1. Wie agiert man bei Beziehung ohne Berührungen und Zärtlichkeit?

    Hallo,
    Ich bin seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Es gab noch nie viele Umarmungen oder Zärtlichkeit, was mir am Anfang nicht so sehr aufgefallen ist. Wenn ich ihn umarmen will, erstarrt er oder versucht so schnell wie möglich aus der Situation zu kommen. Habe es schon oft angesprochen, aber es ändert sich nichts. Kann man so auf Dauer leben?
     
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  3. Es kann alles möglich sein.
    1: Kein Interesse an Sex.
    2: Du bist nicht Heiß genug .
    3: Impotent Sein.
    Aufgeben ist keine Lösung...aber probier es mal ..mit heisse Unterwäsche..und beobachtet sein Reation?!
    Oder..kauf es dir das Buch " Er steht einfach nicht auf Dich..
     
  4. Liebe LilaKuh. Zärtlichkeiten und Berührungen sind auch Prägungen. Mein Partner hat eine Mutter, die sich ihre Kinder sehnlichst gewünscht und sehr liebevoll aufgezogen hat, mit viel Zärtlichkeit. Und das merkt man ihm an.

    Wenn ich Katzen bekomme (ich mache Tierschutz), die an Berührungen nicht gewöhnt sind, weil sie ohne Menschenkontakt aufgewachsen sind, dann bleibt das meist so. Manchmal bessert es sich, vor allem, wenn die Tiere noch nicht so alt sind, aber das Nachprägen ist meist sehr mühsam, langwierig und wenig aussichtsreich.

    Wie ist er denn aufgewachsen? Vermutlich nicht in einem liebevollen zärtlichen Elternhaus, stimmts? Das hat er nicht gelernt. Traurig für ihn und für Dich auch.

    An diesem Punkt muß auch ich passen, denn ich glaube nicht, dass man ihn nachprägen kann und schon gar nicht gegen seinen Willen. Du kannst ihn ja nicht zwangsbeschmusen, wie ich es manchmal mit den Katzen mache.

    Was würde er wohl hier schreiben, wenn er zu Wort käme: "sie will mich ständig umarmen und ich finde das schrecklich. Wie soll ich ihr das abgewöhnen?".

    Ich fürchte, dass Du ihn kaum wirst ummodeln können. Entweder, Du lebst damit, oder Du trennst Dich, wenn Dir Zärtlichkeiten wichtig sind. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du ihn verstehen kannst. Er wird Gründe haben, die er vielleicht nicht einmal selbst weiß. Aber ich halte es prinzipiell schwierig, wenn man versucht, den eigenen Partner zu therapieren.
     
  5. Wenn Du genauso gestrickt bist wie er, ist das kein Problem. Wenn Du ein normales Bedürfnis nach Nähe hast, sehr wohl. Mir erzählte jemand mal von einem historischen Experiment mit kleinen Kindern. Eine Gruppe Kinder wurde von ihren Müttern getrennt und zu Ammen gegeben. Diese gaben den Kindern anweisungsgemäß keine Zärtlichkeiten, Berührungen oder lieben Worte. Die Kinder wurden einfach nur gefüttert, gewaschen und gewickelt. Die Kinder starben innerhalb kürzester Zeit. Anders als die Kinder im Experiment hast Du selbst die Wahl. Suche Dir einen lieben und zärtlichen Mann, der Dich nicht am ausgestreckten Arm seelisch verhungern lässt. Und versuche bitte nicht zu verstehen, warum Dein Freund so ist. Das ändert nichts.
     
