• 04.02.2018
    • Dominicalito

    Meine Freundin hat ein Kind - Kann dies funktionieren?

    Hallo zusammen. Ich (28) bin seit ein paar Monaten mit meiner Freundin (24) in einer Beziehung. Unser erstes Treffen war zufällig in einem Restaurant und sie war mit ihrer Tochter (1,5 Jahre) dort. Wir haben uns dann mehrmals getroffen und es war alles sehr schön. Es ist so dass der Vater die Tochter nie anerkannt hat, nie gesehen und es auch nicht versucht hat. Somit gibt es keinen Kontakt zu ihm. Ich weiß schon lange, dass ich mal Kinder haben möchte. Nun kommt es mir so vor als hätte ich meine “bessere Hälfte” gefunden. Seitdem mir aber dieser schöne Gedanke gekommen ist, sind mir leider auch Zweifel aufgekommen. Ich habe z.B. meine Vorstellung von Familie die vielleicht veraltet ist (?): Frau, Mann und dann gemeinsame Kinder. Auch schmerzt mir der Gedanke dass sie bereits Mutter ist, dass sie ihre erste Schwangerschaft und ihre erste Geburt bereits erlebt hat, nur halt ohne mich. Dann stelle ich mir auch vor, dass ich nie der erste Mann sein werde, von dem sie ein Kind „geschenkt“ bekam. Dass wir zwar unser erstes gemeinsames Kind bekommen könnten, aber für sie wird es immer das zweite Kind sein und für mich das erste usw. Obwohl der Ex überhaupt keine Rolle im Leben meiner Freundin und der Tochter spielt, er ist nicht einmal als Vater eingetragen, ist für mich der Gedanke dass es einen Mann gibt der ein Kind mit ihr hat nicht leicht. Ich weiss selber dass es viel zu früh ist um mir diese Gedanken zu machen, jedoch möchte ich auch nicht Jahre lang warten um dann erst festzustellen, dass ich das alles nicht akzeptieren kann und zu spät merke, dass mich diese Situation unglücklich macht. Auch denke ich an ihre Zeit und dass ich diese nicht „vergeuden“ darf/soll.. Wir haben bereits darüber gesprochen, sie meint jedes Kind bzw. jede Schwangerschaft sei komplett anders und dass es überhaupt keine Rolle spielt, es sei mein Ego (das weiss ich auch), welches in mir diese Zweifel weckt. Sie würde mir - zu gegebener Zeit - gerne Kinder schenken und ist überzeugt dass wir glücklich sein können. Es ist klar, wir lieben uns unglaublich fest und sind glücklich gemeinsam. Auch die Kleine mag mich bereits und ich mag sie. Würde ich sie nicht so fest lieben, würde ich es wohl beenden. Habe aber Angst dass es trotz Zweifel ein großer Fehler sein kann. Daher meine Fragen an euch: Sind meine Gedanken normal und berechtigt oder ist mein Ego gestört? Werde ich ihre Tochter, sollten wir mal gemeinsame Kinder haben, genau so lieben können wie meine eigenen? Ist es negativ eifersüchtig auf den Mann zu sein, der meine jetzige Freundin damals geschwängert hat und jetzt ein Kind mit ihr hat oder ist es positiv weil ich mir das eigentlich auch wünsche? Sind diese Wunschvorstellungen von Familie zu gross um akzeptieren zu können, dass meine Freundin/Frau nun halt ihre erste Tochter nicht von mir bekommen hat? Denkt ihr ich werde über diese Fakten stehen können und trotzdem glücklich mit ihr werden? Ich bin froh um eure ehrliche Meinung. Liebe Grüße
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
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    • # 1
    • 04.02.2018
    • Lionne69
    Deine Gedanken sind berechtigt, und es gut, nicht naiv daran zu gehen.

    Dein Bauchgefühl wird Dir am Schluss sagen, was für DICH richtig ist.
    Zwingen solltest Du Dich nicht. Wen.Die Zweifel zu groß sind, würde ich mich nicht darauf verlassen, dass sich das ändert.
    Wäre auch nicht fair gegenüber Dir selbst, der Frau und auch dem kleinen Mädchen, die Dich nämlich sehr schnell als Papa betrachten wird.

    Es kann gut gehen, es gibt Familien, wo das wirklich gut und harmonisch läuft. Und so wie Du schreibst, habt ihr alle Voraussetzungen dafür, dass es für werden könnte.

    Aber Du wirst für Dich heraus finden müssen, was für Dich richtig ist.

    Mein 2.Mann wurde der Vater meiner Kinder und in meinem Umfeld kenne ich einige Paare, wo es leg, also B bin ich woher positiv.
    Du wirst aber hier auch die Gegenstimmen hören, gerade von Männern, die niemals..

    Es heißt immer, Blut ist dicker als Wasser, ich sage Quatsch.
    Es sind die Herzen, die die Bindung machen.
    Wenn Du dem Mädchen ein Vater sein magst, dann wird sie Deine Tochter, und dass Du sie nicht gezeugt hat, irrelevant.
    Eifersucht auf den Ex? Der ist Geschichte, und wohl ein Totalausfall, also in diesem Fall wohl ganz und gar überflüssig.

