• 12.01.2018
    • Wolf70

    Verunmöglichen Kinder eine normale Beziehung?

    Ein Hallo an alle!

    Folgendes beschäftigt uns bereits seit Jahren und wir finden keine Lösung. Nun dachte ich, ich frage mal hier nach. Vielleicht hat jemand eine gut Idee oder sogar eine Lösung!?

    Die Situation ist folgende:

    Ich (M) habe meine Frau vor drei Jahren wegen meiner großen Liebe verlassen. Es ging alles nicht ganz so reibungslos von Statten. Monatelanges Versteckspiel und Lügereien. Bin nicht gerade stolz darauf wie es abgelaufen ist, aber ich muss damit leben.

    Unterdessen bin ich mit meiner neuen Partnerin zusammen gezogen und die Trennung von meiner Frau ist soweit geregelt. Wir kommen eigentlich sehr gut miteinander aus.

    Wir haben zwei wunderbare Kinder, zu denen ich unterdessen wieder eine sehr gute Beziehung habe.

    Das Problem ist nur, dass die Kinder meine neue Partnerin auch nach drei Jahren Zusammenleben kein Bisschen akzeptieren. Sie haben Sie noch kein einziges Mal gesehen und weigern sich standhaft, irgendetwas mit Ihr zu unternehmen oder auch nur kurz zu treffen. Sie wollen mich in der gemeinsamen Wohnung noch nicht mal besuchen, wenn Sie nicht zu Hause ist. Das heißt, ich muss jedes Mal, wenn ich die Kinder treffen will, etwas außer Haus organisieren.

    Das ist extrem anstrengend und absolut unbefriedigend. Zudem ist ein normales Zusammenleben mit meiner Partnerin fast unmöglich.

    Ich fühle mich von den Kindern (13/16) so etwas wie erpresst. Das geht mir eigentlich völlig gegen den Strich, weiß aber nicht wie damit umgehen. Ich möchte weder meine Kinder nicht mehr sehen, noch meine Partnerin aufgeben, was schon beinahe passiert wäre. Wir sind sogar kürzlich wieder auseinander gezogen, damit ich meine Kinder auch mal bei mir haben kann. Aber eigentlich kann das nicht die Lösung sein!

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder hat jemand einen Tipp, wie ich die Kinder dazu bringe, meine große Liebe zu akzeptieren?

    Ich bin für jeden Tipp dankbar!
     
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    • # 1
    • 13.01.2018
    • Tini_HH
    Ich denke, der Schlüssel zu allem ist deine Exfrau. Deine Kinder fühlen sich solidarisch mit deiner Exfrau und wollen deswegen die Neue nicht treffen.
    Ist deine neue Freundin denn der Grund für Eure Trennung gewesen?
    Und was heißt es gab Lügen und Versteckspiel?
    Das heißt, du hast deine Frau betrogen über Monate und sie dann mit 2 Kindern, die damals ca. 10 und 13 waren verlassen.
    Wie geht es Deiner Exfrau jetzt? Hat sie genügend Geld um leben zu können oder muss sie neben den Kindern sehr viel arbeiten? Hat sie einen neuen Partner?
    Die Sache ist ganz einfach: Wen es deiner Exfrau gut geht und sie einen Weg findet, Dir zu verzeihen, dann wird es auch mit Deinen Kindern klappen.
    Heißt also, dass Du zusehen musst, die Situation für deine Exfrau so angenehm wie möglich zu gestalten und mit ihr reden musst.
    Und zwar nicht, damit DU es besser hast und damit DU und Deine Neue entspannter leben sondern es muss Dir wirklich ernsthaft darum gehen, dass es Deiner Exfrau gut geht.
    Nur so werden Deine Kinder sich eventuell irgendwann öffnen.
    Ich denke aber, dass du deine Kinder einfach verloren hast. Sie werden Dir das nie verzeihen, weil die Art und Weise, wie du deine Familie verraten hast, nicht zu verzeihen ist.
    Es ist auch unsensibel und zu viel verlangt, dass deine Kinder die Neue nun akzeptieren sollen.
    Das musst du anders anpacken.
     
    • # 2
    • 13.01.2018
    • godot
    Die Kinder tanzen dir auf der Nase herum. Die Kinder können sich bei dir alles erlauben. Die Kinder machen die Spielregeln.
    Du lässt es zu weil du immer noch ein schlechtes Gewissen hast. Du meinst ihnen deine Liebe zu zeigen indem du es mit dir machen lässt.
    Löse dich von diesem Gedanken.
    Du bist nicht schuld. Deine Kinder erpressen dich. Als Erwachsener sollte man sich nicht von Kindern, auch nicht den eigen erpressen lassen. Du bist der Erwachsene, du gibst die Regel vor.
    Mann muss auch mal hart sein, wenn die Kinder nicht kommen wollen, dann wollen sie eben nicht.
    Dabei bist du sicher lmmer großzügig und unternimmst etwas mit Ihnen und bist dann fleissig am Zahlen.
    Dies würde ich zuerst Abstellen. Mache nur noch Unternehmungen die nichts kosten. Auch kein Essen zwischen durch. Du kannst Butterbrote und Mineralwasser von Aldi mitnehmen.
     
    • # 3
    • 13.01.2018
    • Tini_HH
    Was heißt hier fleißig am zahlen??
    Es sind SEINE Kinder...sollen sie mit 13 und 16 selber Geld verdienen? Das ist als Vater oder Mutter so, dass du für deine Kinder alles zahlst, und dafür müssen die Kinder dir nicht danken!
    @godot: Du hast keine Kinder, stimmts? Und auch keine Ehe!?
    Wahrscheinlich nicht mal eine funktionierende längere Beziehung gehabt?!
    Der FS war mindestens 16 Jahre mit seiner Frau zusammen, hat mit ihr zusammen 2 Kinder, die sie jetzt alleine im Alltag am Bein hat, während er nur ab und an mal nen Wochenendausflug plant - Hausaufgaben, Wäsche, Alltagskram, Betreuung, einkaufen, Essen kochen bleibt alles bei der Mutter, die höchstwahrscheinlich keinen neuen Freund hat, sich mit Teilzeitjob und Kindern über Wasser halten muss und schauen muss, dass die Zukunft der Kinder nicht komplett den Bach runtergeht, nur weil der Vater Bock hatte, seiner neuen Liebe nachzuhüpfen und sich seiner Verantwortung zu entziehen, für seine Familie zu sorgen und für alle da zu sein.
    Ich denke, die Kinder kriegen mit, dass es der Mutter eher weniger gut geht und mit 13 und 16 sind sie nicht mehr klein genug, als dass sie keine eigene Meinung hätten.
     
