1. Warum wollen manche Männer immer bewundert werden?

    Hallo an alle Foristen,

    seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit der Frage, wieso Männer immer bewundert werden wollen.
    Egal wie sie aussehen, wie alt sie sind, was sie tun und was sie reden, Männer wollen bewundert werden.
    Warum ist das so? Was sind die Gründe dafür?

    Sie strotzen nur so vor Selbstbewusstsein, lassen den großen Django raushängen, und oft ist ihnen meist nichts peinlich.
    Ob es der Eisverkäufer um die Ecke ist, der Prof. an der Uni, der Arzt um die Ecke oder der Klempner. Immer soll man sie für das was sie können, tun und wissen einfach nur bewundern. Ob sie erfolgreich sind, oder nicht erfolgreich, sie verlangen es geradezu. Man soll sie wegen ihrer Sportlichkeit bewundern, ihrer beruflichen Karriere, ihres Hab und Guts, ihres Fuhrparks, ihres Geldes usw.
    Ich denke, das ist es, was Männer sich von Frauen wünschen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Nun frage ich mich, ob das genetisch bedingt sein könnte oder ob es umweltbedingte Gründe sind, wieso sie das verlangen.
    Neulich sah ich eine Reportage, in der eine junge Mutter ihrem Sohn mehr zu essen gab, als ihrer kleinen Tochter, weil er aggressiver schrie. Sie sagte, sonst gäbe er keine Ruhe. Dort wurde die These aufgestellt, dass Männer sich schon immer die dicksten Fleischbrocken genommen hätten, und die Frauen den Rest bekamen. Ob das jetzt auch eine Rolle spielen könnte?

    Ich denke, dass je älter eine Frau wird, desto schwieriger wird das mit der Bewunderung, weswegen ältere Frauen sich weniger als admirer eignen.
    Ob sie nen Bierbauch haben, ne Glatze, klein oder groß sind, erfolgreich oder nicht, Frau soll ihnen bewundernd lauschen. Sie protzen und prahlen mit ihren Taten als ob es kein Morgen gäbe. Gestern war ich in der Sauna und da konnte ich sie genau beobachten.

    Einer spielte ständig mit seiner trainierten Brust (ließ beide Brüste hüpfen) herum, ein anderer prahlte mit seinem Wissen über den Leitzins der EZB, ein anderer sagte glatt "Lieber ein schönes Leben, als eine schöne Frau", so als Kalauer, ein anderer meinte "er sei stubenrein", usw. Die Liste ließ sich jetzt beliebig fortsetzen.
    Für mich ein Phänomen, was ich ständig beobachte.
    Ist es tatsächlich so, "It is a man´s world" und wir Frauen spielen stetig die 2.Geige?
    w 45
     
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  3. Es war DEIN Schauspiel, weil du bist drin hocken geblieben. Warum hast DU nicht gaaanz einfach mal grinsend den Schwitzi-Raum verlassen?
    Es ist DEINE Welt, wechsle halt solange die Bühne bis es DIR passt.
    Weil, dann hätten die 3 tollen Kerle einander ihr eigenes Schauspiel geliefert!
    Zuckend, wippend, Börsenzins diskutierend, Schmalspursprüche von sich gebend und natürlich schwitzend.
    Manchmal muss man sich selbst & dem ganzen Universum mitteilen, was man NICHT mehr möchte!
    Ich geh dann immer mal raus - auch im Internet oder aus Suchbörsen oder aus dem echten Cafe ... einfach gehen, wenn das Klientel nicht gefällt. Bin doch kein Inventar.
    Tipp:
    Beim nächsten mal einen anderen Klempner nehmen. Unser neuer Klempner war neulich da, er hat ne Firma übernommen in der Region: Sehr nett & sehr gebildet (Physiotherapeut, dann Sanitärmeister, Elektriker, Innungsprüfer, ... alles gelernt für SEINE Firma) guter Typ, echt gute Arbeit und gute Gespräche!
    Wir haben die Wahl!
     
    Moderationsanmerkung: Bitte achten Sie künftig auf eine korrekte Rechtschreibung. Vielen Dank.
  4. Viele Frauen (die meisten!) sind zu Hause der Chef im Ring und nicht der Mann! Für mich sind das alles Konditionierungen quasi Erziehungen und Programmierungen über Fremdsteuerungen! Frauen möchten genauso bewundert und gelobt werden, nur eben anders, wenn ein Mann seine Frau nicht bewundert und lobt, wenn sie sich in Schale geschmissen hat und/oder wenn Sie gerade vom Friseur kommt, dann ist Halligalli angesagt!
     
