• 22.06.2018
    • Sorella

    Sind manche Männer eher passiv geworden?

    Ich hatte es in der Vergangenheit schon öfters, dass ich mich mit einem Mann nett unterhalten habe, wir aber nie Nummern ausgetauscht haben oder uns verabredet hätten. Da wusste ich allerdings auch nie, ob die Männer überhaupt auf der Suche nach einer Partnerin sind.

    Hier bei Elitepartner mache ich aber auch die Erfahrung, dass Männer eher "zäh" sind, wenn es um eine Kontaktaufnahme geht. Viele schalten einfach ihr Foto frei in der Annahme, dass dies ausreichen wird.

    Alternativ gibt es einen Daumen hoch für die ein oder andere Rubrik doch was gefällt, bleibt geheim.

    Woran kann das liegen? Haben sich Männer einfach zu oft Körbe eingefangen oder ist das ein Nebenprodukt der Emanzipation?
     
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    • # 1
    • 22.06.2018
    • Vorkoster_M36
    Beides.

    Es gibt die Männer, die ihre Rolle in der feministisch emanzipierten Gesellschaft nicht mehr finden, weil man ihnen eingeredet hat, männliches Verhalten wäre schlecht und eine Frau könnte sich belästigt fühlen, wenn sie angemacht wird. Daher warten sie immer auf ein "Go!" der Frau, um sich einen Schritt weiter zu trauen.

    Beim Online-Dating ist es eher so, dass aus Männersicht nur wenige Frauen zurückschreiben, selbst wenn man sich Mühe gibt, das Profil liest und eine persönlich zugeschnittene erste Nachricht schreibt. Also möchte man erstmal abklopfen, ob sie überhaupt Interesse hat, bevor man lange Texte schreibt, die nachher im Papierkorb landen.

    Letztlich könnte es natürlich auch sein, dass du bei Dates die falschen Signale aussendest, dass die Männer stillschweigend davon ausgehen, du hättest kein Interesse.
     
    • # 2
    • 22.06.2018
    • Cassel
    Nein, das hat mit Emanzipation gar nichts zu tun, auch wenn so manch einer die Frauen das glauben lassen möchte ("Jetzt seid ihr Frauen mal dran").

    Nicht jeder Mann (und nicht jede Frau) ist auf der Suche. Und wenn jemand auf Partnerbörsen eher "zäh" wirkt, ist er vermutlich einfach nur nicht interessiert.
     
    • # 3
    • 22.06.2018
    • Ejscheff
    Bei der Kontaktaufnahme bin ich eigentlich sehr aktiv und offen. Ich habe z.B. kein Problem spontan zu telefonieren und kurzfristige Dates zu vereinbaren. Noch nicht einmal ein Foto ist dafür die zwingende Voraussetzung. Entscheidend für den weiteren Verlauf ist sowieso die persönliche Begegnung und auch dabei ist ein einziges Date nicht unbedingt aussagefähig.

    Auch bei der persönlichen Kontaktpflege bin ich sehr kreativ wenn mir der Kontakt zusagt. Vor dem Übergang zu intimeren Handlungen habe ich auch keine Angst. In älteren Posts hatte ich einiges von meiner Vorgehensweise offen gelegt. Damit habe ich mir allerdings den Vorwurf eingehandelt höchst manipulativ zu handeln. Es ging darum wie ich mich erfolgreich aus einer Freundschaftszone heraus bewegt habe. Allerdings im Nachhinein hat sich das nicht gelohnt. Es war aber vielseitig lehrreich.

    Insoweit sehe ich nicht, dass DIE MÄNNER passiv sind. Ggf. sind sie desinteressiert.

    In einer Kontaktbörse hatte eine Frau geschrieben was sie mag, genau in dieser Reihenfolge "Meinen Hund, meine Katzen, meinen Sohn", sie arbeitet Vollzeit, hat weitere Hobbies und führt ihren Haushalt.