  6. Hallo ...
    Die wirkliche Frage ist nicht, ob "man" damit leben kann - sondern, ob du damit leben kannst ... und mehr noch, ob du damit glücklich/zufrieden leben kannst.
    Für mich wäre ein Leben ohne jegliche Zärtlichkeit - auf Dauer - undenkbar. (Ausser, es sind krankheitsbedingte Gründe vorhanden.)
    Im Unterschied zu deinem anscheindend schon immer eher "kühlen" Partner, begann meine Beziehung mit absoluter Leidenschaft - die sogar ungewöhnlich lange anhielt.
    Natürlich wurde es im Laufe der Zeit weniger ...
    Leider traten bei ihm dann allerdings in den letzten zwei Jahren (mit dem Einzug in eine gemeinsame Wohnung) vehemente Probleme auf - so dass "im Bett" überhaupt nichts mehr passierte und er auch jegliche Berührungen vermied (Bruder/Schwester Kuss war das höchste der Gefühle ...)
    Ich litt massiv darunter und versuchte auch mit ihm darüber zu reden ... "liegt es an mir ?" - natürlich die erste Frage ...
    Seine Antworten - sehr widersprüchlich ... einmal lag es an mir (weil ich nie wirklich "da" sei), dann an seinem stressigen Job, dann wieder evtl. könnte körperlich etwas vorliegen ...
    "Sehr nett" auch die Wutausbrüche, wenn ich wagte, ihm etwas massiver näherzukommen ...
    (Unser letzter Streit - der die Beziehung beendete - resultierte aus einem Versuch meinerseits, ihn intensiv zu küssen - nur aus meiner Freude heraus, über ein tolles Geschenk, dass er mir gerade gemacht hatte ... - surreal ... )
    So schade ... denn ich denke ... hätte er sich geöffnet und über seine Problematik gesprochen ... wäre einiges anders verlaufen ... so hat er sich in sich verrannt ... lieber die ganze Beziehung gekippt, als mich einzubeziehen und gemeinsam eine Lösung zu finden ...
    Ich wünschte, ich wüsste, wie man solche Gespräche mit Männern richtig führt ...
    Ein solches Gespräch wäre gut für Euch ... damit du ihn verstehen kannst - Erklärungen findest und den Umgang mit dieser Gegebenheit ...
    So, wie ich das lese, willst du auf Zärtlichkeiten ja nicht verzichten ... müssen ...
     
  7. Deine Frage auf mich bezogen, ich könnte und wollte so nicht leben, du und andere Leute können vielleicht so leben, für mich fehlt es hier an vielen, mir wichtigen Kompatibilitäten!
     
    • # 6
    • 09.04.2019
    • frei
    Meine Stiefmutter hat so 40 Jahre mit meinem Vater gelebt.
    Meine leibliche Mutter hatte davor nach einigen Jahren die Reißleine gezogen, was für sie das einzig richtige war, was aber bedingte, dass nun auch mein Bruder und ich, die wir als Kleinkinder beim Eisvater zurückblieben, in dieser Kälte aufwuchsen, was mir die ein oder andere Störung eingetragen hat. Meine lieben Mituser hier lassen mich das gelegentlich wissen, was aber gar nicht nötig, gleichwohl sehr aufmerksam ist.

    In den letzten ca. fünf Jahren seines Lebens, da war er im Endstadium seiner Demenz, wollte er dann plötzlich körperliche Zärtlichkeiten.
    Meine Stiefmutter war im späten Glück ständigen Händchenhaltens, meine Tochter hatte kein Problem damit, ihn zu umarmen und zu streicheln und ich hätte dabei kotzen können, weswegen ich immer in die andere Richtung sah, wenn ich einen Besuch machte.

    Willst du noch Jahrzehnte warten, bis dein Freund komplett dement ist ? Davor wird es nichts mit Zärtlichkeiten.
    ( Meine Einschätzung ohne den geringsten Anspruch auf Richtigkeit. )

    w 51
     
  8. Wer ist denn dieser „man“?

    Die Frage ist doch, ob DU so auf Dauer leben kannst. Die Antwort darauf liegt in dir selbst, das kann dir niemand abnehmen.
     
