• 09.01.2018
    • Tothemoon

    Was soll ich tun, weil mein Freund an der Beziehung mit 2 Kindern zweifelt?

    Hallo!


    Ich bin 27, Mama von 2 Töchtern (6&8) und führe seit 2 Jahren eine Beziehung mit meinem Freund.
    Der Kontakt zum Papa der beiden ist regelmäßig. Jedes 2. WE bei ihm.

    Nun zu den Einzelheiten und meinem Problem: Mein Freund und ich lernten uns kennen. Nach ca einem 3/4tel Jahr stellte ich ihm meine Kinder vor, wir haben ab und zu etwas unternommen, jedes zweite Wochenende mit den Kindern gemeinsam verbracht, waren mittlerweile mehrmals miteinander im Urlaub, Sie haben sich gut verstanden. Für meinen Freund war von Anfang an klar, dass meine Kinder den größten Platz in meinem Leben einnehmen, er hatte das auch nie als Problem gesehen, er wünschte sich eine Familie und war da zwar immer realistisch, dass es schwierig werden würde, aber es war für ihn nie ein Grund unsere Beziehung anzuzweifeln.

    Vor circa einem halben Jahr waren wir uns so nahe und uns einfach zu 100 % sicher, dass wir unser Leben gemeinsam leben möchten, dass wir schon von einem gemeinsamen Haushalt und allem drum und dran gesprochen haben. Damals hatte sich alles gut angefüllt, und obwohl wir beide wussten, dass es schwierig werden würde, wollten wir die Herausforderungen annehmen und alle schwierigen Umstände aus der Welt schaffen um unser Leben gemeinsam gestalten zu können.

    Nun wurde uns beiden in letzter Zeit immer mehr klar, dass wir uns nicht mehr so nahe waren wie vorher. Wir erleben schöne Momente miteinander, sind herzlich und liebevoll, haben gute Gespräche,… Aber irgendwie ist es nicht mehr so wie damals.

    Bei unserem letzten Gespräch, teilte mir mein Freund dann mit, dass er sich fragt ob er dem gewachsen ist, zwei Kinder die nicht biologisch von ihm sind so lieben zu können wie eigene. Er wurde sich immer mehr und mehr bewusst wie viel Verantwortung das mit sich bringt und wie viel man von seinen eigenen Interessen und Bedürfnissen womöglich hinten anstellen müsste. Er möchte auch gerne selber noch Kinder, das möchte ich auch. Er sagte, dass er ab und zu darüber nachdenkt, wie er sich das eigentlich gewünscht hätte. Eine Frau kennen lernen, ein paar Jahre glücklich zu zweit sein, eigene Kinder bekommen, ein normales Familienleben zu führen. Dies sind alles Gedanken dich zu 100 % nachvollziehen kann, das habe ich ihm auch gesagt, er beteuerte aber dass das nicht ausschlaggebend für sein distanziertes Verhalten sei, er wisse nicht woher diese Unsicherheiten emotional kamen.

    Ehrliche Meinungen?Tipps?
     
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    • # 1
    • 09.01.2018
    • Pia62
    Liebe FS,

    du schreibst von Schwierigkeiten und dass es schwierig werden könnte. Kannst du die Schwierigkeiten beschreiben? Kinder sind normal nicht schwierig, es sei denn, sie sind psychisch instabil.
    Mir kommen die Begriffe zu häufig in deinem Text vor, was steckt hinter den Schwierigkeiten?
    Wie alt ist dein Freund?
     
    • # 2
    • 09.01.2018
    • Valmont
    Damit ist doch eigentlich alles gesagt!

    Eine Frau mit Kindern nimmt freiwillig vielleicht jemand, der in meinem Alter ist (ich bin 47) und bei der Umsetzung des Lebensmodells "Familie mit Kindern" Pech gehabt hat. Oder jemand, der in einem höhere Liga greift und den die betreffende Frau als kinderlose niemals genommen hätte.

    Du bist 27. Dein Freund wird wohl nicht in meinem Alter sein, sondern (deutlich) jünger. Damit ist klar, dass sich für ihn, früher oder später, noch Möglichkeiten ergeben werden, eine Familie vollständig orginär zu gründen!

