• 14.06.2017
    • anna sophie

    Sollte ich Nachfragen oder sollte ich es besser bleiben lassen?

    Hallo zusammen,
    vor ein paar Wochen haben mein Freund und ich uns getrennt. Wir waren ein paar Monate zusammen. Kurz zu meinem Problem. Trotz der Trennung möchte ich wissen, wie es ihm geht, er hatte letzte Woche eine Krebs-Nachsorgeuntersuchung. Eigentlich ist es gut, dass wir derzeit keinen Kontakt haben, wir haben beide gerade unsere eigenen Baustellen. Trotzdem möchte ich wissen, wie es ihm geht und ob soweit alles gut ist. Was nun? In Ruhe lassen?
    Danke für eure Meinungen, gerade von euch Männern!
     
    • # 1
    • 15.06.2017
    • frei
    Na, dann schreibe es ihm doch genauso.
    Schreibe eine WA oder sms oder Email mit dem Inhalt, dass du keinen weiteren Kontakt möchtest, sondern ihn nur darum bittest, dir zu sagen, was seine Kontrolluntersuchung ergeben hat. Wenn er dir dann antwortet, bedankst du dich und wünschst ihm alles Gute, egal, was das Ergebnis ist.

    Oder...hm...möchtest du vielleicht doch wieder Kontakt ?
    Dann mach dir und ihm nichts vor, sondern avanti !

    w 50
     
    • # 2
    • 15.06.2017
    • Goody
    Was kann ich mir darunter vorstellen? Seid ihr im guten auseinander? Falls ja, schreib ihm: Hallo, ich weiß dass es besser ist, wenn wir momentan keinen Kontak haben, doch Du hattest Deine Nachsorge und wollte nachfragen ob alles ok ist? Ich hoffe es sehr. Liebe Grüße....
    So einfach.
     
    • # 3
    • 15.06.2017
    • proudwoman
    Das kommt darauf an, was der Trennungsgrund war und wie ihr auseinander gegangen seid. Schwer zu sagen..hmmm..ich würde tatsächlich nachfragen, ob alles gut gegangen ist und wie es ihm geht. Das hat nichts mit "Kontakt aus Mitleid" zu tun, sondern vielleicht mit Mitgefühl. Das ist ein Unterschied, finde ich.
    Es sei denn, Du möchtest ihn zurück. Ist es so?
     
    • # 4
    • 15.06.2017
    • FräuleinXY
    Es geht dich überhaupt nichts mehr an, wie es ihm geht. Wenn er sein Gesundheitszustand und sein Gefühlsleben mit dir teilen wollen würde, währet ihr doch noch zusammen.
    Ich selbst will immer lieber nichts vom Ex hören,lesen,sehen in der ersten Zeit.
    Er hat Krebs und will das vermutlich alleine bekämpfen mit Freunden und Familie. Ansonsten spricht man das nicht vorher ab ? Wenn man sich freundschaftlich getrennt hat? Ansonsten finde ich Nachrichten wie 'Ich will zwar kein Kontakt aber sag mir wie die kontrolluntersuchung abgelaufen ist' unmöglich. Wenn es wirklich schlechte Ergebnisse sind und von der Ex noch so eine hingeklatschte Nachricht. Wieso soll er dir das sagen wollen?!
     
    • # 5
    • 15.06.2017
    • Leopardin
    Lass es sein. Der Ex hat wahrlich andere Dinge im Kopf als dich. Wenn er sich dir mitteilen will wird er Kontakt aufnehmen. Er zu dir und nicht umgekehrt.
     
    • # 6
    • 15.06.2017
    • Sirius97
    Stimmts, du willst die Kontaktsperre so bissele umgehen und nimmst das als fadenscheinigen Grund. Falls er nicht komplett doof ist, sieht er das genauso und Du bist damit nicht raffiniert, sondern wirkst bedürftig.

    Nehmen wir aber an, Du meinst es ernst und es bestünde eine ernsthafte gesundheitlich Gefahr, was machst Du mit der Nachricht, dass er schwer erkrankt ist. Ob er Lust hat, das (mit) seiner Ex (mit)zuteilen. Wenn man wirklich schwer krank ist und eine anstrengende OP und /oder Chemo vor sich hat, dann will man kein Mitleid. Mitleid ist absolut widerlich und nervig.
    Dann muss man sich ganz anderen Sachen stellen.
    Sollte er Deine Hilfe brauchen, wird er sich melden, dessen kansst Du Dir sicher sein. Du hast deine Hilfe angeboten, braucht er DICH, wird er sich an Dich wenden.
     
    • # 7
    • 15.06.2017
    • yellow bee
    Was sind Deine Beweggründe? Deine Hoffnungen? Deine Erwartungen? Sei ehrlich!

