1. Warum melden sich Freunde nicht oder scheinen sich mit der Zeit abzuwenden?

    Ich pflege meine Kontakte und langjährigen Freundschaften, weil wir nicht in unmittelbarer Nähe wohnen. Dennoch passiert es immer wieder, dass dies eine Einbahnstraße aus meiner Richtung zu sein scheint. Wenn ich mich melde, ob telefonisch, per mail oder sms, freuen sie sich, wenn wir uns verabreden ist alles gut. Doch Eigeninitiative ihrerseits ist nichts zu erkennen. Soll ich es genau so machen - dann gibt es keine Freundschaften mehr. Pendle zwischen ratlos und frustriert. w/43
     
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    • # 1
    • 19.04.2011
    • Gast
    Liebe FS, nein, Du sollst es nicht genauso machen. Wichtig ist doch, dass die Kontakte bestehen bleiben. Das da der Eine aktiver ist als der Andere, ist nun einmal so. Du hast ja auch gesehen, dass sich die Anderen darüber freuen. Sicher sind sie Dir auch dankbar dafür, dass Du Dich um die Kontakte kümmerst.

    Also, versuche, nicht aufzurechnen. Wichtig ist, die Kontakte aufrecht zu erhalten. Du kannst das, also mache es weiter. Zum nutzen von Euch allen !
     
    • # 2
    • 20.04.2011
    • Gast
    Das geht mir auch so. Meistens liegt der Grund darin, dass die jeweiligen "anderen" in einer Partnerschaft leben und ich unfreiwillig nicht. Während wir früher dieselben Interessen hatten, fühlen sich Gebundene im Gegensatz zu mir schlichtweg nicht einsam und organisieren nichts fürs Wochenende oder für Feiertage. Im Gegenteil: Sie sind mit ihrem Leben zufrieden und bleiben gern ohne Programm zu Hause, da es sie nicht mehr nach draußen drängt, um jemanden kennen zu lernen.

    Bin genauso frustriert wie du :(
     
    • # 3
    • 20.04.2011
    • Gast
    @2 bei mir ist es genau anders herum: ich bin in einer Partnerschaft und bis auf eine Freundin, sind alle anderen Single. Vielleicht haben sie auch einfach ein Problem, dass ich glücklich bin und sie eben noch immer nicht ihr Glück gefunden haben?!
     
    • # 4
    • 20.04.2011
    • Gast
    Halte den Kontakt und verabrede dich weiter, ohne dich über die Initiative deiner Freunde Gedanken zu machen. Manche Menschen sind sehr eingespannt in ihrem Leben und dankbar, wenn der Freund/die Freundin sich immer wieder meldet. Gerade, wenn kleine Kinder da sind, sollte man Nachsicht walten lassen. Bei einigen meiner Freunde, die in dieser Situation sind, hat sich das ähnlich entwickelt. Da, wo die Kinder dann größer werden, ändert es sich wieder, solange Du immer Kontakt dazwischen hattest. Mach auch nicht den Fehler, die Gedanken zu machen, wie oft sich jemand bei dir meldet. Damit machst Du dir nur selber Probleme. Wenn es deine Freunde sind, dann schätzen sie dich.

    Suche dir daneben noch ein paar Single-Freunde, mit denen Du alternativ etwas unternehmen kannst. Nicht alle Menschen leben in einer Familie und es werden immer mehr.
     
    • # 5
    • 20.04.2011
    • Gast
    Hier FS: Ich bin AE mit LG, zeitlich durch den Job viel eingespannt und oft unterwegs, auch aufgrund meiner Partnerschaft und schaffe es trotzdem, meine Kontakte zu pflegen. Meine Freundinnen sind teils AE, größtenteils jedoch Singles, ok, auch im Job eingespannt - wobei ich nicht das Gefühl habe, dass sie mir mein privates Glück neiden, sonst würden sie sich ja nicht freuen, wenn ich mich, trotz meiner wenigen Zeit melde. Wenn man das schon über Jahre so praktiziert, kommt man irgendwann an den Punkt "müde" zu sein.
     
