• 07.12.2013
    • Gast

    Warum haben manche soviel Glück in der Liebe und andere nicht?

    Ich bin w ü/40 und Single und frage mich manchmal was ich wohl falsch gemacht habe.
    Dabei bin ich wie viele andere Frauen auch, attraktiv, voll berufstätig, nicht auf den Kopf gefallen, unabhängig, kommunikativ.

    In meinem Alter stelle ich aber immer wieder fest, wie stabil und langjährig doch die Partnerschaften meiner Freundinnen und Kolleginnen sind. Diese sind schon seit Jugendjahren mit ihrem Partner in Harmonie zusammen, haben Kinder und ein schickes Eigenheim. Ich kenne viele privat und weiß, dass es in den Ehen optimal zugeht. Das frustriert mich manchmal.

    Nun frage ich mich öfter, warum ich nicht so ein Glück hatte den Richtigen für mich zu finden?
    Ist es Fügung, Schicksal, Zufall? War ich wohl immer zur falschen Zeit am falschen Ort?

    Danke vorab für eure Meinungen.

    w
     
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    • # 1
    • 07.12.2013
    • Gast
    Was du hier schreibst, daran glaube ich nicht. Es liegt einzig alleine in der Person begründet, ein Jeder ist für sein Schicksal selbst verantwortlich. Es kann sein, dass dich viele Dinge an Männer gestört haben, die deine Freundinnen z.B. übersehen haben usw.usf. etc. Man muss glückliche Gedanken aussenden, um das Glück auch anzuziehen. Tu Gutes, und das Gute kommt zu dir zurück. Es ist wie ein Echo. Das Leben ist ein Bumerang, alles kommt zurück, was man gegeben hat und gibt. Zuerst steht man sich selbst im Wege, bevor man anderen im Wege steht. m,38
     
    • # 2
    • 07.12.2013
    • Gast
    Vielleicht tröstet es dich ein wenig zu hören, dass es uns Männern manchmal nicht anders geht. Auch ich bin mit über 45 noch immer ledig und hätte auch sehr gerne Familie (Frau und gerne auch mehrere Kinder) gehabt. Aber es hat nicht sollen sein. Dabei verfüge ich wie du über die besten Voraussetzungen für eine Partnerschaft und für Kinder (guter sicherer Beruf mit sehr ordentlichem Einkommen [Beamter im Höheren Dienst], Eigenheim, passables Äußeres, vielfältige vor allem auch kulturelle Interessen die eine Frau ansprechen dürften).

    Ich glaube, der Kardinalfehler war, dass ich zu fixiert auf einen ganz bestimmten, sehr exklusiven Frauentyp war und es mir da eben nicht gelungen ist, die Frau fürs Leben zu bekommen. Wenn ich es wie die meisten anderen hätte (einfach nur eine liebe nette Frau und nicht eine ganz bestimmte zu suchen), dann wäre ich jetzt sicher glücklicher Familienvater.

    Mittlerweile bin ich klüger geworden. Ich suche und date mit viel größerem Blickwinkel, schaue nicht mehr so auf das Äußere, sondern die "inneren Werte" - und stelle auf einmal fest, dass viele Frauen mich interessant finden und sich da ganz gute Möglichkeiten zeigen, in der zweiten Lebenshälfte doch noch fündig zu werden (auch wenn der "Kinderzug" wohl abgefahren ist).

    Vielleicht musst du auch einfach mal ein wenig runter mit den Ansprüchen. Es gibt genug wirklich nette, eine ernsthafte Beziehung suchende Männer jenseits der 40 (ich z. B. gehöre wohl auch dazu). Leider meinen aber hier zu viele ü40-Damen, sie seien der absolute Haupttreffer, stellen eine Unmenge von Anforderungen und No-Go`s, schimpfen über angeblich "langweilige" und "beziehungsunfähige" Männer und wundern sich dann, dass es nicht klappt.

    Wurde hier auch schon oft diskutiert - Tenor der Frauen ist dann immer: "Wenn ich nicht den absoluten Traummann finde, bleibe ich lieber Single". Sollte man nicht mit ü40 die Reife besitzen zu erkennen, dass das Leben kein Traum ist?
     
    • # 3
    • 07.12.2013
    • Gast
    zu lange nach dem Äußeren gegangen. Wer attraktiv ist, will auch jemand attraktives haben. Attraktive Menschen sind es gewohnt, umschwärmt zu werden und nicht so auf den Chrakter achten zu müssen.
     