    Aber selbst wenn nicht, hast Du keine Exen?

    Höre auf Dein Gefühl,
    Und lass es zu, wenn Dein Gefühl ja sagt.
    Es klingt nämlich richtig schön, was Du von Eurer kleinen Familie schreibst.
     
    • # 2
    • 04.02.2018
    • carpe
    Ich kann deine Bedenken gut verstehen. In deinem Alter hatte ich auch eine Beziehung zu einem Mann mit Kind. Ich habe die Kleine sehr geliebt und es war eine schöne Zeit. Aber es hat mich immer gestört, dass er dieses einmalige, besondere Erlebnis mit einer anderen Frau das erste Mal erlebt hat. Mich haben diese Gefühle irritiert, denn ich bin eigentlich kein eifersüchtiger Mensch. Besonders schlimm war, dass ich keinen Kontakt mehr zu der Kleinen haben durfte, als wir uns nach 6 Jahren trennten. 6 Jahre war ich gut genug, um mich auch um sie zu kümmern und dann ist da nur noch eine Leere. Ich hab mir geschworen, nie wieder mit einem Mann zusammen zu kommen, der schon Vater ist.

    15 Jahre später habe ich meinen jetzigen Freund kennen gelernt. Sein Kind ist schon älter, er hat kaum Kontakt und ich habe sein Kind nicht kennen gelernt, so dass es eher fiktiv ist.

    Es lässt sich nicht immer aussuchen, wo die Liebe hin fällt. Aber generell finde ich, dass Menschen mit Kind besser zu einem Partner passen, der auch schon ein Kind hat.
     
    • # 3
    • 04.02.2018
    • Lucy aus dem Süden
    Na, ja, Beziehungsanbahnung würde es wohl eher treffen

    [
    Oh Mann, dann musst Du Dir eine Jungfrau anlachen, die auch noch nie mit einem anderen Mann .... ich finde Deine Ansprüche echt übertrieben. außerdem hat sie die Schwangerschaft ja nicht mit ihm gemeinsam erlebt, da er ja nicht dabei sein wollte. Und dieses "Kind geschenkt bekommen" ist ja wohl antiquiert. Ich habe meine Tochter auch nicht vom Vater "geschenkt bekommen".

    wie schon gesagt, dann musst Du Dir eine Jungfrau suchen

    Mich schüttelt es bei Deinem Beitrag. Die Kleine ist doch erst 1,5 Jahre alt, du hast jede Menge Gelegenheit und Zeit, dass Sie Dich als Ihren Papa sehen wird. Aber das einzige was Dich interessiert, ist ob Du der biologisch Erzeuger des Kindes bist.
    W52
     
    • # 4
    • 04.02.2018
    • Jana_09/15
    Ja sicher geht es hier um dein Ego. Du fühlst dich prospektiv narzisstisch gekränkt, das ist dein einziges Problem, wie es scheint.

    Da gibt's noch ganz andere Blüten des gekränkten Egos... manche Menschen können noch nicht einmal den Gedanken ertragen, dass der Partner bereits einmal in seinem Leben verliebt war oder Sex mit einem anderen Menschen hatte.

    Du könntest, wenn du magst, bei deinen Überlegungen mal an deinem Selbstwertgefühl ansetzen. Worüber definierst du dich? Was macht dich aus deiner Sicht zu einem guten, wertvollen Menschen und Partner? Was macht dich liebenswert?
     
    • # 5
    • 04.02.2018
    • Nigiri
    Interessante Formulierung. Letztlich hatte dieser andere Mann einfach nur Sex und war zu blöd um ein Kondom zu benutzen. Seitdem haben die beiden ja keinen Kontakt mehr.
    Stammst du aus einer sehr patriarchalischen Kultur? Das Kind hat sie fast ganz alleine gemacht, der Anteil des anderen Mannes war kaum so groß, dass man von "Kind geschenkt" reden kann.

    Ich würde dir empfehlen, dir eine unbenutzte Jungfrau zu suchen, die noch nie von einem anderen Mann etwas geschenkt bekam. Oder du überdenkst deine Einstellung und bleibst bei deiner Freundin.
     
    • # 6
    • 04.02.2018
    • Mimps
    Ich glaube es ist gut, dass du dir vorher Gedanken machst. Diese zu zulassen, ist vollkommen ok.
    Vielleicht kannst du folgendes in deine Überlegungen einbeziehen.

    Da das Kind deiner Freundin noch sehr klein ist und kein Kontakt zum Vater besteht, wirst du derjenige sein, der es zum Väterfrühstück, zur Einschulung... begleitet, wenn du das möchtest. Ich habe in meiner Familie einen ähnlichen Fall. Da wird nicht zwischen leiblichem und Stiefkind unterschieden.
    Was dein Gefühl betrifft, nur der Vater des zweiten Kindes zu sein.
    Die erste Schwangerschaft wird für deine Freundin nicht immer so leicht gewesen sein. Da der Vater jegliche Verantwortung ablehnt, wird er vermutlich nicht bei der Geburt dabei gewesen sein. Du wirst also der erste Mann sein, der deine Freundin durch die 9 Monate begleitet und wirst der erste sein, der ihr bei der Geburt zur Seite steht. Grade weil sie andere Erfahrungen gemacht hat, wir sie dich dafür um so mehr lieben.
    Ich wünsche dir alles Gute. Ihr drei werdet bestimmt eine tolle Familie die bestimmt noch wachsen wird.
     
