• 13.02.2017
    • Pramesy

    Werde ich ausgenutzt oder ist er nur vorsichtig?

    Hallo Ihr Lieben,

    Komme irgendwie nicht aus dem Grübeln raus und hoffe, ihr könnt mir durch Eure Erfahrungen helfen...

    Also ich bin mit meinem Freund nun knapp 2 Jahre zusammen. Ich bin recht flott mit meiner Tochter zu ihm gezogen und habe prinzipiell diesen Schritt nie bereut, aber manches bereitet mir doch Kopfzerbrechen.
    -Zum einen das Thema Heirat. Da heisst es "soweit sind wir noch lange nicht". Im Umkehrschluss sind war aber in seinen Augen soweit, dass er oft ohne mich wegfährt und ich so relativ oft ohne ihn bin ( wir waren beide schon einmal verheiratet. Er ist vor 11 Jahren geschieden worden, ich vor 5).

    Das andere liest sich jetzt vielleicht sehr materialistisch, wurmt mich aber.
    Seine Exfrau hat in der Beziehung und in der Ehe keinen Cent Miete gezahlt. Seine ExFreundin hat etwas gezahlt und ich zahle nun das Doppelte von seiner exFreundin. Prinzipiell ok, aber ich schmeiße den kompletten Haushalt, kaufe das komplette Essen und arbeite im Gegensatz zu seiner ex nur halbtags. Auch hab ich so kaum Rechte. Seine Exfreundin bekam eine Garage, ich nicht. Sie hat sich mit ihm den Haushalt und das Essen geteilt, hat nie für ihn gekocht.
    Mit seinen Exen wollte er Kinder. Bei mir sagt er: klappt es, ist es schön. Klappt es nicht, ist es auch ok.

    Diese drei Dinge wurmen mich am meisten. SO ist er hilfsbereit und gut zu meinem Kind.

    Was sagt ihr? Liebt er mich oder bin ich nur Mittel zum Zweck.

    Ganz liebe Grüße
     
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    • # 1
    • 13.02.2017
    • bigger
    Es gibt kein Recht auf eine Garage. Was soll das sein, ein Menschenrecht?

    Dann arbeite ganztags und zeig ihm, das Essen und Haushaltsführung nicht magisch angeschwebt kommen. Und ihr 50/50 macht im Haushalt.

    Jeder den gleichen Anteil Geld und Arbeitskraft. Das ist fair.

    Warum ziehst du zusammen wenn solche Grundlagen nicht geklärt sind? Kinder/Haushalt/Geld. Man zieht zusammen und entdeckt einen Reibungspunkt nach dem anderen. Warum schöne Beziehungen belasten. Vorher klar regeln oder nicht zusammenziehen.
     
    • # 2
    • 13.02.2017
    • Kathyberlin
    Vielleicht hat er aus seinen vorherigen Beziehungen gelernt und denkt sich: "Beim nächsten Mal bin ich vorsichtiger." Geht es Dir nicht manchmal ähnlich? Vielleicht stellst Du deshalb diese Frage, weil Dir die Dinge auffallen? Setze Grenzen, lass es nicht ausufern. Was das Heiraten und Kinderkriegen betrifft: vielleicht findet er es mittlerweile einfach Ok, wie es ist? Seine Aussage dazu ist aber nicht negativ, sondern einfach nur zurückhaltend. Er will eben erstmal schauen, wie es läuft, bevor er eine neue Enttäuschung kassiert.
     
    • # 3
    • 14.02.2017
    • kobaltblau
    Sicher haben sie sich das geteilt, wenn beide Vollzeit arbeiten, wie auch sonst? Und natürlich ist es dann nicht allein ihre Aufgabe ihn zu bekochen.

    Vielleicht will er von dir mehr Miete, weil ihr zwei Personen seid, also du und dein Kind, und auch mehr Räume beansprucht?
    Du bist etwas voreilig zu ihm gezogen und jetzt kippt die Sache.
     
    • # 4
    • 14.02.2017
    • suxxessHH
    Dann rede mit ihm, bezüglich Verhalten und finanzieller Aufteilung. Ihr seid ja jetzt 2 Jahre zusammen, da muss man doch über solche Dinge reden können.
     
    • # 5
    • 14.02.2017
    • Jana_09/15
    Klingt für mich, als habe ER sich von den Frauen in seinem Leben ausgenutzt gefühlt und möchte es nun bei dir anders machen.

