• 05.12.2017
    • Lebensfreude15

    Wie das Haus bei ungleichem Vermögen absichern?

    Hallo. Ich (weiblich 37 Jahre) wohne mit meinem Partner zusammen in einem kleinen Haus, dass ich alleine nicht bezahlen könnte. Er ist sehr vermögend und ich habe zwar einem guten Job aber zwischen unseren Möglichkeiten liegen Welten. Sollte ihm etwas passieren oder im Trennungsfall könnte ich das Haus nicht alleine halten. Wäre es von ihm zu verlangen das abzusichern?
    Ich denke irgendwie übernimmt man doch Verantwortung in einer Partnerschaft und sorgt auch für solche Fälle vor, oder ?
    Danke für eure Antworten.
     
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    • # 1
    • 05.12.2017
    • Goody
    Würde ich unbedingt ansprechen. Wie lange seid ihr denn zusammen? E ist ein Unterschied ob ich 2 Jahre zusammen bin oder 15 Jahre. Ich würde meinen Partner immer abgesichert wissen wollen und kenne das auch aus meinem Umfeld so, wo Paare nicht verheiratet sind. Eine Freundin ist mit einem sehr vermögenden Mann liiert. Sie haben ein sehr großes Haus. Er konnte es ohne Kredit kaufen. Sie ist Alleinerbin ( viel Vermögen vorhanden, es gibt keine Kinder oder sonstige Angehörige) , da sie selbst diese abbezahlte Haus , alleine mit ihrem Gehalt oder späteren Rente, nicht halten könnte.
     
    • # 2
    • 05.12.2017
    • Laleila
    Naja, gehen den Einkommensverlust bei Todesfall kann man eine Lebensversicherung abschließen, da gibt es ja auch verschiedene Modelle unter denen man wählen kann.

    Im Trennungsfall wird es schwierig. Heiraten, Ehevertrag der diesen Fall regelt.
    Ansonsten kannst Du nach einer Trennung eben nicht in dem Haus weiterleben
    Für diesen Fall könntet ihre eine vertragliche Vereinbarung treffen, dass, falls er das Haus übernimmt, er Dich vollumfänglich ausbezahlt oder das Haus verkauft wird und jeder seinen Anteil bekommt.
     
    • # 3
    • 05.12.2017
    • Suxxess
    Mal angenommen du hättest ihn nicht, dann müsstest du das Haus verkaufen oder? Übernimmt er die Hälfte der Nebenkosten und kalkulierte Instandhaltungskosten? Sind Kinder im Spiel?

    Nehme doch einen Untermieter für den Fall, dass es zur Trennung käme?
     
    • # 4
    • 05.12.2017
    • Andere Frau
    1. Fall: Absicherung bei Trennung:
    Warum soll ER Dich nach einer Trennung absichern, damit Du in einem Haus wohnen bleibst, welches Deine finanziellen Mittel übersteigt?
    Trennung ist Trennung. Du bist die Ex, sofern nicht verheiratet, im Grunde genommen selbst für Dein Leben verantwortlich.

    In diesem Fall kannst Du es nicht verlangen, dass er wirtschaftlich für Dich aufkommt. Wenn es nicht sein eigener Wunsch ist, seine Lebensgefährtin abzusichern, hast Du jetzt die Möglichkeit der eigenen Selbstvorsorge und Geld zurückzulegen, um Dich selbst abzusichern.

    Woher weißt Du schon, dass wenn er oder Du Dich von ihm trennst, Du das Haus automatisch behalten wirst und er auszieht wird (oder muss er)?

    2. Fall: Absicherung bei Tod:
    Hier könntest Du schon ihn fragen, wie es mit Deiner weiteren Absicherung nach seinem Ableben für Dich ausschaut. Ob er Dich in seinem Testament berücksichtigt und da Du gern weiterhin in dem Haus leben willst, weil es Dein Wohnort ist.

    3. Fall: Absicherung bei Krisensituation:
    Im Fall der Absicherung seines Vermögens und erhalten Deiner und seiner Wohnsituation im Krisenfall (Unfall, Krankheit, Pflege, temporäre o. längere Erwerbslosigkeit), hier sollte er schon allein für sich selbst eine vorausschauende Vorsorge getroffen haben, denn es geht auch um seinen Wohnsitz. Hier kann man den Partner fragen, inwieweit Er sich und quasi auch Dich abgesichert hat.

