1. Warum bleiben so viele Männer kinderlos?

    Die Veröffentlichung des statistischen Bundesamtes zum Geburtenrückgang wird derzeit in den Median stark diskutiert. Auch der Spiegel " Statistisches Bundesamt: Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" stellt dabei die Frau in den Fokus.

    Dabei trifft ein Paar die Entscheidung für beziehungsweise gegen Nachwuchs doch stets gemeinsam. Warum also entscheiden sich MÄNNER gegen Kinder?
     
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    • # 1
    • 19.11.2013
    • Gast
    Wenn man sich die Statistik anguckt, ist Scheidung/Trennung mit entsprechenden Folgen kein Einzellfall mehr, sondern relativ wahrscheinlich. Die finanziellen Folgen und auch der Krieg um die Kinder ist für die meisten ein Risiko, dass sie nicht eingehen wollen. Zumal der Kinderwunsch auch bei vielen Männern nicht so ausgeprägt ist. Es ist eher eine Sache die von der Frau vorangetrieben wird, und der Mann "läuft mit". Schon weil es ja auch irgendwie "normal" war. Heute kennt jeder die Fälle im Bekanntenkreis oder in der Familie und lernt so, was er besser nicht probiert. Ich habe 4 Geschwister. 2 geschieden mit Kindern, 1 lange verheiratet aber ohne Kinder und einer ledig, aber 1 Kind.
    Normalverdiener, und damit meine ich auch viele Akademiker in eher gewöhnlichen Jobs, tun die Unterhaltszahlungen für lange Jahre weh.
    Wenn das eine von 100 Ehen wäre...aber es sind ja eher 50%. Also ein Spiel mit ziemlich hohem Risiko und erheblichen Folgen, die Mann auch nur selten wirklich selbst in der Hand hat.
    Für die Frau ist es natürlich ebenfalls nicht so einfach, aber der Wunsch nach Kindern ist dort IMO größer.
     
    • # 2
    • 19.11.2013
    • Gast
    Naja, ich denke, es wird sich inzwischen unter der Männerschaft herumgesprochen haben, dass im Falle des Scheiterns der Beziehung, zwar sehr große Pflichten, aber nur geringe Rechte die Folge sind.
    Ich als Mann hätte schon ganz gerne Kinder, aber nicht um jeden Preis und erst recht nicht, unter diesen juristischen Rahmenbedingungen.
    Natürlich weiß auch, dass Frauen das bestimmt gang, ganz anders sehen...;-)
     
    • # 3
    • 19.11.2013
    • Gast
    Nein, das stimmt ja so nicht. Wenn die Frau nicht will, gibt es kein Kind. Sie hat die letztendliche Entscheidungsgewalt. Wieviele Männer dennoch gern ein Kind bekommen hätten, geht aus der Statistik doch gar nicht hervor.
     
    • # 4
    • 19.11.2013
    • Gast
    Hinsichtlich der Männer-Perspektive gewinnt man hier im Forum oft den Eindruck, dass Männer durch die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen abgeschreckt werden. Persönlich denke ich aber, dass meist die Frau über Kinder entscheidet. Und sie entscheiden sich vielfach gegen Kinder, da sie mit Kindern keine Chance mehr auf einen anspruchsvollen Beruf haben. Bei einer Absolventin, Ende 20 und am besten noch frisch verheiratet klingeln beim Personaler doch sämtliche Alarmglocken. Deutschland hat einfach noch viel Nachholbedarf was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie betrifft.

    W 30, kinderlos
     
    • # 5
    • 19.11.2013
    • Gast
    Wie war das? - zu Jugendzeiten bekommen 20% der Kerle 80% des Sex, der Rest die Krümel oder gar nichts. Entsprechend gibt es genug, dioe erst gar keine Chance zu einem Familiengründungsversuch bekommen und weitere, welche sich die unerwartet anbietende Chance (doppelt mit den geltenden Gesetzen) auf Langzeitfolgen und Haltbarkeit abklopfen.

    Oder sie haben sich nach der entsprechende Dauersinglezeit/Beziehungskatastrophen so sehr daran gewöhnt, dass der Reiz Beziehung und Familie bzw. die wahrgenommenen "Bedingungen" nicht mehr ziehen. Die Frauen haben nichts mehr zu bieten und er genug zu verlieren, als dass das Abenteuer lohnt.
     