    Ich hatte sie gefragt, ob sie dann überhaupt noch Zeit für einen Mann hat. Antwort "Jeder bekommt sein Zeit", ich habe sie nicht weiter kontaktiert. Ich hatte das Beispiel hier schon einmal gebracht. @kcLydia hat mich dann kritisiert, dass ich Frauen mit solchen Fragen nur piesacke, was mich unsympathisch macht.

    Ich kann die Sicht von @kcLydia zwar nachvollziehen andererseits ist es so, dass sich im Fall des Beispiels eine Frau anbietet, die für einen Mann wahrscheinlich keinerlei Prio hat. Für diese Frau werden sich nur Männer interessieren die primär an Sex interessiert sind.

    Wenn sich beide Seiten grundsätzlich interessant finden beginnt in diesem Fall ein Spiel von Manipulation (sie will durch Zeit Zuteilung die Kontrolle behalten) und Gegenmanipulation (er will schnellst möglicht zum Sex). Nach seiner Zielerreichung übt sie keine Macht mehr über ihn aus. Ihm ist es dann egal ob sie für ihn Zeit hat oder nicht. Er hat im Zweifel keine Zeit mehr für sie. Sie jammert über Strohfeuermänner.

    Männer die an solchen Spielchen nicht interessiert sind verhalten sich gegenüber solchen Frauen entsprechend passiv.
     
    • # 4
    • 22.06.2018
    • Elfe11
    @Sorella
    Wenn sich Männer so passiv verhalten, ist das einfach ein Zeichen von Desinteresse. Oder sie haben parallel bereits einen vielversprechenden Flirt am Laufen und daten sich. Viele wollen sich ihre Kontakte auch lieber selbst aussuchen und reagieren nicht auf Mails von Frauen. Am besten ersparst Du dir dann weiteren Schriftverkehr. Bei einer Frau, die sie interessiert, verhalten Sie sich völlig anders! Sie flirten, schreiben fast täglich, bitten um WhatsApp Nummern und fragen nach einem Date! Interessierte flirtbereite Männer chatten täglich mit dir und versuchen deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie schicken dir Fotos von sich, ihren Kids, erzählen von ihrem Tag, schicken ihren Lieblingssong, Witze, erotische Texte etc. Du wirst sie nicht mehr los bis zum ersten Date! Du wirst es merken!
     
    • # 5
    • 22.06.2018
    • PfefferundSalz
    Vermutlich liegt es daran, dass Männer immer mehr hinterfragen, wozu sie überhaupt eine Beziehung brauchen. Sex und Zärtlichkeit sind nicht genug. Zudem wird vielen Männern auch immer klarer, dass Frauen immer anspruchsvoller werden und zudem eine Beziehung immer mehr Arbeit kostet. Da stellt sich sich schon die Frage ob es das wert ist. Es ist letztlich wie mit den Grenzkosten in der BWL, immer wenn der Preis erhöht wird stellen sich Kunden die Frage ob sie das Produkt überhaupt brauchen und mit Beziehungen ist das genauso. Zudem nimmt der eigene Marktwert bei Männern im Alter eher zu und der von Frauen eher ab. Also kann ich als Mann ganz entspannt gucken ob was für mich rüberkommt. Tut es das nicht, dann verzichte ich lieber anstatt einen faulen Kompromiss einzugehen.
     
    • # 6
    • 22.06.2018
    • INSPIRATIONMASTER
    Meines Erachtens hat das mit Körbe einfangen überhaupt nichts zu tun! Jedoch vielmehr mit der Emanzipation, das heißt wie mehr die Frauen aktiv werden, umso passiver werden viele Männer, das erkenne ich immer mehr, aus meiner realen Beobachtung!
     
    • # 7
    • 22.06.2018
    • gast_xy
    @Sorella
    Deine Frage beinhaltet die Vorstellung, dass Männer dir oder anderen Frauen gegenüber aktiv sein müssten.
    Woher beziehst und womit rechtfertigst du diesen Anspruch?
     
