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  1. Partnersuche wenn man arbeitslos ist?

    Wenn man beispielsweise als Frau arbeitslos ist (ungewollt, aus verschiedenen Gründen), kommt schnell der Eindruck auf, dass die Frau nur jemanden sucht, der für sie alles bezahlen soll. Ich wollte diese Frage mal stellen, weil es in meinem Umkreis einige Menschen gibt, die unter der Arbeitslosigkeit leiden. Natürlich bewerben sie sich um so schnell wie möglich einen Job zu bekommen. Aber von heute auf morgen ist es ja auch nicht immer getan. Man steht dann da und kommt sich als Mensch, zweiter Klasse vor.

    Wie seht ihr das? Würdet ihr unabhängig davon ob der andere berufstätig ist oder nicht, weiter den Kontakt aufrechterhalten und näher kennen lernen?

    Oder seht ihr das anders und legt wert das der oder die andere Berufstätig ist?

    Ich bin auf eure Meinungen gespannt.
     
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  3. Ich sehe diese Frage absolut geschlechtsneutral. Alles Aussagen gelten für Männer wie Frauen.

    + Wenn man arbeitslos ist, dann sollte man alle Energie in die Suche nach einem neuen Job stecken.
    + Arbeitslosigkeit ist definitiv keine Situation für Partnersuche. Das schließt sich aus!

    Man sollte bedenken, dass man sich für die Jibsuche besonders offen und frei halten sollte. Man sollte räumlich und inhaltlich flexibel sein und auch Jobs an anderen Orten annehmen. Wie blöde wäre es, wenn man sich durch eine frisch Beziehung, deren Erfolgsaussichten noch unklar sind, irgendwie eingeschränkt bezüglich der Jobsuche vorkommen würde?

    Erst wenn man wieder einen Job hat, sollte man am neuen Tätigkeitsort mit der Partnersuche beginnen. Dann passt es in die neue Lebenssituation hinein, genau wie man sich dort ohnehin um Hobbys, Freundeskreise und so weiter kümmern muss.

    Ein Arbeitsloser, der Zeit, Energie und Geld für die Partnersuche verschwendet, handelt unverantwortlich -- sowohl sich selbst als auch der Gesellschaft gegenüber. Vernunft und Anstand gebieten es, alle verfügbaren Energien auf die Jobsuche auszurichten.

    Die meisten arbeitslosen Menschen leiden ohnehin unter diesem Status. Somit sind sie sowieso nicht offen, frei, glücklich und bereit für eine neue Beziehung. Unter solchen Bedingungen lohnt es sich nicht einmal, an Partnersuche zu denken.
     
    • # 2
    • 07.06.2012
    • Gast
    Schliesse mich der Aussage von Federika an.

    Hatte diese Situation bei meinem letzten Partner, und war mehr als belastend und mühsam.
    Möchte keinen Partner mehr, der bereits von Anfang an ziemliche Probleme mitbringt....diese kommen dann leider mit der Zeit schon noch und ist dann Herausforderung genug, aber wenn die Beziehung gereift ist, und nicht im "Neuzustand"
     
    • # 3
    • 07.06.2012
    • Gast
    M 47, als Mann ist eine Partnersuche bei Arbeitslosigkeit aussichtslos, aber bei Frauen finde ich das nicht. Für Frauen hat die heutige Gesellschaft immer noch mehrere Möglichkeiten vorgesehen. Wieviele Frauen sind irgendwo im Bayrischen Wald schon berufstätig z.B oder eine Frau kann eine kurze Zeit der Arbeitslosigkeit auch charmant umschreiben und vlt hat ein neuer Partner auch Kontakte und kann vermitteln. Also als Frau ganz normal angehen wie eine Beschäftigte
     
  4. Wenn der Arbeitslose Alg-2 bezieht = sog. "Hartz-4", dann muß ihr Partner/in mit seinem Einkommen auch für sie aufkommen. Auch wenn die Beiden nicht miteinander verheiratet sind.
    Indiz für das Amt: Wenn Beide zusammen wohnen. Abhilfe: Getrennte Wohnungen.
    Ja - selbstverständlich.

