1. Passt er zu mir? Wieviele Kompromisse sind machbar?

    Habe seit einigen Wochen ein paar schöne Dates mit einem gleichaltrigen Mann (Ü35) gehabt. Er hat ein sehr angenehmes Wesen und ich fühle mich wohl mit ihm. Bildungsmäßig sind wir auf einer Ebene und er ist sehr weltoffen und hat ein unglaubliches Allgemeinwissen.
    Ich stelle jedoch fest, dass wir in materieller Hinsicht unterschiedlich ticken. Er legt keinen Wert auf ein Auto, hasst Pauschalreisen, lebt in einer kleinen Single-Wohnung, die nach seinen Aussagen wohl recht heruntergekommen ist...
    Zudem ist er aktuell arbeitssuchend...
    Ich lege wert auf eine schöne Wohnung, arbeite viel (Führungsposition) fahre gern spontan mit Auto ans Meer und mache auch gerne Cluburlaub zum Entspannen. Ich kann es mir leisten und genieße trotz Singledasein mein Leben. Ich frage mich, wie diese "Beziehung" weitergehen wird. Ich möchte ihn einerseits sehr gerne sehen und ihn intensiver kennenlernen, denn ich finde ihn attraktiv. Ich spüre auch, dass er großes Interesse an mir hat.
    Ich frage mich jedoch, ob wir bezüglich der materiellen Unterschiede auf einen Nenner kommen werden. Ich möchte nicht arrogant oder dekadent klingen, aber ich möchte einfach realistisch sein. Ich wünsche mir auch eine Familie zu gründen und brauche einen Partner, der mich unterstützen kann.
    Wir wohnen z.B. circa 20 km auseinander, mit öffentlichen Verkehrsmitteln braucht er fast 1,5 Stunden zu mir...auf Dauer finde ich dies sehr umständlich.
    was meint ihr dazu?
     
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  3. Aus meiner Erfahrung verhält es sich so, dass diejenigen, die aufgrund ihrer beruflichen Situation über wenig Einkommen verfügen, sich ihre Lage so zurechtrationalisieren, dass sie sowieso kein Auto, keine Urlaubsreisen und keine größere, schönere Wohnung möchten. Quasi aus der Not eine Tugend machen.
    Bei der Wohnungssituation kommt ja noch hinzu, dass aufgrund Jobsuche evtl. auch ein Umzug mit einkalkuliert wird und es sich daher nicht lohnt, viel Aufwand für die Wohnung zu betreiben.

    Ich an deiner Stelle wäre neugierig, ob er schon immer so gelebt hat und wenn ja, ob wirklich freiwillig und wofür er denn sein Geld ausgegeben hat, wenn er welches hatte. Ist ja ein Unterschied, ob er bspw. immer alles im Nachtleben verjubelt hat oder als Rucksacktourist die Welt bereits hast. Irgendetwas aus seinem bisherigen Leben wird er schon erzählt haben nach ein paar Dates.
     
  4. Das liebe Geld. Ich glaube, dass es auf Sicht gesehen, eher schwierig ist. Du hast diesbezüglich Deine Vorstellungen und wirst diese mit diesem Mann nicht leben können. Es sei denn, Du bezahlst für ihn mit.
    Ich bin nicht der Ansicht, dass Geld alles ist, doch so ganz unwichtig ist es eben auch nicht. Ich wollte keinen Partner an meiner Seite, der sich nichts leisten kann.
    Und... Du möchtest eine Familie gründen. Käme es für Dich in Frage, dass er zuhause bleibt und Du das Geld verdienst? Kenne ich aus meinem Umfeld, ist jedoch nicht jederMANN s Sache.
    Wie hoch sind die Chancen, dass er in Kürze eine neue Arbeit hat? Ist er aktiv?
    Du scheinst eine Frau zu sein, die total im Leben steht und Verantwortung hat. Da hat so ein Gegensatz sicher auch erstmal seinen Reiz, vielleicht schwingt bei ihm so ein kleiner Lebenskünstler mit, der wir vielleicht doch immer mal wieder gerne wären. Ja, in der Tat, wie realistisch ist das auf Dauer? Das kann nur die Zeit Dir sagen. Wenn er Dir wirklich wichtig ist, dann nimm´sie Dir. Du wirst schnell merken, ob Du damit zurecht kommst oder nicht. Wenn nicht, wird auch die Attraktivität nachlassen..
     