    4. Punkt: Absicherung Deiner Person und Deines Investments (Haushalt, Gartenarbeit, evtl. Miet- oder Betriebskostenzahlung, Sonstige Zahlungen):
    Einzig hier würde ich nur etwas verlangen und fordern, sofern absehbar ist, dass ich nicht durch das kostenlose Mitwohnen und allg. durch die Partnerschaft (Esseneinladungen, Geschenke, Urlaube) sowieso schon begünstigt würde. (Sofern ich Begünstigt bin, würde ich - siehe 1. die Möglichkeit der eigenen Selbstvorsorge betreiben und Geld zurücklegen.
    Im Grunde kannst Du von ihm nur fordern und verlangen, wenn ihr beide im Grundbuch steht; und bestenfalls miteinander verheiratet.

    P.S. Ich verstehe nicht, in welchem Anwesen Du mit ihm wohnst (ist es ein landwirtschaftlicher oder forstwirtschaftlicher Betrieb, oder eine Pferdehof)?
    Wenn die Immobilie abbezahlt ist und Dein Freund großzügig, Dir das Haus schenkt o. vererbt, kann man im Normalfall sich ein Haus gut leisten, da dann nur die Betriebskosten anfallen, die Wartungen, die jährlichen Gebühren und Versicherungen, wie auch eventuelle Reparaturen. Meine Freundin hat rund 2.600 € netto, 2 Ki und ein Haus in einer Kleinstadt von 200 qm mit 180 qm Garten. Sie zahlt 6.000 € im Jahr, plus Reparaturen und Strom separat. Sie kommt gut damit hin. Sie legt dafür 800 € monatlich auf ein Sparbuch und bezahlt davon alle Ausgaben (Schornsteinfeger, Müllabfuhr, Heizöl, etc.). Im Vergleich ist dies eine normale Warmmiete, zzgl. Strom für eine Single-Wohnung.
    Zudem kann man auch - sofern räuml. Kapazitäten bestehen - ein paar Zimmer untervermieten.
     
    • # 5
    • 05.12.2017
    • amaryllis2015
    Er sollte eine Risiko-Lebensversicherung abschließen, die im Falle seines Ablebens die Summe auszahlt, die du brauchst, um das Haus zu halten. Die kostet nicht die Welt.

    Wenn ihr euch trennt, sieht die Sache anders aus. Aber den Fall kann man ja nicht absichern. Höchstens in Form eines Ehevertrages.
     
    • # 6
    • 05.12.2017
    • NormaJean
    Meine Eltern haben sich gegenseitig mit einer Lebensversicherung für den Todesfall abgedeckt.
    Als dieser dann mütterlicherseits tatsächlich eintrat, war das Haus zur Hälfte abgezahlt und der Erbteil konnte unbelastet an uns Kinder und den Lebensgefährten übergehen.
     
    • # 7
    • 05.12.2017
    • Melodie
    Hallo Lebensfreude,
    warum in einem Haus weiter wohnen das einem finanziell ein Glotz am Bein ist,oder du dir alleine gar nicht leisten kannst ? Das Übersteigt meinen Horizont,ehrlich gesagt.Ich verstehe die Logik nicht dahinter.Kann mir jemand helfen das zu verstehen ?
    Bist du mit diesem Partner verheiratet ? Stehst du im Grundbuch ?
    Dann verkaufst du das Haus im Härtefall und kaufst oder mietest dir eine Wohnung die du dir leisten kannst.Und schon ist das Problem gelöst.
    Falls du in wilder Ehe bist,also keine rechtlichen Sicherheiten hast und er dich auch nicht heiraten will oder dir sein halbes Haus schenken will ,dann wirst du auch dann ganz normal im Härtefall in eine Wohnung ziehen müssen die du dir leisten kannst. Auch hier ist das Problem ganz einfach gelöst.
    Wenn du dir in den Kopf gesetzt hast ,(in seinem Haus ?) das Zepter weiter zu führen nach seinem mutmaßlichen Ableben , dann musst du halt alle Überredenskünste die du hast ins Spiel setzen um den Mann davon zu überzeugen Kohle abzudrücken damit du später fett im Haus bleiben kannst.
    Falls es so ist das du viel Geld ins Haus investierst hast (ich meine nicht Hausarbeit und hier und da eine Pflanze gepflanzt ) du vielleicht schon Jahrzehnte im Haus mitgewirkt hast,dann sollte er sich sicherlich darum kümmern das du zumindest Geld ausbezahlst bekommst im Härtefall.Ist ja klar.
    Aber auch da würde ich mir dann was hübsches passenderes suchen ,anstatt einen Geldfresser. So,mein Senf dazu.
     