    • # 4
    • 07.12.2013
    • Gast
    Hallo FS,
    ich glaube, dass die Partnerschaften, die lange halten darauf beruhen, dass einer oder beide nicht allein leben können. Ich kenne genug Paare, die nur noch aus diesem Grund zusammen sind. Jeder geht seinen Weg, Sex gibt es schon seit Jahren nicht mehr. Nach außen hin wird die Fassade des perfekten, zufriedenen Paares gelebt. Wer ohne Partner nicht zurecht kommt oder finanziell nicht abgesichert ist, ist in Beziehungen natürlich viel kompromissbereiter und hat eine wesentlich höhere Schmerzgrenze, als jemand, der selbstständig ist, für sich allein sorgen und auch allein leben kann. Was man hat, weiß man, was man (noch) kriegt, weiß man eben nicht. Und ich denke, dass viele da ganz realistisch wissen, dass sie mit ü40 nicht mehr die Renner auf dem Markt sind.

    Sicher gibt es auch funktionierende Partnerschaften, aber das ist nur ein geringer Teil.

    Mir geht es ähnlich wie dir, du bist also nicht allein.
     
    • # 5
    • 07.12.2013
    • Gast
    Warum haben manche soviel Glück....?
    Weil dein Leben und das der anderen noch nicht zu Ende ist und du nur die letzten über 20 Jahre beurteilen kannst, der Rest kommt ja noch.
    Wenn dir aber dein Schicksal so gar nicht gefällt, dann ändere es doch.
    Du willst doch nicht wirklich behaupten, innerhalb von mehr als 20 Jahren ohne Beziehung gelebt zu haben?
    Du hast die letzten 20 Jahre im Unglück verbracht? Wirklich?
    Kannst du die Hand dafür ins Feuer legen, dass die anderen Damen wirklich 100 % ehrlich sind, wenn sie ihr tolles Schicksal so darstellen, dass du neidisch wirst?
    Kennst du den Satz, was man nicht kennt, vermisst man auch nicht? Was hast du, was die anderen gerne hätten. Ändere doch mal den Blickwinkel.
    Woher sollen die anderen denn wissen, dass sie das vermeintlich bessere Leben erwischt haben, wenn keiner von euch schon den Sargdeckel geschlossen hat?
    Du machst dich selbst zum Opfer, indem du dich so siehst, wie du dich hier darstellst, statt dich so anzunehmen, wie du bist.
    Und wer weiß, evtl. beneiden dich die anderen Mädels ja mehr als du glaubst und trauen sich nur nicht, ihre Typen in den Wind zu schießen.
    Immer nur Schokolade ist auf Dauer auch fad.
     
    • # 6
    • 07.12.2013
    • Thurely39
    Wenn ich knutschende und turtelnde Paare im Sommer im Park sehe, dann habe ich auch das Gefühl, dass das angestellte Schauspieler sind, die öde Grünflächen attraktiver erscheinen lassen sollen.
     
    • # 7
    • 07.12.2013
    • Gast
    Liebe FS,
    warum es bei Dir nicht geklappt hat, kann Dir hier keiner sagen. Vielleicht
    - warst Du zu wählerisch
    - hast zu lange gehofft, es kommt noch was Besseres
    - zu sehr mit Dir selbst beschäftigt und andere nicht wahrgenommen
    - hast zu sehr nach super-attraktiven Männern geschaut, statt nach Alltagstauglichkeit
    - hast Deine Attraktivität überbewertet
    - hast zu lange auf Deine Ausbildung und berufliche Entwicklung fokussiert und dabei die guten Männer Deiner Generation verpasst
    - warst zu unsicher/schüchtern, um zuzugreifen, wenn ein geeigneter Mann interessiert war

    Ich weiß, dass es bei mir die letzten beiden Punkte waren. Insbesondere, weil ich meinte, mir Liebe verdienen/erarbeiten zu müssen, als Selbst nichts wert zu sein.
    Aber ist es nicht egal, was der Grund war? Du kannst es nicht mehr ändern, also solltest Du nicht zurück, sondern nach vorn gucken und ein Leben führen, das Dich zufrieden stellt.

    Mittlerweile habe ich das nötige Selbstbewusstsein, aber auch die realistische Erkenntnis, dass das, was ich zu bieten habe von den Männern die mich interessieren nicht nachgefragt wird. So what? Ich befasse mich nicht länger damit, sondern lebe mein Leben.
    w, 52
     
    • # 8
    • 07.12.2013
    • Gast
    Die am häufigsten gestellte Frage in diesem Forum: Ich bin attraktiv, schlank, kommunikativ, aktiv, stehe beruflich gut da und habe einen guten Charakter – warum finde ich keinen Partner?

