• 05.12.2017
    • siro08

    Sollte ich das Kind des Partners bei uns aufnehmen?

    Mein Freund und ich sind seit ca. 3 Jahren zusammen. Er hat einen 5jährigen Sohn aus einem ONS. Er hatte wohl nur im ersten Jahr Kontakt zu seinem Sohn, die Situation mit der Kindsmutter ist/war aber immer sehr schwierig und seit 4 Jahren hat er den Buben nicht gesehen. Kommuniziert wird nur über SMS (will auch die Kindsmutter so) und dabei geht es meistens nur ums Geld.
    Die Kindsmutter hat kurz nach der Geburt wieder einen Partner gefunden und mit diesem inzwischen noch 2 Kinder bekommen. Seit dem das 3. Kind auf der Welt ist, scheint es größere Probleme zu geben. Das Jugendamt ist regelmäßig vor Ort und hat ein Gutachten über die Erziehungsfähigkeit in Auftrag gegeben. Laut Gutachten ist die Mutter nicht erziehungsfähig, ihr Partner eingeschränkt und die Großmutter (die im gleichen Haushalt lebt) ist erziehungsfähig. Das Jugendamt will der Familie jetzt scheinbar alle drei Kinder nehmen und hat meinen Freund angeschrieben, ob er das Sorgerecht für den Jungen übernehmen will.
    Er redet sehr wenig mit mir darüber und es wissen nur sehr wenige von dem Buben. Ich wollte eigentlich nie ein Geheimnis daraus machen, aber er wollte absolut nicht, dass da andere Bescheid wissen. Wir wohnen mit meinen Eltern im Haus, die auch nichts vom Jungen wissen. Ich kann mir nicht vorstellen wie es funktionieren soll, den Buben bei uns aufzunehmen. Mein Freund hat kaum Erfahrung mit Kindern. Ich mag Kinder und kann auch ganz gut mit ihnen, aber ein Fünfjähriger hat ja schon seine eigene Persönlichkeit und ist uns völlig fremd. Wir haben schon öfters über eigene Kinder gesprochen und mein Freund hat da eher eine altmodische Einstellung. Er geht davon aus, dass ich mich um alles kümmere und auch die Erziehung übernehme. Bei eigenen Kinder wäre das für mich auch ok, aber bei seinem Bub? Dazu noch der Hick-Hack mit der leiblichen Mutter und die Kontrollen vom Jugendamt. Ob ich der Situation gewachsen bin, weiß ich einfach nicht. Bin ich egoistisch, wenn ich nicht sofort sage, wir nehmen den Jungen? Mir tut der Bub wahnsinnig leid und die Situation belastet mich ziemlich.
     
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    • # 1
    • 05.12.2017
    • Moona
    Wie wäre es denn, wenn der Junge erst einmal zu einer Pflegefamilie käme und Ihr von dort aus Kontakt mit ihm aufbaut, ihn kennenlernt und eventuell den Kontakt auch vertieft? Im Moment seid Ihr für ihn Fremde, wie alle anderen auch. Da kann man nicht davon ausgehen, dass das ad hoc gleich funktioniert. So etwas würde ich mir aus dem Stand nicht zu trauen, aber ich würde versuchen, da hineinzuwachsen oder wenigstens einen Kompromiss zu finden.

    Leider ist der Junge jetzt 5 Jahre alt. Alt genug, um heftig verkorkst zu sein. Und Ihr habt mit Kindern keinerlei Übung. Das muß nicht gut gehen. Und wenn er dann wieder von Euch weg müsste, dann wäre das noch eine größere Katastrophe. Also lieber erst mal langsam herantasten. Er muß nicht gleich bei Euch einziehen.
     
    • # 2
    • 05.12.2017
    • NormaJean
    Würde denn das Jugendamt den Jungen einfach so seinem Vater übergeben, obwohl der seit 4 Jahren überhaupt keine Beziehung zu ihm hat? Das ist doch gegen das Kindeswohl und kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem klingt dein Partner deiner Beschreibung nach nicht so, als würde er sich so darum reißen, den Jungen bei sich aufzunehmen. Insofern ist es eh seine Sache.
    Jemandem das Sorgerecht anzubieten heißt ja nicht gleichzeitig, dass das Kind bei euch einziehen wird. Es könnte auch sein, dass der Junge in eine Wohngruppe kommt, oder zu Pflegeeltern oder wie auch immer.

    Erstaunlich ist, dass dein Partner überhaupt nicht auf die Idee kommt, diese Beziehung von sich aus etwas zu intensivieren?! Dass er kein Verhältnis zu ihm hat, ist ja nicht in Stein gemeißelt und muss ja nicht so bleiben. Sonderlich viel Mitleid hat dein Partner also nicht mit seinem Sohn. Würde mich als Partnerin erst stutzig machen, dann abschrecken. Normalerweise würde doch ein Vater sofort tätig werden und den Jungen von ganz alleine zu sich holen.

