• 02.01.2010
    • Gast

    Wie definiert ihr dominante Frauen?

    Nach all den Fragen und Aussagen über dominante Frauen: Ab wann ist man dominant? Was mögt ihr an nicht dominanten Frauen? Was kann man tun, um nicht dominant zu sein/werden? Ist das Gegenteil dazu unterwürfig oder nicht bestimmend oder nachgebend?
     
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    • # 1
    • 02.01.2010
    • Gast
    dominant ist man dann, wenn man jemand anderen seinen willen aufzwängen will, oder psychologisch korrekter... wenn man andere beherrschen will. im idealfall finden solche menschen jemanden, der sich dem unterwirft. sexuell haben beide dabei einen lustgewinn.

    frauen verwechseln gerne dominanz mit frauenpower. sorry, aber das ist meine erfahrung... hab ich die letzten zwei tage auch hier im forum manigfach gelesen. :p

    L.
     
    • # 2
    • 02.01.2010
    • Frederika
    Dominanz ist die Eigenschaft, andere Personen beherrschen und deren Verhalten und Handeln bestimmen zu wollen. In Bezug auf eine Partnerschaft zeigt sich das darin, dass wesentlich öfter das gemacht wird, was Du willst und nicht was der Partner will, oder dass Kompromisse oft nicht ausbalanciert sind, sondern zu Deinen Gunsten ausfallen. Oft wird der Partner bevormundet oder erhält regelrecht Befehle und Anweisungen. Sehr häufig geht das einher mit der Einstellung, dass man selbst halt mehr weiß, besser ist, es nur zum Guten tut, selbst unverzichtbar ist. Ebenfalls häufiger kombiniert sich Dominanz mit energischem, harten, befehlstonartigem Kommunikationsverhalten.

    Das Gegenteil dazu lautet: "nicht dominant".

    Der Gegensatz dazu lautet "unterwürfig, devot".

    Leider verwechseln viele diese Begriffe. Denk aber mal an das folgende Beispiel: "War der Mann sehr groß?" -- "Nein." -- "Aha, also war er sehr klein". -- Blöde, oder? Wie man merkt, ist das Gegenteil von "sehr groß" einfach nur "nicht sehr groß", also höchstwahrscheinlich ganz normal. Der Gegensatz wäre "sehr klein", aber das ergibt nur selten Sinn.

    Genauso ist das Gegenteil von "dominant" eben "nicht dominant" im Sinne von ganz normal. Das bedeutet, dass beide Personen etwa gleichgewichteten Einfluss haben, ausbalancierte Kompromisse gefunden werden und beider Meinungen gleichwertig berücksichtigt und geachtet werden.
     
    • # 3
    • 02.01.2010
    • Gast
    Viele Männer verstecken sich hinter dem Begriff "dominante" Frauen. Sie wollen die Frauen damit Mundtot machen, da Dominanz einen negativen Beigeschmack hat.

    Ich erlebe das oft, wenn ich argumentativ überzeugen kann, ist oft das letzte hilflose Argument des Mannes "Du bist aber dominant". Dass ich in dieser Situation einfach cleverer, oder bessere Argumente hatte, spielt dabei keine Rolle. Schwache Männer können es einfach nicht leiden, wenn sie intellektuell unterliegen und dann verkriechen sie sich hinter dem Begriff "dominante" Frau.

    Wenn ein Mann so etwas zu mir oder über eine andere Frau sagt, ist er sofort unten durch, denn er kann sich nicht auf Augenhöhe von Mensch zu Mensch unterhalten oder Diskussionen führen.
     
    • # 4
    • 02.01.2010
    • Gast
    Für mich ist "dominant" vor allem der Gegenbegriff zu "konziliant". Dominanz assoziiere ich mit
    - rechthaberisch,
    - engstirnig,
    - kompromisslos,
    - herrisch,
    - unnachgiebig
    - bestimmend/befehlend,
    - Neigung zum kleinkarierten Streit
    - unharmonisch
    - laut.

    Übrigens glaube ich zwar nicht daran, dass man mit ein paar Handvoll Fragen zuverlässig Charaktereigenschaften bestimmen kann; aber das ist der einzige Punkt, auf den ich bei ElitePartners "Profile im Vergleich" besonders achte: Wenn dort "Sehr dominant" steht, ist das für mich ein potentielles Alarmglockenindiz, das ich besonders im Auge behalte.

    Ich bin auf eine _harmonische_ Partnerschaft aus. Dominanzkriege kann ich auch am Arbeitsplatz führen, wenn mir danach ist - im Rahmen heutiger Teambeziehungen sind die dort inzwischen aber auch ungern gesehen.
     
    • # 5
    • 02.01.2010
    • Gast
    Folgende Begriffe verbinde ich mit dominanten Frauen:

    - Lack/Leder
    - Stiefel / High Heels
    - Peitsche
    - Handschellen oder andere Fesselutensilien

    Das gegenteil ist Blümchensex und langweilig. Ich finde dominante Frauen super!
     