    • # 8
    • 05.12.2017
    • Ejscheff
    Wenn ihr keine gemeinsamen Kinder habt und/oder nicht verheiratet seit, hast du keinerlei Ansprüche. Dies gilt ganz besonders für eine Trennung.

    Sofern du aussergewöhnlich viel in sein Haus investierst, lass dir entsprechende Wechsel von ihm ausstellen.

    Für den Todesfall könnte er dich in einem Testament berücksichtigen.

    Wird er ein Pflegefall, geht dafür ggf. das Haus drauf, mangels Trauschein bist du dann aber wenigstens nicht Unterhaltsverpflichtet.

    Wenn ihr gemeinsame Kinder haben wollt und du im wesentlichen die Erziehung übernehmen willst, bestehe vorher auf eine Heirat ohne Gütertrennung. Sonst kann es dir wie einer Verwandten von mir gehen. Ihr Typ (sechsstelliges Einkommen) hat sie (unter 10 % seines Einkommens) mit den gemeinsamen Kindern aus seinem Haus geworfen. Für die Kinder zahlt er, für sie nichts. Die Nichtehe und ihre Hausfrauentätigkeit wird sich noch bei ihrer Rente fies rächen. Er lebt dann in Saus und Braus.
     
    • # 9
    • 05.12.2017
    • Kathyberlin
    Ich kenne solche Geschichten reichlich aus meinem Bekanntenkreis. Fazit: Wenn Dein Partner stirbt oder sich von Dir trennt, musst Du neue eigene Wege finden, und Du solltest Dich von vornherein darauf einstellen. Dein Partner ist für Dein finanzielles Wohl nicht verantwortlich. Wenn er Dich freiwillig absichert, ist das nett, aber Du kannst es nicht verlangen. Sorge für Dich selbst. Alles andere ist "Gold Digging" und hat mit Liebe nichts zu tun. Pass auf, dass sich Dein Partner nicht ausgenutzt fühlt.
     
    • # 10
    • 05.12.2017
    • awaken
    Das ist wieder mal falsch, weil steuerlich völlig daneben - Laienmeinung eben und trotzdem falsch. (oder deswegen?)

    Wenn SIE eine finanzielle Absicherung haben will, falls ihm etwas zustößt, dann muß SIE eine Lebensversicherung auf sein Leben abschließen.
    Versichert nämlich er sein Leben und sie ist die Begünstigte, beide sind aber nicht verheiratet, dann wird durch das Finanzamt im Fall des Versicherungsfalles der Höchstsatz an Erbschaftststeuern fällig.

    Versichert sie dagegen sein Leben und der Versicherungsfall tritt ein, dann werden überhaupt keine Erbschaftssteuern fällig.

    Beispiel gefällig?

    Beträgt die Versicherungssumme z.B. 200.000 €
    werden 20.000 € als Freibetrag abgezogen. Die restlichen 180.000 € werden mit 30% Erbschaftssteuer belegt. D.h. sie bekommt 0,7*180.000+20.000 = 128.000 €

    Schließt sie dagegen selber die Versicherung auf ihn ab (also er versichert, sie Versicherungsnehmer und begünstigt) , so bekommt sie 200.000.

    gern geschehen.

    m50
     
    • # 11
    • 05.12.2017
    • Kaktus
    Du machst Dich finanziell von ihm abhängig. Warum wohnst Du in einem Haus, das Du Dir nicht leisten kannst? Für mich wäre das nichts. Dann lieber eine schöne Mietwohnung, die Miete wird aufgeteilt. Das ist doch viel entspannter, als das Damoklesschwert über sich kreisen zu sehen.
     
    • # 12
    • 05.12.2017
    • Tom26
    Wem gehört denn das Haus ?
    Ihm alleine? Dann kann er dich absichern, wenn er denn will. Liegt ihm was an dir, dann macht er das. Wie musst du ihm überlassen.
    Dir alleine? Wieso sollte er dich dann noch zusätzlich absichern?
    Euch beiden zusammen? Dann wird evtl. der Verkaufserlös anteilig aufgesplittet. Zahlt er es quasi alleine ab, kann ich dich beruhigen - die Bank hat sich dann abgesichert.
    Du hast dein Einkommen, später somit wohl auch eine Rente. Du schreibst von gutem Verdienst - man muss nicht alles, was an Geld reinkommt, sofort wieder raushauen.
    Vielleicht solltest du dich mal mit dem Gedanken anfreunden, dass du für dich selbst verantwortlich bist.
    Gemeinsame noch im Haus lebende Kinder könnten das ändern, scheint aber nicht der Fall zu sein.
     
