1. Was sind die Gründe zu heiraten?

    Liebe Forumsmitglieder, ich würde Euch um Ansichtenaustausch über die gestellte Frage bitten. Warum heiratet man im 21. Jahrhundert? Was wären Eure Gründe dafür? Vielen Dank.
     
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    • # 1
    • 29.09.2010
    • Gast
    Wenn ich ehrlich bin, gar keine. Steuerliche Vorteile vielleicht?
     
  3. Der einzig wirklich triftige Grund wäre für mich Familiengründung. Ein gemeinsamer Familienname, die Sicherheit des rechtlichen Rahmens und die Einfachheit der gegenseitigen Absicherung und eventueller Erbschaftsfragen wären schon gut. Auch schon das Gründen einer weitreichenden Wirtschaftsgeeminschaft wie zum Beispiel für gemeinsamen Hausbau könnte ein Grund für Heirat sein, wenn auch deutlich schwächer als für Familiengründung. Oft kommt ja aber beides zusammen.

    Aus rein romantischen Gründen würde ich nicht heiraten -- da fühle ich mich auch in "wilder Ehe" wohl genug. Andererseits hat die Heirat schon noch den besonderen Status, sich wirklich endgültig füreinander zu entscheiden. Bisher hatte ich nie den Wunsch danach.
     
    • # 3
    • 29.09.2010
    • Gast
    Mal das Gefühl, eine Hochzeit erlebt zu haben, sprich den Event schlechthin.
     
    • # 4
    • 29.09.2010
    • Gast
    Dummheit ist zumindest der häufigste Grund.
     
  4. @#3
    komisch, gerade das hochzeitsgedöhns ist bei mir der grund, weshalb ich noch nie verheiratet war!
    da hatte ich nie lust zu und werde es auch sicher in zukunft nicht haben. für mich wäre das die reinste pflichterfüllung!
     
    • # 6
    • 29.09.2010
    • Gast
    @ 2: Wenn beide etwa gleich verdienen und keine besonderen Sachverhalte da sind (Wohnung des einen wegen beruflichen Umständen weit entfernt - doppelte Haushaltsführung) dann bringt Ehe kaum was steuerlich - nur bei Schenkung etc.

    @3: sehe ich auch so.

    m 40
     
    • # 7
    • 29.09.2010
    • Gast
    Sicherlich oftmals das Gefühl "Jetzt ist die Zeit reif dafür" oder "andere machen es ja auch" oder "es gehört doch dazu"...? Ein solcher Schritt sollte wohlüberlegt sein. Und nur, wenn der Bauch zu 100 % ja sagt!
     
    • # 8
    • 29.09.2010
    • Gast
    Geld. Absicherung. Vorsorge.
    Umbedingt mit einem weissen Kleid rumrennen und den Freunden eine grosse Party bieten zu wollen.
    Sonst gibt es heutzutage keinen Grund mehr.
     
  5. ich würde bei einer auf Dauer angelegten Verbindung immer den Wunsch nach einem gemeinsamen Namen verspüren und der mit einer Ehe verbundenen Verpflichtung
     
    • # 10
    • 29.09.2010
    • Gast
    Aus Liebe! Weil diese eine Beziehung für mich etwas ganz Besonderes ist, so dass der Wunsch entsteht, es auf diese altmodische Weise auszudrücken.
     
    • # 11
    • 29.09.2010
    • Gast
    Sich ganz aufeinander einlassen, in guten wie in schlechten Zeiten. Miteinander wachsen, verbunden sein, auch für andere sichtbar. In der Gemeinschaft (Gesellschaft) zu stehen, mittendrin. Geborgenheit, vertrauen, Gemeinschaft. Und besser wirtschaften zu können. Und Haus zu bauen oder Kinder aufzuziehen. Und in einem Ritual (standesamtlich, kirchlich , heidnisch....egal) die Seelen zu verbinden.
     
    • # 12
    • 29.09.2010
    • Gast
    Ich finde Deine Frage wichtig - nicht aber die Vorgehensweise. Es gibt sicherlich einen bestimmten Grund, warum Dich dieses Thema bewegt.
    Sorry, wenn Du eine solche wichtige Frage für Dich klären möchtest, solltest Du Dich mit Personen unterhalten, die Dir einen Blick mit "Tiefgang" vermitteln.

    Ein Forum ist dafür sicherlich nicht geeignet - es sei denn, Du benötigst eine simple Meinungsumfrage (mit welcher Zielführung auch immer).
     