    • # 4
    • 13.01.2018
    • Eline
    Du hast die Familieverlassen. Offenbar sehr unschön und feige.
    Nun fühlst Du Dich von den Kindern erpresst, weil sie nicht spuren wie du willst. Sry geht's eigentlich noch. Du kannst froh sein, dass die Kinder Dich nicht verachten, wenn Du das so unschön durchgezogen hast.

    Vor allem die Kinder sind nicht mehr wirklich Kinder mit 13 und vor allem 16! Sie können selber ein Urteil bilden und nur weil Du Friede, Freude, Eierkuchen happy new Family mit der Neuen willst, müssen Deine Kinder nicht mitziehen.

    Sehr egoistisch: ich will das jetzt, die müssen jetzt, sonst ist das Erpressung. Deine Kinder sind wohl erwachsener als Du.

    Akzeptiere, dass sie nicht wollen und dass dies völlig legitim ist. Du hast hier eine egozentrisch verzerrte Wahrnehmung. Verhalte Dich wenigstens jetzt fair.
     
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    • # 5
    • 13.01.2018
    • Leopardin
    Ich bin der Meinung, dass du deinen Kindern gegenüber zwingend klare Worte sprechen musst. Dahin gehend, du liebst sie bist aber nicht länger bereit, ihr umflexibles und stures Verhalten - wohl nicht zuletzt aufgrund der Pubertät - zu respektieren oder weiter darauf Rücksicht zu nehmen. Solange sie die neue Frau an deiner Seite nicht akzeptieren brichst du den Kontakt ab. Wenn die Kids dann etwas von dir wollen sind sie am Zug. Ihren alleinigen Wunsch auf Taschengeld würde ich erst einmal ignorieren bzw. anders regeln.

    Bevor du damit jedoch startest sprich mit deiner Ex über dein Vorhaben. An ihrem Verhalten wirst du erkennen, ob sie nicht vielleicht sogar die treibende Kraft in dieser Situation ist und einen Keil zwischen dir und die Kinder schiebt. Dir gegenüber vermittelt sie den Eindruck, dass inzwischen alles gut ist, aber hinten herum intrigiert sie gegen dich.

    Ich hoffe, du hast Erfolg und deine Kinder kommen von selbst darauf, welche Steine sie dem Glück ihres Vaters in den Weg legen und alles regelt sich zu euer aller Zufriedenheit. Alt genug für diese Erkenntnis sind sie auf jeden Fall.
     
    • # 6
    • 13.01.2018
    • Frau29
    Eine Trennung ist für Kinder ein traumatisches Erlebnis. Da du deine Frau ja offenbar bereits während der noch bestehenden Ehe betrogen hast, dürfte die darausfolgenden Konflikte mit deiner Exfrau zudem zu einer sehr unangnehmen Atmosphäre in der Familie geführt haben.

    Es ist nachvollziehbar, dass die Kinder dir das nachtragen, denn es hat ihr Leben nachhaltig negativ geprägt. Falls du nun auch noch finanzielle Probleme bei Exfrau und Kindern entstehen, dürfte dies die Lage noch einmal verdüstern. Und in der Regel, kann bei einer Trennung der alte Lebensstandard nicht aufrechterhalten werden, denn der Mann kündigt ja die geschlossene Gemeinschaft.

    Kinder wollen, dass die Eltern zusammenbleiben, auch wenn sie bereits erwachsen sind. Ein neuer Partner ist immer ein Fremdkörper und kann auch zu manch anderen zusätzlichen Problemen führen.
     
    • # 7
    • 13.01.2018
    • klara75
    Kinder an sich tun das nicht. Also: normale Beziehungen verunmöglichen.

    Bei Euch sieht es allerdings etwas kompliziert aus.

    Sie müssen Deine neue Partnerin ja nicht mögen. Aber normal mit ihr umgehen sollten sie durchaus nach 3 Jahren können. Also begrüßen, zuhause normal Worte austauschen und sich umeinander herum bewegen... Mehr muß ja erstmal nicht.

    Für die Kinder ist vermutlich die "neue Freundin" der Grund der Trennung. Da wäre die Frage wie offen und ehrlich mit Ihnen auch gesprochen wird über Beziehung und was geschehen ist. Denn offenbar haben nach Deiner Schilderung Du und die neue Frau ja zunächst die Mutter betrogen. Das ist schon etwas, das man übelnehmen kann. Allerdings beiden Parteien.....

    Ich denke dass Du und die Mutter der Kinder mit den Kindern mal ein gemeinsames Gespräch führen solltet. Wie sieht sie das? Warum blockieren die Kinder da? Was könnte ein Kompromiss sein?
     
    • # 8
    • 13.01.2018
    • Laleila
    Hallo Wolf70,

    Deine Kinder müssen Deine neue Partnerin nicht akzeptieren. Sie ist Dein Privatvergnügen und Du hast wegen ihr die Familie verlassen. Solange Deine Kinder nicht von sich aus einen Vorstoß wagen, fordere es nicht ein. Das ginge nach hinten los.

