1. Warum seid ihr auf der Suche?

    Dank eines schönen Gedankenaustausches hier bei Elitepartner, bin ich auf diese Frage da oben gekommen.

    Nun könnte ich versuchen, die Frage einfach stehenzulassen, doch ich bin ne Frau *grins* Ich MUSS was dazu sagen.

    Der Hintergrund zu dieser Frage ist folgender:

    Mir wurde gesagt, dass ich klingen würde, als würde ich wollen, dass Interessenten an mir sich in mein Leben einzufügen und ihr eigenes Leben aufzugeben haben. Es klänge, als würde ich mich als Hauptgewinn darstellen.

    Nun, zu meiner Entschuldigung möchte ich sagen, dass ich diese ganzen Spiele nicht kann. Ich kann mich nicht "darstellen"; ich bin so. Und für den Richtigen werd ich wahrscheinlich, zumindest für eine kurze Zeit, der Hauptgewinn sein *lach*

    Also...

    Ich kann ganz klar sagen, dass ich niemanden brauche für mein Leben.

    Es geht mir gut, ich vermisse nichts. Ich habe keinen Mangel. An gar nichts.

    In diesem Zusammenhang kann ich die ebenso an mich gerichtete Frage verstehen, ob ich denn wirklich einen Partner brauche.

    Über "brauchen" hab ich ja gerade schon etwas geschrieben und möchte diese Frage deshalb ändern: Warum bin ich auf der Suche nach einem Partner?

    Schließen sich diese beiden Dinge nicht eigentlich aus? Ich fühle mich (mit all meinen Unzulänglichkeiten) vollkommen - wie kann ich dann auf der Suche nach einem Mann sein?

    Ich glaube, diese Frage lässt sich nicht durch Nachdenken lösen, sondern nur, indem ich im echten Leben mal gucke, was kommt.

    Doch sagt mir, warum IHR einen Partner sucht?

    Bin gespannt.

    Seesturm
     
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  3. Da kann ich dir nicht zustimmen. Du solltest schon wissen, warum und was du suchst. Sonst wirst du immer in der passiven Position sein und unzählige Fragen im Forum stellen: Was will er? Wie meint er das? usw....
    Du bewirbst dich ja auch nicht auf jeden Job..... es kann aber sein, daß du irgendwann feststellst, daß du eigentlich nur aus Konvention suchst, oder weil du es von dir oder deine Umwelt es von dir erwartet, daß du einen Partner hast.
    Vielleicht kommst du aber drauf, daß nichts besser ist als die eigene Freiheit und Unabhängigkeit zu geniessen? So wie ich. Ich suche nicht.
     
  4. Hallo Seesturm,

    ich weiß jetzt nicht, ob solche Antworten wie meine auch erwünscht sind, aber ich antworte trotzdem mal.

    Ich lese und schreibe zwar schon lange in diesem Forum, weil ich das hier wirklich ganz interessant finde (manchmal), habe aber sonst mit EP oder Onlinedating, etc. nichts zu tun und suche auch KEINEN Partner. Nicht nur das, ich möchte auch bewußt allein bleiben, nun, mehrere Jahre nach dem Tod meines Mannes (waren mehr als 20 Jahre zusammen). Aus folgenden Gründen, die Du nennst:

    Ich könnte mich also mit Partner, der irgendwo in meinem Leben rumspukt (in meinen vier Wänden eh auf keinen Fall!). definitiv nur verschlechtern (verbessern in irgendeiner Weise schon mal drei Mal nicht). LG und bin gespannt auf andere Antworten...

    P.S. Habe aber jetzt irgendwie immernoch nicht verstanden, weshalb DU einen Partner suchst... ?
     
  5. .....ich suche nicht, aber meine Tür zu meinem Herzen ist offen....

    Ich möchte geben und teilen, möchte mich erfahren in meiner Liebe zu ihm, dem noch Unbekannten. Möchte lernen, mich weiterentwickeln, möchte mich erfreuen an dem Mann in seiner Andersartigkeit, möchte mit ihm zusammen Neues entdecken, aus ICH und DU ein WIR machen und in diesem WIR unsere Freiheit genießen. Ich möchte meine Hand in seiner fühlen, in Augen schauen, die mich meinen, Umarmung spüren, die uns trägt. Möchte das spüren und geben, was alles zusammenhält...... LIEBE.
     
