1. Macht akademischer Erfolg einen Mann/eine Frau attraktiver/interessanter für euch?

    Es kommt in dieser Frage nur auf die akademische Leistung(sfähigkeit) des Partners an, ob die bei euch ein Faktor wäre, Mann/Frau interessanter zu finden.

    Also ihr findet auf einem Profil oder beim ersten Date wenn ihr danach fragt heraus, dass der Partner in Studiengang XY:

    A. Seinen Bachelor mit Ach und Krach gerade so durchgekriegt hat. Er stand mehrmals vor einer Pfüfung die er nicht verhauen durfte. Ein Master wurde darum nicht mehr gemacht.

    B. Hat den Bachelor als duales Studium sehr erfolgreich abgeschlossen und den Master an einer renomierten Universität im Ausland mit guten Leistungen abgeschlossen.

    C. Hat als Stipendiat auf einer Eliteuni studiert. Im Laufe seines Studiums hat er nur sehr gute Leistungen abgeliefert, war Jahrgangsbester mit dem Ziel dies auch unbedingt zu sein. Für seine Arbeiten interessieren sich auch Professoren und Fachkreise. Er hat promoviert, mehrere Auszeichnungen und Preise erhalten und war öfters in der Zeitung.

    Wäre das ein Kriterium für euch, ist Partner C dadurch schon sehr weit vorne, oder spielt das nur eine untergeordnete Rolle und Partner A ist keinen Hauch interessanter?
     
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  3. Mir ist wichtig, dass ein Mann eine gewisse Intelligenz aufweist und ich mich ihm nicht intellektuell überlegen fühle.

    Ansonsten halte ich die emotionale Intelligenz für wichtiger.

    Ob er dabei Akademiker ist, ist mir völlig egal und noch egaler ist es mir dann, ob er Typ A oder C ist. Ich möchte einen Mann für die Liebe und fürs Leben und nicht aus Arbeitgebersicht einstellen. Mit seinen Titeln kann und will ich mich nicht schmücken (können müssen).

    Akademischer Erfolg macht einen Mann somit für mich weder attraktiver noch interessanter.

    Ausgenommen vielleicht ein Psychologe, weil mich die Thematik interessiert und ich mir gut vorstellen kann, damit einen interessanten Gesprächspartner zu haben.
     
  4. Das ist irgendwie ziemlich wertend geschrieben. Mann A wird unterschwellig als Versager dargestellt, der zu lahm ist um etwas auf die Reihe zu bekommen - zumindest lese ich das gerade zwischen den Zeilen.

    Mir ist wichtig, dass ich mich mit einem Mann gut unterhalten kann. Jemand der von den Themen, die mich bewegen keine Ahnung hat bzw. keine sinnvolle Unterhaltung darüber führen kann, kommt nicht in die engere Auswahl - das passt dann einfach nicht.

    Der Klugschei*er, der zwischen den Zeilen deines Typ-C-Mannes sitzt, ist für mich auch uninteressant. Soll heißen: ein Mann, der mir ständig vor Augen führt, dass er sich für etwas besseres hält ist auch nicht mein Fall.

    Vermutlich ist es also für mich dein Typ B, der normale... Der Mann, der einen ähnlichen Weg wie ich selbst eingeschlagen hat und diesen in einem ähnlichen Tempo wie ich beschreitet. Wir haben viele Gemeinsamkeiten, einen ähnlichen Lebensstil und ähnliche Interessen. Das wären in dieser Hinsicht die Eigenschaften, die mein Traummann mitbringen müsste.
     
  5. Wenn jemand in seinem Leben eine außergewöhliche Leistung vollbracht hat, nötigt mir das erst einmal Respekt ab.

    Ein Abschluss "mit Ach und Krach" sagt überhaupt nichts aus, ebensowenig "Jahrgangsbester". Weder über den späteren beruflichen Erfolg, noch über den Intellekt, und schon gar nicht über die Qualitäten als Partner.

    Ich kenne genügend intelligente Menschen ganz ohne Hochschulabschluss und ebenfalls genug akademische Überflieger (Fachidioten), mit denen eine normale Unterhaltung überhaupt nicht möglich ist, geschweige denn eine Beziehung, wie ich sie mir vorstelle.

    Meine Einschätzung dieses Menschen würde ich daher selbst vornehmen. Mit Sicherheit nicht irgendeinem Zeugnis überlassen. Was soll diese Frage überhaupt?
     
