1. Sind solche Probleme nach dem Zusammenziehen normal?

    Liebes Forum, ich brauch mal einen objektiven Rat:

    Ich (m, 27) bin seit über drei Jahren mit meiner Freundin (25) zusammen. Wir waren ein wirklich traumhaftes Paar, beide glücklich, stritten uns wirklich selten und wenn haben wir später immer ein klärendes Gespräch gesucht und das Problem aus der Welt geschafft. Auch von außen (Familie, Freunde) kamen stets positive Reaktionen, wie: Ihr passt perfekt zusammen. Alles war super und dann haben wir uns überlegt, es wäre vielleicht gut, den nächsten Schritt zu wagen und zusammen zu ziehen. Wir waren beide absolut dafür und bereit, diesen Schritt zu gehen.

    Das ist jetzt drei Monate her und seitdem ist nichts mehr wie es war. Wir entdecken immer mehr Uneinigkeit zwischen uns. Ihr starker Hang zur Ordentlichkeit und Sauberkeit ist mir zwar schon vorher aufgefallen, aber dass sie z.B. nicht mal im Wohnzimmer essen möchte, weil man ja aufs Sofa krümmeln könnte, finde ich etwas übertrieben. Außerdem möchte sie ständig alles neu dekorieren und fordert meine Mithilfe, was mich irgendwann beim 20. Mal nervt. Sie belegt den Großteil unseres Kleiderschrankes und fordert trotzdem, dass ich meine alten Hemden entsorge, die ich ihrer Meinung nach kaum noch anziehe. Sie regt sich darüber auf, dass ich abends nicht mehr groß was machen möchte, sondern am liebsten den Abend auf dem Sofa ausklingen lassen möchte, anstatt dann noch anzufangen, irgendetwas zu unternehmen, vor allem wenn ich am nächsten Tag zur Arbeit muss. Und sie lässt mir kaum noch Privatsphäre. Ich verbringe auch gerne Zeit mit ihr, aber ich brauche auch meine Zeit für mich, was sie wohl nicht verstehen kann.. Das sind alles Kleinigkeiten, aber sie führen dazu, dass wir uns aktuell mehr streiten als alles andere. Der letzte Einkauf bei Ikea war eine riesen Katastrophe, weil wir uns gar nicht mehr einig wurden.

    Ich liebe sie immer noch, mehr als alles andere und natürlich bin ich auch bereit, Kompromisse einzugehen, aber momentan macht mir der viele Streit echt zu schaffen. Mir kommt es fast so vor, als leben wir keine Beziehung mehr. Ich frage mich momentan einfach, ob wir vielleicht doch nicht so gut zusammen passen oder ob wir uns einfach erst dran gewöhnen müssen, jetzt zusammen zu leben. Wir haben vorher beide schon jahrelang alleine gewohnt und waren es gewohnt, zuhause alles tun zu können, was man wollte. Müssen wir einfach diese Umstellung erst mal verarbeiten oder wird sich an der jetzigen Situation nichts ändern? Ist das der Anfang vom Ende, wie ich es so schön im Nachbarthread gelesen habe? Ich möchte sie wirklich nicht verlieren, aber aktuell genieße ich jede Sekunde, die ich nicht mit ihr in der Wohnung bin. Wenn wir unterwegs sind, ist alles super, aber wenn ich abends nach Hause komme, wäre ich doch froh, wenn mal keiner da wäre, der mich und mein Verhalten zuhause kritisiert und mitbestimmen möchte.

    Wie schätzt ihr die Situation ein? Haben wir noch dauerhaft eine Chance?
     
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  3. Es ist wohl einfach der Schritt in ein neues, ungewohntes Leben. Das erfordert meistens viel Toleranz auf beiden Seiten, denn plötzlich sollen zwei bis dahin ganz eigenständige Menschen »rund um die Uhr« miteinander klar kommen. Ich kann mich erinnern, dass ich nach dem übereiligen ersten Zusammenzug mit meinem damaligen Freund auch total unglücklich war. SO hatte ich mir das nicht vorgestellt - und er sich wohl auch nicht. Wir stritten uns, was das Zeug hielt.

    Manchmal übersteht eine Beziehung diesen neuen Stress, oft genug zerbricht sie daran. Das hat dann gar nichts damit zu tun, dass unser Umfeld uns so gute Prognosen gab. Du schreibst, dass ihr früher bei Ungereimtheiten immer ein klärendes Gespräch geführt habt, das kann nicht jeder und ihr solltet das unbedingt wieder aufgreifen. Auch bei kleineren Differenzen, nur so werden sie nicht zu großen. Wichtig dabei: kompromissbereit sein.

    Gebt euch eine Chance von mindestens einem halben Jahr! Dann könnt ihr euch immer noch trennen.
     
  4. Ja, du wirst dich gewöhnen müssen, ein reifer Mann zu werden.
    Ich finde es lächerlich, dass ein Mann mit 27 noch so viel Freiheiten braucht. Deine Freundin scheint eine sauber Hausfrau zu sein, du könntest auch mal einfach nur "Danke" sagen, dass die Wohnung so sauber ist und sie einen guten Geschmack in der Deko hat. Das hilft einer Frau viel mehr.

    Die heutigen Männer haben sich das auch selbst zuzuschreiben, dass die Frauen so ticken wie sie ticken. Heirate deine Freundin und mach ihr ein paar Kinder, dann gibt sie ruhe und kann mit den Kindern 20 Mal umdekorieren. Deine Freundin ist unterfordert mit dir und hätte gerne eine hausfrauliche Aufgabe, weil sie viel mehr Power hat, aber Ihr lebt eine recht unverbindliche Beziehung, wie die meisten Paare, da wird es den Frauen einfach ziemlich bald langweilig, weil sie für nichts gebraucht werden und der Partner nirgendwo mitmachen will.

    Du bist ein Mann, zimmere einen größeren Kleiderschrank oder kauft euch einen Schrank mit 2 Meter mehr und ihr seid beide glücklich. Das stelle ich mir von einem richtigen Mann vor, er jammert nicht, er tritt in Aktion, um das Leben zu verbessern.

    Es ist sehr gut, dass deine Freundin dich auffordert, mal den Hintern hochzuheben. Deine Freundin scheint für ihre 25 Jahre sehr reif zu sein.

    Du genießt es, mal nicht mit ihr in einer Wohnung zu sein, ist einfach ein Zeichen dafür, dass du nur daheim am PC sitzt oder am TV und selber kein Hobby hast, wo du dich mindestens 1 x pro Woche auspowern kannst und Druck ablassen kannst, so dass man sich freut, wieder nach Hause zu kommen, wo jemand auf einen wartet. Heutige Männer müssen das wieder lernen.
     
  5. Kauf einen kleinen Handsauger, damit kannst du die Krümmel sofort aufsaugen. Oder mach es wie ich. Meine Freundin hat letztens frisch eingecremt die 5 Tibeter auf meinen Wohnzimmerfussboden gemacht. Die Krümmel blieben alle an der Hautcreme haften ;) Sie war dann schneller weg als ursprünglich angedacht und ich hatte dadurch gleich Zeit für mich.

