• 15.05.2018 um 12:37 Uhr
    • Augenblick-mal

    Unter Schock seit Einzug bei ihm. Was ist bloß passiert?

    Wir (35) kennen uns seit 5 Jahren, haben 1 Kind, nie zusammengelebt aus beiderseits beruflichen und familiären Gründen. Vor ein paar Monaten sind wir auf seinen Wunsch in sein neu gebautes Haus mit eingezogen. Seitdem verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich werde beschimpft, beleidigt, kritisiert, bevormundet, bedroht und erpresst. Er entscheidet, ich soll mich fügen, da ich nun abhängig von ihm sei. Er droht ständig mich rauszuwerfen, sobald ich was „Falsches“ sage oder mache und nicht funktioniere wie er es will. Dabei ist ihm nichts recht zu machen, es ist auch nicht mit ihm zu reden. Ich höre nur Anschuldigungen und Vorwürfe, ich sei dumm, faul, hässlich, lebensunfähig, geisteskrank und was nicht alles. Er macht mich täglich runter, flippt aus, brüllt mich an und hat auch schon mit Gewalt und Mord gedroht. Unfassbar, das zu schreiben. Ich verstehe nicht was passiert ist. Heimlich plante ich meinen Auszug, um aus der Situation zu kommen. Jetzt hat er sich offiziell getrennt und sagt ich soll schnellstens raus aus seinem Haus, mit sowas wie mir gebe er sich nicht mehr ab, ich sei der letzte Dreck. Das ist in meinem Sinne, ich will nur noch weg von ihm. Und diesmal nicht nur räumlich. Ich will ihn einfach nur noch aus meinem Leben raus haben. Nun habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin trotz Verhütung. 4. Monat schon. Da seit dem Einzug nichts mehr läuft, muss es kurz zuvor passiert sein. Ich habe Angst, es ihm zu sagen. Vom Gefühl her will ich erst aus seinem Haus raus sein, da ich an manchen Tagen um mein Leben fürchte. Ansonsten komme ich schon irgendwie klar allein mit 2 Kindern bzw. muss ja. Habe trotzdem Angst vor der Zukunft. Im Moment finde ich einfach keine geeignete und bezahlbare Wohnung, der gefühlte Druck bei mir ist riesig. Ich will nur noch das Kind und meine Sachen nehmen und raus da.

    Ich bitte euch um Einschätzung und Interpretation der Situation. Was kann da passiert sein? Wie gehe ich mit der Verletzung um? Wann und wie soll ich ihm von der Schwangerschaft erzählen? Wie kann ich mein Leben neu sortieren? Ich bin wie gelähmt, da ich ja erst so viel in meinem Leben verändert und mit diesem Ausgang der Geschichte nicht gerechnet habe. Sonst weiß es niemand, da ich mich schäme. Nach außen funktioniere ich weiter.

    Leider bin ich kein Fake. Daher Danke für euren Rat.
     
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    • # 1
    • 15.05.2018 um 14:39 Uhr
    • Moona
    Geh bitte sofort zu einer Frauenberatungsstelle und wende Dich an das Jugendamt, auch im Hinblick auf Dein Kind wird man Dich dort beraten und ggf. bei der Wohnungssuche unterstützen. Auch die örtlichen Frauenhäuser haben meist Beratungsstellen. Viel viel viel Glück.
     
    • # 2
    • 15.05.2018 um 14:50 Uhr
    • Ejscheff
    Auch dieser Mann hat eine Beziehungsstörung. Erst wollte er maximale Nähe - Zusammenziehen. Jetzt will er maximale Distanz - hinaus ekeln bzw. werfen.

    Ich würde anfangen mir eine neue Wohnung zu suchen und mit ihm dann den Kontakt zu 100 % abbrechen.

    Wenn er in der Übergangsphase unerträglich bedrohlich wird bleibt die Flucht ins Frauenhaus, zu Verwandten oder Freunden. Ggf. hilft es auch die Polizei zu rufen. Ob diese ihm unter den gegebenen Eigentumsverhältnissen einen Platzverweis erteilt kann ich nicht einschätzen. Ausprobieren schadet aber nicht.

    Mit dem Kind bin ich gespalten, da ich selbst gegen Abtreibung bin und nicht weiß ob du überhaupt noch im passenden Zeitraum dafür bist. Du wirst dich passend beraten lassen und dann selbst entscheiden müssen.
     
    • # 3
    • 15.05.2018 um 14:52 Uhr
    • Amytan
    Erste Frage: ist das größere Kind auch von ihm? Zweite Frage: bist du berufstätig und verdienst dein eigenes Geld?

    Da dein Lebensgefährte schon mit Gewalt gedroht hat - und sich auch so verhält - solltest du sehr schnell etwas unternehmen und auch sein Verhalten »öffentlich« machen, damit meine ich, Freunde und eigene Familienmitglieder informieren. Dir Zeugen für seine Ausfälle suchen, die brauchst du später evtl. noch. Schämen für diese Entwicklung musst du dich nicht, das wäre sein Part!