    V.m47
     
    • # 3
    • 09.01.2018
    • void
    Ich könnte mir vorstellen, dass es das übliche ist - die Verliebtheitsphase ist vorbei und nun kommt die Frage auf, ob es "für immer" sein könnte. Ist Dein Freund jünger als Du?
    Einen Tipp hab ich leider nicht. Es klingt nicht so, als hättest Du was falsch gemacht, sondern eher danach, dass Dein Freund erst jetzt, wo er von der Verliebtheitsphase in die Festigungsphase geht, merkt, dass er doch nicht will. Und es könnte auch am Alter liegen. dass ihm erst jetzt seine Lebensvorstellungen richtig wichtig werden und er nicht so auf "für immer" eingestellt ist. Generell nicht, denke ich, also es liegt nicht an Dir und eurer Beziehung, denn anscheinend habt ihr keine Probleme mit z.B. dominantem Muttiverhalten Deinerseits ihm gegenüber.
     
    • # 4
    • 09.01.2018
    • Mondschein83
    Natürlich sind das die ausschlagendgebende Gründe für sein plötzliches distanziertes Verhalten, auch wenn er behauptet, es wäre nicht so. Was soll er denn sonst für Gründe haben? Männer sind leider leichtsinnig, lassen sich auf eine Frau ein, ohne sich erstmal Gedanken über eine Zukunft zu machen. Nach dem Motto:“ Schauen wa mal, wie es kommen wird“ Sofern es Ernst wird, wird Ihnen erst dann einiges bewusst.

    Grundsätzlich kann ich die Gedanken/Zweifeln/Ängste deines Freundes sehr gut verstehen. Zwar bin ich kein Mann, aber ich ticke genauso, wie dein Freund. Aus welchem Grund ich mich jedoch von vorneherein nicht auf einen Mann einlasse, der bereits Kinder hat. Die Verantwortung ist mir zu hoch, die Angst zu groß, dass ich die Kinder, die nicht von mir sind, komplett vernachlässigen werde, sofern ich meine eigenen Kinder habe.

    Um ehrlich zu sein und so leid es mir tut, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass dein Freund die Beziehung fortführen wollen wird, nachdem ihm die Punkte klar geworden sind.
     
    • # 5
    • 09.01.2018
    • Zuhii
    Nun ja, dein Partner war verliebt in der Anfangszeit, und da nimmt man fast alles hin, auch eventuelle Kinder, aber irgendwann lüftet sich der Schleier und man sieht realistischer. Dein Partner wollte nie mit einer Frau zusammen sein, die schon Kinder hat. Weil das ist nicht die natürliche, ursprüngliche Wunschidee eines Menschen, schon fertige Kinder ins gemachte Nest gesetzt zu bekommen.

    Wenn die Verliebtheit verfliegt, sieht man die Negativseiten des Partners.
    Ich glaube nicht, das die Kinder, das Problem sind, sondern dein Partner ist einfach nicht mehr in dich verliebt, da sind die restlichen Unstände (fremde Kinder großziehen) einfach nicht mehr tragbar.

    Auch dass die Kinder alle zwei Wochen beim Ex-Partner sind und ihr permanent in Kontakt steht mit ihm, könnt ihr nicht wirklich eine abgekapselte Beziehung führen.

    Ich sehe schnellen Handlungsbedarf. Die Kinder gehen hoffentlich alleine zum Erzeuger? Es kann nicht angehen, dass du immer auf seiner Matte stehst oder er auf eurer Matte! Das ist ein Störfaktor für eure Beziehung.
    Vielleicht kann man das auch reduzieren, so dass die Kinder den biologischen Vater bald gar nicht mehr brauchen. Immerhin steht dein Partner als neuer "Vater-Ersatz" unbrauchbar am Rand daneben, während er davon träumt, eine richtige Familie mit eigenen Kindern zu haben.
    Er hat ja mit dir nur die Reste, die ein anderer Mann übrig gelassen hat.
     
    • # 6
    • 09.01.2018
    • kcLydia
    Der in meinen Augen optimale Altersunterschied Frau-Mann ist, dass der Mann höchstens zwei Jahre älter ist, nach unten alles offen, vorausgesetzt er ist mindestens 20 Jahre. Wenn dein Freund viel älter ist als du, würde ich die Finger von ihm lassen.
    Ich kann mir vorstellen, dass dein Freund vielleicht innerlich frustriert ist als ihr vor einem halben Jahr nicht Nägel mit Köpfen gemacht habt und sofort zusammengezogen seid. Ihr scheint die praktische Ausführung vernachlässigt zu haben und mir scheint ihr seid in einem ungesunden Problem-Erdenken Gesprächszyklus gefangen.
    Miteinander reden ist meistens schön! Aber einige haben die Kunst drauf, sich Probleme zu erdenken und einzureden.
    Darüber solltet ihr auch mal reden!