  5. Ich glaube, dass Männer eben NICHT mehr selbstbewusst sind! Das hängt sehr viel mit der Emanzipation zusammen, denn die Frauen können auch immer mehr vorweisen.
    Hier lesen wir alle paar Tage, dass Männer mit berufl. Erfolg der Grauen nicht klarkommen.
    Denn nun sind Männer nun gezwungen, entweder RICHTIG was vorzuweisen oder sie sind Looser. Es reicht nicht mehr, dass sie "einfach nur Arbeit haben", denn mittlerweile haben das Frauen auch und das ist mittlerweile normal.
    Was tut also nun das mittlerweile schwächer gewordene Geschlecht? Richtig, es versucht alles zu nutzen um weiter den dicken Max markieren zu können. Und wenn es nur heiße Luft ist und oberflächliches Aufplustern. Männer, die die Emanzipationsentwicklung nicht akzeptiere wollen, versuchen weiterhin alles zu tun um wieder die "Oberhand" zu bekommen. Warum? Weil Männer immer noch so erzogen werden, dass sie sich beweisen müssen.
    Ja, totaler Schwachsinn, aber wenn man sich die Männer von 30 - 50 anschaut, dann merkt man, wie die meisten an der Emanzipation zu knabbern haben und mit wie wenig Selbstbewusstsein sie gesegnet wurden, sollte sie mal Gegenwind bekommen.
    Bei den 20 - 30 Jährigen sieht das schon anders aus. Sie sind wesentlich entspannter was das angeht. So merkt man eben, welche Generationen noch den Umschwung miterlebt haben und welche bereits mitten dort reingeboren wurden.
     
  6. Meine Sicht?

    Es ist kein Mann / Frau Thema im Grundsatz, die Art des Klappern ist nur geschlechtsspezifisch.
    Gehe in eine Krabbelgruppe und erlebe den Wettkampf der Mütter... Ein Beispiel.

    Wir sind soziale Wesen und brauchen das Feedback von außen, negativ wie positiv, um uns zu entwickeln.
    Positives Feedback tut der Seele gut, stärkt das eigene Selbstwertgefühl.

    Bei den wenigsten Menschen ist das Selbstwertgefühl richtig stabil ausgeprägt, man sieht dies auch bei Threads bzgl. Komplimente, Umgang mit Kritik.
    Diese Zweifel äußern sich nach Persönlichkeit unterschiedlich.
    Einer zweifelt, wird still, traut sich nichts zu, sagt zu allem ja, wird passiv.

    Und andere fangen das Brusttrommeln an, ob mit dem fetten Moped, dem Potenzboliden, oder exzessivem Sport inkl. Wettkämpfen.

    Frauen finden andere Wege des Brusttrommelns, weniger laut, evtl.

    Aber positive Wertschätzung, Anerkennung brauchen wir alle, wer nur Neutralität, Ablehnung erfährt, wird am Ende psychisch zu Grunde gehen.
     
  7. Ja, liebe Cressida, das IST genetisch bedingt.
    Männer prahlen auch untereinander so herum und jeder muss den dicksten Strahl pinkeln. So SIND Männer.
    Je unsicherer ein Mann ist, umso mehr muss er auf den Putz klopfen.
    Männer brauchen mehr Bestätigung - für alles.
    Interessant, dass @INSPIRATIONMASTER der Meinung ist, dass Frauen Lob bekommen sollten, wenn sie hübsch gemacht sind - Klischee lässt grüßen!
    Mein Exmann wollte, dass ich ihn bewundere, dass er Arzt ist - dass ich auch Ärztin bin ist da nebensächlich.
    Es gibt ja auch einen Song von Barbara Schöneberger: "Männer muss man loben - dann bleiben sie stark, dann bleiben sie oben..."

    Ich würde das mit einem Augenzwinkern betrachten.
    Ich lobe meinen Freund auch ganz doll, wenn er nen Nagel in die Wand schlägt und assistiere ihm bewundernd ;-)

    Klar - manchmal nervts. Als Partner musst du dir eben einen suchen, der nicht der Meinung ist, dass er die Krönung der Schöpfung ist, der dir die Welt erklärt.

    Wenn du dir einen Mann nimmst, der jünger ist als du selber, erledigt sich das etwas.
    Die sind irgendwie relaxter und müssen nicht immer so tun, als könnten und wüssten sie alles besser.

    Aber ich nehms mit Humor.
    Solange Männer vor mir angeben, ist ja auch immer ein Stück Balzritual dahinter. Ich werde mir eher sorgen machen, wenn sie es nicht mehr tun. Daran gewöhnt man sich als Frau doch schon ab 16+... man kann das aber doch ganz gezielt für sich einsetzen.... lobst du sie etwas und bewunderst sie und sie sind zurfrieden.
    Oder man ignoriert es.
    Ich hatte mal ein Date, da hat der Mann gleich nach 5min einen Freund getroffen und sie redeten 10 min über eine Millionen-Deal....(gedanklich schielte ich zur Decke) - das war so lächerlich. Aber da er ja angeblich Millionen verdiente, bin ich dann auch nicht auf die Idee gekommen, mein Essen zu zahlen... da muss er dann schon in seiner Rolle bleiben ;-)
     