    Total normal. Gibt es in vielen Beziehungen und Ehen. Entwickel einfach Spaß daran sie zu unterstützen. Hab auf keinen Fall eigene Ideen.

    Trägst du die Hemden noch oder nicht. Wenn nicht entsorge. Minimalismus ist gerade hip. Was sie einlagert ist ja kein Maßstab für dich. Mit weniger Sachen bist du auch viel flexibler wenn örtliche Änderungen erforderlich werden.

    Sie soll einfach mit Freundinnen und Freunden+ etwas unternehmen. Man muss ja nicht alles gemeinsam machen.

    Eben. Man muss nicht alles gemeinsam machen. Wenn sie allein ausgehst gewinnst du Zeit. Mach ihr das schmackhaft in dem du in der freien Zeit ihre Gestaltungsaufträge ausführst.

    Definitiv. Aber miteinander?
     
  6. Lieber FS,
    meine Einschätzung: ja, es ist der Anfang vom Ende. Ihr habt dauerhaft keine Chance, weil das tägliche Zusammenleben nicht klappt. Bei euch tut sich da nichts mehr, weil ihr nicht lebensunerfahrenen seid, was den eigenen Haushalt angeht.
    Ihr könnt jeder selbständig leben, aber nicht zusammen - zu unterschiedliche Lebensstile und Unfähigkeit, diese zueinander zu bringen.

    Genau aus diesem Grund sollte man nicht ewig mit dem Zusammenziehen warten und Jahre vergeuden, die zumindest Frau für ihre Lebensplanung (eigene Familie) braucht.
    Es sollte für euch der nächste Schritt werden und weitere folgen, aber bereits der zweite Schritt klappt nicht, somit auch nicht der Rest.

    Wenn erstmal Kinder da sind, nehmen Stress und Streit zu, die Forderungen an Dich werden größer, Du findest nie mehr Deine Ruhe auf dem Sofa. Dann herrscht noch mehr Unruhe und Unordnung. In diesem Bereich braucht man ziemliche Übereinstimmung, weil das Thema jeden Tag wieder auftaucht.

    Was Du beschreibst ist genau der Grund, warum irgendwann die Frauen entnervt und ohne was zu sagen abhauen: Mann verschanzt sich hinter beruflichen Anforderungen und will abends auf dem Sofa seine Ruhe, die Frau soll arbeiten, sich überwiegend allein um die Kinder kümmern und den Haushalt machen.

    Immerhin weißt Du jetzt: eine ordentliche und unternehmungslustige Frau ist nichts für Dich. Du brauchst eine schlampige, weibliche Couchpotatoe zum Zusammenleben oder dauerhaft eine LAT-Beziehung.
    Weil Du mit 27 schon so abgeschlafft bist und das mit zunehmendem Alter nicht besser wird, solltest Du (sofern vorhanden) Dich gleich vom Kinderwunsch mitverabschieden.

    Zum Thema Schrankraum würde sie von mir zu hören bekommen: "50/50, wenn Du zuviele Klamotten hast, dann schmeiss was weg". In der Frage hast Du Dich zum ersten Mal zum Männchen gemacht - typisch für lethargische Manner.
    Kein Wunder, dass sie mit Vehemenz versucht, ihren Kurs (Ordnung, Sauberkeit, Dekowahn) durchzusetzen.
     
    • # 5
    • 12.04.2018
    • frei
    Ich war 20, als ich meinen gleichaltrigen Freund kennenlernte.
    Ich wohnte bei meinen Eltern, er quasi in einer WG mit seiner Schwester. Die Eltern waren nach der Scheidung beide ausgezogen, zu neuen Partnern, da waren die Kinder schon volljährig. Die Eltern bezahlten die Wohnung weiter.
    Wir sahen uns nur am WE, ich verbrachte es immer nur bei ihm, weil es bei meinen Eltern sehr doof war.

    Ich war am Freitag Abend dort, wir kauften zusammen ein und teilten die Kosten. Wir kochten zusammen, wir aßen zusammen, wir räumten zusammen auf. Ich machte da auch mit sauber. Er, seine Schwester und ich. Er war ordentlicher als ich. Wenn ich im Wohnzimmer dann noch einen Joghurt aß, räumte er den Becher mit spitzen Fingern und schmalen Lippen in die Küche, wenn ich nicht unverzüglich tätig geworden war.
    Ich erfüllte am Freitag Abend meine eheähnliche Pflicht und wurde das WE über nicht weiter bedrängt.
    Und wir unternahmen am Samstag und Sonntag viel.
    Das ging 4,5 Jahre lang gut.

    Dann beendete ich mein Studium, verdiente Geld und wir zogen zusammen in meine Wohnung, die mir meine Eltern zum Diplom geschenkt hatten.
    Klar bezahlte er keine Miete, aber auch sonst nichts ( ok, ich vorher bei ihm für die zwei Tage auch nicht ).
    Wir kauften nicht mehr zusammen ein, sondern ich füllte den Kühlschrank, während er die Chips, einen Edelwhiskey, Zigaretten und teuerste Fleischwaren beim Metzger seines Vertrauens kaufte. Von all dem wollte ich nichts.
    Schmale Lippen wegen leeren Bechern im Wohnzimmer sah ich nicht mehr, dafür viele Becher, die er geleert hatte.
    Er latschte mit Straßenschuhen in der Wohnung rum, was in seiner Wohnung streng verboten gewesen war.
    Er bedrängte mich nun jeden zweiten Tag, was ich nicht bedienen konnte, einmal die Woche hatte ich geschafft, und das war der Anfang vom Ende, denn das wuchs sich schnell zu Jammern und Betteln und Weinen und Vorwürfen aus.
    Ich bekam richtig Schiß vor diesen Szenen und versuchte, ihm aus dem Weg zu gehen.
    Ich ging abends fast immer weg, er früh ins Bett, er war Handwerker und musste früh raus.
    Ich blieb immer ganz lange, da wo ich eben war und hoffte, er schläft schon, wenn ich komme.
    Genau !
    Als mir das klar wurde, dass ich nicht mehr gerne in meine Wohnung kommen will, war mir klar, dass ich möchte, dass er auszieht.

    Wir wohnten 6 Monate zusammen, insgesamt waren wir also fünf Jahre zusammen.

    Ich habe noch einmal versucht, mit einem Mann zusammen zu wohnen und wurde wieder herb ausgenutzt.
    Seitdem wohne ich allein, na ok, ich wohnte 18 Jahre mit meinem Kind zusammen.
    Jetzt habe ich eine LAT-Beziehung und will nie wieder was anderes.

    w 50
     
  7. Wie heißt das Sprichwort? Wehret den Anfängen, Du hast Dir in den drei Monaten schon viel zu viel gefallen lassen.

    Setz Dich schnell am besten heute mit ihr zusammen. Ihr wohnt zusammen also kann nicht nur der eine dem anderen Vorschriften machen. Wenn Du im Wohnzimmer auf der Couch essen möchtest, dann mach es, sie kann es Dir ja kaum verbieten. Ständig neu von Ikea dekorieren, stell ich mir furchtbar vor, häng doch mal zur Abwechslung ein paar schöne Geweihe oder ausgestopfte Tiere auf.