    • # 7
    • 04.02.2018
    • Joggerin
    Alle Argumente die du vorbringst, drehen sich nur um dein eigenes Ego. Ansonsten hast du ja keine Gegenargumente die gegen die Frau oder das Kind oder eine Beziehung mit ihr sprechen.

    Ich glaube nicht dass eine Frau ihr zweites Kind anders "minderwertiger " sieht als ihr erstes Kind.

    Jede Schwangerschaft ist anders und jedes Kind ist anders. Ich denke jedes Kind ist ein erstes Kind.

    Und ich hätte vor einer zweiten Geburt noch mehr Horror als ich es bereits vor der ersten hatte, weil ich weiß, was auf mich zukommt. "Geschenkt" habe ich das übrigens nicht dem Vater, es ist meins und ich behalte es, auch wenn es schon 25 ist :)

    Ich habe zwei Freunde, die habe ich kennengelernt, als sie Anfang 30 waren. Mit solchen Vorstellungen und Kinderwunsch wie du.

    Sie sind nun Mitte 40 und immer noch kinderlos und gerade dabei sich von ihrem Kinderwunsch zu verabschieden, weil sie eben keine passende Frau gefunden haben.

    Der eine ist nun in einer Beziehung mit einer Frau, die keine Kinder kriegen kann, der andere in einer mit zwei fremden Kindern.

    Ich denke man sollte Chancen auch nutzen und nicht immer auf noch was besseres hoffen.

    Selbst wenn du eine kinderlose Frau findest mit ihr ein Kind bekommst, heißt das noch lange nicht, dass du in alle Ewigkeit mit ihr glücklich sein wirst. Ich glaube die Hälfte aller Ehen wird geschieden.

    Dieses Bild von Familie existiert glaube ich so rein real nur noch im Ausnahmefall...
     
    • # 8
    • 04.02.2018
    • silencea
    Das ist aber nicht immer der Fall. Ich kenne Fälle, da wird das Kind überhaupt nicht gleich behandelt. Das neue Kind wird vom Vater deutlich bevorzugt.
    In eine Fall ist das Kind(9) ein kostenloser Babysitter und für den Haushalt zuständig. Bei Streitereien oder Protest, bekommt es immer die "Schuld" und wird angeschrien.
    Ratet mal, auf welcher Seite die Mutter ist.
    Daher finde ich sehr gut, das der FS sich jetzt Gedanken macht, anstatt seinen Frust (später) an dem Kind auszulassen.

    @Dominicalito , höre auf dein Bauchgefühl. Wirst du das Kind akzeptieren oder sogar lieben können?
    Solange du Zweifel hast, würde ich tatsächlich zu Abstand raten.
     
    • # 9
    • 04.02.2018
    • pixi67
    Meine Sicht ist ja von weit weit weg, dem Alter geschuldet.
    Ich kann auch auf keine Erfahrung in Eurem Alter zurückgreifen..

    Vieles ändert sich im Alter, ich werde mit keinen Mann mehr das Erlebnis: Geburt des ersten Kindes haben bzw gar keinen Kindes mehr.

    Ich glaube auch nicht, dass sie zb die Geburt eines Kindes mit Dir als kleineres Wunder erleben wird.

    Das Herz ist ein wunderbarer Muskel, der für jedes Kind ein neues Zimmer baut.
    Wenn man sein Herz dafür öffnen kann.
    Ich selbst liebe meinen nichtbiologischen Vater heiss und fettig.

    Letztendlich hilft Dir auch nur deine innere Entscheidung.
    Was Du musst oder willst, ist nicht immer was Du kannst.
    Versuche unterschiedliche Sichtweisen und spüre wie Du dich damit fühlst.
    Kannst Du die Kleine zb lieben, wirst Du irgendwann Vater von ggf 3 Töchtern und diese gleich lieben.
    Und für sie die ersten Schiessschachten bauen, wenn Jungs vor der Tür stehen.
    Wenn nicht, holst Du sie in ein Leben in dem kein wirklicher warmer Platz ist und das ist fatal.
     
    • # 10
    • 04.02.2018
    • Pia62
    Lieber FS,

    es gibt für nichts eine Garantie!
    Was zwischen euch ist, liest sich rund und wunderschön, bis auf deine Bedenken, die du nun aber mal hast und es ehrt dich, dass du dich damit auseinandersetzt.
    Bezüglich der Liebe zu diesem Kind brauchst du sicher keine Angst haben, wenn du eigene Kinder bekommst. Dieses Kind hat schon einen Vorschuss Liebe von dir, der sich festigen wird. Du wirst es gleichermaßen lieben, da bin ich sicher.