    Für deinen Freund sollte es kein Problem mit deinen Kindern sein, er begleitet sie halt als väterlicher oder einfach männlicher Freund!!
    Am Anfang war es auch ok bei euch bzgl. Kinder von dir, von daher denke ich wirklich ihr habt euch aus Versehen künstlich Probleme erzeugt. Als Mann sollte er deinen Kindern gegenüber nur paar Mindestvoraussetzungen erfüllen: die Namen kennen, Geschenke zu feierlichen Anlässen - aber da ihr schon einige Zeit zusammen seid, kann es auch gut realisiert werden, dass ihr zusamnen den Kindern was schenkt, wenn nicht, dann separat und das wichtigste ist: sich gut mit dir verstehen! Gespräche mit den Kindern fallen automatisch wenn ihr in einem HH lebt.
     
    • # 7
    • 09.01.2018
    • Gast 3
    Ich kann Deinen Freund verstehen. Er ist einfach in einer komplett anderen Situation als Du. Wenn Du von weiteren Kindern redest: kannst Du Dir das leisten, hast Du genügend Geld, arbeitest Du? Mir scheint, Du sieht momentan nur das Schöne am Familienleben, er sieht notgedrungen auch die Pflichten. Tipp: Wenn er gehen will, lasse ihn gehen.
     
    • # 8
    • 09.01.2018
    • VIER GEWINNT
    Dein Freund erkennt jetzt, was es heißt, eine Familie zu haben und dafür zu Sorgen.
    Er hat vollverplante Tage , wenig Freizeit, feste Aufgaben (selbst wenn es nicht die Kinder sind, entlastet er die FS wahrscheinlich an anderer Stelle) immer hohe Ausgaben für Wohnen und Lebenshaltung und viel Verantwortung.

    Diese Belastung trifft jeden Vater, auch den Stiefvater.
    Das einzige Highlight ist es für ihn vermutlich, das ihr alle 14 Tage die Kinder nicht habt. Oder sind die gar nur tagsüber beim Vater?

    Wahrscheinlich denkt er sich:
    Will ich mir das wirklich in jungen Jahren alles schon antun?
    Ist nicht noch Zeit für abends ausgehen und feiern ?

    Die FS scheint vieles richtig zu machen, aber sie kann dem Freund eben nicht das Leben bieten, dass er mit einer einfachen Singlefreundin hätte, bis auf den Umstand, das die FS wahrscheinlich netter zu ihm ist und auch reifer.
    Diesen Wert (so er denn da ist) sollte er zu schätzen wissen.
     
    • # 9
    • 09.01.2018
    • Lebens_Lust
    Das ist die übliche Sicht von Frauen. Bloß kein Mann mit Kind, nicht mal jedes zweite Wochenende. Vielleicht sollten wir Männer uns auch in der Hinsicht emanzipieren und keine Frauen mit Kind mehr nehmen? Wenn viele Frauen das so klar ablehnen, ist vermutlich etwas dran, oder?
     
    • # 10
    • 09.01.2018
    • Matrix
    Ihr solltet die Idee, zusammen zu ziehen, erstmal auf Eis legen. Kann es sein, dass das mehr von dir ausging? Er scheint sich unter Druck gesetzt zu fühlen, deshalb die Zweifel und Unsicherheit.

    Lasst es doch einfach mal so weiterlaufen wie jetzt. Funktioniert doch ziemlich gut, oder nicht?

    Ich find's eigentlich ziemlich gut, dass er sich vorher Gedanken macht, statt nach einem halben Jahr entnervt wieder auszuziehen, denn auch "psychisch stabile" Kinder brauchen extrem viel Aufmerksamkeit.

    Für Eltern selbstverständlich, für Kinderlose aber oft anstrengend.

    Er scheint sehr gut mit deinen Kindern klarzukommen, das ist toll. Aber 24/7 schreckt ihn vielleicht doch ein bisschen ab. Kann ich nachvollziehen, und heisst auf keinen Fall, dass er dich nicht ausreichend liebt, falls du daran zweifelst.
     
    • # 11
    • 09.01.2018
    • Queen_Cersei
    Meinst du das alles ernst?

    1. Warum überhaupt die negativ konnotierte Bezeichnung "Erzeuger" für den Vater der Kinder? Ich lese an keiner Stelle heraus, dass er nicht als Vater auftreten würde.

