1. Sozialer Aufstieg durch Heirat mit Akademikerin?

    Ich selbst habe das Abitur und nur eine berufliche Ausbildung, dementsprechend niedrig ist mein sozialer Status. Nun habe ich vor ein paar Wochen eine Ärztin kennengelernt, und so wie es mittlerweile aussieht verstehen wir uns wirklich sehr gut und auch in jeder denkbaren Beziehungsangelegenheit. Wir habe auch schon weitergehende Pläne geschmiedet und alles scheint mit uns beiden wunderbar zu sein. Nun, eigentlich sollte ich mich freuen über diese hübsche, intelligente und gutverdienende Partnerin, aber mich stört einfach, dass sie einen "Dr." vor ihrem Namen hat und ich dagegen noch nicht einmal eine Uni von innen gesehen habe. Nun mein Frage: Was denkt die Gesellschaft von einem Mann der mit einer sozial höhergestellten Frau verkehrt? Wenn eine Frau einen sozial höheren Mann heiratet dann heiratet sie gewissermaßen "nach oben", aber wie verhält es sich im umgekehrten Fall, gilt es dann auch so?
     
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    • # 1
    • 08.09.2012
    • Gast
    Ich denke das ist Kastendenke. Ein Arzt hat genauso einen Beruf, den man mit Freude und Hingabe machen kann, wie jeder andere Beruf der eine Ausbildung benötigt. Bei einer Ausbildung zum Arzt dauert es vielleicht etwas länger, auch die Meßlatte des Wissen ist vielleicht etwas höher angesetzt. Diese Meßlate des Wissens zieht aber den keinen sozialen Status hinter sich her, noch setzt es eine sozialen Status voraus dieses Wissen zu erlangen.

    Ich habe keinen Abschluß als Dr., verdiene aber fast doppelt soviel als ein gewöhnlicher Arzt.
    Wenn es darum ginge, müßte mein sozialer Status dann höher sein. Ist er aber nicht und ich habe daran auch nie gedacht.

    Geniese deine neue Bekanntschaft und Beziehung und laß dich von so alten Kamellen und altmodischen Ansichten nicht übertölpeln.

    m45
     
    • # 2
    • 08.09.2012
    • Gast
    Mach doch nebenbei ein Fernstudium. Dann bist du irgendwann auch Akademiker. Oder du studierst ein sehr einfaches Fach. Das ist dann zwar nicht so doll, aber gesellschaftlich anerkannt. Zwar kann man auch sagen, dass die Gesellschaft egal ist. Aber für dich ist eine Weiterbildung ja auch nur von Vorteil.
     
    • # 3
    • 08.09.2012
    • Gast
    meine Ex war Doppelmagister, und? sonst noch was? Wichtig ist dass du dich mit ihr und sie sich mit dir wohlfühl(s)t. Nach wie vor bin ich der Überzeugung auch ohne Titel ein Mensch zu sein.

    M48
     
    • # 4
    • 08.09.2012
    • Gast
    Lieber FS, man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen. Steh dir bitte nicht selber im Weg und höre bitte auf, darüber nachzudenken, was andere von dir denken. Diesen guten Rat gibt dir eine promovierte Ärztin, die vor 2 Jahren einen wunderbaren Mann und "Nicht-Doktor" kennengelernt hat.
     
    • # 5
    • 08.09.2012
    • Gast
    Das ist jetzt nicht dein Ernst, dass du bei der Partnerwahl darüber nachdenkst, was "die Gesellschaft" wohl sagt?! Du bist doch ein unabhängiger, selbständiger Mensch, der das machen kann, was für ihn stimmt und dann ist es doch ganz egal, was die Anderen denken.

    Was meinst du, was "die Gesellschaft" denkt, wenn ein Ü60er mit einer drallen 25jährigen Blondine ankommt? Nun, die anderen Ü60 werden es ihm neiden und der Rest der Welt wird es lächerlich finden. Trotzdem gibt es solche Verbindungen immer wieder und die Betroffenen regen sich darüber nicht auf, dass sie belächelt werden. Was immer du machst im Leben, es wird Leute geben, die das gut finden und andere, die das ablehnen. Aber erstens soll man sich nicht fremd bestimmen lassen und zweitens sucht man sich den Freundeskreis halt unter den Gleichgesinnten.