    Und die Gründe dafür sind immer die gleichen: Entweder falsche Selbsteinschätzung oder zu hohe Ansprüche. Eventuell ist man eben doch nicht so hübsch wie gedacht (man überschätzt sich oft selbst) oder hat eben doch keinen so beseelten Charakter wie man denkt. Eventuell sucht man auch nach einem Märchenprinzen den es nicht gibt oder man selbst ist weitaus weniger attraktiv als die Partner, die man gerne hätte.

    Faktum ist: Menschen die attraktiv, schlank, kommunikativ, aktiv, beruflich erfolgreich sind, einen guten Charakter haben, bereit für eine Partnerschaft sind und keine unrealistischen Ansprüche haben sind in kürzester Zeit vergeben.
     
    • # 9
    • 07.12.2013
    • Gast
    Liebe FS,

    genau diese Frage habe ich mir auch schon öfter gestellt. Meine Beobachtungen im Bekanntenkreis haben ergeben: Es gibt Paare, die seit ihrer Jugend zusammen sind, weil sie keine besonders extremen Charaktere sind. Das heißt: Sie leben gerne im Gleichmaß dahin, ohne große Höhen, Tiefen oder Risiken, rechtschaffen, aber doch mit Highlights wie schönen Urlauben. Ich habe den Eindruck, dass sie zufrieden sind. Dieses lebenslange Gleichmaß ist aber nicht jedermanns Sache.

    Dann gibt es Paare, die aus finanziellen Gründen zusammen bleiben oder weil sie nicht allein sein können. Hier spüre ich immer wieder eine starke Unzufriedenheit, insbesondere beim jeweiligen weiblichen Part, weil ich mit diesen Frauen befreundet bin. Die Stimmungslage der zugehörigen Männer bekomme ich nicht mit. Vielleicht sind sie weniger unzufrieden, kompensieren die Situation anders, erzählen ihre Sorgen dem besten Kumpel oder ...

    Eine Freundin von mir hat nach sehr sehr vielen Männerkontakten und Beziehungen mit Anfang 40 den für sie Richtigen gefunden und ist mit diesem nun seit 10 Jahren zusammen. Meine Interpretation: Sie hat so viel weniger Gutes und Passendes erlebt, dass sie jetzt diesen Mann, bei dem sie mit 30 womöglich nicht geblieben wäre, weil zu langweilig, sehr zu schätzen weiß. Viele Versuche führen also womöglich auch zum Erfolg?

    Ich selbst hatte eine über 10 jährige Beziehung bereits ab dem 16. Lebensjahr. Wir beide waren aber zu jung und mit Sicherheit auch zu temperamentvoll und neugierig auf das Leben, um die Beziehung ein Leben lang erhalten zu können, obwohl wir gut zusammen gepasst haben. Sonst hätte es in diesem Alter nicht so lange geklappt. Nach der Trennung wollte ich erst einmal all das nachholen, was andere mit Anfang 20 erlebt hatten. Eine zweite langjährige Beziehung in den Dreißigern, aus der mein Sohn hervorgegangen ist, hat leider auch nicht bis ans Lebensende gehalten.

    Woran lag es? An der ersten zu frühen langen Bindung? An mir, am Partner, an beiden? An zu hohen Ansprüchen? Am Schicksal? An zu wenig Glück, den Richtigen getroffen zu haben? Ich denke, das kann kaum einer für sich selbst abschließend beantworten.

    Meiner Meinung nach ist es eine Mischung aus allem: Glück, einen passenden Partner zu treffen, der ähnliche Werte teilt, die Fähigkeit, sich auf ihn einzulassen, zwei reife Persönlichkeiten, die erkennen, welchen Schatz sie gefunden haben und die bereit sind etwas dafür zu tun, diesen Schatz zu bewahren, die Bereitschaft auch Krisen durchzustehen und nicht gleich aufzugeben.

    Es gehören immer zwei dazu, eine zufriedene Partnerschaft mit Glücksmomenten zu führen. Einer allein kann nichts bewirken. Mein Fazit also: Wenn die Bereitschaft und Fähigkeit zu einer reifen Bindung bei Frau und Mann vorhanden sind, dann spielt das Glück, der Zufall, das Schicksal die entscheidende Rolle, ob sie gelebt werden darf oder nicht.

    w (53)
     
    • # 10
    • 07.12.2013
    • Gast
    Mir geht es auch so. Andere sind vielleicht kompromissfähiger, abhängiger und familienorientierter. Eben das, was ein überzeugter Single nicht sein möchte. Um eine langjährige Partnerschaft zu führen, muss man ganz schön zurückstecken, mit Kindern sowieso. Ich denke nicht, dass sowas immer so angenehm ist, wie es nach außen hin scheint.
     