    • # 6
    • 19.11.2013
    • Gast
    Wenn ich meine Kumpels reden höre (Männern irgendwo zwischen 28 und 45 hängend):

    Grund 1: "ich fühle mich zu jung dafür"

    Grund 2: "ich habe meine Traumfrau noch nicht gefunden" (einer meiner Kumpels war 10 Jahre
    mit einer tollen Trau zusammen, als sie mal spaßeshalber fragte, ob er sich mal vorstellen könnte, Kinder mit ihr zu habe, hat er sich schlagartig getrennt. Da verstand er keinen Spaß.)

    Grund 3: im Schlusstadium mit 45 heißt es dann: " ich bin zum Vatersein eh nicht geschaffen" (Mann macht sich kleiner als er ist)

    Grund 4: Komischerweise sagt keiner meiner Kumpels, dass er sich prinzpiell gegen Kinder entscheiden würde (außer die, die sich schon unterbunden haben). Irgendwo in ihnen drin schlummert immer noch der Familiengedanke, aber sie haben viel zu abgehobene Vorstellungen von der Frau, die es nicht gibt. Sie soll nicht nur superhübsch, superschlank und toll sein, sie muss auch brav und still sein, sich anpassen, ihm hörig sein. Ein Vorzeigeobjekt. Die heutigen Frauen sind ihnen alle zu emanzipiert, kompliziert, stressig, es gibt immer was zu nörgeln auf ganz hohem Niveau.

    Ich sehe vor allem ein schlimmer Grund dafür, dass heutige Leute nicht schon mit Anfang 20 auf sich alleine gestellt sind und gezwungen sind sich eine eigene Familie aufzubauen. Von der Schule wird einem bequem der Weg ins Arbeitsleben geebnet, die Mutter steht im Hinterhalt mit der Versorgung, egal ob es um Geld, Wohnung, Essen oder Haushalt geht.. So lebt es sich natürlich bequem, warum also sein gut laufendes System für eine Familie und eine anstrengende Beziehung mit aussschröpfendem Kind aufgeben? Das wäre ja das totale Trauma für solche Leute.
     
    • # 7
    • 19.11.2013
    • Gast
    Warum,... ganz einfach! Wenn nur noch das Abitur bei AG und in der Gesellschaft der wahre Abschluss ist und darunter alles nur Sonderschule, die Rente mit 67 vlt. bald mit 70,..?

    Wenn heutige Kinder und Eltern sich nur noch über Statussymbole definieren können, möchte bzw. Entscheide ich mich bewusst "gegen" Kinder. Punkt!

    Gerade heute las ich in der Welt: Bei den Koalitionsverhandlungen hat die Unterarbeitsgruppe „Digitale Agenda“ ihre Beratungen eingestellt. Das Arbeitspapier schlägt vor, dass jeder Schüler in Deutschland ein mobiles Endgerät – also Smartphone oder Tablet – zur Verfügung gestellt bekommt..... Wo lebe ich eigentlich nochmal,..? Mars, Jupiter, Saturn!!

    Und zuletzt: Bisher sorgten sich meine bisherigen AG sehr um die Familie,... nämlich gar nicht!



    m/28
     
    • # 8
    • 19.11.2013
    • Gast
    Wenn ich mir das Scheidungsrecht, soweit man das Recht nennen kann, betrachte, sowie auch hautnah die sogenannte Familie meines Lebensgefährten, dann wird mir regelmäßig mehr als übel und ich stelle fest, dass ein Mann vom Erzeuger zum Zahlemann mutiert und das aus immer spitzfindigeren Gründen, für die sich erstens immer sofort willig ein Anwalt findet, sowie zweitens immer ein Gesetz passend gedehnt werden kann. Einmal das "Ja" Wort gehaucht, bedeutet unter Umständen lebenslang Zahlung für alles Mögliche und Unmögliche. Der Kreis schließt sich von der Kindesmutter über die Kinder, die erstaunlich schnell lernen, wie man sich auf Kosten anderer ein gutes Leben leisten kann, ohne selbst mal den Hintern aus der Gemütlichkeit zu heben.
     
