1. Welche Rolle spielt die Parteienpräferenz beim Kennenlernen?

    Am Sonntag, 22.09.2013 finden die Bundestagswahlen statt. Ist dieses Thema oder Politik an sich bei Verabredungen, die sie mit einem neuen potenziellen Partner/-in haben, von Bedeutung? Welche Rolle spielt die jeweilige Einstellung zu einer Partei oder der Wahl an sich?
     
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    • # 1
    • 16.09.2013
    • Gast
    Für mich ist das sehr wichtig. Ich würde mich niemals mit einem SPD oder Grünen-Wähler zusammentun.
     
  3. Liebe Frau Warnecke,

    unabhängig von der Wahl, im Freundeskreis habe ich Menschen jeder Politischen Partei. Auch unterschiedlichster Philosophischen Ausrichtungen. In einer Partnerschaft allerdings bevorzuge ich möglichst ähnliche Werte und Normen auch in Bezug auf die Politik.

    Liebe Grüße
     
    • # 3
    • 16.09.2013
    • Gast
    Super Frage!
    Es spiel eine sehr große Rolle für mich. Ich bin politisch sehr aktiv und könnte einen Mann aus einer anderen politischen Ecke nicht ertragen. Zu viele Streitpunkte!
     
    • # 4
    • 16.09.2013
    • Gast
    Kurze Antwort - gar keine! Ich frage jemanden beim ersten date schlicht nicht nach seinem Parteibuch - und entweder es funkt, oder eben nicht!
     
    • # 5
    • 16.09.2013
    • Gast
    Ich hasse Politik und die meisten polititische Einstellungen und ein Mann, der ständig und radikal von Politik reden würde und was alles falsch und gut ist, könnte ich nicht ertragen. Ich hasse sowas! Deswegen meide ich auch die meisten Menschen. Vor allem CDU und SPD Wähler. In meiner Familie habe ich alle möglichen Politiken - deswegen klappt auch das Zusammenleben nicht. Jeder hat grundlegend andere Vorstellungen die extrem radikal, ignorant, extrem, ausländerfeindlich oder menschenverachtend sind. Ich komme damit nicht klar. Ich bin aber auch nicht mehr auf Partnersuche. Habe damit abgeschlossen, weil Menschen dumm sind.
     
  4. Ich liebe meinen Mann-auch wenn er politisch etwas verbildet, sogar einen schwarzen Stock wählen würde, solange nur CDU draufsteht. Kein Mensch ist ohne Fehler :)
     
  5. Genau! Linkstrend stoppen durch Vereinsamung dieser Wähler.
     
    • # 8
    • 16.09.2013
    • Gast
    Für mich ist das auch sehr wichtig. Ich könnte mit keinem konservativ eingestellten Mann zusammenleben.
     
    • # 9
    • 16.09.2013
    • Gast
    Also ich dachte immer, dass Wahlen geheim sind. Ganz ehrlich, ich war 25 Jahre verheiratet und habe heute noch keine Ahnung, was mein Mann gewählt hat. Ist mir auch egal, soweit es nicht in eine extreme Ecke geht. Auch ich wähle nicht immer dieselbe Partei.

    Was nicht geht, ist eben eine extrem rechte oder extrem linke Ausrichtung.

    w 58
     
    • # 10
    • 16.09.2013
    • Gast
    Solange die Parteien sich im demokratischen Spektrum bewegen (also nicht extrem rechts wie NPD oder extrem links wie die Grünen oder die Linken) ist das egal.
     
    • # 11
    • 16.09.2013
    • Gast
    Solange es sich um Parteien im demokratischen Spektrum handelt, ist das für mich zweitrangig. Ich habe Freunde (und eben auch Freundinnen) aus allen politischen Lagern. Das finde ich immer sehr interessant, weil einem die Auseinandersetzung mit anderen politischen Ansichten natürlich auch immer Einblicke in deren Wahrnehmung der Welt ermöglicht. Hat eine Partnerin die gleichen politischen Ansichten, so sorgt das sicherlich für größere Harmonie. Aber man läuft eben auch Gefahr, sich abzukapseln, sich nicht mehr für andere Weltsichten zu interessieren und die eigene Meinung für die einzig richtige zu halten. Man nimmt dann nicht mehr so leicht wahr, dass man selbst vielleicht auch ganz anders denken würde, wenn man ähnliche Erfahrungen gemacht hätte, wie politisch Andersdenkende.
    Das einzige Problem sehe ich, wenn das Bild von Beziehung, Familie und dem Miteinander von Mann und Frau zu sehr divergieren, da das die Beziehung unmittelbar beeinträchtigt.
     
