1. Was soll Mann einer Frau, die er erst kennenlernt, Interessantes erzählen, um sie zu unterhalten?

    Wenn ich (m, 35) mich mit einer Frau unterhalte, die ich noch nicht so gut kenne, besteht die Gefahr, dass ich sie "ausfrage", fast wie bei einem Verhör. Das will ich aber nicht. Welche Themen sollte man anschneiden, damit es ein angenehmes Gespräch wird, ich nicht nur Dreiwortsätze rausbringe und andererseits nicht gleich die größten Probleme dieser Welt (oder gar meine eigenen) vor ihr wälze? Ich meine nicht das allererste Gespräch, sondern wenn man sich schon ein bisschen kennt, aber beide keine geborenen Redner sind.
     
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    • # 1
    • 20.09.2009
    • Gast
    Also ich bin eine Frau und da gibt es massig Möglichkeiten...ganz spannend z.B.finde ich immer die Frage "Glaubst Du an Schicksal?"-es kommt nicht auf die Antwort an aber man schweift bei dieser Frage automatisch ab und erzählt vom eigenen Leben...auch spannend sind Hobbies,Träume welche man noch realisieren will..auch sehr gut finde ich wenn ich merke ein Mann kann über sich selbst lachen und erzäht ein Missgeschick...also immer locker bleiben,aber Smalltalk ist wirklich nicht so ganz einfach,aber es kommt mit der Zeit..wenn man mal 50 www-Dates hatte kann man das im Schlaf:)

    Alles Liebe...
     
    • # 2
    • 20.09.2009
    • Gast
    Lieber Unbekannter,

    warum verkrampfst du so, vor allem, wenn es sich nicht um das erste Gespräch mit enier Frau handelt? Ich meine, du schreibst "wenn man sich schon ein bißchen kennt". Wo ist denn da bitte schön das Problem? Frag' sie, wie ihr Arbeitstag war, wie es ihr geht, ob sie sich wohlfühlt. Hat sie Haustier(e)? Auch ein angenehmens Thema, festzustellen, dass das Gegenüber tierlieb ist und sich dafür interessiert, wie der Tagesablauf mit Hund oder Katze ist. Lach jetzt nicht, wäre für mcih eine angenehme Unterhaltung. Sofort "politisch" zu werden, wäre für mich auch ein Killerthema. Also, bleib einfach wie du bist und stelle die Fragen, die dir in den Sinn kommen Nur eben nicht "polizeilich streng", sondern "locker flockig".

    LG
    U.
     
    • # 3
    • 20.09.2009
    • Gast
    Ich bin selbst keine Meisterin des Smalltalks, aber ein Gespräch muss sich doch entwickeln. Der Einstieg kann die Frage nach dem Tag sein, eine Erzählung eines bemerkenswerten Vorfalls aus dem eigenen Leben, kürzlich gesehener toller Film, interessantes Buch... so in der Richtung. Daraus entsteht dann eine Unterhaltung oder eben nicht. Thema Politik... ist wohl Ansichtssache, aber für mich (als Frau) kein Killerthema. Hak doch da ein, was dir auffällt, ein Stichwort oder ähnliches. Wenn es dich interessiert, ist es auch kein Ausfragen und der Rest entsteht von selbst. Versuche, unverkrampft an die Sache heranzugehen.

    VG M.
     
    • # 4
    • 20.09.2009
    • Gast
    No gos, die mir mehrfach passiert sind: Nebensatz "... also früher, bei meiner...." Vielen Dank, leider verloren. "... warum bist Du Single" , "...hast Du irgendwelche Altlasten, oder hast Du Deine Trennung verarbeitet", "...die Geschichte mit mein Haus, mein Auto, ...." geht auch nicht gut.

