• 11.07.2018
    • Faja

    Was würde passen, wenn es Liebe wäre?

    Eine Frau ist nach einem Jahr Trauer über das Ende der letzten Beziehung in etwas hingeraten, was gar nicht zu ihr passt. Mit einem 14 Jahre jüngeren sehr guten Freund ist etwas Seltsames entstanden, obwohl sie ihn nicht liebt. Ihr fehlt definitiv das große Gefühl, die Verliebtheit, wie sie es aus früheren Beziehungen kennt.
    Sie entdeckt Eigenschaften am Freund, die eigentlich super passen für eine Beziehung würden. Sie genießt die Zeit mit ihm, der gemeinsame Spaß kommt nicht zu kurz, der Sex stimmt. Beide haben Verbindlichkeit vereinbart. Sie hat sich seinen Familienmitgliedern wie eine Partnerin vorstellen lassen.
    Aber sie sich aber nicht in eine Beziehung fallen lassen. Ein Grund ist, dass er (später) Kinder haben will, sie definitiv nicht. Ein anderer Grund sind ihre fehlenden Gefühle.
    Der Freund liebt sie. Beide haben offen über das Ganze gesprochen und er sagt (und macht den Eindruck), dass er dennoch glücklich ist. Er ist tolerant, wenn sie mit einem anderen Freund zu zweit verreist.

    Sie weiß nicht, ob sie das alles glücklich dauerhaft machen wird, denn sie sie will nicht ohne Liebe leben. Obwohl es sich definitiv gut anfühlt, könnte sich alles als Selbstbetrug herausstellen, wenn sie es tut, weil Leben ohne Sex auch keine Lösung ist. Aber wenn sie es beendet, droht die Freundschaft zu scheitern. Wenn er es beendet wird sie ebenso unglücklich sein.
    Beide wünschen sich, miteinander dauerhaft glücklich sein zu können.
    Aber was kann man tun, damit beide miteinander glücklich werden?
    Habt ihr helfende Anregungen?
     
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    • # 1
    • 12.07.2018
    • Moona
    So etwas nenne ich die "emotionale Vernunftbeziehung". Ich mag Vernunftbeziehungen, vorausgesetzt, man mag und schätzt sich, was hier wohl der Fall ist. Meiner Meinung nach haben solche Beziehungen oft noch viel mehr Basis wie die Liebesbeziehungen, denn Liebe ist tückisch, flüchtig, teilweise vernebelt und was auch immer.

    Es stecken hier beide schon viel zu tief drin. Ein Ende wäre so oder so ohne größere Schäden nicht mehr möglich.

    Ganz ehrlich: ich könnte mich für eine solche Konstellation erwärmen. Sehr sogar, weil ich da viel Sicherheit spüren würde, die ich emotional eben brauche. Einzig und alleine würde mich der unterschiedliche Kinderwunsch stören. Wenn sie aber dargelegt hat, dass sie keine Kinder will und er trotzdem diese Beziehung mit ihr eingeht, dann war sie fair.

    Wenn sich beide wünschen, miteinander dauerhaft glücklich zu sein, dann seid es doch einfach. Und gut. Jeder von Euch hat diese Entscheidung getroffen. Dann lebt sie und hört auf, sie zu zerdenken. Viel Glück.
     
    • # 2
    • 12.07.2018
    • INSPIRATIONMASTER
    Bist du die eine Frau, warum so kompliziert?
    Was soll daran seltsam sein, das ist eine Affäre nicht mehr und nicht weniger.
    In einer Beziehung gibt es keine Verbindlichkeit, das kann heute noch alles anders sein! Auch das hat nichts zu sagen seinen Familienmitgliedern sich vorzustellen.
    Ich erkenne viele Widersprüche was mit Liebe nichts zu tun hat, eher mit hinhalten und warmhalten und wo ist da die Verbindlichkeit, die es wie schon gesagt nicht gibt, wenn sie mit einem anderen Mann verreisen kann?
    Es ist eine Beziehung mit Selbstbetrug und Betrug und mit großem Ego. Sie wird nicht lange halten können, diese Affäre-Beziehung.
    Hier fehlt es an Werten, an Vertrauen, an Aufrichtigkeit, an Authentizität, an Loyalität und an Treue.
     