    Aha, er ist also ganz konservativ in seinen Erziehungsansichten, aber für nen ungeschützten One-Night-Stand hat es dann schon gereicht, die Moral? Und nun kaum bis keine Verantwortung übernehmen wollen? Feiner Typ, dein Partner. Er redet ja nichtmal jetzt mit dir darüber! Wenn man nicht gut mit Kindern kann, sollte man es tunlichst vermeiden, welche zu machen. Das kannste mal deinem Partner mitteilen. Und wer weiß, was dir und deinem Kind mal blüht, wenn du mit ihm Kinder hast. Ich würde an deiner Stelle von dieser Idee Abstand nehmen, wenn ich sehen würde, wie er sich in dieser eingetretenen Krisensituation seinem kleinen Jungen gegenüber verhält, der auch nichts dafür kann, das Papi und Mami zu blöd zum Verhüten waren.

    Im aktuten Fall kannst du erstmal gar nichts tun und musst abwarten, wie sich die anderen um dich herum entscheiden. Erst, wenn die Situation klar ist, kannst du überlegen, wie es für dich persönlich weitergehen kann.

    Aber wenn dein Partner nichtmal darüber reden will... ach naja... das arme Kind.
     
    • # 3
    • 05.12.2017
    • Kathyberlin
    Das klingt nach einer großen Belastung, und Du bist moralisch nicht verpflichtet, dies zu tun. Ich würde Euch aber erst einmal raten, das Kind kennenzulernen. Vielleicht ist der Junge ja ganz lieb. Mit fünf wird er jedoch noch sehr viel Betreuung benötigen. Ich habe zeitweilig mal die fünfjährige Tochter eines Exfreundes beaufsichtigt und kann nur sagen, dass man zu nichts mehr kommt. Wenn ein Kind lieb ist, macht man das aber gern, auch wenn es nicht das eigene ist. Kinder können einem viel Liebe und Dankbarkeit zurückgeben. Wenn Deine Eltern in demselben Haus leben, können sie sich ja auch kümmern. Vielleicht machen sie das ebenfalls gerne. Bedenke, dass es viele Leute gibt, die Kinder adoptieren. Man kann auf jeden Fall nichts pauschal sagen, lernt den Jungen einfach kennen.
     
    • # 4
    • 05.12.2017
    • Ejscheff
    Nö. Du bist nicht egoistisch. An seiner Stelle würde ich den Jungen übernehmen. Dir die ganze Erziehungslast dir zu übertragen geht aber überhaupt nicht.

    Wie habt ihr Euch den Haushalt aufgeteilt. Du alles? Er nichts? Arbeitet ihr beide voll? Wie sieht Eure Familienplanung aus?

    Besprech das mit ihm. Es ist sein Sohn. Also muss er ausreichend beitragen.
     
    • # 5
    • 05.12.2017
    • Nigiri
    Das ist das falsche Forum. Stell diese Frage mal in einem Forum für Pflegeeltern.

    Vermutlich wird es die ersten Monate sehr schwer werden. Das Kind wird durch die Trennung von seinen Eltern und Geschwistern traumatisiert sein. Und wenn es sich bei euch eingelebt hat, wird es noch schwerer, weil dann der Streit um die Rückführung los geht.

    Für das Kind wäre es das Beste, wenn es gemeinsam mit den Geschwistern in eine Pflegefamilie kommt. Das Jugendamt hat nur vorgeschlagen, das älteste Kind zu euch zu geben, weil das Jugendamt dann weniger Geld für die Pflege ausgeben muss.
     
    • # 6
    • 05.12.2017
    • Melodie
    Hallo Siro,
    Nein,du bist nicht zu egoistisch wenn du Bedenken hast.Man kann nur helfen wenn man dazu fähig ist.Du hast zurecht ein ungutes Gefühl meiner Meinung nach.
    ER ist der Vater und sollte mit Sicherheit nich dir die Haupterziehung überlassen wollen.Alleine diese Tatsache macht das Risiko das es irgendwann schief läuft fast zwangsläufig.
    Ihr seit nicht einmal miteinander verheiratet und trotzdem sollst du von ihm aus sich um SEINEN Jungen kümmern.Will heißen...alle Belastungen auf deinen Rücken abgewälzt.
    Mitgefühl jaaaa.Mitleid neiiiin. Gleich mit - leiden.
    Der Junge braucht geordnete liebevolle Verhältnisse und zwar dauerhaft und kein aus Mitleid halt aufnehmen und dann aus lauter Überforderung und eventueller Trennung zwischen dir und deinem Freund wieder ins Abseits gekickt.
    Dein Freund muss sich eindeutig für seinen Sohn entscheiden wollen,auch wenn es dann mit dir Schluss ist.Nur dann könnte es klappen .Aber dein Freund scheint mir eine Niete zu sein,auch so.Sorry wenn ich jetzt mal ehrlich bin.
     