    2. Abgesehen davon, dass bei der Übergabe und Rückgabe von so jungen Kindern alles Mögliche zu besprechen ist, stehen vernünftige getrennte Eltern nicht nur beieinander auf der Matte, wie du es nennst, sondern halten sich darüber hinaus mitunter sogar in einem Raum auf.

    3. Wie jetzt? Du fändest es erstrebenswert, wenn die Kinder zugunsten des neuen Freundes der Mutter keinen Kontakt oder zumindest kein "Vater-Kind-Verhältnis" mehr zu ihrem Papa hätten?!
    Wie fändest du das, wenn du an Stelle des Vaters wärst? Oder wenn dir umgekehrt als Jugendliche(r) oder Erwachsene(r) bewusst würde, dass du kaum Kindheitserinnerungen mit deinem Vater hast, dass deine Mutter dein Verhältnis zu ihm torpediert hat - weil ihr Freund das so wollte?!
     
    • # 12
    • 09.01.2018
    • annie83
    Ich kann diesen inneren Konflikt (bleiben vs. Option auf "normale" Familie offen halten) sehr gut verstehen, aber ich kann ihn nicht anstelle deines Freundes lösen.
    Ganz so schwarz sehe ich das wirklich nicht. Der Freund teilt ja den ganzen Alltag mit der FS und ihren beiden Töchtern, er wird also bestimmt schon eine wichtige Person in deren Leben sein. Ausserdem hat er ja mit der jungen und kinderlieben FS noch die Möglichkeit, weitere Kinder zu zeugen. Aber klar, weitere Kinder zu zeugen bedeutet, dass man halt eher in Richtung grosse Patchworkfamilie geht als kleine Durchschnittsfamilie mit 1.4 Kindern. Dem müsste man mental, finanziell und organisatorisch gewachsen sein und das ist vermutlich nicht jedermanns Sache.
    Es scheint mir, da wären wichtige Themen vielleicht noch nicht ausreichend besprochen, daher kommt es zu diffusen Ängsten, Blockaden und Vermeidung.
    Ein offenes Gespräch, viel Zeit zum Nachdenken.. mehr kann man wohl leider nicht raten. Ist aber meist das Beste.
    Ich wünsche euch allen jedenfalls eine gute Lösung.
     
    • # 13
    • 09.01.2018
    • Elfe11
    @Tothemoon
    Dein Freund hat dir "durch die Blume" mitgeteilt, dass er gerne eine eigene Familie gründen möchte. Er plant vermutlich 1-3 Kinder, die er mit seiner zukünftigen Ehefrau aufziehen will. Mit dir hat er jetzt eine schöne und sehr verliebte Zeit genossen. Mehr kommt für ihn aber nicht in Frage. Zu Deutsch: Er hat dich nur ausgenutzt. Der Sex war toll, die Leidenschaft groß, aber ein Leben miteinander verbringen? Nein Danke. Das ist leider das Schicksal der meisten AEs. Du hättest vielleicht bessere Chancen bei einem älteren Mann, der eine sehr viel jüngere Frau sucht und der eigene Kinder hat, die längst aus dem Haus sind. Oder bei einem alleinerziehenden Papa. Mit einem Single-Männer ohne Kind wirst du immer wieder auf die Nase fallen. 1-2 Jahre Verliebtheitsphase und getrennte Wohnungen sind drin. Aber am Zusammenziehen in einen Haushalt wird es dann scheitern. Ich kenne ledige Männer, die mehrere ledige Kinder haben und ihrer Verantwortung nachkommen. Aber ein "fremdes" Kind würden sie selbst niemals akzeptieren im Haushalt. Ich finde das eigentlich sehr traurig und deshalb sollte man einen "Kindsvater" immer gut auswählen, bevor man sich in einer ungewollte Schwangerschaft stürzt und dann alleine da steht. Mir haben Alle Männer zu Beginn einer Beziehung versprochen, dass sie sich eine feste Lebenspartnerschaft und Kinder mit mir wünschen. Bei allen hat sich leider im Verlauf der Partnerschaft herausgestellt, dass sie nicht wirklich kinderlieb und wenig zuverlässig waren. Bereits beim Thema Zusammenziehen und Möbelkauf, Aufgabenverteilung im Haushalt, finanzielle Dinge, scheiterte es bereits. Hätte ich da frühzeitig ein Kind in die Welt bekommen, wäre ich wohl allein da gestanden. Ich bin aber vollberufstätig. Wie soll das dann bitte gehen? Ein Kind kann wirklich erst der Höhepunkt einer funktionierenden soliden Partnerschaft sein. Ich glaube auch, dass die große Verliebtheit deines Freundes bereits erloschen ist. Es war nicht der Richtige!
     