    Wenn Du schon jeden Augeblick ohne sie in der Wohnung genießt, sag ihr das, vielleicht denkt sie um und lernt, dass sie nicht allein bestimmen kann. Du wirst sonst im Laufe der Jahre Dein blaues Wunder erleben.
     
    • # 7
    • 12.04.2018
    • void
    Ui, das ist übel. Ich fänd ja zwei Nachbarwohnungen super als Lösung, aber ich denke, das geht bei euch nicht, weil ihr einerseits noch denkt, dass man zusammenleben MUSS als Paar, andererseits vermutlich auch nicht das Geld habt.

    Sie wohnt nun nicht mehr allein, das würde ich ihr mal sagen. Den Ordnungsfimmel kannst Du in gewissem Maße mittragen, wenn Du jetzt einer wärst, der seine Sachen überall rumschmeißt, was ja nun wirklich KEINE Ordnung wäre. Aber Krümel auf dem Sofa?
    Das ist für mich ein viel ernsteres Problem für eine Beziehung.
    Keine Ahnung, ob das "zu viel" Zeit für Dich allein ist. Was ich bei Paaren oft beobachtet habe ist, dass wenn sie erstmal zusammenleben, das Zusammenleben schon die Gemeinsamzeit sein soll, aber nichts Schönes mehr zusammen gemacht wird. Gemeinsamzeit ist dann Wäsche, Saubermachen, Kochen, Essen, Sex. Die spaßigen Freizeitaktivitäten und das Besondere will man dann allein oder mit anderen machen, weil man schon "so viel Partner" im Leben haben muss durch Zusammenleben und Alltag.

    Tja, also mein Rat wäre, die Beziehungsvorstellungen zu überdenken. MUSS man unbedingt zusammenwohnen? Wollt ihr zusammen Familie werden? Wenn ihr heiraten und Kinder haben wollt, dann MUSS man schon zusammen wohnen. Und dann siehst Du besser auch vorher, dass euer Alltagsleben noch viel Arbeit und Kompromissbereitschaft braucht, das muss aber von BEIDEN kommen.
    DAS würde ich ihr genauso sagen, und dass Du das ernst meinst. Und dann teilt ihr erstmal den Kleiderschrank hälftig auf und Du machst ihr klar, dass Du auch nicht über ihre Klamotten mit ihr diskutierst, was sie behalten darf und was nicht. Und dass Du auf DEINEM Sofa in DEINEM Zuhause auch essen willst und Krümel von selbst wegmachst danach. Und Du sagst ihr, welche Deko bei Dir Augenleiden verursacht. Es ist auch Dein Zuhause, das musst Du verteidigen.
     
  8. Naja ich würde jetzt nicht sagen, dass das echte Probleme sind. Es ist eher eine Umgewöhnung, da ihr ja vorher beide allein gewohnt habt und da euer Ding machen konntet. Ich denke ihr habt eine kleine Wohnung und habt es ganz klassisch eingerichtet, also Schlafzimmer mit riesen Ehebett und Kleiderschrank, Wohnzimmer und Küche wie die meisten. Ihr hättet eher darauf achten müssen, dass jeder irgendwo in der Bude noch seinen kleinen Rückzugsort für sich hat. Für mich wäre zum Beispiel ein kleiner Schreib- oder Frisiertisch mit Spiegel wichtig, wo ich mir die Nägel lackieren, Briefe oder Tagebuch schreiben kann, daneben ein Glas Wein. Dinge, die ich als Jugendliche schon gern getan habe. Der Schreibtisch hätte eine Schublade, in der diese privaten Dinge Platz finden, im Idealfall muss ich sie noch nicht mal abschließen, weil mein Partner so viel Respekt vor meiner kleinen Privatsphäre hat und da nicht rein schaut. Bei meinen Nachbarn beobachtete ich früher, dass die Männer den Keller oder die Garage für sich in Beschlag nehmen. Da wird dann gebastelt und geraucht, viel Dreck und Öl, aber das Reich des Mannes.

    Teilt euch einfach die Bude anders auf. Wenn kein zusätzlicher Raum da ist, dann schmeißt das riesen Sofa (angenommen, es ist groß) oder das klassische Schlafzimmer (wenn ihr so eins habt) raus. Deine Freundin wird Spaß an der Aktion haben. Trennen würde ich mich wegen sowas nicht, wenn ansonsten alles gut ist.
     
  9. Zusammen wohnen ist eben etwas anders, als alleine wohnen. War für meinen Partner (27) & mich (26) zu Beginn auch nicht sooo einfach, aber ich würde nicht schon nach 3 Monaten aufgeben.
    Naja um das mitbestimmen werdet ihr in einer gemeinsamen Wohnung wohl nicht drum rum kommen. Da muss man Kompromisse finden was Zeiteinteilung, Deko & co betrifft. Wenn du meinst du willst X & sie will Y & beide beharren darauf, wird das nix. Verbiegen soll sich aber auch keiner müssen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass sie dich auffordert ihr beim dekorieren zu helfen, weil sie möchte, dass es dir auch gefällt. Frag sie mal, warum ihr das so wichtig ist, dass du da hilfst. Falls dir die Deko weitgehend egal ist, hilft es vielleicht, wenn du ihr das sagst & ihr da freie Hand lässt. Dann kann sie dekorieren wie sie lustig ist. Natürlich kannst du jederzeit sagen, wenn dir etwas nicht gefällt.

    Wenn du abends müde bist & lieber auf dem Sofa sitzt, kann sie dann mal etwas alleine machen oder ihr findet gemeinsam etwas, was ihr abends zu Hause gemütlich machen könnt, ohne großartig was zu unternehmen. Oder ihr einigt euch darauf dafür am Wochenende etwas zu unternehmen. Oder an bestimmten Tagen in der Woche oder oder oder oder... Da lässt sich doch sicher etwas finden mit dem beide glücklich sind, aber ihr müsst euch schon entgegen kommen. Wenn du jeden Abend nur rum sitzen willst & sie jeden Abend nur etwas unternehmen will läuft das wohl auf getrennte Abende hinaus. Vielleicht ist euch das auch recht.
    (Mein Partner sitzt phasenweise unter der Woche abends auch mal NUR vor dem TV auf dem Sofa & ganz ehrlich, ja, auf Dauer ist diese Passivität bei Männern langweilig & unsexy!)

    Was deine Hemden angeht, würde ich an deiner Stelle mal ein Wörtchen mit ihr reden. Ob du sie jetzt anziehst oder nicht, es sind deine. Ob du die entsorgst oder nicht, ist auch deine Sache. Sag ihr das klipp & klar. Sie will ja sicher auch nicht, dass du ihre Kleidung aussortierst. Wenn der Schrank zu klein ist, kauft ihr einen eigenen.

    Wenn ihr euch bei Ikea nicht einig werdet, gab es dort wohl nicht das passende für euch & man nimmt einfach Nichts mit, aber Grund zum streiten ist das meiner Meinung nach keiner. Was genau war da das Problem? Weshalb muss man da streiten?

    Versucht das mit dem klärenden Gespräch doch noch einmal. :)
    Was stört euch beide, was wollt ihr jeweils & dann sucht ihr nach Lösungen. Nicht jammern & weglaufen, reden & handeln.
     