    • # 7
    • 05.12.2017
    • Laubsk
    Das ist natürlich eine betrübliche Geschichte. Wieso hatte dein Partner keinen Kontakt zu seinem Sohn? Er hat sich die ganze Zeit nicht um ihn gekümmert, und jetzt soll er ihn erziehen?

    Und man muss ja auch davon ausgehen, dass dieser Bub etwas schwieriger ist. Das Umfeld wird seine Spuren hinterlassen haben.

    Dass du das überhaupt ihn Betracht ziehst, ehrt dich. Aber ich denke, dazu ist der Vater des Buben aus dem falschen Holz geschnitzt. Er hat sich bis jetzt nicht gekümmert (außer finanziell), d.h. es fehlt ihm auch komplett der Zugang zu diesem Kind.

    Jetzt ist zuallererst dein Partner gefragt. Stellt er sich der Verantwortung, oder nicht. Bei dir müssten aber auch sämtliche Alarmglocken angehen, wenn du dir mit diesem Mann Kinder vorstellen könntest.
     
    • # 8
    • 05.12.2017
    • Kaktus
    Ich bin nicht dafür, die Geschwister auseinander zu reißen. Sie verlieren schon ihre Mutter und ihren Vater. Sorry, aber Dein Freund ist doch nach einem ONS und nie Kontakt nur der Erzeuger. Er hat keine Bindung zu dem Kind. Nun sollst Du den Part der Mutter übernehmen und Dein Freund verlässt sich auf Dich. Finde ich nicht in Ordnung. Am Besten wäre für die Kinder, und um deren Wohl MUSS es vorrangig gehen, sie kämen gemeinsam in eine Pflegefamilie oder würden gemeinsam adoptiert.
     
    • # 9
    • 05.12.2017
    • Salemina
    Möchte er ihn bei euch aufnehmen? Wird das Jugendamt davor bei euch feststellen, ob ihr erziehungsfähig seid? Könnt ihr ihn davor erst mal kennenlernen, oder lädt das Jugendamt ihn einfach mal mit Sack & Pack bei euch ab falls er ja sagt? (was ich mir nicht vorstellen kann)

    Ich finde deine Überlegungen sehr verständlich & denke nicht, dass du egoistisch bist, nur weil du ihn nicht sofort empfangen willst. Du kennst den Jungen nicht, er kennt euch nicht & du hast genau genommen, nichts mit ihm zu tun. Wenn man das Kind zumindest kennen würde, aber einfach so ein "fremdes" Kind doch recht unerwartet aufzunehmen ist mMn schon nicht ohne!
    Ein eigenes Kind plant man ja häufig & selbst wenn die Schwangerschaft ungeplant war, hat man in der Regel bis zu 9 Monate um sich darauf vorzubereiten..
    Wenn die Mutter nicht erziehungsfähig ist, wer weis was der Bub da schon erlebt hat.

    Wie sieht das dein Freund? Sieht er sich der Situation gewachsen? Oder ist ihm das recht egal, weil das Kind ja du übernehmen könntest/solltest? Wie stellt er sich das vor? Würde er eine Verbindung zu ihm aufbauen wollen & eben auch richtig Vater sein? Oder das Kind dir überlassen?

    Ich an deiner Stelle würde mal schauen ob es eine Möglichkeit gibt den Jungen kennen zu lernen & klären wie IHR euch das vorstellt.
    Lass dich da in nichts hineindrängen, was du nicht möchtest oder womit du dich überfordert & unwohl fühlst!
    Es bringt dem Jungen & eurer Beziehung nichts, wenn du dann überfordert bist, vielleicht selbst vor Stress & Überforderung leicht am Rad drehst & das Jugendamt ihn wieder abholen muss..
     
    • # 10
    • 05.12.2017
    • Eleuthera
    Nein, Sie sind nicht egoistisch. Das wäre für Sie eine unzumutbare Belastung! Sie und Ihr Freund sind nicht mal verheiratet. Und Sie wissen schon, dass alles an Ihnen hängen würde. Sagen Sie Nein.
    Sie haben mit diesem Kind nichts zu tun. Vielleicht kann es von den Großeltern aufgezogen werden oder anderen Verwandten? Es gibt sehr viele bemitleidenswerte Kinder auf der Welt. Leider kann kaum jemand den großen Samariter spielen, außer sehr reiche Leute, die sich dann auch jede Unterstützung leisten können (z.B. Personal). Tun Sie es nicht, und zwar ohne schlechtes Gewissen.
     