    • # 8
    • 22.06.2018
    • Laleila
    Da beisst sich die Katze aber in den Schwanz.
    Woher soll Frau denn wissen ob sie Interesse an einem Mann entwickeln kann, wenn es nicht zu einem Gedankenaustausch kommt.
    Aufgrund des Aussehens? Das ist doch absurd.
     
    • # 9
    • 22.06.2018
    • sonrix
    Zu den Situationen im RL:

    Es gibt viele Männer, die bereits vergeben sind oder die sich um eine bestimmte Frau bemühen oder die eine Trennung verarbeiten oder die aus anderen Gründen (Schwul/Asexuell/bevorstehende Weltreise) keine Beziehung möchten .

    Wenn es keine Frage nach einer Telefonnummer oder einer gemeinsamen Aktivität gibt, dann greift entweder das oben beschriebene oder Dein Gegenüber ist exterm schüchtern und scheidet damit auch für eine befriedigende Paarbeziehung aus.

    Zu den Partnerbörsen:

    Hier sollten eigentlich alle aktiven eine Beziehung suchen. Die Erfahrung als Mann ist aber die, dass viele Frauen überhaupt nur einen Probeaccount haben und nicht antworten können. Und die Frauen, die antworten könnten, sich nicht nach dem Aufwand der geschriebenen Nachricht entscheiden, sondern nach harten Fakten aus dem Profil im direkten Vergleich mit anderen Profilen.

    Insofern ist es bei begrenzten zeitlichen Ressourcen sehr sinnvoll als Mann, die Kommunikation so lange zu begrenzen, bis man in die engere Wahl gerutscht ist.

    Und das hat nichts mit Emanzipation zu tun, sondern schlicht mit dem Auswahlverhalten von Frauen.

    Wenn die Mehrheit von Frauen auf besonders Prosaische Nachrichten reagieren würden, dann wären die Partnerbörsen voll von romantischen Poeten.
     
    • # 10
    • 22.06.2018
    • EarlyWinter
    Aber leider wahr - bei beiden Geschlechtern. Online Shopping, bei dem nur die Optik zählt. In den meisten Fällen, aber natürlich nicht bei allen.
    Die Antwort auf die Frage ist ganz einfach - ein wirklich interessierter Mensch (egal ob Mann oder Frau) wird sich engagieren weil er/sie ja auch was von dem anderen möchte. Ist das nur so nach dem Motto, wenn ja dann gut aber wenn nein dann auch, da stockt es dann und mündet in unwürdige und vor allem unnötige Spiele, die Energie kosten, zu Desillusionierung führen und negative Spuren hinterlassen. Honesty saves everybody's time.
     
    • # 11
    • 22.06.2018
    • annie83
    Wie man dieses Phänomen gesellschaftlich deuten soll? Vielleicht ist es bei jedem wieder was anderes und es stecken beim Online Dating auch verschiedene Strategien dahinter.
    Manch einer wartet vielleicht monatelang auf "die Eine" und kontaktiert nur Frauen, die ihm zu 90% entsprechen. Mancher hat sein Profil vielleicht schon seit einem halben Jahr und hat einfach den Schwung verloren. Oder hat eine gratis Mitgliedschaft und kann Frauen nicht kontaktieren.
    Wie dem auch sei, ich empfehle, sich als Frau proaktiv zu verhalten und sich bei einigen Profilen, die man interessant findet, gleich selbst zu melden mit einer freundlichen, kompletten Nachricht (nicht mit "Hallo" oder "Na, wie geht's?"). Wenn man erst einmal ein, zwei schöne Dates hatte, ist es eh egal, wer sich zuerst gemeldet hat.
     
    • # 12
    • 22.06.2018
    • Merretich
    Meine Erfahrung: in der "Beziehungsanbahnung" passive Männer sind nicht wirklich interessiert..sondern halten Dich wohl eher in loop bis was besseres kommt.

    In! der Beziehung passive Männer haben meiner Erfahrung nach oft ne unaufgelöste Mutterbindung und nehmen; konsumieren die Partnerin wie ein kleiner Junge ohne selbst was zu geben.
     