    Meine letzte Partnerin war arbeitslos = alleinerz. Mutter mit Kind (9 Monate alt). d.h. sie hätte gar nicht arbeiten gehen können, wegen ihrem Kind.
    Als das Kind in den Kindergarten kam, war es für sie trotzdem unmöglich, Arbeit zu finden. Denn sie hätte zeitlich nur drei Stunden/Vormittag arbeiten können. Ihr letzter Arbeitgeber brauchte aber eine Vollzeit-Kraft.
    Ihren jetzigen Partner fand sie via Singlebörse, obwohl sie wieder arbeitslos ist, und nur kleine Nebenjobs hat. (angemeldet)

    Eine Partnerin gab ihren Job auf, sechs Wochen nach Einzug in unsere gemeinsame Wohung.
    (Für diesen Job + Ausbildung war sie eh nicht genug geeignet.) Das fand ich nicht gut, weil es dann finanziell sehr knapp wurde. (Relativ teure Miet-Whg.) Hätte ich das vorher gewußt, hätten wir diese Whg. nicht gemietet. Aber sie suchte + fand einen Teilzeit-Job, womit sie tlw. beisteuern konnte.

    Bei einem Paar im Bekanntenkreis, war die Partnerin (27 - 35 J. alt) wechselweise im Job / im Studium m. Abschluss / krank / oder arbeitslos. Sie fand keine Tätigkeit, die ihr zusagte, oder sie schaffen konnte.
    Es schien, als ob es ihr störte, überhaupt arbeiten zu gehen. Oder etwas tun müssen, was ihr nicht gefiel.
    Ihr wäre anscheinend lieber, ein Mann mit hohem Einkommen, der sie finanziell aushält = so wie ihr Vater.

    Interessant: Bei einer Frau - wie lebte und arbeitete ihre Mutter ? Bei einem Mann - wie dessen Vater ?

    Für mich ist Arbeitslosigkeit kein Hindernis bei der Partnerin. Es kommt auf die Gründe / Ursachen dafür an. Selbst als Akademiker/in kann man sehr schnell unschuldig arbeitslos werden. Trotzdem könnte so ein Mensch interessant und wertvoll für eine Beziehung sein - aber halt gerade nicht für den Arbeitsmarkt.
    Ich mag i.d.R. keine Ungelernten, oder Arbeiter-Niveau. Das ist für mich zu "niedrig". Egal ob in Arbeit, oder arbeitslos.

    Als Arbeitslose/r ist es schwer bei der Partnersuche, -aber nicht unmöglich oder aussichtslos- weil die Vorurteile zu sehr in den Anderen drin stecken. Dazu schmale Finanzen, weil wenig Einkommen.
    Aber: Küssen, kuscheln, etc. kostet gar kein Geld - und geschützer Sex kostet 50 Cent/Kondom.
    Das können sich selbst Arbeitslose leisten. Ich gönne es jedem Menschen.
     
  5. Ich würde differenzieren. Jemand, der jung, gut ausgebildet ist und im Grunde gute Chancen hat, wieder einen Job zu finden, kann die Suche verschieben bis er/sie wieder einen Job hat. Schon, weil dazu auch eine Menge Flexibilität gehört.
    Jemand, der aus Struktur-, Alters- oder Bildungsgründen auf dem Arbeitsmarkt nur noch wenig Chance hat, kann schwer die Partnersuche um Jahre verschieben und ihm ist ein Recht auf einen Partner zuzugestehen.
    Aber: Er oder sie sollte vorher alles krisenhafte, das mit dem Jobverlust und Neuorientierung verbunden ist, bewältigt haben.
    Das ist übrgens kein Unterschichtenthema, gerade viele Männer aus dem Management fallen mit 50 aus dem Arbeitsmarkt, weil man dann entweder Geschäftsführer von einem Laden ist oder aber sich in Zukunft mit freien Beratungsjobs und Vorlesungen durchhangeln muß. Der nachfolgende Status- und Prestigeverlust ist enorm. Hier würde ich zweimal hinschauen, ob sich jemand schon über seine Zukunft im Klaren ist und mit dem Kontakt wirklich jemanden als zukünftigen Partner meint oder etwas zur Überbrpückung (von was auch immer) sucht.
     