  6. Also mir geht es genauso.
    Ich brauche nach meiner Ehe und den Kinden nun keinen Mann.
    Und wie @BaumFischFahrrad schreibt, schon gar keinen in den eigenen 4 Wänden - da kann man sich wirklich nur verschlechtern.
    Vor allem als Frau muss man ja MIT Mann auch nicht weniger tun als ohne und ein drittes Kind, das ich bekochen und betüdeln muss, will ich auch nicht. Hatte so einige Exemplare, die sich an mich rankletten wollten, um ihr langweiliges eintöniges Leben aufzupimpen. Die konnten weder kochen noch hatten sie Geld und wohnten jedes WE bei mir und ließen sich bedienen - SUPERNOGO!

    Ich antworte mal konkreter und nicht so allgemein.
    Ich hätte gerne einen Mann, weil die Wochenenden zu zweit mehr Spaß machen und es schön ist, wenn man am WE mal nichts mit Freunden ausmachen muss.
    Weil es schön ist, wenn man liebe Nachrichten geschickt bekommt und abends jemand da ist... also ein Erwachsener Mensch! Zumindest, wenn er ab und zu da ist;-)
    Regelmäßiger Sex ist auch nicht zu verachten und ich finde es schön, morgens zusammen aufzuwachen und zu kuscheln, abends in den Arm genommen zu werden, wenn ich einschlafe.
    Urlaub mit Mann finde ich auch schöner als nur mit den Kids, mit meiner Mutter oder mit Freunden.
    Ich habe jemanden, an den ich denken kann und der mir schon in Gedanken an ihm ein Lächeln entlockt.
    Meine Mutter ist dann nicht mehr so beunruhigt, dass ihre Tochter jetzt Single-MOM ist... findet sie schlimm.
    Naja.... sicher gibts noch mehr Kleinigkeiten...aber ich finde das Leben schöner mit jemandem, den man liebt.
    Ich brauche nur noch einen Mann für die schönen Dinge des Lebens.
    Brauchen tut frau einen Mann nur so um die 30, wenn alle heiraten und man eben auch mal geheiratet haben will und Kinder kriegen will. Außerdem denke ich laut Freunden selber wie ein Mann und verstehe mich deshalb bestens mit Männern.

    Aber es muss eben einer sein, mit dem ich mich besser fühle als ohne ihn. Und den ich irgendwie auch bewundere, weil er so souverän ist und so perfekte Manieren hat, der so ein Touch überlegen wirkt und der etwas kann, was ich nicht kann.
    Ich bin gern alleine, aber nicht immer. Außerdem sind meine Freunde auch fast alle liiert. Ich finds auch schöner, wenn ich ab und zu MIT meinem Liebsten und meinen Freunden ausgehen kann.
     
  7. Ich kann Dir nur sagen, warum ich hier eine Partnerin gesucht habe.
    Weil ich von meiner Umwelt nie richtig gesagt bekommen habe worauf es Frauen ankommt und wie man flirtet.
    Wahrscheinlich habe früher Frauen manchmal versucht mit mir zu flirten oder auf eine Anmache meinerseits gehofft; aber ich hatte es nicht verstanden. Ich wußte auch nicht dass ich ein Nerd war.
    Diesen Teil des des gewöhnlichen Sozialverhaltens hatte ich nie begriffen. Das haben meine Eltern in neiner Erziehung einfach vergeigt, sie dachten wohl das käme automatisch....

    Eine Frau an meiner Seite brauche ich , um das Leben incl.Sexualität besser zu verstehen und so auch auszuleben.

    Erst als ich hier gelesenen habe, was Frauen tatsächlich denken, habe ich meine damals schon lange nicht richtig funktionierende Beziehung beendet, hier ein Profil einegstellt, und mir eine neue Partnerin gesucht.
    Bin damit bis heute ganz zufrieden.
     
  8. Also bei mir ist es einfach so, ich brauche keinen Partner, suche auch nicht, auch tu ich mir diesen "Stress" was eine aktive Suche nunmal ausmacht, nicht an, dieses "da musst Du Dich mal umschauen" find ich ganz grauselig, aber man "muss" sich wohl antun, wenn man jemanden finden will.

    In der Bibel steht: Es ist nicht gut für den Menschen, wenn er alleine bleibt. Dies sehe ich aber nicht in Bezug auf einen Dauerpartner, sondern auf soziale Netzwerke, denn Einsamkeit hat schon "verschroben" machen, sprich Sozialphobien sind ja keine Erfindung.

    Da ich nie Familie und Kids und den ganzen gutbürgerlichen Kram wollte, hatte ich nie Druck jemand zu finden und auch keine biologische Uhr.

    Mein Motto lautet, wenn es was ergibt und alles stimmt wäre es sicherlich positiv und eine Erweitung meines Lebenshorizonts, bleibe ich alleine kann ich auch sehr gut damit leben. Ich habe somit beide Optionen.
     