    Wieso macht es ein Beziehungsleben mit Deiner Partnerin unmöglich, wenn Du Deine Kinder nur außerhalb Eurer Wohnung triffst? Dieser Rückschluss erschließt sich mir nicht. Sie kann diese Zeit doch für ihre Interessen nutzen.
    Es ist Dir zu anstrengend?
    Es sind Deine Kinder, Du hast Dich gegen den Familienalltag entschieden, der bleibt an Deiner Exfrau hängen, dann gib Deinen Kindern gefälligst, was sie offensichtlich noch immer brauchen. Deine ungeteilte Aufmerksamkeit für die kurze Zeit, welche ihr zu dritt habt.
    Aber dies ist ja nur ein Teil des Problems. Wie oben schon mal erwähnt, wäre es wichtig zu wissen, warum diese reinen Vater-Kind-Zeiten, ein Beziehungsleben gefährden?
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2018
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
    • # 9
    • 13.01.2018
    • Tini_HH
    Was ist mit den Felsbrocken, die der Vater den Kindern in den Weg gelegt hat? Erst betrügt er seine Frau und hintergeht Frau und Kinder mit der neuen Frau, verlässt seine Familie und dann will er die Kinder auch noch zwingen, dass sie so tun, als sei nichts geschehen?

    Ich denke, dass das Leben der Kinder sich grundlegend geändert hat - und zwar nicht zum Guten.
    Sie sehen auch ihre Mutter, die sie lieben in einer schlechteren Position.
    Und jetzt erwartet der Vater, dass er die Frauen austauscht und alles danach fröhlich weitergeht?
    @Wolf70 : Hast du denn mal mit deinen Kindern geredet und sie gefragt, warum sie der Neuen keine Chance geben wollen? Ernsthaft gefragt ohne Vorwurf, sondern weil du ihre ehrliche Meinung wissen willst? Kennst du ihre Gefühle? Ihre Ängste?
    Wie ist das Verhältnis zu deiner Exfrau?
    Wenn sie nicht wollen, kannst du sie nicht zwingen. Taschengeldentzug und ALDI-Wasser sind verzweifelt billige Methoden und das bestätigt die Kinder eher noch in der Meinung, dass du "der Böse" bist.
    Sag ihnen, dass du sie verstehst, sag ihnen, dass es Dir leid tut und dass du weißt, dass sie es schwer haben und dass Du ihre Mutter und sie damals sehr verletzt hast und erklär ihnen, dass du sie vermisst und du darunter leidest, dass sie nicht versuchen wollen, an deine neuen Leben teilzunehmen.
    Aber denke daran, dass DU der Vater bist und du für sie verantwortlich bist. Du musst sie stärken und für sie da sein - nicht umgekehrt.
    Und wenn sie nicht wollen, wirst du daran maßgeblich beteiligt sein. Mit Strafaktionen wirst du ihnen nicht näher kommen.
    Wie ist es, wenn ihr zusammen Urlaub macht, du und die Kinder? Kommst du ihnen da nicht emotional näher?
    Ich habe das Gefühl, dass deine Kinder kein gutes Verhältnis zu dir haben. Kommen sie zu Dir, wenn sie Sorgen haben? Und bist du für sie da? Ihr solltet an Eurem Vertrauensverhältnis arbeiten und du solltest das Verhältnis zu deiner Ex verbessern. Mit Autorität kommt man hier zu nix.
     
    • # 10
    • 13.01.2018
    • NormaJean
    Die finanziellen Verhältnisse lasse ich bei der Beurteilung der Frage mal außen vor.

    Viel wichtiger finde ich die emotionale Not, in die sich eventuell die Kinder befinden. Ich bin auch Trennungskind, und ich kann für mich sagen, dass ich die neuen Partner beider Seiten immer akzeptiert habe. Ich war aber auch noch wirklich sehr klein, als meine Eltern sich trennten. Trotz alledem ging große Teile meiner Kindheit hindurch immer ein Ekelgefühl durch meinen Körper hindurch, wenn ich den betreffenden Elternteil mit dem neuen Partner hab Zärtlichkeiten austauschen sehen. Der neue Partner war irgendwie immer Fremdkörper, gehörte nicht für mich dazu, es war irgendwie ein unerklärliches, unnatürliches Gefühl in mir, wenn ich an diesen Menschen gedacht habe. Obwohl er eigentlich nett war. Auch die Neue meines Vaters war nett. Aber es fühlt sich einfach nicht richtig an, wenn er sie küsste, oder Pläne schmiedete oder als sie heirateten. Ich habe trotz allem niemandem im Weg gestanden und auch nie Probleme diesbezpglich gemacht. Das hätten sich neine Eltern niemals bieten lassen. Damals wurde auch nicht soviel Gewese darum gemacht, wie sich wohl das Kind grade fühlt. Aber nur soviel dazu.

    Lieber FS: ich finde, du bist verantwortlich für die Trennung (wenn ich dich richtig verstanden habe). Deine Kinder sind älter als ich es damals war, also haben die auch sehr viel mitbekommen. Nicht nur, dass sich ihre natürliche Familienstruktur ohne ihr Wollen in Luft aufgelöst hat, nein, sie haben vermutlich die Mutter auch leiden sehen, selbst, wenn sie vielleicht versucht hat, es zu verbergen. Wahrscheinlich ist deine Lebensgefähtin der Grund, warum du die Familie verlassen hast, auch wenn es sicher auch Gründe gab, wieso du dafür offen warst. In den Augen der Kinder ist sie vermutlich einfach mitschuld.

    Sie müssen zwar akzeptieren, dass du eine neue Lebensgefährin hast, ändern können sie es ja eh nicht. Aber sie müssen sie nicht mögen, und schon gar nicht zwangsweise Zeit mit dir UND ihr verbringen. So ist das nun mal, wenn Ursprungsfamilien kaputt gehen. Die einen haben Glück, und alles läuft reibungslos, die anderen haben Pech, und müssen die Konsequenzen eben viele, viele Jahre ertragen.

    Deine Kinder werden auch irgendwann groß und betrachten die Sache mit Abstand. Bis dahin: viel Spaß!
     
    • # 11
    • 13.01.2018
    • Simpatica
    Hallo Wolf70,

    Du solltest wirklich mit den Kindern sprechen. Sie fragen weshalb sie sich so verhalten. Nur so kannst Du etwas erreichen. Du kannst ihnen sagen, dass ihr Verhalten Dich verletzt. Ich würde aber nicht erwähnen, dass du deshalb Probleme mit Deiner aktuellen Partnerin hast. Der einzige Weg, den ich für Dich sehe, ist das Verhältnis zu Deinen Kindern zu stärken und das funktioniert nicht über „Bestechung“, sondern nur über Annäherung. Du solltest dabei zwar Deine Partnerin erstmal heraus lassen, aber trotzdem den Kindern klar machen, dass Sie die Frau an Deiner Seite ist.
    Der Prozess ist schwierig, langwierig und ggf. musst Du einfach die Entscheidung der Kinder akzeptieren, denn Du kannst nichts erzwingen.Das ist manchmal schmerzhaft.

