind in einer Kassenschlange in einen Streit mit den Eltern geraten, wenn man meint, dass das sinnvoll ist.

    Welche persönliche Erziehungserfahrung mit Kindern für die ihr erziehungsberechtigt seit und für Kinder für die ihr das nicht seit bringt ihr ein @neverever und @Queequeg ?

    Welche Lösungsansätze seht ihr? @neverever bietet das an:

    Also ich verstehe du stellst dem Vater ein Ultimatum. Wenn er nicht spurt oder seine Kinder trotz Ausführung deiner Ratschläge nicht in Griff bekommt wird er abserviert (?) @neverever opfert damit die Kinder, für die er sich eben noch mitverantwortlich fühlte, einen dunklen Zukunft (sie werden ja schlecht erzogen) um seine Ruhe wieder herzustellen.

    Könnt ihr aus eurem Erfahrungsschatz andere konkrete Lösungswege anbieten die die Beziehung erhalten und diese Kinder zu besseren Menschen (in eurem Sinne) machen?

    Ich kann allerdings @neverever verstehen. Er bevorzugt seine Ruhe und würde sich deswegen auf so eine Beziehung kaum einlassen bzw. hätte schon abserviert.
     
  12. Das sehe ich nicht so. Wenn die Kinder machen dürfen was sie wollen ungesunde Sachen in sich reinstopfen aufbleiben wie lange Sie wollen ist es für mich schlichtweg antiautoritär, was sonst? Oder sollte ich glauben dass ein erwachsener Mann es für sinnvoll erachtet Kindern solches Verhalten beizubringen? Dass sein antiautoritärens Verhalten nicht mal unbedingt Absicht ist sondern eher Unfähigkeit ist, hatte die Fragestellerin ja geschrieben.

    Wenn der Vater jedoch die Kinder so machen lässt wie sie wollen und sie bei der Mutter anderes erleben dann ist doch aber der Vater derjenige, der versucht die Kinder auf seine Seite zu ziehen indem er ihnen alles erlaubt was sie wollen. Natürlich sind kleinere Kinder hierfür manipulierbar und empfänglich.

    Was wirklich abgeht was ihnen gut und was in den schlecht getan hat in ihrem Leben begreifen Kinder eigentlich erst als junge Erwachsene. Meine Tochter hatte diese Phase erst mit Anfang 20, als sie begriff, dass nicht Vati der Liebe ist, weil er nicht mit ihr meckerte, sie nicht erzog und sich sowieso aus allem raushielt.
     
  13. Es geht letztlich nicht darum, ob das beschriebene Verhalten ein Problem ist. Es geht darum welche Einflussmöglichkeiten die FS auf diese Situation hat.

    Zu dieser Fragestellung haben sich im Wesentlichen zwei Fraktionen gebildet.

    Die einen sagen die FS hat im Grunde keine echten Einflussmöglichkeiten und kann sich daher nur passiv verhalten oder distanzieren.

    Die anderen drücken ihre Empörung über den Vater aber auch über die Verantwortungslosigkeit der anderen Fraktion aus. Als Lösung bieten sie erhöhten Druck auf den Vater bzw. ebenfalls Distanzierung.

    Ok. Beide Fraktionen sind sich einig. Distanzierung ist eine Möglichkeit. Will das die FS? Was ist wenn das für sie nicht in Betracht kommt?

    @Joggerin welchen konkreten Vorschlag hast du wie man die Situation zu aller Zufriedenheit in den Griff bekommt? Wie kann die FS ganz konkret sinnvoll eingreifen?
     