  9. Ich hätte diese Frage schon nach zwei Monaten gestellt. Warum erst nach zwei Jahren?
    Ob man so auf Dauer leben kann, muss jeder für sich entscheiden. Manche können das. Die meisten wohl eher nicht.
    Du hast es ja sicher schon angesprochen. Was sagt er dann? Es gibt Menschen, z.B. vom autistischen Spektrum, die mögen Nähe nicht. Oder Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben (Missbrauch in der Kindheit). Das kannst du nur von ihm erfahren; je nachdem ist es etwas, was sich ändern kann (mit psychologischer Unterstützung) oder eben nicht, wenn er das so gut für sich findet. Dann musst du selbst wissen, ob du das für immer kannst. Das kann dir niemand sagen.
    Was ist denn gut in eurer Beziehung? Gespräche, Alltag, Respekt..? Passt alles sonst? Ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie das ohne körperliche Nähe abläuft.. ich brauche sehr viel Kuscheln und auch Sex. Ich hätte das niemals zwei Jahre ausgehalten; ich wäre nach zwei Wochen gegangen...

    W, 35
     
  10. Nein da würde doch jeder Mensch dran kaputt gehen Versuche eine Paartherapie. Vielleicht gelingt es, die Gründe dafür zu finden. Aber bevor Du kaputt gehst, solltest Du eine Trennung erwägen.
     
  11. Habt ihr auch in diesen zwei Jahren auch keinen Sex gehabt? Das geht aus Deiner Frage nicht eindeutig hervor. Ich meine, Sex kann auch vollkommen ohne Zärtlichkeiten über die Bühne gehen.
    Wenn es so ist, hat er ein großes Problem. Besonders sein Erstarren und Zusammenzucken bei zärtlichen Berührungen. Das wiegt ja noch viel schwerer. Mein erster Gedanke war, wurde er als Kind oder Jugendlicher missbraucht? Versuche mit ihm darüber zu sprechen, ich denke, er braucht Hilfe. ich würde ihm zuerstmal dabei helfen.
    Alles Gute!
     
  12. Hallo FS,

    naja wenn das schon am Anfang so war, dann wird sichs auch nicht ändern. Hättest dir am Anfang überlegen sollen was dir wichtig ist und was nicht. Mir würde das Liebevolle und Zärtliche defnitiv fehlen. Fehlt dir das nicht?

    Es könnte viel dahinterstecken. Er könnte Autist sein, die mögen keine Nähe. Anonsten hat er ggf. etwas in der Kindheit erlebt und möchte niemand körperlich an sich ranlassen.
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  13. Ich kann nur meine Vorredner/innen wiederholen.... Ansprechen, und wenn sich nichts ändert, trennen. DU brauchst den Kontakt. Und du brauchst den Partner, der dir den Kntakt geben kann. Wenn er sich nicht ändern kann, ist er der Falsche
     
  14. Mein Partner ist auch so.
    Ich hab ein normales Bedürfnis nach Zärtlichkeit.
    Das Schlimmste war, wenn ich nähe gesucht habe und er mich abwies.

    Ich liebe meinen Partner sehr, wir Unterhalten uns viel, lachen zusammen und unterstützen uns wo es nur geht. Ich habe nicht nach einem perfekten Mann gesucht und ich bin auch nicht perfekt.

    Ich hab gelernt damit zu leben bzw. Damit umzugehen. Wenn wir Sex haben, ist das Vorspiel sehr Intensiv und auch dass Kuscheln danach! So tanke ich Zärtlichkeit.
     
  15. An das Forum, nicht an die FS.
    Ich wundere ich gerade, dass noch keine der üblichen Verdächtigen auf die Idee gekommen ist das er eine Affaire mit einer anderen Frau hat und er nun auf Grund seiner Gewissensbisse die FS nicht mehr umarmen kann.
     
  16. Was man kann? Menschen können vieles, das Forum.ist voll von Menschen, die gegen ihre Bedürfnisse leben.

    Deine Grenzen bestimmst Du, Du bestimmst, welche Bedürfnisse Dir wichtig sind, wie für Dich eine stimmige Partnerschaft aussieht.