    Garage? Ist eine am Haus frei oder willst du, dass er dir eine anmietet?
    Was heißt "er fährt ohne mich weg"? Wohin, in den Urlaub?
    Wie viel der Gesamtmiete zahlst du denn anteilig?

    Ich verstehe nicht, warum einige Frauen meinen, der Mann müsse sie (und auch ihre nicht gemeinsamen Kinder) wie selbstverständlich finanzieren.
    Im Umkehrschluss verstehe ich ihn, dass er sich sicher sein möchte, dass du ihn nicht nur als Zahlfuzzi, sondern als Menschen liebst, bevor er über Heirat und gemeinsame Kinder nachdenkt.
     
    • # 6
    • 14.02.2017
    • Gast712
    Wenn man erst zusammenwohnt, passt es für Männer. Du machst vermutlich noch den Haushalt für euch. Jetzt kann er wieder sein Leben in Ruhe genießen. Wieso denn jetzt noch heiraten?

    Noch schlimmer, er maßregelt dich wie ein kleines Kind: "so lange sind wir noch lange nicht."

    Richtig wäre gewesen: Zusammenwohnen nur, wenn der Hochzeitstermin feste steht, denn das sind die Bedingungen für ein Zusammensein mit dir.

    Was ich jetzt machen würde: Wieder auf getrennte Wohnungen bestehen, danach einen Hochzeitstermin aushandeln, der innerhalb 1-2 Jahren liegen muss, steht dieser, wieder zusammenziehen. Wenn nicht, muss eine entgültige Trennung vollzogen werden.
    Druck machen, und deinem Freund sagen, dass du in 2 Jahren eine verheiratete Frau bist. Wenn er es nicht ist, dann eben ein anderer.

    Was ich damit sagen will: Du musst deine Prioritäten im Leben auf das legen, was du wirklich willst, um deine Ziele zu erreichen. Du willst in Wirklichkeit heiraten und ein normales, konservatives Familienleben führen. Du kannst aber dann nicht gleichzeitig mit einem unverbindlichen Mann zusammenbleiben, der irgendwelche Gründe gegens Heiraten hat. Das klappt nicht.

    Dein Ziel ist Heiraten, es gibt genug heiratslustige Männer. Die Welt ist voller Männer. Vermittele deinem Freund, dass du völlig frei von ihm bist und wenn er eben nicht heiraten möchte, dass das für dich völlig ok ist und du nicht böse sein wirst, da es genug andere Männer gibt. Aber du hast deine eigenen Bedürfnisse und die müssen erfüllt werden.

    Zu deiner Frage:
    Dieser Mann wird dich gar nicht heiraten.
    Ja, er nutzt deine Zeit aus, weil es ihm, wie jedem anderen Mann, scheißegal ist, was aus deiner Zeit passiert. Du bist ja für dich selbst verantwortlich und machst das mit, auch wenn er dich nicht heiratet. Was tust du also jetzt? Wie viele Jahre willst du ihm geben fürs Nichtheiraten? Schon mal nachgedacht? 3, 5 oder 10 Jahre?
    Natürlich, ist er vorsichtig. Er hat einen gesunden Selbstschutz. Dein Selbstschutz ist dagegen gar nicht vorhanden. Du denkst nicht an dich.
     
    • # 7
    • 14.02.2017
    • Salsera
    Ich werde nie verstehen, wieso so viele Paare zusammenziehen, ohne vorher miteinander ihre Vorstellungen vom gemeinsamen Alltag geklärt zu haben. Finanzen, Arbeitsteilung, Freizeitverhalten usw. - so etwas muss man doch besprechen, bevor man den großen Schritt des Zusammenlebens tut.

    Zudem wundert mich immer wieder, dass insbesondere Frauen glauben, das Leben in Eigentum sei völlig kostenlos, und sich darüber empören, dass der Partner eine finanzielle Beteiligung möchte. Frauen wie Du vergessen einfach, dass auch Wohnen kostspielig ist, und daher finde ich es richtig, dass Du einen Anteil zahlst.

    Und warum schmeißt Du den gesamten Haushalt? Der ist doch genauso Männersache. Jetzt, wo du schon bei ihm wohnst, dürfte es schwierig sein, ihm das zu verklickern. Bei Euch liegt einiges schief - das solltest Du dringend klären. Aber bitte ohne neidvollen Blick auf seine Exfreundinnen.
     