    • # 11
    • 08.12.2013
    • Gast
    Hallo, lass dich nicht von Fassaden blenden. Ich dachte auch immer, dass es bei mir und in meinem Bekanntenkreis super harmonisch zugeht. Doch schneller als ich gucken konnte, war meine Frau über alle Berge. Alle Bekannten und Verwandten waren geschockt und hätten sich das bei uns niemals vorstellen können. Und jetzt kommt das, was mir viele andere ebenfalls bestätigt haben. Wenn erst einmal ein Paar den Anfang macht sich zu trennen, kommen meist nur kurze Zeit später weitere aus dem Bekanntenkreis auf die gleiche Idee, als wenn keiner den Anfang machen wollte. Nach außen sah zumindest bei den meisten immer alles prima aus. In meinem Bekanntenkreis kratzen wir bereits fast an der 50% Marke bei den Getrennten.
    Sicher gibt es auch welche, die auch nach langer Zeit immer nich glücklich sind, aber gerade bei den Paaren, die sich bereits seit Jugendzeiten kennen, ist die Trennungsrate sehr hoch.
    Ich glaube auch nicht, dass es nur daran liegt, dass manche mehr Glück haben als andere. Man muß an einer Beziehung halt auch immer arbeiten.
    So bin ich jetzt auch Single und versuche einen Partner zu finden. Da es aber viele in unserem Alter( ü40) gibt, die wieder Single sind, denke ich, muss man nur lange genug suchen, dann findet man auch wieder jemanden.
    Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg!
     
    • # 12
    • 08.12.2013
    • Gast
    So eine Ferndiagnose wird kaum möglich sein und in die folgenden Worte fließen damit auch eine Menge Vermutungen ein, welche aus der Summe der Beiträge auch anderer Frauen mit ähnlcihen Problemen stammen.
    Also ist zu beachten, dass das folgende wilde Spekulation ist:

    Attraktiv ist überbewertet, außer in einem Umfeld, wo für ihn "Trophäen" statusfördern sind oder bei Kerlen, welche genau damit sozialsiiert wurden. Für die meisten Kerle reicht ein ganz nett optisch aus und zu gut verspricht (klar -einem Vorurteil nach, aber in der Praxis zählt halt wie die Leute sich verhalten, nicht ob das im Einzelfall fair und richtig ist) dafür zusätzliche Probleme.
    Ab einem gewissen Alter sind jüngere auch einfach biologisch reizvoller und wer da noch Vermehrungsrestinstinkte hat, dessen Biochemie wird entsprechend reagieren.

    Berufstätig und auf den Kopf gefallen fallen nahezu exakt in dieselbe Liga wie die Optik, eher sogar noch weniger entscheidend, weil es Kerle gibt, welchen diese Punkte ganz ignorieren können.

    Kommunikativ ist dann zum Schluss ein zweischneidiges Schwert. Weibliche und männliche Kommunikation unterscheiden sich und eine die sich unterFrauen oder in einem frauengefälligen öffentlichen Raum gut positionieren kann, muss im Umgang mit Männern keineswegs genauso qualifiziert sein, sondern eckt ggf genau mit den im Alltag erfolgreichen Methoden kräftig an.

    Was in der Beschreibung so völlig fehlt ist wer gesucht wird, in welchem Umfeld gesucht wird und was du als FS zu bieten hast (das oben war es jedenfalls noch nicht).
    Aus meiner Warte beinhaltet das weibliche "Bieten" primär eine Perspektive/Vision zu den geplanten zukünftigen gemeinsamen Lebensgestaltung.
    Ist die Dame von persönlichen Eindruck sympatisch und vom Wesen kompatibel, so dass bei der Vorstellung dieser Vision bei ihm ein gutes Gefühl kommt und die minimalen Hürden oben (Optik, Verstand und Selbstverantwortung inkl. passablen Job) gegeben, haben wir vermutlich wenn er Single ist einen Interessenten.
     
    • # 13
    • 08.12.2013
    • Gast
    naja man hat ja vorstellungen und ansprüche,nur wenn man diese zu hoch ansetzt wirds nichts.viele frauen--gerade ü-40 lassen die herren gar nicht an sich ran.nicht jeder ungekonnte anmachspruch zielt nur aufs bett.ich persönlich habe schon historisch per zeitungsannonce gesucht und gefunden.wenn man wie ich auf mollige frauen steht ist dies mit dem kennenlernen eine odyssee,weil diese frauen immer denken sie würden--entschuldigung für den ausdruck--vera...... .eine hat sich mit mir eigelassen,die hatte auch nix wie nur schulden.das ist aber völlig unwichtig.nach knapp neun jahren funktionierts immer noch--so nebenbei,haus auto arbeit.
     