    Dann sofort die Familienhilfe (Caritas o.ä.) aufsuchen, zur Not mit deinem Kind in ein Frauenhaus ziehen, falls es ein solches bei euch gibt. Dort wissen sie auch, welche Schritte du unternehmen musst. Da er übelste Drohungen ausstößt, solltest du ihm vorerst auch nichts von deiner Schwangerschaft sagen. Er wird später nicht leugnen können, dass das Kind von ihm ist und wird Unterhalt (evtl. auch für dein erstes Kind, falls es seines ist) zahlen müssen. Ebenso Trennungsgeld, das steht dir zu, auch wenn ihr nicht verheiratet wart. Lass dich umfassend beraten und führe Gespräche mit Fachleuten, die sich in solchen aus dem Ruder gelaufenen Beziehungen auskennen.

    Warum dein Lebensgefährte plötzlich so tickt, sollte dich vorerst nicht kümmern: er ist gefährlich und du musst in erster Linie dich und dein Kind in Sicherheit bringen.
     
    • # 4
    • 15.05.2018 um 14:53 Uhr
    • Gast_mn
    Mich erinnert das an ein typischen Mutter-Kind-Verhältnisse. Das Kind (dein Mann) ist mit so viel Nähe in einem Haus überfordert und die Mutter versteht nicht, worum es eigentlich geht, sie "meint es ja nur gut". Sie überschreitet vielleicht immer persönliche Grenzen, respektiert keine intimen Rückzugsorte, das Kind muss sich allem stellen, überall fungieren und darf nicht mehr sich selbst sein. Es könnte sein, dass er sowas früher schon mal erlebt hat.
    Niemand droht einfach so mit Gewalt, sondern nur wenn ganz starkes inneres Leid vorherrscht und sich in die Ecke getrieben fühlt. Und hier ist vorsichtig und Rückzug angesagt. Das wird in ihm nicht nur in einem Konflikt brodeln, sondern auch wenn alles "ok" und in Harmonie ist, in ihm wirken.

    Das mit euch was nicht im Reinen ist, zeigt auch, dass du nicht sagen kannst, dass du schwanger bist. Und du weißt warum. Du bist schwanger, weil du nicht richtig verhütet hast. Also bist du tatsächlich eine oberdumme Henne für ihn, die es nicht mehr rafft in seinen Augen, was normales zustande zu bekommen. Du kontrollierst also sein Schicksal mit deinen Dummheiten, leichtsinnig und unüberlegt. Mit so einem Mann verhütet man dreimal oder man lässt ihn gar nicht an sich ran, weil er psychisch nicht in der Lage ist, jetzt auch noch ein Kind zu erziehen. Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass das unschön enden wird. Binde diesem Mann nicht noch mehr Last auf. Offenbar ist alles mehr als randvoll.
    Übrigens, andere schaffen es, 30 Jahre zuverlässig zu verhüten. Wer kein Kind haben möchte, bekommt auch keins, weil er extrem aufpasst oder notfalls lieber auf Sex verzichtet, weil ihm ein kinderloses Leben weitaus wichtiger ist als Sex. Hoffe darauf, dein Mann ist dumm genug, um dir die Geschichte abzukaufen.

    Geh in ein Mutter-Kind-Heim, wende dich ans Amt, beantrage Unterstützung, such dir einen Job. Bis Samstag solltest du da raus sein. Entweder jetzt oder nie.
     
    • # 5
    • 15.05.2018 um 14:58 Uhr
    • Lionne69
    Liebe Augenblick-mal,

    Eine ganz, ganz liebe Umarmung.
    Gar kein Grund zum Schämen, im Gegenteil.
    Du bist, sorry, eine unter vielen, und viele schweigen, leider.

    Ganz rational.
    Höre auf Dein Gefühl, und schau zu, dass Du Abstand bekommst, so weit und so schnell wie möglich.
    Das ist das Erste, bringe Dich, Dein Kind und Dein Ungeborenes in Sicherheit.
    Ziehe dahin, wo Du hin möchtest, wo Du ein Umfeld hast. Vielleicht irgendwo Familie, Freunde? Ein Ort, wo Du ihm nicht begegnen musst?
    Bau Dir Dein sicheres Nest, schau zu, dass es Dir gut geht, und Deinen Kindern.
    Zur Not gibt es Frauenhäuser.

    Dann kannst Du sortieren.
    Familienberatungsstelle, etc.
    Ihr seid nicht verheiratet, gut.
    Möchtest Du ihn als Vater? Deine Entscheidung, auch das kannst Du abwägen. Auch mit Hilfe der Beratungsstelle.
    Fragen wie Sorgerecht, Umgang, Unterhalt. Was hat er als Vater für Rechte? Möchtest Du, dass er diese wahr nimmt? Ich bin zwar immer für Eltern, und das sich beide irgendwie einigen, aber hier?