  8. Das stimmt allerdings. Sorry, aber ich muss gerade Tränen lachen.
    Wenn ich von Friseur komme und meine neue Frisur oder Farbe nicht bewundert wird, bin ich echt angepisst.
    Auch wenn ich mich in Schale schmeiße und richtig gut aussehe, erwarte ich schon ein "WOW" von meinem Gegenüber.
    Jeder Mensch möchte bewundert und gelobt werden. Ich allen voran.
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  9. Das sind doch nicht nur Männer. Warum wieder diese Verallgemeinerung?! Menschen generell wollen gelobt werden. Es ist der Kitt der unsere Gesellschaft zusammenhält. Die meisten Menschen sind massiv abhängig. Sie funktionieren, weil sie Anerkennungsjunkies sind. Das fängt bereits im Kindesalter an. Bis zu einem gewissen Grand lernen Kinder ohne das Thema Anerkennung. Sie lernen nur aus sich heraus und für sich. Irgendwann im Zuge ihrer Entwicklung lernen sie, das sie nur gelobt werden, wenn sie für ihr Umfeld "richtig" sind, wenn sie bestimmte Leistungen bringen, wenn sie sich angepasst an die Regeln halten.
    Dieses Gefühl gelobt, geliebt und gesehen zu werden ist sooo wunderbar. Das ist aber der Anfang vom Ende. Weil wir unseren Kinder nicht beibringen, die Dinge in erster Linie für sich zu tun, erziehen wir in erster Linie mal ihr Ego. Daraus resultieren die überangepassten, die Überfunktionalen, die Statusjäger, aber auch die Quertreiber und Verweigerer.
    Das Thema " it is a man´s World" ist in meiner Wahrnehmung noch einmal ein anderes.
    Natürlich leben Männer ein anderes Anerkennungsthema als Frauen. Wir Frauen lassen uns über unsere Schönheit definieren, darüber ob wir funktional sind als Mütter, als moderne Frau mit all ihren Anforderungen. Männer fühlen, dass sie sich die Anerkennung in ihren angestammten Domänen, mit immer mehr mit Frauen teilen müssen. Vielleicht werden manche von ihnen darum immer lauter, prahlen unangenehm auffällig, suchen sich den Ausgleich über das körperliche, weil Frau ihnen da nur bedingt das Wasser reichen kann?! Ich finde es tragisch, das Menschen generell immer mehr im außen orientiert sind. Egal wieviel sie geschafft haben, wie reich, schlank, sportlich sie auch sind, sie wirken leer und ausgebrannt. Ihnen geht das wichtigste verloren....die liebe zu sich selber und damit eben auch zu anderen. Je weniger sie sich selber lieben um so lauter müssen sie um die Anerkennung im außen buhlen.
     
  10. Frauen mögen ja auch Komplimente. Aber gut, wir schreiben hier über Männer. Ich denke dahinter steckt mangelndes Selbstbewusstsein. Wenn jemand immer die Bestätigung von außen benötigt, macht er sich auch abhängig. Es passt gut zum Nachbarthread über Kommunikation in der Beziehung. Es ist der selbe Grund, warum Männer keine Kritik vertragen.
    Allerdings kenne ich auch jede Menge Männer, die bescheiden auftreten. Die mögen vielleicht auch keine Kritik, würden aber nie prahlen oder ständig Bewunderung einfordern.
     
  11. Guten Morgen liebe FS,

    (auch) ich musste gerade lachen, danke, und stimme @Samtina zu: Wer sich einer Scheinwelt bewegt, braucht sich nicht zu wundern, dass es wenig Sein gibt.

    In meiner Welt gibt es sehr viel Gemeinsames: Anpacken, Sich(er)freuen, herzliches Umarmen, aufmunternder Zuspruch, Zuhören, ... egal ob Mann oder Frau.

    Wechsle Deine/in eine andere Welt und meide die bisherige.

    Bei mir erzeugen gekünstelte und thematisierte Silberrücken, Penislänge, Brustgröße und -form, Haarlänge, Spachtelmassen und Gerüche Unbehagen und Fluchtreflex.

    Wie heißt es gerade im Talk: „Vom Einfachsten das Beste.“
     
  12. Jeder Mensch freut sich über positives Feedback. Es gibt auch genügend Frauen, die fishing for compliments betreiben.

    Bei Männern ist das Trommeln, gerade auch untereinander oder in Anwesenheit von Frauen, vielleicht genetisch mehr verankert.
    Bei Frauen das Kokettieren. Evolutionär betrachtet geht's wohl um das Ausstechen der Konkurrenz auf beiden Seiten.

    Mir gehen beide auf den Keks, ich mag bescheidene Menschen, die einfach machen oder sind und darüber keine großen Worte verlieren.
    Trommeln bei Männern empfinde ich immer als ein Zeichen von eigentlicher innerer Unsicherheit. Ein selbstsicherer Mensch hat das gar nicht nötig.

    Ich habe für mich persönlich befunden, dass ich nicht auf der Welt bin, um unsicheren Menschen das Ego zu polieren, wenn das meine einzige Bestimmung in deren Leben sein soll. Dafür gibt's Therapeuten.
    Die Männer in der Sauna hätte ich amüsant gefunden.
    Ich mache gern Komplimente, von Herzen, für eine tolle Leistung. Was diese Leistung ist, definiere ich allerdings selbst, abhängig von meinem Gusto und meinem Gegenüber.
     
  13. Man kann seine begrenzte Lebenszeit auch mit schöneren Dingen - gerade um diese Jahreszeit - verbringen.
    Generell gilt:
    Frauen wie Männer möchten Bestätigung finden. Der/die eine mehr, der/die andere weniger.
    Es gibt Menschen mit einem niedrigen Selbstbewusstsein - Frauen wie Männer.
    Kein Unterschied also, lediglich in der Darstellung:
    Männer mit Minderwertigkeitskomplexen bzw. schwachem Selbstvertrauen zeigen dann eben das dicke Auto vor, den vermeintlich tollen Job, oder die Muckis bei den Kameraden aus der Muckibude. Frauen mit niedrigem Selbstbewusstsein stellen gerne ihren Körper zur Schau - so lange Mutter Natur es zulässt. Oder sie definieren sich über ihre vermintlich tollen Kinder, weil sie ja die Supermums sind.