    Dass du gefühlt, nicht der erste Mann bist, der seiner Freundin ein Kind schenkt, kann ich verstehen, aber du wirst der erste Mann sein, der seiner Frau ermöglicht, gemeinsam eine Schwangerschaft zu erleben. Das hatte die FS sicher nicht und wird für dich einen extra Platz in ihrem Herzen sichern. Mit einer gemeinsam erlebten Schwangerschaft wird alles auf Anfang gestellt und wird ihren eigenen Zauber haben, der euch alle miteinander verbindet.

    Ich sehe in eurer Verbindung Wachstum und Entwicklung, für dich und auch für deine Freundin. Du hast deine bessere Hälfte gefunden, daraus lässt sich ein Ganzes, ein WIR machen. Bedenke auch, dass das Leben Gelegenheiten selten auf einem runden Silbertablett serviert, sondern immer mit Herausforderungen, die dienlich sind.
     
    • # 11
    • 04.02.2018
    • Nordbrise
    Lieber FS,
    vielleicht magst Du einfach einmal Deine Perspektive wechseln.
    Nicht Du bist der, dem etwas mangelt, sondern dem Erzeuger des Kindes (mehr ist er ja nicht).
    Du bist der, dem sich das Kind irgendwann anvertraut.
    Du bist derjenige, der Verantwortung übernimmt.
    Du erlebst dieses Kind, wie es die Welt entdeckt.
    Und Du bist der Mann, den diese Frau will.
    Das ist doch viel, viel mehr als eine offenbar ungeplante Zeugung eines Kindes.
    Viel schwerer wäre es doch, wenn dieser Kindsvater die große Liebe Deiner Freundin gewesen wäre, der sie nachtrauert und Du das Gefühl hättest, zweite Wahl zu sein.
    Nein, Du bist erste Wahl! Und die Frau vertraut Dir, vertraut auch darauf, dass Du ihrem Kind guttust.
     
    • # 12
    • 04.02.2018
    • annie83
    Lieber Dominicalito
    Ihr seid 28 und 24 Jahre alt. Das heisst, ihr beide habt doch jetzt genug Zeit, um euch ohne Torschlusspanik und unnötigen Druck und Zukunftspläne kennen zu lernen.
    Du wirst auch nicht "Jahre lang warten" müssen um dann fest zu stellen, ob es passt oder nicht. Spätestens nach einem Jahr glaube ich, dass ihr entweder definitive Pläne machen oder euch trennen werdet.
    Mir ging es ähnlich, wenn auch in einer anderen Situation. Jemand hat mir einen Welpen geschenkt, dabei war mein Leben überhaupt nicht darauf ausgerichtet und ich hatte auch keine Ahnung von Hunden. Zuerst wollte ich ihn wieder weggeben, weil ich mich überfordert fühlte, gleichzeitig fand ich den Hund ganz herzig. Ich habe mir dann einfach ein paar Monate Zeit gegeben, um die Entscheidung zu treffen und inzwischen ist klar, ich und Hund sind ein Team. Meine ganzen Lebenspläne habe ich angepasst, aber ich bereue es nicht, weil es mich unter dem Strich glücklicher macht, den Hund zu behalten. Davon bin ich mittlerweile überzeugt. Eine Entscheidung in den ersten Wochen war aber einfach überfordernd, ich heulte nur herum, weil ich so hin und hergerissen war und nicht abwägen konnte, was für mich, den Hund etc. das Beste ist.
    Was du aus der Geschichte mitnehmen sollst: Ich kann dir deine Zweifel nicht nehmen, das kann einzig das Beobachten und die Zeit. Wenn diese Frau und Konstellation nichts für dich ist, wird sich das bald zeigen. Du bist dir deiner Zweifel ja schon bewusst und entweder sie vergehen, oder werden stärker.
     
    • # 13
    • 04.02.2018
    • Charline
    Dann musst du dir eine junge Frau aus streng religiösem Umfeld suchen, die am besten auch nicht älter als 16 ist und von den eltern immer streng bewacht wurde.
    Bei einer Frau, die altersmäßig besser zu dir passt, wirst du eben nicht der erste Mann sein. Wie ist das denn mit dir? Bist du denn überhaupt noch "Jungmann". Das, was man sucht, sollte man auch selbst bieten können.
    Wenn dir jetzt schon solche Gedanken durch den Kopf gehen, dann lass das ganze doch. Du stiehlst nur ihre Zeit.
     
    • # 14
    • 04.02.2018
    • Amytan
    Lass es, @Dominicalito!! Und zwar aus Rücksicht auf das Kind und auch auf deine Freundin.
    Wer so engstirnig denkt wie du, wird nie der liebende Vater sein. Und wenn ihr, irgendwann viel später, vielleicht auch noch ein gemeinsames Kind bekommt, weiß ich jetzt schon, dass die kleine Tochter, die längst da ist, darunter leiden wird.

    Mir wird ganz schlecht, wenn ich lese, welche »jungfräulichen« Erwartungen du an deine Zukünftige hast ... hoffentlich geht dieser Kelch (du!) an ihr vorbei!
     