  10. Ja, die habt IHR. Es ist EURE Bewährungsprobe.

    Ein Stück weit ist es normal, dass es anfangs beim Zusammenziehen Reibung gibt und auch mal kracht. Allerdings wird es Zeit, dass BEIDE einen Kompromiss finden.

    Mir kommt es so vor, dass euer Zusammenleben für deine Freundin ziemlich ernüchternd ist. Ob zu recht oder unrecht, kann ich nicht einschätzen. Ich esse gern mal auf der Couch, unkompliziert, jeder macht es sich mit Teller und belegtem Brötchen bequem. Regelmäßig koche ich auch, oder mein Freund bäckt Pizza, da wird der Tisch ordentlich gedeckt. Ähnlich ist es mit den Aktivitäten: Fünf Werk-Abende in der Woche wortlos vor der Glotze oder schweigend am Handy - ist nicht gut. Ein gemeinsamer Abend, an dem ihr Essen geht, spazieren, zu Freunden, wäre schon schön- Allerdings nicht den ganzen Abend und schon gar nicht bis nach zehn, wenn du nächsten Tag früh raus musst.

    Hand aufs Herz - Wie sieht es bei euch aus- Wie oft im Monat bleibt abends der Fernseher zugunsten gemeinsamer Aktivitäten aus? Ist es wirklich so krass, dass sie ständig/ täglich etwas will, keine Kompromisse macht? Oder isst du regelmäßig auf der Couch, hinterlässt natürlich Krümel und saugst die auch am nächsten Tag nicht allein weg?

    Wie könnte ein Kompromiss aussehen? Du isst auf der Couch, achtest auf Krümel, saugst die innerhalb von 24 Stunden von allein weg, wenns doll ist auch gleich? Sie dekoriert allein, kann dich um Hilfe bitten, aber nicht fordern oder rumstreiten? Du hängst ja auch keine Erotikmodels im Klo auf. Den Müll musst du irgendwann ohnehin rausbringen, ihr zuliebe vielleicht bevor er anfängt zu müffeln oder nichts mehr reinpasst?

    Dass du auch mal die Glotze und den Computer auslässt, versteht sich hoffentlich von allein- Sowohl, wenn du zu Kumpels oder zum Sport gehst, als auch an einem Abend für euch- Paarzeit, allerdings nicht länger als du sonst fern siehst. Sonst macht ein (Zusammen)leben tatsächlich keinen Sinn. Ich finde es total unsexy und den Abturner, tagein tagaus vor der Glotze zu hängen. Vielleicht befeuert genau das unbewusst die Abneigung und Streitlust deiner Freundin. Vielleicht hat sie Angst vor dem Bild der langweiligen Partnerschaft mit dickem Ehepaar und Chipstüte und Fernseher auf der Couch.

    Zeig ihr, dass du sexy bist, dich aber nicht domestizieren lässt. Stets brav am Esstisch sitzen ist nämlich ebenfalls spießig und unsexy. Also fifty:fiffty. Aber nicht als Tauziehen, sondern als Entgegenkommen. Daher sollte jeder von euch eher zwei Drittel geben und nicht nur die knauserige Hälfte.
     
  11. Hallo Silverfrog,
    ja, Deine Schilderung klingt exemplarisch! Es ist etwas ganz anderes, zusammen zu wohnen, als eine Beziehung mit gegenseitigen Besuchen zu führen.
    Für mich klingt es so, als ob deine Freundin -typisch weiblich- euer Heim als Nest gestalten und gemütlich machen möchte und das natürlich mit dir gemeinsam. Dabei wird hin und wieder praktische Hilfe gefragt sein (Akkuschrauber u Co), manchmal wird es um Geschmacksfragen gehen, die dich eventuell -typisch männlich- nicht so interessieren. Wenn dir an einer harmonischen Partnerschaft gelegen ist, würde ich weiterhin die praktische Hilfe leisten, auch wenn du keinen Nutzen in der Fotowand oder dem Regälchen siehst. Aber du zeigst damit, dass dir auch etwas an dem gemeinsamen Zuhause liegt und das wird für sie essentiell sein! Im Grunde fragt sie dadurch, dass sie dich so oft einbindet ab, ob dir an der Beziehung/dem Nest genug liegt.
    Wird das nun für immer so weitergehen? Nein, denn die Wohnung ist irgendwann zu ihrer Zufriedenheit eingerichtet und bleibt dann eine Weile so. Manche Frauen dekorieren aber sehr gerne, ich gehe soweit, es einen biologischen Trieb zu nennen. Du brauchst dich inhaltlich daran nicht zu beteiligen, wenn es dich nicht interessiert. Lobe sie einfach für ihren guten Geschmack, küsse sie und sage ihr, dass sie es euch beiden wirklich schön und gemütlich macht.

    Grenzwertig ist die Sache mit den Hemden. Die meisten Frauen haben mehr Kleidung als ihre Partner und beanspruchen dadurch natürlich mehr Platz im Schrank. Verlangen kann deine Freundin aber hier nichts von dir und dein Gefühl sagt dir, dass sie eine Grenze bei dir überschreitet. Dies kannst du ganz ruhig und freundlich artikulieren. Auf längere Diskussionen brauchst du dich nicht einzulassen.
    (Sofa vollkrümeln ginge bei mir auch nicht. Kannst du keinen Teller mitnehmen oder anders vorbeugen?)
    Es ist nicht so einfach, einen gemeinsamen Lebensraum zu teilen, nicht in einer WG und nicht in einer Beziehung. Ihr müsst nun einfach innerhalb eurer Wohnung Territorien abstecken und das braucht Zeit. Achte darauf, was DIR wirklich wichtig ist, aber mache auch Zugeständnisse.

    Die Sache mit dem Ausgehen werte ich positiv. Sie möchte nicht, dass eure Beziehung, nur weil ihr zusammenwohnt, zu einer leblosen Gammelbeziehung verkommt.

    Ich finde tatsächlich, dass Zusammmenwohnen ein dauerndes Aushandeln und Kompromisseschließen ist.
    Ihr liebt Euch sagst du, das ist gut!
    Viel Glück!
     
  12. Das was du hier schreibst habe ich mehrere Male erlebt mit Frauen, die Beziehung wurde durch mich aufgrund dessen immer beendet!
    Du nennst dies noch Kleinigkeiten, nein es sind keine Kleinigkeiten und du wirst sehen, es wird immer mehr werden, so einige Frauen machen einen riesen Fehler beim Zusammenziehen, noch schlimmer kommst bei Heirat, wenn sie versuchen immer mehr Macht über den Mann zu bekommen, das ist mir nicht neu, sehr bekannt sogar!
    Auch ich habe diese Frauen geliebt und habe mich trotzdem entschieden zu gehen, weil es schlicht einfach nicht mehr weiter ging! Wie sehe euer Problem am Mangel der Kompatibilität, was bestimmte wichtige Lebenseinstellungen betreffen!
    Ich für mich bin überzeugt, dass ihr nicht zusammen passt und wenn man nicht zusammen passt will man sich auch nicht daran gewöhnen!
    Die passende Antwort hast du dir selbst gegeben, wenn man sich nicht freut nach Hause zu gehen, ist die Beziehung nicht intakt! Wäre ich an deiner Situation mit meinen Erfahrungen, ich würde ein klärendes Gespräch mit ihr führen mit Zeitlimit und würde dann konsequent eine neue Entscheidung ausrichten, wenn eine Beziehung schon nach so kurzer Zeit mehr Energie kostet als sie Energie gibt, ist es keine Beziehung für mich!
     