    Ein wunderbarer Kommentar.
    Nicht über "die Männer" oder "die Frauen" aufregen und pauschalisieren, sondern sich im Leben genau um die Menschen kümmern, die einem wichtig sind und ein ähnliches Wertemodell besitzen.

    m, 39
     
    • # 12
    • 29.04.2018
    • void
    Ich glaube, das machen die nur dann, wenn sie die Frau attraktiv finden. Es ist Pfauenradschlagen. Bei Unterhaltungen stört mich das, wenn ich zur bewundernden Zuhörerin degradiert werden soll. Humor heißt für die, dass sie die Witze reißen und die Frau mit Humor lacht und applaudiert.
    Ansonsten... Ich hab keine Probleme damit, einem Mann zu zeigen, was ich an ihm toll finde. Und wenn ich einen Mann nicht toll finde und er versucht, mich zu beeindrucken, bin ich auch nicht garstig und lasse ihn auflaufen. Außer, ich hab ständig mit ihm zu tun und es nervt. Zumal dann die Leistungen der Frau, also mir, nie beachtet werden.

    Na gut, da waren die unter sich und haben ... "Nasen"vergleich gemacht. Ich denke, das ist so alt wie die Menschheit.

    Aber Frauen machen das genauso, "wer ist die Schönste". Dann Intelligenz und andere Fähigkeiten, weil sie ja nicht mehr das Weibchen von Gestern sein wollen. Oder Handtaschen, Babyfähigkeiten, Partner"qualitäten". Ich seh es aber so, dass es meist subtiler eingefordert wird durch geschickte Manipulation, statt dass sich eine breitbeinig hinstellt und sagt "hier, guck mal, und jetzt kommt ihr". So eine Manipulateuse hatte ich auch in meiner Klasse früher. Fast alle Jungs mochten sie, weil sie keine Bedrohung darstellte durch zu viel Attraktivität in Aussehen und Attitüde (also sie strahlte kein Selbstvertrauen aus, sondern machte sich immer ein bisschen runter, dass die anderen mit Komplimenten dagegenredeten, und sie war schon durchschnittlich hübsch, legte viel Wert auf Äußeres, ohne kriegsbemalt auszusehen), und weil sie viel und über alles lachte und dabei auch berührte. Also im Flirten konnte man sich ne Scheibe abschneiden.

    Das Fleischbrocken-Experiment habe ich auch schon mal gesehen, aber weiß nicht mehr, wie der Rest des Beitrags war und was ich dabei gedacht habe. Ich glaube, mir kam damals in den Sinn, dass es in vielen Kulturen so ist, dass Mädchen als minderwertig angesehen werden, Männer zuerst den Braten kriegen usw.. Immerhin mussten die ja auch die Familie verteidigen. Aber vielleicht ist der kleine Junge einfach nur vom Wesen her so. Oder seine Mutter hatte nicht genug Milch für ihn, so dass er nach dem Stillen immer hungrig zurückblieb, während das Mädchen immer satt war danach und nun im Gegensatz zu ihm nicht mit der Angst lebte, nicht genug zu Essen zu kriegen? Interessant ist es allemal, aber ich hab keine Meinung dazu, wenn es darum geht, ob Jungs das generell schon von der Genetik her einfordern, zuerst und das meiste zu bekommen.
     
  14. Naja, so beschäftigt sich eben ein jeder mit mehr oder weniger weltbewegenen Fragen.

    Ich finde, deiner Beschreibung nach zu urteilen lebst du in einer ziemlich komischen Lebenswelt, wenn dir sowas schon so auffällt. Vielleicht peilst du in den jeweiligen Situationen auch bloß nicht, dass diese Männer dich grade angraben und nur deswegen ihr komisches Imponierprogramm auffahren? Dann wäre das aber schon eher dein „Problem“ (was ja eigentlich gar keines ist).

    Ansonsten gibt es dazu nur zu sagen, dass die menschliche Natur nun mal auf Anerkennung angewiesen ist. Dazu gibt es viele soziologische Texte, ich bin überrascht, dass dazu hier im Elitepartner - Forum so viel Unwissenheit herrscht und dann manche sogar biologistische Erklärungen bemühen, was dann in einem Geschlechter-clash mündet. Männer sind so, Frauen so, oder so ähnlich. Und daraus entstehen dann auch solche Fragestellungen.
     
  15. Ich sehe das ähnlich wie du.

    Aber vermutlich hängt das auch ziemlich mit dem Umfeld zusammen, in dem man sich bewegt.
    Mir fällt auch oft auf, dass gerade wenn es um Beruf und Finanzen geht, die Leistungen von Frauen „verniedlicht“ werden.