    • # 15
    • 04.02.2018
    • schwalbenweg
    Es ist gut, dass du deine Gedanken und Gefühle hinterfragst. Allerdings habe ich schon den Eindruck, das da auch Ängste eine Rolle spielen und meinetwegen auch ein Egoproblem. Na und- wer hat sowas nicht? Kannst du ja überwinden, wenn es die Richtige ist. Vielleicht fokussierst du dich nicht zu sehr auf die Vaterrolle für ihre kleine Tochter oder euer ungeborenes Kind, sondern lebst und fühlst mehr im jetzt.

    Du bist nicht der Vater und musst das nicht sein, wenn du es nicht möchtest. Eine "onkelhafte" Unterstützung ist doch auch viel Wert. Außerdem glaube ich, dass diese Gedanken bezüglich eigener Kinder ein Stück weit "normal" und auf unserer Urebene verankert sind.

    Es ist schon viel Wert, wenn du ihre kleine Tochter magst, in ihr ein süßes, beschützenswertes Kind siehst. Außerdem erlebst du schon mal den Alltag mit Kind und bist viel besser vorbereitet, wenn du mal ein eigenes hast. Das ist nämlich kein Zuckerschlecken. Viele Väter müssen selbst bei eigenen Kindern erst in ihre Rolle wachsen und die enge Bindung ist nicht automatisch da sondern wächst mit der Zeit.

    Probiere es einfach aus. Es sei denn in dir sträubt sich etwas deutlich gegen eine Beziehung.
     
    • # 16
    • 04.02.2018
    • Rose34
    Du wirst zu deiner Frage hier keine eindeutige Antwort finden. Ledige Personen ohne Kinder werden dich immer gut verstehen können. Alleinerziehende mit Kindern werden aggressiver auf deinen beitrag reagieren. Ich bin auch ledig, ohne Kinder, ich kann dich sehr gut verstehen und finde es auch sehr gut, dass du dir schon Gedanken darüber machst. Viele Männer sind da leichtsinniger, lassen sich mit Unwohlem Gefühl auf eine Beziehung in solch einer Konstellation ein (Mann ohne Kinder mit einer Frau, die bereits Kinder hat) und realisieren es viel, viel später, dass es sie stört. Ich möchte auch keinen Mann, der bereits Kinder hat, für mich ist das verantwortungslos und nicht fair gegenüber dem Kind, da es auf der Hand liegt, dass man später, wenn man eigene Kinder hat, das fremde Kind niemals so lieben wird wie das biologische eigene Kind. Mich schreiben viele Männer an, die bereits Kinder haben, ich lass mich von vorneherein nicht darauf ein. Wenn ich dann ehrlich meine Gründe nenne, warum ich nicht möchte, dann versucht der Kandidat mich meistens zu überreden und zu überzeugen, lasse ich mich nach der Überredungskunst trotzdem nicht darauf ein, dann zeigt der Mann oft sein wahres Gesicht, nicht immer aber oft, er wird aggressiv und ich werde teils beschimpft oder ich bekomme auch antworten, wie von der Person über mir in diesen Kommentaren, dass ich mir direkt eine Jungfrau suchen soll usw. Für mich sind solche Antworten einfach nur egoistisch. Ich erwarte da Respekt für meine Wünsche und ich möchte ebenfalls eine originäre Familie mit eigenen Kindern. Was du möchtest, das musst du allerdings selbst. abwägen und dich entscheiden.
     
    • # 17
    • 04.02.2018
    • INSPIRATIONMASTER
    Nach deinen Darstellungen, nach deinen Bedenken, nach deinem Bauchgefühl, glaube ich nicht, dass du in dieser Situation glücklich werden kannst, ich kenne einige Männer die in ähnlichen Situationen, dann doch das Handtuch geschmissen haben, das kann natürlich auch gut gehen, aber das ist eher selten, wenn beide schon Kinder haben und mitbringen, dann schon eher! Höre und befolge dein Bauchgefühl.
     
    • # 18
    • 04.02.2018
    • Lebens_Lust
    Ob es gut geht, hängt von Dir ab. für mich wäre es kein Problem, gerade wenn der Vater gar nicht mehr präsent ist, sind das doch ideale Voraussetzungen für eine gemeinsame Familie.

    Wenn Dir das so wichtig ist, solltest Du Dir bald eine andere Partnerin suchen, denn dann ist die Beziehung in der Tat Zeitverschwendung. für mich wäre das kein Kriterium.
     
    • # 19
    • 04.02.2018
    • Sunny2017
    Falsch. Du sortierst die Männer gleich aus.

    Der FS lernt seine Freundin im Beisein ihres Kindes kennen. Beide verlieben sich und im Nachhinein kommen ihm die Zweifel.
    Im Vergleich zu dir wohl etwas spät.
    Sei es drum, der FS bringt keine sinnvollen Argumente gg. die Beziehung mit einer AE.

    @Dominicalito

    Wenn dich so stört das die Kleine nicht deine Tochter ist dann lass dich doch als Vater eintragen. Diesbezüglich ist doch sowieso ein Name offen. Dann ist es auch dein ernstes! Kind mit allen Rechten und Pflichten oder geht es dir um den reinen Zeugungsakt?