    • # 13
    • 22.06.2018
    • Lionne69
    Auch wenn gerne Gegenteiliges kolportiert wird, gilt obiges auch für Männer.
    Und die erste Hürde nach der des Probeaccounts ist dann das Alter als Hardfact.
    Mann möchte jünger, Frau etwa gleichalt - auf jeden Fall in meiner Altersklasse.
    Das passt nicht zusammen.

    Ich bin auch dazu übergegangen, Smileys zu schicken. Kommt eine Reaktion, gut, dann kann man weiter schauen.
    Kommt nichts, Haken darunter.

    Es ist wie im Realen Leben, bekommt man ein Lächeln erwidert, mag es der Schlüssel sein. Reagiert der andere nicht, dann ist es auch gut.
    Ich reagiere auch nicht auf jedes Lächeln, weder virtuell, noch real (andere Abstufungen).

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass ein Online Profil eine Alibi Funktion hat - ich suche ja, finde nur leider nicht.
    Dass man aber nie schreibt, nie antwortet, und es gar nichts werden kann, das verschweigt man.

    Wobei ich von sehr vielen Männern höre, dass die Resonanz fast Null ist.

    Schade.
     
    • # 14
    • 22.06.2018
    • void
    Ich denke, wenn ein Mann eine Frau attraktiv findet und nicht super schüchtern ist, was es schon vor der Emanzipation gab, so zeigt er das, und das wird immer so sein. (Metoo-gehemmte Männer mögen sich damit befassen, was Flirten ist.)

    Vordergründig seh ich als Gründe, warum ein Mann kein Interesse an einer für ihn attraktiven (!) Frau hat:

    - hat Partnerin

    - meint, noch viele, vielleicht auch bessere Optionen zu haben (Internet)

    - kein Bez.interesse

    Hintergründig:
    Werte der Gesellschaft werden vermittelt dadurch, wer am besten in der Ges. überleben kann. Wenn der "leistungsstarke" (in ", weil Leistung hier Definitionssache ist), örtlich flexible Mensch ohne Bewusstsein, was seelisch für ihn gut ist, ohne ethische Bedenken, ohne weitere Verpflichtungen derjenige ist, der am besten überleben kann, dann strebt der allgemeine Mensch als Teil der Gesell. aus Überlebensgründen danach, so zu werden. Was Leistung ist, bestimmt der, der den Lohn zahlt, also Überleben ermöglicht (Überstunden, rund um die Uhr erreichbar sein, morgen ans Ende der Welt ziehen können, nie krank sein ...)
    Wenn nur diese "Leistung" in der Gesellschaft zählt zum Überleben, wird es reine Privatsache, den "Rest" im Leben unterbringen zu können, den die Seele auch noch braucht: Liebe, Gesundheit, Gemeinschaft mit anderen Menschen, Kinder. Der Leistungsträger hat es bequemer beim Leistungbringen, also seinem Überleben, wenn er dafür bezahlen und andere in Anspruch nehmen kann für das, was er gefühlsmäßig noch braucht, aber wofür er keine Kapazitäten mehr hat. Denen muss er nur Geld geben. "Nicht-Leistungsbringer" kümmern sich dann um sein Kind, seine Einsamkeit, ermöglichen ihm Sex ... Oder er verzichtet drauf, insbesondere bei Kindern scheint das leicht zu fallen.

    Kinder und Familie, die "Zelle der Gesellschaft", als Überlebensrisiko zu vermitteln, dient nicht der Arterhaltung. Dieser nat. Trieb wird von Mann u Frau genauso verworfen wie das Streben nach innerlichem Heilsein und körperlichem Gesundbleiben, was "Überleben" als Begriff ad absurdum führt.
    Der Gesell.erhaltung dient es auch nicht, die löst sich altersmäßig von unten auf, wenn Kinderkriegen und sich um Kinder gut zu kümmern keinen Wert darstellt, der von der Ges. honoriert wird, oder im Gegenteil auch noch schlechteres Überleben bedeutet.