  13. Lieber SilverFrog
    Ich finde, das sind keine Kleinigkeiten.
    Ein Bekannter von mir ist nach und nach von seiner Freundin nach dem Zusammenziehen komplett "umgemodelt" worden. Sie bestimmt, welche Hemden noch gehen, die ganze Einrichtung trägt ihren spiessigen Stempel, seine Kumpels sieht er kaum noch, dafür gibt es erzwungene Kaffeekränzchen bei ihren Eltern.
    Man kann es halten wie @Gast_mn und diese schleichende Besitzergreifung der Frau für einen Dienst am Manne halten, für den er gefälligst noch dankbar sein soll. Ich finde es eine tragische Reinszenierung veralteter Rollenbilder und werde einer Frau nicht applaudieren, die so mit ihrem Freund umgeht. Denn im Zusammenleben haben grundsätzlich beide Recht auf ihre Lebensgestaltung, solange sie sich an minimale Konventionen halten.
    Eure Beziehung hat schon noch eine Chance. Mein Tipp, versucht wieder konstruktiver im Umgang zu werden. Aber sei dabei weder stur und trotzig in der Lösungsfindung, noch unterwürfig. Dir fällt kein Zacken aus der Krone, wenn du etwas für deine Freundin veränderst, oder ihr einen Gefallen tust, einen Rat beherzigst. Aber wenn du dich durch Nörgeleien und Streit einschüchtern lässt und, um ihre Launen zu besänftigen, beginnst Dinge zu tun, die dir gar nicht entsprechen.. dann läuft was schief.
     
  14. Redet miteinander.
    Zusammen wohnen heißt - zusammen.

    Manche Posts dazu sind mehr als grenzwertig, so klappt es nie. Respekt, Wertschätzung sieht anders aus.

    Sie hat ihre Vorstellungen, Du Deine.
    Jede*r hat recht, nur das funktioniert nicht.
    Ihr müsst die Kompromisse finden, mit denen ihr beide leben könnt.

    Z.B. Meckert sie nicht an Deinen Hemden, lässt Dich auch im Wohnzimmer essen, und Du akzeptierst ihren Ordnungsmaßstab, beteiligt Dich beim Aufräumen.
    Es wird weniger oft dekoriert, bewusster...

    Setzt Euch zusammen, redet, findet konstruktive Lösungen. Man muss sich zusammen "raufen", von alleine klappt es nie.
    Es soll ein Zuhause für Euch beide werden, sie will das sicher auch.

    LAT wäre für mich auch keine Option auf Dauer, zusammen ziehen ist aber immer eine Prüfung.

    Wenn Ihr Euch liebt, gelingt es Euch.
     
  15. Hallo @SilverFrog,

    zu diesem typischen Mann Frau Thema kann man sicherlich hunderte Bücher schreiben.

    Kurz und knackig: Würdige das Dekorieren und das Ordnunghalten angemessen und tue es nicht so ab, als wäre das alles super unwichtig. Für dich ist es das, für viele andere Männer sicherlich auch. Aber deine Freundin will es euch dort so schön wie möglich machen, sprüht vor Energie und schießt jetzt in der Anfangsphase des Zusammenlebens mit ihrem Perfektionismus etwas über's Ziel hinaus.

    Nimm ihr das nicht übel, sie kann gerade nicht anders und fühlt sich wahrscheinlich unverstanden und wenig unterstützt.

    Habe etwas Geduld und rede mit ihr. Sage zum Beispiel, dass sie die Wohnung super dekoriert hat, dass du gerne helfen würdest, aber dafür kein Händchen hast. Wenn sie alles aufgeräumt hat, schätze das wert. Sie macht es auch für dich. Sei selber mal aktiv und mache etwas in der Wohnung oder führe sie zum Essen aus, anstatt auf dem Sofa zu essen.

    Andererseits stoppe sie bestimmt, wenn Sie über's Ziel hinausschießt und sie beispielsweise über deine Kleidung bestimmen will. Sie ist da etwas zu sehr in der Mutti Schiene und muss auch an sich arbeiten, um da rauszukommen.

    Seid beide etwas geduldiger und toleranter. Rede mit ihr, was dich stört und höre zu, was sie möchte. Falls Sie dir dann nach einiger Zeit immer noch zu pingelig und einengend erscheint und du das nicht mehr hinnehmen kannst, kannst du dich immer noch trennen.

    Ich würde aber sagen, dass solche Probleme bei unendlich vielen Paaren auftreten. Dann kommt es darauf an, wie tolerant beide sein können. Du musst eben auch bereit sein, einige Freiheiten aufzugeben. Das Jungesellendasein ist vorbei.
     
  16. Hallo SilverFrog,

    nein sind sie nicht. Die Frage ist nur, ob du so schnell ausziehen kannst, bei der Wohnungsknappheit.
    Wenn sie schon soviel dekoriert hat, gehe ich davon aus, dass die Möbel zum größten Teil ihr gehören. Dann hast du auch nicht soviel zum Schleppen.
    Ansonsten wars das. Eventuell kannst noch bei einem Kumpel unterkommen oder in ner WG.
    Sei froh, dass ihr nicht vorher geheiratet habt. Dann hättest du noch eine Scheidung vor dir.

    Es ist immer das gleiche Lied. Irgendwie wurschtelt man sich mit getrennten Wohnungen zusammen, und sobald man zusammenzieht, krachts ordentlich in der Hütte.

    Bei mir war das jetzt genauso. Wir haben maximale 5 Monate zusammen in einer Wohnung ausgehalten. Danach musste einer von uns gehen. Zu viele Differenzen, ganz ähnlich wie bei deinen Schilderungen. Jetzt hat der Herr sein eigenes Reich.
    Aber wir wissen jetzt, dass wir nicht zusammen leben können.

    Er schwärmt mir jetzt davon, was für ein guter Hausmann er wäre.
    Und in der Tat, ich konnte mich davon selbst überzeugen. Bad bäm sauber, Küche bäm tadellos sauber, Kühlschrank wie geleckt, Boden gewischt, Dreckwäsche feinsäuberlich eingetütet, sogar mit Fach, Wäscheständer besorgt, alles picobello.
    Beim Zusammenwohnen hat dieser Mann keinen Handschlag gemacht. Egal wie dreckig es war, Augen zu und durch.

    Einkaufen Fehlanzeige, Wäsche waschen Fehlanzeige, Staubsauger benützen Fehlanzeige. Nada. Wenn er von seiner Tätigkeit nach Hause kam, war er anscheinend so müde, dass er kein Wort reden wollte. Er hat sich dann ausgestreckt und so getan als ob er in einem Sarg liegen würde. Seine Streitkultur bestand darin, die Tür zuzuknallen und Stundenlang zu schmollen. Tja, da ist wohl Hopfen und Malz verloren.