    • # 14
    • 09.01.2018
    • Pflanze23
    Das ist wohl der größte Unfug, den ich seit langem gelesen habe. Den eigenen Vater nicht mehr „brauchen“? Es sind doch keine kleinen Kinder mehr, die sich später nicht mehr an ihn erinnern; außerdem hat der Vater vermutlich auch Interesse an Kontakt zu seinen Kindern und zahlt auch Unterhalt, der dann auch wegfallen würde. Als neuer Partner kann - und sollte - man nicht den Platz des biologischen Vaters einnehmen wollen, wenn das Verhältnis zu ihm gut ist, funktioniert das nie. In dem Alter ist es auch nicht mehr möglich, für das Kind emotional den echten Vater zu ersetzen, wenn eine gute Beziehung zu ihm besteht. „Ersatzvater“ sein und sie genauso lieben wie eigene kann man kaum, was ja trotzdem nicht heißt, dass man sich gut mit den Kindern versteht.

    FS, wenn du noch Kinder willst, könnt ihr ja noch welche bekommen, dann hat er auch eigene.
     
    • # 15
    • 09.01.2018
    • Pia62
    ...ich kann kein Ausnutzen erkennen, beide hatten ihren Nutzen und die Kinder sicher auch.
    Im Post ist von schwierigen Umständen die Rede, die uns nicht bekannt sind. Daher ist auch nicht ersichtlich, ob die Reaktion des Mannes mit den genannten Schwierigkeiten im Zusammenhang stehen.
     
    • # 16
    • 09.01.2018
    • Mondschein83
    Die Tatsache, dass eine ledige Person ohne Kinder, ungern eine Beziehung mit einer Person eingeht, die bereits Kinder hat, ist nicht geschlechtsspezifisch.

    Meine geschiedenen Freundinnen (mit Kindern), klagen ebenfalls darüber, dass die meisten Single Männer die Verantwortung wegen ihren Kindern nicht übernehmen möchten. Es ist aber hierbei nicht nur die Verantwortung als Grund aufzuführen. Nur, das ist ja hier nicht das Thema.

    @ FS. Ich finde ebenfalls, dass du nichts falsch gemacht hast. Einen Rat an dich habe ich leider auch nicht. Leider kannst du an deiner Situation nichts ändern. Wenn er gehen möchte, dann solltest du ihn gehen lassen.
     
    • # 17
    • 09.01.2018
    • Tothemoon
    Ja mit "schwierig" meine ich einfach, dass es nicht das 0815 Beziehungsmodell ist. Für einen Partner ist es nicht alles so einfach wenn schon 2 Kinder vorhanden sind, an die es sich dann zu gewöhnen gilt. "Schwierig" ist auch, dass das Zusammenziehen nicht einfach mal so auf Probe gehabdhabt werden kann, da für die Kinder das damit verbundene Hin und Her noch mehr Veränderung bedeuten würde,...
    Mein Freund ist 43, steht mitten im Leben, ist erfolgreich, seine berufliche Karriere hat ihn zum kinderlosen "Überbleibsel" gemacht. Das er aber in naher Zukunft ändern möchte. Er möchte Familie und betonte mir gegenüber immer, dass er natürlich auch eigene Kinder möchte, aber meine 2 ihn nicht "verscheuchen".
     
    • # 18
    • 09.01.2018
    • Tothemoon
    Ja das war auch meine Theorie... die rosarote Brille wurde schön langsam abgesetzt, es wurde alles "normaler" und vlt kamen erst jetzt die Zweifel bei ihm durch...
    Mein Freund ist 43, betont immer er möchte Familie und das ganze "normale" Beziehungsding,...
     
    • # 19
    • 09.01.2018
    • kcLydia
    Dein Freund ist 43, du 27, lass die Finger von ihm, er ist zu alt für dich.
    Sei dankbar, dass er Zweifel hat und beende die Beziehung. Was willst du mit einem 16 Jahre älteren Mann ausser die Erkenntnis vor Augen wie weiße/graue Haare und Falten aussehen?
    Du kannst einen besseren, jüngeren haben. Es ist gut, dass ihr noch nicht zusammengezogen seid.
    Viel Erfolg bei der Partnerfindung!
     