    • # 8
    • 14.02.2017
    • Cassel
    Dieses "So weit sind wir noch lange nicht" würde mir - wäre ich du - besonders sauer aufstoßen. Das klingt so von oben herab. Wann wären "wir" denn so weit? Bis du dich bewährt hast und als würdig angesehen wirst?

    Kann es sein, dass dich in erster Linie stört, dass deine Vorgängerinnen, so wie es ausschaut, bevorzugt behandelt wurden? Sie mehr Zuwendungen bekamen, während du dich nun zurückgesetzt fühlst? Den Gedanken könnte ich nachvollziehen. Solche Geschichten gibt es hier öfter. Männer, die ein paar Mal reingefallen sind und die nächste Frau "anders" behandeln. In gewisser Weise verständlich, da niemand gern reinfällt - aber wäre ich eine Nachfolgefrau für so einen Mann, hätte ich wohl nicht lange Lust, ihm ständig beweisen zu müssen, dass ich eine von den "Guten" bin.
    Und wie gesagt: "So weit sind wir noch lange nicht". Da würde ich nicht zur Bittstellerin werden wollen. Frag ihn mal, ob er Vertrauen zu dir hat ...
     
    • # 9
    • 14.02.2017
    • annie83
    Liebe FS
    Da gibt es keinen Umkehrschluss, das passt beides sehr gut zusammen. Er ist geschieden und möchte nicht noch eine Scheidung riskieren, allerdings möchte er zu diesem Zeitpunkt ein recht unabhängiges Leben führen. Reisen passt zu seinen Wünschen, Heirat (noch) nicht.
    Du beteiligst dich an der Miete, arbeitest halbtags, machst den Haushalt und die Einkäufe, hast aber keine Garage. Wenn die Ex nicht wäre, fändest du das ok oder nicht? Überlege unabhängig von ihr, ob das passt. Sonst klingst du eher wie eine quengelige Tochter ("warum darf die grosse Schwester das und ich nicht?") als eine gleichberechtigte Partnerin.
    Ein Mann darf seine Meinung ändern im Laufe seines Lebens. Er "schuldet" dir nicht den gleichen Enthusiasmus und Kinderwunsch. Du musst einfach wissen, ob er - so wie er jetzt fühlt und denkt - zu dir passt. Wenn dir das Ganze dauerhaft zu vorsichtig, abgeklärt und kalt ist, dann musst du das Gespräch suchen und auch darüber nachdenken, ob diese Beziehung das Richtige ist für dich.
     
    • # 10
    • 14.02.2017
    • void
    Hm... Manchmal war hier schon zu lesen, dass ein Mann, der aus einer Ehe kam oder aus einer langjährigen Beziehung, noch im Modus sei "ich hab ne Frau, die sich um alles kümmert" (also Haushalt, Kochen, Waschen, Saubermachen). Auf der anderen Seite hat er vielleicht gezahlt, weil seine Ex nicht gearbeitet hat bzw. allgemein immer draufgezahlt, weil alle Frauen, die er hatte, nicht so viel verdienten wie er.
    Ich kenne aber auch den Drang von Frauen, sich sofort den Haushalt zu krallen. Das kommt natürlich dem Mann meist nicht in die Quere, Du arbeitest ja nun auch halbtags.
    Ich will darauf hinaus, dass es wie eine Ehe ohne den Beitrag des Mannes zur Ehe wird, ob nun wegen ihres Verhaltens oder seines Forderns.

    Ich seh auch keinen Umkehrschluss, sondern eine Entfernung. Warum willst Du unbedingt heiraten? Versorgerehe wird das sowieso nicht mehr.

    Gibt es einen Ausgleich dafür von seiner Seite?

    Ich habe den Eindruck, er ist einfach älter geworden und hat Erfahrungen gemacht. Bei der Ehe dachte er noch, es würde ewig halten. Die zweite Liebe konnte er sich vielleicht nicht mehr auf Versorgereheniveau leisten, die ist auch kaputt. Vielleicht bist Du nur eine Übergangsfrau, falls er noch mal eine trifft, die er unbedingt heiraten muss. Vielleicht hat er aber auch generell für sich erkannt, dass Partnerschaft nicht das ist, was er bei seinen Exen dachte - also große Liebe auf ewig - und engagiert sich deswegen weniger, ist egoistischer, gibt nicht mehr so viel von sich auf für eine Beziehung.