  9. Ich suche im Moment nicht aktiv. Genieße es im Moment mich mal mit keinem Mann zu beschäftigen und sitze neben Job, Haus und Kindern nicht rum, sondern mache viele schöne Dinge.

    Da zwei sehr lange Beziehungen, irgendwann gescheitert sind, kenne ich traurige, anstrengende Gefühle, die mich belastet haben und von denen ich sehr frei und gut lebe.

    Dennoch bin ich tief im Inneren ein Mensch, der eine gute Partnerschaft mag und liebt. Und auch das habe ich viele Jahre gehabt. Ich mag Zugehörigkeit, Verbindlichkeit und Dinge, die mit Partner einfach schöner sind. Sich ergänzen, füreinander da sein...neben Sex und Spaß.

    Wenn ich irgendwann wieder suche, dann weil in meinem Herzen ein Zimmer frei steht!
     
  10. Jetzt, da ich eine große Liebe erleben darf, weiß ich, warum Menschen auf der Suche sind. Das Gefühl geliebt zu werden und zurückzulieben, gemeinsam zu planen, etwas zu unternehmen (Urlaub, Kultur, Freizeit), kuscheln, küssen, Liebe machen, sich an den Händen halten, Sehnsucht verspüren, vertrauen... all das ist Glück pur. Der Traum davon treibt Menschen an, den passenden Partner zu finden. Während ihn manche finden, finden ihn andere nicht. Aber die Hoffnung bleibt auch dann.
    Mein Glück fand ich übrigens nicht in einem Online Portal, sondern im real life zu einem Zeitpunkt, als ich gar nicht damit rechnete.
     
  11. Guten Abend zusammen,

    die Suche nach einer Partnerin zeigt doch, dass man noch diese Fähigkeit besitzt mit ihr Gefühle zu erleben bzw. zu teilen, das Leben mit seinen Höhen und Tiefen gemeinsam zu meistern, sich gemeinsam zu entwickeln, wenn beide sich noch in diesem Entwicklungsprozess befinden...etc
    Es gibt nicht was Schöneres als das Gefühl zu haben, dass man geliebt wird und eine andere Person an ihn denkt.
     
  12. Die Partnerschaft mit einer Frau ist total schön!

    ...viel schöner, als Single zu sein! Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen mit einer Frau gemacht (in Sinne einer Partnerschaft!). Ich hatte noch nie eine Trennung (im Sinne dieses Forums) und ich kann nur Positives berichten. Es fühlt sich toll an und man hat auch keinen Liebeskummer. Das Gefühl, ein tolles Team zu sein, macht einen groß und mächtig, gegenüber dem Rest der Welt!

    Die negativen Seiten einer Partnerschaft sind peanuts Krams und vollkommen unwichtig im Vergleich zu dem Schönen, was man in einer Partnerschaft erlebt!

    Ich möchte einfach wieder in diese andere Welt, aus der ich schuldlos (auch schuldlos von meiner Frau) verstoßen wurde. So einfach ist das!

    V.m45
     
  13. Besser gemeinsam, statt einsam. (.... meistens)

    Es ist ein besonderes Erlebnis, und ein großes Geschenk, einem erwachsenen Mitmenschen so nahe sein zu dürfen, wie in einer persönlichen, emotionalen Liebes-Beziehung.
    .... genau getroffen !
     
  14. Warum WAR ich auf Suche?
    Nach dem Tod meines Mannes vor zwölf Jahren hatte ich danach nur Pappnasen an der Hand.
    Ich habe nie genau hingesehen. Hauptsache nicht alleine sein.
    Irgendwann hatte ich die Nase voll und habe mich dann auf mich allein konzentriert. Was will ich, was fühle ich.
    Ich muss lernen, mit mir allein klar zu kommen.
    Hat eine ganze Weile gedauert. Drei Jahre Singlezeit haben mir sehr gut getan.
    Ich habe gemerkt, es geht auch ohne Mann ganz prima.
    Trotzdem war da stehts diese Sehnsucht nach Zärtlichkeit.

    Genau so!
    Seit zwei Jahren darf ich mich glücklich schätzen, wieder so einen Partner zu haben.
     