    • # 6
    • 20.04.2011
    • Gast
    Hallo Fs,
    ich habe bei Deiner Zusatzinformation - Beitrag N.r 5 das Gefühl, den könnte ich geschrieben haben. Ich war auch jahrelang in dieser Position - immer ich habe mich - obwohl ich Beruf, Kind, Ehrenamt hatte um meine Freunde gekümmert und sie waren begeistert und haben kein gleiches Engagement eingebracht.
    Ich war sauer.
    Ich bin aus der Opferrolle rausgegangen - ich kümmere mich weiterhin um meine ehemaligen Freunde, bezeichne sie jetzt aber als Bekannte. Ich reduziere meine Kreativität/meinen Einsatz bei einzelnen Personen und suche mir mehrere Personen. Und ich geniesse die Macht die ich habe - ich wähle aus mit wem ich abends telefonieren. Ich suche auch neue Bekannte - wenn das in meinem Alter ungewöhnlich ist - ok - aber ich finde sie.Und damit hat sich mein ganzes Lebensgefühl verändert.
    Freunde definier ich jetzt als Personen, bei denen Gegenseitigkeit besteht. Ich habe viele Bekannte - das ist übrigens manchmal nützlich wenn man fachliche Informationen / kleine Tipps braucht - und pflege auch meinen Bekanntenkreis - aber ehe ich jemand als Freund bezeichne müssen wir schon ein Pfund Salz miteinander geteilt haben. (russisches Sprichwort)
    Mach den Schritt raus aus der Opferrolle, behalt Dein Verhalten bei !
     
    • # 7
    • 20.04.2011
    • Gast
    Ich kann Deinen Frust über das ständige "ankurbeln" von Freundschaften gut verstehen. Jahrelang habe ich es auch so gehalten und mich immer sehr um meine Freunde bemüht, musste aber feststellen, daß sich Bedürfnisse in Freundschaften ändern....

    Wahrscheinlich kommen einfach mehrere Dinge zeitlich zusammen- je nach familiärer und beruflicher Belastung haben Freunde unterschiedlich viel Zeit. Ich denke, das liegt daran, daß man in Deinem Alter etwas ruhiger wird und viele tatsächlich nichts mehr unternehmen wollen. Da ist kochen am Abend schon das Highlight des Tages. Leider.

    Überlege Dir, bei wem sich ein Engagement lohnt. Ich habe mich bei denen, die zeitlich sehr eingespannt waren weiterhin viel gemeldet. Bei Freunden, wo sich das "Einbahnstraßengefühl" entwickelt hat, habe ich den Kontakt eingestellt oder ganz klar gesagt, daß ich die Kontakte nicht immer anschieben möchte- bei manchen hat es sich daraufhin geändert, andere schafften es nicht, mal aktiv zu werden. Das sind nun eben keine Freunde mehr, sondern nur noch Bekannte.

    Es ist einfach für jeden nur möglich einen gewissen Freundeskreis zu erhalten und wenn die Interessen nicht mehr übereinstimmen ( aus welchen Gründen auch immer) muß man sich eben für einige Zeit zurückziehen.

    Du wirst sehen, die echten Freunde machen sich die Mühe, sich bei Dir zu melden!
    Veil Glück!
     
    • # 8
    • 20.04.2011
    • Gast
    Finde mich in den Postings hier wieder: Auch bei mir sind aus 'guten Freunden' inzwischen 'nette Bekannte' geworden, nachdem ich z. T. über lange Zeiträume das Gefühl bekam, dass die Initiative überwiegend von mir ausging. Nun bin ich konkret einen Schritt weiter gegangen: Habe Freundschaften auch 'gekündigt' (wie man so sagt) - dies auch ausführlich begründet. Für mich bedeutet eine Freundschaft schon mehr, als mal ein bisschen zusammen abfeiern... Glaube, dass ich damit einige zum Nachdenken angereget habe. Beziehungen werden ja meist 'offiziell' beendet, bei einer Freundschaft tun sich viele schwer - habe gemerkt, dass eine klare Ansage diesbzgl. ganz schön wachrütteln kann! Dies auch unter Einbezug sich ändernder Lebensumstände (Kinder, Job), Lebenspläne und Träume, welche viele in meinem Alter oft nicht mehr haben - eben eingerichtet in ihrer 'Komfortzone', bei der Neugierde, Begeisterung, eine kleine Portion Mut schlichtweg auf der Strecke bleiben.

    Bei allen alltäglichen Verpflichtungen, die JEDER von uns auf seine Art hat, bringe ich inzwischen nur noch wenig Verständnis für unbeantwortete mails, sms und mehrmals abgesagte, zuvor vereinbarte Treffen auf. Ich zeige Freunden und Bekannten meine Wertschätzung, Engagement, ich höre zu, wenn es jemandem dreckig geht usw. und bekomme z. T. nur wenig zurück.

