1. Verliebt in jemanden, der vergeben ist: Aus dem Kopf schlagen?

    Eine Situation, die vermutlich nicht allzu selten auftritt: Frau lernt Mann kennen, verliebt sich und stellt fest, dass der andere vergeben ist. Umgekehrt kann das natürlich genauso passieren. Doch was tun, wenn man das Gefühl hat, dass auch der andere Interesse hat? Schließlich würde sich ja niemand auf ein Spiel mit dem Feuer einlassen, der in einer glücklichen Beziehung steckt; es muss also kriseln... Oder?

    In unserem aktuellen Magazin-Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage: Was tun, wenn die neue Liebe gebunden ist? Und haben dazu auch Rat von unserer Diplom-Psychologin Lisa Fischbach eingeholt.

    Was meinen Sie: Auf was sollte man hören - Herz, Kopf, Bauch oder einer Mischung aus allem? Waren Sie selbst schon einmal in so einer Situation, dass Sie in jemanden verliebt waren, der nicht "frei" war? Und wie sind Sie damit umgegangen?
     
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    • # 1
    • 03.07.2012
    • Gast
    »Die Beziehung von Thomas und seiner Freundin funktioniert nicht mehr. Deshalb ist er frei für etwas Neues.«

    Ach? Frei für etwas Neues ist er, wenn er seine nicht mehr funktionierende Beziehung beendet hat. Anderenfalls ist er nur ein ganz gewöhnlicher Treuebrecher, und ich werde nie verstehen, was einen solchen für eine andere Frau so attraktiv macht. Ich selbst würde niemals einer Frau die Treue brechen, ich würde noch nicht einmal mit einer gebundenen Frau etwas anfangen wollen.

    Gut, im vorliegenden Fall wußte Diana das nicht und verliebte sich. Dieser Thomas hingegen hat ganz sicher gemerkt, daß Diana sich in ihn verliebt. Und er hat es zugelassen.

    Ich habe mich auch selbst schon in eine Frau (die sich ungebunden nannte) verliebt und fand mich dann in einer Dreiecksgeschichte wieder. Jemanden wissentlich in eine solche Situation zu lotsen ist schlichtweg gemein. Ich mag solche Menschen nicht, Männlein wie Weiblein.
     
    • # 2
    • 03.07.2012
    • Gast
    Punkt 1:
    Liebe ist was schönes. Aber -->

    Punkt 2:
    wer gebunden ist ist gebunden. Fertig. Da gibts keine "neue Chance" denn -->

    Punkt 3:
    wer gebunden ist, muss sich erst wieder frei machen. Und das bedeutet Single werden und mit einer Beziehung abschließen.
     
    • # 3
    • 03.07.2012
    • Gast
    Aus aktuellem Anlass muss ich leider sagen: Finger weg! (vor allem wenn er/sie auch noch verheiratet ist)
    Bis vor ca. einem halben Jahr hätte ich auch noch plädiert "Unbedingt aufs Heeeerz hören!!!" - heute weiß ich: das ist naiv!
    Ich habe auf mein Herz gehört... und tja... so schnell wird man "klüger"...
    In 99% der Fälle geht so eine ménage à trois böse aus, leider!
    Von daher: Ein Partner muss frei sein!

    w27
     
    • # 4
    • 03.07.2012
    • Gast
    Mir sind einige Fälle bekannt, wo sich der Mann verliebt hat, die Ehefrau aber erst nach Monaten/Jahren von dem Verhältnis erfahren hat, oft erst nachdem sich der Mann getrennt hat. Diese Männer sind heute mit ihrer ehemaligen Geliebten verheiratet.
     
    • # 5
    • 03.07.2012
    • Gast
    Mag ja sein, dass in eine intakte Beziehung niemand einbrechen kann. Mag sein, dass die Beziehung am Ende ist.
    Aber eines ist ganz sicher: Ein Mensch, der noch in einer Beziehung steckt ist nicht frei. Wenn die Beziehung nicht mehr passt, dann muss er sich trennen und das braucht einfach Zeit. Ein warmer Wechsel ist nur eine Krücke um den Ausstieg aus der Beziehung zu erleichtern. Aber das nütze nur vorübergehend und auch nun dem gebundenen Menschen. Der andere, neue Partner wird in 90 % der Fälle leiden.