    Was ich Dir bei dieser Geschichte auch empfehlen würde, für Dich - psychotherapeutische Unterstützung. Das solltest Du mit professioneller Hilfe be-/verarbeiten. So eine Geschichte lässt Spuren.
    Anlaufstellen gibt es auch über die Familienberatungsstellen und dann weiterführend über Traumahilfezentren. Ggf. können sie bei der Therapeutensuche helfen.
    Es gibt auch Selbsthilfegruppen, da wirst Du feststellen, Du bist gar nicht alleine,es gibt definitiv keinen Grund für Scham.
    Er sollte sich schämen.

    Irgendwann bekommst Du vielleicht auch die Antwort auf Dein Warum, aber irgendwann ist es vielleicht nicht mehr wichtig, und vielleicht (meistens)gibt es diese Antwort nie.

    Pass auf Dich auf,
    Ganz viel Kraft und alles Gute.
     
    • # 6
    • 15.05.2018 um 15:19 Uhr
    • neverever
    3 Möglichkeiten. Erste, du bist ein Fake, aber das versichertest du ja bereits, dass es nicht so ist. Zweitens, du gibst die Geschichte anders wieder als sie wirklich ist und es folgen noch weitere Fakten die alles etwas gerader rücken. Oder Nummer Drei, du erlebst gerade den Hänsel und Gretel Effekt. Er war scheinbar vor dem Einzug " Normal" und hat dich in sein Knusperhäuschen gelockt und du hast in der Falle gesessen. Ich vermute mal Nr. 3 ist es und dann sage ich dir, lass dir hier jetzt nicht erzählen, wo deine Anteile an der Geschichte sind. Völlig uninteressant. Hier werden dir viele nun Rat geben was du in deiner Lage am besten tun kannst, um da erst mal mit deinen Kindern raus zukommen. Denn das ist jetzt erst mal das wichtigste für Euch.
    Dir selbst an die Stirn klatschen kannst du später, wenn ihr wieder zur Ruhe gefunden habt. Jetzt musst du erst einmal handeln, schnell.
    Alles Gute

    m47
     
    • # 7
    • 15.05.2018 um 15:26 Uhr
    • herzdame
    Ohje, ohje, ohje! Das ist eine schlimme Geschichte. Es wird sicherlich nicht leicht fallen für dich jetzt sachlich zu bleiben. Genau das solltest du aber. Versuch die Gefühle u. Ängste erstmal nich an dich zu sehr ranzulassen und stelle dir einen Prioriätsplan auf. 1. Haus verlassen (Wie, wo bekomme ich notfalls Unterstützung), 2. Finanzen (Wie, Unterlagen, Hilfe... ), 3. Kind (Schutz für das Kind, ggf. Jugendamt einweihen, Polizei etc.) 4..... 5.... etc. Diesen Plan fühlst du aus, damit du dich wieder in einer sicheren Umgebung befidnest. Dann machst du aus der sicheren Lage einen neuen Plan wie. 1. Entscheidung für oder gegen Schwangerschaft (Beratung, Freunde, Eltern einbeziehen etc.), 2. Trennung/Scheidung/Anwalt, 3. Jobs.... so arbeitest du Schritt für Schritt das Nötigste ab und beginnst mit dem Wichtigsten. Es tut mir sehr Leid was passiert ist, ich denke dein Partner hat Näheprobleme und BIndungsstörungen. Er scheint die Beziehung nur unter Distanz aushalten zu können. Manche sind so. Leider. Besser ein Ende mit Schrecken als... Viel Kraft
     
    • # 8
    • 15.05.2018 um 15:36 Uhr
    • INSPIRATIONMASTER
    Du schreibst es war sein Wunsch, und nicht dein Wunsch, das war schon mal ein prekärerer Fehler, dass du das gemacht hast! Du hättest ihn besser kennen müssen und voraussehen können, dass es nicht geht und wenn es nicht geht dann macht man das nicht!
    Nichts wie raus und du musst ihm sagen, dass du schwanger bist, das geht anders gar nicht!
    Solange du sein Haus nicht verlassen hast, solange kannst du ihm von der Schwangerschaft nichts sagen, du musst draußen sein! Du musst auch schon vor Einzug gemerkt haben, dass mit ihm was nicht stimmt!
    Du brauchst dich für sowas nicht schämen, du schämst dich für ihn, unverständlich für mich, eigentlich müsste er sich schämen, was er dir antut, macht er aber nicht, der musst hochgradig gestört sein, rede mit deinen Freunden, Verwandten, Familie, die sollen das wissen, du brauchst von solchen Menschen Unterstützung, alleine sowas zu schaffen ist sehr schwierig, habe keine Angst und werde aktiv!
     
    • # 9
    • 15.05.2018 um 15:36 Uhr
    • saepe_inscia
    Liebe FS,

    nicht ganz so krass, aber in Grundzügen ähnlich hat mein Ex-Mann sich verändert, als wir Kinder bekamen. Ich verstand - ähnlich wie Du - die Welt nicht mehr.