    • # 13
    • 05.12.2017
    • Elfe11
    @Lebensfreude15
    Ich nehme an, das Häuschen ist nur angemietet und kein Eigentum? Im Fall einer Trennung wird er vermutlich im Häuschen wohnen bleiben, da er es sich von seinem Gehalt ja leisten kann. Und du wirst ausziehen und dir etwas Neues suchen. Wenn dein Partner dich hätte absichern wollen, wärt Ihr längst verheiratet. Doch auch dann wird Euer Vermögen im Fall einer Scheidung aufgeteilt. Du kannst ihn natürlich bitten, dir das Häuschen zu kaufen und zu schenken. Warum sollte er sowas tun? Oder ist es sein Haus? Als alleinstehende Person wäre eine kleine Eigentumswohnung besser passend. Ihr könntet eine solche kaufen und vermieten. Sollte ihm etwas passieren, hast du ein Heim. Und klar, es gibt Risikolebensversicherungen. Darüber könnt Ihr sprechen. Vermutlich wird das aber nicht reichen für ein Eigenheim...
     
    • # 14
    • 05.12.2017
    • Vikky
    Liebe FS,
    wenn Du einen guten Job hast und ein kleines Haus allein nicht bezahlen kannst, dann stimmt was nicht. So ein Haus kauft man ja nicht ohne Eigenkapital und abbezahlen tut man hoffentlich auch.
    Also ist das Haus nicht klein oder Dein Job nicht gut (bezahlt), dass Du eine Restschuld nicht allein finanzieren kannst.
     
    • # 15
    • 05.12.2017
    • Lebensfreude15
    Hier ist die Fragestellerin ;-) Danke für die Antworten. Wir mieten das Haus gemeinsam und ich könnte es nicht alleine mieten. Das bedeutet sollte ihm etwas passieren müsste ich mehr oder weniger gleich ausziehen. Das Argument das ich mir einfach was kleineres das ich selbst bezahlen kann mieten könnte greift natürlich - ich zahle auch jetzt 1200 Euro dafür würde ich sicher auch eine kleine Wohnung finden. Aber es ist eben "mein Zuhause" an dem ich hänge.
    Er besitzt viele Häuser die in seinem Eigentum sind, kauft nur aktuell nicht weiter da die Preise hoch sind.
    Wir sind seit 4 Jahren zusammen, haben zwar getrennte Kassen aber null Probleme damit - jeder geht mal einkaufen, Klamotten kauft sich jeder selbst, beim ausgehen zahlt meistens er- dafür investiere ich mehr in Einrichtung und Deko ... alles ok wie es ist. Ich habe nur überlegt ob er mich absichern könnte/sollte/würde da auf seiner Seite viele Millionen liegen und auf meiner eben ein (auch nicht schlechtes) oberes Angestelltengehalt. Ob es nicht richtig wäre da eine Lösung zu suchen.
    Es ist ein normales Haus mit 2 Stöcken, im Dach Schlafzimmer und Büro und unten die anderen drei Zimmer.
    Wir haben beide Kinder (ich eins er zwei) die jeweils eine Woche da sind und eine Woche bei den Ex Partnern. Klappt alles prima. Seine kInder haben schon eigene Häuser die Ihnen bereits gehören und zu Gunsten Ihrer eigenen Sparbücher vermietet werden. Meine Tochter und ich leben gut und tragen auch unseren Teil bei - es sind aber eben ganz andere Möglichkeiten zwischen uns als Paar.
    Klingt irgendwie blöd alles gell ? :-/
     
    • # 16
    • 05.12.2017
    • Zuhii
    Eine klevere Frau heiratet (einen vermögenden Mann). Viele Männer wollen nicht mehr heiraten, weil sie im Streitfall ihr Vermögen abgeben müssten bzw. die Frau weiterhin absichern müssten.
    Ich finde das aber ganz richtig so. Wer Vermögen hat, kann seinem Partner ruhig etwas abgeben, wenn die Sympathie reicht, immerhin hat man einen Teil seines Lebens miteinander verbracht, anstatt reich weiterzuziehen, um wie ein Hallodri die kostenlose Vorzüge der nächsten Dame auszuschöpfen.