  15. Pia62 hat es in Post #3 ganz wunderbar beschrieben!, ich schließe mich an.
    Es geht bei mir schon lange nicht mehr darum, jemanden/etwas zu brauchen-was ja immer mit "haben wollen" zu tun hat.Mit zunehmender Lebensreife wächst in mir das Gefühl, so viel Wertvolles (Gewachsenes) in mir zu haben, das ich einem geliebten Menschen schenken und mit ihm teilen möchte.
    Ich kann die Aussage der FS, sie würde rein gar nichts vermissen, nicht ganz nachvollziehen.......und glaube ich auch nicht ganz ;-)

    w 45
     
  16. Die Einstellung, die du hast, treffe ich bei den EP Dates recht häufig an.
    Die meisten Frauen sind ambivalent... Will ich überhaupt,... es ist ja ganz nett,... eigentlich wäre er es ja,... aber dann müsste ich mich evtl. irgendwo einlassen oder noch schlimmer zurücknehmen,... ach ist das alles mühsam...

    Wasch mich - aber mach mich nicht nass!

    Ich frage mich dann immer, warum sind sie auf der Suche, warum sind sie angemeldet. Meine Erfahrung bei ihnen geht von Ego pushen lassen bis untervögelt sein...

    Zu zweit ist es einfach schöner, ich könnte jetzt auch amaryllis2015 zitieren:

     
  17. Das kann ich fast 1:1 unterschreiben. Lediglich bei der Vollkommeneit differenziere ich. Ich kenne meine Unzulänglichkeiten und sehe anhand der vielen Kontakte mit anderen Menschen, dass diese damit sehr gut leben können, weil es keine unzumutbaren Verhaltensweisen für meine Umwelt macht. Daher akzeptiere ich meine "Persönlichkeitsmerkmale" und habe auch keinen Wunsch mehr, sie zu ändern. Der Partner müsste passen - ich mache mich nicht mehr passend.

    Ich weiß aus langjähriger Ehe, dass es schöner ist zu zweit, sowohl was die positiven Dinge angeht, wie auch die negativen - die positiven Dinge werden doppelt schönen, die schlechten halb so schlimm, wenn da jemand an meiner Seite ist, mit dem es gut läuft. Ich weiß aber auch, dass eine schlecht laufende Beziehung ein schlechtes Leben macht. daher würde ich mir das sehr genau überlegen.

    Alles, was ich emotional brauche finde ich im Freundes und Familienkreis, Bestätigung im Job - außer Sex.
    Bei Letzterem ist es so, dass mich Männer in der Altersklasse zwischen 55 und 60 (meine Altersklasse) seltenst von Hocker reißen, dass ich mir Sex mit ihnen wünschen würde, d.h. auch diese Triebfeder für eine Partnerschaft greift anfangs nicht.

    Eben weil es mir so gut geht, suche ich schon lange aktiv keinen Partner mehr. Sollte sich zufällig im Leben was ergeben, werde ich mir überlegen, ob ich mich darauf einlassen will.
    Im Moment habe ich diese Option und nehme mit sehr viel Zeit, mir eine Menung dazu zu bilden. Verliert er das Interesse bevor ich mit der meinungsbildung fertig bin, ist es mir egal - ich habe keinen Druck und lasse mir keinen machen.
     
  18. Eure Antworten sind toll, danke.

    Das Problem am Alleinsein (also ohne Lebensgefährten) ist ja, dass man viele Dinge mit sich selbst ausmacht. Gespräche mit FreundInnen sind oft befangen *lach* Und so richtet man es sich in seinem Leben ein mit "ich könnte mir jetzt hier auf meinem Balkon gar keinen Mann vorstellen".

    Doch das, was Tini_HH gesagt hat, trifft es auch bei mir. Danke fürs In Worte fassen.
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  19. Hallo Aufgewachter.

    Die Ambivalenz besteht (bei mir) nicht darin, ob ich will oder nicht.

    Ich möchte, darum hab ich mich hier angemeldet. Ich bin bereit dazu, unser Leben zu teilen. Ich bin bereit dazu, bereichert zu werden und selbst zu bereichern. Ich bin bereit dazu, Freude zu teilen. Ob ich Leid teilen möchte, weiß ich noch nicht. Ich bin mir bewusst, dass das dazugehören darf (und muss) zu einer funktionierenden Partnerschaft, doch meine Erfahrungen haben mich eben viel gelehrt. Und wenn ich Negatives teilen möchte, hab ich wieder das Dilemma, jemanden zu brauchen.

    Das bedeutet für mich, dass ich nicht bereit dazu bin, mich allein damit und mit der Lösung auseinanderzusetzen. Und da ich keine Heilige bin, befürchte ich, dass ich im Leidteilen erhoffe, dass ein anderer mir meine Sorgen oder Probleme löst. Und schwupp sind wir wieder beim Sinn des Wortes "brauchen".
     