    Seit einigen Monaten merke ich aber: Eine Tür schließt sich, eine andere wird geöffnet. Ich gehe aktiv auf die Suche, werde geschätzt für meine offene, humorvolle Art, werde so angenommen wie ich eben bin, ohne mich verbiegen zu müssen. Das tut einfach gut, auch wenn die Suche oft anstrengend ist - von nix kommt eben nix. Aufgrund sehr persönlicher Erfahrungen mit Sterben und Tod (in meinem nahen Umfeld) habe ich mich verändert: Ich warte nicht mehr auf irgendwen oder -etwas - ich lebe heute! w44
     
    • # 9
    • 20.04.2011
    • Gast
    Ich, w/37, Single, kinderlos bin auch sehr frustriert und ent-täuscht von den sog. Freunden und Bekannten. Ich habe ja Verständnis für solche, die in Beziehungen leben, ihrer Arbeit nachgehen müssen und dann nur wochenends Zeit für Kinder und Familie, Haus und Garten haben. Es gibt aber Paare, die kinderlos sind und keinen Garten zu pflegen haben. Dann gibt es die Singles, die keinerlei Verpflichtungen haben und alle Zeit der Welt und viel Geld übrig haben. Dann gibt es die Rentner/Pensionäre, die noch mehr Zeit übrig haben und sich sogar langweilen. Bei allen bin immer ICH diejenige, die mehr oder überhaupt GIBT in Form von: Mails, Anrufen, Einladungen, Hinfahren, Nachfragen, Interesse bekunden, Hilfe anbieten, zuhören, Probleme anhören, Ratschläge geben. Alle nehmen gerne an, aber im Gegenzug kommt von ihnen rein gar nichts, so dass ich mich entweder ausgenutzt fühle bzw. mir bedürftig (nach Kontakt, Aufmerksamkeit) vorkomme.
     
    • # 10
    • 20.04.2011
    • Gast
    nochmal #9
    Bei den Männern ist es so, dass sie sich von mir abwenden (einfach Kontaktabbruch), wenn sie merken, dass ich mich höchstens auf eine platonische Freundschaft einlasse. Unterm Strich muss ich sagen, dass ich keine echten Freunde habe. Das ist sehr traurig, denn ich weiß, dass die Menschen mich dafür schätzen, dass ich liebenswürdig, ehrlich, warmherzig, offen, freundlich, höflich, zuvorkommend, empathisch, hilfsbereit, gutmütig, treu bin. Manchmal habe ich das Gefühl, dass diese guten Seiten den Menschen ANGST macht, weil man sich ja so nicht zeigen sollte. Man muss heutzutage einfach nur "funktionieren" und sich der breiten, oberflächlichen, "verrohten" Masse anpassen, die nach dem Motto "Zeit ist Geld" lebt. Ich vermisse so viele menschliche Werte schon auf der Freundschaftsebene, dass ich es mir kaum noch vorstellen kann, einen passenden Partner zu finden, der ähnlich denkt und lebt wie ich. Es strotzt alles nur noch so vor Egoismus und emotionalem Geiz.
     
    • # 11
    • 20.04.2011
    • Gast
    Hier FS: Es tut gut zu sehen, dass ich mit meinem Frust bzw. meiner Ratlosigkeit nicht alleine bin.
    @8 über das offizielle Beenden inkl. Ankündigung habe ich auch schon nachgedacht - vielleicht mache ich das auch demnächst. Ich frage mich jedoch, wie findet man so schnell wieder neue, andere Bekannte/Freunde? Wie gesagt, ich bin viel unterwegs und kann nicht wie früher in Vereinen wöchentlich präsent sein und dazu noch am WE aktiv. Zudem habe ich nach 30 Jahren Vereinmeierei die "Faxen dicke", um es mal so salopp ausdrücken zu dürfen. Denn auch da sind es immer die gleichen, die arbeiten und sich engagieren, andere konsumieren nur und Dank gibt es auch mehr als selten. Diese Zeit nutze ich jetzt für mich.
     
  3. Ich bin ehrlich gesagt nicht bereit über Jahre eine einseitige Beziehung zu pflegen. Natürlich ist möglicher Weise immer einer der aktivere aber keinerlei Kontaktaufnahme des Gegenüber mache ich nicht ewig. Da ist bei mir dann auch irgendwann das Interesse vorbei mich zu melden und wenndas passiert, dann schläft der Kontakt halt ein. Nur weil der Andere sich freut wenn man sich meldet, dass ist doch keine beidseitige Freundschaft. Also ich finde es absurd Leuten hinterher zu laufen die meinen sie haben es nicht nötig sich überhaupt zu kümmern.
     