    • # 3
    • 12.07.2018
    • neverever
    Ich glaube weil du deine Geschichte mit dem jüngeren Mann genau so lebst wie du sie erzählst. Nämlich nur von außen betrachtet.
    Wie kannst du Liebe leben, wenn du sie nicht spüren, fühlen, riechen und anfassen kannst? Gar nicht, solange du das was ihr habt nicht an dich heran lässt und es nur als "Geschichte" behandelst.
    Du tauchst in diese Geschichte ein aber du lässt dich nicht wirklich darauf ein. So lese ich es für mich.
    Glasscheiben Beziehung!

    m47
     
    • # 4
    • 12.07.2018
    • Lebens_Lust
    Ja. Als erstes in der "Ich"-Form schreiben, weil Du Dir dann auch selbst anders bewusst wirst, dass es Dein Leben und Deine Entscheidung ist.

    Die "Kinderfrage" ist für eine Beziehung sehr zentral. Bei einem Mann, der 14 Jahre jünger ist und daher vermutlich noch über 20 Jahre eine Familie gründen kann, ohne übermäßig alt zu sein, sind die Aussichten für eine längerfristige Beziehung nicht besonders gut. Ich würde Dir daher raten, diesen Punkt konkret anzusprechen, wenn eine Beziehung überhaupt in Frage kommt.

    Mir klingt das nach "Ich will auf keinen Fall alleine sein". Keine gute Grundlage für eine Beziehung. Wenn man eine Freundschaft in so eine Richtung laufen lässt, ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Keiner von beiden wird damit auf Dauer glücklich werden, weder der ungeliebte Mann mit dem nicht passenden Lebensmodell noch Du mit einem nicht geliebten Partner, bei dem Du befürchten musst, dass er irgendwann eine Frau trifft, die ihn liebt und noch Familie will.
     
    • # 5
    • 12.07.2018
    • ErwinM
    Kannst Du knicken, der unterschiedliche Kinderwunsch wird die Beziehung ohnehin über kurz oder lang beenden.
    ErwinM, 49
     
    • # 6
    • 12.07.2018
    • Amytan
    Stimmt genau!
    Dein Text liest sich so befremdlich und fast unpersönlich, liebe FS, als handle es sich hier um Notizen für einen von dir geplanten Roman.

    Warum sprichst du nicht direkt VON DIR? Mit dem einfachen Wort »ICH«? Solange dir das schwerfällt, wirst du dich auch in dieser Beziehung nicht fallen lassen, sie nicht akzeptieren und dich fragen müssen, wie deine Roman-Protagonistin das Ende erlebt.
     
    • # 7
    • 12.07.2018
    • void
    Dann würde ich denken, sie hat es entweder noch immer nicht verarbeitet und fand einen Rettungsanker, was bedeutet, dass es keine Beziehung auf Dauer werden kann, oder aber ihr schenkt das Leben eine Beziehung, wie sie sie nicht erwartet hat und sie hängt noch immer einer anderer Vorstellung hinterher, wie eine Bez. zu sein hat. Damit verpasst sie eine Chance.
    Und diese früheren Beziehungen haben aber alle nicht gehalten und die Verliebtheit war also kein Garant dafür. Ergo besteht die Frage: Wählt sie zum Verlieben immer die falschen Männer aus oder ist das Verlieben schon richtig und wichtig, und die Beziehungen scheiterten an Erwartungen an den Partner, die viel zu hoch und überzogen waren. Ohne diese Erwartungen hätten die Beziehungen auf ewig dauern können.