    • # 14
    • 08.12.2013
    • Gast
    Ich (W, 35) hab das gleiche Problem. Man ist evtl. auch anspruchsvoll und wenig kompromissbereit.

    kann sein, dass man ein festgelegtes Bild hat, was man sucht und sowas ist schwer zu finden. Bei mir ist das so, dass ich einen bestimmten Typ suche, der nunmal schwer zu finden ist. Man hat einfach so ein Bild im Kopf, wie er sein sollte und die Realität sieht anders aus.

    Andere fallen da schnell hinten runter. Wenn du eine Akademikerin bist, willst Du wahrscheinlich nicht nach unten heiraten.
     
    • # 15
    • 08.12.2013
    • Gast
    Hat oft auch was mit eigener unerkannter Bindungsangst zu tun. Immer der Falsche, nie am richtigen Ort, das gibts meiner Meinung nach kaum. Ich musste leider 48 werden, bis ich dieses Muster bei mir erkannt habe. Ist aber sicher nur eine Möglichkeit von vielen.
    w
     
    • # 16
    • 08.12.2013
    • Gast
    Stimmt einfach nicht!
    Man verliebt sich einfach nicht wirklich oft im Leben, es muss ja schon auch ein Mann kommen, der mich berührt, den ich bewundern und lieben kann.
    Ich kenne viele Menschen, die attraktiv und erfolgreich sind und trotzdem nicht die richtige Liebe finden.
    Und es nervte mich zeitlebens, wenn mir jemand gesagt hat, dass es an mir liegt und ich zu hohe ANsprüche habe, nur weil ich einen Mann auf Augenhöhe wollte, einen der größer ist als ich und der lustig ist und gut aussieht.
    Es gibt eben nicht wirklich viele gute Männer, manchmal dauert es eben etwas.
    Aber ehe man mit einer Kompromisslösung lebt, nur um nicht alleine zu sein, ist Singledasein dann doch besser.
    Diejenigen, die sich in der Jugend oder dem Studium schon kennengelernt haben, die haben den Vorteil, dass sie sich zusammen entwickelt haben und so ziemlich gut zusammenpassen.
    Später wird es schwieriger, jemanden zu finden, weil man erst zueinander finden muss mit seinen unterschiedlichen Lebenserfahrungen.
    Manchmal dauert es eben etwas länger und natürlich muss es kein Traumprinz sein - aber für mich muss er einfach toll sein.
    Ich habe einen Mann geheiratet, den ich zwar geliebt habe, der aber nicht mein Traumprinz war, ich hatte wirklich Abstriche gemacht, er kam nicht aus wirklich gutem Hause und seine Manieren waren durchschnittlich, er hatte keinen Stil. Ich dachte, das sind Nebensächlichkeiten, das kriege ich auch noch ein bisschen an ihn hin - ging total nach hinten los.
    Ich suche nun nicht mehr unbedingt den Mann fürs Leben, ich lasse das Leben auf mich zukommen und genieße die schönen Augenblicke mit einem Mann, egal, was draus wird. Denke, so fährt man besser.

    w,40, Kinder + geschieden
     
    • # 17
    • 08.12.2013
    • Gast
    Sicher stimmt das. Das fällt dann unter zu hohe Ansprüche.

    Weil wenn die eigenen Qualitäten hoch genug wären für diese Ansprüche, dann hätte die Betreffende ja einen dieser Guten entsprechend gewinnen können.

    Natürlich muss sich niemand mit einer Partnerwahl schlechter stellen denn als Single.
    Auch die Frage nach: Muss diese Anforderung udn dieses NoGo wirklcih sein, kann diskutiert werden.
    Letztlich sollen dieselben Leute aber auch froh sein sich eben nicht an eine schlechte Partie binden zu müssen und aufhören rumzujammern oder viel schlimmer noch über das "minderwertige Angebot" zu geifern.

    Der praktische Partnermarktwert ist eben nicht besser als das beste Angebot, welches man bekommt. Und wenn das ausschließlich "Schei$e" ist, weis man oder entsprechend der üblichen Rollen frau eben, wo die Augenhöhe real liegt!
     
    • # 18
    • 08.12.2013
    • Gast
    Also das ist ja ein bewundernswerter Bekanntenkreis den ich (m-42 & Langzeitsingle) so nicht habe. Viele von den Paaren die ich kenne sind zwar auch im Grunde "stabil" zusammen, die LEBEN aber meines Erachtens nicht wirklich, sondern wiederholen nur jeden Tag auf´s Neue, und das reichte mir niemals.