    • # 9
    • 19.11.2013
    • Gast
    Ich muss Gast 1 beipflichten. Das Risiko ist für mich als Mann mit 50 Prozent Scheidungsrate schon sehr groß. Es steht viel auf dem Spiel: Die erarbeitete Karriere, das Gehalt, ganz zu schweigen von der psychischen Belastung. Ich müsste mir bei der Frau absolut sicher sein. Ohne Ehevertrag würde keinesfalls eine Heirat in Frage kommen.

    m30
     
    • # 10
    • 19.11.2013
    • Gast
    Ich würde ja gerne mehr zu dem Thema ausführen, bei mir ist es jedoch ganz banal: Ich interessiere mich einfach nicht für Kinder. Sie kommen in meinen Gedanken nicht vor. Ich stehe ihnen, auch Kindern von Freunden, einfach neutral gegenüber.

    m(37)
     
    • # 11
    • 19.11.2013
    • Gast
    Die größte Motivation für Nachwuchs liegt eindeutig in der Biologie der Frau. Die Frau sucht in der Regel den Mann aus, der als Vater für ihre Kinder in Frage kommen könnte. Zuvor wird dann geheiratet. Viele Ehen scheitern jedoch und es ist widerum die Frau, die dann später die Scheidung einreicht. Ich m,35 möchte weder Kinder noch eine Heirat. In meinem Umfeld sehe ich die Probleme in der Beziehung, die ich mir nicht antun möchte. Ich lebe als Single in eigener Wohnung und in lockerer Beziehung sehr gut, glücklich, unabhängig, frei, ohne Verpflichtung, ohne Stress etc. warum sollte ich mir was anderes antun?
     
    • # 12
    • 19.11.2013
    • Gast
    Da gibt es keinen NACH- sondern lediglich einen dringend nötigen ZURÜCKholebedarf, nämlich was die von der Natur so in jehrzehntausenderlangen Übung vorgegebene und eingerichtete Lebensweise überhaupt angeht.

    Wenn beide Geschlechter zu allem taugten, dann hätte "man" nur eines entwickelt, also laßt uns Kerle mal die Arbeit machen und ihr macht Familie statt euch auch noch in die Ausbeutungsmühle treiben zu lassen. Das Letztgenannte ist nämlich der eigentliche Sinn der Übung, keinerlei eingeredete "(Selbst)Verwirklichungs"religion oder was auch für Unsinn sonst noch.

    M-42 und im Grunde ungewollt kinderlos da man(n) eben auch nicht alles alleine kann ;-)
     
    • # 13
    • 19.11.2013
    • Gast
    Ich kann mich einigen Aussagen meiner Vorposter nur anschließen. Aktuell plane ich keine Kinder. Irgendwie sehe ich es nicht ein, mindestens 20 Jahre meines Lebens fürs Kinder zu opfern. Wenn ich andere Leute mit Kindern sehe, wirken die meist gestresst und in gewisser Weise genervt.

    Die hohe Scheidungsrate spielt dieser Entscheidung noch zu, indem die Mütter meist das Sorgerecht bekommen und dazu noch schöne Unterhaltszahlungen auf Kosten des Mannes. Ich möchte später nach Beendigung meines Studiums einige meine Pläne und Träume verwirklichen und das geht wesentlich spontaner und besser ohne Kinder.
    Zudem finde ich es teilweise verantwortungslos, Kinder in diese Welt zu setzen.

    Ich schließe Kinder nicht konsequent aus. Wenn meine Partnerin mal unbedingt einen Kunderwunsch haben sollte und ich es mir mit ihr vorstellen kann, dann entscheide ich mich um, aber geplant sind keine.

    m, 22
     
    • # 14
    • 19.11.2013
    • Gast
    Ich denke, es hängt mit der Emanzipation der Frau zusammen. Das ist jetzt nicht negativ gemeint. Die allermeisten Männer denken doch bei "Familie haben" gar nicht konkret an ein Kind, sondern an das häusliche Idyll mit treusorgendem Frauchen, dass ihnen den Haushalt abnimmt. Endlich ankommen, sozusagen.