    Kürzlich erzählte mir ein Freund von der neuen Frau seines Bruders, die hätte sich diesen tollen Kerl geschnappt, dabei hätte er doch was viel Besseres haben können.
    Die Frau hat einen PhD, arbeitet bei einem Rückversicherer in der obersten Etage, sieht top aus und ist charmant. Und sein Bruder ist ein Kartoffelsack. Ich hab meinen Kumpel ausgelacht und hat er hat‘s nicht kapiert, so what.

    Mich nervt sowas auch, aber ich muss lernen das lockerer zu sehen. Freundschaften und das Umfeld kann man sich aussuchen.
     
  16. Hallo,
    und vielen Dank für die Kommentare.
    Oft höre ich von diesen Männern auch den Satz "Bist du eine Pussy?"
    Also sie sagen das untereinander, falls sie glauben, dass sich einer wie eine "Pussy" aufführen würde.
    Ich muss ganz ehrlich dazu sagen, dass ich in den letzten Jahren fast nur mit Männern zu tun hatte, auch im Berufsleben. Frauen sollten sich da mehr zurückhalten und die Doofe spielen. Männer treten immer als Experten auf. Auch das ist mir aufgefallen.
    Mir ist das auch im Studium aufgefallen, dass die Profs., also die männlichen Profs. immer bewundert werden wollten. Immer musste man ihr Ego streicheln.
    Und wehe du hast das nicht getan....dann ist man dann schnell in Ungnade gefallen.

    Es gibt auch Vorteile in dieser Männerwelt. Wenn du uneingeschränkt bewunderst, dann kannst du auch aufsteigen. Frau muss sich einfach nur einem Alphamann anschließen, dann geht was. Das sieht man ja auch an unserer Kanzlerin, zuerst war sie "das Mädchen", was Helmut Kohl bewunderte,dann wurde sie selbst Kanzlerin, als Lohn ihrer Bemühungen.
    Aber mich nervt das halt. Es gibt auch Männer, bei denen es nichts zu bewundern gibt. Aber sogar solche Typen, wollen immer der Held sein.
    Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind riesig, davon bin ich überzeugt. Als junge Frau bewundert man leichter. Aber je älter du wirst, desto weniger willst du das einfach so. Von daher verstehe ich schon, warum sich ältere Männer junge Frauen nehmen, die von ihnen bewundert werden.
    w 45
     
  17. Natürlich freue ich mich, wenn andere gerne mit mir zusammen sind.
    Natürlich freue ich mich, wenn mich jemand um meinen Rat oder meine Meinung bittet.
    Natürlich freue ich mich, wenn mich jemand hübsch findet, egal, ob Mann oder Frau oder Kind.
    Natürlich freue ich mich, wenn ich einen Preis für (m)eine berufliche »Leistung« bekomme.
    Natürlich freue ich mich, wenn mir mein Arzt sagt, dass ich gesundheitlich auf der Höhe bin ...

    Manches fliegt mir zu, für anderes muss ich mich zur Decke strecken. Albern (und auch viel zu anstrengend) würde ich es finden, würde ich mich für ein - egal welches - Kompliment in Pose werfen müssen.

    All das trifft auf Frauen, Männer, Kinder zu - falls sie ehrlich zu sich selber sind.
     
  18. Nene, da gibts schon einen großen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Frauen würden niemals so einen auf Blender machen. Frauen bewerben sich auf einen Job erst, wenn sie 90% der Anforderungen erfüllen und zweifeln dann immer noch - da ist nix Fishing for compliments. Männer bewerben sich schon, wenn sie 20% der Anforderungen erfüllen und tun recht schlau trotz völliger Unwissenheit. Frauen sind dann oft die "Fleißigen Lieschen" und der Mann, obwohl weniger kompetent bekommt den Führungsposten, weil er einfach besser und lauter auf den Busch klopfen kann.
    Das gehört schon zum männlichen Gehabe dazu. Je höher die Branche umso lauter das Trommeln.
    Ich habe ja einige männliche Freunde und gerade die mit sehr viel Geld aus sehr guten Familien sagen mir oft, wie anstrengend sie selber GENAU das finden... aber sie machen es trotzdem.
    Klar gibts auch Müttermafias oder Frauen, die sich über die Anzahl ihrer Verehrer definieren. Das ist anders nervig.
    Aber das offensichtliche Gelobt werden-wollen und sich selbst loben ist eine männliche Eigenschaft. Und die ist auch nicht schlimmer geworden, das war schon immer so.
    Regt mich aber nicht auf - gehört wohl zum Mann-sein dazu. Man weiß ja, dass man 90% anziehen muss ;-)
     
  19. Fällt mir auch auf, dass es im Berufsleben viele männliche Blender gibt und dass diese damit auch noch erfolgreich sind. Aber ich habe auch schon zurückhaltende Männer kennen gelernt, die sich ähnlich wie viele Frauen eine berufliche Karriere verbaut haben. Ein Ex-Freund z.B. konnte nicht vom Art Director zum Creativ Director aufsteigen, weil ihm Präsentationen und das Trommeln beim Kunden nicht lag.
    Insgesamt sind es aber eher die Frauen, die karrieremässig zurück bleiben, weil sie sich mehr darüber definieren, dass ihre Beziehung gut läuft, sie eine gute Mutter sind und gut aussehen.
     