    Du wirkst so, als wärst Du mehr als er an der Beziehung interessiert gewesen. Er lässt es laufen, Du schmeißt den Haushalt und versuchst, eine eheähnliche Ehevorbereitungssituation zu schaffen, in der Du die Hausfrauenrolle spielst. Das würde ich reduzieren, wenn Du ein Ungleichgewicht siehst (hast ja nicht geschrieben, wie hoch die Kosten sind und wieviel Du Miete zahlst). Gut, Du musst für Deine Tochter kochen, also auch für euch, aber wenn Du allein das Essen bezahlst, zahlt er dann Wasser und Strom oä?

    Ich finde nicht, dass es danach klingt, als seiest Du seine große Liebe.
     
    • # 11
    • 14.02.2017
    • Tom26
    Hmmmm .... hat er dir jemals gesagt, dass er heiraten möchte ? Dir eine Heirat versprochen ?
    Deine Tochter ist ihm vielleicht "genug Kind im Haus" - könnte es sein, dass die Ex kinderlos war ?
    Die Garage - steht da vielleicht inzwischen sein Cabrio drin ??
    Wie alt ist deine Tochter ? Kann vielleicht deine Tochter der Grund sein, dass gemeinsame Kurzreisen übers WE ausfallen müssen ?
    Deine Anspruchshaltung ... ist das vielleicht für ihn ein Grund, doch lieber nein zu sagen zur Ehe ?
    Fragen ... aus der Sicht eines Mannes ....
     
    • # 12
    • 14.02.2017
    • Vikky
    Liebe FS,
    Du wirst nicht ausgenutzt sondern Du nutzt Dich selber aus und wirfst ihm das was Du leistest hinterher.

    Hör' auf zu vergleichen, was er alles den Exen gutes angetan hat - auch Männer dürfen dazulernen und müssen einmal gemachte Fehler nicht bei jeder Frau bis an ihr Lebensende wiederholen.

    Schmink' Dir das Heiraten ab. Er will nicht heiraten. Die "Aussage" soweit ist es noch lange nicht" besagt "Nie". Hör auf daran rumzuinterpretieren und irgendwelche Zukunftserwartungen an ihn zu stellen. Die meisten Männer sind zu feige um die Wahrheit zu sagen - auch weil die Frau dann weg ist.
    Du bist erwachsen und verantwortlich für ein Kind. Achte darauf, dass Du ihm in Zukunft nicht auf der Tasche liegst weil Du die leistungsorientierte Erwerbsarbeit scheust und lieber ohne Druck im Haushalt rumpusselst. Achte darauf, dass Du Deine Rentenluecke füllst, statt Dein Geld für den Haushalt für alle auszugeben.

    Ändere mal die Bedingungen, sodass Du besser wegkommst.
    - Hör' sofort auf, finanzielle Forderungen an ihn zu stellen (Mietnachlass, Garage....). Du bist für alles was Du für Dich und Deine Tochter willst selber finanziell zustandig. Besorg' Dir Unterhalt vom Kindsvater
    - Hör' sofort auf die Hausarbeit allein zu machen. Er tut finanziell nichts für Dich, ergo muss er 1/3 der Hausarbeit machen. Nutz' die eingesparte Zeit und stock' Deine Arbeitszeit auf. Das ist gut für Deine Altersvorsorge, denn von ihm kommt da nichts und muss auch nicht kommen.
    Ich kann nicht verstehen, warum Frauen sich um die Hausarbeit reissen statt in einem Beruf Geld zu verdienen und ihr Leben selber abzusichern.
    - Hör' auf zu 100% die Lebensmittel für alle zu bezahlen. Bist Du nicht ganz frisch im Kopf? Lebensmittelgeld wird aufgegessen, Waschmittel verbraucht - das ist immer weg, davon bleibt nichts nach. Lass' ihn 50% des Haushaltsgeldes bezahlen und bilde selber von dem was Du dann sparst eigene Rücklagen, kannst mit Deiner Tochter auch mal in Urlaub fahren.
    Du zahlst ihm fürs Wohnen Miete. Also gibt es keinen Grund, warum Du die ganzen Lebensmittel zahlst.

    Ich finde es erschreckend, wie naiv Frauen die Kinder mit anderen Männern haben und für ihre Zukunft selber sorgen müssten mit Geld umgehen, dass sie Hausarbeit an sich raffen, statt die Arbeitsstunden aufzustocken und den Familienverbrauch allein bezahlen, statt bei einem faulen und geizigen Mann auf Teilung dessen zu achten, was keine Werte bildet. Kein Wunder, dass Altersarmut ein Frauenproblem ist.
     