    • # 18
    • 12.09.2019 um 00:21 Uhr
    • Elfe11
    @Trinchen
    Mit so einem unreifen, kindlichen Verhalten deines Freundes kannst du nicht gelassen umgehen. Das kann kein erwachsener Mensch, der Kinder liebt! Stelle dir vor, wie Euer Leben weitergeht. Ihr zieht zusammen in ein Haus und heiratet. Wenn du einmal nicht da Oder krank bist, wird er sich um deinen Sohn genauso "kümmern". Er schafft es nicht. Und er wird es auch nicht mehr lernen. Er hat da als erwachsener Mensch große soziale Defizite. Vermutlich ist das Erst die Spitze des Eisbergs. Es wird seinen Grund haben, warum die Ehe schief lief und er ständig Streit mit der Ex Ehefrau hat. Das wird nie enden. Ich kann dir nur abraten, dein Lebensglück bei so einem verantwortungslosem Kindmann zu suchen. Dem kannst du keine Katze für's Wochenende anvertrauen. Die Ex hat sich schon aufgerieben und jetzt kommst du an die Reihe. Ihr habt eine LAT, also pflege dein Privatleben, dein Kind, dein Haus, deine Arbeit, Freundeskreis und Hobbies. Sei glücklich und geniesse die guten Zeiten! Das ist vergebene Liebesmüh in so einen Mann und falsch erzogene Kinder zu investieren. Du bist offiziell nicht die zweite Ehefrau und hast auch keine Rechte. Also auch keine Pflichten. Ab und an daten, mehr nicht! Next! Es passt einfach nicht vom sozialen Level.
     
  14. @Ejscheff Die FS hat doch selbst ein Kind und nur für dieses ist sie verantwortlich!! Leider kann man bei so einer pädagogischen Inkompetenz des Vaters nicht das Jugenamt einschalten, obwohl die Kinder im Grunde auch geschädigt werden. Sie wissen es nur noch nicht.
    Daher ist der FS dringend Distanz anzuraten. Sie wird ihn nicht ändern können. Und wenn, dann auf ihre eig. Kosten und auf die ihres Kindes. Ähm... nein. Lieber nicht.

    Ich bin Pädagogin und habe Erzieherin gelernt, sehe also Kinder jeden Tag, auch im Umgang mit ihren Eltern @Ejscheff . Von daher denke ich, dass ich das ganz gut beurteilen kann. ;) Zu mir kommen u.a. Eltern, die sich hinterher wundern, warum ihre Kinder GENAUSO geworden sind wie sie es ihnen vorgelebt haben. Tja... ich habe mir einen großen Spiegel angeschafft, indem sich die Eltern in voller Größe dann bewundern können. Wirkt meist Wunder.
     
    • # 20
    • 12.09.2019 um 07:53 Uhr
    • Frau43
    Der Vater nutzt und manipuliert die Kinder genauso wie seine ach so schlimme Ex.
    Er erlaubt alles und will Super-Daddy sein und so viel besser als die gehasste Ex. Wahrscheinlich sind noch Unterhaltszahlungen und solche Sachen offen.
    Du hast keine Chance denn das dieses Essen und alles schädlich ist weiss jeder!
    Zieh dich zurück, du gehst nur zu ihm wenn seine Kinder nicht da sind.
    Sag ihm das er mit seinen Kindern machen kann was er will aber das dein Sohn das nicht darf und Punkt und das deshalb nur noch Besuche ohne Kinder stattfinden werden.
    Er lässt sich in seine Nicht-Erziehung nicht reinreden, du musst es auch nicht.

    Ist er denn schon geschieden oder steht das noch aus?
     
  15. Das hab ich doch oben schon geschrieben. Sie sollte mMn mit dem Mann reden, nicht nur kritisieren, sondern vor allem erklären. Sie allein kann es aber nicht lösen, wenn der Mann sich quer stellt und sein Verhalten gut findet.
    Dann gibt es keine gute Lösung für alle. Dann müsste die FS zusehen, eine Lösung für sich und IHR Kind zu finden, die dann nur in der Trennung vom Mann liegen kann, um eben das Kind dem schlechten Einflüssen und sich selbst den Konflikten zu entziehen.

    Es geht ja nicht nur um die Einflüsse auf das Kind der FS, sondern auch um die hieraus erwachsendenen Konflikte mit ihrem Kind, wenn sie ihm erklären muss, warum er keine vier Eis bekommt, das Mädel aber schon. Der Mann bringt durch sein Verhalten die FS in eine blöde Situation, er untergräbt ihre Erziehung, sie sitzt dadurch zwischen allen Stühlen.