    Mit der Zeit ändern Kinder aber auch ihre Ansichten.

    Ich wünsche Dir viel Kraft
     
    • # 12
    • 13.01.2018
    • Sonnenhut
    Du hast ein sehr gutes Verhältnis zu deinen Kindern wie du sagst. Dann werden sie dir doch sicher erklärt haben, warum sie keinen Kontakt zu deiner neuen Freundin wünschen.
    Und du wirst dich für die Art und Weise wie die Trennung abgelaufen ist und für die Verletzungen, die du dadurch hervorgerufen hast, entschuldigt haben, oder? Und du wirst ihnen erklärt haben, warum es für dich so wichtig ist, dass sie dich auch mal zu Hause besuchen kommen.

    Wenn sie trotz allem nicht dazu bereit sind, wirst du wohl damit leben müssen, wenn du den Kontakt zu ihnen nicht gefährden möchtest.

    Besuchen sie dich denn jetzt zu Hause, wo du getrennt von deiner Freundin lebst? Plant ihr wieder zusammenzuziehen?
     
    • # 13
    • 13.01.2018
    • Leopardin
    Das habe ich weder gemeint noch geschrieben.

    Natürlich hat sich der FS nicht wie ein Gentleman verhalten, aber am Ende hat er sich getraut und getrennt. Dafür meinen Respekt, denn das schaffen nur Menschen mit Eiern in der Hose. Siehe die Geschichten hier von den männlichen Pappnasen die über Jahre fremdgehen ohne dass in deren Basisbeziehung das Ende naht. Jeder, auch der FS, darf eine Beziehung dann beenden wenn sie nicht mehr glücklich macht.

    Natürlich war es für seine Frau ein Schock und selbstverständlich steht/stand es ihr frei, enttäuscht, sauer zu sein und mit ihrem Schicksal zu hadern. Aber nicht ihren Kindern gegenüber, die sollten außen vor bleiben, und schon gar nicht ist es fair oder erlaubt, diese zu instrumentalisieren im Kampf gegen den Betrüger. Frauen die sich so verhalten haben in meinen Augen einen großen Lattenschuss und einen äußerst geringen Selbstwert. Ich selbst kenne leider ein/zwei Frauen in meinem weitläufigen Bekanntenkreis die sich aus großer Enttäuschung genau so verhalten haben und den Umgang mit dem getrennt lebenden Vater mit aller Macht vereiteln indem sie den Kindern Müll erzählen und dadurch extrem beeinflussen. Selbst vor Lügen machen diese Frauen nicht halt. In meinen Augen ist es nichts weiter als ein ganz mieser Machtkampf.

    Wie gesagt, der FS muss mit den Kindern sprechen. Seine Liebe, Fürsorge und Aufmerksamkeit vermitteln, allerdings nicht zu jedem Preis.
     
    • # 14
    • 13.01.2018
    • geliebte
    Hallo Wolf!

    Was verstehst Du unter normaler Beziehung?

    Du bist (noch) verheiratet und wirst es wohl auch bleiben.

    Will Deine Geliebte denn überhaupt Kontakt mit den Kindern haben?
     
    • # 15
    • 13.01.2018
    • kobaltblau
    Ich glaub, Tini_HH äußert hier mehr ihren Wunschtraum, wie Exmänner doch bitte zu Kreuze kriechen sollen als das dies auch nur irgend ein Mann so jemals handhaben würde.

    Akzeptiere es, du kannst auch ohne Unternehmungen zu viert eine schöne Beziehung haben. Deine Kinder werden es erst später einsehen, wenn sie eigene Beziehungserfahrungen gemacht haben und merken, dass sich die Wege da auch mal trennen können. Im Augenblick sind sie einfach noch sauer, dass ihnen die Familie genommen wurde und du samt Freundin, ihr seid die Schuldigen. Später werden sie vielleicht mal neutral einsehen, dass in der Ehe nicht alles gut lief. Also du schaffst das. Sei für sie da, so wie sie es wollen und mach es dir in deiner Beziehung schön. Das geht. Mach dich frei von der Vorstellung der heilen Patchworkidylle, das setzt euch nur unter Druck und ist realitätsfern.
     
    • # 16
    • 13.01.2018
    • Valmont
    Du hast nichts von einem neuen Partner Deiner Exfrau geschrieben und schon gar nichts davon, dass dass dieser neue Partner in deren Haushalt lebt. Vermutlich gibt es diesen auch (noch) gar nicht...

    Die Lösung: Stelle die Parität dadurch her, dass Du Deine Exfrau in die Position bringst, dass sie als AE genausoviel Chancen hat, einen neuen Partner kennenzulernen, wie ein Mann, der die Kinder nur an Papawochenenden hat, bei Frauen. Reduziere Deine Arbeitsstunden auf die Hälfte und nimm die Kinder z.B. im wöchentlichen Wechselmodell.

    Dadurch hat Deine Exfrau die Gelegenheit einen ernsthaften Partner kennenzulernen. Dadurch, dass Deine Kinder lernen, diesen neuen Partner, im Haushalt Deiner Exfrau, zu akzeptieren, werden sie auch Deine Partnerin, in Deinem Haushalt, akzeptieren! (evtl. ist das dann eine andere Partnerin, als Deine jetzige)

    Ganz einfach ein Gleichgewicht herstellen!

    V.m47
     
    • # 17
    • 13.01.2018
    • Lionne69
    Wolf,

    Mit den Kindern, sind es ja nicht mehr wirklich, sachlich reden,, wäre eine Lösung.