  6. Mir ist es am wichtigsten, dass er seine Arbeit mag und positiv davon erzählt. Ein gutes Gehalt und ein sicherer Arbeitsplatz sind natürlich auch gerne gesehen. Ob er das auf Weg A, B oder C erreicht hat, ist mir vollkommen egal.

    Ich muss zugeben, dass ich bei deiner Beschreibung von C einen langweiligen Streber vor Augen habe. A und B traue ich eher zu, dass sie vielseitige Persönlichkeiten haben. Spätestens bei
    würde ich C aussortieren.
     
  7. Von den 3 Typen wäre wohl B der für mich attraktivste Partner.
    Mir ist es wichtig, dass mein Partner schnell und präzise denken kann. Bei fragenden Augen oder gar einem "Hä?" würde ich im Alltag schnell ungeduldig werden.
    Die Un- bzw. Fähigkeit dazu konnte ich schon bei allen 3 Typen, sowie bei Nichtakademikern bemerken.

    Mich macht es schon an, wenn jemand erfolgreich ist, aber nicht wenn er darauf hingearbeitet hat und/oder ihm der Erfolg wichtig ist.
     
  8. Wenn ich ihn noch nicht persönlich kenne, sondern nur sein Online-Profil, dann wäre Kandidat 3 meine erste Wahl.

    Lernte ich die drei Typen im Real Life kennen, so fiehle meine Wahl auf den Kandidaten, der den dynamischsten Gang hat, dessen Augen voller Lebenslust funkeln, der am besten riecht und dessen Stimme die schönste ist.

    Warum?

    Weil ich es liebe SPASS zu haben mit dem Mann an meiner Seite. Die Tatsache, dass er eine Sammlung von Veröffentlichungen hat, ist nicht unbedingt ein Spass-Garant.

    Eine ansprechende Körpersprache, gute Positur, Habitus hingegen schon. :)
     
  9. Also mich interessieren akademische Titel etc.pp. alles nach außen hin zu sehen und orientiert ankommt überhaupt nicht! Beruf, Aussehen, Status etc. machen nur 20 % aus, hingegen das Menschliche, Gefühle, Herz, Sympathie, Liebe etc. und alles aus dem Innern und Unterbewustsein machen 80 % aus. Sollte es eine Liebesbeziehung werden, hat das mit Prestige, Aussehen, Status nichts zu tun!
     
    • # 8
    • 29.01.2018
    • void
    A kann mit dem Uni-Betrieb nicht klargekommen sein (der ja manchmal auch A***kriecherei beinhaltet oder Demütigungen schlucken). Damit wäre er nicht einer, der mit dem Strom schwimmt und sich überall einschleimen kann und will. Der hat dann vielleicht irgendwas gemacht, von dem er richtig überzeugt war. Das müsste dann natürlich rüberkommen. Wenn man im Gespräch mitkriegt, dass der Mann nichts beendet und nichts auf die Reihe kriegt, würde ich mich schon fragen, was sein Problem ist. Nicht, um ihn zu verurteilen, sondern ob er Mensch ist, der sich noch lange mit sich selbst beschäftigen muss, um zu klären, wie er in der Welt zurechtkommen will - so einer hat keine Kapazitäten für eine Beziehung, in der sich nicht gegenseitig geheilt wird, sondern der andere auch einen Partner braucht, der sein Leben im Griff hat.

    B - ja, gut, was soll mir diese Info. Ich will ihm ja keinen Job geben. Ich finde zwar schon interessant, welchen Beruf einer hat, aber seine Schulnoten? Nee. Wäre der Mann ein Mensch, der sich was drauf einbildet, in Deine Kategorie B zu fallen, wäre er sowieso ein unreifer und uninteressanter Mensch, weil er ja andere auch in Kategorien von oben nach unten einteilt nach Schulnoten und Universitäten. In solcher Denke seh ich ein geringes Selbstwertgefühl, das ist unattraktiv. Dass der Mensch nur so stolz drauf ist, ist für mich klar. Aber nicht, sich damit aufwerten zu wollen.