    Es stellte sich - viel später, er redete ja nicht - heraus, dass dieses Verhalten ganz tief sitzende Gründe in unserer Beziehung hatte. Er hatte über Jahre hinweg Theater gespielt - zu kompliziert weshalb - und glaubte mich dann mit den Kindern sicher zu haben. Dann ging es los, ich sollte parieren und als dies nicht statt fand, versuchte er mich fertig zu machen.
    (Er wollte sich dann aber nicht trennen, das musste ich dann durchkämpfen.)

    Das Verhalten Deines Partners hat Gründe, die Du vielleicht irgendwann verstehen wirst. Vorerst pfeif darauf, schalte auf Überlebensmodus, rette Dein Kind und Dich und zieh notfalls in eine gräßliche Wohnung. Stell Dir vor, er wird wirklich einmal handgreiflich, eventuell sogar dem Kind gegenüber! Geh! Viel Glück für Dich!
     
    • # 10
    • 15.05.2018 um 15:48 Uhr
    • Goody
    Super, das kann die FS gerade mal so richtig brauchen. Noch eins drauf. Sehr konstruktiv und zielführend.
    Liebe FS, ich würde mich auch eine Beratungstelle wenden. Caritas, Donum Vitae, Pro familia. Dort bekommst Du schnell und unbürokratisch Hilfe und Antworten auf die nun wichtigsten Fragen und auch, falls nötig, Unterschlupf. Sie gehen mit Dir alles durch was Du nun zu beachten hast und helfen Dir Dich zu sortieren in diesem Chaos.
    Ich würde in jedem Fall Familie und Freunde informieren was bei Euch zuhause los ist. Dann kann jemand regelmäßig nach Dir sehen, Dich besuchen etc. solltest Du so schnell nichts anderes finden.
    Weshalb er sich um 180° gedreht hat, keine Ahnung, hier vermag ich nur zu spekulieren und mit Küchenpsychologie um die Ecke kommen. Doch das ist wenig hilfreich und Du musst nun vor allen Dingen Deine Kind und das Ungeborene schützen, deshalb hole Dir Rat. Dafür gibt es diese Stellen und Du mußt Dich nicht dafür schämen. Wirklich nicht.
    Alles Gute für Dich.
     
    • # 11
    • 15.05.2018 um 15:57 Uhr
    • Samtina
    • EP-Profil
    Egal was passiert - denke JETZT nicht über ihn nach - sondern bringe dich & deine Kinder in Sicherheit.
    Der Kerl ist ein Psychopath und du musst sofort handeln.
    1. Geh ins Internet (vielleicht auch im Internetcafe) und surfe nach WG-Plattformen. Dort findest du Angebote deiner Stadt. Wenn möglich miete heute oder morgen gleich für ein paar Wochen dort an und ziehe in eine WG rein, als Übergangslösung. Für Dach über'm Kopf.
    2. Kopiere deine Threadfrage mehrmals. Die kannst du dem Anwalt und allen Behörden vorlegen. Es ist alles drin gesagt.
    Falls dir dort die Worte fehlen ... jeder erkennt, was Sache ist.
    3. Mache Fotos von allen Möbeln und Sachen die du in sein Haus rein gebracht hast. Kinderzimmer auch.
    4. Packe die Tasche - kopiere heimlich alle Kontoauszüge, alle Einkommensbelege etc. (seine auch) und deine.
    Nimm alle Unterlagen die zu dir gehören sofort in die Tasche:
    Geburtsurkunde von dir und dem Kind. Personalausweis. Deine Lebensversicherungs-Policen und dein KFZ Brief etc. etc.
    5. Rufe sofort deinen Versicherung an damit deine Lebensversicherung nicht mehr an ihn ausgezahlt werden könnte.
    Vielleicht auch fragen, ob du die kündigen kannst, damit du in einigen Wochen Geld für Wohnungs-Anmietung hast.
    6. Hast du Geld in sein Haus eingebracht? Oder Kredite unterschrieben? Dann nimm auch diese Beleg mit.
    7. Rufe sofort einen Anwalt an. Falls du kein Geld hast, frage ob er bereit wäre auf Beratungs-Hilfe-Schein zu arbeiten? Dann geh morgen früh mit der Tasche zum Amtsgericht deiner Stadt! Sei um 8:00 Uhr gleich dort - es gibt lange Wartezeiten. Dort fülle im Flur den Antrag auf Beratungshilfe aus und warte bis der Rechtspfleger dich ins Zimmer ruft. Zeige ihm die Thread-Frage & deine Kontoauszüge und Unterlagen!
    8. Dann geh mit dem Beratungshillfe-Schein zum Anwalt und zeige ihm ebenfalls die Thread-Frage und die Tasche mit allen Unterlagen.
    9. Sobald du die 2 WG Zimmer für dich und das Kind hast, nimm alles notwendige und begib dich dorthin.
    10. Falls das mit der Übergangs-Wohnung noch paar Tage dauert, nimm dir sofort ein Zimmer in einer Pension für dich und das Kind!
    11. Übermorgen früh gehe sofort zum Jobcenter deiner Stadt. Nimm wieder die Thread-Frage und die Tasche mit den Unterlagen mit.
    Für Wohngeld & Krankenversicherung etc. falls du keinen Job hast.
    Mache es auch wenn du einen Job hast, damit dein EX zu Unterhalt verpflichtet wird. Die holen sich das Geld schon von ihm. Keine Sorge!
    12. Aber meide ihn!
    Körperliche Unversehrtheit ist das Wertvollste Gut!
    13. Deine Möbel nur juristischem Schutz dort rausholen lassen von Bekannten oder einer Umzugfirma.
    14. Im Kindergarten oder Schule sofort Meldung machen. Der Anwalt soll ihm das Umgangsrecht mit dem Kind & auch mit dir untersagen!
    15. Melde alles auch der Polizei. Damit es aktenkundig ist.
    16. Wenn ihr sicher in der WG wohnt. Dann Wohnungs-Suche. Dir steht von Amts wegen mindestens eine 3 Zimmer Wohnung zu - vielleicht auch 4 Zimmer für das kommende Kind noch eins.
     