    Er braucht / mag körperliche Nähe nicht, sein Recht.
    Du brauchst und magst körperliche Nähe, dass ist Dir wichtig - auch Dein Recht.
    Weder Du noch er wird sich ändern, nicht durch Reden, Überzeugen.
    Soll er gegen sich agieren?
    Das klappt nur phasenweise.

    Meist arrangieren sich dabei die Frauen, das Leiden darunter bleibt, geht ans Selbstbewusstsein, an den Selbstwert. Man zweifelt an der Liebe...

    Sorry , es wird sich nie ändern.
    Deine Schmerzgrenze bestimmst Du.

    Ich werde so eine Partnerschaft nie wieder führen.
    Ich habe lange gebraucht, um das zu verstehen, und zu akzeptieren, dass es da absolut unterschiedlichen Menschen gibt, dass es mit einem nichts zu tun hat, und ich daran nicht schuld bin.
    Heute bin ich kompromisslos.

    Dir alles Gute,
    W, 49
     
  17. Liest man hier immer wieder. Unterwäsche macht mich nicht übermäßig an. Mit Umarmungen und anderen Zärtlichkeiten im „Alltag“ hat das erst recht nichts zu tun.
    Ich denke, das Bedürfnis nach Berührungen oder Sex ist unterschiedlich ausgeprägt. Wenn es nicht ähnlich ist, finde ich das in einer Beziehung problematisch. FS, auf Dauer wird nur eine Trennung bleiben, wenn Du unzufrieden bist.
     
  18. Sex hatten wir am Anfang viel, was aber auch immer weniger wurde, bis zuletzt dann fast gar nicht mehr. Er hat extreme Existenzängste, die ich leider auch nicht ganz nachvollziehen kann. Er sagt er hat zu viele Probleme, er hat immer Pech im Leben und mir geht es ja so gut ohne Sorgen. Versuche ihn zu unterstützen, aber er denkt ich verstehe ihn nicht. Leider ist er auch kein besonders empathischer Mensch, hat kein Einfühlungsvermögen und es kreist alles nur um ihn und seine Probleme. Über seine Kindheit mag er nicht reden. Er hat aber zu seiner Familie keinen Kontakt mehr.
     
  19. Ich habe es nicht geschafft, ohne Zärtlichkeit und emotionale Nähe zu sein. Unsere Ehe ist daran gescheitert. Es war sehr traurig, denn es sind auch Kinder betroffen. Google mal den Begriff "schizoid" (das ist nicht schizophren!). Ich vermute, dass das bei meinem ehemaligen Mann die Ursache war. Warum Dein Freund so reagiert, weiß ich nicht, entscheidend wäre für mich, ob er bereit wäre mit mir darüber zu sprechen.
     
  20. Ich könnte so nicht leben, hätte auch keine zwei Jahre durchgehalten. Schon ein Jahr ohne Sex in einer frischen Beziehung würde mir inzwischen sagen, dass ich mich trenne, solange nicht Alter oder Krankheit der Grund sind.
    Bei uns werden jetzt nach 10 Jahren die Intimitäten weniger, da werde ich quch langsam Maßnahmen ergreifen, also wie schon @INSPIRATIONMASTER sagt, so kann und will ich nicht leben, und bei euch scheint eine mögliche Trennung nicht kompliziert, also schau auf dich.
    Wie @HeidiBerlin hab ich auch zuerst am Misshandlung o.Ä. gedacht, das würde ich zumindest ansprechen, aber dazu muss er natürlich offen sein und über seine Gefühle reden. Nach deinen Schilderungen ist er dafür nicht der Typ - man muss sich schon auch helfen lassen, wenn er dich nicht emotional ranlässt, dann muss er halt mit seinen Dämonen klarkommen, aber lass du dich davon nicht runterziehen.
    Wie viel ihr auch lacht und euch versteht - die körperliche Ebene ist essentiell, das wird dir langfristig auf die Füße fallen.
    W35
     
  21. Heiße Unterwäsche scheint DER Tipp zu sein, egal, um was es geht... Wenn jemand einfach keine Berührungen zulässt, hat das nicht mal was mit Sex zu tun. Die FS schreibt doch von Umarmungen, bei denen er erstarrt. Für Umarmungen ist kein sexuelles Interesse nötig und schon gar keine Unterwäsche...