    Kaum ein junger Mann wird aufwachsen mit dem (für Frauen selbstverständlichen) Gedanken, dass er lebenslang Hausarbeit machen wird. In den Köpfen der meisten -auch der jungen- Männer ist Hausarbeit und Kindererziehung Frauensache und für sie ist klar, wenn sie eine Frau haben, macht die das ja.

    Viele Männer "wollten" daher zwar Kinder, aber nicht unbedingt um der Kinder willen, sondern, um das gesellschaftlich in allen Köpfen verankerte Familienbild im Sinne einer hauswirtschaftlichen Vollversorgung für sich zu buchen, mit dem sie sich als "echter Mann und Versorger" definierten.

    Nun sind aber im Rahmen der Emanzipation viele Frauen aus der traditionellen Rolle ausgestiegen. Sie wollen zwar Kinder, aber erwarten vom Mann eine paritätische Aufteilung aller häuslicher Aufgaben, um auch weiter berufstätig zu sein. Damit ist der "Deal" für den Mann nicht mehr wirklich stimmig, da er eben nicht nach Feierabend die Füsse hochlegen kann. Für viele Männer unvorstellbar, daher wollen sie keine Familie oder Kinder mehr, sondern nur noch unverbindliche kürzere Beziehungen.

    Denn am Scheidungsrecht kann es nicht mehr liegen, da ziehen Frauen jetzt ja absolut die "A...karte". Sie müssen, auch wenn sie jahrelang den Familienhaushalt geschmissen haben, im Falle einer Scheidung mit Kindern ab dem 4.Lebensjahr voll berufstätig sein, der Mann zahlt nur noch Kindesunterhalt. Sogesehen brechen für Männer jetzt rosige Zeiten an, in denen sicher viel mehr Vater werden wollen, als bisher. Denn solange sie verheiratet sind, können sie wieder Vollversorgung buchen, nach der Scheidung sind sie finanziell gut gestellt. Blöd nur, dass m.E. die Frauen angesichts dieser Regelungen wohl in einen noch ausgeprägteren Gebärstreik treten werden.

    Und nein, hier schreibt kein Mann oder eine unterhaltssaugende Exfrau, sondern eine kinderlose w 52. Ich hätte eigene Kinder nur unter der paritätischen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit bekommen, d.h. beide arbeiten z.B. 50 oder 70% und erledigen Familie gemeinsam. In meiner Generation wollte das kein Mann. Wahrscheinlich dauert es auch noch weitere 50 Jahre, bis wir solche gleichberechtigt lebenden Familien endlich haben?
     
  3. Es ist viel leichter und billiger, wenn man Stiefkinder hat, anstatt leibliche Kinder.

    1.) Keine Partnerin bekommen, mit der ich gemeinsame Kinder haben wollte. Obwohl ich Kinder sehr liebe, schätze und respektiere. Sie sind wunderbare Menschen.
    Ich hätte eine Familie gegründet - aber mit wem ?

    Die Hälfte meiner Partnerinnen wollte generell gar keine Kinder. Egal bei welchem Mann.
    Das erfuhr ich aber erst später.
    z.B. aus beruflichen Gründen. Oder in ihrem Leben keine Kinder wollen.
    Eine Frau wollte die Schwangerschaft nicht durchmachen.

    Meinen anderen Partnerinnen traute ich schließlich keine Mutterschaft zu. Oder wären mit (mehr) Kindern überfordert.

    2.) Den Kindesunterhalt ("Düsseldorfer Tabelle") halte ich tlw. für zu hoch.
    Ein Bekannter muß 33 % seines Netto-Lohnes für EIN Kind bezahlen = 518,- Euro. (Das Kind ist 15 J. alt)
    Ein Mann (30+) kann nur die Hälfte Unterhalt aufbringen, für sein Kind. Den Rest zahlen seine Eltern dazu.

    3.) Man hat ggf. gar keine Rechte an seinem leiblichen Kind, wenn die Mutter das alleinige Sorgerecht bekommt.
    Der o.g. Bekannte zahlt seit 15 Jahren Kindesunterhalt, aber durfte sein Kind nie sehen, oder Fotos von ihm. Besuchsrecht auch Keines. Lehnt dessen Mutter total ab.
    Das Einzige vom Kind, ist ein positiver Vaterschaftstest.