    • # 12
    • 15.05.2018 um 16:22 Uhr
    • Cressida
    Hallo FS,
    ganz klar, der Mann versucht dich loszuwerden. Er kann dich nicht mehr ertragen. Wieso bist du überhaupt noch da?
    Du solltest so schnell wie möglich raus aus dem Haus, weil Gefahr droht. Pack am Besten deine Sachen und rufe Freunde an, wenn welche vorhanden sind, und komm nie wieder.
    Keine Angst, du bist wirklich nicht die einzige Frau, der sowas passiert. In den Frauenhäusern sitzen die andere Leidensgenossinnen. Und die anderen Frauen unterwerfen sich dem Diktat oder fressen alles in sich hinein.
    Ich kenne mehrere solcher Geschichten, sogar viele. Vor dem Zusammenleben gings irgendwie, während dem Zusammenleben Katastrophenalarm.
    Deinem Kind und dir zuliebe solltest du schnell das Feld räumen.
    Gerade im Zusammenleben kommts raus, das Mäuschen aus dem Krankenhaus...
    Deiner hat sich jetzt als Volldiktator entpuppt. Geh schnell. Du trägst die Verantwortung.
    w 45
     
    • # 13
    • 15.05.2018 um 16:35 Uhr
    • Kathyberlin
    Dein Exfreund und sein Verhalten nach Deinem Einzug klingt nach einem Musterbeispiel einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Lies mal Monica Celik, "Narzistischen Missbrauch überwinden." Da findest Du auch den einen oder anderen Tipp für Frauen in einer Situation wie Deiner.
    Du bist eine starke Frau. Du hast Dein Leben alleine gemeistert, bis Du ihn kennengelernt hast. Sammle Dich und alle Deine Sachen ein, es wird wieder weitergehen. Überleg mal in Ruhe, wer Dir helfen kann - Familie, Freunde usw. Natürlich wirst Du auch Ansprüche auf Kindesunterhalt gegen Deinen Exfreund haben. Bring Dich aber erst in Sicherheit. Einem Mann wie ihm ist alles zuzutrauen. Es gibt einige caritative Einrichtungen (Caritas und Diakonie), die Opfern häuslicher Gewalt helfen und ihnen auch vorübergehend ein Dach über dem Kopf bieten. Bestimmt gibt es auch eine in Deiner Nähe. Ich wünsche Dir alles Gute, viel Mut und Kraft!
     
    • # 14
    • 15.05.2018 um 16:52 Uhr
    • Platinblondi
    Liebe FS

    Ich hab den gleichen scheiss durch . Bei mir war es die Hochzeit , durch die mein Ex Mann sich meiner sicher war und mich fertig machte !(in den Flitterwochen!!)

    Warum sie das tun ? Weil sie galt denken jetzt hab ich sie save und dann ihre Kranken Züge zum Vorschein kommen ! Nachdem ich ihn raus warf kämpfte er 1!!!! Jahr . Ich hab nun endlich Ruhe und mein Leben zurück ! Du schaffst das auch
     
    • # 15
    • 15.05.2018 um 17:25 Uhr
    • Amytan
    Na super, das sind doch mal »liebevolle« Hinweise, ich fasse es nicht! Ich glaube, die FS braucht jetzt anderes als Vorwürfe über die falsche Verhütung. Und warum ist eigentlich Verhüten die Aufgabe der Frauen und nicht des Mannes??

    Glücklicherweise beschränken sich die anderen Antworten auf sinnvolle und hilfreiche Tipps. Und ich hoffe, @Augenblick-mal lässt sich keine weiteren gehässige Knüppel zwischen die Beine werfen - die bekommt sie von ihrem Partner schon ausreichend.
     