    • # 11
    • 05.12.2017
    • void
    Glaube ich Dir. Mir auch und die anderen beiden Kinder auch. Ich würde dem Kind die Chance geben wollen, zu Menschen zu kommen, die es wollen und vielleicht sogar ihm ein bisschen Liebe geben können. Das hat der Junge anscheinend nicht erfahren bislang. Also nein, er sollte nicht zum Vater, wenn der schon von vornherein mit seinen Kindern nichts zu tun haben will. Ich meine jetzt, was er Dir über eure zukünftigen Kinder offenbart hat. Und ich würde mir überlegen, ob ich mit so jemandem Kinder will. Du schreibst, es sei okay für Dich, wenn es Deine Kinder sind, aber ich habe den Verdacht, dass Du Dir das ganz anders vorstellst, als es dann sein wird. Zumal sich Beziehungen sehr verändern, wenn Kinder da sind.

    Mit seinen konservativen Ansichten bzgl. eurer zukünftigen Familie ergibt sich für mich das Bild, dass er so ein Biedermann ist. ONS wollte er, aber niemand soll wissen, dass er so einer ist, weil die Fassade gewahrt werden muss. Vielleicht stimmt es nicht, aber wirkt auf mich so.
    Ich glaube nicht, dass das ein guter Vater wäre, wenn er, was eure zukünftigen Kinder angeht, bei Dir die ganze Arbeit sieht, und sich dann als Familienoberhaupt, das Strafen austeilt, sieht. Das ist ja das konservative Bild, das Sagen hat der Mann, Kinder und Frau ordnen sich unter.

    Wie soll sich das Kind wohlfühlen, gewollt fühlen bei euch, bei einem Vater, der ihn am liebsten nie gezeugt hätte? Nee, dann lieber dem Jungen die Chance geben, zu Menschen zu kommen, die sich auf ihn freuen und Ahnung haben davon, wie Kinder, die sich ungeliebt fühlen und misshandelt wurden (davon geh ich wegen des Jugendamts aus), reagieren. Dass sie aggressiv sind und das normal ist usw.. Wäre der Junge bei euch nicht "lieb", und käme dann noch die Ablehnung Deines Freundes dazu, weil er das Kind nie haben wollte, was soll das dann für eine Kindheit werden...

    Keine Ahnung, ob die Geldforderungen per SMS von der Mutter berechtigt sind oder sie mehr will, als dem Sohn zusteht. Wenn Dein Freund auch noch den Unterhalt nicht korrekt zahlt, wäre das noch ein Minuspunkt, bei dem ich mir überlegen würde, ob das mein zukünftiger Ehemann wird.
     
  2. Liebe FS,

    so wie sich dein Partner anstellt und gibt, würde ich mir nicht einmal überlegen, ob ich mir mit diesem Mann ein Leben vorstellen könnte. Ob mit oder ohne Kinder. Belastungen und Probleme wären da so oder so voraussehbar.
    Er scheint nicht nur allein ein Problem mit *seinem Kind* zu haben, sondern mit sich und damit, dass er einen Fehler begangen hat. Es wird größtenteils totgeschwiegen, dass da ein Kind ist.

    Ob das Kind **lieb** ist, hängt davon ab, ob es sich willkommen fühlt und angenommen. Es wird dennoch nicht nur *lieb* sein, denn es kommt aus einer toxischen Familie und gerät wieder in eine Familie, wo es wahrscheinlich noch um Liebe kämpfen muss.
    Ich fürchte, dass alle möglichen Umstände, die im Zusammenhang mit diesem Kinde entstehen, dazu führen, dass es für alle zu einer Belastung werden kann.
    Dein Liebster muss erst einmal nachreifen, selber erwachsen werden und sich diesen Dingen stellen.
    Das Kind ist kein Tier, was man sich erst einmal aus der Ferne anschauen kann, sich ihm Stück für Stück nähert und wenn es genehm ist, dann entreißt man es aus einer Pflegefamilie oder ähnlichen Übergangslösungen.

    Nimm dich vorerst komplett raus aus der Sache und schau übergenau hin, was passiert und wie sich dein Liebster verhält.
     
    • # 13
    • 05.12.2017
    • EarlyWinter
    Ich würde das ohne Wenn und Aber tun. Und es ist mir egal, ob jemand hier denkt, ich sei unvernünftig. Es geht nicht um Vernunft, sondern um das Glück eines kleinen Kindes und ich würde alles dafür tun, dass er sich geliebt und geborgen fühlt, dass er für sein späteres Leben eine stabile Basis bekommt. Für mich ist ein Kind einfach ein Kind und es ist mir egal, ob ich es geboren habe oder nicht. Ich möchte, dass ein Kind eine faire Chance im Leben hat und wenn ich dazu etwas beitragen kann dann mache ich das.
    Meine Stief-Oma hat das damals gemacht und meine Mutter hätte keine bessere und liebevollere Mama haben können. Das Gleiche hat eine gute Freundin gemacht als die Mutter der Kinder plötzlich verstorben ist und die Kinder zum Vater gekommen sind. Damals waren sie 7 und 11. Jetzt sind sie beide 22 und 26 und lieben ihre Stiefmama über alles. Wenn du das aber nicht möchtest dann lass es lieber ganz als dass du dich selber quälst und das Kind spürt das ja eh. Es ist legitim wenn du das nicht kannst, bitte verstehe meinen Beitrag keinesfalls als Vorwurf. Ich würde so etwas aus vollem Herzen tun aber das macht mich nicht zu einem besseren Menschen. Jeder hat seine eigenen Wünsche und Vorstellungen und das ist auch OK. Vielleicht könntest du den Kleinen einfach mal kennenlernen.
     