  5. Du hast deine BEdenken zurecht und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn die rosa Brille das erste Mal abgenommen wird und der Sex nun auch nicht mehr das ultimative Highlight des Tages ist, wird er Dich nerven.
    Er ist um die 40 und hat nichts auf die Beine gestellt im Leben. Er hat einen komplett anderen Lebensstandard als Du - seiner ist auf unterem Studenten-Niveau.
    Er wird dich nicht einladen können und kann keine Reisen machen, ihr könnt nicht in Wellness-Hotels (es sei denn, du lädtst ihn ein) und teure Restaurants fallen auch flach.
    Shopping-Touren sind auch nicht möglich und wenn Du ihn besuchst, sitzt Du mit ihm in einer schäbigen Wohnung.
    Abholen kann er Dich auch nicht, da er kein Auto hat, was wiederum heißt, dass immer nur Du fahren musst und du zudem bei Euren Verabredungen auch noch drauf achten musst, ob man dort mit Bus und Bahn hinkommt.
    Taxi wird er wahrscheinlich auch meiden und beim Zahlen von jedwegen Geldausgaben (vom Café/Barbesuch bis hin zum Parkhaus) wird er sich eher immer bedeckt halten... Bei Geburtstagen wird er auch nichts Tolles verschenken können und du kannst dann natürlich immer sagen: Das macht mir nichts aus - aber ganz ehrlich:
    Wer will so einen Mann??

    ich habe es zweimal ausprobiert und muss sagen: Es ist nicht meins und die Männer haben zudem noch ein Problem damit, dass erstens mein Exmann extrem gut verdient und zweitens mein Lebensstandard höher ist als ihrer. Sie versuchen dann mitzuhalten und fangen kleine Lügereien an, wie "oh - jetzt hab ich mein Portemonnaie im Auto vergessen." Oder auch "Jetzt hab ich schon zuhause gegessen"...

    Genieß ihn, solange Du Lust hast, aber an Zukunftsplanung würde ich nicht denken.... naja - zusammenziehen ginge ja sowieso nicht - er kann sich ja auch da nicht so wirklich finanziell einbringen....

    Und zu Pauschalreisen: ich wette, wenn Du ihn einladen würdest, würde er gütigerweise mitgehen...

    Ich finde Männer ohne finanzielle Mittel in dem Alter unattraktiv..
     
  6. Um zu wissen, ob du mit ihm eine Familie gründen kannst, hast du ihn zu wenig beschrieben. Ist er geduldig? Kann er gut Pausenbrote schmieren? Will er mit den Kindern zum Spielplatz gehen während du bei deiner Führungsposition Überstunden machst?

    Er kann und wird dich wohl nie finanziell unterstützen, aber es gibt ja noch mehr Möglichkeiten, einen Beitrag zur Familie zu leisten. Oder ist es dir wichtig, dass dein Mann Hauptverdiener ist und du die Hausfrau bist?
     
  7. Du kennst ihn erst ein paar Wochen und schon stören dich grundlegende Dinge an ihm. Meinst du, das wird mit der Zeit besser?

    Du solltest dich auf dein Bauchgefühl verlassen, das dir offensichtlich schon sagt, dass es nicht passt.

    Was findest du denn attraktiv an ihm? Mir scheint, es ist rein optisch. Keine Grundlage für einen Beziehung, oder?
    Oder bist du schon länger allein und dir tut seine Aufmerksamkeit gut?
     
  8. Ich denke auch, dass es nix wird. Gerade gebildete Menschen können mit materialistisch eingestellen Menschen, und so schätze ich dich nach deinen Aussagen ein, nix anfangen.
    Nur weil du vermutlich studiert hast, wirst du ihm, falls er wirklich so weltoffen und gebildet ist wie du schreibst, nie das Wasser reichen können. Ich hatte einmal das selbe Problem, dass ich mit jemandem zusammen war, der mir nie auch nur annähernd das Wasser reichen konnte, totz Studium, und wo ich mir dann die intellektuelle Abwechslung bei Freunden und Bekannten geholt habe.
    Daher denke ich, dass es besser ist wenn du dich an deinesgleichen hängst, Menschen die ebenfalls materiell interessiert sind wie so viele hier im Forum.
     
  9. Wieso schließt ein Studium Bildung aus und wieso schließt ein höherer Lebensstandard Bildung aus?
    Ich kann nicht sehen, dass die FS materialistisch ist, denn sonst würde sie sich einen Mann suchen, der ihr ein schickes Leben finanziert und sie ihn Gucci hüllt und mit dem Panamera anholt.
    Außerdem ist es ja nicht oberflächlich, auch aufs Geld zu achten, denn es ist nun mal gerade für eine Familiengründung nicht unwichtig und mit EINEM Einkommen kommt man heutzutage mit Kindern nicht weit.
    Wichtig wäre zu wissen, was für einen Beruf er denn hat und wieso er in dem Alter, in welchem andere auf dem Höhepunkt ihres Schaffens angelangt sind, nur eine Einzimmerwohnung hat und arbeitslos ist. Ist es vorübergehend oder ist er schon länger arbeitssuchend?
    Wo hat er früher gelebt?
    Mit Mitte/Ende 30 kein Geld zu haben und sich nichts leisten zu können, hat ja auch etwas mit der eigenen Persönlichkeit zu tun. Man mag ein Auto/einen Fernseher oder von mir aus auch ein Smartphone ablehnen können, einen anderen Lebensstil pflegen, aber wenn man so gar nichts auf die Reihe gebracht hat, dann nützt es eben recht wenig, wenn man einen auf gebildet machen kann und nett reden kann.
    Er hat ja anscheinend genug Voraussetzungen, etwas aus seinem leben zu machen - kann sich gut verkaufen, gut auftreten und sieht gut aus - an was liegt es dann?
    Und wie waren seine früheren Beziehungen?
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  10. Mir wäre an deiner Stelle sein Geld wurscht. Im Hier und Jetzt leben, geniessen was jetzt ist. Nicht immer so viel planen mit Kind ect... Es kommt eh meist anders, als man plant. Mir wäre es wurscht, wenn der Mann mittellos wäre, wenn sonst alles passt. Ich würde ihn einfach mitleben lassen an meinem Leben... klar, dass das Geld dann weniger ist, aber wenn er ein toller Mann ist? Aber ich hab auch gut reden, Familie gründen finde ich nicht so wichtig und ausserdem ist es bei mir eh schon getan ;-)...
     