    • # 6
    • 07.06.2012
    • Gast
    Ich denke mit weiblicher Arbeitslosigkeit dürfte niemand ein Problem haben.

    Allerdings im umgekehrten Fall,also arbeitsloser Mann (kommt auch unter Akademikern vor) und wenn er dann vielleicht auch noch unter 180cm klein ist,sehe ich eher schwarz für die Partnersuche.

    In solch einem Fall würde ich erstmal die Jobsituation in Ordnung bringen und dann wieder auf die Pirsch gehen.
     
    • # 7
    • 07.06.2012
    • Gast
    Ich würde das vom Alter abhängig machen. Ab 60 aufwärts spielt es meiner Meinung nach keine so große Rolle mehr, da dies "fast normales Rentenalter" ist, man mit einer Abfindung finanziell evtl. nicht sooooo viel schlechtere Möglichkeiten hat und die örtliche Ungebundenheit (und weniger Stress ;-) ) der Partnersuche zuträglich sein kann.

    Unter 60 müssen meiner Meinung nach unbedingt alle Energien gebündelt und auf die Jobsuche gerichtet sein, ggf. auch bundesweit. Ich finde es unglaublich wichtig, dass man, egal ob als Mann oder als Frau, seine eigene Existenz sichert. Mag sein, dass männliche Hartz-IV-Empfänger keine guten Chancen auf dem Partnermarkt haben, aber bei Frauen finde ich es noch sehr viel schlimmer, wenn sie als Hartz-IV-Empfängerin auf Partnersuche gehen, weil es für mich so etwas von "Gelegenheitsprostitution" hat. An erster Stelle steht in einem Erwachsenenleben für mich die Existenzsicherung, sofern man erwerbsfähig ist.

    w/50
     
  6. Für mich spielt die Arbeitslosigkeit an sich beim kennenlernen keine Rolle. Was mir aber wichtig ist, wie geht er damit um, wie bemüht ist er, was für arbeiten nimmt er nicht an, weil sie ihm nicht anspruchsvoll genug sind. So etwas gewährt einem viele Einblicke in den Charakter des Anderen und sind für mich entscheidend
     
    • # 9
    • 07.06.2012
    • Gast
    Ich wurde mit 38 bedingt durch eine Firmeninsolvenz kurzfristig arbeitslos und war mitten in der Partnersuche, aufgegeben habe ich in dieser Zeit meinen Wunsch nach einer Partnerschaft nicht und lernte gerade als ich 3 Wochen arbeitslos war meinen jetztigen Partner kennen. Ich schilderte ihm natürlich gleich meine Situation (ohne zu jammern oder bedürftig zu wirken) und er hatte damit kein Problem. Meiner Arbeitslosigkeit dauerte ca 7 Monate, bis ich wieder beruflich Fuss fasste.

    Ich denke mit weiblicher Arbeitslosigkeit gibt es weniger Probleme.

    w/41
     
    • # 10
    • 07.06.2012
    • Gast
    Wenn jemand noch jung ist, gute Ausbildung, Studium oder Promotion hat, dann sollte er im Normalfall auch irgendwann wieder einen Job bekommen und sich deshalb nicht bei der Partnersuche einschränken müssen. Heutzutage gibt es so gut wie keine Festanstellung mehr, nur befristete Verträge (zumindest in meinem Beruf) und es kann immer wieder vorkommen, dass man nicht weiter beschäftigt wird.
    Natürlich sollte man auch flexibel sein, aber wenn der Freundeskreis, das ganze Leben in einer Region fest ist sucht man automatisch auch in dieser Region den neuen Job (was ja auch bei festem Partner oder Ehemann der Fall wäre)

    Solange jemand nicht langzeitarbeitslos ist und keine Aussichten hat jemals wieder zu arbeiten, würde mich das nicht stören.
     
