• # 60
    • 15.12.2013
    • Gast
    Das brauchst du mir nicht zu erzählen, M 30, da es sich um einen Nachtrag handelt, antworte ich auf beide Kommentare zum Thema. Es gibt da nur zwei Dinge zu beachten:

    1. Der Mann sollte genau das, was er äußert, auch ertragen können: Kannst du das? Ganz sicher? Wenn dir klar wird, du bist nur einer von vielen, zu denen die Frau liebevoll ist? Erst wenn du selbst dem hundertprozentig nachkommst, kannst du es von anderen erwarten.

    2. Der Ton spielt die Musik. Und den Ton verfehlst du gewaltig, wenn du Dinge schreibst wie, dass du es "als einfältig und eingeschränkt von ihrer Seite begreifst", dass die Frauen teilweise von einzigartigen Gefühlen sprechen.

    Es stimmt auch überhaupt nicht, dass Männer das generell nicht tun, das verallgemeinerst du alleine von dir. Es gibt genügend Männer, die ein Gespür für besondere Situationen haben. Ein Moment kann umso schöner sein, wenn man ihn sich einzigartig macht.

    Das hat überhaupt nichts mit Einfätigkeit zu tun. Wenn ich einen Mann kennenlerne, kann er erst einmal einer von vielen sein, und ich mir bewusst, dass auch andere ihm das Wasser reichen können. Um MICH glücklich zu machen, setze ich mir aber, wenn ich mich auf ihn einlasse, selbst eine Brille auf, die auf die Fehler verständnisvoll blickt, die besonderen Seiten hervorhebt, und ihn für mich zu einem einzigartigen Menschen macht.

    Nach einiger Zeit ist er es dann auch, denn jeder Mensch ist einzigartig. Und wenn man sich detailliert auf ihn einlässt, dann ist er auch nicht mehr ersetzbar.

    Eltern gucken auch nicht auf ihr Kind und sagen: Ach, eigentlich ist das auch nur wie andere Kinder.

    Aber auf so eine einzigartige Liebe wollen sich manche nicht einlassen.

    Natürlich spielt auch die Gelegenheit eine Rolle, die Richtigen zu treffen. Aber dieses darauf einlassen, muss man schon selbst leisten. Wer das nicht möchte, bitte. Aber es ist einfältig, die als einfältig zu betrachten, die es können und genießen.

    Auch die Männer, die dies können und ein Gespür dafür entwickeln, was es bedeutet, einen Menschen zu lieben, und nicht ihr gesamtes Leben mit der Suche verbringen, behelfen sich damit selbst zu Glück.
     
    • # 61
    • 15.12.2013
    • Gast
    Nachtrag: Man muss die Exclusivität auch gar nicht herbeidiskutieren, oder auf Besitzanspruch herunterbrechen.

    Manche fühlen so einfach, und es ist keine Lüge.

    Alleine ein Mann, der sich sexuell auf eine Frau richtig einlässt und ihr verfällt, hat in dem Moment keine Lust mehr auf andere. Ihm wird schlecht, wenn er versucht, es zur Abwechslung mal mit einer anderen zu versuchen, z. B. nach einer Trennung.

    Natürlich können sich manche Männer mit Haut und Haar auf eine Frau einlassen. Ich betrachte es als einfältig, wenn solche, die die Erfahrung nicht gemacht haben, dies auf alle Männer schließen.

    Macht es doch Männer gerade interessant, wenn sie leidenschaftliche Liebesgeschichten hinter sich haben, die sie mehr als gute Freundschaften beschäftigt haben.
     
    • # 62
    • 16.12.2013
    • Gast
    Zu 2.) Es ist einfältig , und dabei bleibe ich nach wie vor, zu glauben, daß es nur NICHTS/platonische Freundschaft, AFFÄRE oder LIEBE gibt.
    Denn genau in diesen Schwarz-Weiß-Kategorien denken die meisten Frauen - das ist eine klare Tendenz, die ich in den letzten gut 10 Jahren festgestellt habe, ohne sie feststellen zu wollen(!).
    Diese Tendenz wurde meinem Denken förmlich aufgezwungen.
    Natürlich ist jeder individuell, was sonst ? Und genauso behandle ich auch jede Frau.
    Jede für sich. Wenn ich mit einer Frau zusammen Zeit verbringe, lasse ich mich zu dieser Zeit auch NUR auf sie ein, ohne an Andere zu denken, obwohl ich auch auf andere Frauen scharf bin.
    Ich gebe der jeweiligen Frau genau das, was ich für sie empfinde. Ich mache ihr nichts vor und schwelge nicht in Äußerungen, die meine eigentlichen Gefühle ihr gegenüber übersteigen. So ist es fair und so sollte es sein. Genau das kann ich auch so von Frauen verlangen, sonst distanziere ich mich sofort von ihr.Spielchen und übertriebene Äußerungen, die an einem Tag SO und am anderen Tag SO klingen, brauch ich nicht - die Teenie-Zeiten sind längst schon vorbei.

    Besitzanspruch und ein Exklusivitätsrecht ist kein einfaches Gefühl einem Menschen gegenüber,
    sondern ein egoistischer Fehler im Gehirn, jemand Anderen für seine Vorteile zu benutzen.
    Man will Denjenigen auf SEINE Seite ziehen und ihn nicht da lassen, wo er ist und ihn ein freier Mensch sein lassen und ihn FREI zu mögen oder sogar zu lieben. Von daher behaupte ich , daß dieser überdrehte Egoismus vieler Menschen sehr stark dazu beiträgt, daß durch diese Klammerverhalten
    und der dadurch entstehende Freiheitsverlust des Betreffenden zu einem Beziehungsschaden führt - ganz gleich, ob Freundschaft oder Liebe. Von Jemandem zu erwarten(!), daß er prinzipiell(!) nur an die eine Person zu denken und mit ihr zu leben hat, ist Kokolores.

    Zu 1.) Ich sehe JEDEN vollkommen konsequent als freien Menschen. Also möchte ich auch genauso gesehen werden. Ich will niemanden einsperren und von niemandem eingesperrt werden - frei sein.
    Ich habe schon 2 Mal die Erfahrung gemacht, daß eine Freundin(!) von mir, keine Partnerin, auch andere Männer trifft und ich finde das toll, weil sie sich damit gut fühlt. Und als ein Freund von ihr möchte ich genau DAS. Alles Andere wäre selbstsüchtig, aber genau so denken ja die Meisten. :)

    Wenn ich mir eine Brille aufsetzen würde, um Schwächen bewusst(!) zu übersehen, dann müsste ich wahrscheinlich psychologische Hilfe beantragen. Sich selber die Realität zu klauen, sorry, da muss ich lachen...

    M,30