  11. 1) Hast Dir die Wohnung angeschaut ? So lange er single ist ist er der König in seinem Reich.

    2) Was hat er denn gelernt und kann und will er in seinem Beruf arbeiten und ist dieser Beruf in der Lage, Euch zu ernähren ?

    Das Problem ist nicht der status quo sondern daß der status quo sich mit Aufnahme einer Beziehung ändert - nur beantwortest diese Fragen (s. o.) die sich stellen gerade nicht.

    Man kann mit wenig Verdienst glücklich sein und mit viel Verdienst glücklich sein. Wer viel Geld zum Lebensglück braucht, muß es erst einmal verdienen und versteuern und hat im Alter ein Problem, weil er hohe Ansprüche an die Lebenshaltung hat aber keine Rente (die Dt. Rentenversicherung Bund soll nicht sehr ergibig sein und der Zinseszinseffekt fällt bei der Nullzinsphase für die Sparer ebenso weg wie für die in berufsständischen Versorgungswerken angelegten Gelder). Wer Gelder für Luxus nutzt sollte besser überlegen etwas spartanischer zu wirtschaften und die Gelder statt dessen steuermindernd für die eigene Altersversorgung anlegen.

    Er durchblickt das Problem, das hinter "mein Haus, mein Auto, mein Schaukelpferdchen" steckt - aber vielleicht zu extrem, schließlich würde es auch ein einfaches, billiges Auto tun.

    Die Frage, wie ein Zusammenleben aussehen soll, beantwortet weder er noch du. Was sind seine Vorstellungen ? Lebensziele ? Beziehungsziele ?

    Wo ein Wille ist ist ein Weg, doch andererseits: Wenn Du einen Mann hast, der etwas arbeitet und sich um die Kinder kümmert bei angemessenem Lebensstandard haben die Kinder mehr davon als wenn beide hart arbeiten und nie Zeit für die Kinder haben. Mehr kann man Dir nicht sagen, da Du seine Sicht der Dinge nicht darstellst - ich habe durchaus Leut im Bekanntenkreis, da verdient nur sie und er ist Hausmann. Beide sind glücklich.
     
  12. Ganz ehrlich? Mein erster Gedanke ging genau in diese Richtung. Frau "Materialist" lässt grüßen...

    Meine Eltern haben mich schon sehr früh gelehrt: In zwischenmenschlichen Beziehungen ist lediglich der Vorname für die Anrede und weiter der Charakter eines Menschen wichtig. Punkt! Ist selbsterklärend, oder?

    Die Botschaft darin lässt sich auf alles Andere auch münzen. Means, ein Auto benötigt man doch eigentlich nur um von A nach B zu kommen. Das geht ohne Luxuskarosse und gleichermaßen mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Der feine Unterschied ist lediglich, dass man um so länger unterwegs ist. Wenn deinem Bekannten der Bus reicht ist es doch völlig okay. Seine Meinung, seine Einstellung. Mir z. B. würde es in diesem Zusammenhang nichts ausmachen, ihn regelmäßig zu Hause abzuholen, vorausgesetzt es entwickelt sich zumindest eine Freundschaft.

    Cluburlaube muss ich ebenfalls nicht haben und auch nicht den ultimativen Trip in die USA. Ich fühle mich wohl in meinem eigenen Garten oder mache gerne Urlaub in Deutschland. Im schöneren Teil darin, nämlich im Osten.

    Du merkst, alles was du aufführst liebe FS kann/muss für einen anderen Menschen nicht wichtig sein. Das heißt aber nicht grundsätzlich, dass eine Partnerschaft deshalb nicht funktioniert oder von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Solange der Eine gerne mal das mitmacht was der Andere gut findet, ist doch alles im Lot.