    • # 13
    • 29.09.2010
    • Gast
    Ganz einfach: Liebe
    Ich hatte damals das Gefühl, dass ich mit diesem Mann alt werden möchte und dass ich immer mit ihm zusammen sein möchte. Der Trauschein war für mich eine Art offizielles Versprechen.
    Die Finanzen wären für mich der letzte Grund - nein, weniger noch, überhaupt kein Grund, auch nicht die Steuer oder das Gefühl der Versorgung.

    leider ist es egal, aus welchem Grund man heiratet, die Gefahr, dass es schiefgeht, besteht immer.
     
    • # 14
    • 29.09.2010
    • Gast
    ...und natürlich spielt die tradition auch eine rolle! oma hat geheiratet, mama hat geheiratet und dann auch noch du! und es ist eine wirklich schöne tradition, sofern man es beim einen mal belässt! heiraten hat etwas romantisches und gehört einfach zum leben! außerdem glaub ich, dass es auch ein weiterer schritt für die beziehung ist, sprich man kommt zusammen, dann kommt das "ich liebe dich", dann zieht man zusammen, dann verlobt man sich, dann heiratet man, dann kommen kinder, dann dann dann...
     
    • # 15
    • 29.09.2010
    • Gast
    Gar keine..ausser viel Stress, ein Gelübte das sowieso gebrochen wird und jede Menge Aerger..

    Funktioniert herrlich auch ohne
     
  6. Weil man nach gründlicher Überlegung mit genau diesem einem Menschen, den man liebt, bis ans Lebensende, in guten wie in schlechten Zeiten zusammen sein und aufeinander trauen möchte und für genau diesen Wahnsinn die besten Absichten und alles Wollen aufbringt und für ein gutes Gelingen auf Gott vertraut und deshalb auch Gottes Segen dafür möchte - v.a. auch im Hinblick auf eine Familiengründung. Man möchte zusammen gehören, denselben Familiennamen, man denkt nicht mehr in ich mir mein sondern in wir uns unser und das ganz offiziell und man setzt genau dafür ein Zeichen für jederman erkennbar - und in Form des Eherings auch für einen selbst sofern das wirklich nötig werden sollte, was kein Brautpaar hoffen wird.
     
    • # 17
    • 30.09.2010
    • Gast
    In jungen Jahren bietet sich die Ehe an um gemeinsamen Kindern eine sicherere Basis zu geben, im Alter kommt das Thema Versorgung in Betracht - jedenfalls solange das Rentenrecht so bleibt wies ist.
     
    • # 18
    • 30.09.2010
    • Gast
    Weil die eigene Seele nicht geheilt ist und man innerlich, nicht bewußt!, hofft, dass der Ehepartner einen dabei hilft.

    "Nicht-Geheilte" (emotional unreife) Menschen heiraten zu früh und zu oft, geheilte Menschen (emotional reife) heiraten höchstens 1 x und dann nie wieder ;-).

    w (47)
     
    • # 19
    • 30.09.2010
    • Gast
    Für mich sind die Gründe im 21. Jh. die Gleichen, die ich auch schon im 20. Jh. hatte: Aus Liebe und um durch die Namensgleichheit die Zusammengehörigkeit auch nach außen kund zu tun!
     
    • # 20
    • 30.09.2010
    • Gast
    Der einzig triftige Grund ist Liebe und das offizielle Bekenntnis, zusammenzugehören und zusammenzustehen in guten wie in schlechten Zeiten.

    Es bleibt immer eine gewisse Unverbindlichkeit, wenn man unverheiratet zusammenlebt. Ich kenne beides und es ist etwas ganz, ganz anderes!

    Nach einer laaaangen Pause, in der ich eine erneute Ehe weit von mir gewiesen habe (30 Jahre lang!) werden mein Liebster und ich demnächst heiraten. Für mich ist es die zweite Heirat, für ihn die dritte, wir hätten beide nicht gedacht, dass wir nochmal eine Ehe eingehen. Aus dem Familiengründungsalter sind wir raus.

    Der Grund für unsere Heirat ist Liebe, und dieser romatische Grund ist für uns beide der einzige, der zählt.

    w55
     
    • # 21
    • 30.09.2010
    • Gast
    Wegen Frauen und Geld begehen die meisten Männer die größten Fehler ihres Lebens! ;-)
    Bei einigen liegt Beides davon auch sehr nah beieinander....
     