    • # 13
    • 20.04.2011
    • Gast
    #9 @ FS:
    "Ich frage mich jedoch, wie findet man so schnell wieder neue, andere Bekannte/Freunde?"
    Genau das ist das Problem. Ich versteife mich nicht auf die Partnersuche, sondern will einfach nur meinen Bekanntenkreis erweitern. Aber selbst das scheint unmöglich zu sein heutzutage. Oder ist es ab einem gewissen Alter nicht mehr möglich, das man normales Interesse (also jenseits von Sex, Affäre und ONS) aneinander zeigt? Selbst Geschlechtsgenossinnen lerne ich nicht kennen. Es herrscht irgendwie Ellenbogenmentalität. Wenn ich das Geschehen im Fitnessstudio beobachte, dann kommen die Männer untereinander unverfangener ins Gespräch und Frauen gar nicht. Auf der Straße wurde man vor 20 Jahren im Vorbeigehen noch von wildfremden Menschen mit einem "Guten Tag" begrüßt, heutzutage darf man sich schon glücklich schätzen, wenn die Nachbarn einen anschauen und grüßen, wenn auch nur zwanghaft und ohne ein Lächeln.
     
    • # 14
    • 23.04.2011
    • Gast
    Also wenn Du Kinder und einen Lebensgefährten hast, dann brauchst Du doch gar keine Freunde. Da würde ich gerade den Singles unter deinen Bekannten sofort einen Fußtritt geben und den Kontakt keinesfalls mehr aufrecht erhalten. Du hast eine Familie und einen Partner, das ist viel mehr wert als der Kontakt zu irgendwelchen verqueren Singles die es noch nicht mal für nötig erachten einen Kontakt aufrecht zu erhalten. Ich hatte auch mal so eine 'Freundin': ewig frustrierter und gestörter Single - zum Ausheulen war ich schon recht aber von ihr aus wurde der Kontakt auch nie aufrecht erhalten. Nachdem ich aber schon siet 5 Jahren verheiratet bin habe ich diese komische Single-Frau sofort aus meinem Bekanntenkreis gestrichen und konzentriere mich nur noch voll auf meine Familie und andere befreundete Ehepaare.
     
    • # 15
    • 24.04.2011
    • Gast
    Also ich hatte das auch mal vor ein paar Jahren.
    Da hatte ich einer Freundin auch immer zum Geburtstag gratuliert, die hat sich immer schön gefreut über den Anruf, aber im Gegenzug kam NIE etwas.
    So habe ich dann auch irgendwann den Kontkt einschlafen lassen.
    Es ist echt traurig, dass diese Leute sich selbst dann nicht wundern oder mal die Mühe geben, dann den Kontakt wieder aufzunehmen!!!
     
    • # 16
    • 24.04.2011
    • Gast
    Liebe FS:

    Meine Theorie:

    80% der Menschen sind negative Menschen. Das sind die, die nur nehmen, aber nichts geben.

    20%, der Rest, sind gute Menschen, denen eine ausgwogene Beziehung in jeder Form wichtig ist. Diese Menschen gibt es also viel seltener und je älter man wird, desto schwieriger wird es einen vernünftigen, emotional reifen, Freundeskreis zu finden.

    Ich weis aber, dass es von uns viele geben muss. Vielleicht sollte man einen Verein gründen, wo sich solche Suchende, wie du und ich, hinwenden können :).

    w 47
     
    • # 17
    • 14.01.2012
    • Gast
    Wohnst du auf dem Land?

    dann hätte ich da auch meine Theorie:

    Die Entfernung von einer Stadt zu einem Dorf ist subjektiv immer größer, als die Entfernung vom Dorf in die Stadt. Zumindest bilde ich mir ein, dass es bei mir daran liegt. Wie sonst könnte es sein, dass meine Einladungen nicht wahrgenommen werden, aber wenn ich mich dann doch nicht mehr rühre irgendwann in die Stadt eingeladen werde. Das Ergebnis ist dann immer das, dass eben doch ich derjenige bin, der sich ins Auto setzt, obwohl meine Freunde auch eines besitzen.
     