    Wenn er nicht gerade zu faul zum Arbeiten ist, das allerdings würde mich sehr wohl stören, sondern jobmäßig einfach nur Pech hatte, kann natürlich zur Zeit auch in der Wohnung nichts getan werden. Es fehlt halt das nötige Kleingeld für die Renovierung.

    Mit persönlich ist wichtig, dass ich einen Partner auf Augenhöhe habe und auf den ich mich blind verlassen kann weil er grundehrlich ist. Das scheint doch bei euch der Fall zu sein. Somit mach' dir keinen Kopf über ungelegte Eier, lass dich erst einmal ein und beobachte wie sich diese Freundschaft entwickelt. Gehen kannst du immer noch.
     
  13. Sehe ich ähnlich: Es gibt schon "Geschmacksfragen", die nicht so oberflächlich oder unwichtig für die Beziehung sind, wie sie auf den ersten Blick, bei der ersten Verliebtheit scheinen mögen. Ich würde z.B. kaum bei Pauschalreise, Cluburlaub oder Kreuzfahrt mitmachen, und Autos finde ich komplett unwichtig, Ähnliche Themen sind Haustiere, Fleisch essen, Rauchen sowieso, vielleicht die Religion, Tanzen....

    Bei allen könnte man sagen - "schon, aber darauf kommt es doch nicht an, wenn man sich liebt". Aber letztlich macht die Summe dieser Vorlieben und Haltungen den Menschen aus...

    manchmal
     
  14. Ich halte es für überflüssig, so ein Fass aufzumachen von wegen die einen sind gebildet und die anderen materialistisch; die einen lesen gute Zeitungen und Bücher und die anderen haben Spaß. Könnte dann auch sein, dass die einen über die Pyramiden von Gizeh reden können weil sie einen Artikel gelesen haben und die anderen weil sie beim letzten Cluburlaub einen Ausflug dorthin gemacht haben. Es gibt keinen Grund den einen als besser als den anderen anzusehen bzw. mehr oder weniger gebildet.

    Die FSin macht sich Gedanken wg. dem Zukunftspotenzial der Beziehung und evtl. Familiengründung. Finde ich sehr vernünftig bzw. andersherum komisch, das hier als materialistisch zu bewerten. Bringt ihr eure Kinder mit dem Bus oder dem Fahrrad zum Kindergeburtstag und zum Sporttraining? Klar, kann man natürlich machen wenn man so tickt. So ticken aber nicht alle. Deshalb fragt sie (sich) ja, ob er zu ihr passt.

    Man kann auch Wert auf Komfort legen und gleichzeitig gebildet sein bzw. gebildet sein und sich gleichzeitig Mühe geben, sich einen gewissen Komfort zu erarbeiten.
     
  15. Ich habe nicht den Eindruck, dass die FS materialistisch eingestellt ist und kann nicht nachvollziehen, dass einige gleich auf sie einhacken. Die Überlegungen der FS, wie sich eine dauerhafte Beziehung vor dem Hintergrund der völlig unterschiedlichen beruflichen und wirtschaftlichen Situation gestalten könnte, finde ich völlig angemessen. Die FS hat einen anspruchsvollen Job, verdient gut, steht voll im Leben und wünscht sich einen Partner auf Augenhöhe. Was ist daran bitte verwerflich? Man möchte doch als Paar schöne Dinge unternehmen, wie z.B. essen gehen, Ausflüge, gemeinsame Urlaube. Das ist mit einem Partner, der am Existenzminimum lebt, alles nicht möglich, es sei denn, die FS bezahlt alles und das kann es ja wohl nicht sein. Liebe FS, um genauer auf eure Situation eingehen zu können, wären weitere Informationen nötig: welche Ausbildung hat dein Freund, warum konnte er bisher nicht beruflich Fuß fassen, sucht er wirklich aktiv nach einem Job oder will er gar nichts an seiner Situation ändern?

    Ich schlage vor, dass du einfach mal Tacheles mit ihm redest. Dann merkst du ja, ob er eine vernünftige Lebensplanung verfolgt oder nur Ausflüchte kommen. Dementsprechend kannst du dann entscheiden, ob du die Beziehung weiterführen möchtest.
     
  16. Liebe FS,
    die Frage ist, warum ihr materiell unterschiedlich tickt - weil er sich nichts leisten kann oder weil er es nicht will, z.B. aktive Konsumverweigerung?

    Ist er arbeitssuchend oder arbeitslos(hat keinen Job, lebt von ALG)?
    In letzterem Fall wird der Konsumverzicht oft rationalisiert, Konsum wird schlecht geredet, weil derjenige eine gute Bildung nicht in eine adäquate Berufstätigkeit umsetzen kann.
    In einer Beziehung zeigen sich hier deutlich andere Phänomene (nimmt gern von Dir, redet es Dir aber schlecht und macht Dich klein, weil Du erfolgreicher bist als er), als wenn Du einen überzeugten Konsumverweigerer als Partner hast. Letzterer will das alles wirklich nicht, Lebensqualität bei möglichst geringer Erwerbstätigkeitsquote, sondern möchte sein Leben mit Inhalten füllen.