    Wahrscheinlich wurde es dann auch nichts mit Partnerin, weil die eigenen Interessen schlußendlich doch überwiegen und man in geübter Praxis nicht so kompromißbereit ist, wie man das für eine Partnerschaft bräuchte, muß man auch mal selbstkritisch so sehen.
    Fügung + Schicksal?

    Ja, glaube auch das spielt irgendwie eine Rolle, rückblickend sehe ich schon, daß z.B. ein Aufenthalt an einem anderen Ort -aus welchen Gründen auch immer- mehr oder andere Möglichkeiten gebracht hätte z. b. wäre ich selbst ohne "Mauerfall" 1989 ganz woanders als heute oder die letzten 20 Jahre gewesen - aber was soll´s nun, vielleicht wäre auch alles "schlimmer" gekommen wie es nunmehr als Single ohne Altlasten der Fall ist ;-)
     
    • # 19
    • 08.12.2013
    • Gast
    Ich glaube nicht an Schicksal, Fügung und Vorsehung. Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ist jeder für sich steuernd tätig und kann manchmal sogar über sich hinauswachsen. Klar, es gibt DInge, die sich unserer Handlungmacht entziehen, aber ansonsten...

    Wenn sich für dich keine längere Beziehung ergeben hat, dann hast du vermutlich vermeidend dazu beigetragen. Aus welchen Gründen auch immer.
     
    • # 20
    • 08.12.2013
    • Gast
    Ich denke, Glück ist, philosophisch betrachtet eben mehr als lange, Glückliche Beziehungen im Leben zu haben, wo alles wunderbar ist, wie im Märchen.

    Jeder hat seine eigenen Themen zu bearbeiten, Glück bedeutet für mich letztendlich, dass ich so sein darf wie ich bin, weitgehend frei in meinem Handeln. Wie sagte jüngst eine Mutter aus Afrika im Radio, Glück bedeutet für sie, morgens aufzuwachen und festzustellen, dass noch alle am Leben sind. Klar, dass es uns hier besser geht, aber mir hilft es, solche Dinge immer mal wieder zu verinnerlichen.

    Ob single oder liiert ist da sekundär. Ich gehe durchs Leben, meist selbstbewusst genug um zu sagen, komme, was da wolle, ich bin zufrieden mit mir. Und auch, wenn es die Gesellschaft gerne so sieht, es gibt keine Regel welche besagt, Beziehung ist normal und Singles fehlt etwas. Wer sagt, dass eigentlich alle in einer Beziehung sein müssten!?
     
    • # 21
    • 08.12.2013
    • Gast
    Es ist Schicksal, dem man nicht entrinnen kann. Je älter man wird, umso eher erkennt man das.

    Es gibt Personen, denen fliegt alles zu. Die können genauso wenig was dafür als diejenigen, die Pech haben.

    Darum gibt Männer, die noch nicht einmal schön im landläufigen Sinn sind, die ständig die schönsten Frauen um sich haben. Im Grunde fängt das schon in der Schule als Teenie an.

    Man tröstet sich dann immer noch, dass sich das als Pechvogel ab 20, 30, 40.... mal ändern wird. Es ändert sich aber nicht.
    Ich gehöre z. B. auch zu den Pechvögeln, obwohl ich nie hässlich aussah und heute wohlhabend bin. Eine Zeit lang habe ich mir eingeredet, es könnte vielleicht an meiner Größe (1,70 m) liegen. Das ist aber nicht der Grund.

    Es muss wohl das sog. "gewisse Etwas" sein, das man nicht erwerben kann.

    Man muss das Schicksal annehmen und sich damit trösten, dass man dafür anderweitig (z. B. Gesundheit) ausgeglichen wird.
    Das Schlimmste wäre, krampfhaft gegen das Schicksal ankämpfen zu wollen. Das gelingt in den seltesten Fällen. Außer Geld (z. B. für teure Partnerbörsen) los, hat man dann auch noch Ärger. Das ist leider so.
     