    Ich selbst habe vor einigen Wochen einen ausgesprochen netten Mann kennengelernt und bin schwer am überlegen, denn es würde in ganz vielen Bereichen stimmen. Aber er ist erst seit ca. 6 Monaten getrennt und ich habe die Befürchtung, dass er sich in dieser kurzen Zeit emotional noch nicht gelöst haben kann. Es gibt nicht umsonst ein Trennungsjahr.
     
    • # 6
    • 04.07.2012
    • Gast
    Richtig, ich bin so ein Fall. Es stimmt, dass zunächst alle Beteiligten leiden. Meistens lohnt es sich aber, weil die Lebensqualität danach besser ist. Einige meiner Freunde und Bekannten, ein Kollege und ich sind den Weg gegangen und leben jetzt in zweiter Ehe viel glücklicher als in der ersten. Meine heutige Frau ist mit mir diesen Weg gegangen und hat mir Kraft gegeben, selbst aber unter der Situation gelittten. Da sie jederzeit einen ungebundenen Mann hätte haben können, war das ein großer Liebesbeweis. Ich habe darunter gelitten, noch lange Zeit in räumlicher Nähe und emotionaler Ferne zu einer Frau zu leben, die ich nicht liebe. Meine Exfrau hat mir gesagt, dass sie mich nie geliebt hat, sich nur "hochheiraten" wollte und hat darunter gelitten, dass sie nach einigen Jahren doch wieder arbeiten musste. Bei Liebe zum Ehegatten: aus dem Kopf schlagen, bei Liebe zu einem anderen Menschen: durchkämpfen, bei emotionalem Chaos: Herz entscheiden lassen.
     
    • # 7
    • 04.07.2012
    • Gast
    Sich wissentlich in jemand gebunden verlieben, passiert in der Regel nicht mal so plötzlich von jetzt auf gleich..wie der Prinz und Schnewittchen..

    Es ist letztendlich ein Spiel aus Komplimenten, netten Gesten, vertrauensvollen telefonaten , smsen das sich langsam aufbaut, Dadurch entsteht immer mehr Kribbeln und der wunsch nach Nähe..

    Bis zu einem gewissen Punkt hat man es selber noch in der Hand eine Grenze zu ziehen oder es zu forcieren..Gerade bei gebundenen sollte man diese Grenze nicht überschreiten ..

    Somit dürfte jedem der es tut bewusst klar sein worauf er sich einlässt..Ausnahmen bestätigen wie immer eine Regel.

    M46
     
    • # 8
    • 04.07.2012
    • Gast
    Das ist mir noch nicht passiert und ein NO-GO! Wenn ich mich in jemanden verliebe muss ich denjenigen ganz gut kennen (charakterlich). Das passiert nur wenn von ihm ein grosses Entgegenkommen kommt. Wenn jemand der vergeben ist, sich mir sehr annähert, so dass ich mich verlieben könnte, dann wäre er für mich nicht mehr interessant, weil er seine Frau , wenn auch nur erst in Gedanken betrügt. So einen Mann will ich sowieso nicht!
     
    • # 9
    • 04.07.2012
    • Gast
    Habe vor eine paar Monaten einen sympathischen Mann in einem ungünstigen Umfeld kennengelernt.
    Beziehungsstatus war da unbekannt, ungünstige Flirt-Bedingungen und überhaupt …

    Der Mann ist offensichtlich vergeben, deswegen gab es auch keine Annäherungsversuche von meiner Seite.
    Habe es auf die Hormone geschoben und den Entlieben-Modus eingestellt.
    Eigentlich schade! Ist schon sehr viele Jahre her, wo ich Schmetterlinge im Bauch hatte.
    Hoffentlich dauert es nicht wieder so lange, bis mich ein Mann begeistert.
     
  3. Wenn ich mich richtig verliebe, dann ist es mir egal ob er gebunden ist. Das ist sein Problem, nicht meins. Er hat seiner Partnerin Treue geschworen, nicht ich.
     