    Ehe heute einer so weit ist, jobsicherheitsmäßig und finanziell gut angekommen zu sein und sich auch so zu fühlen, ist er mE meist nicht mehr so jung. Wer keine "tickende Uhr" in sich spürt, wartet eben oder aber verzichtet ganz.

    Emotional glückliche und gesunde Menschen sind kein gesell. Wert, also wer Familie, Liebe, Gemeinschaft, Kinder dafür braucht, muss sehen, wie er die Kapazitäten dafür haben kann UND dabei gut überlebt. Und wer meint sie nicht zu brauchen, kommt besser klar in der unsrigen Gesell..
    Für Gedanken zu "Verwirklichung des Individuums" und Egoismus und Konsumdenken war kein Platz mehr im Beitrag.
     
    • # 15
    • 22.06.2018
    • Nice
    Sind vielleicht die drei Ps: Pizzadienst, Playstation und Pornos.

    Und gleichzeitig das Risiko, dass wenn die Familiengründung schief geht, man mit einem Familienrecht zu tun hat, dass den Müttern wesentlich mehr Rechte und den Vätern wesentlich mehr Pflichten auferlegt. Jedenfalls wenn die Väter sich mehr auf den Job und das Geldverdienen und die Mütter sich mehr auf die Familie konzentrieren.
     
    • # 16
    • 22.06.2018
    • Lebens_Lust
    Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt sicher passive Männer und es gibt genauso Frauen, bei denen Männer nicht aktiv werden wollen. Dass eine attraktive Frau immer auf passive Männer träfe, erschiene mir seltsam...

    Passiv hat immer mit „kein Interesse“ zu tun, warum auch immer.
     
    • # 17
    • 23.06.2018
    • Tom26
    Ich gehe mal nur auf die Situation im real life ein....
    - Sicher gibt es das, was Vorkoster in #1 beschreibt ....
    - auch vergebene Männer oder Männer ohne Lust gibt es
    - auch du wirst nicht allen Männern gefallen

    Schon immer gab es Männer, die (zu) lange überlegt haben, vom Typus her schüchtern und oder passiv waren.
    Auch gibt es Männer, die gerne nach festen Regeln im Spiel wären - und sich dort raushalten, wo ihnen Regeln nicht passen oder unverständlich sind
    Situationen, die für manche Männer No Go sind, die gibt es auch .... berufliches Zusammentreffen als Beispiel
    Es kann auch an dir liegen, deiner Art, deinem Geruch, deiner Optik, deiner Stimme oder an den Gesprächsthemen .....
    Ich habe als Beispiel auf gewisse Schlüsselworte geachtet ..... Beziehung, Partner, auf Augenhöhe, polit. Korrekt, religiöse Begriffe .... für mich alles Worte, die mich in die Flucht treiben.
    Tja, Schwesterherz, du wirst lernen müssen, einem Mann so zu begegnen, dass er bei Interesse auch Feuer fängt.
     
  2. Männer klicken so viele Frauenprofile an, wie möglich. Gießkannenprinzip. Gesetz der großen Zahl. Sie gehen eher rational vor.

    Es sei denn, ein Foto spricht sie ganz besonders an. Dann traun' sie sich mehr.


    Mein Fazit & Rat an Dich:

    Dem Kandidaten antworten, der Dich individuell anschreibt.

    Für die Männer, welche uns kommentarlos ihre Fotos freischalten, sind wir 2. oder 3. Wahl. (Gießkannenprinzip..wie gesagt....).


    Da ich kein Stück Fleisch / Objekt bin, sondern ein Mensch mit Gefühlen, Träumen, einem Sinn für Ästhetik, ausgesprochener Freude am Flirten und Chatten, reagiere ich NUR dann, wenn der Kontakt vielversprechend scheint, was Charme, Esprit und Lebensfreude anbetrifft.

    Ne taube Nuß, die keine vier Worte formulieren kann und wortkarg vor Glotze/Computer hängt, brauch ich nicht.
    Einen, der mich als 2. Wahl betrachtet brauch ich auch nicht.