    • # 14
    • 05.12.2017
    • Leo-69
    Hallo Siro,

    da stehst du in der Tat vor einem größeren Problem. Gerne würde ich dir meine Meinung dazu sagen, allerdings wäre es hilfreich wenn ich wüsste wie alt du bist.

    Es macht nämlich einen erheblichen unterschied ob du 23 oder 37 Jahre alt bist.

    LG Leo-69 m48
     
    • # 15
    • 05.12.2017
    • Lionne69
    Liebe siro,

    @NormaJean hat schon sehr viel geschrieben, was ich auch schreiben wollte.
    Ergänzend
    Es gibt die Möglichkeit, dass das Jugendamt dann auch einen Erziehungsbeistand zuordnet.
    D.h. Dass Euch eine Fachkraft bei dem ganzen Prozess unterstützt.
    Ich würde mich parallel bei einer Familienberatungsstelle erkundigen, Jugendämter teilen nicht unbedingt offen mit, was es an Unterstützung gibt. Meine persönliche Erfahrung, bei uns ist das zuständige Jugendamt im weiteren Umkreis / Fachkreisen dafür berüchtigt, abzuwimmeln, zu verzögern, etc.

    Einfach wird es sicher nicht, der Junge soll ja nicht grundlos aus seinem Elternhaus.
    Er wird auf jeden Fall viel Aufmerksamkeit, Geduld, Liebe brauchen - und ich würde das nur wagen mit professioneller Unterstützung.

    Ansonsten - auch wenn es ein ONs war, es ist sein Sohn, er ist der Vater.
    Zu dieser Verantwortung sollte er stehen.

    Für Dich ist es nicht einfach, denn Du bist eigentlich diejenige, die nun die Konsequenz tragen soll.
    Überlege Dir, was Du kannst und willst, auch mit ihm zusammen.
    Dass er seine Verantwortung einfach auf Dich abschiebt, ginge für mich nicht.
    Ich würde einen klaren Rahmen wollen, Unterstützung, und eine Probezeit.

    Mir tut das Kind leid, denn es kann am allerwenigsten für den Schlamassel, wird aber darunter am meisten leiden.
     
  3. ....Danke für deinen Post, der mich sehr berührt.

    Ich hatte selber einige Zeit Pflegekinder aus solchen desolaten Verhältnissen in Pflege. Sie wurden mir mit starken körperlichen und seelischen Schäden übergeben.
    Liebe und Zuwendung überwindet alle Barrieren und Probleme. Liebe, die von Herzen kommt, heilt und es bedarf nicht mal der Unterstützung von außen.
     
    • # 17
    • 05.12.2017
    • Valmont
    Aus deinen Angaben in deinen Beiträgen von vor zweieinhalb Jahren kann man errechnen, dass Du mindesten 37, oder auch 38 Jahre alt bist. Wenn man dann ganz realistisch an einen operativen Zeitrahmen für das Projekt "Kind aus Vorbeziehung im eigenen Haushalt" (habt ihr nicht einmal richtig; den müsst ihr erstmal etablieren!) herangeht, dann bist Du bei um die 40, wenn ihr noch eigene/gemeinsame Kinder wollt!

    Wenn das mit den eigenen/gemeinsamen Kindern dann nicht mehr klappt (was in dem Alter nicht ungewöhnlich wäre!), könntest du daraus ein echtes Problem generieren! Du könntest das Gefühl haben, dass dich das Kind aus der Vorbeziehung um die Chance gebracht hat (durch den Zeitverbrauch zu deinen Ungunsten) eigene Kinder zu bekommen!

    Das wäre für den Jungen eine Katastrophe!!!

    Das, was du evtl. vor hast, ist etwas für Leute, die so ein Kind in eine Familie mit Kindern integrieren ...oder jung genug sind, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit noch eigene Kinder machbar sind ....oder Menschen, denen es das Primäranliegen ist, einem anderen/fremden Kind ein Zuhause zu schaffen.

    V.m47

    PS: Daher date ich z.B. nur Frauen mit Kindern (egal welchen Alters), wenn noch eine Familiengründung gewünscht und realistisch möglich ist!
     
    • # 18
    • 05.12.2017
    • Vikky
    Liebe FS,
    ich lese nicht, dass es für Deinen Partner eine Option ist, bzw. dass es sein Wunsch ist, seinen Sohn bei euch aufzunehmen. Insofern machst Du Dir vollkommen unnötig einen Kopf um das Thema.
    Die Frage stellt sich erst, wen. Dein Partner sagt "ich will ihn nehmen, hilfst Du mir dabei?"