    • # 18
    • 15.01.2012
    • Gast
    @17 also ich würde sehr gerne ein fahrt zu meiner freundin aufs land machen. sie wohnt dort in einem großen haus. aber da kommt nichts ..keine einladung zum gemeinsamen frühstücken (gerne würde ich sogar alles mitbringen!).

    und allgemein zum thema:
    ich kenne erfahrungsgemäß ebenfalls, was hier im thread beschrieben wurde. meinerseits viel aktivität, welche ignoriert wird, bzw. entgegen genommen wird, wenn ich EINLADE ..zum kino, etc.
    es gibt keine gemeinsamen spieleabende mehr..nichts..

    es ist wohl wirklich die "komfortzone", wie hier so schön genannt wurde.
    die leute sind viel zu bequem geworden für irgendetwas.
    soziales zusammensein beschränkt sich nur noch auf verwandschaft, funktionale freundschaften, television oder die sozialen netzwerke im internet.
     
    • # 19
    • 15.01.2012
    • Gast
    @16 Nehmende und gebende Menschen? Den Esoterikern sein gesagt, dass sich Menschen ändern - in ihren Ansichten, Lebensverhältnissen beruflich wie privat. Mit einigen Studienfreunden kann ich nur noch Erinnerungen austauschen - mein heutiger Lebensstil ist ihnen fremd oder umgekehrt, mit meinen Partnerinnen können sie nichts anfangen oder umgekehrt, manch einer ist überzeugter Häuslebauer, der andere Arbeitstier, der nächste Lebemann, arbeitslos oder schwer krank - das hat nichts mit geben und nehmen zu tun, sondern mit unterschiedlichen Lebenswegen die einfach keine Gemeinsamkeiten mehr haben. Manchmal kommen die Leute im Rentenalter wieder zusammen, weil sich da die Lebensverhältnisse wieder angleichen. Mit negativen oder positiven Charaktären hat das nichts zu tun!
     
    • # 20
    • 09.04.2012
    • Gast
    Freundschaften müssen beidseitig gepflegt werden. Es frustriert einfach, Leuten hinterherzurennen. Das gilt besonders und vor allem für das andere Geschlecht. Wenn er oder sie immer hinterherläuft, aber immer das Gefühl hat, der andere will sich gar nicht melden, bringt das nichts . Schlimmer noch, wenn jemand in jemand anderen verliebt ist, der oder die andere aber kein Interesse hat. Dann bleibt alles einseitig.
    Zum Thema Freunde sei gesagt, dass zur Freundschaft immer zwei gehören. Es bringt gar nichts, immer den ersten Schritt zu gehen.
    Ich bin dagegen, mit den Leuten ganz zu brechen. Da müsste schon viel zusammenkommen. Man sollte locker Kontakt halten und immer weiter nach neuen Freunden suchen. Wichtig ist, dass man sich auch allein gut beschäftigen kann. Aber manchmal braucht man jemand zur Ansprache, zum Austausch. Ich finde, dass es in Deutschland teils schwierig ist, sich Freundschaften aufzubauen. Das hat aber vielleicht etwas gutes, es ist schwieriger sie aufzubauen, aber sie halten länger.
     
    • # 21
    • 09.04.2012
    • Gast
    Ich habe diese Erfahrung schon mehrmals gemacht und finde nicht, dass es mit dem Beziehungsstatus zusammenhängt. Es gibt auch vergebene Menschen, die sich sehr wohl um Kontakte bemühen, ebenso wie manche Singles zu bequem sind um sich zu melden.

    Ich kann nur allen Enttäuschten raten, sich von Anfang an ein wenig mit dem Engagement zurückzuhalten. Wenn jemand sehr aktiv ist und sich stark engagiert, nehmen andere Personen das oft für selbstverständlich und machen wenig bis gar nichts, um den Kontakt zu pflegen. Und die aktive, engagierte Person ist dann sehr enttäuscht, fühlt sich ausgenutzt und muss sich von allen Seiten anhören, dass sie zu hohe Erwartungen an ihr Umfeld hat.
     