    • # 22
    • 08.12.2013
    • Gast
    Bin m,38 nochmal #1:
    Ich könnte längst und jeden Tag in eine neue Partnerschaft gehen und sein! Will ich aber so einfach nicht! Ich weiß, dass ich von meinem großen Umfeld, als einer der wenigen Single total bewundert werde, da ich ein ziemlich freies, unabhängiges und erfolgreiches Leben lebe, zunächst in erster Linie für mich so gewollt, aber auch für andere so gesehen; sprich für mein Umfeld. Ich sollte mindestens schon ca. 10 Mal verkuppelt werden; es gibt so einige Frauen, die es gerne sehen würden, wenn ich auf ihre Freundinnenn abfahren würde und in Partnerschaft gehen würde, mach ich aber nicht, da ich genau sehe, wie die so klassische Beziehungen/Ehen mit und ohne Kindern im Gewohnheitstrott am Laufen haben ohne große Ansprüche an sich selbst, nach außen aber so tun, sie sind ja so glücklich, was nicht stimmt, bei genauem Hinsehen. Da gebe ich dem Beitrag von #4 meine Zustimmung. Ich würde niemals meine Ansprüche runterschrauben und würde niemals Kompromisse eingehen und niemals "nur deswegen" zusammen sein wollen, weil ich nicht alleine sein kann. Was sind denn das für Hindernisse und Argumente für eine schiefgehende Beziehung? Es zählen für mich nicht Eigenschaften und Voraussetzungen, wie: guter sicherer Beruf mit sehr ordentlichem Einkommen [Beamtin im höheren Dienst], Eigenheim, Bildung auf Augenhöhe, Akademiker, passables Äußeres, vielfältige vor allem auch kulturelle Interessen etc.etc.. NEIN, es werden diese Eigenschaften für mich nicht relevant sein; es ist ausschließlich ein bestimmtes Gefühl der Empathie, der Sympathie, es geht ausschließlich und nur um diesen ganz besonderen Menschen mit seinen ganz besonderen emotionalen Herzeigenschaften! Nicht mehr und nicht weniger! Viele Menschen versuchen über ihren ja so tollen Beruf, über ihre finanzielle Situation sich für eine Beziehung zu qualifizieren, was soll denn dieser Qu**a**tsch? Wenn ich hier lese, so schüttelt mein Kopf fast ununterbrochen!
     
    • # 23
    • 08.12.2013
    • Gast
    ... wenn Liebe bzw. eine Beziehung unter den richtigen Bedingungen beginnt, hat man meistens Glück bzw. fühlt sich glücklich.

    Wenn man einen Mann "erwählt", der sich schon vor Beziehungsbeginn als ausgesprochener Macho dargestellt hat, sich nur bedienen bzw. nur die Frau machen lässt und selbst nichts für das "Gedeihen" der Beziehung tut, so ist es sehr wahrscheinlich, mit diesem Partner kein Glück zu finden. Dasselbe kann natürlich auch einem Mann passieren, der an die falsche Frau gerät.

    Wenn beide bereit sind, dasselbe zu geben, verläuft es glücklich.
     
    • # 24
    • 08.12.2013
    • Gast
    Liebe FS,

    ich bin zwar "nur" 26 Jahre alt und männlich, aber wenn ich trotzdem dazu meine Meinung äußern darf:

    -Was die anderen haben, sieht immer besser, schöner, mehr und glücklicher aus.
    Man ist nie damit zufrieden, was man selber hat. Aber es wird auch so sein, dass ich aus der Sicht der anderen ebenso besser, schöner, mehr und glücklicher bin.

    Daher mein Tipp: Was die anderen essen, musst Du nicht essen, wenn es Dir nicht schmeckt.
    Enscheide Dich für das, was Du essen möchtest.

    P.S. Ich hoffe, dass Du diesen Spruch verstehen, was es gemeint ist. Es ist ein bekannter US-Amerikanischer Spruch.
     
    • # 25
    • 08.12.2013
    • Gast
    FS

    Da muss ich Dir leider widersprechen.
    Zumindest ist es in meinem Umfeld so, dass gerade die unattraktiven Menschen eher und auch früher fest verbandelt waren. Ich kenne viele attraktive Leute jeden Alters, die noch Single sind und es mich wundert warum. Auch wundert es mich wieder warum viele Männer und Frauen, die eigentlich eher "übersehen" werden einen adäquaten Partner haben.

    Die inneren Werte laß ich da bewusst außen vor, denn innere Werte haben nichts mit der Optik zu tun, aber garnichts.

    Das Thema wurde hier schon öfter debattiert, am Ende waren aber fast alle der gleichen Meinung, unscheinbare Menschen sind schneller gebunden, als die angeblich viel begehrten optischen Renner.
     
    • # 26
    • 08.12.2013
    • Gast
    @Gast 22

    FS

    Muss Dir völlig recht geben.
    Viele glauben sich nur über den Beruf oder Status zu etablieren, damit meine ich in partnerschaftlichen Dingen.

    Aber am Ende zählt das Herz allein.
    Was nützt mir der tollste Mann mit super Einkommen, Villa und Porsche, wenn er zu keinen Gefühlen fähig ist?