    Ich denke aber, dass das Ganze viel komplizierter ist.
    Deswegen würde ich Dir empfehlen, mit einer Familienberatungsstelle zusammen versuchen, die Situation zu klären.
    Auch mit moderierten Gesprächen, wo beide den Raum haben, ihre Verletzungen, ihren Groll, etc. zu artikulieren.

    Nimm sie ernst.

    Aber, auch Du hast ein Leben und ein Recht darauf, dies zu gestalten.
    Kinder müssen mit zunehmendem Alter auch verstehen, dass das Leben viele Facetten hat, dass Menschen Fehler machen und dass nicht nur ihre Bedürfnisse zählen.

    Du solltest Ihnen auf jeden Fall vermitteln, dass das Eine die Beziehung zu Deiner Ex ist, und die neue Partnerin, und dass Eure Beziehung ganz etwas anderes ist.
    Dass Du sie liebst, und dass sie Dir wichtig sind.

    Aber, ich würde dies wirklich mit professioneller Unterstützung angehen.
     
    • # 18
    • 13.01.2018
    • Lucy aus dem Süden
    Das kann ich voll unterschreiben. Nur damit Du voll und ganz in der Komfortzone bist ( nicht etwas außerhalb unternehmen zu müssen z.B.)
    Deine Kinder waren schon alt genug, das mitkriegen zu können. Pech für Dich. Wären sie 5 Jahre alt gewesen, hättest Du weiterhin den Super-Daddy spielen können.
    Sehe es doch mal so: du hast einen Freund und den belügst Du betrügst Du monatelang. Was erwartest Du danach von ihm?? Dass er private Zeit für Dich erübrigt und Dich als Priorität sieht?
    Warum glaubst Du, dass es bei Deinen Kindern anders sein sollte?


    W52 mit Kind jetzt 13 aber zur Zeit der Trennung 6 Jahre alt, somit hatte ich Dein Problem nicht. Die Tochter wollte grundsätzlich gern zum Papa und die "Neue" wurde ein Jahr lang aus den Kontakten ausgeklammert, was mein Wunsch war und er respektiert hat. Nach nem Jahr war ich entspannter und hab ihm gesagt, er soll das machen wie er meint.
    Meine Tochter kennt sie, sie verbringen Zeit miteinander aber sie hat keine besondere Beziehung zur ihr.
     
    • # 19
    • 13.01.2018
    • Dingens
    Deine Kinder sind in der Pubertät. Auch ohne eine Trennungsgeschichte ein schwieriges Alter, in dem sich die Kinder von den Eltern emotional abnabeln und in dem einem die Fehler und Versäumnisse der Erziehung knallhart um die Ohren fliegen. Das solltest du dir als erstes immer vor Augen halten. Deine Kinder scheinen tief verletzt und menschlich enttäuscht. Ihr Verhalten mit "Aldi Wasser" Geld- und Liebesentzug zu bestrafen ist infantil und mit absoluter Sicherheit nicht zielführend. Allerdings hast du natürlich das Recht klare Grenzen zu ziehen. Du hast ein Recht auf dein persönliches Glück. Das haben deine Kinder per se zu respektieren. Theoretisch! Es ist nur schwierig, wenn die Kinder verletzt sind und augenscheinlich in einem m Gewissenskonflikt fest stecken. Zudem scheint die Vergangenheit nicht aufgearbeitet worden zu sein. Schnapp dir deine Kinder und erkläre ihnen, dass du in ihren Augen (vielleicht ja auch objektiv betrachtet) damals wenig verantwortungsvoll gehandelt hast. Mich beschleicht der Eindruck, dass du in diesem Fall als Vorbild und Vaterfigur versagt hast. Das ist für Kinder oft schwer zu verarbeiten. Sei ehrlich mit deinen Gefühlen und Beweggründen von damals. Beschönige nichts. Mute ihnen (und auch dir selber) zu, das du damals Fehler gemacht hast. Sag ihnen das du sie liebst, dass du gerne in möglichst gutem Kontakt mit ihnen sein willst, dass du die Zeit nicht zurück drehen kannst....Sie haben aber auch zu respektieren, dass es diese neue Frau (die für dein Verhalten im übrigen nichts kann) gibt und das sie ein wichtiger Teil deines Lebens ist. Du möchtest deine Kinder nicht verlieren, deine neue Frau aber auch nicht. Wichtig ist, dass du die Gefühle deiner Kinder nicht herabwürdigst sondern sie ernst nimmst. Du wirst akzeptieren müssen, dass sie ggf. nicht zu deinen Bedingungen funktionieren wollen. Hast du sie denn mal nach ihren gefragt?! Gibt es da eine Schnittmenge?
    Ich denke auch, dass der Schlüssel die Mutter ist. Du wirst nicht umhin kommen, mit ihr gemeinsam das Gespräch mit euren Kindern zu suchen. Frage sie, wie sie und die Kinder die Trennung erlebt habe. Signalisiere ihnen, dass du ihre Position zu verstehen suchst. Arbeitet das auf und lasst die Kinder daran teilhaben. Nur so haben die Kinder die Chance zu merken, das es nicht ihre Aufgabe ist Position zu beziehen. Es ist eure Trennung und Teil eures Lebens. Sie sind natürlich involviert müssen aber lernen bei sich zu bleiben. Bei sich und bei ihrer Beziehung zu ihrem jeweiligen Elternteil. Was deine Kinder mit deiner späten Einsicht anfangen, kannst du nicht beeinflussen. Du hast aber Abbitte geleistet und das Thema mal aufgeräumt. Das ist auf lange Sicht viel Wert und die Basis für eine spätere Annäherung, wenn die Kinder reifer sind. So lange du die latente Schuld mit dir herum trägst, fallen die Vorwürfe deine Kinder auf nährenden Boden und sie fühlen sich bestätigt. Schließlich änderst du sogar deine Lebensumstände (Auszug der neuen Frau) für sie.
     