    Ausserdem gibt es viele erfolgreiche Menschen, die "nur" eine Berufslehre haben, aber im Topmanagement sitzen oder eigene KMU leiten. Auf der anderen Seite gibt es viele gescheiterte Dr., die in der Praxis nicht bestehen. Wenn es dich wirklich stört, dann hast du viele Möglichkeiten dies zu ändern: du gehst doch noch an die Uni, du machst andere Weiterbildungen und kurbelst deine Karriere auf deinem Gebiet an. Das gibt zwar keinen Doktortitel, aber hilft vielleicht, dein Selbstbewusstsein zu stärken.
     
    • # 6
    • 08.09.2012
    • Gast
    Du hast ja das Abitur, ... dann seit ihr zumindest vom Grundwissen her auf dem gleichen Niveau.
    So sehe ich zwischen Dir und einer Ärztin jetzt nicht so ein grosser Unterschied.

    Doch Du musst Dich damit natürlich wohl fühlen.
     
    • # 7
    • 08.09.2012
    • Gast
    Wichtig ist, dass Deine Ärztin keine Probleme damit hat. Sie darf nicht denken der Mann steht sozial unter mir.
    Alles andere sind Deine Probleme. Mangelndes Selbstwertgefühl ist dann wohl die größte Hürde in der Beziehung. Deine Freundin kann das für Dich nicht ändern. Du musst wissen ob Du damit klar kommst. Ob Du stolz bist auf Deine Frau und nicht das Gefühl hast zurück zu stehen. Wenn Du dieses Gefühl hast, dann denkt niemand in Deinem Umfeld über dein Problem nach. Ihr seid zusammen und damit gut. Mehr interssiert andere nicht.
    Nur Dich. Frage Dich, was willst Du ! Kommst Du damit klar.
    Viele Männer haben ein Problem mit ihrem Selbstbewustsein in so einem Fall. Nötig ist das nicht.
    Arbeite an Dir. Fühle Dich gut mit Deinem Beruf und dann ist das Problem gelößt. Auch Ärzte kochen mit Wasser, sind in einigen Lebensbereichen hilflos und brauchen Zuneigung. Ganz sicher hast Du etwas, das Deiner Freundin gut gefällt, sonst würde sie keine Pläne mit Dir machen. Viel Glück
     
    • # 8
    • 08.09.2012
    • Gast
    Ich finde eher befremdlich, dass ihr euch ein paar Wochen (!) kennt und du schon an die Heirat mit ihr denkst... Und dabei ihr sozialer Status im Mittelpunkt steht....
     
    • # 9
    • 08.09.2012
    • Gast
    Vielleicht ist es ja gerade DAS was Dich ausmacht und sie mag es genau deswegen!
     
    • # 10
    • 08.09.2012
    • Gast
    Wenn du arbeitsloser Schulabbrecher wärst, dann könnte ich deine Sorgen ja verstehen. Aber du hast eine gute schulische Grundbildung und eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das sagt doch, dass du nicht so ganz ungebildet sein kannst.
    Du hattest sicher Gründe, diesen Weg einzuschlagen, vielleicht, weil du einfach diesen Beruf erleren wolltest. Man muss nicht unbedingt eine Uni besucht haben um ein angesehener Mensch zu sein. Und es gibt viele Paare, bei denen die Frau einen Dr. hat, der Mann aber nicht.
    Ich glaube, dein Problem ist eher dein mangelndes Selbstwertgefühl, du hast Angst, irgendwann als "der Mann an ihrer Seite" gesehen zu werden. Aber das ist eben DEIN Problem.

    Meine Freundin war auch mal mit einem Schreiner zusammen. Er war ein sehr gescheiter und kreativer Mann, hatte Abi nit einem viel besseren Schnitt als ich, aber er wollte eben nicht studieren, sondern seinen Traum vom Arbeiten mit Naturmaterial verwirklichen. Er war sehr erfolgreich, hatte eine kleine Firma und war auch nicht unvermögend. Was war sie dagegen mit meinem Abschluss in Jura und einer Anstellung in einer Kanzlei?
     
    • # 11
    • 08.09.2012
    • Gast
    Als promovierte Zahnärztin sage ich Dir nur: Ich habe einfach den Beruf gelernt und studiert, der mir gefällt. Natürlich gehört auch Abitur dazu, aber das hast Du ja auch. Eine Zahnärztin ohne Doktortitel verwirrt die Patienten, also kam der noch dazu. Es gibt zugegebenermassen in meiner Berufsgattung viele eingebildete Schnösel, mit denen ich aber nichts zu tun haben möchte! Freu Dich doch einfach, dass Du eine Frau gefunden hast, mit der Du so gut harmonierst und sei stolz auf das, was sie tut. Sie ist es sicher auch bei Dir.
    Mein Partner ist übrigens auch Nicht-Akademiker, aber ich würde ihn um keinen Preis der Welt eintauschen!
     