    Im Übrigen hatte ich bisher genau einen Freund, der auf Unterwäsche stand; allen anderen war es völlig egal, solange es keine ausgeleierten Baumwollunterhosen waren. Und die meisten meiner männlichen Freunde finden entweder eine Frau heiß oder nicht, die Unterwäsche ist zweitranging oder völlig unwichtig.
     
  22. Na na,, das wollen wir nicht gleich unterstellen Offenbar war er ja nie anders Insofern halte ich diese Spekulation eher als obsolet.
     
  23. Oje! Ab in die Trauma-Therapie oder ähnliches mit ihm! Der Kerl tut mir leid, es geht ihm schlecht und er leidet.
    Du wirst ihm mit Deinen körperlichen Annäherungen nicht heilen können. Du kannst ihm höchstens einen Anstoß geben, dass er sich helfen lässt, falls er selber den Leidensdruck auch entsprechend empfindet.
    ErwinM, 50
     
  24. Ich bin immer für Gespräche, aber was sollen sie hier helfen?

    Lilakuh, Du willst verstehen, ihn entschuldigen, ihn retten?
    Redest du mal mit Dir selbst, hörst Du Dir zu?

    Lies mal Deinen Post, da ist kein Gefühl , keine Zuneigung.
    Er ist nicht nur körperlich distanziert, sondern auch emotional, und er macht Dir noch Vorwürfe.

    Was willst Du? Warum machst Du das mit?

    Oder kommt im Dritten Post nun, dass alles gar nicht so schlimm ist, eigentlich doch ganz toll? Wir nennen das einen Zurück Ruder Thread.

    Du entscheidest, was Du möchtest, wie Du leben willst .
    Du kannst es Dir weiter schön reden, rechtfertigen - oder Du ziehst die Konsequenz .
    Dann bist Du eben mal Single.

    Ich bin lieber alleine Single, als einsam in einer Partnerschaft.

    Es ist Dein Weg, den Du wählst. Es gibt genug Frauen, die lieber um jeden Preis Nicht Single sein wollen - Partnerschaft mag ich das nicht nennen.

    W,49
     
  25. .... und dass er Dich kennen gelernt hat, ist auch nur wieder Pech?

    Liebe FS, das hört sich nach tief sitzenden Traumata und einer schlimmen Kindheit/Jugend an - und nach einem Menschen, der in sich tief defizitär ist, wofür die ganze Welt verantwortlich ist, nicht aber er selbst. Er macht ja auch offensichtlich nicht die geringsten Anstalten sich professionell helfen zu lassen, oder?

    Hast Du ein sehr stark ausgeprägtes Helfer-Syndrom? Dann ist das Dein passender Partner, Du kannst Dich für ihn aufopfern ohne Ende, ihm nicht wirklich helfen können und er wird es Dir nicht danken.

    Falls Du jedoch eine schöne, glückliche Partnerschaft führen möchtest, musst Du leider gehen.
     
    • # 25
    • 10.04.2019
    • frei
    Das klingt ja einfach schrecklich !
    Warum tust du dir das an ?
    Oder denkst du, er ändert sich komplett und ihr werdet irgendwann eine harmonische, unbeschwerte, fröhliche Beziehung haben ?
    Unwahrscheinlich, oder ?