    4.) Ehen mit Trauschein scheitern in Dtl. zu 75 %. d.h. nur jede vierte Ehe hat Glück und Bestand.
    Es lassen sich 50 % scheiden, und 25 % bleiben notgedrungen zusammen.
    Scheidungen sind in Dtl. viel zu teuer. Besonders die Anwalts-Honorare.
    Wenn etwas so hoch riskant und ggf. teuer ist - lässt man besser die Finger davon.

    5.) Es wird immer schwerer in Dtl., als Arbeitnehmer Jobs zu bekommen, von dessen Einkommen man eine Familie ernähren kann.
    Selbst eine anspruchsvolle Vollzeitstelle als technischer EDV-Fachmann (inkl. interner und externer EDV-Netzwerke), reichte nicht dafür aus. (Familie mit einem Kind)

    Anscheinend wird Familie und Kinder immer mehr zum privaten Hobby degradiert.
    Nur noch was für Leute, die sowas wollen, und es sich finanziell leisten können. Trotz aller Hilfen vom Staat.
    Oder eigene Bemühungen aufgeben, und sich Alles vom Staat zahlen lassen.

    Ich betreue in meiner Freizeit versch. Kinder, und bin seit 24 Jahren gelernter Babysitter.
    Eine Partnerin brachte ihr Kleinkind in die Beziehung mit ein.
    Demnächst vielleicht (tageweise) Assistent in einer Kita, als Vertretung.
    Somit also nicht ganz "kinderlos"

    Ich (m) hielt meine Leidenschaft für Kinder lange für normal - auch als Mann.
    Inzwischen habe ich aber den Eindruck, daß dies bei Männern relativ wenig vorkommt ?
    Oder deren Anfangs-Euphorie schnell verfliegt. Bei Manchen bereits sechs Monate nach der Geburt des Kindes.

    Da ist es nicht mehr weit bis dahin, wenn Männer sich generell gegen Kinder entscheiden, und lieber lebenslang kinderlos bleiben. Auch solche Männer kenne ich.

    (m,52)
     
    • # 16
    • 20.11.2013
    • Gast
    Bei meiner Belastung im Beruf sind Kinder völlig undenkbar. Ich brauche zu Hause Ruhe um abschalten zu können. Kinder sind eher was für Leute mit Beamtenjob und geregelter 35-Stunden-Woche.
    (M, 48)
     
    • # 17
    • 20.11.2013
    • Gast
    Und wo sind die kinderwunschlosen Männer alle? Ich möchte keine Kinder aus unterschiedl. Gründen und lerne nur Männer mit Kinderwunsch, oder welche, die bereits Vater sind, kennen.
    w/46
     
    • # 18
    • 20.11.2013
    • Gast
    neben den hohen Scheidungsraten hab ich als Frau noch andere Gründe ausgemacht:

    viele sind bis weit in die 40 hinein noch selber vollkommen unreif.

    viele haben einen gewissen Zukunftsfatalismus entwickelt, v.a. politisch links stehende Männer verweigern auch oft, weil sie in dies System kein Kind reinsetzen wollen, oder sie argumentieren mit Überbevölkerung.

    Geringverdienenden Männern sind sie zu teuer

    viele wollen ihr altes Leben nicht aufgeben und unabhängig sein. Kind wird wie ein potentielles Druckmittel gesehen.

    die hohen Scheidungsraten wurden hier ja schon genannt.
     
    • # 19
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ich hätte schon gerne Kinder. Mir fehlt nur seit langem die Mutter dazu. :-(. M35
     