    Möchtest Du "Freunde" bleiben? Das kann man in meinen Augen vergessen!

    Ehrliches Mitgefühl zeigen? Kommt immer gut an!

    Ihn wieder haben? Dann ruf ihn an und schreibe keine sms!

    Pure Neugierde? Dann lass es bitte bleiben!

    Du schreibst außerdem zu wenig, wie Eure Beziehung, gerade am Schluss war. Weshalb Ihr Euch getrennt habt. Wer sich getrennt hat. Wie Euer Kontakt in den letzten Wochen seit der Trennung war.
     
    • # 8
    • 15.06.2017
    • xyz74
    Also bei mir (m) käme es darauf an, wie übel die Trennung war und welche Gefühle noch vorhanden sind.

    Wenn die Trennung sehr konfliktreich war und vielleicht eine Seite immer noch hofft, dass man wieder zusammenkommt, dann ist das schwierig. Der, der die Beziehung nicht mehr möchte, sollte dem anderen keine falschen Hoffnungen machen. Trotzdem sollten 2 erwachsene Menschen auch nach den übelsten Trennungen immer in der Lage, irgendwann wieder Frieden miteinander schließen zu können.

    Den Tipp, dass man schreiben sollte, dass man keinen Kontakt mehr möchte, aber trotzdem wissen möchte, was die Kontrolluntersuchung ergeben hat, würde in mir aber eher Hassgefühle erzeugen. Das ist ungefähr so, als würde man einem erst einmal sagen, dass man ihn weiterhin zum kotzen findet und er sich ja nichts einbilden soll, wenn man jetzt neugierig Informationen aus seinem Leben erhalten möchte.

    Man sollte sich erst einmal klar werden, was man selber genau möchte:

    Wenn man keinen Kontakt mehr möchte, dann hat man sich auch selber daran halten.

    Will man hingegen nur keine Partnerschaft mehr, aber trotzdem freundschaftlich miteinander umgehen, dann sollte man das positiver und eher wie folgt formulieren:

    "Ich weiß, dass viel zwischen uns vorgefallen ist und wir uns zum Schluss vermutlich auch gegenseitig sehr verletzt haben, so dass ich überzeugt bin, dass es für beide besser ist, neue Wege zu gehen und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Unsere unterschiedlichen Vorstellungen passten nicht zueinander und das ist auch zu akzeptieren. Trotzdem erinnere ich mich sehr gerne an unsere guten Zeiten zurück und möchte auch nur das Gute aus unserer Zeit in meinem Herzen bewahren. Ich würde mich daher freuen, wenn wir von Zeit zu Zeit mit einem kleinen Lächeln im Gesicht an den jeweils anderen denken können. Ich tue das jedenfalls und wünsche mir, dass es Dir gut geht und insbesondere die Nachuntersuchungen gut verlaufen sind. Ich würde mich sehr freuen, mal wieder von Dir zu hören. Liebe Grüße ..."

    Du sagst damit, dass Du Frieden schließen möchtest und was Du Dir wünscht. Trotzdem bleibst Du bei Dir und bestimmst auch nicht einseitig, wie es zwischen Euch weiterzugehen hat (Also das Gegenteil von: "Ich will keinen Kontakt, aber ..."). Du überlässt es ihm zu seiner völlig freien Entscheidung, ob er Deinen Wünschen nachkommen möchte. Du hast dann wenigstens das Dir Mögliche dafür getan, ihm die Hand zu reichen, damit das Eis zwischen Euch wieder auftauen und man zu einem freundschaftlichen Miteinander zurückfinden kann. Und FREUNDEN wird man auch wieder sehr gerne, die kleinen Wünsche erfüllen.

    Wenn man hingegen selber auch die Partnerschaft gerne wieder zurück haben möchte, dann dürfte es ebenfalls ratsam sein, erst einmal wieder NUR zu einem freundschaftlichen Miteinander zurückzufinden. Der Text wäre daher ähnlich wie b) zu formulieren und erst später zu gucken, ob langsam wieder etwas wachsen kann.
     
    • # 9
    • 15.06.2017
    • void
    Wenn ihr euch wie Erwachsene getrennt habt, dann kannst Du auch nachfragen. Aber ich würde überlegen, ob ich das unbewusst verknüpfe mit einem Wiederaufnahmewunsch der Beziehung. Wenn ja, würde ich zwar auch nachfragen, aber mich kontrollieren, dass ich nicht zu überschwänglich werde, also der Kontakt wieder enger gewünscht wird von Dir, als er passend ist zu Getrennten.
     