    • # 12
    • 08.09.2012
    • Gast
    Vielleicht hilft ja die Erkenntnis, dass ein Doktor in Medizin als akademischer Grad nicht allzu viel wert ist. Die meisten Doktorarbeiten in Medizin sind so dünn, da bekommt man in Germanistik nicht einmal einen Proseminar-Schein für. Mit Wissenschaft hat das jedenfalls in der Regel nichts zu tun. In Österreich gibts den Titel übrigens gleich ganz ohne Arbeit.
     
    • # 13
    • 08.09.2012
    • Gast
    Lustig - so viel zum Thema Emanzipation. Das passiert Frauen tagtäglich.
    Stört es einen Mann, wenn er promoviert ist und seine Frau nicht?
    Stört es einen Arzt, wenn er einen Titel hat und seine Freundin nicht?
    Ich bin Ärztin, wenn auch leider ohne Dr.-Titel, aber mein Bruder hat noch nicht einmal ein richtiges Abitur und er verdient ungefähr ein Chefarztgehalt pro Jahr. Ich bin durch 2 Kinder immer noch auf Assistenzarztniveau - in Teilzeit ist das dann wirklich wenig.
    Also wenn Du deine Ärztin heiraten willst, solltest Du natürlich schon in der Lage sein, so viel zu verdienen um eine Familie zu ernähren und nicht dein Leben lang zu denken, sie verdiene mehr. Denn mit Kindern ändert sich das schlagartig. Ausruhen solltest Du Dich also nicht, sondern es als Ansporn nehmen, auch höher auf der Erfolgsleiter emporzuklettern.

    Dass Dein Status dadurch steigen soll, nur weil du eine Ärztin zur Freundin/frau hast, denke ich nicht.
    Aber sie hat sich in Dich verliebt und wenn ihr gut zusammen passt und Eure Freunde auch, dann ist doch alles toll!
     
    • # 14
    • 08.09.2012
    • Gast
    ... es sind eher die Nicht-Akademiker, die Probleme mit akademischen "Würden und Titeln" haben, wer den Betrieb von innen kennt, weiß vor allem auch um das relative Gewicht von Titeln und Graden in den verschiedenen Fächern. Dieses fehlende Insider-Wissen ist das Problem der Nicht-Akademiker.
     
    • # 15
    • 08.09.2012
    • Gast
    Was hat bitte deine Ausbildung mit deinem sozialen Status zu tun?! Die einzigen Dinge die deinen sozialen Status definieren sind dein soziales Umfeld und, es tut mir leid - Geld.
    Verfügst du über die finanziellen Mittel, gehts im Golfclub ein- und aus, fährst einen Wagen der Premiumklasse, wohnst im schicken Stadtviertelund hast "nur" ne ganz normale Ausbildung, wirst du trotzdem als upperclass klassifiziert.
     
  3. Bildung hat mit sozialem Status zwar etwas zu tun, aber nicht zwingend. Aber nicht Bildung definiert den Status, sondern das, was man daraus macht.
    Und ob du dich nun mittels Heirat in eine andere Gesellschaftsschicht bewegst oder durch Arbeit oder gesellschaftliches Engagement, das bleibt dir überlassen. Ich glaube aber, ein Mann wird eher über seine Leistung definiert und akzeptiert, als allein durch die gute Partie, die er gemacht hat.
     