    • # 11
    • 04.07.2012
    • Gast
    Was Du nicht willst, das man Dir tu, ... Da ich selbst nicht wollte, dass mir jemand den Mann ausspannt (genau dieses aber schon erlebt habe), würde ich auch keiner anderen Frau den Mann ausspannen. Es würde mich auch nicht trösten, mir einzureden, dass man in eine Beziehung nur einbrechen kann, wenn sie nicht mehr ganz intakt ist. Das ändert an dem - in meinen Augen - unmoralischen Vorgehen des Ausspannens nichts. Ein Einbrecher, der nicht Türen und Fenster aufbricht, sondern durch ein offengelassenes Fenster einsteigt, begeht dennoch Einbruch. Daran ändert die Tatsache nichts, dass ihm der Einbruch leicht gemacht wurde.

    Abgesehen davon habe ich große Zweifel, wie diese neue Beziehung aussehen soll. Hätte ich meinen Partner aus einer Beziehung "abgeworben", so hätte ich natürlich in Zeiten, in denen es nicht rundläuft, Angst, dass er sich nun von der Nächsten abwerben lässt; denn was ich geschafft habe, kann natürlich auch eine andere schaffen.

    Als Mann wiederum, der sich hat abwerben lassen, würde ich der neuen Partnerin nicht richtig über den Weg trauen in Krisenzeiten. Sie hat gezeigt, dass sie keinen Respekt vor fremden bestehenden Beziehungen hat. Bei solchen Leuten vermute ich, dass auch die eigene Beziehung nicht als allzu wertvoll betrachtet wird, wenn es nicht gut läuft.

    Ich fände es ferner richtiggehend fies, mit einem Mann zusammen zu sein, der vor wenigen Tagen oder Wochen noch ein Leben mit einer anderen geteilt hat. Jemand, der so schnell umswitchen kann, wäre nichts für mich. Ferner ist es nahezu unmöglich, dass er seine alte Beziehung aufgearbeitet hat. Wie denn auch? Er hatte ja keine Zeit und Muße dafür. Die Wahrscheinlichkeit, nur Lückenbüßerin, nur Notnagel zu sein, ist sehr hoch - und dafür wäre ich mir zu schade.

    Wenn ich selbst Single wäre und nun tatsächlich einen Mann treffen würde, der genial passt, würde ich wahrscheinlich rein gar nichts unternehmen. Ihm auch nicht sagen, dass ich in ihn verliebt bin, denn das empfinde ich schon als subtilen Ausspann-Versuch. Wenn der Mann in seiner Beziehung nicht mehr glücklich ist, soll er entweder an dieser arbeiten oder sie zügig beenden - und zwar vollkommen unabhängig von mir. Wenn er sich getrennt hat und wieder für was Neues bereit ist, kann er sich bei mir melden. Ich weiss, dass das in der Praxis schwerer ist als in der Theorie. Aber genau aus einem solchen Grund würde ich mich stets von gebundenen Männern fernhalten und jeden weiteren Kontakt vermeiden.
     
    • # 12
    • 04.07.2012
    • Gast
    Ein Freund von mir hat einem anderen Kollegen die Freundin ausgespannt. Klar gehören immer zwei dazu, aber ich finde, dass sie besser zu ihm als zu ihrem Ex passt und mit ihm auch viel glücklicher wirkt. War aber trotzdem ein ziemliches Drama damals, der Kollege meines Freundes hat dann auch die Firma deswegen verlassen.
     
    • # 13
    • 05.07.2012
    • Gast
    Diese Argumentation ist nicht ganz schlüssig. Ich selbst hatte in meiner ersten Ehe längst emotional abgeschlossen, obwohl ich mich nicht gleich von meinem Mann getrennt habe. Dies kommt in vielen Ehen vor. Auf der anderen Seite hat sich ein verheirateter Kollege in mich verliebt, obwohl er nach eigenen Aussagen glücklich verheiratet ist und nie daran gedacht hatte, seine Frau zu betrügen. Er hat mich lange und massiv angegraben, bis ich mich schließlich auch verliebt habe und mich auch nicht mehr dagegen gewehrt habe, als er intim werden wollte. Obwohl ich selbst nie zwei Männer gleichzeitig lieben könnte, zeigt das, das Männer offensichtliche zwei Frauen gleichzeitig lieben können.
     
    • # 14
    • 05.07.2012
    • Gast
    Woher nimmst Du die Erkenntnis, daß er zwei Frauen gleichzeitig liebt? Er liebt noch nicht einmal eine von Euch, sonst würde er sie nicht mit der jeweils anderen betrügen.