    • # 20
    • 13.01.2018
    • HeidiBerlin
    Ich lese wohl nicht richtig? Eine Trennung, egal wie sie gelaufen ist, ist eine Angelegenheit zwischen den Erwachsenen. keiner von beiden sollte die gemeinsamen Kinder dem anderen Partner gegenüber aufhetzen oder schlecht machen. Das ist ein NOGO. Auch wenn die Wut oder der Zorn noch so groß sind.
    Der FS schreibt zu ja dem Procedere der Trennung und der Vorgeschichte nichts, nur dass er sich jetzt mit seiner Ex gut versteht.
    Die beiden gemeinsamen Kinder sollten zu nichts gezwungen werden. Wer nicht will, der hat schon. Hier ist aber jetzt ein ernstes Gespräch zwischen dem FS und seiner Ex-Frau fällig. Ich bin auch der Meinung, die Kinder tanzen ihm auf der Nase herum. So geht das nicht.
    Sonnenhut hat Recht, warum sprecht ihr nicht mal zu dritt?
    "Verunmöglichen" lustig! :)
     
    • # 21
    • 13.01.2018
    • tashidelek
    Alles was man im Leben tut und vor allem wie man es tut hat nun mal Konsequenzen. Ich lese zwischen den Zeilen, dass Du Deine Frau und die Kinder über längere Zeit belogen, betrogen und Dir die Familie und Frau warmgehalten hast, bis Du dann sicher zu "Deiner grossen Liebe" wechseln konntest.
    Wie viele Warmwechlser (Männer und Frauen wohlgemerkt) möchtest Du Dir nur die Rosinen rauspicken, jeglichem Konflikt aus dem Weg gehen und ein möglichst unbeschwertes Leben führen. Was andere fühlen und denken und wie sehr Du sie verletzt hast ist und war Dir komplett egal - es geht nur um Dein persönliches Wohlbefinden und was Dich gerade glücklich macht.
    Du hast gedacht das gibt sich schon, es wird schon Gras "über die Sache" wachsen und die Kinder werden sich schon daran gewöhnen. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Du Dich glücklich schätzen kannst, dass sich Deine Kinder aus Selbstschutz nur Deine neue Partnerin, die ihnen in ihren Augen den Vater und ihrer Mutter den Partner genommen hat, als die Schuldige ausgesucht haben und nicht Dich für Dein charakterloses und feiges Verhalten mit kompletter Verachtung und Kontaktabbruch bestrafen.
    Merke: man kann sich trennen, aber es kommt immer darauf an wie.
    Du wirst wohl mit der Situation wie sie ist leben müssen, oder Du baust Druck auf und verlierst Deine Kinder nach und nach ganz.
     
    • # 22
    • 13.01.2018
    • Lavieestbelle
    Lieber FS, deine Geschichte bewegt mich sehr. Ich weiß wie du dich fühlst und möchte dir keine Vorwürfe machen. Du weißt ganz genau, dass man Menschen, die man liebt, nicht hintergehen darf. Ich möchte dir lediglich deine Geschichte, die auch irgendwie eine große Ähnlichkeit mit meiner Geschichte hat, aus meiner Perspektive (Ex-Frau) erzählen. Auch bei uns war es so, dass wir (die Kinder und ich) die neue Frau abgelehnt haben. Der Grund war sehr einfach. Diese Frau hat unsere gemeinsame Familie zerstört. Sie hat dafür gesorgt, dass aus unserer Familie ein Trümmerhaufen wurde. Es begann damit, dass sie sich geschrieben haben, Tag und Nacht, während der Arbeit auch, eigentlich ständig. Es war etwas unglaublich großes und ich besäße so viel Empathie und Einfühlungsvermögen um dies zu verstehen, hätte er mir aufrichtig darüber berichtet. Aber er hat mich angelogen, mich verletzt und Jahre lang betrogen und ich musste es telefonisch von irgend einem Typ erfahren, dass die beide wohl zusammen sind. Es war ein massiver Vertrauensbruch. Außerdem hat sie mit einer enormen Aggressivität ihn von uns wegnehmen wollen. Sie ist uns mit ihrem Wohnmobil im Urlaub hinterhergefahren, Mitternacht ständig Telefonsex haben wollen. Wir müssten Nachts hören, wie sie miteinander sprachen. Diese Obsession war unglaublich. Sie schreckte vor nichts zurück und tat so als ob wir gar nicht existieren. Letztendlich wollte ich nur, dass alles aufhört. Ich wollte, dass er und sie verschwinden und uns in Ruhe lassen. Ich habe ihm gesagt er solle sich jetzt entscheiden und er ging. Sehr schnell merkten die beide, dass es nicht so einfach ist von vorne zu beginnen. Er hatte Kinder, einen Job, Verpflichtungen, die er nicht einfach so ablegen konnte und es belastete seine neue Beziehung enorm. Plötzlich merkte er, dass er eigentlich seine Kinder sehr vermisst und die Wohnung von der neuen Freundin nicht lebendig war, da die Kinder eben fehlten. Das war ein Schock für die neue Frau. Sie hat alles versucht und er hat alles für sie gemacht und dennoch ist aus einer großen Liebe nichts geblieben außer Streit über Brot und Hausordnung. Nach Jahren hin und her haben sie sich getrennt. Er wohnt nun allein in einer Wohnung ohne uns und ohne neue Frau. Dabei wäre alles so einfach gewesen, wenn er und diese Frau ein einziges Mal aufrichtig sich bei den Kindern und mir für ihr respektloses Verhalten uns gegenüber entschuldigt hätten. Eine aufrichtige Entschuldigung und ein Wort darüber, dass wir auch wichtig sind aber das haben sie nicht gemacht. Ich bin ehrlich gesagt ein sehr weicher Mensch aber in dieser Sache bin ich wirklich stark geblieben wie Stahl und es war auch richtig. Warum soll ich Verständnis für Menschen haben, die mich wie Dreck behandelt haben und immer wieder wie Dreck behandeln würden?
    Fazit: Das hast du dir selbst zuzuschreiben. Deine Kinder reagieren nur auf deine respektlose Haltung gegenüber den Menschen, die dir Vertrauen geschenkt haben.
     