  20. Stimmt! Freude teilen ist etwas wunderbares. Aber gebraucht werden ist auch etwas wunderbares.
    Natürlich hast du Recht, wenn du sagst, dass vieles nur in einer funktionierenden Partnerschaft und nicht allein geht. Das setze ich voraus - denn sonst bräuchte ich wirklich keine.
    Wenn es mir allein besser geht, als in einer Partnerschaft lasse ich es sein! Da bin ich ganz bei dir!
    Aber es geht doch schon mit den alltäglichen Kleinigkeiten los, bei denen man sich unterstützen kann. Ob das ganz handwerkliche Dinge sind... oder sich gegenseitig den Buckel einzureiben... oder einfach nur zuhören, wenn der andere ein Problem (oder einfach nur einen miesen Tag) hat... Ich kann mir tausend Situationen vorstellen, in denen ich es genieße gebraucht zu werden, oder es genieße jemanden "brauchen" zu dürfen.
    Letztendlich sind wird dann wieder beim Thema Ausgewogenheit.
    Natürlich sind wir wohl alle schon etwas " angebraucht" ;-) und auch etwas "sensibler"...
    Vielleicht habe ich im Gegensatz zu dir einfach nur noch mehr Hoffnung!
     
  21. Achtung. Sprich nur für dich, nicht für die Kinder. Die beziehst du meiner Meinung nach viel zu sehr ein in deine Vorstellung von Beziehung. Überleg mal, die können einen neuen Mann auch ablehnen.
    Jetzt kommen wir der Sache doch langsam näher ....
    Also doch der Ritter auf dem weißen Ross mit der Problemlösungskapazität für die ganze Familie.... schöne Idealvorstellung, aber kaum im wirklichen Leben zu finden....
    Jedenfalls bin ich neugierig auf deine Erfahrungen im virtuellen Raum...
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  22. Lily, ich habe das Gefühl, dass Du immer wieder Ideen in meine Gedanken hineininterpretierst, die dort nicht vorhanden sind.

    Natürlich teile ich UNSER Leben. Wenn ein neuer Mann an meinem Esstisch sitzt, ist das auch der Tisch meiner Kinder. Wenn ein neuer Mann mein Bad benutzt, ist das auch das Bad meiner Kinder. Wenn ich ein Treffen mit einem Interessierten organisiere, dann auch im Zeitplan meiner Kinder. Wenn wir gemeinsamen Urlaub planen, dann natürlich an die schulfreien Tage meiner Kinder angepasst. Sobald ich zum Beispiel zu jemand Interessiertem sage "Du, heute Abend können wir nicht telefonieren, weil ich noch n Elternabend in der Schule habe", hab ich doch schon das Leben meiner Kinder mit ihm geteilt.

    Du kannst doch nicht ernsthaft annehmen, ich würde eine neue Beziehung aufbauen, ohne mich um die Belange meiner Kinder zu bemühen. Und hier geht es nicht um "den mag ich nicht", sondern um ganz emotionslose Strukturen im Alltag.

    Wenn ich jemanden kennenlerne, der auch Kinder hat, teilt er doch auch sein gesamtes Leben mit mir. Die Kinder bleiben doch nicht außen stehen...

    Kinder sind doch keine Dinge, die man in den Schrank packt, wenn sie stören. Oder Lebewesen, die wegorganisiert werden, nur weil man ihr Leben nicht mit dem Neuen teilen will.

    Hast Du Kinder? Wenn ja, wie machst Du das denn?

    Und zum Ritter auf dem weißen Pferd:

    Ich weiß wirklich nicht, warum Du in meine Worte hineininterpretierst, dass ich "...den Ritter auf dem weißen Ross mit der Problemlösungskapazität für die ganze Familie..." suche. Ich sagte doch ausdrücklich, dass ich genau das NICHT will.

    Entweder interpretierst Du Deine Wünsche in meine Worte hinein und fühlst Dich bestätigt durch das, was vermeintlich zwischen den Zeilen steht.

    Oder ich drücke mich wirklich falsch aus...
     
  23. Ausgewogenheit ist ein feines Wort dafür. Damit kann ich etwas anfangen. Es kann ja nicht nur Geben geben. Auch das Nehmen darf seinen Platz finden. Und so ist es mit den guten und den schlechten, aber auch den völlig neutralen Dingen auch. Alles im Gleichgewicht.

    Danke für diesen Anstupser.