    • # 10
    • 16.06.2017
    • Lebens_Lust
    Das fände ich nun wiederum komplett überflüssig. Entweder ich interessiere mich für jemanden oder eben nicht. Was macht sie dann, wenn er schreibt, die Diagnose sei positiv und er habe noch ein halbes Jahr zu leben? Danke für die Information und alles Gute? Das Anliegen der FS ist pure Neugier oder der Versuch, doch nochmal einen Kontakt herzustellen. Ersteres ist überflüssig, bei letzterem kann nur sie beurteilen, ob das erwünscht ist.
     
    • # 11
    • 16.06.2017
    • neverever
    Aus meiner Sichtweise!
    Ich bin an Krebs erkrankt. Wir waren ein paar Monate zusammen, haben uns also schon sehr gemocht. Wir trennten uns warum auch immer. Ich kämpfe nun mit meiner Krankheit und hoffe das es gut ausgeht. Und dann kommst du, meldest dich obwohl wir vereinbart haben das wir den Kontakt ruhen lassen um nachzufragen wie es mir geht. Weil du ja weißt von der Nachsorgeuntersuchung.

    Das fände ich sehr nett und anständig. Menschlich!
    Und ich bin schon fast Fassungslos wie manche Menschen wegen einer Trennung zu Egomanen ( muss die Frau @frei mal fragen ob das so heißt) werden müssen. Vorausgesetzt es wurde keinem körperliche Gewalt oder schlimmeres angetan, weshalb es zur Trennung kam.
    m46
     
    • # 12
    • 16.06.2017
    • frei
    Hm, ok, du bist ja nicht der einzige, der meinen Vorschlag richtig scheiße findet und ehrlich gesagt möchte ich mich dieser Meinung anschließen.
    Ich habe nicht darüber nachgedacht, dass die Kombination aus 'keinen Kontakt wollen' und 'wissen wollen, wie es ihm geht' den Betroffenen verletzen könnte.
    Sorry dafür.

    Ich hatte die FS so verstanden, dass der Mann sich getrennt hatte und sie weiter an ihn denken muss.
    Ich hatte den Eindruck, dass sie die Trennung nicht akzeptiert und das Nachfragen nach dem Ergebnis der Untersuchung als Vorwand nimmt, wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen und weil ich eben kein Freund vom Nichtakzeptieren der Entscheidung anderer bin, riet ich ihr vorwegzuschicken, dass das eben keine Kontaktaufnahme sein soll.
    Wenn sie es schon nicht lassen kann, ihn überhaupt zu kontaktieren, was ich tun würde.

    Ok, war blöd formuliert.
    Wie findet ihr 'bitte sei nicht böse, dass ich dich anschreibe. Ich akzeptiere unsere Trennung und möchte dennoch gerne wissen, wie es dir geht.' ?
    Wie gesagt, noch besser fände ich es, ihn komplett in Ruhe zu lassen.

    w 50
     
    • # 13
    • 17.06.2017
    • neverever
    Ähm.... ich habe dich in meinem Post erwähnt weil ich wissen wollte ob der Begriff egomane für meinen Unmut zutrifft. Weil ich deine Rechtschreibung bewundere. Ansonsten gehe ich mit deinem Beitrag ganz mit. Missverständnis?
    M46
     
    • # 14
    • 17.06.2017
    • neverever
    Kleiner Nachtrag zu @frei 's Beitrag. Was ich meine ist wenn zwei Menschen die sich einmal sehr gern hatten und aus irgendeinem Grunde auseinander gehen, sollte man in der Lage sein bei einer Situation Inder der andere lebensbedrohlich erkrankt ist, alles beiseite zu schieben und nur Mensch zu sein. Mitgefühl für " keinen " wildfremden Menschen haben, wenn manche schon kein Mitgefühl für fremde haben.
    M46
     
    • # 15
    • 18.06.2017 um 00:02 Uhr
    • Libertybelle
    • EP-Profil
    Was sagt Deine Intuition? : ))

    Mit "man sollte es soundso machen" wird man oft sich selbst nicht gerecht. Wenn es Dir wichtig ist, zu wissen wie es ihm geht, dann frag.

    Wendet er sich daraufhin endgültig ab, weil er das als unattraktives "bemuttert werden" ansieht, dann ist das so. Dann passt es nicht. Dann braucht er eine kühlere, egoistischere Partnerin. Und Du einen feminineren Mann, der bemuttert werden gern annimmt, sich gern anlehnt an die Frau. Es gibt viele Spielarten. : )
     
    • # 16
    • 18.06.2017 um 16:36 Uhr
    • BaumFischFahrrad
    Hallo anna sophie,

    wer von Euch beiden sich letztendlich trennen wollte, bzw. wer es von Euch getan hat und weshalb, finde ich jetzt erst mal nicht wirklich relevant. Denn ziemlich offensichtlich, wenn Du Dir vorstellen kannst, ihn anzurufen oder anzumailen, und Du auch grundsätzlich davon ausgehst, dass das für ihn okay wäre, war Eure Trennung keine üble und Ihr seid nicht "im Bösen" auseinandergegangen, sondern weil es gerad' irgendwie nicht (mehr) gepaßt hat, richtig?