    Nur die Leistungsverweigerer und/oder -versager werden Dir Deine Einstellung schlecht reden. Bildung, Motivation und beruflicher Erfolg stehen meistens in einem kausalen Zusammenhang.

    Schau hin, warum der Mann wirtschaftlich erfolglos ist und wie zufrieden er damit tatsächlich ist. Manche Leute haben ihr Wunschfach studiert und darin gibt es kaum Möglichkeiten ein gutes Einkommen zu erzielen. Manche sind damit und auch den Folgen dauerhaft zufrieden, andere nicht.
    Nimm' Dir dafür alle Zeit der Welt, denn man braucht Zeit, um zu erkennen, ob der Mann gefällig formatierten Text von sich gibt oder ob er das lebt, was er sagt. Achte genau auf Ansätze, Dir Dein Leben madig zu reden.
    Wenn sich davon nur ein Hauch zeigt, vergiss' sofort eine gemeinsame Zukunft.

    Mit einem 35+ Mann, der ein heruntergekommenes Einzimmerappartement bewohnt, hätte ich gravierende Probleme. Dass man abgeschlagen in einer Peripherie lebt und für 20 km 1,5 Stunden braucht, kann einkommensbedingt sein. Heruntergekommen muss es trotzdem nicht sein. Das hat mehr mit Trägheit zu tun (Grund für Erfolglosigkeit) als mit Geldmangel. Ich bin ehrenamtlich im sozialen Brennpunkt engagiert. Ich weiß wovon ich rede.
     
    • # 15
    • 20.03.2016
    • void
    Brauchst DU denn wirklich die Pauschalreisen? Wenn Du ein Auto hast, könntest Du mit ihm ans Meer fahren, ich meine, nach spontan klingt er auch. Urlaube zusammen - weiß nicht. Wenn er keine Pauschalsachen machen will, schlägt er sich vielleicht gern wandernd durch unbekannte Gegend durch. Vielleicht hast Du das nur noch nicht probiert, und es würde Dir gefallen?
    In so manchen Beziehungen, die ich kenne, ist es normal, dass der Mann allein verdient oder mehr verdient. Der sagt nicht: Ich will mir was leisten können, dazu muss die Frau auch was verdienen.
    Wir lesen hier ab und zu von Geizkrägen, die werden wohl übers Ziel hinausgeschossen sein mit der Emanzipation vom Finanziergatten. Aber wenn der Punkt nicht wäre, dass viele Männer noch dieses Denken haben, sie MÜSSTEN wegen Männlichkeit mehr verdienen, und sich deswegen mies und neidisch verhalten, würde ich mich fragen, warum frau dann so drauf beharrt, dass der Mann finanziell was mit einbringt. Die könnte ja genauso gut den Mann finanzieren, der den Haushalt schmeißt. Wenn er das dann auch macht.
    Der Mann klingt unangepasst und danach, dass er im Leben Veränderungen begrüßt, was heißt, dass er sich möglicherweise nicht so fest binden will, dass er festSITZT (Ehe, Kinder, Hauskauf). Du klingst angepasst an das, was so allgemein hin als erstrebenswert erachtet wird, sesshaft werden, alles in gelenkten Bahnen und vorhersehbar. Das ist keine positiv-negativ-Wertung, sondern die Frage nach Kompatibilität, z.B. bei Familiengründung. Kann so ein Mann glücklich werden, wenn er mit Dir in der schön eingerichteten Wohnung lebt, Auto vorm Haus, Reise seit einem halben Jahr gebucht, aufgrund des Kleinkindes wieder in ein familienfreundliches Hotel ohne Stress und mögliche Unwegbarkeiten, Unvorhersehbarkeiten? Oder kommt dann "ich brauche meine Freiheiten" und er geht sechs Wochen im Jahr allein in Urlaub, während Du mit dem Kind zu Hause bist? Kann man machen, aber dazu sind wirklich viele Kompromisse nötig.
    Du müsstest mehr von ihm wissen, um eine Entscheidung treffen zu können, finde ich.
     
  17. Hm....schwierig.

    Es gab mal einen Mann, der sehr an mir interessiert war.
    Groß, sportlich, attraktiv, normaler Angestellter (kein Manager oder sonstwas, aber beruflich bin ich eh nicht festgelegt), aber ein unkomplizierter Jeansträger in Polo oder Karohemd.
    Als elegante, stilvolle Frau für mich schon ein Rätsel wie er auf mich stehen konnte.

    Nach einigen Gesprächen wusste ich sofort, dass es niemals funktionieren kann. Er ist sehr liberal eingestellt, für mich zu liberal.
    Ich hasse Jeans. Er trägt sie täglich. Er ist zwar unkompliziert, für mich allerdings langweilig bieder ohne jegliche Kreativität und Inspiration, all das was ich habe und was mir gefällt, hat er nicht.