    Für dich als Frau sollte eine Trennung von einem reichen Mann gar nicht in Frage kommen, wenn er dir auch noch das Haus zahlt. Du kannst nur hoffen, dass er dich nie verlässt.

    Ich würde auf eine Heirat bestehen, sonst lässt du die Chancen des Lebens an dir vorbeilaufen. Etwas besseres, wirst du nicht mehr bekommen (reicher Mann+Haus). Manche Leute erkennen ihr Glück nicht, wenn es vor einem steht.
     
    • # 17
    • 05.12.2017
    • Vikky
    Nun wird es klarer. Er wohnt trotz seines Wohlstands in einem gemieteten Haus, dessen Miete ihr euch teilt.
    Daraus erkenne ich, dass er kein gemeinsames Eigentum mit Dir schaffen will, sondern eine Variante des Zusammenlebens gewählt hat, die ihm einen schnellen und folgenlosen Ausstieg aus der Beziehung ermöglicht.
    Er will Dich nicht absichern, das ist offensichtlich und daher kannst Du Dir jedes Gespräch dazu sparen.

    Er braucht und sucht keine Lösung, denn er hat kein Problem sondern die Dinge für sich gut eingerichtet - schneller Ausstieg jederzeit.

    Es interessiert ihn nicht, dass Du Dein Zuhause verlieren würdest bei einer Trennung oder "wenn ihm was passiert". Wenn es ihn interessieren würde, dann würde er sich darum kümmern, dass "Dein Zuhause" in Deinen Besitz kommt, statt dass ihr beide eine hohe Miete zahlt. Von dem, was ihr zusammen an Miete zahlt, kann man so ein Haus auch kaufen - will er nicht.

    Du hast sicher schonmal gehört: Blut ist dicker als Wasser. Er sorgt gut und früh für seine Kinder und was Du Dir als Absicherung wünschst, dass ist das Erbe seiner Kinder.
    Sorry, no Chance für Dich.

    Schau' in seine Vergangenheit, ob er schon mal an eine Ex richtig viel abgeben musste oder ob er damals schon clever genug war, das zu verhindern.
    Wenn er bei der ersten Partnerschaft mit gemeinsamen Kindern verhindert hat, dass seine Ex Vermögensanteile bekommt, hast Du keine Chance, dass er nun dümmer geworden ist und es anders handhabt.
    Hat seine Ex ihn geschöpft, sind Deine Chancen auf Absicherung bei Null, dass er sein Vermögen noch mal mit einer Frau teilt. Schließlich hat er zwei Kinder.

    Klingt nicht blöd, außer Deiner Unzufriedenheit. Obwohl er mehrfacher Millionär ist, führt er mit Dir ein ganz normales kleinbuergerliches Leben, welches Deiner Einkommenssituation entspricht. Er bringt Dich nicht in wirtschaftliche Zwangslagen, es läuft alles ganz harmonisch.
    Du bist nicht arm. Genieße das Leben, statt auf seinen Wohlstand zu schielen und davon für Dich was abzweigen zu wollen. Du machst Dich unglücklich damit.
     
    • # 18
    • 05.12.2017
    • Elfe11
    @Lebensfreude15,
    für einen mehrfachen Immobilienbesitzer ist es sehr ungewöhnlich in einem Mietshaus zu leben... Ich oder meine Verwandten, die durch ein Baugeschäft der Großeltern über diverse Immobilien besitzen, würden sowas als Wirtschaften in die "fremde Tasche", also als totalen Geldverlust oder Verschwendung ansehen. Deine 1200 Euro Miete würde ich lieber in ein Eigenheim monatlich investieren, so bleibt dir dein Vermögen. Bist du dir sicher, dass Euer Haus angemietet ist oder zahlst du vielleicht Miete an ihn? Dann weißt du ja woran du bist. Ich kenne einen älteren mehrfachen Millionär und Immobilienbesitzer mit einer über 20 Jahre jüngeren Thai-Freundin. Sicher rechnet sie im Fall seines Versteherbens mit dem Erbe seiner traumhaften Penthouse Wohnung mit Seeblick. Aber er spielt gerade mal mit dem Gedanken sie für mit einer kleinen Eigentumswohnung abzusichern. Der Plan ist auch noch nicht umgesetzt... Das finde ich überaus großzügig von ihm. Aber im Falle einer Trennung wird sie leer ausgehen, darum fordert Sie bereits zu seinen Lebzeiten teure Luxusgeschenke wie neulich ein BMW Mini ein. Sein Erbe fließt einmal an die beiden Töchter und ihre Familien. Die Ex-Frau und Mutter seiner Kinder hat das erste Familienhaus überschrieben bekommen. Ich denke, ein offenes Gespräch ist das Thema allemal wert, damit du weißt wo du stehst.
     