  20. Vielleicht hättest Du ja auch mal mit Deinen Brüsten spielen sollen

    Es gibt sicher unterschiedliche "Grundlagen" welche positiven Reaktionen man haben möchte.
    Der Oberarzt nimmt sich eher die Krankenschwester als die Chefärztin und ein Mann hier im Forum schrieb: keine die mehr Geld verdient oder höhere Bildung hat.

    Und Frau rennt noch zum shoppen und zum Friseur, weil ihre beste Freundin ggf sonst auf der Party besser aussieht.
    Und wehe das bemerkt kein Mann...

    Lob und Annerkenung brauchen wir alle und manche unterstreichen das Geschlechterklischee und manche nicht.

    Ärgern tut es doch dann, wenn es Auswirkungen auf einen selbst hat.
    Wenn ich mich abgelehnt fühle, weil ich einem Mann zuviel Bildung habe.
    Ist man solo und findet den richtig gut, nimmt man das persönlich.
    Ansonsten könnte es einem völlig wurscht sein...ob er jemand ist der bewundert werden will.

    Man hätte sich auch einen Spass machen können und die nachäffen.
    Mit handtuch um die Hüfte rein und erstmal auffällig am nicht vorhandenen Sack kratzen.
    Direkt neben die setzen..breitarmig und diese cool einseitg nach obengezogenen Oberlippe...Ey Jungs ich bin jetzt völlig digitalenative und hab mir von der Prov das prospeedteil gekauft...
    Von 0 auf Hundert in 0.2 Sekunden..die Waage ist voll der Burner. Die Edition zählt auch Zentimeter aber braucht ihr nicht investieren unter zehn macht die nicht.

    Zumindest denken kann man sich sowas, wenn einem egal ist wie die ticken..geht auch bei Frauengesprächen über Botox und Cremchen.

    Fühlst Du Dich betroffen, weil Du dieses anhimmeln nicht kannst?
    Hast Du das Gefühl deshalb weniger attraktiv zu sein für die Herren...obwohl Du das ja eigentlich unsexy findest, wenn Mann so ist?
     
  21. Hallo Cressida,

    das ist wohl der Grund, warum ich niemals Karriere machen könnte. Gut ich will es auch so nicht, aber ich würde mich auch niemals verbiegen um solche Schaumschläger noch zu loben und das Köpfchen zu streicheln. Wer darauf reinfällt, soll das doch tun :)
    Und dann wundert man sich, welche Luschen ganz oben sitzen und den Chef spielen. Na weil sie einfach das tun, was man ihnen vorgibt, ohne kritisch zu reflektieren.

    Man muss auch dazu sagen, dass viele Männer von den Müttern als Prinzen erzogen wurden. Sie denken sie wären so toll und machen dann auf Schaumschläger. Da ist aber nix dahinter.
    Mir sind die bescheidenen Männer einfach am liebsten, die das nicht nötig haben. Ich mache es auch nicht, bin eher bescheiden.
    Ich kann diese Schaumschläger nicht ernst nehmen und ich würde die Augen verdrehen, sodass sie es auch merken ;)
     
  22. Das stimmt tatsächlich. Ich habe vor zwei Jahren Einstellungsgespräche für eine Architekten Stelle für mein Unternehmen geführt. Das ich jemanden mit Erfahrungen suchte entschied ich mich für einen fast ü50 jährigen Mann. Mit der Schnauze könnte Mann alles. Nach drei Monaten habe ich ihn entlassen. Zwei Monate zu spät leider. Eine Pfeife vom feinsten. Dann habe ich mich getraut und eine ganz junge Architektin, frisch von der Uni eingestellt. Die Frau war der Knaller und jeden Cent Wert. So fleißig und engagiert. Vor einem halben Jahr wurde sie schwanger und hatte dich mit ihrem Mann für eine Familie entschieden. Ein großer Verlust für mich Azch menschlich. Ich denke sie hatte das Zeug dazu eine richtig gute zu werden. Die Pfeife hat ihr nicht ansatzweise das Wasser reichen können.
    M47
     
  23. ja da stimme ich voll und ganz zu. Ich selbst bewerbe mich recht wenig und wirklich nur, wenn ich die Anforderungen fast erfülle. Ich kann mich einfach auch nicht mega gut verkaufen, weil ich eher auf Ehrlichkeit Wert lege.

    Neulich wurde bei uns ein neuer IT-Mitarbeiter eingestellt, eine Pfeife vor dem Herrn. Es ging nicht über meinen Tisch, weil ich nicht für die IT zuständig bin. Ein Schaumschläger war das und es kam auch aus den Bewerbungsunterlagen alles so richtig rüber. Er zählte auf was er alles geleistet hatte in zwei Monaten bei einem anderen AG (noch in der Probezeit).

    Leider waren meine Chefs nicht so schlau und haben die Pfeife eingestellt. Dann war der Typ erst einmal 5 Monate krank geschrieben. Also hatten sich meine Bedenken bestätigt. Jetzt ist er aus der Probezeit raus und man ist nicht zufrieden mit ihm. Tja so kanns kommen.

    @neverever: ich kenne es also zu gut!
     
  24. Ist bei mir alles ganz normal. Wir sind alle Menschen.
    Ich denke, Lob für seine Arbeit benötigt jeder Mensch;
    egal ob meine Frau etwas besonders gut macht, oder ich.
    Ab und Zu gibs mal ein Lob für jeden, ganz normal.
    Für das, was beruflich und privat, Standartaufgaben sind, gibs kein Lob, weder für mich noch für meine Frau.
     