    • # 12
    • 16.09.2013
    • Gast
    Zustimmung! Diese neoliberal-bourgeoisen Systemparteien und ihre Anhänger sind für mich ein No Go! Einen Linksparteiwähler könnte ich unter Umständen noch tolerieren, aber auch da muss man differenzieren.

    Schöne Grüße
     
  6. Beim Kennenlernen spielt sie keine Rolle. Wenn ich das als Kriterium noch mit einfließen lassen sollte, dann kann ich eh bald aufgeben, da ich die AfD gut finde.

    Im Alltag reden die meisten sowieso nie über ihre polkt. Gesinnung, sondern sind mit ihrem eigenen kleinen Leben beschäftigt.

    Mit Links und Grün hätte ich allerdings arge Probleme, wenn die Partnerin da richtig aktiv zu Gange wäre.
     
    • # 14
    • 16.09.2013
    • Gast
    Über Politik reden? Das kann ja nur schief gehen! Schon deshalb, weil mir eigentlich keine der etablierten Parteien so richtig zusagt. Die Wahrscheinlichkeit, daß ihre politische Neigung mit der meinen kollidiert, ist also sehr groß. Sie kann aber gerne mit mir zusammen eine neue Partei gründen.
     
    • # 15
    • 16.09.2013
    • Gast
    Wenn ich einen Partner kennenlerne, dann frage ich nicht gleich nach seiner parteilichen Ausrichtung.

    Da ich aber eher linksorientiert bin, mit den Grünen nichts am Hut habe und die CDU/CSU-Politk überhaupt nichts abgewinnen kann, sollte es schon in meine Richtung gehen.

    Wenn der Partner mit mir keine Grundsatzdiskussionen über Politik führen will, ist mir seine Ausrichtung egal. Bei aktiver Parteimitarbeit, dann bitte nicht die drei o.g. Nogos
     
    • # 16
    • 16.09.2013
    • Gast
    Das ist eine Frage, die zwangsläufig zu politischen Zwistigkeiten bis hinab auf die persönliche Ebene hier im Forum führen muss. Geht ja auch schon los. Sorry, Politik hat hier echt nix zu suchen.
     
    • # 17
    • 16.09.2013
    • Gast
    Für mich spielt das PARTEI-Buch eine große Rolle. Zum Glück merkt man es CDU-, SPD-, FDP-Wählern sowie Linken und Radikalen ziemlich bald an, dass sie die falsche Partei wählen.
     
    • # 18
    • 16.09.2013
    • Gast
    Direkt nach der Erkundung der "sexuellen Passung" lasse ich mir das Parteibuch zeigen. Das gehört sich schließlich so, auch beim ONS.
     
    • # 19
    • 16.09.2013
    • Gast
    Da ich es sehr wichtig finde, wählen zu gehen, könnte ich mit jemandem, der bewusst auf sein Wahlrecht verzichtet und sich somit aus dem Privileg der Demokratie herausnimmt, nichts anfangen. Nach der politischen Gesinnung würde ich beim ersten Kennenlernen nicht fragen, denke allerdings, dass sich inakzeptable Extremhaltungen, egal ob links oder rechts, ziemlich schnell herauskristallisieren. Das wäre dann der Zeitpunkt, den Kontakt abzubrechen.
     
  7. Antworten wie diese zeugen für mich einfach nur von mangelnder Toleranz und Engstirnigkeit.
    Ich persönlich würde nie meine Gefühle für jemanden von dessen politischer Ausrichtung abhängig machen, sofern diese nicht extremistisch ausgeprägt ist (NPD, REP etc.). Die Grünen und Linken als solche zu bezeichnen, wie es hier geschah, finde ich übertrieben.

    Für mich ist es aber wichtig, dass ein potentieller Partner politisch interessiert und/oder aktiv ist. Welche Partei er dabei unterstützt, ist für mich nachrangig. Natürlich kann es dabei zu Differenzen kommen, aber solange man dem anderen Toleranz und Respekt entgegenbringen kann, können solche Diskussionen doch bereichernd sein. Den Menschen, die der Meinung sind, politische Ausrichtungen könnten zu ernsthaften Problemen in der Partnerschaft führen, mangelt es in der Regel an diesen beiden Charakterzügen.
     
  8. Die meisten Menschen bevorzugen für eine Beziehung jemanden mit ähnlichen Werten und Vorstellungen vom Leben. Damit besteht automatisch eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass man die gleiche Partei oder zumindest "miteinander koalitionsfähige Parteien" bzw. die miteinander kompatiblen Strömungen innerhalb verschiedener Parteien präferiert. Die Sympathien für bestimmte Parteien sind ziemlich gut mit bestimmten Milieus aus Lebenswelten und Wertesystemen verknüpft (einfach mal Sinus+Milieu+Politik googeln). Und Übereinstimmungen in diesen Bereichen begünstigen auch Harmonie in einer Beziehung.