    Es gibt ganz viele unverfaengliche Themen: Was macht ihr gemeinsam - einen Spaziergang, dann nimm die Natur, die Jahreszeit, das Wetter. Geht ihr einen Kaffe trinken: das Lokal, die Einrichtung, der Kaffe selbst, der Kuchen, das Eis oder, oder....Geht ihr in eine Ausstellung, der Künstler, die Farben, das Licht, die Zeit/Epoche der Kunst. Ihr geht tanzen: dann tanzt und prostet Euch zu und redet über die Musik/Musikstile, über die Tänze, über die Leute. Überall kann man anknüpfen und persönlicher werden, weil jeder über seine Geschmäcker reden und erzählen kann und seine Ansichten und Meinungen preis gibt (Metakommunikation). Das wichtigste am reden ist, dem Anderen zuzuhören, weil man ihn kennenlernt, wenn er/sie von sich spricht.
    Geht ganz einfach, das Thema spielt keine so grosse Rolle. Und Verliebte reden eh meistens erstmal über sich und den Anderen und über die Liebe ansich.
     
  3. "... um sie zu unterhalten" ist schon der falsche Ansatz.
    Zu einer Unterhaltung gehören immer zwei Personen. Wenn ihr beide bei EP seid, gibt es schon Einstiegsgesprächsstoff genug :)
    Oder über online-dating im Allgemeinen, über Unverfängliches wie Job, Familie, Geschwister usw..
    Wenn du unsicher bist, ist es vielleicht besser, sich nicht zu einem Kaffee oder Essen zu verabreden sondern etwas zu machen, bei dem man in Bewegung ist - sich also nicht so steif gegenüber sitzt und Gesprächspausen als sehr unangenehm empfunden werden.

    Ein gemeinsamer Spaziergang, eine Bootsfahrt, ein Tiergartenbesuch, eine Veranstaltung wie Kirmes, Straßenfest o.ä. - dabei lässt es sich ganz locker und unverkrampft nebenbei plaudern.
     
    • # 6
    • 20.09.2009
    • Gast
    Darüber mache ich mir zur Zeit Gedanken. Wenn ich überhaupt nochmal per Internet auf Partnersuche gehe - was ich überhaupt nicht mehr favorisiere, da die Vorteile für mich nur vermeintliche Vorteile sind - dann nur auf eine Art, in der man sich nicht trifft und dann sich irgendwelche Gedanken erzählt. Das ist mir zu direkt; da fehlt der Zauber, die Aura, der Flirt mit dem Körper, das Anlachen, Anlächeln, das Wahrnehmen der angedeuteten Gefühle des Anderen, der Flirt, das Hineinfühlen, das Zeigen in Echtsituationen - bevor man sich langsam seine Gedanken auch in Worten erzählt.

    Wesentlich auch deshalb bleibt es bei mir wohl dabei: nicht mehr über das Internet.
     
    • # 7
    • 20.09.2009
    • Gast
    Lieber m35:
    Unternimm doch einfach etwas Schönes mit ihr, dann habt ihr sowiso ein Thema und gemeinsame Unternehmungen schweißen doch meistens irgendwie zusammen.
    LG w32
     
    • # 8
    • 21.09.2009
    • Gast
    Hallo Fragesteller, ich höre aus Deiner Frage ein anderes/weiteres Problem ("ausfragen") heraus: das klingt mir so, als wenn Du eine Frage stellst, eine kurze Antwort kriegst und auf die Antwort nicht eingehst, z.B. so

    Falsch (ausfragen):

    Er: Wie heißt Du?
    Sie: Sandra!
    Er: Was machst Du so?
    Sie: Krankenschwester!
    Er: ...?

    Besser (auf die Antworten eingehen):

    Er: Wie heißt Du?
    Sie: Sandra
    Er: Oh, Sandra, so heißt auch meine Bekannte ..., die ...

    Er: Was machst Du so?
    Sie: Ich bin Krankenschwester
    Er: Aha, in welcher Station? Hast Du viel Stress? ...

    Ansonsten weniger "geschlossene" Fragen stellen, auf die man mit einem Wort antworten kann. Mehr "offene" Fragen stellen, auf die man mit mehreren Sätzen antworten muss, z.B.:

    statt:
    * Bist Du glücklich? ("Ja"/"Nein")

    besser:
    * Was ist für Dich Glück? ("Glück ist für mich, wenn ...")
     

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