    Die Mutter der Kinder des Mannes spielt hierbei keine Rolle.

    Da die beiden gegenüber wohnen ist es auch noch schwieriger, so dass die FS den Mann nur schlecht allein treffen kann.
    Das ist sicher auch nicht die Vorstellung einer Beziehung, die die FS sucht, sondern eine, wo auch ihr Kind integriert ist.
     
  16. Quatsch nicht so einen Unsinn, wo habe ich das in einem einzigen Wort geschrieben. Verdreh mir nicht die Worte im Finger herum, denn das kenne ich von dir schon.
    Ich habe geschrieben die FS mögen mit dem Mann sachlich darüber sprechen und ihm ihre Bedenken und/oder Sorge mitteilen, dann sieht sie wie er reagiert. Ob er offen für Alternativen ist weil einfach nur überfordert oder es ihm Scheißegal ist wie seine Horde sich benimmt.
    Zu deiner Frage ob ich Erfahrung damit habe. Ja die habe ich. Der Sohn meiner letzten Partnerin hat mit uns Gemeinsam das Haus geteilt. Weiterhin habe ich ein eigenes Kind. Und eines ist Gewiss. Eigene Kinder kommen nie auf frende Leute.
    Auch hier drehst du es wieder so, dass das es für dich passt. Das ist Neunmalkluges gelabere ohne Sinn!
    Ohne Dich zu kennen, behaupte ich, dass ich um ein Vielfaches mehr Erfahrung damit habe, wenn es darum geht Menschen auch mal an die Hand zu nehmen um ihnen einen Ausweg aus Situationen zu zeigen, weil sie es alleine nicht hinbekommen.
    Wenn ich in so einer Beziehung wäre und ich erkenne die Partnerin lässt ihre Kinder so alleine mit der Erziehung weil es ihr Scheißegal ist und dazu noch Beratungsresistent, ja dann würde ich die Beziehung aufgeben. Weil unsere Werte zu weit auseinandergehen.
    Aber vorab gilt es immer erst einmal, dass überhaupt raus zu bekommen.
    Schuldumkehr, mehr hast du nicht drauf?
    Nur weil du zu blöd bist meinen Text zu deuten oder einfach nur angepisst bist weil ich dich direkt angesprochen habe brauchst du nicht gleich herum zu heulen.
    Jetzt putz dir die Nase und ließ meinen Text noch mal durch oder lass es. Ist ja ein freies Land.

    m48
     
  17. Ach @neverever warum willst du Menschen verändern? Aus "Liebe"?

    Willst du, daß zu dir jemand kommt und dich ändern will?

    Das kann man wenn überhaupt nur über Gespräche erreichen, die aber echt heikel sind und viel Feinfühligkeit erfordern.

    Mir wäre das zu anstrengend, ich hab's halt gerne einfach und bereichernd anstatt kompliziert und kraftraubend ... es paßt eben nicht und gut ist, ist doch nix Schlimmes, man muß es nur wahr haben wollen.
     
  18. Hier geht es aber nicht um ein Kassenkind von fremden Menschen.
    Hier geht es um die Kinder eines Partners. Und auch um das eigene Kind der FS, welches unweigerlich in Kontakt ist mit diesen Kindern.
    Im Grunde geht es der FS auch nicht nur um die gesamten Kinder, sondern sie hinterfragt ihre Beziehung auf Grund der Umstände.
    Nur weil sie möglicherweise ihren Partner dabei unterstützen möchte, weil er es eventuell nicht hinbekommt, muss man ihr nicht vorwerfen, sie würde die Welt retten wollen.
    Schon bissl Egoistisch ein solche Einstellung, sofort so zu denken, darüber hinaus noch ziemlich völlig Empathiebefreit.
    Sinnig ist für mich nur eines für die FS. Erst mal überhaupt feststellen, was die Beweggründe des Mannes sind, warum die Pänz so aus dem Ruder laufen. Und dann kann man sich ein Urteil bilden.
    Das die vorhandene junge Kinder nun einmal im Mittelpunkt stehen, auch in einer Partnerschaft ist doch kein Geheimniss mehr für die meisten. Und das in einen Einklang zu bringen ist die Fs hier scheinbar bereit, aber alleine kann sie das nicht schaffen.
    Hier geht es nicht darum das SIE seine Kinder erziehen will. Sie will das ER seine Kinder erzieht um nicht die Sorge haben zu müssen das IHR Kind nicht unter den anderen Kindern leiden muss.
    Um nichts anderes geht es hier.