    • # 16
    • 15.05.2018 um 17:29 Uhr
    • Libelle123
    Warum er sich so verhält, ist erstmal zweitrangig. Darüber kannst Du nach Ordnung Deiner Verhältnisse noch nachdenken.

    Wende Dich an Deine Familie oder ähnliche Vertrauenspersonen und frage, ob Du zu ihnen ziehen kannst, bis Du was Neues hast. Peinlich muss Dir nichts sein. Jeder kann in eine missliche Lage geraten im Leben.

    Über die Schwangerschaft musst Du ihn nicht direkt unterrichten. Das kannst Du tun, wann es sich für Dich richtig anfühlt. Das geht auch unter Beisein Dritter, wenn Dir das lieber ist. Das geht auch mittels eines Briefes.

    Ansonsten schließe ich mich an: Notiere Dir alle Drohungen schriftlich mit Datum und Uhrzeit. Erzähle Vertrauenspersonen davon. Es könnte Dir ggf. helfen.
     
    • # 17
    • 15.05.2018 um 17:35 Uhr
    • Pia62
    Liebe FS,

    wenn du klug bist, packst du sofort die nötigsten Sachen und wendest dich an das Frauenhaus o.ä. Du hast ein Kind und ein weiteres unter deinem Herzen. Plane die Aktion still während seiner Abwesenheit. Du brauchst dringend Schutz, lass es nicht zu, dass Androhungen Form annehmen. Wenn es eskaliert, kommst du vielleicht so schnell nicht mehr auf die Füße. Bringe den Stein ins rollen, damit du für alle weiteren Schritte jede Unterstützung bekommst. Vermeide es unbedingt, ihm von der Schwangerschaft zu erzählen, es könnte bei ihm die Zündschnuhr zünden.
    Die Frage nach dem warum dieses Verhalten, gib ab, es raubt dir nur Kraft und lässt Schuldgefühle Raum einnehmen.

    Hab Mut um deiner und der Kinder willen, du schaffst das!
     
    • # 18
    • 15.05.2018 um 17:46 Uhr
    • Schnuppe78
    Hallo,

    Hier stellst du es ja schon selber fest, dass die Situation gerade überfordernd ist. Das bedeutet du brauchst jemand, der dich unterstützt und berät. Wie viele hier schon sagten, wende dich gleich am nächsten Tag an eine Beratungsstelle. Auch bei der Arbeitsagentur hängen da viele Adressen aus und man kann diesbezüglich beraten werden. Dort bekommst du auch Hilfe, wo du am schnellsten eine Wohnung herbekommst.
    Das mit der Schwangerschaft sagst du ihm in seinem Zustand jetzt nicht. Jetzt achtest du am besten nur auf Deine Belange und Deine Sicherheit.

    LG
     
    • # 19
    • 15.05.2018 um 17:51 Uhr
    • Hanna_17
    Liebe FS,

    ist doch erstmal egal, was seine Beweggründe sind. Für dich zählt jetzt nur eins: Raus aus der Situation und zwar so schnell wie möglich. Nachdem was du beschreibst, ist die Abwärtsspirale bis zur körperlichen Gewalt nicht mehr weit, also bringe dich und deine Kind(er) bitte in Sicherheit.
    Da du so schnell anscheinend keine Wohnung findest, ist die erste Anlaufstelle das Frauenhaus. Im Internet oder bei der Caritas findest du die Adresse.

    2. und 3. Schritt: Jugendamt und Rechtsanwalt. Für eine Abtreibung ist es zu spät, also wirst du das Kind von diesem Mann bekommen müssen. Das Jugendamt und der Anwalt werden dich darüber informieren, welche Ansprüche du für dich und deine Kinder hast.

    Bitte warte nicht länger, sondern handle sofort.

    W32
     
    • # 20
    • 15.05.2018 um 19:47 Uhr
    • Eleuthera
    Sie haben vollkommen recht. Ziehen Sie aus, sagen Sie ihm nichts von der Schwangerschaft, wenn Sie es für möglich halten, dass er auch darauf mit verbaler/ körperlicher Gewalt reagieren könnte. Wenn Sie jetzt keine Wohnung finden, könnten Sie nicht in ein Frauenhaus? Immerhin werden Sie bedroht. Alles Gute Ihnen. Schlimm, dass es solche Menschen wie Ihren Ex-Partner gibt.
     
    • # 21
    • 15.05.2018 um 21:09 Uhr
    • piepegal
    Das liest sich alles sehr beängstigend.
    Ganz gleich aus welchem Grund sich dein Partner so verhält, ich rate dir, dich und dein Kind so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen. Am besten heimlich, so dass ihr weg seid, wenn er nach Hause kommt, sonst kommt es noch zu Auseinandersetzungen. Er könnte z.B. wollen, dass das Kind bei ihm bleibt. Plane sorgfältig und dann mach' dich auf und davon.
    Alle Dinge, die evtl. noch zu regeln sind, könnt ihr auch aus der Distanz, bevorzugt unter der Anwesenheit von dritten Personen, damit du Zeugen hast.
     