    War der Sex mit den Partnern, in die sie verliebt war, besser?
    Wenn sie nun 35 ist und er 21, seh ich auch nicht, dass viel Zeit wäre, dass sie ein Kind bekommt, ich meine wg. "später".
    Welche, Verliebtheit oder Liebe? Verliebtheit muss nicht sein für eien Bez., aber Liebe schon. Du hast geschrieben, die Liebe fehlt, die Verliebtheit auch. Demnach würde ich das ganze einordnen unter "Frau lässt es zu, dass er ihr guttut", er erlebt das vielleicht zum ersten Mal, dass er die "Macht" hat, begehrt zu werden, gut zu tun, und hält das für Liebe.
    Vielleicht liebt er sie, vielleicht denkt er das, weil er sich wohl mit ihr fühlt und merkt, dass er sie glücklich machen kann, keine Ahnung, was seine Motivation ist. Ich hoffe nicht, dass sie ihn ausnutzen kann, weil er zu allem "ja" sagt und gar nicht merkt oder sagt, dass es ihm wehtut.
    Mann kann nur glücklich für den Moment sein. Der Mann hat noch null Lebenserfahrung, kaum Liebeserfahrung und wird sich noch ändern in dem, was er sich vom Leben wünscht, also eine lange Dauer der Bez. würde ich nicht vermuten. Einen Punkt weißt Du ja schon - Kinder.
     
    • # 8
    • 12.07.2018
    • frei
    Gibt es einen Umstand, der sie jetzt zu einer Entscheidung zwingt ?
    Der Mann will irgendwann später Kinder haben und hat gar kein Problem damit, dass sie keine will.
    Das, sagt sie ( du ), sei zudem der einzige Dissens in einer ansonsten schönen, leichten, fröhlichen Beziehung.
    Das hört sich nach einer Traumbeziehung an, warum will sie denn daran rühren ?

    Wenn er in 10 Jahren Kinder will, trennen sie sich eben dann.
    Er hat dann noch genug Zeit, eine Familie zu gründen, sie will ja keine, ihr höheres Alter spielt demnach keine Rolle.
    Sie ( du ) weiß niemals, ob eine Beziehung in 10 Jahren noch existiert, oder in 10 Monaten. Nicht mal mit Trauschein und / oder Kindern.

    Sie sollte froh sei ( sei froh ), dass sie einen guten Mann hat und eine gute Beziehung und den Augenblick genießen.
    Frage: würde sie sich von einem Mann, der so alt ist wie sie und auch keine Kinder will, ebenfalls vorbeugend trennen, weil sie nicht wissen kann, ob es auf ewig hält ?
    Sie ( ich ) würde nur eine Abweichung von dieser Haltung sehen, wenn sie ( eine Frau ) Kinder will, dies nur im Rahmen einer Ehe und bereits, sagen wir Mitte 30 ist, und der Mann der Gegenwart ihr sagt, er wolle keine Kinder. Dann besser gleich trennen, das ist aber nicht vorbeugend, sondern den tatsächlichen Gegenbenheiten angepasst.

    Übrigens: magst du uns sagen, was es mit dem besonderen Erzählstil auf sich hat ? Steht etwas bestimmtes dahinter oder wolltest du nur ein bisschen ...keine Ahnung, hmmm was denn ?

    w 51
     
    • # 9
    • 12.07.2018
    • Mintgrün
    Es ist nichts für die Ewigkeit, allein wegen des einseitigen Kinderwunsches. Auf das ganze Drumherum braucht daher gar nicht eingegangen werden.

    w30
     
    • # 10
    • 12.07.2018
    • gast_m
    Die Garantie für dauerhaftes Glück hat niemand. Die gibt es nicht.

    Warum den Kopf machen was in 10 Jahren ist? Wenn ihr bspw. 4 wunderschöne Jahre habt, sind diese auf Deiner Habenseite.