    Und Du wohl auch nicht! ; )

    Kopf hoch, Rücken gerade, Schwester!! Beste High Heels und hübschestes Kleidchen an und einfach WEITER suchen. Es GIBT einen. Für mich. Und für Dich!! :-*
     
    • # 19
    • 24.06.2018
    • Harzer05
    So absurd ist das gar nicht, finde ich. Beim Onlinedating, da braucht man sich nichts vorzumachen, zählt in erster Linie das Profilbild. Als Mann kann ich ein Anschreiben auf Shakespeareniveau verfassen und werde keine Antwort erhalten, wenn der Frau mein Bild nicht gefällt. Anders herum, wenn ich der Frau optisch gut gefalle, reicht in der Regel auch ein "Hi, wie gehts?", um eine Antwort zu kriegen. Eigene Erfahrung als jemand, der wirklich gut formulieren kann (nicht nur eine Selbsteinschätzung), sich optisch aber nur durchschnittlich einschätzt.

    Ich denke auch, ein Mann, der sich einer Frau gegenüber passiv verhält, hat in den meisten Fällen kein Interesse, in etwas weniger Fällen ist er vielleicht auch unsicher (z. B. weil er nicht sicher ist, wie die Frau darüber denkt und eine gute Bekanntschaft/Freunschaft nicht gefährden will).
    Andererseits impliziert die Frage der FS, dass sie evtl. von den Männern erwartet, den aktiven Part einzunehmen. Sollte dies so sein, bin ich da der Meinung, wenn man etwas im Leben haben will dann muss man sich gefälligst auch darum kümmern, es zu bekommen. Es gibt nun wirklich nichts, absolut nichts, was dagegen spricht, dass eine Fau aktiv auf einen Mann zugeht, wenn dieser ihr gefällt. Außer natürlich die Tatsache, dass es viel bequemer ist, die Verantwortung bei den Männern zu suchen, aus der sich selbst gestohlen wird.
     
    • # 20
    • 25.06.2018
    • Gastnehmer
    Genau, Männer müssen es einfach stets draufhaben, nichts darf sie mal aus der Bahn werfen, unsicher sein ist stets unmännlich. Und was sie wann, wie, wo und warum draufhaben sollen, legen die Frauen fest. Wow!
    Tauschen wir hier einfach mal die Geschlechter und lassen das einen Mann schreiben. Wie da wohl die Frauen reagieren werden?
     
    • # 21
    • 25.06.2018
    • Lebens_Lust
    In Grundzügen richtig. In SB stellt sich heraus, dass ein erheblicher der Frauen "Karteileichen" sind, die nicht antworten können. Von den angeschriebenen antworten wiederum ein Großteil nicht, so meine Erfahrung.

    Es ist doch völlig logisch, dass man dann irgendwann zum "Gießkannenprinzip" übergeht. Was bedeutet das? Ich schreibe die Frauen an, die mir grundsätzlich interessant erscheinen, nehme Bezug auf das Profil, aber schreibe nicht seitenlang. Die schauen mein Profil an, ob ich grundsätzlich passe. Eine Frau, die ernsthaft sucht, hat entweder so viele Männer, die sie anschreiben, dass sie es nicht nötig hat, zu antworten oder sie antwortet.

    Dass ich mir eine Favoritin raussuche, von der ich im Grunde ja auch nur die "Eckdaten" lesen kann und mich dann ohne sie je getroffen zu haben voll auf diese eine konzentriere ist einfach absurd. Aber natürlich für Prinzessinnen genau das, was sie erwarten. Aber ich will ja keine Prinzessin. Also eine schöne Möglichkeit, vorzusortieren.
     