    Seit wir getrennt sind, hat er ein enormes Mitteilungsbedürfnis am Telefon, und zwar nach der Arbeit.
    Klar, redet er nur von sich, was er für tolles Hobbies jetzt macht, wie toll er die macht, was und wo er überall einkaufen geht, ein Rededrang ohne Ende in epischer Bandbreite. Ich muss das Gespräch dann beenden, indem ich ihm sag, ich müsste mal aufs Klo oder mir was kochen. Dann lacht er verschmitzt und wir legen auf. Tja. Was sagt uns das?

    Wenn ein Mann nicht will, dann will er nicht. Und ich glaub du willst nicht. Und er wollte auch nicht. Experiment beendet. Für seinen Autonomiekonflikt bin ich nicht mehr zuständig.
    Deswegen würde ich an deiner Stelle die Frau in Ruhe lassen, so dass sie einen Mann findet, der das wertschätzt was sie tut und sich auch selber einbringt.

    w45
     
  17. Das klingt für eine gemeinsame Zukunft nicht vielversprechend. Ihr seid schon lange zusammen, da sollte man den anderen bereits sehr gut kennen. Finde es auch bezeichnend, dass ihr so lange gewartet habt mit dem Zusammenziehen. War es wirklich die perfekte Beziehung oder wurde euch das vielleicht nur eingeredet?
    Wieder auseinander zu ziehen halte ich für die schlechteste Lösung. Menschen, die in der Beziehung dauerhaft getrennt Leben haben in meinen Augen keine ernstzunehmende Beziehung. Da vergnügt man sich höchstens miteinander.
    Mein Mann und ich sind bereits nach einer Woche zusammengezogen und machen seitdem wirklich alles zusammen. Nach getrennten Abenden haben wir kein Bedürfnis. So ist es eben mit dem richtigen Partner.
    Überlege dir zuerst, ob eure Beziehung wirklich so toll ist. Solche Probleme direkt nach dem Zusammenziehen hatte ich mit meinem Mann nie.
     
  18. Natürlich habt ihr beide eine Chance, wenn ihr miteinander redet und sie lernt, Kompromisse einzugehen und entspannter zu werden.

    Sie will bestimmen, was Du zu tun und zu lassen hast. Sie will Dich nach ihren Vorstellungen formen. So etwas nennt man Diktatur. Das funktioniert nicht.

    Falls Du das Theater mit Dir machen lässt, wirst Du einen Drachen zu Hause sitzen haben und Schritt für Schritt Deine Lebensfreue verlieren. Im worst case resignieren und depressiv werden.

    Was sie betrifft: sie kann ihre Tour auch noch bei weiteren Männern durchführen bis sie es lernt. Manche Damen lernen es auch nie.

    Dass es auch eine Vielzahl von entspannten & pragmatischen Frauen gibt kannst Du hier lesen:

    Setze Deiner Freundin in einem ruhigen und sachlichen Gespräch klare Grenzen - ansonsten bist Du weg und nimmst Dir eine Freundin, die nicht von Dir Besitz ergreifen will. Sei Dir Deiner selbst bewusst!

    m, 39
     
  19. Lieber FS, wenn zwei zusammenziehen, dann sind dazu Kompromisse notwendig. Von beiden Seiten. Frauen sind dazu oft nicht bereit, Du kannst das in manchen Antworten hier lesen, wenn Frauen zum Beispiel selbstverständlich davon ausgehen, dass Du auszuziehen hast oder dass Du irgendwas zu wollen hast bzw. Du Dich an das anzupassen hast, was sie an Ordnung, Dekoration, Platz im Schrank etc. erwartet. (Natürlich gibt es auch Männer, die keinerlei Kompromissbereitschaft erkennen lassen). Lass Dich daher nicht von mancher Frau hier irritieren, die die "Deutungshoheit2 alleine auf weiblicher Seite sieht. Mit dieser Sorte Frauen wirst Du im Zusammenleben nicht glücklich und meist leben sie dann irgendwann auch wieder alleine.

    Zusammenziehen ist der nächste Schritt in einer Partnerschaft. Er kann gut gehen oder nicht.
    Im Grunde genommen ist bei euch jetzt von beiden Seiten Aufeinanderzugehen und Kompromisse finden angesagt. Du solltest Verständnis für Ordnung (anders als in der Junggesellenbude) und Dekoration aufbringen, sie für ein gewisses Maß an Unaufgeräumtheit, Krümeln auf dem Sofa oder Freiheitsbedürfnis Deinerseits. Du wirst relativ bald sehen, ob das gut geht oder nicht. Sonst: bloß keine weiteren Pläne schmieden, heiraten oder gar Kinder in die Welt setzen. Lieber nach einer Frau suchen, die auch in dem Punkt zu Dir passt.
     
  20. Oje, das würde mich auch nerven.
    Ihr müsst dringend reden. Wobei reden nicht bedeutet, dass sie dich unter den Tisch argumentiert oder es so ausartet, dass ihr euch anschreit. Hier solltest du unbedingt ein gelassenes, sachliches Standing beweisen und auch durchziehen.

    Sag ihr ganz ehrlich, dass du dir das Zusammenleben so nicht vorgestellt hast, es dir nicht gefällt und du nicht ständig von ihr kritisiert werden möchtest. Dass es kein schönes Gefühl ist, keine Lust auf das Nachhausekommen zu haben, weil man dort vollgenörgelt wird.
    Dass du bereit bist, Kompromisse mit ihr zu finden, aber bitte ohne Nörgelei.
    Schreib dir die Punkte vorab auf, über die du sprechen möchtest und lass nicht zu, dass die Diskussion vom Hundertsten ins Tausendste abgleitet. Natürlich darf sie auch Punkte benennen. Dann handelt ihr einen Punkt nach dem anderen ab.
    Mach klar, dass das Ziel ist, Lösungen zu finden, mit denen beide gut leben können. Hör ihr zu und nimm ernst, was sie zu sagen hat. Fordere dasselbe für dich ein.

    Z. B. Ausgehen 1 x die Woche. Musst du dann aber auch durchziehen.
    Essen im Wohnzimmer ist okay, wenn Krümel entstehen, macht der Verursacher sie zeitnah und ohne Aufforderung weg.
    Du willst nicht dekorieren, es liegt dir nicht. Stattdessen übernimmst du alle handwerklichen Tätigkeiten. Ebenfalls ohne Aufforderung. Du siehst - du machst.
    Deine Hemden gehen sie nichts an. Ebensowenig wie dich ihre Garderobe. Zur Not wird ein weiterer Schrank gekauft. 1 x im Jahr schauen beide, was sie über das Jahr nicht getragen haben und sortieren es, ohne zu mogeln, in die Altkleidertonne aus.
    Du benötigst x Stunden pro Tag/Woche (wähle einen angemessenen Wert) deine Zeit für dich. Das ist nicht diskutabel. Sie möge angeben, was sie sich im Gegenzug von dir wünscht.

    Kommuniziere in Gänze wohlwollend und wertschätzend, sei nicht patzig oder genervt und roll nicht mit den Augen. Ihr liebt euch, ihr kriegt das sicher hin.
     