    • # 20
    • 20.11.2013
    • Gast
    Da muss ich etwas ausholen.
    Ic0h bin in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Habe aber auf dem Gymnasium viele Freunde aus den besseren (vermögenderen) Kreisen unserer kleinen Stadt gehabt. Dadurch habe ich schon früh gelernt: "Geld regiert die Welt".
    Ich habe mich schwer mit Fremdsprachen abgemüht (war ja der erste in der Familie der englisch und französisch lernte), aber Vollhirnie Alfred (Vater Zahnarzt) hat viele Studienaufendhalte in England und Frankreich gesponsert bekommen. Natürlich waren die Noten von Alfred dann besser als meine.
    Ich war der einzige in der 10 Klasse der gegen die Klassenfahrt nach Rom war. Das konnten sich meine Eltern einfach nicht leisten.
    Die tollen Praktikumsplätze wurden nur zwischen den besseren Kreisen aufgeteilt.
    Tochter Johanna ging nach ihrem Abi (sie ist gerade mal durchgerutsch) nach USA an eine Business School. Sie ist jetzt dick drin in einem DAX-Unternehmen. Ich hätte mir dieses Studium nie leisten können.
    Ach ja Studium: Ich bin zwischen alter Heimat und meinem Studienort getrampt. Andere haben von Papi zum Abitur einen Neuwagen bekommen. Ich habe mir in meinen ersten Semesterferien das Geld für den Führerschein erarbeitet.
    Als ich dann im Familiengründungsalter (so zw. 30 und 40) war, war abzusehen, dass ich es auf dieser Welt nicht mehr zu Reichtümern schaffe. Ich komme gut klar aber große Sprünge sind nicht drin.
    Ich wollte nicht, dass meine Kinder das Gleiche erleben wie ich.
    Das ich das Kind vom Gymnasium nehmen muss weil ich keine Nachhilfe bezahlen kann. Das meine Kinder verlacht werden wenn sie nicht die richtigen Schuhe tragen
    Fazit:
    Du kannst zwar ganz intelligent sein und auch fleissig aber ganz nach oben kommst du nicht.
    Da habe ich mich dann gegen Kinder entschieden.
    m50
     
    • # 21
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ja, warum.
    Männer, zumindest Elitepartner Männer, sind ja auch nicht doof.
    Wie Q2 schon schreibt, erst veräppeln uns "unsere Frauen", dazu das hohe Risiko
    einer Beziehung ( langfristige Kosten, Ärger, negative PR)
    Dann doch lieber Single mit ONS oder andere Lösungen.
    Die Frauen , besonders die mit tickender BIO Uhr, können halt die Männer nicht
    eine Beziehung mit Vaterschaft zwingen...
     
    • # 22
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ich schließe mich den Beiträgen meiner männlichen Kollegen im Großen und Ganzen an. Heirat und Ehe, welche einstmals Sicherheit boten (und das nicht nur in finanzieller Hinsicht), sind zu einem Spiel mit enorm hohem Risiko geworden. Ein Scheitern hat weitreichende Konsequenzen für alle Beteiligten zur Folge und wird dadurch für viele einfach unattraktiv. Da die Ehe in der Regel den Grundstein für die Familienplanung legt, bleibt die Geburtenrate hiervon logischerweise nicht unberührt. Zudem teile auch ich den Eindruck, dass der Wunsch nach Kindern bei Männern weniger stark ausgeprägt ist.

    Ergänzend würde ich außerdem das allgemeine Streben nach Selbstverwirklichung als einen der Gründe benennen. Ehe, Kinder und die damit einhergehende Verantwortung werden in dieser Hinsicht oftmals als Stolpersteine auf dem Weg zur freien Entfaltung wahrgenommen.

    Einfach ausgedrückt: "Two and a half men" mag nur eine Sitcom sein, greift ihre Ideen aber durchaus aus dem alltäglichen Leben. Der unverbindliche, selbstbestimme Lebensstil eines Charlie Harpers mag, sofern überhaupt angestrebt, für viele Männer nicht erreichbar sein. Die Konsequenzen aus dem Lebensentwurfs eines Alan Harpers sind hingegen kalkulierbar und damit vermeidbar.
     
    • # 23
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ich (29, m) bin in Vollzeit Linienbusfahrer in einem Auftragsunternehmen - in MÜNCHEN !! Der teuersten Stadt Deutschlands !! Eine Dreizimmer-Wohnung mit 85 qm kostet hier etwa 1.400 EUR warm !! Sofern man in der Bewerberschlange überhaupt eine abbekommt. Damit ist mein Nettogehalt zum Großteil bereits aufgezehrt. Von was wird dann ein Kind großziehen wollen, ist mir ein Rätsel. Ich habe eine Freundin, die ist angestellte Verkäuferin in einem Kiosk und verdient sogar noch weniger. Wir sind schon froh, dass wir uns eine Zweizimmerwohnung mit Garage für 1.000 EUR leisten können, in der ein 10 Jahre alter Ford Fiesta mit 60 PS steht und dass wir einmal im Jahr einen Billigurlaub in der Nebensaison auf Mallorcaoder in der Türkei machen können. Bei mehr Verdienst und weniger Miete hätten wir bestimmt schon zwei Kinder.
     