    • # 11
    • 07.06.2012
    • Gast
    Ja das liegt auch daran, dass es für Männer es fast normal ist sich nach unten zu daten. Ich habe zwar keine Statistiken zur Hand, aber ich schätze das nur ca. 1 % der Frauen bereit wären, einen Arbeitslosen als Partner zu akzeptieren, m,48
     
    • # 12
    • 10.09.2012
    • Gast
    <- mod > Kann doch nicht angehen das man nur weil man Arbeitslos ist kein recht mehr auf eine liebevolle Beziehung hat. Ich selbst bin leider Krankheitsbedingt (Bandsheibenvorfälle mit Impression des Rückenmarks) schon ein paar Jahre Arbeitslos, dennoch würde ich mich über eine neue Partnerin freuen. Natürlich habe ich nicht das Geld groß auszugehen oder es in eine Partnervermittlung zu stecken, dennoch versuche ich mich umzusehen. Das gestalltet sich sehr schwer, da eben das Geld fehlt. Muß man aber wirklich alles auf das Geld reduzieren? Hat nicht jeder Mensch ein Anrecht auf wenig Glück und Liebe? <- mod > Soll ich wirklich bis an mein Lebensende Solo bleiben, nur weil die Versuche wieder in Arbeit zu kommen im Sande verlaufen. Denkt da überhaupt mal jemand nach, das eventuell eine neue Partnerschaft auch neuen Schwung bei der Arbeitssuche geben kann, z.B. weil man wieder einen Sinn in seinem Leben sieht?

    M. 48 Jahre
     
    • # 13
    • 11.09.2012
    • Gast
    Ich denke keinesfalls so wie #1 Frederika.
    Auch ein Arbeitsloser hat ein Recht auf Liebe und eine Partnerschaft.

    Man bekommt Arbeitslosengeld, hat sein Auskommen, versucht einen Job zu finden, ist also redlich bemüht. Wo ist das Problem?
    Man muss sich als Frau ja nicht eine Luxusurlaubsreise zahlen lassen, wenn man das nicht möchte. Aber sehr wohl kann man sich zwei Kinokarten als Revanche für eine feine Essenseinladung leisten. Es ist außerdem eine Kunst gut hauszuhalten und sich trotzdem Annehmlichkeiten zu schaffen.

    Ein Arbeitsloser ist nicht aussätzig, das kann jedem passieren. Bitte habt mehr Selbstbewusstsein! Es kommt am Ende doch immer auf die Person und die Persönlichkeit an.
     
    • # 14
    • 11.09.2012
    • Gast
    Da schliesse ich mich voll und ganz meinem Vorposter Nr. 13 an. Arbeitslosigkeit kann heutzutage wirklich jeden (!) treffen. Besonders unverschuldet. Natürlich gibt es unter den Arbeitslosen, wie überall, schwarze Schafe, aber diese sind noch lange kein Grund alle Menschen einer bestimmten Gruppe über einen Kamm zu scheren.

    Ich finde es besonders wichtig, zu differenzieren, warum jemand arbeitslos ist. Ist es unverschuldet und der Betroffene bemüht sich wirklich sehr, eine neue Arbeit zu finden und hat es bislang einfach noch nicht geklappt? Oder handelt es sich um einen Menschen, der vielleicht gar keine Arbeit mehr finden mag? Oder ist der Betroffene vielleicht sogar gar nicht mehr arbeitsfähig?

    Meine persönliche Erfahrung ist, dass es durchaus Frauen gibt, die sogar bereit sind, für beide das täglich Brot zu verdienen - ich war es zum Beispiel. Ich verdiene gut und sehe gar kein Problem dabei, für einen Lebenspartner mit zu verdienen, ich habe eher die gegenteilige Erfahrung gemacht, dass nämlich der arbeitslose Mann nur sehr schlecht damit klar kommt, dass SIE das täglich Brot verdient.

    Nein, als arbeitsloser Mann ist es absolut nicht aussichtslos, eine Partnerin zu finden, sofern man eben damit klar kommt, dass eben SIE die Brotverdienerin ist. Macho-Allüren sind dann völlig fehl am Platz und dass ER dann für die Hausarbeiten zuständig ist, eine Selbstverständlichkeit. Geben und Nehmen.