    • # 17
    • 08.09.2012
    • Gast
    Dein Ansehen wird ganz sicher durch eine Heirat mit einer Akademikerin steigen. In zweiter Ehe bin ich - selbst studiert und nicht arm - mit einer erfolgreichen Freiberuflerin, die ein angesehenes Studienfach bewältigt hat, verheiratet, in erster Ehe habe ich eine Friseuse geheiratet (zur Erklärung: sie hat mich mit einer Schwangerschaft eingefangen). In meinem Freundeskreis hat meine Exfrau sich unwohl gefühlt, weil sie sich weder für das Tagesgeschehen interessiert hat noch für meinen Beruf noch über nennenswerte Bildung verfügt hat. Außerdem waren die anderen Frauen geschmackvoller gestylt, was sich kaum übersehen ließ. Das hat dazu geführt, dass sie extrem neidisch auf die anderen Frauen war, stutenbissig und grundlos eifersüchtig war und mich systematisch von meinem alten Umfeld abgeschnitten hat und ich irgendwann auch teilweise seichten Schwachsinn im TV gesehen habe. Mit der zweiten Frau an meiner Seite ernte ich viel Anerkennung von anderen Männern, weil sie nicht nur schön, sondern auch klug ist. Ganz sicher steigt man sozial auf, wenn man einen Partner mit Niveau hat. Weil Frauen, die selbst wenig leisten können oder wollen, die Heirat mit einem besser verdienenden Mann ganz oft planen - dazu gibt es Foren mit Tipps, in denen sich Frisuesen, MTAs etc. austauschen - unterstellt man solchen Partnerschaften fast automatisch, dass die Frau sich verkauft und der Mann kauft - was natürlich nicht immer stimmen muss. Einem Mann würde ich das seltener unterstellen, weil Männer - wie Dein Beitrag zeigt - meistens nicht so berechnend wie Frauen sind und meistens selbst etwas leisten wollen. Weil Du selbst eine gute Schulbildung hast, kannst Du sicher auch noch beruflich aufholen. Kluge Frauen motivieren und bringen voran. Viel Glück.
     
    • # 18
    • 08.09.2012
    • Gast
    Hoppla! Also teilweise staune ich schon über dieses Schablonendenken hier. Ein akademischer Grad sagt höchstens etwas über vorhandene Intelligenz und Freude bzw. Durchhaltevermögen am/ beim Lernen aus, aber doch nichts über einen Menschen per se. Nicht jeder Akademiker ist allgemein gut gebildet, interessiert sich für Kunst, hört klassische Musik, schaut sich im Fernsehen nur politische Diskussionen, Dokus oder ähnliches an und spielt Golf. Ah, ich habe ja noch die ständig passende Kleidung, das allzeit perfekte Styling und den Drang nach sportlicher Ertüchtigung vergessen. Wie langweilig! (Ironie off) Ein Mensch definiert sich sicher zum Teil über seine Bildung, sein Allgemeinwissen, seine Neugier auf Neues. Aber wo bleiben Spass, Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Humor...ich könnte die Liste beliebig verlängern. Wenn ein Mensch stehen bleibt, nichts mehr lernen möchte, dann ist er sicher ein schlechter Partner, unabhängig von seinem Bildungsgrad.
    Lieber FS, geniesse die Zeit mit Deiner Ärztin und mach Dir nicht so einen Kopf!
    w/43, promoviert, die Simpsons schauend :)
     
  4. Frauen halten sich mit ihrem Abschluß / Beruf / Tätigkeit etc. privat eher zurück, anstatt es zu zeigen.
    Also ist es in diesem Moment egal, ob sie Ärztin o.a. wäre.

    Ich vermute, daß sie diesen Beruf nicht gewählt hat, um dann immer mit Doktor angeredet zu werden.
    Sondern für die berufliche Tätigkeit selber.

    Ich schätze, daß diese Frau privat gerne lieber Frau + Partnerin ist, anstatt immer "Frau Doktor".
    Und dabei einen Partner schätzt, der ihn ihr den Menschen sieht, und nicht die Ärztin.
    @FS: Sei so ein Partner zu ihr - und rege dich nicht mehr an ihrem Beruf etc. auf.

    Sie verdient mehr als der FS - na und ? In einer Partnerschaft sollte es gemeinsam sein. Egal wer wieviel dazu beisteuert.
    Sie hat einen höheren, und akademischen Abschluss - na und ? - Hauptsache Beide fühlen sich wohl miteinander.
    .... eben !

    Immerhin haben Beide Abitur = schon damit etwa gleiches Niveau. Das wäre doch schon eine ausreichende, intelektuelle Ebene miteinander.
    Aber ich kenne auch Paare, die trotzdem harmonieren. Obwohl der Eine Abitur o.ä. und der Andere nur Hauptschule. Aber der Hauptschüler weit mehr im Geist hat, als man Hauptschülern zutraut.
     