  4. Die bösen Frauen nehmen die Männer aus. Es sind ja schließlich ihre Kinder, da soll sie gefälligst alleine damit klar kommen, nicht? *ironie*

    Das musste ja kommen. Nur weil es manche Frauen so handhaben, sind nicht alle Frauen so!

    Ich würde sagen, der Hauptgrund, dass sich Paare gegen Kinder entscheiden ist vielfach wie Gast 23 es beschrieben hat. Man sieht sich finanziell nicht in der Lage ein Kind zu finanzieren. Obwohl ich zugeben muss, dass ich einige Paare kennenlernen durfte, welche sehr wohl mit wenig Geld auch 4-5 Kinder groß ziehen können und das OHNE Hilfe vom Staat.
     
  5. Ich entscheide mich nicht gegen Nachwuchs, sondern gegen die unpassenden Frauen. Daher sind, denke ich, viele Männer Kinderlos.
     
    • # 26
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ich bin davon überzeugt, die vielen tollen starken Top-Frauen denken sie wären einfach viel zu gut für einen einzigen Loser-Mann. Um eine Mutter glücklich zu machen braucht es schon mehrere Männer, einen Top-Kandidaten für die Besamung, mindestens einen für das persönliche Glück, und mehr als einen Mann für die Finanzierung von Frau und Kind.

    So verbittert meine Stellungnahme auch sein mag, es ist aktuelle Gesetzeslage in Deutschland. Frauen können machen was sie wollen, sie können Männern auf der Nase herumtanzen, oder auf ihren Köpfen herumtrampeln, alles ist rechtens. Sie dürfen die Schwangerschaft von unpassenden Männern abtreiben (und über 100.000 Frauen tun das jedes Jahr), sie dürfen finanziell starken Männern Kuckuckskinder unterschieben (10-20% aller Kinder), sie dürfen sich ungestraft im Ausland Sperma von Zucht-Männchen kaufen, und sie dürfen den Vätern ihre Kinder vorenthalten (500.000 Frauen sind ledig und AE). Das alles ist straffrei in Deutschland, die Gesellschaft applaudiert, und finanziert die ganze Ungerechtigkeit mit dem Steuergeld arbeitender Männer.

    Und wenn ein Mann sich wirklich einmal trauen sollte, dann ist die Wahrscheinlichkeit deutlich größer als 50% betrogen zu werden (Kuckuckskinder, Fremdgehen, Scheidung). - Und dann fragen sich Frauen ernsthaft, warum Männer sich verweigern? - Was würdet ihr tun, wenn ihr ein Mann wärt?

    m
     
  6. Ich erlebte einige Frauen, die von sich glaubten, daß sie Kinder groß ziehen könnten.
    Nur weil sie Kinder gebären können.

    Bekommt dann so eine Frau ein Kind, und merkt erst dann, daß sie überfordert ist, hat der Mann nun zwei "Kinder" zuhause, bzw. am Hals. Aber muß gleichzeitig das Geld für diese Familie verdienen.

    Aber er hätte das ganze Problem nicht, wenn er es rechtzeitig erkennt, und mit dieser Frau keine Kinder hat. Oder sich von ihr trennt, oder erst gar nicht einlässt.
     
    • # 28
    • 20.11.2013
    • Gast
    Glaubt man an Statistik, entscheiden sich exakt genau so viele Männer wie Frauen gegen Kinder. Ich (m) mag Kinder nicht und deshalb habe ich keine und werde daran auch nichts ändern.
     
    • # 29
    • 20.11.2013
    • Gast
    Solange ich keine Rechtssicherheit habe (Besitz, Finanzen und Umgang mit meinem Kind), werde ich keine Kinder in die Welt setzen.
    Die hässlichen Beispiele im Bekanntenkreis waren Warnung genug.

    M30
     

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