  25. Liebe FS,
    wo ist nun Dein Problem?
    Wenn Du den Mann gut findest (weil er gut ist) und er um Rückmeldung von Dir buhlt, dann kannst Du ihm das doch sagen und ihn damit erfreuen.
    Wenn er Dir nicht gefällt und Du keinen Grund für sein Strunzen siehst, dann ignoriere ihn halt.

    Zum einen liegt es in der Natur der Sache, dass Männer rumstrunzen, um die Aufmerksamkeit von Frauen zu gewinnen - so funktioniert das Fortpflanzungsverhalten nahezu aller Gattungen.
    Zum anderen ist die Erziehung überwiegend der Mütter schuld, die bei jedem Pups des kleinen Prinzen in überbordenden Applaus ausbrechen.
    Es gibt reichlich Untersuchungen zur unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Erziehung was Bevorzugung von Jungen angeht (mehr Lob, besseres Essen, mehr Zuwendung) und dieser Unterschied wirkt im Erwachsenenleben nach.

    Im Zeitalter von hohen AE-Zahlen (kaum männliches Korrektiv) wird das für die Männer zum Problem, resp. wenn sie auf Frauen treffen, die als Einzelkind-Prinzessin genauso gehypt wurden. Da muss der Mann die Prinzessin genauso bewundern wie sie ihn. Bleibt er nur bei sich und seiner Selbstdarstellung, wird das nichts zusammen.

    In jungen Jahren fördern die Mädchen das beschriebene Männerverhalten bei ihren ersten Beziehungen, indem sie von jeder Blödheit der Jungs begeistert sind oder sich ältere Partner suchen, an denen sie was zu bewundern haben, was ihnen selber fehlt - und wenn das nur das Auto ist.

    Mit zunehmendem Alter und Lebenserfahrung bekommt Frau Deine Sicht und entdeckt an den wenigsten strunzenden Männern noch was bewundernswertes. Na und, dann bewundert sie ihn halt nicht und er nimmt ihr Desinteresse/ihre Ablehnung wahr und bemüht sich nicht weiter um ihre Aufmerksamkeit - prima für beide.

    Was Du aus der Sauna berichtest kann auch einfach nur schlechtes Benehmen gewesen sein - der Versuch, Dich zu vertreiben, weil die Männer unter sich sein wollten.
     
  26. Frauen sind auch doch nicht besser! Gerade hier kann man doch wunderbar sehen, welche Fragen das "schwache Geschlecht" so umtreiben.

    "Bin ich schöööön?"
    "Bin ich sexy?"
    "Bin ich toller als seine Ex?!"

    Viele Frauen gieren dermaßen nach Anerkennung, dass sie von geschickten "Frauenverstehern" sehr leicht zu manipulieren sind. Insgeheim träumen viele davon, einen "tollen Hengst" zu zähmen, an dem sich schon zig andere Damen die Zähne ausgebissen haben. Erzählt ihnen so ein Casanova: "Ich hatte schon viele Frauen, aber keine hat mir wirklich etwas bedeutet...was Liebe wirklich ist, weiß ich erst, seit ich DICH kenne!", schmelzen sie nur so dahin und werfen alle Vorsicht über Bord. Gerade wieder im Parallelthread gelesen.

    Tendenziell definieren sich Frauen über andere Dinge als Männer. Statt über materielle Statussymbole oder beruflichen Erfolg werten sie sich eher über private "Errungenschaften" auf (attraktiver Mann, Vorzeige-Ehe, toller Freundeskreis und natürlich Kinder - teilweise wird sogar aus dem Gebären ein Wettbewerb gemacht nach dem Motto: "Meine Wehen waren krasser als deine!").

    Und was die Art und Weise der Prahlereien angeht, sind Männer wohl wirklich etwas plumper und offensichtlicher. Frauen gehen häufig subtiler vor - spielen die Unsichere und Bescheidene, um Komplimente zu provozieren. Verschießen im Gespräch kleine, aber wirkungsvolle Giftpfeile, um Konkurrentinnen zu demontieren. Lassen scheinbar nebenbei durchblicken, was für ein tolles, erfolgreiches Leben sie doch führen. Nutzen gespielte Anteilnahme, um Andere (typischerweise Geschlechtsgenossinnen) kleinzuhalten. Aber ganz ehrlich, mir ist die typisch männlich-plumpe Protzerei fast lieber als das scheinheilig-umständliche Getue vieler Geschlechtsgenossinnen. Da weiß man wenigstens gleich, woran man ist. In Maßen kann männliches Gegockel sogar ganz witzig sein; und Extremfälle sortiert man eben aus.

    Auf jeden Fall gibt es bei beiden Geschlechtern mehr oder weniger unsichere, geltungsbedürftige Exemplare. Man muss sich halt an die halten, bei denen sich der Narzissmus im erträglichen Rahmen hält - sowohl für Freundschaften als auch für Liebesbeziehungen.
     
  27. Gute Morgen,

    ich sehe das nicht so negativ.