    • # 20
    • 09.09.2012
    • Gast
    Lieber FS,

    was ist Status?
    Ist für dich ein Mensch mehr Wert durch seinen Beruf? Vielleicht hat einer mehr Möglichkeiten gehabt als der Andere.
    Das Wichtigste an der Sache ist, hast du Spaß mit ihr, kannst du dich mit ihr gut unterhalten, kannst du, du selbst sein?
    Oberflächlichkeiten haben in einer Beziehung nichts zu suchen.
    LG
     
    • # 21
    • 09.09.2012
    • Gast
    @14
    Du triffst den Nagel auf den Kopf! Ich habe schon oft erlebt, dass Mitmenschen, die zunächst freundlich und nett mit mir geplaudert haben, bei der Erwähnung meines Berufs zu ehrfürchtigen oder neidischen oder fast aggressiven Wesen mutiert haben. Das ist traurig und demütigend, stecken hinter diesem Verhalten doch absolut falsche Vorurteile gegenüber mir und meinem Beruf. Blondinen sind ja auch nicht grundsätzlich dumm, so als Vergleich.

    @FS
    Wenn Deine Partnerin und Du so gut harmonieren und ihr ein tolles Paar abgebt, hat sie offensichtlich keine Probleme mit euren unterschiedlichen Ausbildungen. Warum machst du Dir denn solche Gedanken? Sei stolz auf das, was du geleistet hast und wer Du bist. Wenn Dich jemand als nicht gut genug für sie findet...wie armselig. Lächeln und weiter glücklich sein :)
     
    • # 22
    • 09.09.2012
    • Gast
    Keine Sorge, wie #12 bereits korrekt anführt, bei den gewöhnlichen Doctores med. univ. bzw. auch dent. handelt es sich um bodenständige handwerkliche Berufe, vergleichbar einem spezialisierten Meistertitel. Viel seltener als in anderen Fächern steht hier der Titel für einen erworbenen wissenschaftlichen Reifegrad.
     
    • # 23
    • 09.09.2012
    • Gast
    Frauen such immer einen Mann der ihnen ein Sozialen besseren Status einbringt, rechne also nicht damit das du da eine zukunft hast.
     
  5. Die "Gesellschaft", lieber FS, hat kein Problem mit einer solchen Paarkonstellation. Leider scheinst Du aber eines damit zu haben, denn Du störst Dich an ihrem Titel, empfindest sie als höher gestellt, fühlstDich also als unterlegen und minderwertig.

    Wenn das nur an der für Dich neuen und ungewohnten Situation liegt und Du meinst, Du wirst Dich daran gewöhnen und igendwann den Titel ausblenden können - dann könnt Ihr eine glückliche Beziehung führen.
    Wenn das aber für Dich ein grundsätzliches Problem ist und Dein Ego das nicht ausblenden kann, dann stehen Euch dauernde Machtkämpfe (die Du anzetteln wirst) und immer wiederkehrende Streitigkeiten bevor - das solltest Du ihr nicht antun.
     
    • # 25
    • 09.09.2012
    • Gast
    Wieso hast du einen "niedrigen" sozialen Status? Was interessiert dich, wie die Gesellschaft über so etwas denkt?

    Du scheinst ein geringes Selbstbewusstsein zu haben. Deinen Status bestimmst nur du selber. Arbeite lieber daran.
     
    • # 26
    • 10.09.2012
    • Gast
    Lieber FS,

    Freu Dich über Deine Bekanntschaft. Freu Dich, wenn mehr draus wird. Freu Dich, wenn Ihr heiratet.
    Eine gelebte und erfolgreiche Liebe / Beziehung ist von allem möglichen abhängig, aber selten von der Ausbildung / dem Beruf der Partner.
    Ich bin als promovierte Ärztin mit einem Mann zusammen, der als Haptschüler gestartet hat, als wir uns kennenlernten Abitur und eine Elektrikerlehre hatte und irgendwann beschlossen hat, doch auch seinen Weg weiterzugehen. Er hat inzwischen studiert und einen anderen Job.
    Hätte es das gebraucht? Sicher nicht. Dennoch gibt es manchmal eine Lücke, Vorurteile, nenn es wie Du willst. Übrigens auf beiden Seiten.
    Wenn ich bei ihm bin, muss ich mich bei Freunden, Bekanntschaften aus dem Dorf immer neu beweisen und das Eis war erst gebrochen, als ich 2-3mal medizinisch/notfallmässig helfen konnte, da nämlich hatte der letzte im Dorf verstanden, dass ich (obwohl studiert/promoviert) anpacken kann.
    Umgekehrt ging es ihm in meiner (alle sind studiert/promoviert/habilitiert) Verwandtschaft auch nicht immer einfach.
    Hat das unserer Liebe geschadet? Nein. Manchmal belastet hat es sie schon ... aber wir sind daran gewachsen.
     

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