    Die "Beziehung", wenn sie sich entwickelt hätte wäre der Knaller gewesen. Er in Karo und Jeans, ich im Businesskostüm, denn auch privat mag ich es stilvoll.

    Optisch (figürlich und größenmäßig) wäre er mein Fall gewesen, aber mental trennten uns Welten, ich habe die Sache nicht mehr weiterverfolgt, sehe ihn allerdings ein paar Mal im Jahr immernoch.

    Gegensätze sollen sich anziehen? Nicht bei mir.

    Aber jede Frau muss wissen, welches Risiko sie eingeht, nur für Risiken fühle ich mich nicht mehr jung genug.
     
  18. Das ewige Thema: Geld oder Liebe? Mein Partner verdient die ein Drittel bis die Hälfte von mir, dazu wegen Selbstständigkeit auch noch unregelmäßig, aber er ist gebildet, attraktiv, emotional intelligent und ein wunderbarer Mensch, der mich gefühlt steinreich macht. Ich bin sicher: Wenn er ein hohes Einkommen hätte und beruflich sehr erfolgreich wäre, hätte ich ihn gar nicht bekommen, denn dann wäre er längst weg vom Markt gewesen. Pech für all die Frauen, die ihn anziehend fanden, aber wegen seiner wirtschaftlichen Situation verschmäht haben (und die gab es!). Nun hab ich das Goldstück und werde mit Glück überschüttet, weil mir sein Einkommen egal war und ist.
    Cluburlaub und 5-Sterne-Restaurants brauche ich längst nicht mehr zum glücklich sein. Wandern in den Bergen oder mit dem Fahrrad am Meer entlang, mich dabei in der kuscheligen Ferienwohnung von seinen Kochkünsten verwöhnen lassen - das ist Traumurlaub.
    Schielt ruhig alle weiter nach den Kontoauszügen eurer potenziellen Partner - und verpasst dabei möglicherweise euer Glück.
     
  19. Eine dumme Bemerkung. Ich kenne durchaus - zwar wenige - junge Mütter die so "ticken". Ganz einfach weil sie keinen Führerschein besitzen, ihre Kinder somit mit dem Rad oder zu Fuß zum Kindergarten oder wohin auch immer bringen MÜSSEN. Bei drei Kindern und nur einem Verdiener kann der nicht mal so eben aus dem Ärmel geschüttelt werden. Und nicht jede junge Frau hatte im Alter von 18 Jahren das notwendige Geld hierfür. Kaum vorstellbar, aber das gibt es selbst heute noch.

    Was mich persönlich an der Aussage der FS stört ist, dass sie die Lebensverhältnisse des Bekannten nur vom Hören Sagen seinerseits kennt. Sie war z. B. noch nicht ein einziges Mal in seiner Wohnung, weiß somit gar nicht, was er genau mit "heruntergekommen" meint. Vielleicht betrifft diese Aussage lediglich den Zustand des Hauses insgesamt weil der Vermieter daran nichts macht. Seine Wohnung aber durchaus aufgeräumt und sauber ist.

    Bevor sie also weiter in einem Forum nach dem Sinn und Unsinn einer materialistisch fundamentierten Beziehung fragt soll sie den Bekannten näher kennenlernen und sich erst danach ein abschließendes Urteil bilden. Ein paar wenige Dates reichen dafür nämlich nicht aus. Vielleicht lebt er mit seiner Einstellung sogar glücklicher und entspannter als sie selbst, eben weil er sich dem Druck der Gesellschaft nicht beugt. Und ganz fernab von allem Weltlichen scheint er ja nun auch nicht zu sein, so wie die FS ihn beschreibt.

    Leben und leben lassen...
     
  20. Auch aus meiner Sicht ist eine solche Beziehung nicht sinnvoll. Du hast hart gearbeitet, um Dir einen gewissen Lebensstandard leisten zu können, ihm ist das gleichgültig oder er kann es sich schlicht nicht leisten und schiebt das vor. Eure Lebensvorstellungen sind unterschiedlich. Selbst in der umgekehrten Konstellation Mann-Frau wäre es schwierig, selbst als "emanzipierte" Frau werdet ihr wohl beide kaum glücklich sein, wenn er den Hausmann und Du die Ernährerrolle übernimmst. Ich würde an Deiner Stelle jemanden nehmen, der "auf Augenhöhe" ist.
     