    • # 19
    • 05.12.2017
    • Ejscheff
    Die meisten Kommentatoren beurteilen deine Situation sehr hart. Er ist halt reich und reich wird und bleibt man nicht wenn man sein Vermögen verschenkt.

    Eine Heirat mit Gütergemeinschaft würde deinen finanziellen Status wesentlich verbessern. Mach ihm zum nächsten Jahrestag einen Heiratsantrag. Wenn er nicht will, Bedenkzeit kann er haben, verlass ihn.

    Wenn er nur mit Gütervertrag will, einigt euch auf eine Lösung mit Absicherung für dich, aber dem Haupterbe für seine Kinder.

    Ggf. solltest du ihm deinen Wunsch nach Absicherung direkt sagen. Wenn er aber in keiner Weise darauf eingeht, empfiehlt sich doch eine Trennung.
     
    • # 20
    • 05.12.2017
    • Fleur47
    Sorry liebe FS, aber da stimmt was nicht. Wieso sollte jemand, der viele Immobilien besitzt denn fürs Wohnen Miete bezahlen? Doch nur, wenn er sich nicht weiter binden möchte und sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Hintertürchen offen halten will oder er verschuldet ist?! Du solltest Dir schleunigst Gedanken darüber machen, wie Du Dich selbst für den Fall, auf Dich alleine gestellt zu sein, absicherst.
     
    • # 21
    • 05.12.2017
    • Ejscheff
    Er wäre nicht der einzige Vermieter, der selbst zur Miete wohnt. Ggf. hat er bis zur Beziehung mit der FS in einer eigenen Wohnung gewohnt, die dann aber zu klein für beide zusammen war. Auch als Großvermieter schnippt man dann nicht mit dem Finger eben ein schickes unvermietetes Haus herbei, wenn man es gerade braucht. Überlicherweise stehen die eigenen Immobilien nur kurz leer. Die FS hat auch kurz erklärt, dass Kaufen jetzt zu teuer ist. Die Argumentation spricht für seine Kenntnis.
     
    • # 22
    • 06.12.2017
    • frei
    Ihr seid euch offenbar alle einig, dass die FS einen wie auch immer gearteten Anspruch an den Mann hat.
    ...und noch weitere derartige Empfehlungen.

    Da sind zwei Leute in mittleren Jahren zusammen gekommen, haben Berufe, haben Einkommen, haben Verpflichtungen und jeweilige Kinder.
    Ja, sie wohnen zusammen, aber sie wirtschaften nicht zusammen.
    Sie teilen sich die Miete und jeder trägt zum Leben aus seiner Tasche etwas bei.
    Die Frau ist finanziell ausreichend gut aufgestellt, verdient nach eigenen Angaben gut und bekommt evtl. sogar Unterhalt für ihr Kind.
    Er ist ein bisschen besser aufgestellt, hat Glück gehabt oder wohlhabende Eltern oder eine bessere Ausbildung oder ist fleißiger als die FS, jedenfalls hat sie nichts zu seinem Wohlstand beigetragen, wie es der Fall wäre, wenn dieser in der Zeit, in der sie die gemeinsamen Kinder betreut hätte, entstanden wäre.

    Dennoch seid ihr der Ansicht, hier müsse osmoseähnlich ein Ausgleich stattfinden ?
    Wieso denn ?
    Gibt es ein Gesetz, eine moralische Verpflichtung, versteht ihr es als Beweis seiner Liebe ?
    Ohhh, wie wäre es, wenn sie ihre Liebe bewiese, indem sie nichts von ihm forderte ?
    Sie ist nicht in Not, sie kommt gut zurecht und will dennoch mehr ?

    Fragt er sich, und fragt ihr euch, also ich frage mich, ob die FS den Mann denn wirklich um seiner selbst Willen liebt.
    Würde sie mit ihm zusammen in einer ganz winzigen Wohnung in schlechter Lage wohnen, wenn er nur gerade so viel hätte, dass er für sich allein bezahlen kann ?
    Nö ? Oh...
    Doch ? Na, dann verstehe ich den Thread nicht.

    Die FS will abgesichert sein, das finde ich gut.
    Ich fände es gut, wenn sie selbst für ihre Absicherung sorgen würde.
    Sich fortbilden, eine bessere Arbeit suchen, falls noch nicht geschehen, Vollzeit arbeiten.
    DAS sichert sie ab.
    Keine zweite Person, erst recht nicht, wenn sie die erst vier Jahre kennt.