    Geniesse den Moment. Und lass ihn frei, wenn der Spaß vorbei ist und er sich nach eigenen Kindern sehnt.

    m, 39
     
    • # 11
    • 13.07.2018
    • Lionne69
    Wenn es Liebe wäre, müsstest Du nicht diese Frage stellen.
    Und Du müsstest den Text nicht so umständlich formulieren, wenn Du Dich selbst nicht von dieser Situation so distanzieren möchtest, ein Aspekt, den Du hinterfragen solltest.

    Man kann Liebe nicht zwingen. Sie ist da, oder nicht.
    Das Gefühl kann sich nur verstärken oder verloren gehen, wie in zu vielen Partnerschaften.

    Wenn Euch das Temporäre, dass Euch momentan gut tut, akzeptiert, dann behaltet es. Immer mit dem Bewusstsein, dass es temporär ist.
    Vielleicht ist es auch für Dich momentan die Art Beziehung die Du brauchst.
    Wenn dem so ist, dann gestehe es Dir zu. Was spricht dagegen?

    Es gibt vielerlei Arten von Beziehungen, die einem zu gewissen Zeiten gut tun, und irgendwann dann nicht mehr ausreichen.
    Dann gilt es , das zu beenden.

    Man hat heute die Freiheit, sein Beziehungsleben (im Konsens mit dem anderen ) so zu gestalten, wie man es möchte - ohne Wertung.
    Eine wunderbare Freiheit.
    Man sollte nur verantwortlich / achtsam mit sich selbst umgehen - und mit dem Partner, in dem man ihm sagt, was mit einem machbar ist , und was nicht.
    Wenn ich nie anderes als LAT möchte, dann äußern.
    Keine Familie, keine Kinder - artikulieren .
    Etc.
    Keine (Eigen) Täuschungen.
     
    • # 12
    • 13.07.2018
    • Mariiechen
    Hallo, ich denke hier ist nicht von Liebe die Rede.. wie soll das alles denn funktionieren mit den unterschiedlichen Ansichten ?
     
    • # 13
    • 14.07.2018
    • BaumFischFahrrad
    Puh, Faja... das ist mal wieder so eine krude Geschichte, von der einem schon beim Lesen schwindelig wird, weil sie so künstlich dramatisiert wird... ich weiß gar nicht, was Du von uns erwartest zu lesen?

    Es handelt sich um zwei Menschen, die eine Liaison miteinander haben, oder man kann es auch Freundschaft plus nennen. Auch das ist ja durchaus mit Gefühlen verbunden möglich.

    Der Mann liebt die Frau, schreibst Du. Die Frau liebt den Mann nicht. Okay, kommt sehr oft vor, so oder eben anders rum. Das ist keine Seltenheit und keine besondere Situation, auch wenn es bei einer Liaison wohl meist die Frau ist, die liebt und es dem Mann meist eher um Sex und die Vertrautheit geht... hier ist es eben umgekehrt, so what!?

    Ich sehe jetzt nicht, welches Problem die Frau genau hat? Dass die Liaison nicht von Dauer ist, sondern nur temporär, ist klar. Das wissen beide. Es wird bei den beiden früher oder später an der Familienplanung scheitern. Der Mann wird eine Frau kennenlernen, mit der er eine Familie gründen und Kinder bekommen möchte. Das äußert der Mann, wenn er klar sagt, er habe einen Kinderwunsch und weiß, dass die Frau auf keinen Fall Kinder möchte. Also läuft es folgerichtig und logisch darauf hinaus. Und das weiß natürlich auch die Frau...

    Und wo ist jetzt das Problem? Die beiden leben ihre Liaison eben so lange sie dauert...