    Überlege dir sehr gut wie viel Verantwortung und Liebe du bereit bist zu geben.
    Ein Kind dient dir nicht ausschließlich als Stammhalter für deine DNA und Vaterfreuden definiert sich nicht nur über die Zeugung.
    Sei dir bewusst, was du jetzt schon für Verantwortung auf dich genommen hast und ob du bereit bist diese aufrecht erhalten.

    Auch wenn du ein eigenes Kind
    mit deiner derzeitigen Partnerin zeugst,
    bleibst du dennoch zweifacher Vater.
    Wenn ich mitbekomme würde das du dann mein erstes Kind ausgrenzen, anders behandeln und dadurch die positive Entwicklung meines Kindes gefährdest, würde ich dich mit beiden Kindern verlassen.


    W/25
    Ledig, keine Kinder
     
    • # 20
    • 04.02.2018
    • Martina698
    Männer von heute sind super sensibel. Ja, oh Gott, sie hat schon ein Kind von einem anderen Mann. Na und? Werde ein Mann! Du kannst dir noch drei weitere Kinder schenken. Keine Frau wartet bis 40 auf dich, bis sie dann endlich mal anfängt zu leben. Sie hat ihre Zeit gut genutzt. Es ist ganz normal, dass man mit Mitte 20 schon etwas hinter sich gebracht hat und ein Kind lässt eine Frau reifen. Dass es mit dem damaligen Mann nicht funktioniert hat, ist halt leider Pech und passiert heute zum Großteil so. Wir Frauen erleben auch einen ganzen Stecken mit Männern. Ich hab schon mehrere Männer mit Kind kennengelernt. Manchmal ging es, manchmal nicht.

    Deine traditionelle Vorstellung findest du höchstens noch bei bibeltreuen Christen.
     
    • # 21
    • 04.02.2018
    • Zuhii
    Das ist der natürliche Lauf der Dinge. Du bist 28 und hättest die letzten 10 Jahre auch Zeit gehabt, eine Frau zu schwängern und eine Familie zu gründen. Wenn du wartest, kommt eben ein anderer daher und nutzt seine Chance. Keine Frau wartet bis 40 und bleibt so lange ungelebt, bis du dann mal in ihr Leben trittst.

    Eine Frau, die 25 ist, hat in der Regel mindestens schon eine Beziehung gehabt. Alles andere wäre sehr komisch. Wenn man sich dann noch liebt und als Frau keinen Hallodri-Geschmack beweist, sollte es ganz selbstverständlich sein, dass man innerhalb kürzester Zeit zusammenzieht, und keine 10 Jahre auf ein Kind wartet. Das wäre doch die Idealvorstellung, die man so hat, wenn man sich gegenseitig liebt und es gut getroffen hat.

    Ich hatte mit 23 einen Mann kennengelernt, da hatte er gerade ein Baby bekommen. Ich habe die ersten 2 Jahre nur geheult und es war praktisch die erste richtige Beziehung für mich. Völlig schrecklich! Danach hab ich daran gewöhnt. Ich war mit ihm etwa 10 Jahre zusammen und habe ihn verlassen. Dann habe ich einen Mann kennengelernt, der völlig unbelastet war. Das war mal wieder eine Erleichterung zwischendurch. Dann habe ich aber wieder einen Mann kennengelernt, der schon zwei erwachsene Kinder hatte. Da war ich dann so langsam abgehärtet und weil ich selber dann auch schon im gesetzteren Alter war und keine Kinder mehr wollte, war es ok und hat mich gar nicht mehr gestört. Im Gegenteil. Menschen mit Kinder sind verbindlicher, sozialer, fürsorglicher, einfühlsamer und haben wertvolle Menschenerfahrung.

    Also du kannst damit rechnen, dass das heute zum Programm gehört und dich - sollte das nicht deine letzte Frau sein - noch einiges später erwarten wird. Also nimm es locker. Genieß die Zeit, mach dir keine extra Probleme. Schau wie klappt, sei wachsam, schnappe Eindrücke auf und mach Erfahrungen.
     
    • # 22
    • 04.02.2018
    • frei
    Ich bin 50 und habe eine fast dreiundzwanzigjährige Tochter, deren leiblicher Vater ebenfalls ein Totalausfall ist.
    Inzwischen trifft meine Tochter ihn vielleicht noch ein- oder zweimal im Jahr für einen Nachmittag, den sie im Café verbringen.
    Sie sagt, er sei ihr fremd und egal.

    Ich hatte all die Jahre keinen Partner, da gibt es also niemanden, den sie als Vater ansehen könnte.
    Und nun habe ich seit fast vier Jahren einen Partner, auch 50, der keine leiblichen Kinder hat, gerne welche gehabt hätte und jetzt unglaublich froh ist, auf seine alten Tage noch einen Zipfel dieses Glücks greifen zu können.

    Als wir ein Jahr zusammen waren, sagte meine Tochter zu mir, er habe in diesem Jahr mehr für sie getan als ihr Erzeuger in all den Jahren davor zusammengenommen.
    Und das, obwohl sie nicht mehr bei mir wohnt, sondern 600 km weit weg studiert.

    Mein Freund spricht von 'unserer Tochter'.
    Wenn wir zu dritt unterwegs sind und sie jemanden trifft, den sie uns vorstellen will, sagt sie 'das sind meine Eltern' und dann zittert meinem Freund vor Rührung die Unterlippe.