    • # 6
    • 02.01.2010
    • Gast
    "Wer nachgibt, führt." Dieser Spruch aus den Führungs- und Kommunikationsseminaren gibt mir schon sehr zu denken. Genau das ist meine Beobachtung, dass man mit scheinheiligem Entgegenkommen, verlogenen Kompromissen und hinterhältigen Zugeständnissen manipuliert wird. Frauen, die sagen, was sie denken und wollen, werden als "dominante Emanzen" beschimpft, aber aufgetakelte Zuckersüßmäuschen, die den Männern mit verliebtem Augenaufschlag und glupschäugigen Anhimmeleien die goldene Kreditkarte abschwatzen, gelten als Traumfrauen. Und am Ende fühlen sich die Herren ausgenutzt, manipuliert und betrogen. Und warum? Weil sie zu feige und faul waren, einer Frau das Wasser zu reichen, wenn sie ihnen Feuer gibt.
     
    • # 7
    • 02.01.2010
    • Eisenherz
    Die Form von Dominanz, auf die ich vor allem aufgrund von Erfahrungen sehr allergisch reagiere, ist die kompromisslos detailliert vorschreibend Befehlende!
     
    • # 8
    • 02.01.2010
    • Frederika
    @#5: Ja, wenn man Dominanz als sexuelle Spielart auffasst, dann hast Du vollkommen recht. Ich hatte die Titelfrage eher in Richtung des Threads "starke Frauen" verstanden.

    Wenn man im Alltag, zum Beispiel im Berufsleben, sagt, eine Frau wäre ja ganz schön dominant, dann meint man ganz gewiß nicht deren sexuelle Präferenzen, sondern eher ihre Umgangsformen und ihren Charakter -- in diesem Sinne ist Dominanz dann ausgesprochen negativ gemeint.

    @#6: Ich sage dazu "Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt." Der von Dir zitierte Psychospruch ist zwar sehr bekannt, aber nichtsdestotrotz einer der unnützesten, den die Psychobranche hervorgebracht hat. Bewusste Manipulation hat in erster Linie nichts mit nachgeben zu tun, sondern mit Vorgaukeln und emotionaler Kriegsführung. Ein Mann, der so blöde ist, einer Frau wegen eines Augenaufschlags seine Kreditkarte zu geben, hat es nicht anders verdient. Das hat mit Dominanz oder Nachgeben nicht einmal im Ansatz etwas zu tun, sondern mit Schwanzsteuerung seitens des Mannes und Ausnutzung seitens des von Dir so betitelten Mäuschens.
     
    • # 9
    • 03.01.2010
    • Gast
    siri
    wegen einer goldenen kreditkarte lohnt sich der aufwand nicht - es sollte schon die schwarze sein
    ;-)
     
    • # 10
    • 03.01.2010
    • Gast
    @6 du bringst es auf den Punkt. Warum sehen die Männer das nicht so?
     
    • # 11
    • 03.01.2010
    • Gast
    @#10 @#6

    Vermutlich haben Männer weder Lust, durch Nachgeben, noch Lust, durch Herumkommandieren "geführt" zu werden. Das Konzept, vom Partner herumge-"führt" zu werden, hat vielleicht eben keine großen Anhänger unter den Männern, zumal unter männlichen Männern, egal in welcher Verkleidung?

    Nur so ne Idee
     
    • # 12
    • 03.01.2010
    • VirginiaWoolf
    @#4 Deine Aufzählung ist schon sehr treffen, meist fommen solche Eigenschaften im "Paket" zusammen.
    Und diese Eigenschaften werden hier im Forum auch massiv verkörpert.

    Was die "Psychoanalyse" bei EP angeht, bewerte sie nicht über: Dummerweise steht in meiner neuen Analyse auch , ich sei dominant, darüber musste ich erst einmal herzlich lachen, denn in der vorigen stand das Gegeneil davon. Und ich weiß nicht, wieso ich dominant sein soll.

    Virginia
    7E24F3CD
     
    • # 13
    • 03.01.2010
    • Gast
    Also ich verbinde mit weiblicher Dominanz im erotischen Sinne etwas sehr aufregendes.
    Habe aber auch nichts gegen Blümchensex.

    Meiner Erfahrung nach sind dominante Frauen äußerst leidenschaftlich, herzlich, gefühlvoll. Es gibt auch viele Damen, die das sehr unspektakulär bewerkstelligen und mit viel Rafinesse.
    Die negativen Begriffe hier kann ich überhaupt nicht nachvollziehen,
    Ich selbst würde eine dominante Dame bevorzugen bzw. sie würde auch sehr gut zu mir passen - was übrigens nichts damit zu tun hat, daß ich zu allem ja und amen sagen würde oder muß. Denn das würden die besagten Damen gar nicht wollen.

    Naja, und dann gibt es einige, die noch nicht mal wissen, daß sie dominant sind ;-).
    Wie auch immer - mit einem bravem unterwürfigen Mäuschen, das mich alle 5 Minuten fragt, wie ich es gerne hätte, könnte zumindest ich rein gar nichts anfangen.
     