    *haha* Hoffnung? Ich hoffe nicht. Das bedeutet aber nicht, dass ich hoffnungslos im Sinne von traurig oder unglücklich bin. Ich gehe total unvoreingenommen und offen durchs Leben und freu mich auf die Menschen, die mir begegnen. Das Hoffen beginnt erst, wenn es Schwierigkeiten in der Beziehungszeit gibt. Doch Hoffen lähmt auch und ich glaube, dass meine Erlebnisse damit auch tiefgreifend genug waren, damit ich nicht mehr hoffe, sondern glaube und bewege :)
     
  24. Hallo Seesturm,
    bezugnehmend auf Deine Antworten auf #14 und #19..........
    Ich glaube Dir unbesehen, dass Du viele lehrreiche Erfahrungen im Leben gemacht hast, die Dich ausmachen. Dennoch gebe ich Dir den Tipp, das Onlinedating erst mal abzuwarten. Du bist relativ neu dabei. Du siehst vor Deinem geistigen Auge schon den ein-oder anderen *Interessenten* an Eurem Esstisch sitzen ;-). Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass beim Online-Kennenlernen ganz andere Gesetze herrschen. Du wirst merken, dass einige Männer eben NICHT an Deinen Kindern und EUREM Leben interessiert sind- selbst wenn sie selbst Kinder haben, selbst wenn sie in der Kennenlernphase erst mal "familienfreundlich" rüber kommen........der Weg in das Leben Deiner Kinder und Dir ist dann immer noch sehr weit ;-). Oft kommt es gar nicht dazu (zum Kennenlernen/Vorstellen der Kinder), denn viele Männer haben einfach nur Interesse an der attraktiven Frau- da kannst Du noch so oft demonstrieren, dass Deine Kinder dazu gehören. Also halte Deine Kinder tatsächlich erst mal ne Weile raus, das erspart dann eventuell eine Enttäuschung für sie.
    Ich möchte Dir Deinen Enthusiasmus nicht nehmen. Bissel naiv kommst Du im Moment aber schon noch rüber, sorry.

    Viel Glück!

    w 45
     
    • # 23
    • 28.11.2015
    • Ares
    Ich bin mit meinem Leben zufrieden und ändere die Dinge, mit denen ich nicht zufrieden bin auch ohne Frau. Ich kann völlig ohne feste Partnerin leben, ich "brauche" das nicht.
    Ich habe ein schönes Haus, ein gutes Einkommen, ich koche selbst gerne, bekomme meinen Haushalt problemlos auf die Reihe und gestalte mein Leben auch mit Freunden, Reisen und Traumjob so, wie ich mir das vorstelle.
    Eine Partnerin bereichert mein Leben, nimmt Teil an dem, was ich mache und lässt mich teilhaben an dem, was sie macht. Und natürlich gehört dann alle Aspekte einer Liebesbeziehung dazu.

    FS, in Deiner Ausgangsfrage beklagst Du Dich, dass Männer vermuten, sie müssten sich in Dein Leben einfügen.

    Du schreibst, dass Du Dein Leben und das Deiner (vorher nicht erwähnten) Kinder teilen würdest. Der (kinderlose) Mannes muss sich damit Deinem Zeitplan und Leben weitgehend anpassen. Dass Du Deine Kinder "teilst" bedeutet, dass Du zunächst die zeitliche und sonstige Einschränkung für die Kinder teilst. Natürlich können Deine Kinder irgendwann auch "seine" sein, aber meist ist das wohl eher weniger der Fall. Ich bin vorwiegend an einer Partnerin interessiert und nicht daran "Kinder zu bekommen", auch wenn ich Kinder gerne mag und akzeptiere.
    Meine alleinerziehende Partnerin ist mit einem Kind und Job reichlich ausgefüllt. Sie kann eben nicht spontan abends essen gehen, erst recht nicht verreisen. Schon ein gemütlicher Abend bei Dir zu Hause wird bei Dir durch Deine Kinder bestimmt. Gemeinsam zum Sport? Einer muss auf die Kinder aufpassen. Ganz zu schweigen davon, dass der gemütliche Abend bei ihm zuhause zumindest spontan gar nicht möglich ist. Zusammenziehen? Die Lage der Wohnung und ihre Ausstattung wird wesentlich durch die Kinder geprägt (z. B. Schulweg, Freunde). Und das geht so weiter, von engen Zeitplänen beim Urlaub (der ja vermutlich auch noch mit dem Kindsvater abgesprochen werden muss), Einschränkungen bei den Urlaubszielen und höheren Kosten durch Ferienzeiten.
    Das Bad teilen? Was für ein großzügiges Angebot...

    Bei mir funktioniert das bisher gut, weil meine Partnerin mir die Freiheit lässt, eben auch mal alleine in Urlaub zu fliegen oder übers Wochenende Skifahren zu gehen. Für eine enge Beziehung mit "Familienleben" unter Verlust all meiner Freiheiten würde ich mein Singleleben nicht aufgeben. Warum auch?