    Erst dann solltest Du Dir Gedanken machen, ob Du mit einem schwer gestörten 5-jahrigen klarkommst. Es geht nämlich nicht darum, mit Kindern gut zu können, resp. wenn sich das "gut können" auf gelegentliche kurze Treffen von normal sozialisierten Kindern zusamen mit einem Elternteil bezieht.

    Du bekämst ein Kind mit einem ziemlich großen Schaden, so wie Du die Verhältnisse beschreibst. Und Du hast einen Partner, der Dir sein Problem abgibt - konservatives Weltbild. D.h. Du musst Deine Berufstätigkeit einschränken, weil Du anders so ein Kind garnicht handeln kannst, hast keine adäquate Absicherung über eine Ehe etc., er spart noch den Unterhalt voll zu Deinen Lasten.

    Ich denke, meine Antwort wäre "Nein", auch wenn das schade für das Kind ist. Dennoch, ausgebildete Pflegeeltern können sowas besser. Dein Partner hat ja auch keinen Kontakt und keine Bindung zu seinem Kind. Für das Kind ist es also egal, ob es zu euch kommt oder zu Pflegeeltern - alles ist fremd.

    Btw: ich hätte aber auch "Nein" zu einem Partner gesagt, der eine extrem fragwürdige Frau in einem ONS schwaengert. Der ist nämlich nicht konservativ sondern verantwortungslos und triebgesteuert.
     
    • # 19
    • 05.12.2017
    • beeberlin
    Liebe FS,
    für deinen Freund ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem er sich intensive Gedanken machen müsste, wie er seinem Fleisch und Blut - seinem Sohn - eine stabile Zukunft schaffen könnte. Dabei ist er mit persönlichem Einsatz gefordert und er - nicht du - muss sich fragen, wie er eine Beziehung zu dem Kind aufbauen könnte, dessen Fürsorge ihm nun angetragen wird. Ich lese wenig von seinen Bemühungen, stattdessen zerbricht du dir den Kopf. Das macht überhaupt keinen Sinn. Es ist nicht an dir für den kleinen Jungen, der vom Leben ein wirklich heftiges Paket auf die Schultern geladen bekommen hat, alleine eine Lösung zu finden: Die echte Chance, ein neues Zuhause mit verlässlichen und hinwendungsfähigen Beziehungspersonen zu erhalten, sieht anders aus.

    Btw: Auch konservativ eingestellte Männer erziehen ihre Kinder. Wenn dein Freund bevorzugt, die Erziehung eurer geplanten Kinder größtenteils an dich zu delegeren, wird er durch seine passive Haltung das Leben deiner Kinder genauso prägen wie deine engagierte Mutterschaft.

    Wie dem auch sei, seine Entscheidungen in Bezug auf sein bereits existierendes Kind werden eure Beziehung dauerhaft begleiten oder sogar überschatten. Setzt euch in diesen Tagen zusammen und redet so viel und so oft wie möglich über diese Anfrage bzgl. des Schicksals eines Kindes, die euch und vor allem ihm vom Leben zugespielt wurde.
     
    • # 20
    • 05.12.2017
    • FemmedeVienne
    Ich würde es jederzeit tun. Einem kleinen Kind, das nichts dafür kann, dass es in desaströse Verhältnisse geboren wurde, stabile familiäre Strukturen zu bieten, ist anstrengend. Aber was zurückkommt, unbezahlbar. Aber ich bin ein weichherziger Mensch, der nie vergessen hat, wie es ist, als Kind aufzuwachsen, dessen Eltern zeitlebens unreife Blagen waren. Ich würde mir professionelle Hilfe sichern, ebenso den Kontakt zu den Geschwistern und eventuell die Großmutter ins Boot holen - und ganz sicher die Zuständigkeiten mit dem Mann klären. Zuverlässig klingt er nicht gerade.
    Alles Gute dir und dem Kleinen, leicht wird es nicht. Und Gratulation, dass du dir das überhaupt überlegst. Miit Sicherheit ist es lohnenswert, warm und lehrreich.

    w,50 (2 erwachsene Söhne, 2 Stiefsöhne)
     