    In jedem Fall erscheint mir die Frau irgendwie wie "von einem anderen Stern", wenn ich das mal so salopp sagen darf... total abgehoben und gar nicht bei sich... ich verstehe überhaupt nicht die Überschrift im Zusammenhang mit der Geschichte und der "Frage"...? Es ist bei der Frau nun mal keine Liebe... weshalb macht sie sich so krude, sinnfreie Gedanken, was wäre wenn (es Liebe wäre)...? Ist doch wumpe... sie liebt den Mann nun mal nicht! Ich weiß auch nicht, was sie mit "Selbstbetrug" meint? Die Sache ist doch klar...!? Sie braucht auch so oder so nicht ohne Sex leben, wenn ihr der so wichtig ist, denn den bekommt sie als Frau auch mit ü40 noch an jeder Ecke, den könnte sie sich sogar bezahlen zahlen! Und was heißt, ein Leben ohne Liebe? Der Liaison-Partner liebt sie doch...

    Also, ich vermute, die Frau steht etwas neben sich und weiß momentan selbst nicht so recht, wer sie eigentlich ist und was sie will, aber es ist scheinbar nicht das, was sie da gerade lebt... kann es sein, dass sie eigentlich eine verbindliche, liebevolle Lebenspartnerschaft mit einem sexuell aktiven Mann sucht, der keinen Kinderwunsch mehr hat, und mit dem auch eine langfristige Beziehung möglich ist? DANN ist dieser Mann hier in jedem Fall der falsche...
     
    • # 14
    • 14.07.2018
    • kcLydia
    Liebe Faja,
    ich kann mir vorstellen, du schreibst auf diese distanzierte Art über eine andere (?) Frau, weil in Wirklichkeit du es bist über die du schreibst.
    Ich halte es für Angst vor immer mal wiederauftretenden deplatzierten Männerauswüchsen wie der User Neverever (Fremdgänger, der es im Forum hier zugibt) im Beitrag #90 zu
    https://www.elitepartner.de/forum/f...r-freund-fuer-10-tage-verschwunden-ist.73250/
    wo versucht wurde mich auf lächerliche Weise schlechtzumachen, weil ich es wagte einer Frau auch einen 20 Jahre jüngeren Mann in Aussicht zu stellen. Solche Männer gibt es immer. Das muss dir klar sein. Manchmal ziehen sie sich den Pelz eines Lammes über, aber das Innere bleibt.
    Bei dir sind es 14 Jahre, aber wegen Kinderwunsch unterschiedliche Langzeitwünsche.
    Geniesse einfach die Zeit mit ihm!
    Sex wirst du wohl kaum freiwillig mit einem Unsympathikus zu haben.
    Es ist halt bei dir so, du bist nicht verliebt, geniesst aber die Zeit mit ihm, freue dich einfach und sehe dich als moderne Frau, die es wagt glücklich zu sein. Ich vermute, die mangelnden Liebesgefühle könnten aus euren unterschiedlichen Zukunftsaspekten resultieren. Aber nochmal, was spricht dagegen die Zeit aktuell zu geniessen!!
     
    • # 15
    • 16.07.2018
    • Billa79
    Leidenschaftliche Liebe und nie wieder etwas anderes!
    Ich habe 6 Jahre meines Lebens mit jemandem verbracht, der, oberflächlich gesehen, perfekt in mein Lebenskonzept gepasst hat: Selber Bildungsstand, selbe Werte, selbe Träume etc.und alles perfekt, inklusive Haus im Grünen.
    Nur: Irgendetwas hat immer gefehlt, um die - ganz normalen - Unterschiede zu überbrücken. Dann fängt man an, sich an "Kleinigkeiten" aufzureiben, z.B., ob im Garten Bodendecker sinnvoll sind oder nicht, ob der Hund im Garten buddeln darf oder nicht, was man abends isst, bis hin zur klassischen Zahnpastatube. Nein Danke!