    m48
     
    • # 25
    • 12.09.2019 um 10:17 Uhr
    • void
    Ich würde sagen: Ohne Regeln, kein Halt für die Kinder, nichts Wissenswertes fürs spätere Leben. Trotzdem kann sich ein Elternteil als tyrannische Autorität aufspielen in anderen Bereichen. Und es gibt Eltern, die ohne Tyrannei und Gewalt Regeln durchsetzen können.

    Kinder brauchen Regeln, aber wie man sie durchsetzt, ist ja die Frage.
    Bei Kindern, wo die Eltern sich nicht mal vernünftig trennen können, wo der Scheidungsmist sich auf die Seelen auswirkt und vielleicht mit Süßigkeiten kompensiert wird, braucht man auch nicht mehr anzukommen mit Regeln. Die Eltern verhalten sich selbst unerwachsen. Ich denke, der Vater spielt das Spiel "Mutter verbietet immer, aber bei mir dürft ihr alles", damit er sich geliebt fühlt. Vielleicht schlechtes Gewissen, dass die Familie auseinander ist. Hat er sie vielleicht wegen einer anderen Frau verlassen?

    Oder noch später. Und wenn die übergewichtige Tochter dann was sagen würde wie "warum hast du mich immer vier Eis essen lassen", wird er sagen "du wolltest das so", statt "ich wollte, dass du mich lieb hast". (Nee, ich glaube nicht, dass sie das sagen wird, weil sie selbst weiß, dass sie es entscheidet. Aber eigentlich liegt es an ihm, den Kindern gesunde Ernährung vorzuleben und sich nicht mit Süßigkeiten die Zuneigung zu erkaufen. Ein Kind kann in vielem nicht so vorausschauend denken. Bei der Ernährung sicher schon, aber beim Schlafen und beim Zulassen von Zuhausebleiben wegen Müdigkeit schleicht sich das ja richtig ein, ohne dass man später noch erkennt, wer hier den Fehler gemacht hat. Außerdem weiß ja das Kind, dass es sich unterzuordnen hat, also wenn keine Regeln kommen, sieht das mal nach willkommener Freiheit aus. Ich finde schon, dass die Eltern den Kindern eine Menge "aufgedrückt" haben an Bürde und Bedingungen durch die Trennung und ihr jetziges Miteinanderumgehen. Ob man das nun "autoritär" nennt oder nicht - die Kinder haben keine Alternative als drunter zu leiden.)
     
    • # 26
    • 12.09.2019 um 10:34 Uhr
    • Amytan
    Manchmal bleibt mir dann doch die Spucke weg: klar, WIR wissen es, dieser Mann ist keinen Pfifferling wert!!