    • # 22
    • 25.06.2018
    • void
    Wie Du das aus meinem Satz liest, ist mir schleierhaft. Männer müssen es nicht einfach stets draufhaben.
    Wenn sie es nicht draufhaben, kriegen sie wie Frauen. die es auch nicht draufhaben, die Quittung, das ist nunmal so. Sie müssen sich wie Frauen auch (siehe tolle-Frau-Thread) damit befassen, wie sie das hinbekommen, was sie wollen. Wer durch Metoo verunsichert ist, dem bleibt doch nichts anderes, als sich damit detailliert auseinanderzusetzen, was Flirten und was Belästigung ist, und dann selbst zu entscheiden, wie er sich benehmen wird, statt weiter seinen Stiefel durchzuziehen, mit dem er nicht ankommt, oder darüber zu meckern, dass Frauen das Belästigungsthema endlich wirklich auf den Tisch gebracht haben. Vorher konnte das ja gut ignoriert werden und als Einzelfall-Ding dargestellt werden.

    Ja, natürlich. Männer legen doch auch fest, worauf sie stehen und worauf nicht.

    Wollen und sollten Männer festlegen, was Frauen attraktiv zu finden haben? Ziemlich anmaßender Wunsch, aber einige Kulturen pflegen das ja so.

    Wie gehst Du denn ran an solche Probleme, denkst Du Dich in die Frau hinein und nimmst dann eine Unattraktivere, weil Du Mitleid oder Mitgefühl hast, dass sie nicht so attraktiv rüberkommt? Möchtest Du, dass Frauen Dich aus Mitleid wollen oder weil sie Dich attraktiv finden?

    Und Frauen sind keine homogene gleichgeschaltet-bekloppte Masse und der Feind, der Dir was aufdrücken will. Es liegt an Dir, ob Du Dich mit Metoo-Themen auseinandersetzt oder nicht. Die Frauen anmotzen, wenn Du keinen Erfolg bei ihnen hast, wird jedenfalls keinen Erfolg bringen.

    Wer nicht flirten kann, gehemmt ist usw., geht leer aus, das ist nunmal so. Mann wie Frau. Und niemand löst dieses Problem für sie, außer ein engagierter Coach vielleicht, aber um den zu finden, hat sich der Mensch mit Problem dann selbst aufgemacht.

    Lies Dir die ganzen "bin ich zu schön"-, "bin ich zu stark"-, "ich bin ne tolle Frau, aber kriege keinen Partner"-Threads durch. Da hast Du den Tausch der Geschlechter, was "ich komme nicht an beim Zielgeschlecht" angeht. Die Frauen machen auch was falsch für das Erreichen ihrer Ziele oder sie haben einfach Pech. Aber wie Du das hier

    genau gemeint hast, versteh ich gerade nicht. Ich schreibe auch einer passiven Frau, sie soll mehr Aktivität zeigen. Kannst Du nachlesen im Thread
    "Will er erobert werden oder hält er mich nur warm".
     
    • # 23
    • 25.06.2018
    • Nice
    Wenn grundsätzlich Männer den ersten Schritt machen und Interesse zeigen und Frauen aus den Angeboten auswählen, liegt es in der Natur der Sache, dass Frauen die moralische Integrität auf ihrer Seite haben, weil sie nichts anderes machen, als nach ihrem Gefühl bzw. Bauchgefühl zu handeln. Zumal kaum eine Frau zugibt, dass sie den einen erstmal mit dem Hinweis auf den Stress wegen der schweren Erkrankung des Meerschweinchens vertröstet hat, um dem anderen Kandidaten näher kennen zu lernen, der dann aber nicht wollte, weswegen frau nach drei Wochen sich wieder meldet, nachdem das Meerschweinchen genesen ist.
    Als Mann geht es nicht anders, als mehrere Frauen anzuschreiben und mehreren Frauen sein Interesse zu bekunden. Es ist ein peacocking. Was nicht heisst, dass Männer sich nicht auch wegen "Stress im Job" erstmal nicht mehr melden.
     
    • # 24
    • 30.06.2018
    • Gast23454
    Ich finde jeder sollte aktiv sein und sein Glück aktiv suchen und in die Hand nehmen von alleine kommt es nicht, Natürlich sollte man nicht sabbernd jeden potenziellen Partner anbaggern aber seine Augen öffnen und vor allem sich trauen auch selbst mal anzusprechen .