    • # 20
    • 10.01.2018
    • Pia62
    Liebe FS,
    vielleicht macht deinem Freund aktuell zu schaffen, dass er ein kinderloses Überbleibsel ist? Vielleicht steht er unter Druck, weil es zeitlich nicht machbar ist, eure Familie zu vergrößern? Vielleicht sieht er einen Engpass zwischen Beruf und Vater und die Angst, dem nicht gerecht zu werden.
    Ich glaube nicht, dass sich seine Gefühle zu dir abgekühlt haben.
     
    • # 21
    • 10.01.2018
    • void
    Uh, 43, da hätte ich jetzt mehr erwartet, dass er weiß, was er will. Ich glaube, es ist unterm Strich egal, weshalb er nun einen Rückzieher macht. Du bist noch sehr jung, da ich die 43 schon hinter mir habe, kann ich Dir - allerdings nur aus Frauensicht - von der Midlifecrisis erzählen. Bei mir war es so, dass ich erstmal dachte, 40 ist das neue 20 und sowas. Man will nicht wahrhaben, dass man eine Menge Zeit im Leben nicht richtig genutzt hat, und noch mal durchstarten. Damit könnte ich mir auch erklären, warum es häufiger vorkommt, dass ein Mann Anfang Vierzig was anfängt mit einer Mittzwanzigerin. Ich hab nun nicht so einen jungen Freund gesucht, aber als ich in Deinem Alter war, wollte ein 42jähriger was von mir, der von seiner Frau verlassen wurde, die selbst auch Anfang 40 war und noch mal durchgestartet ist mit einem anderen Mann. Also man hat nochmal die Kraft, sein Leben anzupacken und zu denken, alles wird nun richtig. Dann kommt z.B. die Gesellschaft, das Umfeld und macht dir klar, dass Du NICHT Anfang 20 bist und bestimmte Chancen eben nicht mehr hast wie ein junger Mensch. Dann kommen Zipperlein, dann merkt man, dass der Sport nicht mehr so fluppt wie früher. Es wird wichtig, dass man merkt, man ist noch attraktiv für das andere Geschlecht. Aber eigentlich ist es nur eine Suche nach Bestätigung des Unvermeidlichen - man wird alt und muss sich damit abfinden. Alle Versuche, so zu tun, als sei man jünger, wirken nicht so, wie erhofft.

    Ich würde drauf tippen, dass auch er aus einer Beziehung kam und sich gern in eure Geborgenheit begeben hat. Du bist ja mit zwei Kindern und so, wie euer Leben verläuft, recht gut und gesichert aufgestellt, emotional meine ich. Ich kann mir gut vorstellen, dass er sich sehr wohl gefühlt hat mit euch. Und jetzt hat er eben feststellt, dass er "noch jung ist" und noch auf der Suche nach seinem Glück.

    Naja, hoffentlich reißt es Dich nicht so runter, falls er wirklich geht.
    Das ist auch typisch für MLC - "jetzt bin ich mal dran, ich muss jetzt MAL an mich denken". Die Weichen, die man jetzt für sein Leben stellt, müssen die richtigen sein. Chancen nutzen, das Richtige tun, mit dem man sich total identifizieren kann, damit Lebenszeit richtig genutzt wird. (Vielleicht empfinden andere Menschen das anders, aber ich denke, ein paar grundlegende Parallelen gibt es sicher.)
    Aber ich denke, das passiert öfter mal bei Frauen mit Kindern, dass der Mann sich irgendwann doch aus der Beziehung entfernen will, weil er mit der Verantwortung nicht klarkommt, unabhängig von seinem Alter. Nur kommt es mE bei ihm dazu.
     
    • # 22
    • 10.01.2018
    • Rosenblatt
    Ich finde, der Mann klingt gar nicht so negativ sondern WOHL ÜBERLEGT, viel mehr als die FS. Es gibt nicht nur rosa Seiten beim Kinder kriegen und @Pia62 Doch, Kinder können schwierig sein! Man möchte sie auch manchmal verfluchen und daran ist nix Verwerfliches denn wir sind nur Menschen! Ich nehme an, du hast keine aber wenn sie das 3. Mal nachts aufwachen, du grad einen freien Abend hast und deine frische Bluse beim Windelwechseln vollpinkeln oder du mit ihnen zum Arzt mussweil sie voller Blut sind sind (auf dem Klettergerüst einen Milchzahn ausgeschlagen), dann wärst du danach kaputt und müde denn sowas zehrt Kraft! Alles schon erlebt.