    Kann sich, bitte, mal jemand in ihn hineindenken? Ich habe es oben schon geschrieben, sooo einfach ist es nicht, eine harmonische Patchwork-Familie zu führen und überhaupt - ist »Harmonie« auch immer gleich das Zauberwort? Ist es nicht (auch) hilfreich, wenn unsere Kinder Disharmonie erleben und lernen, damit umzugehen? Gut, ich bin keine Kinderpsychologin, doch sagt mir das schon mein gesunder Menschenverstand.
    Wenn ich @Trinchen recht verstanden habe, bedeutet ihr dieser Mann eine Menge und sie strebt keine Trennung an. Sie hat Auseinandersetzungen mit ihm, weil seine Kinder anders agieren als ihr Sohn, aber sie diskutiert das mit ihrem Partner - auch wenn er sich, durchaus nachvollziehbar, ab und zu weg duckt. Er sieht dennoch die Defizite und wenn ich mich recht erinnere (oder das in meinem Freundesumfeld beobachte) gibt es diese auch in ganz normalen Familien.
    ICH finde eher einen solchen Aufruf bei den hier beschriebenen Nöten wenig sozial - wenn hier schon der Begriff »Sozialverhalten« ständig in den Ring geworfen wird.
     
    • # 27
    • 12.09.2019 um 14:03 Uhr
    • pixi67
    Das Väter mit Papawochenenden verwöhnen ist nicht ungewöhnlich und ärgert allgemein auch die Mütter, die " für den Alltag " stehen.

    Und ganz ehrlich, ich könnte nicht ignorieren wenn etwas in mein Leben kommt, was ich nicht will.
    Bei Patchwork gehört viel Liebe dazu es durchzuziehen und wird sich oft viel leichter vorgestellt.
    Es ist nämlich auch menschlich, Kinder mal nicht so symphatische zu finden.
    Zumal hier das eigene Kind zwischen die Stühle kommt.

    Sich raushalten wäre nur möglich, wenn man sich in der Zeit nicht sieht wo seine da sind und das heisst eindeutig: kein Patchwork

    Letztendlich tun einem die Kinder auch leid, denn sie werden Konsequenzen bekommen und zwar von anderen Kindern.

    Was kann man da raten, um soviel Änderung zu bekommen, dass alle sich Wohlfühlen?
    Ich würde automatisch mir Auszeiten nur mit meinem Kind nehmen, auch an den Wochenenden, damit es auch mal nach ihm geht.
    Und tolle Dinge vorschlagen, die ich mit meinem mache, die anderen aber mitkönnen.
    Am besten weit weg von Fastfood und ggf eine gewisse Anforderung an die Fitness stellt.

    Vielleicht sehen dann die beteiligten, dass so etwas Spass macht aber seine nicht mithalten können.
    Und das zum Umdenken führt
     
  19. @void wenn ich sage, dass ich gegen eine antiautoritäre Erziehung bin bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass ich für eine autoritäre tyrannische Erziehung bin.

    Ich meine Eltern sollten leiten, führen und lenken und bei Bedarf regulieren, Rahmen und Maßstäbe vorgeben, aber an passender Stelle dem Kind auch Freiraum für Eigenentwicklung geben, Selbstständigkeit und Selbstverantwortung fördern, aber eben nicht einer 5jährigen die Entscheidung über den Eiskonsum überlassen.
     
  20. @Ejscheff Die FS hat doch selbst ein Kind und nur für dieses ist sie verantwortlich!! Leider kann man bei so einer pädagogischen Inkompetenz des Vaters nicht das Jugenamt einschalten, obwohl die Kinder im Grunde auch geschädigt werden. Sie wissen es nur noch nicht.
    Daher ist der FS dringend Distanz anzuraten. Sie wird ihn nicht ändern können. Und wenn, dann auf ihre eig. Kosten und auf die ihres Kindes. Ähm... nein. Lieber nicht.

    Ich bin Pädagogin und habe Erzieherin gelernt, sehe also Kinder jeden Tag, auch im Umgang mit ihren Eltern @Ejscheff . Von daher denke ich, dass ich das ganz gut beurteilen kann. Zu mir kommen u.a. Eltern, die sich hinterher wundern, warum ihre Kinder GENAUSO geworden sind wie sie es ihnen vorgelebt haben. Tja... ich habe mir einen großen Spiegel angeschafft, indem sich die Eltern in voller Größe dann bewundern können. Wirkt meist Wunder. Man sollte aber auch begreifen, wann etwas nicht ankommt und es dann zum eigenen Kindeswohl sein lassen.
     

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