    • # 23
    • 13.01.2018
    • godot
    Hallo Wolf, hallo Tini, hallo Mitleser,
    ich möchte meinen Beitrag #2 9:31 zurückziehen. Da ist mir der innere Gaul durchgegangen. Der Stil und Ton war unangemessen.
    Allen, die sich auf die Füsse getreten fühlen bitte ich mir Pardon zu gewähren.
    Nun in einem angemessen Ton:
    Ich habe es im Freundeskreis erlebt, dass Scheidungskinder das schlechte Gewissen des Vaters eiskalt finanziell ausgenutzt haben. Wie in deinem Fall haben sie sich geweigert die neue Wohnung des Vaters zu betreten. Auch mit der Begründung, dass da die Neue wohnt. Den Kinder war es auch egal ob nun die neue Partnerin anwesend ist oder nicht, sie wollten nicht in die Wohnung. Die Kinder wollten meist mit den Vater shoppen gehen. Der Vater hat nun den Teenager fast alles gekauft was sie sich wünschten, inklusive Eis- und Pizzaessen. Es ging auch deutlich teuer als Pizza. Zwei solche Sonnabende im Monat haben dem Vater locker einige hundert Euro gekostet. Auch Sonntags gab es eher die teuren Ausflüge. Also an vier Tagen waren schon mal tausend Euro weg.
    Ich habe die Antworten bis #12 gelesen
    Im Nachhinein kam heraus, dass die Mutter die Teenager auf diese Idee gebracht hat.

    Wolf, wenn du dies für deine Kinder ausschliessen kannst, dann ignoriere meinen Beitrag.

    Natürlich soll und darf ein Vater zu seinen Kinder finanziell großzügig sein, aber wenn die Kinder sein schlechtes Gewissen nutzen um die Geldbörse des Vaters zu plündern, so finde ich dies ganz und gar nicht in Ordnung.
     
    • # 24
    • 13.01.2018
    • jose1337
    Nunja, du kannst nicht mehr machen als es den Kindern anzubieten und es ihnen "schmackhaft" zu machen, zu dir zu kommen. Zwingen würde ich sie zu nichts. Wenn sie nicht wollen, dann wollen sie nicht.

    Dennoch ist es natürlich deine Pflicht, dich um deine Kinder zu kümmern. Mal mit deinen Kindern darüber reden könnte dich weiterbringen.

    Vielleicht gibst du auch irgendwie deinen Kindern das Gefühl von Erpressung und sie spiegeln es dir?
     
    • # 25
    • 13.01.2018
    • yellow bee
    Was mich erschaudern lässt beim Durchlesen Deines Posts: Du schreibst nicht (wie meist üblich), dass Du eine "neue Liebe" - NACH Deiner Frau, Deine ersten großen Liebe - gefunden hast für Dich. Sondern Du schreibst, dass Du
    Deine Frau wegen "Deiner großen Liebe" verlassen hast.

    Das heißt, Deine Frau war niemals "Deine große Liebe" gewesen. Aber heiraten und zwei Kinder mit ihr zeugen konntest Du schon? Und anstatt wenigstens dann, als Du "Deine große Liebe" gefunden hast, alles sauber und fair mit Deiner Ehefrau zu beenden, betrügst und belügst Du monatelang Deine gesamte Familie. Jawoll, Auch Deine Kinder hast Du belogen, stimmts? Ein feiner Wesenszug von Dir, da nicht "stolz" darauf zu sein (Ironie off).

    Das, was Du bei vollem Bewusstsein getan hast, finde ich Deiner Exfrau und Deinen Kindern gegenüber mehr als verächtlich. Du hast sozusagen alle betrogen und hintergangen.

    Und jetzt versuchst Du "heile, happy family" zu spielen und Deine (Dir meines Erachtens nicht mehr zustehende) Loyalität Deiner Kinder zu ergaunern. Ich find es ganz erstaunlich, dass Dich Deine Kinder ÜBERHAUPT noch sehen, wollen.

    Die Geister, die Du selbst riefst...!
     
    • # 26
    • 13.01.2018
    • Greensleeves
    Lieber FS
    sollte die Frage nicht heißen:
    „Verunmöglichen Eltern eine normale Kindheit?“
    Natürlich kann es passieren, dass man sich in einer bestehenden Beziehung mit Kindern neu verlieben kann, aber als Mensch und als Elternteil ist auch hier Charakter und Reife gefragt. Nicht nur verletzt man den Partner, aber man muss als Vorbild für die Kinder agieren. Hiermit meine ich nicht, dass man die Kinder heile Welt vorspielen muss, aber wenn man mit Ehrlichkeit, Respekt und Mitgefühl/Liebe eine Trennung in die Wege leitet, ist es trotzdem für allen beteiligten extrem Schmerzhaft, aber evtl. langfristig eher von allen Beteiligten nachzuvollziehen, zu verkraften und zu respektieren.
    Es scheint, du bist alles andere als Reif mit der Situation mit deiner Ex-Frau umgegangen, und jetzt erwartest Du, dass deine Kinder in ihrem Jungen Alter eine Reife an den Tag legen, was kaum realisierbar ist.
    Auch sollte es für deine Partnerin klar sein, wenn sie zu einer bestehenden Familie dazukommt, dass der Begriff von einem normalen Alltag/ einer unbelasteten Beziehung kurzfristig nicht mehr existieren kann und man Geduld und Mitgefühl mitbringen muss und evtl. vorerst andere Strukturen her müssen.
    Was Du jetzt machen kannst? Ich finde es in Ordnung, wenn ihr erst getrennt wohnt, und ich würde in deinem Umgang versuchen die Kinder Zuverlässigkeit und Sicherheit zu vermitteln. Hiermit meine ich nicht, aus Schuldgefühle (ganz wichtig!) alles für sie zu machen, oder sie reich zu beschenken, sondern durch dein Handeln zu versuchen, dass sie sich Geborgen fühlen. Feste Zeiten mit den Kindern ausmachen, Urlaube planen mit den Kindern, aber natürlich auch schauen, dass es entsprechende Partnerzeit gibt. Ja, es ist schwer zu jonglieren, aber es geht.
    Momentan sehen die Kindern die neue Partnerin noch als Konkurrenz, oder als Grund, warum ihre normale Welt zerbrach. Wenn sie sich sicherer mit Dir und ihrem Alltag fühlen, werden sie sicherlich auch deine neue Partnerin akzeptieren. Es dauert Zeit. Ja drei Jahre ist schon was, aber hab Geduld.
    Dir alles Gute...
    W 48 nicht Muttersprachlerin..
     