    • # 22
    • 03.10.2010
    • Gast
    Ich bin 45, habe hier bei Elite meinen "Noch-Nicht-Mann" kennengelernt.
    Ich war 15 Jahre verheiratet und dachte NIE WIEDER.
    Ja, ich bin so eine Nicht-Akademikerin, habe hier meinen Mann, den Vollakademiker, kennen-u. liebengelernt.
    Es ist seit fast 2 Jahren wunderbar (obwohl ich ja eine Schlampe und am ersten Abend mit ihm in die Kiste gehoppelt bin).
    Tja, manchmal sind solche Frauen eher glücklich und zufrieden als Selektionsmanagerinnen ....
    Wir heiraten, und ich werde überzeugt JA sagen.
    Oh nein, nicht wegen dew Aufstiegs, es gibt einfach nur einen Menschen, der zu mir passt!
    Und das ist ER!
    w45
     
  7. @#22: Glaubst Du eigentlich selbst daran: "es gibt einfach nur einen Menschen, der zu mir passt!" -- Es ist ja schön, wenn Du glücklich bist, aber so romantisch-verklärte, unrealistische Aussagen tun mir geradezu weh. Es gibt weltweit sichtlich nicht nur einen, der zu Dir passt.
     
    • # 24
    • 03.10.2010
    • Gast
    @#23
    Das lass' mal meine Sorge sein ...... zumindest muß ich mich im Gegensatz zu anderen hier nicht krampfhaft auf die Suche machen.
    Und wenn es weltweit 100e geben sollte, die zu mir passen ...... wozu?
    Ich habe ihn doch gefunden ....
    w45
     
    • # 25
    • 03.10.2010
    • Gast
    diese frage fnde ich sehr berechtigt.
    ich wollte noch nie und werde auch nie heiraten. mit mir muss man es, wenn "ungesetzlich" aushalten

    vielleicht, wenn man gemeinsam kinder hat ... aber die ständigen gesetzesänderungen, machen da mit und ohne trauschein immer weniger unterschied
     
    • # 26
    • 21.10.2010
    • Gast
    Ich vermisse zu sehr das Wort Liebe in den ganzen Ausführungen.
     
    • # 27
    • 21.10.2010
    • Gast
    da stimme ich #26 absolut zu. ich (m44) war bereits einmal verheiratet und habe mir nie vorstellen können dieses Wagnis noch einmal einzugehen. Vor 10 Monaten habe ich ein unglaubliche Frau kennengelernt, die mein Frauenbild komplett umgeworfen hat. Kurz, ich muß mich förmlich bremsen um sie nicht auf der Stelle zu fragen.
     
    • # 28
    • 06.03.2012
    • Gast
    Mich überraschen hier die Aussagen ... mich überraschen die Begründungen ... und manche Aussage tut fast schon weh.

    Ich bekomme ein Kopfkratzen wenn ich lese, dass man ja wegen einen Kind ja mal heiraten könnte und lauter so einen Mist.

    15 Jahre war ich verheiratet und über die Hälfte war ich unglücklich. Immer wieder habe ich probiert meine Ehe zu retten, zu ihm zu stehen und über manches drüber wegzusehen. Wir wurden nicht glücklich miteinander und am Ende war ich froh, dass er ging. Mein Bild von einem Mann und einer Partnerschaft war getrübt. Meine Jugendliebe war kaputt und ich unglücklich.

    Mit der Zeit (4 Jahre lang) baute ich mich auf. Lebte und handelte alleine. War froh ein Singel zu sein. Bis ein Mann den Mut hatte, meine Mauern Stück für Stück abzutragen. Den Mut hatte mir Zeit zu geben und mir seine Liebe zu zeigen. Und das Ganze über eine Entfernung von ca. 500 km. Wir leben jetzt in einer Beziehung und diese ist nach 1 1/2 Jahren unheimlich glücklich. Wir sind miteinander gewachsen. Wir haben uns aufeinander eingelassen und so manches voneinander gelernt. Ich LIEBE diesen Mann über alles und er ist mein Leben ... meine große Liebe ... und das entschied aus dem Herzen heraus. Nicht der Kopf und nicht das Bauchgefühl. Ich möchte ihn sehr sehr gerne heiraten und werde mit sehr viel Liebe und Zuneigung seine Frau. Was gibt es schöneres als seine Seelen miteinander zu verbinden ... für ein Leben!

    Wenn man einmal enttäuscht ist, schaut man sich alles genauer an. Kritischer! Aber manchmal ist das auch falsch ... weil man versteift sich ... weil man will sich selber bestätigen, dass man recht hat. Aber wo bleibt die Liebe? Wo bleiben die Entscheidungen aus Liebe?
     
  8. Heiraten muss man heute gar nicht mehr und zwar aus einem einfachen Grund. Man schwört einen Eid vor der höchsten Instanz seines Glaubens und kaum jemand hält sich an diesen Eid. Und wer nicht mal einen geschworenen Eid einhalten kann der ist mir zu Charakterschwach, die Scheidungsraten sprechen Bände!
     

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