    Und allein wie die FS das Finanziell hinkriegen möchte (ich nehme NICHT an, dasssie arbeitet), geschweige denn wie sie bei fast lebenlanger Arbeitslosigkeit nochmal iwann einen Job finden möchte) hat sie uns nicht erklärt. Dassind alles Träume und Schäume aber nix Realistisches.

    Kann es sein, dass der Freund der FS jetzt einfach LIEBT? Da verschwindet das Kribbeln evtl. und es ist eine "ruhige Nähe" zu spüren, die anders, aber nicht schlechter ist! Warum denkt da hier niemand dran?
     
    • # 23
    • 10.01.2018
    • Cho Oyu
    Geht´s noch? Da sollte auch die Kinder ein Wörtchen mitreden und ich denke nicht, dass die beiden das wollen. Keiner von uns hat eine Ahnung was Dich so zynisch hat werden lassen. Nahezu alle Deine Beiträge sind destruktiv, von einem sehr negativem Männerbild geprägt. Deinen Äußerungen finde ich mehr als befremdlich. Von Kindern als "Rest, die ein anderer Mann übriggelassen hat" zu reden ist wahrlich abscheulich. Mittlerweile denke ich Du musst einfach irgendwie Deinen Lebensfrust hier loswerden.

    Liebe Tothemoon, bitte nimm so was nicht ernst.

    Das Folgende übrigens auch nicht:

    @kcLydia, Du gehörst ja auch zu der Sorte. Du weißt was für die FS besser ist und gibst Ihr den u.a. Tipp. Da wird sie sich freuen. Die Antwort war am Thema vorbei. Sie will ihn behalten als Mann, Deine Sicht ist ebenfalls zu 100 % detruktiv.

    Liebe FS,

    Du verstehst ja seine Zweifel. Das ist schon mal gut. Ich denke es liegt daran, dass er wohl schon länger Vater werden wollte und bis heute nicht ist. Ersatzvater ist da was ganz anderes. Jetzt nochmal eigene Kinder mit Dir. Dann sind es vllt. zwei eigene und 2 Fremde. Das ist ein harter Brocken. So wie Du es beschreibst, ist ein wenig der Wurm drin, aber es ist nicht aus, es gab keine schwierige Vorfälle (oder doch?). Ich würde es jetzt mal so weiterlaufen lassen und wenn sich die Situation etwas gebessert hat, die Themen nochmal aufgreifen.

    M 47
     
    • # 24
    • 10.01.2018
    • Pia62
    Guten Morgen,
    doch, ich habe drei, zwei Drittel der Zeit allein, bis zum 20igsten Lebensjahr großgezogen, ohne Personal und Partner, und berufstätig, ich bin sehr früh verwitwet.
    Wenn Kinder übermäßig anstrengend sind, dann sind es die Eltern meist auch. Was du als anstregend empfindest, ist für mich nicht der Rede wert.
    So hat jeder sein Stresslevel.
    Zwei Kinder im Alter von 6 und 8, sind aus dem gröbsten raus Zuwendung und Zeit für die Kinder, wären für mich kein Stress. Da kinder außerordentlich bereichernd sind, so gleicht sich für mich vieles aus.

    ....da ist was dran, da liegt nur etwas anderes noch quer. Gerade, weil es vielleicht Liebe ist, hat er für sich noch etwas zu klären.

     
    • # 25
    • 10.01.2018
    • Moona
    Hoppla. Er ist also 43. Bevor ich sein Alter gelesen habe dachte ich mir, sein Verhalten ist normal für einen jüngeren Mann, der eben selbst noch die Option auf eine eigene Familie hat.

    Aber jetzt ist er schon 43 und träumt von einer eigenen Familie. Und warum hat er es sein ganzes Leben lang nicht verwirklicht??? Mit diesem Wunsch kommt er aber spät um die Ecke. Würde er jetzt loslegen, bis er alles in trockenen Tüchern hat und sein Kind geboren würde, wäre er locker 46 Jahre alt.

    Wobei wir wieder bei meinem Lieblingsthema sind: liebe Fragestellerin, bitte erzähle mir was von seiner Beziehungsvergangenheit. Sollte er einen sicheren Bindungsstil haben, dann hätte er eigene Kinder und eigene Familie längst gewuppt, behaupte ich mal.