    Ich will dir Mut machen.
    Aber ich rate dir eins: adoptiere das Kind, denn ansonsten stehst du bei einer Trennung im Regen und darfst es vielleicht nie wieder sehen, obwohl du zehn Jahre lang alles für es getan hast und es inzwischen liebst.

    Ich finde, du schreibst sehr liebevoll von eurer Beziehung.
    Es ist nicht selbstverständlich, jemanden zu finden, den man liebt, mit dem man sich super versteht und mit dem man sich vorstellen kann, sein Leben zu teilen.
    Bitte wirf das nicht weg.
    Es kann sein, dass du dieses Gefühl nie wieder bei einer Frau hast.

    w 50
     
    • # 23
    • 05.02.2018
    • Laubsk
    Ich würde das sein lassen. Du hast Bedenken. Die sind natürlich gerechtfertigt. In deinem Alter träumt man davon, eine eigene Familie zu gründen. D.h. auch biologisch der Vater zu sein. Einige Kommentare von manchen Frauen sind hier auch ziemlich daneben.
    Weiter scheint mir deine Partnerin auch ziemlich unreif zu sein. Sie hat ein Kind von einem Mann, der sich in keinster Weise um das Kind kümmert. Das sollte schon ein Warnsignal für dich sein. Sie hat ein erst 1,5 Jahre altes Kind und redet schon davon dem nächsten, den sie noch kaum wirklich kennt, ein Kind zu schenken? Und das eingedenk deiner offensichtlichen Zweifel und eurer erst sehr kurzen Beziehung?
    Dass das kleine Kind die Beziehungsanbahnungsphase so deutlich miterlebt ("sie mag dich."), finde ich verkehrt. Wie oft soll die Kleine das mitmachen? Eventuell seid ihr beide da nicht so empathisch?
    Werde dir klar, was du wirklich willst und achte darauf, dass sie nicht schwanger wird.
     
    • # 24
    • 05.02.2018
    • Nice
    Sorry, aber wenn du nach mehreren Monaten Kennenlernen noch keinen Draht zu dem kleinen Kind gefunden hast und es offensichtlich ablehnst, dann passt das nicht und dann suche dir für die Familiengründung eine Frau ohne Kind(er).
    So kleine Kinder sind äußerst charmant und wickeln einen um den kleinen Finger. Wenn man wirklich Interesse an Kindern hat und nicht nur traditionelle Einstellungen verfolgt, dann interessiert und kümmert man sich auch um "fremde" Kinder.
    Das Kind gehört zu deiner Freundin dazu und deine Vorstellungen von "erste Geburt" und "erster Mann" sind völlig daneben. Richtiges Familienleben geht nur mit dem fremden Kind. Dazu bist du nicht in der Lage.
     
    • # 25
    • 05.02.2018
    • Pampan
    Ich hatte auch an spätere Adoption gedacht. Dann wäre das Kind ganz "dein". Die kleine Motte hat ja letztlich Ablehnung vom Vater erfahren und ich kann mir vorstellen, dass sie dann irgendwann dankbar wäre. Fühlt sich ja von den Voraussetzungen so ähnlich an, als wäre der Vater verstorben. Wäre das für dich anders, gäbe es einen verstorbenen Vater?
    Du musst nur ganz sicher sein, dass du bei den eigenen Kids dann keine Unterschiede machst zum ersten Kind. Das würde dem Kind das Herz brechen und es hat es eh schon schwer. Mein Herz würde vor Mitgefühl für das väterlich abgelehnte Kind übergehen.
    Und ja, man denkt oft in deinem Alter: es kommt noch was Besseres. Wenn es aber so toll bleibt, dann ist es "das" vielleicht und wird nicht mehr besser. Und du wirst eine Trennung bitter bereuen. Wenn es dich nicht stört, dass ihr durch das Kind jetzt schon ein Elternleben führt und kein Partyleben. Ich würde mal die Augen schliessen und mir vorstellen "Adoption von xy", "weiteres Kind mit...", "Leben zu dritt mit xy", "neue Beziehung mit einer anderen" und dann auf mein Bauchgefühl achten. Oder mit Emotional Clarification Process Unterstützung suchen. Da kommen die unbewussten Gefühle der anderen auch noch mit rein, die ja auch mit entscheidend sind.
     
    • # 26
    • 05.02.2018
    • noreia
    Ja, ich glaube aus eigener Erfahrung, dass das sehr gut funktionen kann. Ich habe eine ähnliche Geschichte, mein Mann hat meinen Sohn aus einer früheren Beziehung adoptiert. Mein Sohn (inzwischen 25) und mein Mann hatten schon sehr kurze Zeit später eine sehr enge Vater-Sohn-Beziehung zueinander, die bis heute anhält.

    Allerdings solltest Du Dich fragen, welche Rolle Du im Leben des Kindes einnehmen möchtest. Lediglich der Freund/Mann der Mutter ohne großen Bezug zu dem Kind? Oder eine Art väterlicher Freund jedoch ohne Erziehungsauftrag? Oder doch der Vater?