    Es gibt wirklich Männer, die beruflich nicht so toll dastehen, aber da sind, wenn man sie braucht, zuverlässig und treu sind und wahrhaft lieben können.
    Letztendlich sind viele Frauen es selbst Schuld, wenn ihnen Status nunmal wichtiger ist, den Preis zahlen sie dann aber auch.

    Denn es gibt Dinge, die man mit Geld nicht kaufen kann.
    Wie sang einst mal Udo Jürgens: was wirklich zählt auf dieser Welt, bekommt man nicht für Geld.
     
    • # 27
    • 08.12.2013
    • Gast
    Das ist totaler Unfug. Wenn ich durch die Straßen großer oder kleinerer Städte gehe, sieht man ja schon, wie so die meisten Anderen aussehen und da muss ich(1,96m, 105kg) mich überhaupt nicht vor verstecken, trotzdem bin ich Single, obwohl ich mit mir total im reinen , gutaussehend und schlank bin, sehr glatte und weiche Gesichtszüge habe ( vielleicht ein bisschen zu jung ausschauend, wenn unrasiert ) , gerne auf Menschen zugehe, auf Gleichberechtigung stehe, einen großartigen Beruf und ein gesundes Selbstbewusstsein habe. Alles ist grundsätzlich vorhanden, aber was ich sehr oft beobachte, ist, daß attraktive Frauen oft mit den sogenannten "bad guys"( 1,80m-1,85m, muskulös, tätowiert, schroffe, neutral bis negative Gesichtszüge, Stoppelbart und eine negative Ausstrahlung haben) zu sehen sind und diese durchschnittlich gesehen bevorzugen. Die Frauen, die für mich unattraktiv und zu klein sind, aber eben lieb und treu erscheinen, reizen mich wiederum null. Es gibt eben nicht ( oder kaum ) das Mittelding zwischen Einfühlsamkeit und gesundem Egoismus und Selbstbewusstsein in einer einzigen Frau. Das Problem ist, daß genau das in mir vorhanden ist und ich auch danach suche, aber nicht sehe oder auch keine Initiative von eben so einer Frau zu mir ausgeht.

    Auch der Satz " wenn du gutes gibst, kriegst du gutes zurück " , ist auf Freundschafts-und Partnerschaftssuche bezogen falsch. Du kriegst vielleicht von irgendwelchen(!) Leuten eine gute Energie zurück, aber nie von demjenigen, den du gerne näher kennenlernen wollen würdest, weil er dir sowohl äußerlich als auch innerlich gefällt.

    Ich persönlich glaube nach und nach immer mehr, daß es nichts mehr wird mit einer deutschen Freundin /Partnerin. Sie sind einfach überhaupt nicht mit sich im reinen. Ich denke, daß man bei asiatischen Frauen noch diese Grundharmonie und Liebe finden kann, weil sie auch sehr darauf bedacht sind auf Höflichkeit, Respekt, Ehrlichkeit, Einfühlsamkeit und Ausgeglichenheit. Bei deutschen Frauen sehe ich das leider gar nicht nach vielen Erfahrungen. Komischerweise fühle ich mich mit Asiaten / Asiatinnen oft ganz, ganz schnell geborgen und wohl... Scheinbar soll es so sein.

    M,29
     
    • # 28
    • 08.12.2013
    • Gast
    Aber warum ist das so ? Ich bin halt nunmal groß (über 1,90m) und sehe gut aus. Ist das jetzt sogar eher ein Nachteil, weil unscheinbare weniger selbstbewusst wirken und dadurch Frauen eher glauben, daß sie diese Männer zu ihren Gunsten erziehen können, um sich eigene Wünsche erfüllen zu können ?
     
    • # 29
    • 08.12.2013
    • Gast
    FS

    Ich denke das hat nicht mit den "angeblich hohen Ansprüchen" attraktiver Menschen zu tun, sondern von dem fälschlich negativen Image das gutaussehende Leute von Anfang an begleitet.

    Dieses Schubladendenken, einen schönen Mann hat man nie für sich allein oder so ein Murks.
    Dabei kann man auch einen unscheinbaren Mann, der womöglich viel Charme hat auch nicht für sich alleine haben.

    Unscheinbare Leute haben eben nicht dieses negative Image, man geht, auch wieder fälschlich davon aus, dass sie für den partnerschaftlichen Alltag besser geeignet wären und somit entscheiden sich viele lieber für einen unscheinbaren Partner.

    Am Ende geht der Schuß nach hinten los, wenn man sich die steigenden Scheidungsstatistiken
    ansieht, denn ich glaube nicht, dass nur die Ehen geschieden werden, wo die Partner gut aussahen - grins