    Ein Mann, der eine Frau wirklich liebt, betrügt sie nicht, weil sie ihm sonst nämlich mit großer Wahrscheinlichkeit wegläuft. Ergo: wer betrügt, liebt nicht. (m)
     
    • # 15
    • 06.07.2012
    • Gast
    ich finde, dass muss jeder selbst entscheiden. Ich habe auf mein herz gehört, obwohl er in einer sogenannten "offenen beziehung" war. schlussendlich ist er zu dem zurückgekehrt was er kannte. denn die beiden waren immerhin um die 6 jahre in einer offenen beziehung. ich habe natürlich gelitten. Und mich schuldig gefühlt weil ich seiner freundin gegenüber nicht unbedingt fair war, ABER das ende vom lied war, dass er sich für sie entschieden hat. ich glaube die zwei hatten eine ordentliche krise wegen mir. aber letztendlich hat er sich fest für sie entschieden und aus der offenen eine geschlossene beziehung gemacht. Ergo, denke ich sollte man auf sein herz hören und sich dann über eventuelle verletzungen nicht beschweren. Ich denke aber auch, dass sowas auch gutgehen kann.
     
    • # 16
    • 07.07.2012
    • Gast
    Wer liebt, betrügt nicht? Der Mann ist der Ehefrau gegenüber loyal, indem er das Verhältnis vor ihr verbirgt. Wenn er es geschickt anstellt, wird sie nie davon erfahren. Also kann sie ihm auch nicht weglaufen, noch muss er dies befürchten. Ergo: er kann sie betrügen und dennoch lieben. Die Geliebte dagegen weiß, dass der Mann verheiratet ist und mit seiner Ehefrau lebt und plant. Er betrügt sie insofern nicht, als er ihr gegenüber ehrlich ist. Dennoch müsste er befürchten, dass sie sich irgendwann nicht mehr mit nur wenigen schönen gemeinsamen Stunden zufrieden gibt. Wen also liebt er mehr?
     
    • # 17
    • 07.07.2012
    • Gast
    Verliebt in jemanden? Ja, ich in eine andere Frau (solo).
    vergeben? Ja, ich (verheiratet/Kids)
    Aus dem Kopf schlagen? Habe ich lange versucht, geht nicht!

    Nun versuche ich diese Frau anzulocken, denn sie sträubt sich weil ich verh. bin.

    Meine Frau ist nur noch Big Friend für mich.
     
    • # 18
    • 07.07.2012
    • Gast
    Moralische Grundsätze sind wichtig und gut. Aber es ist nicht immer einfach aus einer bestehenden Beziehung rauszukommen und manchmal ist dieser Weg sehr lang. Es kommt dann oft zu Aggressionen, Beleidigungen und Einschüchterungen, dann fällt es Frauen oft schwer den Weg zu finden. Die Gefühle die man für einen neuen Partner empfindet sind dann trotzdem echt und es hält einen nur die Angst in der alten Beziehung und die Möglichkeiten, die in Deutschland gegeben sind werden oft überschätzt. Vieles passiert hinter verschlossenen Türen. Ich denke dabei muss sich der neue Partner nur darüber klar werden, wie lange er warten will und ob er vertrauen in die neue Beziehung und in die Gefühle des anderen hat. Das sollte er auch deutlich mitteilen.
     