  21. Für mich klingt das nach etwas Elementarem. Ordnungssinn, Freizeitgestaltung, Einrichtungsgeschmack - das alles sind Bereiche, in denen man gleich tickt oder eben nicht. Wenn ja, wunderbar - dann lebt man sehr im Einklang. Wenn nein, oh je - dann muss man viel Arbeit investieren. Das letztere scheint bei euch der Fall zu sein.

    Ob das nun auf Dauer gut geht, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich habe mit zwei Männern zusammen gelebt (bzw. mit dem zweiten lebe ich noch zusammen) und beide Male tickten wir gleich in Sachen Ordnung, Freizeit, Einrichtung.

    Grundsätzlich vermute ich, dass hinter der Einstellung zu Ordnung/Freizeit/Einrichtung auch noch mehr steckt, nämlich ganz profane Lebenseinstellungen, die passen oder eben nicht.

    Ihr habt meiner Meinung nach nur eine Chance, wenn ihr redet. Ganz offen, ganz ehrlich und unverblümt. Und wenn ihr beide bereit seid, an euch und euren Einstellungen zu arbeiten. Viel Glück dabei.
     
    • # 22
    • 12.04.2018
    • Nice
    Ich finde es wichtig, wie groß eure neue Wohnung ist. Ich finde es ist ein großes Unterschied, ob ihr bspw. noch studiert und eine eher kleine 2-Zimmer-Wohnung genommen habt oder ob ihr eigentlich genug Platz hättet, dass man sich auch in der Wohnung aus dem Weg gehen könnte.
    Bei einer eher kleinen Wohnung würde ich es so sehen, dass ein Teil der Probleme den beengten Verhältnissen geschuldet sind und ich würde es so sehen, dass derjenige mit dem größeren Ordnungssinn grundsätzlich eher Recht hat. Hemden bspw., die man nicht mehr trägt, sollte man tatsächlich lieber im Keller mottensicher unterbringen. Wohingegen wenn man gar keinen Keller hat und die Hemden zu schade zum wegwerfen sind, sieht es wieder anders aus.

    Wenn ihr aber eigentlich genug Platz hättet (bspw. Arbeitszimmer, Balkon/Terasse/Garten etc.) und dennoch es keine wirkliche Rückzugsmöglichkeit gibt, dann würde ich vermuten, dass etwas mit den Nähe/Distanz-Bedürfnissen nicht ganz passt.
     
  22. Man muss sich insgesamt erst aufeinander einschwingen.
    Bei LAT kann man einen ganzen Teil ausblenden
    Freiräume ergeben sich von selbst
    Ordnung hat jede *r seine, sowie Schränke und Inhalte,
    Jede*r hat die Wohnung nach seinem persönlichen Geschmack gestaltet
    Finanzielle Regelungen (- das nächste große Brennpunktthema) sind bei LAT bis auf Fragen wie Fortgehen / Urlaub obsolet.
    Gerade wenn eine Partnerschaft länger als LAT funktioniert, ist dieses Einschwingen schwierig.

    Es mag Momente geben, wo man vergisst, warum man zusammen ziehen wollte, gerade bei Unstimmigkeiten. Die sollten aber lösbare sein, und zwar so dass beide zufrieden sind.

    Es kann natürlich auch sein, dass die Divergenzen zu groß sind, das aber glaube ich hier nicht.
    Es sind am Ende Kleinigkeiten, die in der Summe unerträglich werden.
    Nichts, was man nicht klären kann, wenn man möchte.

    Zum Thema Ordnung - ich halte noch für ziemlich ordentlich,, achte darauf.
    Aber ich habe ein Kennenlernen beendet, als ich rein als Gast sein Haus betrat. Ich traute mich wirklich kaum, auszuatmen.

    Das ist mir zuviel, da gibt es kaum Kompromisse, außer ich würde genauso pingelig - es gibt auch Männer mit sehr unterschiedlichen Ordnungsgraden.
    Aber wenn man sich um ein Mittelmaß bewegt, gehen Kompromisse.

    In meinen Beziehungen haben wir beim Haushalt nach Räumen aufgeteilt.
     
  23. Der Beitrag kommt mir sehr konstruiert vor, da werden ja wirklich alle Klischees bedient.

    FS, könnte es sein, dass du ziemlich übertreibst? Wer hat die Zeit und Energie, permanent umzudekorieren? Kann ich mir nicht vorstellen.
    Da ist viel Wahres dran. Fernsehen und Couch gehört auch dazu.

    Wenn du die Beziehung behalten willst, musst du dich wieder ein bisschen spannender machen. Einfach nur so läuft gar nichts.

    Sei mal ehrlich: Getrennt lebend habt ihr euch getroffen, um was zu unternehmen und habt euch richtig aufeinander gefreut.

    Jetzt kommst du nach der Arbeit nach Haus und willst deine Ruhe. Das ist eine ziemlich heftige Veränderung für deine Freundin.

    Du bist mit dem Zusammenziehen anscheinend umgehend vom liebevollen, interessierten Freund zum langweiligen Couchpotatoe mutiert. Das turnt natürlich ziemlich ab, vielleicht stürzt sie sich deshalb in Aktivitäten wie Umdekorieren, damit ihr wenigstens irgendwas gemeinsam macht.

    Ich glaub schon, dass ihr euch mit gegenseitiger Kompromissbereitschaft zusammen raufen könnt, aber dazu müsst ihr mal ernsthaft miteinander klären, was ihr überhaupt wollt und euch wünscht.

    Und du musst dich auch bemühen, und nicht nur deine Bedürfnisse durchsetzen wollen (nix unternehmen, Couch, tv). Gab schon gute Tipps dazu.

    Du machst dich hier so ein bisschen @Apfeldieb-
    mäßig zum Opfer der dominanten Frau, die alles bestimmt, aber so muss das nicht laufen. Steh auch dazu, was du willst, und wenns nur deine alten Hemden sind.

    Und überleg dir auch selber was, wie eure Beziehung interessant bleibt. Nur weil ihr jetzt zusammen wohnt, heisst nicht, dass du nix mehr tun musst.

    Was sicher nicht funktionieren wird, wenn du auf der Couch rumkrümelst und ihr Ordnungsbedürfnis belächelst.

    Teilt ihr die Hausarbeit, oder sitzt du's aus und im Endeffekt macht sie alles, weil's ihr wichtiger ist?

    Da müsst ihr einen für beide akzeptablen Weg finden, denn wenn es so ist, wird's scheitern..

    Ansonsten hilft nur, wieder getrennt zu wohnen. Das wäre vielleicht sowieso die bessere Variante.

    Du hast nichts davon geschrieben, aber wie siehts denn bei euch tatsächlich mit Kinderwunsch aus? Falls ja, bitte nichts überstürzen, ihr müsst erst lernen, als Paar zu funktionieren.
     
  24. Wenn du weiterhin diese kriegerischen Zustände erleben willst, bzw. dich zu Hause unwohl fühlen willst, weil du eigentlich lieber alleine wärst und von niemandem kritisiert würdest,- dann bleibe mit deiner Freundin zusammen. Sie wird ihr Verhalten mit Sicherheit nicht ändern.

    Eine dauerhaft Chance sehe ich für euch nicht, denn ihr seid nicht kompatibel. Es sei denn du kuschst und passt dich an, denn es wird immer wieder solche Auseinandersetzungen geben.
     