    Sonst habt Ihr keinerlei Kontakt, und das scheint auch für Euch beide soweit okay zu sein...

    Im Grunde wäre es unter diesen Aspekten eigentlich eine nette Geste, wenn Du nachfragen würdest. Nur stellt sich natürlich die Frage, was erwartest Du von der Antwort und wie gedenkst Du mit ihr umzugehen? Das würde ich mal weiterdenken... wie es weitergehen soll, wenn Du die gewünschte Antwort bekommst? Reicht Dir diese dann? Wenn sie gut ausfällt, wahrscheinlich schon. Dann kannst Du ihm alles Gute wünschen und den Kontakt weiterhin abbrechen und beruhigt sein. ABER was ist, sollte die Antwort nicht positiv ausfallen? Ist bei einer Nachsorge-Untersuchung wohl eher unwahrscheinlich, aber dennoch gibt es BEIDE Optionen...

    Vielleicht trägt es für Dich zu einer Entscheidungsfindung bei, wenn Du Dir vorher überlegst, was genau Du von dem Kontakt, respektive dem Wissen um die Antwort, erwartest...
     
    • # 17
    • 18.06.2017 um 18:24 Uhr
    • Vikky
    Liebe FS,
    für solche Entscheidungen gibt es keine Muster. Du musst tun, was sich im Gesamtzusammenhang für Dich richtig anfühlt.
    Ihr wart nur kurz zusammen, habt jetzt seit der Trennung keinen Kontakt mehr und offensichtlich ist das in eurem Lebenskontext ok - jeder hat genug eigene Baustellen, was immer das heißen mag.

    Ich unterscheide zwischen: irgendwas ist grad sehr schlimm (akut schwer krank) und eher nicht (Nachsorge).
    - Wenn "richtig schlimm", dann bin ich da, wenn der andere mich will und mich braucht. Dann muss aber der andere kommen und Bedarf anmelden wenn man getrennt und begründet kontaktlos ist. Nachlaufen tu' ich nicht, denn in vergleichbarer Situation möchte ich mir selber aussuchen, wen ich dann um mich haben will und wen nicht.
    - Wenn "Nachsorge" dann heißt das ja auch mit positivem Befund nicht zwangsläufig, dass nun bei ihm die Welt untergeht sondern neuer Behandlungszyklus. Mich würde es stören, wenn jemand zu dem ich begründet aktuell keinen Kontakt habe, er sich neugierig oder mitleidig melden würde.

    Bei so einer Trennung, wie Du sie beschreibst, ist es m.E. Sache desjenigen der Unterstützung möchte sich zu melden. Das ist meine Einstellung, siehe hierzu auch den Geburtstagsfeierthread. Ich bin ein Distanzmensch, lasse nur wenige Menschen emotional an mich heran und wenn es mir nicht gut geht, eher noch weniger.

    Wie Dein Partner tickt, was seine (nicht Deine) Bedürfnisse sind in dieser Situation solltest Du nach wenigen Beziehungsmonaten eigentlich wissen.
     
    • # 18
    • 18.06.2017 um 21:44 Uhr
    • frei
    Ok, auf die Gefahr hin, dass ich mich blamiere, weil du dich über mich lustig machst, antworte ich dir, dass Manie sowas wie Wahn bedeutet und ego ich. Ein Egomane ist also jemand, der wahnhaft auf sich selbst bezogen ist.
    Lies sowas doch einfach bei google nach...*grübel*...du vera***t mich, richtig ?

    Wen du mit dem Egomanen meinst, die FS oder einen der Poster, weiß ich nicht, obwohl es offenbar so eindrucksvoll um dessen Egomanie bestellt sein muß, dass du fassungslos bist.
    Ich bin jedenfalls froh, dass du nicht mich gemeint hast.
    Mir passiert es hier gelegentlich, dass ich missverstanden werde, aber das geht uns sicher allen so.

    Übrigens bist du der Einzige, dessen Beiträge ich trotz grottenschlechter Orthographie schätze.
    Bei dir habe ich gelernt, dass das nicht zwingend ein Hinweis auf mangelnden Intellekt sein muss, danke dafür.
    Ich will sagen: schreib einfach weiter wie es dir gefällt, wir verstehen dich :)

    w 50
     
    • # 19
    • 19.06.2017 um 13:49 Uhr
    • mann-o-meter
    Kein Kontakt heißt kein Kontakt. Eure Lebenslinien laufen auseinander, das gegenseitige Interesse erlischt. Warum belästigst du den Mann noch mit deinen Nachfragen, seine Angelegenheiten gehen dich nichts mehr an? Punkt, aus und Schluss.