    • # 19
    • 16.11.2012
    • Gast
    Ja, führe Beziehung mit einer noch verheiraten Frau. Wir sind beide etwa gleich alt - der Altersunterschied zu ihrem Nochmann beträgt etwa 10 Jahre. Habe mich in Sie total verliebt und sie sich auch in mich. Habe dann die Initiative ergriffen und die Beziehung zu ihr aktiv durch gemeinsame Unternehmungen vertieft. Bis zum Sex benötigte ich 3 kurze Treffen und 2 Dates. Dauer insges. etwa 4 Wochen - durch Arbeitsalltag, Feiertage und Geschäftsreise bedingt. Nach einem weiteren Monat kam von Ihrer Seite der Wunsch nach einer gemeinsamen Whg. und dass sie sich von ihrem Mann trennen wolle. Whg.-Suche zog sich aufgrund der Whg.-Marktlage etwa 3 Monate hin. Die Whg. ist jetzt weitgehend eingerichtet und der Auszug bei ihrem Mann ist fest geplant.
    Empfand das hin- und her nicht zu stressig. Wir verstehen uns super und üben fleißig für den ersten Nachwuchs :))))) Selbst bin bzw. war :) ich Single. Kann jedem nur raten, auf seine Gefühle zu hören. Allerdings sollte man und frau auch sich nicht zu lange hinhalten lassen - sagen wir max. 1 Jahr.
    Moralapostel mit ihrem "würd ich nie machen..., unmoralisch..., gebunden ist gebunden...," bla bla bla sind t o t a l realitätsfremd und für mich einfach nur "zugetackert". Wenn sich die beiden potentiellen neuen Partner gut verstehen und einander begehren, sehe ich insges. keinen Grund, warum in eingefahrenen, langweiligen, kommunikationslosen und perspektivenlosen Beziehungen ausgehalten werden soll!!!
     
    • # 20
    • 22.01.2013
    • Gast
    Jetzt hab ich mir alles durchgelesen und bin echt erschüttert wie sehr sich Leute von der Moral in Fesseln legen lassen. Unglaublich . Ich kann mich an meinem Vorredner nur anschließen.
    Nun. Wenn man für jemanden was anderes empfindet , dann kann in der eigenen Beziehung definitiv etwas nicht stimmen . Sich in jemanden anderes verlieben und diesen auch näher zukommen empfinde ich als sehr normal und garnicht als verwerflich. Es gibt einige hier die eine Verliebtheit gleich wie ein Verbrechen behandeln . Echt Krass . Wie auch immer . Wenn mein Mann sich für eine andere Frau interessieren würde und das hatte er auch schon mal in unserer lang jährigen Beziehung , dann würde ich erst einmal meine Beziehung hinterfragen was da nicht stimmt. Und ich würde mit ihm durch dick und dünn gehen . Letzen Endes läge das nicht wirklich in meiner Hand . Da müssten wir gemeinsam daran arbeiten. Und die Umstände wie es so weit kommen sind , bedürfen einer längeren Aufarbeitung . Nicht weil man fremd gegangen ist sondern weil die eigene Beziehungen unter den bestimmten Umstände einfach nicht mehr funktioniert hat.
    Vor allem finde ich es unglaublich das hier ein Partner als Besitz betrachtet wird . Wenn der Partner einem ständig fremdgeht stimmt etwas nicht an dem Partner und natürlich auch an der Beziehung . Da muss man sich dann aber auch Fragen wieviel ist einem diese Beziehung wert und ist man bereit dieses Leid immer wieder zu ertragen . Also , wenn man jemanden immer wieder betrügt halte ich das für sehr fragwürdig , aber wenn man sich verliebt dann ist das meistens doch ein Ausdruck dafür das was in der eigenen Beziehung nicht mehr stimmt . Nun wäre es mehr als fair seinem Partner von der Verliebtheit zu unterrichten , aber es gibt natürlich eben auch die Jjenigen die an der Beziehung festhalten , sich nicht vorstellen können seinen Partner ,den man eben doch noch (irgendwie ) liebt , zu verlassen oder gar zu verletzten . Also wird auch die Verliebtheit oder im schlimmsten Falle das fremdgehen verschwiegen. Wie auch immer wird es eine unangenehme Konfrontation geben und diese muss dann durchstanden und aufgearbeitet werden. Daran führt kein Weg vorbei .
    Das eine Beziehung am Abgrund steht hat nichts mit einem dritten zu tun sondern mit der Partnerschaft selber die es über einen bestimmten Zeitraum hat so weit kommen lassen.
    Das Leid das verursacht wird ist enorm groß aber man muss eben immer die Umstände hinterfragen und auch für seine Beziehung kämpfen.
    Falls man aber verspürt der oder die neue Person ist was sehr besonderes und sehr Wertvoll dann sehe ich kein Motiv warum man sich nicht für die neue Person entscheidet .
    Man kann es drehen und wenden wie man will. Klar ist ,das die Umstände die Situation ausmacht und individuell betrachtet werden muss . Aber jemanden für seine Gefühle zu verurteilen empfinde ich als sehr egoistisch. Ich besitze doch niemanden . Es gibt kein Recht der Welt die das erlaubt.
     