  21. Ist es nicht so, dass es immer heißt "in einer festen Beziehung oder Ehe gibt es kein Mein und Dein, sondern nur noch Unser und Wir"? - Also mir wäre es am Wichtigsten, wie der Mensch IST, denn das entscheidet, ob ich es mit ihm aushalten kann, und nicht, was er HAT. Bin aber auch absolut unmaterialistisch eingestellt. Habe auch keine besondere Lust auf Reisen. Übrigens, eine Wohnung kann man mit geschmacklosem sauteurem Kitsch vollstellen - oder sie sehr stilvoll mit preiswerten Möbeln und Accessoires vom Flohmarkt einrichten. Für einen wirklich tollen, passenden und lieben Menschen sollte man dankbar sein und das Materielle dagegen nicht als so entscheidend ansehen. Wenn er kein Auto hat, ist er vermutlich schlank und gesund. Und er tut etwas für die Umwelt.
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  22. Mir ist das zu drastisch und zu materialistisch, obwohl ich auch zu den Frauen gehöre, die sich beim downdaten auf die Nase gelegt haben. Bei mir war es allerdings nicht nur eine Einkommensfrage, sondern auch ein sehr deutliches Bildungsgefälle, welches mit zunehmendem Lebensalter und Beziehungsdauer verstärkte. Hinzu kam, dass sich auch die Einkommensschere gleichermassen auseinanderentwickelte - Höchststarfe für viele Männer.

    Man muss sich den Einzelfall ansehen. Die FS schreibt, dass der Mann für sie interessant ist und dass sie auf gleichem geistigen Niveau sind. Das ist ein sehr wichtiger Baustein für eine gelingende Beziehung.
    Es stellt sich die Frage, wie er mit dem beruflichen und wirtschaftlichen Erfolg der FS umgeht. Die meisten Männer haben den Hang, die Frau auf das eigene Maß zu schrumpfen, statt ihr Erfolg zu gönnen und sie im Privatleben zu entlasten, wie Frauen es im umgekehrten Fall beim Erfolg des Mannes machen. In diesen Fällen sollte die Frau die Finger von der Idee an eine gemeinsame Zukunft lassen.

    Es kann in Einzelfällen aber auch so gehen, wie Amaryllis es beschreibt.
    Weil für erfolgreiche Frauen gute Männer mit ernsthaftem Partnerwunsch nicht in Massen bereitstehen, sondern Männer bevorzugt in der ersten Partnerrunde downdaten, die FS wegen eigenem Familienwunsch ihr scheitern aber nicht abwarten kann, um mit so einem Mann mit 40+, der nach dem Scheitern schlau geworden ist, in eine langjährige Partnerschaft zu starten, ist es sinnvoll dass sie den Einzelfall genau prüft - nicht, was er erzählt, sondern was er tut.

    Eben, das alles hat man mit Mitte 30 alles schon x-mal gemacht, ist nichts Neues, nichts Attraktives mehr. Dieses konsumorientierte Freizeitverhalten ist nur die Komfortsicherheitszone für verwöhnte Singles. Als Paar kann man ganz andere Wünsche haben.
    Beruflich bedingt hängt man ab einer gewissen Hierarchiestufe ohnehin schon genug Zeit in guten Hotels ab und kann sich im Urlaub was erfreulicheres vorstellen als die Wiederholung des ewig Gleichen.
     
  23. Ich würde sagen, es gibt nichts was es nicht gibt. Ich weiß nicht, ob es gut ist, eine erst angefangende "Beziehung" noch in der Kennenlernphase durch zu logische und materialistische Überlegungen zu ersticken. Sollte man vielleicht spontaner sein? Einander kennenlernen? Erst den Gefühlen eine Chance geben. Du sagst du bist in einer führenden Position. Es wäre wahrscheinlich für diesen Mann, selbst wenn er einen Job hätte, nicht so einfach an dein Verdienstniveau ranzukommen? Wenn man dann in einer Beziehung oder gar Ehe alles 50/50 teilen möchte, wirst du dann wohl immer den Kürzeren ziehen und etweder alleine verreisen oder für ihn mitzahlen. Aber steht es an der ersten Stelle? Wenn er ein guter liebevoller Mann ist, der dich lieben könnte. Der vielleicht ein guter Vater wäre? Bei jedem liegen die Prioritäten woanders. Was dir wichtiger ist, kannst nur du wissen.
     
  24. Nein, das heißt so: In einer gesunden Beziehung gibt es immer ein WIR, ein ICH und ein DU. Die eigene Identität aufzugeben ist nicht das Ziel einer gesunden Beziehung, genauso wie die Fähigkeit, Vereinbarungen zu treffen und sich dran zu halten.
     