    Sollte er keinen sicheren Bindungsstil haben, dann ist es völlig normal, dass er nach zwei Jahren die Sinnkrise bekommt und sein Lebensmodell in Frage stellt. Aber bevor ich hier wild weiterspekuliere, warte ich lieber auf Deine Antwort diesbezüglich liebe Fragestellerin.
     
    • # 26
    • 10.01.2018
    • Mike_
    Na ja das Verhalten ist nachvollziehbar, nach der Phase der rosaroten Brille kommt der Reality Check. Warum sollte er in jungen Jahren Kinder mitfinanzieren die nicht die eigenen sind. Gerade in jungen Jahren baut man sich was eigenes auf. Alleinerziehende Singles haben Akzeptanz nur bei älteren Männern.
     
    • # 27
    • 10.01.2018
    • schwalbenweg
    Liebe FS, lass dich bitte nicht von realitätsfernem Wunschdenken runterziehen. Haakon von Norwegen hat seine Mette Marit auch mit Kind geliebt und sich allen Widerständen zum Trotz zu ihr bekannt. Er war/ist weder hässlich, noch arm, noch dumm. Beide waren damals 26. Dies ist ein prominentes Beispiel, es gibt im Alltag unzählige davon. Entweder lieben sich zwei wirklich oder eben nicht, Liebe ist kein Deal. Eher bleibt man mal ne Weile allein, geht die Welt nicht von unter.

    Überlege dir dafür bitte gründlich:
    Möchtest du einen 16 Jahre älteren Mann, der mit 40 noch NIE den Wunsch und Mut hatte, eine Familie zu gründen, Verantwortung zu übernehmen? Warum hat er dies nicht vorher realisiert, in jungen Jahren, in einer tragfähigen Partnerschaft? Hat er Ängste vor Verantwortung und Nähe, warum und wie will er die überwinden? Warum hat er zwei Jahre Süßholz geraspelt und kriegt nun kalte Füße?

    Bitte starte keine Experimente, sondern prüfe gründlich, wie tragfähig und belastbar diese Beziehung ist. Deine beiden Kids sind einem sehr süßen Alter und aus dem gröbsten raus. Er muss sie nicht lieben wie ein Vater, wie kommt er denn auf die Idee? Entweder er mag sie, kommt im Altag gut mit ihnen zu recht, ist gern für sie da oder nicht. Sieh das Problem und die Lösung dessen nicht bei dir und deinen Kindern. Es ist seine Baustelle. Es gibt sichere Bindungstypen und unsichere bzw. vermeidende. Zu welchem Typ wird er wohl gehören?

    Eine dritte Schwangerschaft, ein Neugeborenes, ein drittes Kind in der Familie - mit diesem Mann? Einem 16 Jahre ältern Zweifler? Da müssten dir eher Zweifel kommen.
     
    • # 28
    • 10.01.2018
    • Vorkoster_M36
    Von meiner Warte aus: Ich hätte auch Probleme damit, in einer Familie mit Kindern aus einer vorherigen Beziehung zu leben und ich vermute, dass das bei vielen Männern so ist, auch wenn sie es nicht offen sagen. Für mich ein Grund, Frauen mit Kindern gar nicht zu daten, aber nicht jeder ist so konsequent. Ggf. hat er sich vorher keine Gedanken darüber gemacht.

    Auch für ihn ist das bestimmt nicht leicht. Er liebt dich, trotzdem kann er in dieser Situation nicht glücklich werden.
     
    • # 29
    • 10.01.2018
    • Tothemoon
    Danke für die Antwort! Ich bin mit dessen bewusst. Kinder ( die meinen und die möglichen weiteren ) brauchen Zeit, Geld und viiiel Liebe! Das ist aber nicht das Thema. Ich arbeite seit meine Kleine 2 wurde wieder. Bin Kindergartenpädagogin, kann mich ganz gut selbst ernähren und verlange von meinem Freund nichts. Weder etwas finanzielles, noch dass er Dinge in der Erziehung übernimmt, oder sonst was das er vielleicht nicht möchte!! Ich bin weder naiv, noch jung und dumm! Aber eine große Familie finde ich schön! Finanziell wäre es kein Problem! Mein Freund hat das Glück einen sehr guten Job zu haben und falls wir zusammenziehen würden bzw ein gemeinsames Kind hätten, wäre wie gesagt das Geld nie ein Thema!