    Dann solltest Du mit Deiner Freundin sprechen und herausfinden, ob ihre Wünsche - Deine Rolle im Leben ihres Kindes betreffend - mit Deinen übereinstimmen. Wenn das zusammenpasst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es funktioniert. Andernfalls eher nicht.

    Bei uns war es so, dass wir beide wollten, dass mein Mann ein "richtiger" Vater für meinen Sohn ist - auch im rechtlichen Sinne und auch im Falle einer Trennung. Denn wir sind beide der Meinung, dass man Vater nicht durch den kurzen Akt der Zeugung wird, sondern dadurch, dem Kind tagtäglich ein Vater zu sein.
    Ich habe zwar keinen Vergleich, weil wir keine weiteren Kinder wollten, aber in unserem Fall ist es unvorstellbar, dass es für meinen Mann bei weiteren Kindern einen Unterschied zwischen "eigenen" und dem adoptierten Kind gegeben hätte.
     
    • # 27
    • 05.02.2018
    • Moona
    Ich kann Dir was verraten lieber Fragesteller. Wenn Du sie nun wegen Deiner Bedenken laufen lässt, dann wird das gleichermassen an Dir nagen. Und immer später, bei anderen Frauen, vor allem aber, wenn Du schwierige Zeiten durchleben solltest, dann wirst Du an sie zurück denken und Dich fragen, ob es nicht doch ein Fehler gewesen ist.... So oder so, aus dieser Nummer kommst Du so einfach nicht mehr raus...
     
    • # 28
    • 05.02.2018
    • Valmont
    Hallo FS, ich bin rund 20 Jahre älter und in meiner Situation ist es so, dass Frauen, die ungefähr altersmäßig zu mir passen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% bereits Kinder haben. Von den verbleibenden 20% der Frauen hat ungefähr die Hälfte ganz bewußt auf Kinder verzichtet.

    Bei Dir sind die Relationen aber ganz andere! Deine Gedanken sind absolut richtig und in Deinem Alter würde ich diesen auch folgen!

    Es kommen noch mehrere Risikofaktoren hinzu, die Du vielleicht im Moment noch nicht siehst:

    1. Vielleicht klapp es in ein paar Jahren nicht mit weiteren gemeinsamen Kindern

    Das ist zwar mit 24 (oder dann vielleicht Ende 20) nicht so wahrscheinlich, aber auch bei dieser Frau kann etwas dazwischen kommen (meine Frau war nicht viel älter, als sie krank wurde). Wenn dieser Fall eintritt, würdest Du mit einer Frau, die noch keine Kinder hat, gemeinsam das Leid der ungewollten Kinderlosigkeit tragen. Von einer Frau mit vorhandenem Kind würde Dir aber immer vorgelebt werden, was Du nicht haben kannst!

    2. Das vorhandene Kind wird krank, verhaltensauffälig, lernreduziert, etc.

    Wenn es 100% der Aufmerksamkeit fordert, werden weitere Kinder unwahrscheinlich. Du gibst dann für ein fremdes Kind alles auf!

    3. Vielleicht verschweigt sie Dir, dass sie keine weiteren Kinder will

    Hier im Forum wurde mir, als ich fragte, warum häufig AEs keine weiteren Kinder wollen, geantwortet. "Sie ist AE mit einem Kind. Sie wurde enttäuscht! Warum sollte sie das Risiko eingehen AE mit zwei Kindern (dann auch noch von zwei Vätern) zu werden?"
    Greade Frauen, die wie Deine Freundin, mit dem Kind im Stich gelassen wurden, denken so! Diese Frauen wollen aber trotzdem gerne einen Mann an sich binden. Daher gehen sie pro forma auf den Kinderwunsch eines Nachfolgepartners ein. (und verhindern heimlich, dass es dazu kommt!)

    4. Der genetische Vater taucht plötzlich wieder auf der Bildfläche auf

    Leider sehr häufig gesehen. Bei der derzeitigen Rechtsprechung ist das Nichtangeben des Vaters, durch die Mutter, leider kein Garant dafür, dass der "Erzeuger" vor der Tür bleibt. Der kann euch wirklich das Leben schwer machen. Sogar Deine eigenen/gemeinsamen Kinder können darunter leiden!

    Ohne die Not, die ich durch die Zahlen habe, die statistsich gegen mich sprechen, würde ich nicht auf die Idee kommen, eine Frau mit Kind zu nehmen! Mit 28 wäre ich ganz weit davon entfernt!!!

    V.m47
     
    • # 29
    • 05.02.2018
    • Gast 125
    Dass Sie die Höllenqualen, die mit Schwangerschaft und Geburt einhergehen, als Geschenk an die Frau betrachten, lässt tief Blicken! Korrekt betrachtet,wäre die Dame ja wohl die erste Frau, die Ihnen ein Kind schenkt. Dafür sollten Sie froh und dankbar sein, schließlich brauch keine Frau einen Mann, um Mutter zu werden. Vaterschaft ist, anders als die reine Erzeugerschaft, dagegen stets von der Gnade der Partnerin abhängig. Sie sollten Ihre Sichtweise der Realität anpassen!