    Wollen Frauen nicht auch positives Feeback? In einer Welt, wo das Negative sehr im Vordergrund steht, wundert es mich nicht, dass Menschen durstig sind nach positivem Feedback. Unsere Leistungsgesellschaft trägt dazu bei, dass ohne Leistung keine Wertigkeit besteht. Jeder Mensch möchte wahrgenommen werden, auf seine Art und Weise, wie sonst soll er sich definieren können.
    Warum schlägt ein Pfau sein Rad, es ist naturgegeben.
     
  28. Hallo Foristen,

    vielen Dank für eure Kommentare zu diesem Thema.
    Ich konnte auf jeden Fall schon viel dazulernen und meinen Horizont erweitern. Es fällt mir halt oft auf, dass Bewunderung verlangt wird, auch wenn es nix zu bewundern gibt.
    Damit meine ich auch, dass sie auch von Männern und Frauen gleichermaßen bewundert und bestätigt werden wollen.
    Ich wollte dann ergründen, warum das so ist. Weil bei Frauen fällt es mir nicht so auf. Da dachte ich mir, ob es wohl genetisch bedingt sei.
    Dass es quasi ein Gen gibt, was dieses dann verlangt. Oder ob es hormonell bedingt wäre.

    Jetzt habe ich zufälligerweise ein Interview im Netz gefunden, welches Aufschluss darüber geben will, wie das mit der Bewunderung zu handhaben sei.
    Ein Psychologe sagt da, man solle die Leistungen des Mannes anerkennen und wertschätzen. Männer wollten ein Stück weit bewundert und beachtet werden.
    Die Gefahr drohe, dass wenn man sie nie loben würde, sie dann sauer werden würden, und sich dann in der Konsequenz eine jüngere Frau suchen.
    Diese jüngere Frau würde ihnen dann sagen, dass sie toll seien, dass sie gescheit seien, dass sie erfolgreich seien. Für die Ehefrau wäre das dann gefährlich, ergo müsse sie genau das immer sagen.
    Das wäre so das wichtige Verhalten gegenüber einem Mann.

    Männern rät er, Frauen gut zuzuhören und ihre Gefühle ernst zu nehmen. Das ganze Interview trägt den Titel "Männer wollen bewundert werden."

    Jetzt frage ich mich immer mehr, wieso Männer bewundert werden wollen. Und ich frage mich auch, wieso wir das tun sollen.
    Der einzige Grund wäre, dass sie sonst abhauen oder eben "sauer" werden, wie der Psychologe sagt.
    Damit sie das alles nicht werden, müsste ich das dann tun. Also ich finde das ziemlich seltsam.
    w 45
     
  29. Wie lange hast Du gesucht um so ein Interview zu finden?

    Hast Du einfach so lange gesucht, bis Du etwas gefunden hast, welches Deine These stützt, obwohl wir fast alle Dich darauf hinweisen, dass Lobhascherei gerade nicht genderspezifisch ist?

    Nenn uns doch mal den Link.
     
  30. Ob du das Interview nicht richtig verstanden hast oder der Psychologe sich Missverständlich ausgedrückt hat, kann ich natürlich nicht wissen. Aber gehen wir davon aus das es so gesagt wurde, dann halte ich das für totalen Schwachsin. Darüber hinaus könnte ich mir gut vorstellen, wenn man bedenkt was und wer heutzutage alles in Sachen Menschen und Verhaltenslehre offiziel Ratschläge erteilen darf, das der Psychologe selbst auch nicht ganz Fit im Kopf ist. Hier wird ein Pauschalbild erzeugt und als Maßstab festgelegt.
    M.m.n. wollen wir Menschen egal ob Mann oder Frau alle eine Art Wertschätzung. Bewunderung sieht anders auch, aber auch diese Menschen gibt es und brauchen diese wie die Luft zum atmen.
    Das Wort bewunderung bringe ich da eher mit Teenagern in Verbindung, welche ihre Superstars ankreischen.Für mich ist das ein Unterschied. Kleine Geschichte. Als ich vor einigen Jahren das Golfspiel für mich entdeckte habe ich in der Jungsenioren Mannschaft meines Heimatclubs gespielt. Einer meiner Mannschaftskameraden
    wurde von vielen für sein excellentes Spiel "bewundert", und er genoß das Sichtlich. Im Gegensatz zu uns anderen Spielern welche ein paar Schläge weniger gut spielten ,war er in den Augen von vielen Mitgliedern ein Naturtalent. Das war Unsinn. Denn der Junge hätte sich eigentlich auf dem Platz ein Zelt aufstellen können, denn er trainierte jeden Tag mehrere Stunden. Wir anderen hingegen hatten dafür max. 1-2 Woche für zwei -drei Stunden Zeit. Ich bewunderte ihn nie für sein tolles Spiel, denn das war folglich logisch. Aber für seinen Ehrgeiz der beste sein zu wollen und etwas dafür zu tun, um so mehr.
    Ich möchte nicht bewundert werden. Ich möchte so gut es mir möglich ist, sein und freue mich über jede "Ehrliche" Wertschätzung.
    Wenn mir jemand das Kompliment macht und sagt ich hätte sehr geile Schuhe an, dann denke ich, gefällt nicht nur mir, alles richtig gemacht. Eindrücke sammeln anstatt beeindrucken zu wollen.

    m47
     

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