    Wer weniger oder derzeit nicht arbeitet, erledigt eben den Haushalt.

    Gruss

    w, 37
     
    • # 15
    • 11.09.2012
    • Gast
    Eine Arbeitslosigkeit bietet für die Partnersuche viele Vorteile.Zum einen hat man/frau viel mehr Zeit für Partnersuche bzw. für einen neuen Partner. Zum zweiten kann man/frau die neue Anstellung nach einem neuen Partner ausrichten was z. Bsp. Ort und Arbeitszeiten angeht.
    Man hat als Arbeitslose auch Zeit, etwas mehr wie sonst für sich selbst zu tun: Sport, Wellness, Weiterbildung etc. was sich positiv auf das Aussehen, die Ausstrahlung und das Selbstbewusstsein auswirkt.
     
    • # 16
    • 11.09.2012
    • Gast
    Ich war lange Zeit in einen Mann verliebt, der sich in der Endphase seines Studiums befand und anschließend keinen Job gefunden hat bzw. immer noch auf der Suche ist. In manchen Berufsfeldern hat man es sehr schwer, es kann sein dass er in eine entfernte Region ziehen muss (was ich ihm nicht übel nehmen würde). Ich würde mich nicht mehr auf jemanden fixieren, dessen berufliche Zukunft noch ungewiss ist und kann wohl froh sein, dass nichts daraus geworden ist.
     
  7. Ein "Recht auf Liebe" hat gar niemand! Wie auch? Vor Gericht einklagen?

    Wer arbeitslos ist, muss Prioritäten setzen, und oberste Priorität hat in diesem Fall die Jobsuche. Das ist allemal besser als zu jammern und zu klagen. Nur mit adäquater Erwerbsmöglichkeit, egal ob Mann oder Frau, sind die Chancen beim anderen Geschlecht gut.

    Ich hätte damals, in der Zeit der Suche, keinen Arbeitslosen als potentiellen Partner angesehen, niemals!
    Ich verdiene selbst genug, so dass ich keinem Mann auf der Tasche liegen muss, und erwarte dies auch von meinem Partner.
     
    • # 18
    • 11.09.2012
    • Gast
    Die Schreiberin dieses Postings erscheint mir etwas kleinkarriert und unverhältnismäßig hart.

    Natürlich klagt niemand ein Recht auf Liebe ein. Aber wie wir alle wissen, motiviert Liebe oder das Begehrt-werden schon sehr.

    Es ist außerdem die legitime Entscheidung jedes Einzelnen, ob er/sie sich vom Arbeitsalltag eine Auszeit nimmt oder jede Energie in die Arbeitssuche steckt.
    Auf der Tasche liegt ebenso kaum jemand. Wer gearbeitet hat, erhält Arbeitslosengeld, womit man seine Unkosten gut bestreiten kann. Es tut außerdem jedem mal ganz gut, mit etwas weniger Geld auskommen zu müssen, es ist höchst lehrreich.

    Ich sehe also eher die Person als die Situation als Problem an.
    Haben wir hier jemanden, der dem Schlendrian verfallen ist oder jemanden, der in seiner arbeitslosen Zeit zuerst sein Haus komplett renoviert und sich dann wieder an die Jobsuche macht.
    Darum gehts.
     
    • # 19
    • 12.09.2012
    • Gast
    Ich denke auch, dass vor allem, das Warum? entscheidend ist.

    Hat dieser Mensch, nennen wir ihn mal Person Nr. 1, zehn oder zwanzig Jahre in der Firma gearbeitet und diese ist dann leider konkurs gegangen? Oder handelt es sich um einen Schlendrian, Person Nr. 2, der sich gerne ins gemachte Nest setzen und sich ein bequemes Leben machen will?

    Zwischen den beiden genannten Personen 1 und 2 liegen Galaxien!

    Dass für so jemanden wie Person Nr. 2 die Partnersuche nahezu aussichtslos ist, das versteht sich von selbst, während die Chancen für Person Nr. 1 auch trotz Arbeitslosigkeit gut stehen können.
     