    • # 21
    • 05.12.2017
    • kcLydia
    Liebe Siro08,

    ich schreibe dir, was ich an deiner Stelle machen würde, es ist also kein Ratschlag, sondern wenn ich mit dir jetzt das Leben tauschen würde.
    Ich würde alles daran setzen, dass der Junge zu mir kommt, ich würde meinem Noch-Partner kräftig die Leviten lesen und wenn ich merke,dass er nicht schnellstensmöglich ein fürsorglicher Vater wird, würde ich den Mann vor die Tür setzen und mich trennen. Ich würde alles dran setzen mit der Mutter des Jungen mich anzufreunden und diese zu unterstützen. Es scheint, sie willdas Sorgerecht nicht verlieren, was verständlich ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Frau wie viele andere Worten von Männern glaubte, aber böse im Stich gelassen wurde bzw.sich und die Kinder gerettet hat und selber den Trennungsstrich zu den Vätern ziehen musste. Ich würde beim Jugendamt anfragen und mich nicht abwimmeln lassen, ob die Mutter MIT den Kindern wirklich alle mögliche Hilfe bekommen hat (ich glaube nicht) und sie bekommen soll.
    Bürokratie ist anstrengend und besonders schlimm ist, wenn existenzgrundlagiges nicht gewährt wird, weil irgendwer meint einen falschen oder gar keinen Bescheid zu geben.
    Mein Ziel wäre es eine neue, gute (nicht leibliche) Tante für den Jungen zu werden.
     
  4. ...um ein Kind von Herzen zu lieben bedarf es keiner Ausbildung.

    Ich sehe das Problem bei dem Vater, der das Kind bisher teilweise verschwieg, sich also nicht zu ihm bekennt. Auch wenn er das Kind zu sich nehmen würde, ist es fraglich, ob er sein ganzes Herz und seine Liebe dem Kind geben könnte. Psychologische Unterstützung wird für das Kind eine zusätzliche Belastung darstellen, weil ihm damit die Last aufgebürdet wird, dass es nicht in Ordnung, falsch ist.
    Wenn Unterstützung, dann sollte diese unabhängig von dem Kind, nur dem Vater geboten werden. Auf keinen Fall dürfte das Kind mit einbezogen werden.
     
    • # 23
    • 05.12.2017
    • Elfe11
    @siro08
    Es ist eine rein juristische Anfrage des Jugendamts beim Vater, ob er die Verantwortung für den kleinen Jungen übernehmen kann und will. Wie äußert sich denn dein Freund dazu? Ich kann mir nicht im Traum vorstellen, dass das Jugendamt einem Vater ein Kind vor die Türe stellt, der seit 5 Jahren einen regelmäßigen Umgang verweigert. Das wäre völlig haarsträubend... Das Kleinkind ist in einer asozialen Umgebung aufgewachsen und hat sicherlich großen psychischen und physischen Schaden genommen. Sonst würde das Amt jetzt nicht so rigoros einschreiten. Ich sehe das Kind für's Erste besser aufgehoben in einer erfahrenen Pflegefamilie, die pädagogisch geschult ist. Es kennt Euch ja nicht einmal! Ein Kind ist kein Hunde- oder Katzenbaby, das so süß ist, dass man es mit nach Hause mitnimmt. Ihr solltet aber anfangen, liebevollen Kontakt zu dem Kind aufzubauen und es regelmäßig sehen, Euch um sein Wohlergehen kümmern! Das Kind wird sicher wieder früh oder später zur Mutter kommen, wenn diese die gestellten Auflagen erfüllt. Dein Freund scheint Problemen ja gerne aus dem Weg zu gehen und nicht zuverlässig und kinderlieb zu sein. Ich würde dir raten, such' dir bitte einen passenderen Partner, bevor du auch als alleinerziehende Mama in der Misere landest. Er ist mitverantwortlich für das Schicksal des kleinen Jungen.
     
    • # 24
    • 06.12.2017
    • Tomyi
    Was ist die Alternative?
    Wenn es irgendwie ginge, würde ich ein leibliches Kind immer lieber in meinem Familienverband haben als bei Fremden.
    Es wäre für mich unvorstellbar, den Sohn vorübergehend in eine fremde Pflegefamilie zu geben. Was ist da für wen ein Mehrwert?
    Der Junge wird für Deinen Partner immer ein Thema bleiben, auch wenn er nicht bei Euch wohnen wird.

    Einen 5 jährigen als "verkorkst" und damit als damaged good zu bewerten, finde ich unmöglich.

    Ich sehe ganz erheblichen Gesprächsbedarf bei Dir und Deinem Partner. Ganz egal, wie sich Dein Partner entscheidet. Ich finde, es ist wichtig, dass er Deine ggf. Ängste und Haltung zum Thema kennt.

    Das kann niemals eine alleinige Entscheidung deines Partners sein, weil du die Folgen seiner Entscheidung in jedem Fall mittragen musst
     
    • # 25
    • 06.12.2017
    • DLIT
    This... kaum was hinzuzufügen, außer, dass er sich nicht kümmern will, hat rein gar nichts mit konservativem Denken zu tun. "Früher" machten die Männer kaum/nichts und die Frauen die Hausarbeit (inklusive Kindeserziehung), weil diese "Hausfrauen" waren und die Männer idR 12+ h mit Arbeit beschäftigt. Verlange ich z.B. immernoch, wenn ich eine Vollzeitstelle habe und die Frau die ganze Woche daheim "rumhockt", und wegen der Erziehung vom Kind... da würden mich keine 100 Pferde davon abhalten mitzumachen, ... seltsam dein Partner, in der Tat.
     