    • # 22
    • 15.11.2012
    • Gast
    Das kommt mir alles so bekannt vor. Ich bin jetzt 40, alleinerziehend mit 2 Kindern, voll berufstätig und habe einen absoluten Cut in meinem Leben gemacht. Ehrlich gesagt, habe ich gar keine Freunde mehr. Ständig lernen sich Leute über mich kennen und die sind dann befreundet. Ich passe einfach nirgendwo rein. Ich habe auch sehr wenig Zeit, aber ich bin trotzdem immer bereit gewesen zu geben. Die meisten Menschen sind einfach total unorganisiert. Ich habe mit den Jahren festegestellt, dass die sog. Freunde alles Opportunisten sind, alle nehmen nur und keiner gibt. Damit ist jetzt Schluss, ich habe mir einen neuen Sport gesucht und lerne auch neue Menschen kennen. Mein Problem ist vllt, dass ich zu ehrlich bin. Die Wahrheit wollen die meisten Leute nicht hören. Ich brauche keine oberflächlichen Menschen mehr, die nur ihren Seelenmüll bei mir abladen und nicht einmal fragen, wie es mir geht. Und der Spruch: "Ein wahrer Freund ist einer, der kommt, wenn der Rest der Welt geht." stimmt. Nur leider ist keiner davon übrig geblieben....
     
    • # 23
    • 15.11.2012
    • Gast
    Entschuldigt die harten Worte, aber ich lese zwischen den Zeilen hier bei der FS und den anderen "gebenden" Menschen ganz klar eine Forderung: "Ich gebe (melde mich, ruf dich an, usw.), also gib mir gefälligst die Anerkennung für meine Leistung die ich hier erbringe unsere Freundschaft zu pflegen und verhalte dich so wie ich will".
    Damit verkehrt sich das vermeintlich altruistische Geben in einen Anspruch. Was doppelt fies ist denn das ist ja dann total doppelbödig und nicht mehr zu hinterfragen. Sorry - so funktioniert Freundschaft nicht.
     
    • # 24
    • 16.11.2012
    • Gast
    Ja, so könnte man das Problem auch sehen, aber das ist für mich der falsche Ansatz. Der Andere pflegt ja auch die Freundschaft, aber nur, weil eine/r immer einseitig die Initiative ergreift. Das geht auf die Dauer nicht gut. Es muss eine gute Balance zwischen Geben und Nehmen sein. Das macht eine Freundschaft aus. Es sei denn, der eine ist krank oder sonstwie verhindert, wofür er/sie nichts kann.

    w
     
    • # 25
    • 16.11.2012
    • Gast
    Wie lange wartest du denn zwischen dem Melden? Ich habe auch gut und gerne mal ein halbes Jahr lang kein Kontakt zu Freunden, weil man eben anderes zu tun hat, mal abschalten will, sich abkapseln will, neue Energie tanken will, beruflich weg muss, sich ein Haus in Spanien baut, oder weiß der Geier was ect. ect. ect. Ich finde das nicht schlimm. Danach hat man sich auch wieder reichlich zu erzählen.
    Hier schwant mir eher wieder: Frauen ab 40 sind allgemein sehr kompliziert, anhänglich und stressig und können sich nicht lange mit sich alleine beschäftigen. Also zieht man Frauen unter 30 vor.
     
    • # 26
    • 17.11.2012
    • Gast
    Mir schwant eher, dass ein Mann zu sehr schnell verallgemeinerd, obwohl da unlogisch ist, weil er nicht alle Frauen über 40zig kenne kann. Solche Männe können wenig differenzieren und scheinen ein Nähe-Distanz-Problem zu haben. Kluge und reife Männer wählen sich meistens Frauen in ihrem Alter.

    w
     
    • # 27
    • 17.11.2012
    • Gast
    Also ich habe es gerade auch selbst mal wieder erlebt. Hatte mich mit einer langjährigen guten Freundin für heute abend verabredet. Wir sehen uns sehr selten, da sie mit ihrem Freund zusammenlebt und in den letzten Jahren sehr häuslich geworden ist. Ich bin seit einiger Zeit wieder Single und möchte natürlich nicht jedes Wochenende alleine zuhause sitzen. Jedenfalls hat sie sich gerade gemeldet und mir gesagt, dass sie so müde ist und heute doch nichts mehr machen möchte. Kann ja mal passieren, allerdings kommt das in meinem Freundeskreis ständig vor. Ich frage mich wirklich, was die Leute mit Mitte 30 jeden Abend zuhause machen. Mich nervt das jedesmal echt, da ich auch diejenige bin, die immer hinter allen hinterherlaufen muss. Finde ich sehr schade. Ist als Single mit Mitte 30 echt nicht so leicht, wenn man keinen Riesen-Freundeskreis hat.
    w, 35
     

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