    Dass Du Dich da wunderst, wenn Männer meinen, sie müssten sich Dir anpassen, finde ich fast schon naiv.
     
  25. Rein sachlich tlw. zutreffend, aber von Anderen übertrieben interpretiert.

    Eine Frau mit (kleinen) Kindern hat wegen ihrer Kinder gewisse Einschränkungen, wie jede Familie. Ein neuer Partner betrifft tlw. auch diese Einschränkungen z.B. Freizeit- und Urlaubsplanung. Dafür bekommt er die Kinder gleich mit dazu. Er muß also ein Familienmensch sein, und Kinder mögen. Es gibt auch Männer, die gerne in sowas einsteigen, um sofort eine Familie zu haben. Mit all ihren Nach- aber auch Vorteilen.

    Aber man muß wegen Kinder sein eigenes Leben nicht total aufgeben sondern ist eine Sache der Organisation. Auch als Paar mit Kindern kann man sich eigene Freiräume schaffen. Wenn man will, und in einer Partnerschaft zulässt.

    Die Vorstellungen der FS @Seesturm halte ich für eine alleinerz. Frau mit Kindern für normal. Die Kritik hier an ihr halte ich für falsch aufgrund Fehlinterpretation.

    Auch und gerade AE-Mütter wären froh, einen Partner zu haben.
    Um auch psychisch und sachlich entlastet zu werden. Wie das jede Frau mit Kindern von ihrem Partner erwarten kann.

    Kinder sind Kinder. Da ist es egal, von wem die Kinder sind. In einer neuen Partnerschaft sind es nicht "deine Kinder" sondern "unsere Kinder" Wer die Mehrarbeit und Nachteile durch die Kinder nicht mittragen will, der muß sich eine kinderlose Frau suchen.
    (m,53 - bereits Beziehung mit AE-Mutter gehabt)
     
    • # 25
    • 29.11.2015
    • Ares
    Völlig richtig. Die FS schreibt, sie braucht keinen Partner. Sie schreibt auch, dass sie bereit sei, ihr Leben zu teilen, aber es klingt eher danach, dass der Mann froh sein müsste, wenn sie es tut und dass sie auch nicht bereit ist, alles zu teilen. Die Lebensumstände einer AE sind nichts, was bei einem potentiellen Partner Begeisterungsstürme auslöst, denn sie bedeuten größtenteils Einschränkungen. Die nehme ich in Kauf, wenn mich die Frau begeistert, auch, wenn ich mit den Kindern gut klarkomme. Selbstverständlich trage ich dann die "Last" der Kinder auch mit, natürlich erspare ich mir das, wenn ich keine Kinder mag.

    Bezogen auf die Ausgangsfrage: wahrscheinlich suchen viele im fortgeschrittenen Alter nicht mehr "dringend" einen Partner oder eine Partnerin. Viele haben ihr Leben so eingerichtet, dass es auch ohne bestens funktioniert.
    Die eigentliche Frage ist doch nicht, warum brauche ich einen Partner, sondern, damit zusammenhängend, was erhoffe ich mir von einer Beziehung, was ist der Mehrwert? Was bin ich bereit zu geben, auch, was bin ich bereit zu nehmen?
     
  26. Bernd, ich danke Dir, dass Du den Fehlinterpretationen keinen Raum gibst.

    Ich bin nicht naiv, sondern verdammt realistisch.

    Habe ich an irgendeiner Stelle gesagt, dass ich einen neuen Mann in mein Leben einsaugen will, so dass er seines Lebens völlig entledigt wird?

    Ich fasse es nicht, wie Worte und Ansichten in meinen Zeilen gelesen werden, die so gar nichts mit dem zu tun haben, was ich sagte oder denke.

    Was wäre denn bloß los, wenn ich gesagt hätte "Ich würd unser Leben schon gern teilen, allerdings ist es mir am liebsten, wenn er seine Wohnung behält und wir nicht zusammenziehen"?

    Vielleicht wäre es gut, wenn ihr, die ihr versucht, meine Worte zu interpretieren, einfach herausfiltert, was daran euer eigener Wunsch oder eure eigenen (negativen) Erfahrungen sind.

    Und wenn ihr nicht versucht, mir mein Leben anders zu reden, sondern meine Ausgangsfrage beantwortet. Daran bin ich nämlich immer noch interessiert.