    Du hast das jetzt zwei Jahre mitgemacht und es wird eher schlimmer als besser, richtig ?
    Mein Tip: Reißleine ziehen ?
    Außer du hast ein Helfersyndrom und gefällst dir in der Rolle der Leidenden.
    ( Hinweis: auch ich finde es gut, Menschen, die mir nahestehen in Krisenzeiten beizustehen, aber dazu bin ich nicht bereit, wenn jemand schon zu Beginn unseres Kennenlernens in einer Krise ist. Und hier handelt es sich offenbar um eine Dauerkrise. Da sehe ich überhaupt keine moralische Verpflichtung, ihn dabei dauerhaft zu begleiten .)

    w 51
     
  26. Ich möchte hier einfach mal zu Bedenken geben, dass auch derjenige, der ständig angetatscht und beschmust wird sich unwohl fühlt.
    Zumindest dann, wenn ihm etwas Distanz lieber ist.
    Ich weiss schon, wovon ich rede, ganz einfach, da auch ich ein Mensch bin, der nicht die ganze Zeit umarmt werden mag. So extrem wie der "Lilaochse" natürlich nicht. Aber auch mir kann es zuviel werden.
    Im Endeffekt muss auch der "Schmusefaktor" passen. Kleine Unterschiede können nivelliert werden - aber Extremschmuser sind auch nicht auf Dauer kompatibel zu fast allen anderen Menschen.

    Vielleicht liegt die fehlende Lust auf Sex ja mit daran, dass ihm allgemein zu viel Nähe den letzten Nerv raubt? Ok, der Mann hier scheint schon einige Probleme zu haben - aber wenn's halt überhaupt nicht passt, sollte man wirklich über eine Trennung nachdenken. Denn nur im Unwohlsein verbunden zu sein würde mir auch nicht ausreichen.
    Dass es Menschen gibt, die gerne mit wenig Berührungen leben wird dir, @LilaKuh wenig nützen.
     
  27. Es muss für beide passen, und je extremer die Unterschiedlichkeit, desto mehr Leiden natürlich für beide.
    Kompatibles Nähe - Distanz Bedürfnis ist für mich die Basis, ob eine Partnerschaft stimmig werden kann, oder irgendwann scheitert, weil mindestens eine*r leidet oder meist beide.

    Nähe - Distanz mit allen Facetten, von Privatsphäre / eigene Bereiche / Wohnvorstellung, von der Art und dem Umfang gemeinsamer Freizeitgestaltung, Paarzeiten zu emotionaler, körperlicher und sexueller Nähe.

    Nur hier bei Lilakuh fehlt noch viel mehr, beidseitig, mein Eindruck.

    W,49
     
  28. Mein Ex war in seinen Vorbeziehungen auch so, Sex ja aber keinerlei Zärtlichkeiten. Nie. Wäre für mich nicht in Frage gekommen. Bei mir war er das erste Mal sehr zärtlich und genoss auch diese für ihn ungewohnte Zärtlichkeit und forderte sie sogar manchmal richtiggehend ein... Er sagte, er hätte nicht gedacht, dass er Zärtlichkeiten so schön finden kann... Er war ein Heimkind, Missbrauch usw...

    Warum erst mit mir und den Frauen vor mir nicht - keine Ahnung. Vielleicht hast du ja auch so einen. Mir unverständlich, wie Frauen sowas jahrelang mitmachten mit ihm...
     
  29. Kann man nicht und sollte man auch nicht!

    Liebe FS,

    der Mann wird sich sehr wahrscheinlich nicht ändern.
    Du wirst langfristig emotional vor die Hunde gehen, ich habe hinreichend Erfahrungen mit diesem Typ Mann gemacht.

    Ich kann Dir nur raten, seine Probleme nicht zu Deinen zu machen und die Reissleine zu ziehen, bevor Du ausbrennst.

    Solche Männer taugen als Partner nichts und als kluge Frau, sollte man schnell die Beine in die Hand nehmen.

    Mach Dir keine Hoffnungen und verschwende nicht länger unnötig Deine Zeit.

    Leider kann ich Dir nur diesen Rat geben.

    Viele Grüsse
     

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