    Natürlich gibt es auch Ausnahmen, manche Menschen mögen eben leidenschaftliche Kontroversen nebst Versöhnungssex. Aber die Mehrzahl mag doch lieber Harmonie.
     
    • # 22
    • 16.09.2013
    • Gast
    Bloß nicht über Politik reden.

    Das fehlte noch, dass man nur deswegen nicht zusammen kommt, weil man politisch nicht unbedingt einer Meinung ist. Bitte nicht noch ein No Go ;-)

    Das einzige, was ich nicht tolerieren könnte, wäre ein Partner, der rechtsradikale Parteien wählt. Aber ich glaube, einen Menschen mit dieser Gesinnung erkennt man relativ schnell.
     
    • # 23
    • 16.09.2013
    • Gast
    Ich mag generell keine Menschen, die zu Extremen neigen. Extrem rechte oder linke Tendenzen beides ein No-Go. Ansonsten müsste man den Menschen näher kennen lernen und im Einzelfall entscheiden.
    Bestimmte politische Ansichten lehne ich strikt ab, zB Leute, die homophob eingestellt sind und die gleichgeschlechtliche Ehe mit allen Rechten ablehnen. Da gibt es teilweise unterschiedliche Einstellungen von Menschen mit gleichem Parteibuch.
     
    • # 24
    • 16.09.2013
    • Gast
    Gar nicht. Ich wähle zum Spaß die Partei »Die PARTEI« und meine Freundin (20) (mit der ich erst seit 2 Wochen zusammen bin) interessiert das alles überhaupt nicht, sie studiert Zahnmedizin — ist also nicht ungebildet o. ä.

    Ich glaube den meisten jungen Menschen ist Politik zu 90 % total egal unabhängig von der Bildung. Ich studiere Humanmedizin und nicht mal meine Kommilitonen interessiert die kommende Wahl… Wie das mit 30 + bei mir und anderen aussieht kann ich natürlich nicht sagen, allerdings wählen meine Eltern (57 & 51) auch nicht mehr seit Jahren.

    m • 21
     
  9. Oh ja, es ist sehr wichtig welche Einstellung zu Politik ein potenzieller Partner hat.

    Ich bin sehr interessiert an Politik und auch politisch aktiv und da ist mir schon wichtig welche Partei mein Partner bevorzugt. Alles was im rechten Spektrum ist (da gibts leider viel zu viele Parteien und Parteichen), geht gar nicht. Absolutes Ausschlusskriterium für mich.

    CDU...naja...wenn's unbedingt sein muss...alles andere okay.
     
    • # 26
    • 16.09.2013
    • Gast
    Die etablierten Parteien bilden jede für ein breites Spektrum ab und unterscheiden sich nur in Nuancen und im Stil.
    Rot-Grün hat den ersten Kriegseinsatz und den größten Sozialabbau durchgesetzt. Die CDU hat den Atomausstieg beschlossen.
    Wichtiger als die Parteienpräferenz wären für mich die persönliche Grundhaltung und ein Interesse an Politik und Weltgeschehen.

    m
     
    • # 27
    • 16.09.2013
    • Gast
    absolut keine - denn sie wird beim Kennenlernen nicht ausdrücklich thematisiert.

    Nicht akzeptabel wären für mich allerdings extreme Rechts- oder Linksparteien oder extrem religiös orientierte politische Gruppierungen. Aber derart extreme Ansichten lassen sich doch ohnehin nicht "verheimlichen". Dass da was ganz erheblich daneben liegt, merkt man(n(/frau doch eigentlich ziemlich schnell im Gespräch und Auftreten des Gesprächspartners oder?
     
    • # 28
    • 16.09.2013
    • Gast
    Hallo!
    Eine Links-Geströmte Frau, DKP, KPD, die Linke usw käme für mich nicht in Frage. Links und Elite passen nicht zusammen, welch ein Widerspruch. Ich möchte mich mit einer bodenständigen Frau unterhalten. Ich bin Arzt und im Kollegen und Bekanntenkreis hat keiner ein Frau ab Mitte Richtung links. Es macht sich nicht gut. Am besten die Frau hat andere Sachen im Kopf und kümmert sich um die Familie.
    M56
     
    • # 29
    • 16.09.2013
    • Gast
    natürlich wäre es mir egal! Soviel Toleranz muss man schon haben für eine funktionierende Beziehung, dass jeder seine eigenen Ansichten auch hinsichtlich Politik haben darf. Natürlich ist es ganz nett, wenn man ungefähr übereinstimmt. Muss aber nicht sein. Radikale, Anarchisten, Chaoten klammere ich aber schon für mich aus.
    w/43
     

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