    • # 27
    • 13.01.2018
    • Eleuthera
    Machen Sie den Kindern doch mal klar, dass wenn sie Ihnen nicht mehr böse sind, sie auch nicht auf die neue Frau böse sein dürfen. Das ist nämlich unfair im höchsten Grade, weil damals nämlich sowohl Sie als auch Ihre neue Partnerin sich gleichermaßen schuldig gemacht hatten! Vielleicht sogar Sie sich noch mehr als Ihre neue Partnerin? Sie hatten die Familie verlassen.
    Ihre Kinder haben hoffentlich genug IQ, um diese logische Argumentation zu verstehen. Sagen Sie ihnen, dass sie künftig entweder ihnen beiden zu verzeihen haben, die neue Beziehung zu akzeptieren haben, oder es gibt keine häufigen, tollen, Friede-Freude-Eierkuchen-Treffen mehr. Sagen Sie ihnen, dass sie Sie durch die extrem heftige Ablehnung der neuen Frau sehr unglücklich gemacht haben. Dass Sie und Ihre neue Partnerin wegen der Pubertiere nun wieder getrennt wohnen, finde ich einfach unmöglich und einen riesen Fehler.
    Sie haben wegen früher mit Recht ein schlechtes Gewissen, aber sich deswegen grenzenlos und jahrelang manipulieren zu lassen, das schadet Ihnen nur, und macht ja auch nichts von damals ungeschehen!
     
    • # 28
    • 13.01.2018
    • Eline
    Davon rede ich gar nicht. Aufhetzen ist auch nicht im Interesse der Kinder. Aber unsaubere Trennungen führen zu viel Leid. Viel davon unnötig. Die Kinder sind von einer Trennung betroffen. Wenn diese hässlich ist, kann es gut passieren, dass die Kinder nichts mehr vom Vater wissen wollen. Auch weil sein Verhalten so feige und verletzend war. Seine Kinder haben ein gutes Verhältnis zu ihm und nur weil seine Vorstellung ist, dass es gefälligst zu funktionieren hat zu viert, müssen die Kinder nicht mitziehen. Das hat nichts mit erpressen zu tun.

    Ich finde er hat das zu akzeptieren
    Er kann den Kindern sagen, dass er verletzt ist. Aber dann noch mit erpressen kommen, nachdem er so war... naja.
     
    • # 29
    • 13.01.2018
    • Stern12345
    Ich kenne so etwas aus eigener Erfahrung, da waren es nicht die Kinder die ein Problem mit mir hatten,
    sondern die Ex. Jahrelang ging das so. Eins vorweg... Mir tut deine Freundin unheimlich leid, sie muss dich sehr lieben!
    Du wirst hier jetzt sicher ganz oft lesen, du musst die Kinder verstehen, die armen Kinder, deine neue Freundin ist ja selbst schuld, sie hat sich in deine Ehe gedrängt, deine Ex ist zu recht sauer usw. Ich sehe das anders, denn mein Mann (der meine große Liebe ist) hat auch direkt nach der Trennung eine Beziehung mit mir begonnen und die Ex Frau hat die Kinder instrumentalisiert, um sich zu rächen und zu verletzen.

    Deine Ex Frau tut das auch! Ob bewusst oder unbewusst, aber der Schlüssel zur Lösung wäre sie.
    Ihr habt ein gutes Verhältnis sagst du? Das glaube ich nicht. Denn so wie es scheint (vielleicht folgen noch Infos die ein andres Bild abgegeben?) tut sie nichts, um die Kinder (Jugendliche) zu motivieren, deiner Freundin eine Chance zu geben. Es kommt doch immer sehr drauf an, was ich als Mutter meinen Kindern vermittle! Stelle ich die neue Freundin als die Böse hin, erzähle ich den Kindern ständig von meinem Schmerz, meinem Verlust, meinen Gefühlen, dann können die Kinder aus Solidarität zur Mutter (bei der sie ja Leben) gar nicht offen auf deine Freundin zu gehen. Du weißt nicht was deine Ex vielleicht alles zu den Kindern gesagt hat, ob sie sogar von Rache gesprochen hat oder einfach den Kindern vermittelt "ich bin so unglücklich und traurig und Papa ist glücklich, wie ungerecht!" Für mich sieht es so aus, als wollten deine Kinder das Scheitern deiner Beziehung mit ihrer Haltung erzwingen. Den ersten Schritt in Richtung Trennung hast DU schon gemacht, in dem du in eine eigene Wohnung gezogen bist. Du hast deine Kinder damit gepusht, an ihrer negativen Haltung fest zu halten.

    Du gehst einen Schritt rückwärts, um deine Kinder milde zu stimmen und deinen Stress zu reduzieren, mutest deiner Freundin und eurer Beziehung aber noch mehr zu und das wo eure Beziehung schon so viel ausgehalten hat und zu zerbrechen droht! Ist dir das klar?

    Deine Kinder sind Teenager, keine Babies mehr. Du solltest mit ihnen und mit deiner Ex ein Gespräch führen und ihnen sagen, dass du bereust wie es mit deiner Ex Frau/ihrer Mutter gelaufen ist, das aber nie einer alleine am scheitern einer Beziehung Schuld ist, dass sie (deine Kinder) dir sehr wichtig sind, aber das du auch ein Recht auf ein glückliches Leben hast und das mit deiner Freundin führst. Das die Abwehrhaltung deiner Kinder aber eine Belastung für alle Beteiligten sind und du sie bittest, deiner Freundin eine Chance zu geben.

    Sollten sie das nicht wollen, bleibt dir nur die Besuche außerhalb bei zu behalten (scheint deine Kids ja nicht zu stören) oder den Kontakt ein zu stellen.

    Eines ist sicher. Deine Beziehung wird kaputt gehen, wenn du so weiter machst und nicht klar Stellung beziehst.


    Alles liebe dir...
     

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