    • # 22
    • 15.05.2018 um 21:43 Uhr
    • Nice
    Evtl. wäre es ganz hilfreich zu erzählen, wie es kommt, dass man 5 Jahre zusammen ist und ein (gemeinsames?) Kind hat und dann baut der Mann einfach so ein Haus und die Frau zieht ein auf seinen Wunsch hin.
    Dir ist schon klar, dass ein Hausbau von einem Paar normalerweise irgendwie gemeinsam gestemmt wird und dass das Paar dann zusammen in das Haus einzieht, nachdem man übrigens normalerweise schon zusammen gewohnt hat mit Kind.
     
    • # 23
    • 15.05.2018 um 22:13 Uhr
    • Stern12345
    Fühl dich erstmal feste umarmt!

    Mein Rat: Geh bitte gleich morgen früh zu einer Beratungsstelle - Schwangeren Beratung, pro Familia oder so was. Es ist eigentlich egal wohin du gehst, dir wird immer geholfen und weitervermittelt. Du bekommst Hilfe eine passende Wohnung zu finden und die dann auch bezahlen zu können, bzw. bezahlt zu bekommen.

    Von deiner Schwangerschaft erzähl ihm bitte nichts! Kein Wort! Diesem Mann würde ich weder mein erstes Kind noch das (ungeborene) Baby anvertrauen! Ich bin eigentlich immer dafür, Vater Kind Kontakt zu ermöglichen, aber in deinem Fall bin ich absolut dagegen. So ein Tyrann kann kein guter Vater sein und ich würde an deiner Stelle alles erdenkliche dafür tun, dass er keines der Kinder jemals alleine zu Gesicht bekommt, am besten ganz aus eurem Leben verschwindet.

    Warum er heute so ist, sollte dich nicht weiter beschäftigen! Du brauchst jetzt all deine Energie um dich von ihm zu lösen und dich und deine Kinder zu schützen. Beschütze sie, denn sie können sich nicht selbst helfen und schützen.

    Alles gute dir und hab keine Angst.... Du schaffst das!
     
    • # 24
    • 15.05.2018 um 22:59 Uhr
    • Lexcanuleia
    Hallo,

    1. es gibt kein Grund sich zu schämen. Du hast ihm vertraut und Vertrauen gehört zu einer Beziehung dazu.

    2. wieso er so ist, spielt jetzt für Dich keine Rolle mehr. Das kan nur eine Psychotherapeutin, nach zwei, drei Jahren Therapie, im Erfahrung bringen.

    3. Du muss Dich im Sicherheit bringen, ruf auch die Polizei, wenn du dich unsicher fühlst. Die Polizei geht nicht nach dem Eigentumsverhältnisse sondern entfernt den Störer. Wenn er die Störung verursacht, wird er aus dem Haus verwiesen nicht du, auch wenn sein Haus ist.

    4. Über die Schwangerschaft würde ich ihm jetzt nicht informieren, sonder dann wenn die Lage sich entspannt hat. Wenn er sich nicht entspannt, dann nimm dir ein Anwalt und lass den alles regeln.
     
    • # 25
    • 15.05.2018 um 23:01 Uhr
    • HeidiBerlin
    Lieber neverever, das war natürlich auch mein erster Gedanke, aber wir müssen ihr das glauben. Ich lese das gerade und bin so ziemlich fassungslos. Wie kann ein Mann sich so dermaßen wandeln, praktisch von einem Tag zum anderen? Was passiert da mit ihm? Nimmt der irgendwas?
    Liebe Augenblick mal ( was für ein süßer Nickname) verlasse mit deinen Kindern sofort das Haus oder warte den Moment ab, wo er mal nicht da ist. Packe heimlich und nach und nach das Nötigste zusammen und bringe das vielleicht schon mal weg. Hast du deine Eltern, Geschwister oder eine Freundin in der Nähe? Wenn nicht, dann unbedingt Frauenhaus, Polizei oder das Jugendamt. Notfalls gehe zu deinem Hausarzt oder zum Pfarrer. Die können die helfen mit Kontaktdaten. Pass bitte auf dich und die Kinder auf, bleibe ganz stark und melde dich hier nochmal!
     
    • # 26
    • 16.05.2018 um 06:03 Uhr
    • Lionne69
    Ein Gedanke, den ich sonst wirklich nicht habe und nicht propagieren würde.
    Man muss den Vater des Kindes nicht angeben.

    Damit gibt es zwar keinen Unterhalt, aber auch keinen Kontakt, oder sonstige Rechte seinerseits.
    Mir wäre mein Frieden wichtiger als Geld

    Wenn es mal anders würde, kannst Du das immer noch ändern.

    Alles Liebe.
     