    • # 20
    • 12.09.2012
    • Gast
    Wenn die Frau/ Mann vorübergehend Arbeitslos ist, hätte ich da kein Problem damit. Solange natürlich die Ansprüche des Partners angemessen sind und nicht Forderungen für ein neues Auto, teuerer Urlaub, oder Wohnung zur Diskussion stehen. Frauen stellen ja auch gerne Ansprüche, vermutlich mehr als Männer...

    Arbeistlosigkeit ist ja eine Plage unserer Politik und Wirtschaft. Meistens.

    Bei Langzeitarbeitslosigkeit ... so 2 Jahre aufwärts, wäre ich vermutlich erstmal vorsichtig und würde mir das gegenüber eine Weile lang angucken.

    m/45
     
    • # 21
    • 12.09.2012
    • Gast
    <- mod Könnten Sie das bitte als Frage einreichen? Das Thema könnte viele interessieren. >
     
    • # 22
    • 03.01.2013
    • Gast
    Ich bin durch Zufall auf diese Frage gestossen,

    Soviel mal dazu, ich habe seit Studienbeginn Probleme eine feste Partnerin zu finden.
    Ich war als Student eben "nur Student", danach "nur Praktikant", danach "nur Doktorand" (mit 80h Woche), nun ist klar, dass ich aufgrund der Krise keinen Job erwarten kann (also arbeitslos wäre), nun bin ich wieder "nur Student".

    Frauen Anfang 20 ist mein Status so ziemlich egal, jede Frau mit 25+ beginnt das realistischer zu sehen: so schnell kann ich ihr keine Urlaube finanzieren, geschweige denn habe ich Zeit für einen Urlaub. Noch weniger ist Geld oder Zeit für ein Kind da....
     
    • # 23
    • 15.06.2013
    • Gast
    Liebe FS

    gute und wichtige Frage.
    Ja, die meisten schreckt das ab.
    Ja, du bist sofort 2.Klasse, wenn nicht sogar 3. Klasse.
    Ja, eigentlich brauchst du dringend Liebe um mit viel Elan da flott heraus zu kommen.
    Ob es ratsam ist weiter zu suchen hängt davon ab wie deine Perspektive ausschaut.
    Wer arbeitslos ist gilt als
    schwach, unattraktiv, bedürftig, problematisch, verkorkst bzw. nicht mustergültig und "vorzeigbar".
    In der Regel musst du allein da durch, so leid mir das für dich tut. Gerade Männer lassen dich stehen wenn du ihre Liebe am meisten brauchst um dich zu motivieren. Es gibt Ausnahmen, aber die Regel ist ziemlich ernüchternd.
     
    • # 24
    • 17.07.2013
    • Gast
    Ach viele Männer heutzutage sind viel zu sensibel. Das was ich mit meinem 33 Jahren gelernt hab, sich, erstens, nie aufzugeben, und zweitens, und das ist eigentlich das Wichtigste, man muss sich immer treu zu bleiben! Man darf die Partner Suche, nicht zum lebensziel machen denn dann ist man zum Scheitern verurteilt! Geht ( Männer) einfach eurem Hobby nach, Sport im Sommer, muss sein! Wenn man schon nicht arbeitet. Dann ergeben sich schon Möglichkeiten. Mein letzter Job war als Service Mensch bei einer elektro Markt Kette. 12 std. Täglich. Gut verdient, ok, aber wie lange kann das ein Mensch aushalten? Ich bin, wie schon erwähnt, 33 Jahre alt und werde beim Zigaretten Kaufen noch nach dem Ausweis gefragt. Keine Vorurteile bitte, bin Ca. 1.80 m:) aber ich hab mich jedesmal gefragt ob ich noch so aussehen würde wenn ich den Job 10 Jahre mache? Wenn ein Mensch einen anderen Menschen liebt, dann verleiht das ungeahnte Möglichkeiten, und das peep egal ob der Mensch arbeitslos ist! Haltet zu eurem Partner und ihr werdet sehen das es sich, früher oder später, sich auszahlen kann! Ausnahmen gibt's leider immer.
     
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