    Nehmen wir mal an, sie hätte keinen Freund oder einen wenig potenten, wer würde sie dann absichern ?
    Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

    Wer kommt hier noch gleich seit Jahren, wann immer es in den Kontext passt, mit immer derselben Behauptung um die Ecke, Männer würden grundsätzlich bei der Scheidung draufzahlen ?
    Mist, hab den Nick vergessen... aber warten wir noch kurz, der meldet sich sicher und hier hat er recht.
    Ja, meistens hat er recht, aber ich sage dann immer, dass ich auf der anderen Seite stehe, das gibt es auch.
    Und ja, deswegen geht mir in gleicher Regelmäßigkeit der Hut hoch, hier auch.

    w 50
     
    • # 23
    • 06.12.2017
    • Laleila
    Nunja, dies alles trifft auch auf WGs zu und dass es da keine moralischen Fürsorgeverpflichtungen gibt ist ja wohl klar.
    Eine Partnerschaft hingegen beinhaltet auch Fürsorgegemeinschaft. Sowohl in sozialer als auch wirtschaftlicher Hinsicht.
    Das unterscheidet WGs von partnerschaftlichen Liebesbeziehungen.

    Da es nur ein Miethaus ist, ist die Lösung sehr einfach. Dann musst Du nach der Trennung eben ausziehen. Du findest auch ein anderes "Zuhause"
    Insgesamt wäre diese Situation allerdings äußerst unbefriedigend für mich.
    So unverbindlich...
     
    • # 24
    • 06.12.2017
    • Ejscheff
    Nein. Ich bin nicht der Meinung, dass sie einen Anspruch hat. Das war aber auch nicht die Frage der FS. Sie fragt wie sie sich absichern kann, das habe ich beantwortet. Gerechtigkeit o.ä. habe ich da überhaupt nicht im Sinn.
     
    • # 25
    • 06.12.2017
    • void
    Ach du meine Güte, ich dachte, das Haus gehört Dir, Du zahlst einen Kredit ab und er beteiligt sich an den Nebenkosten für das gemeinsame Wohnen.

    Es gibt bei euch keine Gemeinsamkeit wie bei einem Paar, das alles miteinander teilt. Ihr habt getrennte Kassen, das heißt doch schon, dass kein Interesse besteht, geldmäßig auch ein Paar zu werden.
    Finde ich nun nicht verwerflich, wenn er sein Vermögen nicht mit einer Frau teilen will, die vielleicht nur eine Lebensabschnittspartnerin ist. Aber die Frau muss das wissen, wie sie eingeordnet wird und sich nicht irgendwas vormachen, dass das sowas ist wie eine junge geschlossene Ehe, wo Arbeitsteilung stattfand, gemeinsam was aufgebaut wurde, Rückenfreihaltung und Kinderbetreuung stattfanden und Unterhalt gezahlt werden muss als Ausgleich.

    Frage: Wie würdest Du es handhaben, wenn Du an seiner Stelle wärst? Würdest Du als Millionärin genauso handeln wie er, wenn er Dein Einkommen hätte?
    Und noch ne Frage: Wie kam es, dass ihr in dieses Haus gezogen seid? Gehört es einem Fremden oder Verwandtschaft von ihm?

    Lebst Du eigentlich über Deine Verhältnisse? Mir ist klar, dass eine Miete zusammen natürlich einen größeren Betrag bedeutet, 2400, das ist ordentlich. Aber hättest Du Dir ne Wohnung genommen mit 1200 Miete, wenn Du allein eine gesucht hättest?

    Sprich es an, dann erfährst Du es, ob es ihn interessiert, was mit Dir finanziell wird. Ich finde es schwierig, wenn einer Geld hat und der andere sozusagen nicht. Ich würde sagen, jeder gibt das, was er mag, in einer Beziehung, und zusammen ist das der Lebensstandard. Von daher würde ich sehen, dass ich nicht über meine Verhältnisse lebe. Hier im Forum schrieb schon mal jemand, dass sie eine Beziehung kennt, bei der die Frau, die viel weniger Geld hatte, das Essen bezahlte für beide und der Mann aber dauernd Champagner trank. Also sie kam trotz ihren klein klingenden Beitrags zum gemeinsamen Leben nicht klar mit ihrem Geld, sagte aber nicht "stopp, ich kann das nicht mehr".
     