    Wenn jemand eigentlich nicht zu den eigenen Vorurteilen über Partnerschaft und das Leben an sich passt, ist das doch auch eine Chance, sich neu zu orientieren, und mal auszutesten, ob man mit seinem bisherigen Leben wirklich so glücklich ist, oder lieber etwas ganz Neues ausprobieren möchte. Und wenn die Liebe da ist, kann sie tatsächlich helfen, überzogene Erwartungen und die unausweichlichen "Alltagsdifferenzen" zu überbrücken.

    Von daher: Romantiker vor und Liebe vor Zwecksgemeinschaft.
     
    • # 16
    • 16.07.2018
    • Faja
    Danke für die vielen ausführlichen Antworten!
    @Billa79!
    Danke für deinen Erfahrungsbericht!
    Ja, wie bei dir: Irgendetwas fehlt immer.
    Andererseits würde ohne einander auch etwas fehlen.
    Einige raten hier, doch selbsbewusst und selbstbestimmt das Gute zu genießen, was man miteinander und aneinander hat (das ist hier mehr als nur Sex).
    Billa, wären deine 6 Jahre, von denen du berichtest, als Single besser gewesen?
    kclydia könnte richtig liegen: die mangelnden Liebesgefühle resultieren wohl aus den unterschiedlichen Zukunftswünschen.
    Ja, genauso ist es.

    @Lionne69:
    Volle Zustimmung! - Nur wie bekommt man heraus, ob man einer Eigentäuschung unterliegt?

    Dabei könne sich beide sich doch nur schlecht vorkommen, oder?!

    @Moona: danke, deine erste Antwort war tröstlich.
    Aber einfach glücklich sein ist leichter geschrieben als getan, wenn man das Gefühl vermisst, verliebt zu sein.
     
    • # 17
    • 16.07.2018
    • Aichada
    Ich sehe hier bei der beschriebenen Geschichte keine Grundlage fürs Glücklichsein. Die Eine hat gar keine Gefühle und der Andere ist noch in einer ganz anderen Lebensphase. Das kann doch nicht gut gehen.

    Hier sollte meines Erachtens die Reifere von beiden den Schlussstrich ziehen und den jungen Mann seines Weges gehen lassen. Der kann noch eine jüngere Frau kennenlernen, Familie gründen und echte (!) Liebe erleben. Die Angst vorm Alleinsein der Frau darf doch nicht der Grund sein, warum sie einem Mann, der noch alle Chancen hat, Liebe vorspielt.
     
    • # 18
    • 16.07.2018
    • Lionne69
    Indem man sich selbst mal hinterfragt.
    Man in sich hinein schaut, fühlt. Sich zugesteht, dass man Gedanken, Gefühle hat, die sich nicht "gehören", dass man manchmal bequem ist, oder ängstlich, oder feige.
    Wenn man sich selbst reflektiert, weiß man sich, ob man sich nicht etwas vormachen will - eine ganz kleine Stimme existiert immer.
     
    • # 19
    • 16.07.2018
    • void
    Ich würde sagen, sie durchleben eine Zeit, die sie schön finden, aber jeder hat seinen eigenen Film dazu im Kopf. Dh. sie haben unterschiedliche Motive, die Beziehung zu leben, und werden auch vom anderen was erwarten, das nicht mit dem übereinstimmt, was er geben kann. Das kommt irgendwann raus und dann ist die Illusion vorbei.
    Warum sollten sie sich schlecht vorkommen, wenn keiner dem anderen was vormacht?

    Das kenne ich. Ich "brauchte" eine Zeit lang immer ein "Objekt der Begierde" und konnte mir nicht vorstellen, ohne Verliebtheit und damit ohne Hoffnung auf eine so sehr gewünschte Beziehung zu leben. Man muss es ja aufgeben und dem Schicksal überlassen, ob es einem noch mal passiert, dass man sich verliebt, wenn man zu der Haltung kommt, dass man Verliebtheit nicht mehr vermisst, da es ja was ist, das einem nur ein anderer, geeigneter Mensch schenken kann. Und der muss einem erstmal über den Weg laufen.

    Wie alt seid ihr?
     

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