  25. Nach meiner Erfahrung ist es schon immer schwierig wenn jemand in einem schlecht angebundenen Ort festklebt. Diese Männer bleiben dann gerne mit Ausreden wie "Kein Auto, oder Auto immer kaputt" gerne auch "Will keinen Führschein aus Prinzip nicht" und man fragt sich irgendwann wie groß das Interesse daran jemanden zu treffen überhaupt ist. Das jemand offen zugibt, das seine Wohnung heruntergekommen ist, ist auch ein Hinweis auf eine gewisse Abstumpfung. Vielleicht hat er generell kein Gefühl dafür als Mann mal einen Schraubenzieher in die Hand zu nehmen, heißt also (für mich) faul. Bedeutet: Würde im Haushalt auf "emanzipiert machen" Also würde gar nichts anfassen, was mal anliegt. Das man Pauschalurlaube nicht sonderlich mag ist für mich verständlich aber es gibt einen Mittelweg zwischen im Alter von 22 stehengebliebenem Backpacker und dem klassischen Pauschalurlaub. Du scheinst "karierremäßig" dein Privatleben planen zu wollen, das wird mit ihm nichts, völlig unabhängig davon, ob er demnächst wieder Arbeit findet, wo man auch nicht weiß wo es ihn dann hinverschlägt. Ich bin auch nicht dafür solche Lebensplanungen zu bewerten, ich denke sie sind einfach unterschiedlich. Es passt nicht besonders, wenn nicht noch ein paar kompatible Eigenschaften zum Vorschein kommen, die du noch nicht kennst.
     
  26. Wäre die Datingbekanntschaft von FS ein guter Freund von mir und würde mich um Rat fragen - ich würde ihm ganz dringend abraten, eine Beziehung mit diesem finanziellen Ungleichgewicht einzugehen, das geht nur in den allerseltesten Fällen gut.

    Es ist nicht meine Absicht, eine hoch verdienenden "Elitedame" zu diskreditieren (ich habe einige in meinem Freundes- und Bekanntenkreis) aber ich erlaube mir daher die Einschätzung "es haftet ihnen etwas an".

    Woran erkennt (analog zu dem schalen Witz über Veganer) man(n) eine Top-verdienende Frau? Richtig, sie erzählt es jedem, maskulines Understatement ist (leider) meistens Fehlanzeige. Wer sich die weiblichen Posts (nicht nur in diesem, sondern in vielen Threads) aufmerksam durchliest, wird zweifelsfrei feststellen, wie oft die eigene hohe Position / hohes Einkommen als ultivatives Argument für die Richtigkeit der Ansichten verwendet wird, obwohl Beziehungsfragen auf einem ganz anderen Spielfeld zu beantworten sind.

    Ich würde ihn warnen, daß jegliche Meinungsverschiedenheiten, Unstimmigkeiten, Interessenskonflikte mit "ICH zahle..., ICH finanziere..., ICH BESTIMME!" entschieden werden kann. Ein Mann mit Selbstbewusstsein und Charakter würde sich das nur genau einmal(!) sagen lassen.
     
  27. Warte ab, ob sich an seiner Einstellung etwas ändert, wenn er einen Job gefunden hat. Vielleicht praktiziert er aufgrund seiner Arbeitslosigkeit ein spartanisches Leben!
     
  28. Ich halte diese Sicht für mehr als berechtigt:
    Nur frage ich mich manchmal, was Frauen über Männer denken (sagen / auch hier schreiben...), die sich spiegelbildlich dementsprechend verhalten.
     
  29. Für den umgekehrten Fall kann ich sagen: Nach meinen Beobachtungen ist es wirklich "großen" Männern völlig egal, was die Frau verdient. Nur "kleine" Männer sind darauf angewiesen, dass die Frau gut verdient oder wenigstens "wer ist".

    Das Gleiche denke ich über die hier vorliegende Konstellation spiegelbildlich, nur kommt da - wie schon mehrfach erwähnt wurde - erschwerend hinzu, dass viele Männer die Größe nicht besitzen, die Frau erfolgreiche Hauptverdienerin sein zu lassen.
     
  30. Das ist auch völlig ok, denn es ist ja Deine Einstellung. Die FS hat aber in ihrem Ausgangspost für mich erkennen lassen, dass auch sie "materialistisch" denkt. Ich finde das völlig normal, denke genauso und habe überhaupt kein Problem mit einer Frau, die im Beruf erfolgreich ist und den damit einhergehenden finanziellen Erfolg auch (gemeinsam) geniesst. Sie ist schlicht "zu" materialistisch für diesen Partner, denn wenn er eine komplett andere Einstellung hat, wird beide das sehr rasch stören.

    Richtig. Gerade in dieser Richtung ist das Gefälle schlimmer als andersherum. Auch das für mich ein klarer Grund, ihr zu raten, es gar nicht erst zu versuchen.

    Es ist einfach ein Lebensstil, den man sich angewöhnt hat. Klar kann die Vorstandsvorsitzende auch Rucksackurlaub mit dem Zelt machen. Aber eben, weil sie Wert darauf legt und nicht, weil der Partner sich nur den leisten kann. Wenn sie Luxus geniesst und er Zelturlaub, dann geht das schief.

    Es ist völlig in Ordnung, wenn hier manche Materialismus beklagen. Aber die sind eben keine geeigneten Partner/-innen, wenn das Gegenstück "materialistisch" ist im Sinne von "Ich verdiene gut und gönne mir einen Wellnessurlaub, weil ich Spaß daran habe".
    Das ist keine Frage von "richtig" oder "falsch", sondern von "passend" oder nicht.
     

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