    • # 26
    • 06.12.2017
    • Lionne69
    Hat Verbindlichkeit etwas mit Geld zu tun?
    Drückt sich Liebe über die Geldbeträge aus, die man von anderen erhält?

    Die Frage käme sicher nicht, wenn die Vermögens- und Einkommensverhältnisse gleich wären.
    Es ist - auch in Ehen - oft so, dass wenn en Partner wegfällt, gerade bei Mietwohnungen, der andere die Wohnung nicht alleine tragen kann.
    Bei gemeinsam geschaffenen Eigentum sollten beide auch für den Todesfall abgesichert sein, ansonsten sollte man alles Relevante vertraglich regeln.

    Ich stelle mir gerade eine andere Situation vor - ein Partner würde bei mir einziehen.
    Nun, wenn es passt, gerne. Aber Anteile an meinem Haus? Warum? Ich habe es finanziert, gebaut, etc.
    Ich würde erwarten, dass er sich an den Nebenkosten beteiligt, und alles andere wäre meines. Unterhalt, Pflege und Eigentum. Über ein Wohnrecht könnte man nachdenken, das würde auch davon abhängen, wie lange die Beziehung besteht.
    Bei Trennung? Klar, dass er auszieht.
    Würde wohl niemand anzweifeln, oder?

    Hier frage ich mich schon, ob es eine Rolle spielt, wer (m/w) fragt?
    Was wäre die Antwort, wenn mein potentieller Partner hier schreiben würde?
    Würde man ihm sagen - Du hast einen Anspruch, sie liebt Dich nicht genug, trenne Dich?

    Ich gehe mit @freis Haltung absolut konform. Auch mir fehlt da ein Verständnis.

    Wenn der FS die Beziehung insgesamt zu unverbindlich ist, dann sollte sie reden.

    Aber hier geht es nicht um die Qualität einer angeblich guten Beziehung, sondern um Geld und einen Anteil eines Kuchens, den man nicht mitgebacken hat und auch keine Zutaten lieferte.

    W, 48
     
    • # 27
    • 06.12.2017
    • HeidiBerlin
    Das war von @frei ironisch gemeint! Ich gebe ihr da vollkommen Recht! Sie sind nicht verheiratet, ihr, der FS geht es wirtschaftlich gut. Bei einer Trennung zieht sie eben aus, fertig. Das geht doch allen so? Wenn wir uns trennen, dann trennen wir uns. Wo gibt es denn sowas, dass ich finanzielle Ansprüche und Absicherungen aus einer Beziehung (nicht Ehe) ableiten kann? Habe ich noch nie gehört. Macht er das freiwillig, der Partner, ist das natürlich eine noble Geste und vielleicht ein Liebesbeweis, macht er es nicht und ihr gefällt das nicht, muss sie diese Beziehung beenden....und ausziehen.
    Das klingt vielleicht zynisch, aber kann da eine(r) den Hals nicht voll bekommen?
     
    • # 28
    • 06.12.2017
    • Melodie
    Nun,ich denke es geht hier im Kern auch um Wertschätzung Seinerseits an die FS.
    Ich z.B. ,wäre ich dieser Typ, hätte die Miete alleine bezahlt und würde wollen das die FS das Mietgeld stattdessen nicht ausgibt sondern spart. Damit bei einer Trennung meine Liebste nicht vom Gipfel in den Sumpf fällt. Das fühlt sich für MICH angemessen an.
    Hat nichts mit Liebesbeweis zu tun ,sondern mit Interesse am Partner.
    Aber ,liebe FS ,das er dich absichern soll das du später in diesem Mietshaus weiterleben kannst das weeeeeeit über deine jetzigen Verhältnisse liegt,finde ich gelinde gesagt dekadent und nicht klug.
    Konzentriere dich lieber auf das Machbare . Und ja,nach seinen Verhältnissen nach verhält er sich sehr kurz angebunden. Wenn er gar nicht darauf eingeht,dann musst du damit leben das er kein angemessenes Interesse an deiner Zukunft hat,oder Konsequenzen ziehen.
     
    • # 29
    • 06.12.2017
    • lilli2000
    Warum soll er dich absichern. Wenn du dir das Haus nach einer Trennung nicht leisten kannst, musst du ausziehen. Warum verlangst du unverheiratet, nach nur 4 Jahren Beziehung schon eine Absicherung. Du hast einen vermögenden Mann, aber du kannst doch nicht verlangen, dass er sein Geld mit dir teilt. w56