    • # 21
    • 22.01.2013
    • Gast
    Eben. Demnach kann die "eingefahrene, langweilige, kommunikationslose und perspektivenlose Beziehung" ja beendet werden. Wer zweigleisig fährt, zeigt damit nur, daß ihn irgend etwas in der alten Beziehung festhält. Das muß ich mir als "neuer" Partner doch nicht antun.
     
    • # 22
    • 03.07.2013
    • Gast
    Normalerweise würde ich sagen Finger weg, aber es haengt stark von den beteiligten Personen ab...

    Bei mir sieht es derzeit so aus, dass Sie gebunden ist (verheiratet) und wir waren jahrelang Freunde, Ihr Mann ist ein relatives Arschloch der sich selbst am wichtigsten ist, sich nicht wirklich um Sie kuemmert... . Nachdem sie auf kurzer Zeit mehrere Schicksalsschläge erlitt u.A. eine FB worunter sie sehr gelitten hatte und er sich wiedermal nicht drum geschert hat, war ich fuer sie als Freund und Tröster da.

    Hab Sie unterstützt und ihr Kraft gegeben wofuer eigentlich Ihr Mann zustaendig waere, durch all diese Zusammenhaenge muss sie mehr fuer mich entwickelt haben und hat sich letztlich in mich verliebt, hat mich umworben etc. bis zu einem gewissen Punkt habe ich Ihr gesagt das wir das nicht tun sollten und irgendwann gab ich nach, was gesprochenes angeht... Wir hatten nie körperliche Intimitäten also fand kein physischer Betrug statt, dann eines Tages wo es Ihr sichtlich besser ging und Sie das ganze einigermaßen verarbeitet hat, sagte Sie mir sie könne mir nicht mehr als Freundschaft geben...

    Im ersten Moment fühlte ich mich verarscht weil ich derjenige war der Monate lang sagte das es nicht gut wäre, sie schwaermt mir immer wieder vor das ich der wichtigste Mensch fuer Sie waere, will/kann sich aber nicht von Ihrem Mann loesen, der sich mittlerweile nicht wirklich mehr sorgt...

    War ich nun nur ein Notnagel mit Zusatzleistung um nach der Not *entsorgt* zu werden? Sie sagt Sie würde mich lieben aber es wäre nicht richtig ... . Naja ende vom Lied, ich hab Sie nicht, steh da wo wir zuvor waren in einer Freundschaft, kriege es aber absolut nicht hin meine Gefühle/Liebe für Sie abzutöten, Sie will sich definitiv nicht lösen von Ihrem Mann...

    Überlegt euch genau was Ihr macht Leute, die gebundene Person kann natürlich zu euch kommen, aber eben auch zurueckrudern, und wenn Ihr dann Probleme habt mit euren Gefuehlen zurecht zukommen seid Ihr die jeniegen die Leiden...

    Haette ich das Wissen das ich heute habe, waere es von Anfang an bei Freundschaft geblieben...
     
    • # 23
    • 04.07.2013
    • Gast
    Ich hatte mich auch in jemanden verliebt, der eine Freundin hat.
    Tja, was macht man da?
    Für mich gab es nur eine Möglichkeit.
    ABSTAND......KONTAKTSPERRE.....RÜCKZUG
     
    • # 24
    • 04.07.2013
    • Gast
    Ich w, habe mich auf einen Mann eingelassen, dessen Frau einem anderen Mann begegnet ist, für den sie meinen Freund verlassen hat. Allerdings hat diese Ehefrau meinen Freund mehrere Jahre, hinter seinem Rücken, mit ihrem neuen Freund betrogen, bevor sie - auf Druck hin - beichtete.

    Nun war mein Freund - selbst ungewollt - wieder frei. Leider war das nur ein Zustand den man von außen betrachtet als "nicht vergeben" bezeichnen konnte. Wie sich im Verlauf, unserer langsam aufkeimenden Beziehung, herausstellte war mein Freund innerlich noch an seine Ex gebunden.