    Bei EP sollte jeder sich vornehmen täglich drei bis fünf interssante EP Partner anschreiben. Wenn man eine Frau ist, dann kann ich Dir als Mann nur sagen , das wir Männer es auch sehr toll finden wenn wir angesprochen werden .

    Sonst in der realen Welt - geh raus - unternehme was mit Freunden - mach ein neues Hobby, was Du immer schon wolltest. Dies bringt neue Kontakte und Freundeskreis zum Kennenlernen.
     
  3. Indem Du Gießkannenprinzip anwendest, unpersönlich schreibst, wirst Du Antworten von Frauen erhalten, die es schätzen, wenn ein Mann Ihnen deutlich zeigt, wie X-beliebig und austauschbar er sie findet. Also eher unsichere Frauen, die sich selbst nicht so mögen.

    Aber möchtest Du eine, die sich selbst als dritte, vierte, gar fünfte Wahl sieht?

    Wie wäre das Leben an der Seite eines Menschen, der solch ein Bild von sich und der Welt hat?

    Dir....ausreichend? Oder..vielleicht doch nicht? ;)
     
    • # 26
    • 05.07.2018
    • Lebens_Lust
    Es gibt etwas zwischen "schwarz" und "weiß". Zu meinen Onlinezeiten habe ich natürlich nicht alle 4500 Frauen zwischen angeschrieben, die im Umkreis von 50 km leben. Ich habe mir 5-8 rausgesucht, die mir gefielen und die persönlich und auf ihr Profil bezogen angeschrieben. Es kamen nur einzelne Reaktionen. Wenn drei gleichzeitig sich gemeldet hätten, hätte ich mit allen dreien geschrieben und zügig Treffen ausgemacht. Natürlich hätte ich dann, wenn sich eine Beziehung ergeben hätte, den anderen abgesagt.

    Dritte Wahl hätte ich nicht angeschrieben. Bei zweiter Wahl schon ausgesiebt. Aber es ist zunächst immer nicht nur eine erste Wahl, denn ich kenne die Frauen ja gar nicht. Partnerinnen und Partner sind in einem gewissen Umfang austauschbar, da bin ich mittlerweile pragmatisch. Und wenn ich eine SB nutze, bin ich mir im Klaren, dass die Frau im Katalog auch nicht nur mich aussucht. Aus meiner Sicht suchen Menschen, die damit nicht leben können, besser im RL.
     
    • # 27
    • 09.07.2018
    • Peter62
    Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich habe einfach das Gefühl, dass Frau mit Mails überrannt wird und gar nicht mit dem Antworten hinterherkommt, bzw. einfach unter einem Überangebot an Single-Kerls "erstickt". Vielleicht ist das ja auch Regionabhängig? Für die Hauptstadt könnte es zutreffen. Es ist jedenfalls schon so manche eigene charmante Mail unbeantwortet im Nichts verschollen. Das kostet einfach Kraft, vor allem wenn man nicht auf 0815 Standard Mails oder die komischen Grüße steht...

    Ich hatte ursprünglich mal die fixe Idee, ich such mir nur ein Profil raus und schreib die Dame dazu an. Aber das ist natürlich Humbug. So kommt man nicht weiter. Aber trotzdem will ich auch nicht massenhaft Kontaktanfragen starten und hier rum spammen! Daher ist die Aktivität zwar vorhanden, aber nicht flächendeckend.
     
    • # 28
    • 14.07.2018
    • Tina1981
    Naja, das Mail schreiben ist auch etwas schwieriger, wenn man nicht systematisch vorgeht.

    In den letzten 12 Monaten habe ich hier 4000 Mails versendete, 1200 haben mein Profil angeschaut, 600 davon haben sich nicht gemeldet, 400 abgesagt. Effektiv blieben also 200 Kontakte. Wobei mein Suchprofil extrem weit gestreckt war und somit auch viele von den 1000 Nichtmeldern/Absagern ich eh nie als Partner aufgrund der Entfernung und Alters in Frage käme....
     

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