    • # 27
    • 16.05.2018 um 06:21 Uhr
    • Rosenblatt
    Ja, so etwas gibt es. Ich habe es aus erster Habd erfahren und zwar bei meinem Erzeuger UND bei dem Ex-Mann meiner Mutter. Es waren beide diagnostizierte maligne Narzissten (narzisstische PS). Das haben mehrere Psychologen bestätigt, als sie sie gesehen und erlebt haben. Zuzüglich des gesamten Umfeldes, das ihn natürlich nicht 24/7 erlebte sondern nur gewisse Zeiträume, in denen sie lieb, nett, freundlich, ruhig waren.
    Diese Menschen sind perfekte Schauspieler und ich meine wirklich perfekt. Sie führen quasi Doppelleben, ein äußeres und ein inneres. Das innere kriegen nur nahstehende Menschen wie Partner und Kinder mit. Die Eltern dieser NPSler sind meist komplett der Grund dafür.
    Meine Mutter ist Co-Narzisstin mit abhängiger Persönlichkeitsstruktur.

    Ich wünsche die viel Kraft, dass du jetzt bereit bist zu gehen (und es auch in die TAT umsetzt), zeigt zumindest, dass du nicht co-narzisstisch bist. Als Kind mit 2 solchen Partnern der Mutter (gesamte Kindheit + Jugend) sag ich dir: DENK AN DEINE KINDER und beginne ein neues Leben ohne ihn! Das Verhältnis zu meiner Mutter ist dadurch auf Lebzeit irreparabel geschädigt, da sie Dinge zugelassen hat, die man niemals als Mutter zulassen sollte. Ich brauchte eine intensive Therapie um das alles zu verstehen und zu verarbeiten.

    Alles Liebe!
     
    • # 28
    • 16.05.2018 um 06:33 Uhr
    • Leopardin
    Allerspätestens hier würden bei mir alle Alarmglocken angehen und in Windeseile hätte ich mein Kind gepackt, wäre gegangen ohne einen Blick zurück.

    Ich begreife nicht, dass du nicht längst die Koffer gepackt und dich woanders einquartiert hast. Fast alle schreibenden Frauen hier äußern, dass sie nicht wissen wohin. Es gibt Eltern, Geschwister, Familie, Freunde, wenn auch nur Bekannte die einen mit Sicherheit in der Not auffangen. Ich habe noch keinen Menschen erlebt der dann ein Dach über dem Kopf und eine Schlafmöglichkeit verweigert hat.

    Es gibt aber auch noch Alternativen wie Frauenhäuser, etc. Nur: Du musst dich bewegen.

    Wahrscheinlich geht es auch dir noch nicht schlecht genug, da muss erst der berühmte Schlag in dein Gesicht kommen bevor du aufwachst. Pfeif' doch auf das tolle Haus und irgendwelche anderen Statussymbole, wenn es darauf ankommt sind diese Dinge unwichtig hoch Drei.

    Auch dein Partner ist rein menschlich betrachtet das Allerletzte. Den brauchst du doch nicht im Leben und ich kann nicht nachvollziehen, dass Frauen an solchen Pfeifen bis zum bitteren Ende festhalten.

    Also: Schütze dich, deine Kinder und lass den Idioten hinter dir.
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
    • # 29
    • 16.05.2018 um 08:46 Uhr
    • Jana_09/15
    Liebe FS,
    hier wurden schon viele praktische Hinweise gegeben. Ich finde es auch wichtig, dass du dich an Verwandte und Freunde wendest. Hier ist kein Raum für Scham, deine und eure Sicherheit sollte an erster Stelle stehen. Du wirst jede Hilfe brauchen, die du bekommen kannst, und viel Rückhalt, wenn dieser Mann es nicht einfach so akzeptiert, dass du mit seinem Kind (und dem zweiten) gehst. Es steht zu befürchten, dass er dann erst richtig aufdreht, und davor musst du dich und euch schützen.
    Du solltest auch bereits jetzt Anzeige bei der Polizei erstatten. Die werden nichts machen, aber immerhin wäre der Fall schonmal aktenkundig. Ich fürchte, mit dem wirst du noch so manches Tänzchen haben. Sorge dafür, dass du nicht allein bist.

    Zur Frage warum: Ein Gehirntumor? Tut mir leid, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser Mensch zuvor nie solche Tendenzen gezeigt hatte. Niemand kann sich 5 Jahre lang so perfekt verstellen.
    Gehört er einem anderen Kulturkreis an? Hier habe ich von Fällen gehört, in denen sich Männer "schlagartig" verändert haben, nachdem sie die Frau "fix" hatten. Die Anzeichen waren allerdings schon im Voraus zu sehen: eine sehr traditionelle Lebenshaltung, eine sehr starke Familienverwurzelung, ggf. Religiosität etc.
    Ich denke, wenn du erstmal zur Ruhe gekommen bist, werden dir solche oder ähnliche Hinweise wieder einfallen.
    Aber first things first, nun kümmere dich erst einmal um eure Sicherheit und dass du da raus kommst. Alles Gute!
     

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