    Also kann jemand den Beziehungsstatus ungebunden haben, aber dennoch nicht frei für eine neue Beziehung sein. Mir tut das immer noch sehr weh. Mein Freund machte umso mehr dicht, je ernster es zwischen uns wurde. Und meldete sich, parallel zu unseren Treffen, hier gleich wieder an, natürlich ohne mein Wissen.

    In diesem Fall war er leider noch vergeben: An mich.....wäre er noch mit seiner Frau zusammen gewesen, dann hätte ich die Finger von ihm gelassen - hätte ich gewusst, dass er nocht nicht beziehugsbereit ist: Dann auch! w
     
    • # 25
    • 05.07.2013
    • Gast
    Im Gegenzug zu den anderen hier, wo die Geliebte schließlich das Rennen gemacht hat, kenne ich keinen einzigen Fall, wo sich der Mann scheiden ließ und der Weg frei wurde.
    Im Gegenteil, Mann genießt meist und ist rundum versorgt. Frau kann sich entscheiden, ob sie als heimliche Geliebte den Spaß mitnimmt und trotzdem nebenbei weitersucht, ihre Jahre verschenkt oder gleich die Finger von so einem Mann lässt.
     
    • # 26
    • 25.08.2013
    • Gast
    Hallo
    ich werde es nie wieder zulassen mich in eine gebundene Person zu verlieben. Mein langjähriger Freund hat sich vor 5 Wochen von mir getrennt dazu die Geschichte: wir lernten uns vor 4,5 Jahren kennen er ist sehr viel jünger als ich und ich fand ihn von Anfang an toll sein Aussehen, sein Benehmen, sein Charme einfach alles dennoch liess ich Vernunft vor Herz walten und sagte mir halt so einen Sohn hätte ich gerne haben wollen. Er verheiratet aber von Anfang an in Krise begann mich mit Komplimenten zu überschütten mit tiefen liebevollen Blicken usw so begann ich zu überlegen ob er sich nicht auch in mich verliebt hätte aber immer noch Vernunft, uns trennen immerhin 25 Jahre aber ich sehe sehr viel jünger aus, kleide und benehme mich auch dementsprechend. Alle meine Freunde und Bekannte sind zwischen 20 und 35. Doch Anfang des Jahres hielt ich es nicht mehr aus ich gestand ihm meine Gefühle und er war sofort Feuer und Flamme für mich doch vor 5 Wochen hat er Schluss gemacht mit dem Grund dass das Ganze keinen Sinn habe weil es mit uns sowieso nichts hätte werden können und wenn er mal ne andere Frau haben würde ich das ja nicht sein könne. Ich bin jetzt am Boden zerstört kann das alles nicht verstehen war mir seiner Gefühle so sicher, ich gehe ganz gegen meinen Willen melde mich extra nicht weil ich hoffe, erwarte dass ich ihm fehle und er zu mir zurück kommt aber nichts, ich höre von anderen dass es ihm anscheinend gut geht und er sich mit Freunden amüsiert. Ich sitze zu Hause und komm nicht drüber weg hab mir sogar ein Termin beim Psychologen nehmen müssen weil ich meinen ganzen Lebensmut und Freude verloren habe. Ich verliebe mich nur sehr schwer in einen Menschen bin sehr misstrauisch und skeptisch habe durch den Tod meines Mannes vor 6 Jahren schon einen schlimmen Verlust hinnehmen müssen. Dies war mein 1. Versuch wieder Liebe in meinem Leben zuzulassen und ich bin dermassen auf die Schnauze gefallen. Also auch von mir Finger weg von Menschen die gebunden sind, die sollten sich erst Mal frei machen und dann kann man schauen.
    :`(
     
    • # 27
    • 13.04.2014
    • Gast
    Ich beziehe Prügel, wenn ich meine Ansicht äußere, aber ich kann mit diesen romantischen Vorstellungen nichts anfangen.

    Sexuelle Attraktion, Verliebtheit und Liebe sind im Gehirn drei getrennte Schaltkreise. Folglich können sich diese Gefühlszustände parallel auf verschiedene Personen beziehen. Warum wollen wir das nicht wahrhaben? Wie kann ich mich mit diesem Wissen gekränkt fühlen, weil ein Mann außer mir noch anderen Frauen gegenüber Gefühle hat, oder von ihm Treue einfordern? Wie kann ich das, wenn es mir selber schon passiert ist? Was ist Eifersucht? Ich kenne dieses Gefühl nicht. Die höchste Form von Liebe wäre für mich, "Ich liebe dich, aber ich werde nicht versuchen, dich zu besitzen."