    • # 13
    • 14.02.2017
    • yellow bee
    Spitzen-Beitrag, Vikky!

    Jeder Satz davon - Achtung, jetzt kommt ein kleiner Seitenhieb an die FS - "Gold wert"!

    Einen kleinen Zusatz hätte ich allerdings noch: Was bitte, Pramesy, heißt:

    Wie hoch ist "doppelt von etwas"? Wir möchten jetzt bitte den genauen Betrag, auf den Cent genau, wissen, den Du für Dich - UND FÜR DEINE TOCHTER, die Du als selbstverständlich sofort nach kürzester Zeit bei ihm miteinziehen lässt, zahlst!

    Zahl bitte gefälligst eine angemessene Miete, für das, dass der Mann nicht nur Dich, sondern auch noch Deine Tochter (nicht SEINE Tochter!) bei sich wohnen lässt. Ich habe eher das Gefühl, dieser Mann lässt sich schon jahrzehntelang von seinen Weg-Gefährtinnen ausnutzen.
     
    • # 14
    • 15.02.2017
    • Stern12345
    Ich denke auch der Mann wird dich nie heiraten, warum weiß nur er.
    Er hat seine Exen anders (in deinen Augen besser) behandelt als dich. Ich denke er hat aus der Vergangenheit gelernt und seine Haltung und Einstellung zu den Dingen grundlegend geändert. Oder er hat einfach bei den Ex Frauen mehr gefühlt als bei dir und macht seine Entscheidungen und Aussagen jetzt ohne Herz sondern nur mit Verstand.
    Es ist natürlich leicht sich Kinder zu wünschen, bevor welche da sind. Du hast ein Kind mitgebracht und er merkt jetzt dass ihm das doch mehr abverlangt als er bereit ist zu geben, also kommen keine weiteren Kinder in Betracht. Würde auch dazu passen, dass er gerne weg geht bzw verreist.

    Ich glaube ihr Beide habt eine dermaßen unterschiedliche Erwartung an das Leben, dass das mit euch nicht klappen kann.
    Irgendwann wirst du das Gefühl haben auf vieles verzichtet zu haben was dir persönlich wichtig war und er schaut auf sein Leben und ist stolz darauf dass er (endlich) so gelebt hat wie er es sich gewünscht hat.

    Liebe TS,
    Nimm dein Leben selbst in die Hand und verlasse dich nicht auf einen Mann.
    Setze dich mit ihm zusammen und verhandle die Bedingungen neu. Du zahlst angemessen? Miete, er zahlt angemessen für Lebensmittel usw. Vielleicht kannst du nach und nach ein paar Stunden mehr arbeiten, deine Tochter wird ja größer, dann hat dein Freund auch mehr zum Haushalt beizutragen. Haushaltsplan wäre sinnvoll. Wenn hier ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen euch geschaffen wird, dann wird auch der Frust vergehen, der dich im Moment antreibt zu vergleichen was und wie es bei seinen Ex Frauen gehandhabt wurde.

    Solltest du allerdings eine Heirat für dein persönliches Glück brauchen (und ich könnte das verstehen), dann trenne dich von ihm, denn diesen Wunsch wird er dir niemals mehr erfüllen.

    Alles Gute für dich
     
    • # 15
    • 16.02.2017
    • neuerweg
    Für mich hört sich das nicht gut an. Es ist ja in Ordnung, wenn jeder mal was alleine macht. Aber daß Du oft alleine bist, sollte Dir zu denken geben. Bei mir ist es so, daß ich mich von meiner LG links liegen gelassen fühle, und deshalb das Bedürfnis verspüre, wieder mehr alleine zu machen. Das ist für mich jedoch ein Zeichen, daß man sich voneinander entfernt. Darüber solltest Du mal nachdenken. Auch die Gleichgültigkeit zu Kinderkriegen finde ich seltsam. Gut ich weiß jetzt nicht wie alt ihr seid. Aber keine Meinung dazu zu haben, bedeutet nicht gerade, daß man für die Zukunft plant.

    Bezüglich dem Finanziellen kann ich Dir nur raten, zu versuchen, unabhängig zu sein. Und laß den Haushalt, wenn er nichts macht. Das mußt Du einfach klären.

    Mein Fazit, keine gute Ausgangsposition für die Zukunft. Sei wachsam.