    • # 26
    • 06.12.2017
    • lilli2000
    Du und die meisten hier anwesenden seid schrecklich egoistisch. Das Kind kommt doch wohl an erster Stelle. Natürlich muss sich dein Partner jetzt darum kümmern. Das Kind zu Pflegeeltern oder ins Heim zu geben ist doch wohl nicht wirklich ernst gemeint. w57
     
    • # 27
    • 06.12.2017
    • Nigiri
    Warum sollte es schlechter für das Kind sein, wenn es zu erfahrenen Pflegeeltern kommt, als wenn es zu der FS kommt?
    Die Pflegeeltern wissen, worauf sie sich einlassen und haben psychologische Unterstützung. Die FS hat (wie alle Kinderlosen) keine Ahnung, wie das Leben mit einem Kind ist.

    An siros Stelle würde ich, wenn ich den Jungen aufnehmen würde, die finanziellen Rahmenbedingungen genau festlegen. Also Unterhalt für mich (Verdienstausfall!) und das Kind. Am besten lässt du dich als Pflegemutter vom Jugendamt anerkennen, damit du das Kind nicht verlierst, wenn dein Freund sich von dir trennen sollte.

    Wahrscheinlich kommen die Kinder eh nicht in eine Pflegefamilie. Falls da kein "un" oder "nicht" fehlt, gibt es zwei Personen, die die Kinder versorgen können. Schlimmstenfalls bekommt die Oma teilweise das Sorgerecht übertragen.

    Ihr solltet euch aber wirklich überlegen, ob ihr in Zukunft nicht vielleicht doch Umgang mit dem Kind haben wollt.
     
    • # 28
    • 06.12.2017
    • Lebens_Lust
    Grundsätzlich finde ich wichtig und gut, wenn sich der Vater um das Kind kümmert. Allerdings ist es sein Kind und nicht Deines. Also ist es auch vorrangig seine Aufgabe, das zu organisieren. Wie äußert er sich?

    Eure Gesamtsituation ist mir zu wenig klar. Du arbeitest vermutlich Vollzeit? Ihr habe keine eigenen Kinder? Du hast auch keine? Dann sollte er auch in Bezug auf Arbeitszeit reduzieren. Mindestens, bis ihr eigene Kinder habt und das geklärt ist.
     
    • # 29
    • 06.12.2017
    • Lionne69
    Ich habe für mich nachgedacht.

    Was würde ich tun?

    Nun, von einem Mann, mit dem ich eine Partnerschaft eingehe, erwarte ich, dass er sich um sein(e) Kind(er) bemüht, dass er zu ihnen steht, egal wie sie entstanden sind. Er hat ja die Zeugung zumindest in Kauf genommen, also ist es seine Verantwortung. Genau wie er damit verantwortlich für dieses Kind ist.
    Von einem Mann erwarte ich, dass er generell eine aktive Vaterrolle übernimmt, ein Mann, der sich auf die traditionelle Distanz zurück zieht, wäre für mich als Partner indiskutabel.

    Nun, zumindest jetzt, wo dieses / sein Kind wirklich in Schwierigkeiten steckt, würde ich erwarten, dass er sich besinnt.
    Ganz offen zu allen sagt, dies ist mein Sohn, ich habe einen Sohn - und dann alles mögliche unternimmt, zwar spät, aber dafür konsequent, dass er sich kümmert, ihm Papa ist, ihm ein Zuhause gibt.

    Evtl. für eine Eingewöhnungszeit nur Teilzeit arbeitet, für die ersten Wochen Urlaub, und sich intensiv mit Jugendamt und Familienberatung berät, was dieses Kind nun benötigt.

    Was würde ich tun, in dieser Situation? Meinen Beitrag leisten, da sein für dieses Kind, ihn willkommen heißen, und mich auch erkundigen, was ich tun kann. Ihm Liebe, Verständnis, Annahme schenken, und aushalten, wenn es schwierig wird. Ohne wenn und aber.

    Aber, was ich, da wäre ich egoistisch, nicht tun würde, wäre, in dieser Konstellation die Mutterrolle zu übernehmen, wenn der Vater seine Rolle nicht ausfüllt.
    Und vor allem würde ich darüber nachdenken, mit was für einem Menschen ich zusammen bin und evtl. selbst Familie gründen wollte.

    Wenn da nicht eine 180°Wendung käme, wäre es für mich das Ende der Beziehung.
    Deswegen ginge es als Mutterersatz gar nicht, weil für mich die ganze Partnerschaft auf dem Prüfstand steht.

    Wenn ja zum Kind, dann nur wenn auch längerfristig ja zum Vater - alles andere ist für das Kind eine Zumutung.

    Aber dies nur meine Gedanken.