    Und zum Frühstückstisch - die Männer, die ich in den vielen letzten Jahren (online) kennengelernt habe, saßen ziemlich schnell an ebenjenem. Jeder so, wie es ihm/ ihr beliebt, oder?
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
    • # 27
    • 29.11.2015
    • Ares
    Das hat ja auch niemand geschrieben. Aber natürlich bist Du als AE ziemlich eingeschränkt und damit muss sich ein Mann Dir ziemlich stark anpassen. Das wirst Du realistisch sehen, wenn Du es hier auch vielleicht nicht so klar schreibst. Zumindest hast Du das mit den Kindern erst in Beitrag 20 geschrieben, wenn ich es richtig gesehen habe. Und damit ist es eben einfach so, dass Du eingeschränkt bist. Völlig wertungsfrei.
     
  27. Hallo Seesturm,
    da Du nicht nur die eine Frage (Warum seid Ihr auf der Suche?), sondern noch etliche persönliche Gedanken in den Raum gestellt hast, ist es doch vorhersehbar, dass da so einiges hinein interpretiert wird. Bist Du nun an einem Gedankenaustausch interessiert, oder nur an der Beantwortung der Ausgangsfrage? Du gibst teilweise ganz offensiv Deine Einstellungen preis und reagierst nun etwas fassungslos darauf, dass der ein-oder andere Forist Dich anders wahrnimmt, als Du Dich selbst? Dann möchtest Du auf einmal wieder, dass man sich nur auf die Ausgangsfrage bezieht. Und erinnerst daran, man möge herausfiltern, was mit einem selbst und den eigenen Erfahrungen zu tun hat. Einen ganz schön belehrenden Stil legst Du da an den Tag. Filtere doch einfach selbst heraus, dann kannst Du ganz gelassen mit Kommentaren umgehen, die in Deinen Augen etwas in Dich hinein projizieren. Das ist übrigens ein ganz "normales" Phänomen-auch Du interpretierst im Gegenzug planlos in manchen Post etwas hinein ;-)
    Weniger ist oft mehr.

    w 45
     
  28. Ich bin auf der Suche (nicht online; z.Zt. gar nicht aktiv, aber innerlich auf jeden Fall - Sehnsucht ist da), weil ...

    ...Ich gerne einmal erleben will, wie "Liebe" - dieses Gefühl, von dem soviel geredet, geschrieben, gesungen wird - sich anfühlt.

    Ver-liebt war ich schon mehrfach, aber leider wurden meine Gefühle bisher nie erwidert. Ich hoffe, dass ich irgendwann im Leben mal die Erfahrung beidseitiger Verliebtheit machen darf - das muss ein berauschendes, beflügelndes Gefühl sein; mit nichts vergleichbar, was ich bisher erlebt habe.

    Vor allem wäre es großartig, mal mit einem Mann, in den ich verliebt bin, richtig viel Zeit zu verbringen. Verliebt zu sein und das Objekt der Begierde um sich zu haben; ansehen zu können, sprechen zu hören, riechen zu können ... einfach die Gegenwart der begehrten Person genießen zu dürfen ... was gibt es Schöneres! Die Gegenwart einer Person, in die man verliebt ist, verwandelt die banalsten Alltagssituationen in unvergessliche Momente. Wenn man mit demjenigen dann nicht nur banale Alltagssituationen erlebt, sondern sich küsst, Sex hat, miteinander einschläft ... das muss unvergleichlich schön sein. Einseitige Verliebtheit kann schon sehr beglücken... aber man sieht den Anderen so selten, wenn man keine Beziehung führt. Man bleibt immer hungrig, darf ihn nicht berühren, muss die Gefühle im Zaum halten, die man so gern ausleben und zeigen würde. Und nicht gespiegelt zu werden; keine Bedeutung zu haben für den Anderen, der einem die ganze Welt bedeutet - das verletzt.

    Zwar ist Verliebtheit nichts für die Ewigkeit und sicher ist es schmerzlich, wenn sie geht - doch vielleicht kann man von der Erinnerung an solche Momente zehren. Und es gibt ja wohl die vage Möglichkeit, dass aus Verliebtheit Liebe wird - ein Gefühl, dass ich noch nicht kenne, aber gerne kennenlernen würde. Wobei mir die Liebe auch ein wenig Angst macht. Wenn es stimmt, was ich glaube - dass ich nämlich schon einmal erste zarte Andeutungen; Vorahnungen von Liebe gespürt habe - dann ist Liebe ein Gefühl, das einem viel Kraft abverlangt. Die Kraft, mit einem anderen mit-zu-fühlen; seine Ängste, Hoffnungen, Verletzungen zu spüren und mitzutragen. Ich weiß nicht, ob ich diese Kraft habe.
     

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