    • # 14
    • 05.01.2010
    • Eisenherz
    Ja, ich denke auch: es gibt Menschen, die nehmen wirklich nicht wahr, welch kompromisslose und damit dominante Haltung sie einnehmen, die meinen, sie kennen die einzige, richtige Weise und Lösung und deswegen muss es so laufen und nicht anders.
     
    • # 15
    • 05.01.2010
    • Gast
    Ich glaube, dass hier auch die eigene Muttererfahrung mit ins Spiel geholt werden müsste.
    Wird ein Bub, dessen Mutter immer mächtiger sein soll und muss, weil sie ja die Gebende ist in der Mutter-Kind-Beziehung, sich von dieser Beziehung nicht lösen und damit ein innerlicher und äußerlicher Erwachsener werden, schwingt immer die Angst vor dieser machtvollen Frau mit.
    Für mich wäre hier wichtig,
    dass Väter sich als Macht-Korrektiv in guter Weise in die Erziehung der Kinder einmischen, sodass die Macht der Mütter nicht so einsam ist;
    dass sich Männer viel mehr um ihr eigenes Ich, ihr eigenes Leben auch hinsichtlich Waschen, Kochen, Putzen, Beziehungspflege selber kümmern, und nicht wieder diese Quasi-Mütter machen - Väter sollen es hier vormachen;
    dass erst damit die Beziehung eine Beziehung von Partnern sein kann, die beide gleichwertig und frei einander begegnen.
    Die vorherrschenden Rollen in der Gesellschaft (40-Std-Job für Männer + alles andere auch noch - das geht einfach nicht. Wenn Frauen (zurecht) beziehungsfähige Männer wollen, können diese nicht alle Rollen (Vollerwerbsmann, Hälfte-Hälfte-Partner, Vater, ...) auch noch sein. Da ist aber gesellschaftliche Änderung nötig, nicht nur, aber auch persönliche.
    Dass in erotischen Spielen diese Rollen als Domina und als Macho, als Häschen und Jüngling, oder wie auch immer aufgeteilt werden kann, ist dann erst spannend, ansonsten wird es bald langweilig, wenn nur eine Rolle gespielt werden kann.

    7E2435E8
     
    • # 16
    • 19.07.2013
    • Gast
    Die dominante Frau ist herrschsüchtig und braucht das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben.
    Sie will nicht gute Ideen durchsetzen sondern stets ihren Kopf durchsetzen, triumphieren.
    Ich kenne nur wenig wirklich dominante Frauen.
    Im Beruf ist es gut wenn eine Frau die Führung der Geschäfte übernehmen kann, wenn sie voll verantwortlich sein will für alles, mit Privatvermögen haftet und so weiter. Dazu braucht sie "Eier" , d.h. sie muss sich durchsetzen und klare Worte aussprechen.
    Hier im Forum werden ja immer geschmeidige Frauen gesucht die sich hingeben wollen, nett und lieb sind, gar sich unterordnen. Wieso sollte ich mich unterordnen ? Ich mag mich gern mal anlehnen und immer austauschen, aber kein Mann ist mir überlegen. In Beziehungen muss man versuchen aus den Unterschieden produktive Funken zu schlagen die beiden etwas bringen. Es geht nicht drum den anderen platt zu bügeln, mundtot zu machen oder ihm/ihr seinen Willen aufzuzwingen. Im Gegenteil geht es darum gemeinsam stärker zu werden als es allein möglich wäre.

    Überzogenes Dominanzverhalten ist immer ein schlechtes Zeichen, egal bei wem.
    Das Verhältnis zwischen den eigenen Eltern prägt oft das eigene Beziehungsverhalten ein Stückweit mit. Dominante Menschen haben kaum Bereitschaft anderen zuzuhören und deren Meinung gelten zu lassen. Sie bügeln andere platt und sind oft rechthaberisch und kleinlich ! Partnerschaftliches Verhalten sieht anders aus, aber es erfordert natürlich starke Persönlichkeiten, die sch auf Augenhöhe begegnen.
     
    • # 17
    • 23.09.2013
    • Gast
    Dominante Frauen sind auf den ersten Blick, sehr interessant und geben dir das Gefühl, genau die richtige Partnerin zu sein. Zielstrebig, direkt und erfolgreich..Das Frauen oft, die Entscheidungen in der Partnerschaft treffen, dass gab es schon immer.. Die heutige Form der Dominanz der Frauen ist aber ganz anders. Der Partner muss genau in die Traumwelt der Frau passen sonst weg damit... Das führt m.e. dazu, dass der Partner schön nach der Nase der Frau spricht, aber dann anders handelt, weil er anders denkt. Dies führt zu lügen und zwangsläufig in vielen Fällen zur Trennung.. Diese Frauen werden oft privat nicht glücklich, aber beruflich... Finger weg von solchen Frauen, wenn man sich nicht sicher ist.. Denn dies kann schnell die Hölle auf Erden für den Partner bedeuten.. Denn diesen Frauen entgeht nichts, jegliche Schwäche wird gespeichert und irgendwann auf den Tisch gelegt.. Wer so etwas braucht, bitte schön!!! Diese Frauen haben komischer weise, oft mit Reitsport zu tun....