  25. Keiner kann dem anderen seine Lebensweise als das NonPlusUltra überstülpen.
    Ich bin richtig, Du falsch und deshalb wird genau das gemacht was ich sage.....geht 100% in die Hose.

    Als ich mit meinem späteren Mann zusammen zog (24/26) ging es auch nicht ohne Kompromisse. Er sammelte zb Baseballkappen und Frisbeescheiben und ich hatte einen Fimmel für alte Filme und alte Möbel. Neben unterschiedlicher Ordnung etc.

    Wir haben uns hingesetzt, was ist wem wirklich wichtig und was stört völlig.
    Da im Altbau die Decken hoch waren, hingen Caps und Scheiben oben im Flur. Die separate Toilette wies alte Filmplakate und Fotos auf um den alten weichholztisch waren moderne flippige Stühle. Ich kochte, er spülte, ich putzte Bad während er saugte und das zum festen Termin.
    Im Schrank gab es eine bemalte Trennlinie und keiner ging darüber.
    Eine Seite perfekt ordentlich und mit System, die andere krummer Stapel und ohne System.
    Schriftlich aufzuschreiben war echt gut, weil jeder seinen Raum bekam sich zu äussern.
    Und eins war wichtig: es wurde nichts gemacht was jemand überhaupt nicht leiden kann! Sein Trümmerschreibtisch und mein Schaukelstuhl ( mit 9 bekommen) wurden entsorgt.

    Ihr solltet noch Kompromisse zwischen immer und gar nicht weggehen machen. Zb ein Abend zusammen weg, einen Couch und einen Freunde.
    Ach und natürlich: 1x Couch mit knabbern und Handstaubsauger.

    Denn ohne Absprachen und Kompromisse, werdet ihr auch mit anderen scheitern
     
  26. Puh. Ehrlich gesagt, finde ich das schon schwierig. Dein Freundin nimmt dich anscheinend voll mit Beschlag. Hat sie Verlustängste?- Ihr solltet euch vielleicht mal hinsetzen. Wie viele Abend ein der Woche wollt ihr gemeinsam verbringen, wo macht jeder was für sich. Anscheinend kann sie nicht allein sein oder ohne dich was unternehmen. Jeden abend abhängen, wie du es machst geht aller dings auch nicht.
     
  27. Ich empfinde deine Freundin als sehr besitzergreifend, über dich, deine Zeit, deine Hemden, dein Essen. Das musst du jetzt entscheiden, ob du dir das die nächsten Jahre antun willst. Es wird wie in viel zu vielen Ehen darin münden, dass du keine Lust mehr hast nach hause zu kommen und dich immer mehr in Arbeit, Freunde flüchtest.

    Aufgrund des Alters unterstell ich dir einfach mal, dass es dir an Erfahrung beim Zusammenleben mit Frauen fehlt. Du lässt dir viel gefallen. Nicht jede Frau ist so. Sie scheint außerhalb der Wohnung hobby- und freundesmäßig nicht ausgelastet zu sein und du mutierst zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Freizeitaktivitäten. Als erwachsener Mann ohne Kinder steht es dir aber zu deine Freizeit so zu gestalten, wie du es magst. Sie schlüpft in die Mutterrolle und schimpft das Kind auf der Couch.

    Lass dir doch mal nicht alles gefallen. Wenn sie bereits mehr Platz für ihre Kleidung hat, sollte es ihr herzlich egal sein was du mit deinem Platz machst, das ist echt frech von ihr. Alternativ teilt ihr eben wieder 50/50 auf und sie kann sehen, wo ihr Kram bleibt.
     
  28. Lieber FS,

    wie groß ist eure Wohnung? Habt ihr nicht zuvor wenigstens 3-4 Tage zusammen in einer Wohnung verbracht? Bevor man zusammenzieht, würde ich immer erstmal zur Probe einige Tage oder Wochen am Stück zusammen verbringen, um zu sehen, wie gut es läuft. Aber gut, für so eine Probezeit ist es nun zu spät.

    Kompromisse heißt das Zauberwort. Jeder hat so seine Angewohnheiten oder erledigt die Dinge auf andere Weise. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen, dass der gewohnte Ablauf durcheinander gerät. Trotzdem ist ihre Art, die Dinge zu regeln nicht schlechter als deine und umgekehrt. Man muss nur einen gemeinsamen Weg finden, den beide akzeptieren können.
    Das kann z.B. in Sachen Deko bedeuten, dass sie die Wohnung mit ein paar Sachen dekoriert, aber eben ein bisschen weniger als sie es sonst tun würde.
    Habt ihr eine helle Couch? Meine ist cremefarben und ich mochte es nie, wenn Besuch im Wohnzimmer Sachen mit potentieller Kleckergefahr essen wollte. Außerdem bin ich so erzogen worden, dass in der Küche am Esstisch gegessen wird und nicht nebenbei der Fernseher läuft. Mittlerweile bin ich da aber auch nicht mehr so streng.
    Wie läuft das bei euch? Nach der Arbeit Glotze an, auf die Couch lümmeln und während der Fernseher läuft das Wurstbrot essen oder gar Sachen mit Kleckergefahr? Wenn dem so ist, tu ihr doch den Gefallen und setze dich zum Essen an den Esstisch. Klar mache ich das auch ab und zu, aber neben dem Essen fernsehen ist eine ziemlich schlechte Angewohnheit, die zum Verlottern beiträgt.
    Wenn der Platz im Kleiderschrank nicht ausreicht, kauft entweder einen größeren Schrank oder noch einen kleineren dazu. Dir vorzuschreiben, deine Hemden auszusortieren, geht ja mal gar nicht. Sprich mit ihr darüber, dass du ihr ja auch nicht vorschreibst, dass sie ihr Klamotten aussortieren soll und du ihr ja schon den größeren Anteil des Kleiderschranks überlässt.
    Was mich an dir stören würde, ist deine Trägheit. Als ihr noch nicht zusammengewohnt habt, habt ihr sicher häufiger etwas unternommen, stimmt's? Wie die anderen schon geschrieben haben, ist das keine Paarzeit in dem Sinne. Ihr nutzt die Zeit nicht, sondern lebt den Alltag nebeneinander her. Komm mal wieder von der Couch hoch und nutze die Zeit mit deiner Freundin effektiv. Trefft euch mit Freunden, geht aus oder kocht zusammen. Nicht jeden Abend, aber 1-2mal die Woche. Den Rest der Zeit müsst ihr ja nicht die ganze Zeit aneinander kleben. Deswegen fragte ich wie groß die Wohnung ist. Mit ausreichend Platz kann man sich auch mal aus dem Weg gehen, wenn du ein paar Minuten für dich sein willst.

    Insgesamt würde ich euch noch mehr Zeit geben als nur drei Monate. Setzt euch zusammen und schaut, wie jeder von euch beiden dem anderen in den Streitpunkten entgegen kommen kann. Wenn es dann nach einiger Zeit noch immer nicht funktioniert, könnt ihr immernoch schauen, ob zwei getrennte Wohnungen hilfreich sind oder ihr einfach nicht zueinander passt.
     

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