    Zur Ausgangsfrage: Ich habe mich vier Mal in vergebene Männer verliebt. Nie einen Versuch unternommen, aber nicht aus Überzeugung, sondern weil ich die Norm kenne und weiß, wie die Gesellschaft mit dem umgeht, der sie bricht. Drei davon sind heute ohne mein Zutun getrennt. Um ehrlich zu sein, würde ich lieber einen Mann, den ich begehrenswert finde teilen, als noch eine weitere "Kompromissbeziehung" mit jemand zu erleben, der zu haben ist, zunächst liebenswert und charakterlich in Ordnung scheint und mich will.

    Denn auch das habe ich probiert. Motto: schraub deine Ansprüche runter, es kann nicht immer die große Leidenschaft sein, Liebe und Respekt können ohne Verliebtsein entstehen. Dabei geriet ich einmal an einen psychisch kranken Mann, der mir seine Psychoseepisoden verschwieg, bis er in einer davon verschwand (ich wünsche niemand, jemand auf so eine Art zu verlieren), und einmal an einen, der sich nach anfänglicher Fürsorglichkeit als Machtmensch entpuppte und mich misshandelte. Wer weiß, vielleicht hat sich meine Psyche etwas dabei gedacht, dass ich für diese Männer spontan keine Gefühle des Verliebtseins entwickelte?

    Fazit: Zwei schlimme Erfahrungen mit Männern, für die ich nie Gefühle hatte wie für die vier vergebenen Kandidaten, die mich ohne ihr Wissen so glücklich gemacht haben, einfach, weil sie mich inspirierten und faszinierten und in mir diese starken Emotionen hervorrufen konnten. War es das wert? Ich habe nur einen einzigen Anspruch an meinen nächsten Partner: ich will echte Gefühle mit ihm erleben. Ob ich da die einzige bin, na und? Betrügen kann man mich nicht, weil ich sexuelle Treue nicht erwarte. Und viel lieber würde ich diesen Kompromiss machen als den oben genannten ein drittes Mal.

    Und ich will deshalb nicht mehr angefeindet werden. Wieso ist in Liebesdingen alles erlaubt, außer der Überzeugung, dass der Anspruch lebenslanger Treue in einer Zweierbeziehung aus einer religiös inspirierten Moralnorm abgeleitet wurde, nichts mit unserer "Programmierung" zu tun hat und bloß Kummer schafft? Erklär mir das bitte jemand, und zwar sachlich! anstatt ständig Menschen niederzumachen, die sich in jemand "Vergebenes" verkucken. Es passiert stets und ständig, also warum das "Hängt ihn/sie-Geschrei"?
     
  4. Tja #27, du hast das Leben noch nicht richtig begriffen. Ich zitiere mal Dominique Horrowitz: Sind wir nicht mehr als die Summe unserer Gene?
    Wenn du nicht mehr sein kannst als deine Programmierung, und dich darüber nicht erheben kannst, gleichsam diese Erkenntnis und Fähigkeit dazu nicht als die nächste Stufe Menschsein erfasst... dann bleibst du eben jemand, auf den die Gesellschaft herabblicken kann. Und nicht zu unrecht.
     
    • # 29
    • 15.04.2014
    • Gast
    Genau, #28, so oder so ähnlich hat man gegen Homosexuelle auch mal argumentiert. Einfach nur die Programmierung ändern, und alles wird gut. Davon lasse ich mir meinen Respekt gegenüber Menschen, die fähig sind, mehrere Menschen zu lieben ebensowenig nehmen wie meine Haltung, diesen Ansatz für reifer zu halten als das kleinigeistige und von außen ziemlich lachhaft wirkende Eifersuchtsgezicke vieler Menschen.

    Sehr schade, dass man sich über Programmierungen wie Intoleranz, das seltsame Bedürfnis, auf andere "herabschauen" zu müssen oder die irrige Auffassung, das Leben besser verstanden zu haben als jemand mit abweichener Meinung offensichtlich auch nicht wegsetzen kann.
     

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