    C finde ich bewundernswert bis auf einen Aspekt, den ich daneben finde. Aber dass ich seine Leistungen außergewöhnlich finde, tangiert ja überhaupt nicht seine Liebesfähigkeit. Gehen wir irgendwo lang und da sitzt ein Obdachloser und er macht ne arrogante Bemerkung, hat sich das sofort erledigt. Weil er soziale Inkompetenz gezeigt hat, Empathielosigkeit und Dummheit. (denn er hat sich anscheinend nie mit gesellschaftlichen Dynamiken befasst und ein sehr bauklotzmäßiges Weltbild). Nun zu dem abstoßenden Aspekt:
    Wäre er es einfach so und schaffte es locker, fänd ich das toll. Aber einen, der verkrampft auf seinen Nebenmann guckt, damit der bloß nicht besser ist, und eine Selbstwertkrise bekommt, wenn er nicht der allerbeste ist? Hättest Du geschrieben, dass er in allem Bestleistungen anstrebte, wäre ich sofort einverstanden, denn so geh ich auch an alles ran. Aber ich guck nicht nach Leuten, die ich übertrumpfen muss, um mich gut zu fühlen, und ob ich mit meinen Leistungen zufrieden bin, hängt nicht davon ab, ob einer neben mir besser oder schlechter ist.
    Jemand, der der Beste unter allen sein will, wirkt wie ein sehr angestrengter Charakter. Und hier denke ich auch an mangelndes Selbstwertgefühl. Hat er es aber gemacht, weil dem Besten auch die beste Stelle gewunken hat, seh ich das anders.

    Falls Du überlegst, ob Du attraktiver bist mit Deinen akademischen Leistungen - ich würde sagen, dass interessiert einen Mann null.
     
  10. In den meisten Fällen suche ich mir jemanden, der ähnlich intelligent und ein ähnliches Bildungs- und/oder Herkunftsniveau hat.

    Jemand, der denkt, er sei jetzt wegen eines Bachelors jemand, dem sei ein Blick auf die Einstiegsgehälter empfohlen. Das hat in den meisten Fällen früher ein Facharbeiter mit Lehre verdient.

    Auch ist in einer Situation, in der über 50% der Leute Abitur machen und viele davon an die Hochschulen strömen, jeder akademische Abschluss inflationär und kein Zeichen von besonderer Intelligenz oder Leistung.

    Wer mal einpaar Bachelorarbeiten gelesen hat, der weiss, was für gruselige Leistungen zu einem Abschluss führen. Und wenn es wirklich gar nicht geht, dann kriegt der oder diejenige eben eine zweite Chance. Eigentlich sollte das ja die Krönung eines Studiums sein.

    Wer berufsbegleitend studiert, hat immerhin einen Job und Einkommen. Und der wird konkret auf die Belange seiner aktuellen Tätigkeit hin lernen. Das ist für beide Seiten besser als ein drei bis vier jähriger Urlaub an der Hochschule, wonach das Gefühl einsetzt, dass man nicht viel kann und nun plötzlich arbeiten soll.

    Und wer jetzt an einer Eliteuniversität studiert hat, der gehört immerhin zu einer kleinen Gruppe, die deutlich höhere Ansprüche und viel bessere Studienbedingungen hatte.

    Ich habe mir nach der Schule auch einpaar Elitieuniversitäten angeschaut und überlegt, ob ich da studiere. Bei vielen von denen kommt man auch rein wenn man etwas überdurchschnittlich intelligent ist, entsprechend gute schulische Leistungen hat und das Geld für die Studiengebühren mitbringt. Ich wollte mich aber damals fürs Studieren nicht verschulden.
     
  11. Was sind das für Gedankengänge!?

    Schon mal darüber nachgedacht, dass das wesentlich Wichtige im Leben ganz anders aussieht? Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, integre Veranlagung, sich halt blind auf einen Menschen verlassen können. Das ist wichtig im Leben! Der schulische oder berufliche Werdegang ist mir persönlich nicht wirklich wichtig. Ich beurteile Menschen nach ganz anderen Kriterien. Es reicht völlig wenn der Mann nicht dumm ist, eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann, aktuell einen Job hat und mit beiden Beinen fest im Leben steht.

    Abschließend, und da wiederhole ich mich auch gerne:
    Ich habe Akademiker erlebt, egal ob männlich oder weiblich, da frage ich mich heute noch wie die überhaupt das Abitur und das Studium geschafft haben!? Stroh dumm. Und selbst der "Bachelor" ist keine Garantie dafür, dass du einen zweiten Albert Einstein vor dir hast. Außerdem, Genie und Wahnsinn liegen oft genug dicht beieinander.

    Also liebe FS, komm mal wieder runter...
     
  12. Erst die Promis, jetzt die Akademiker...

    Akademischer Erfolg macht eine Frau nicht direkt attraktiver für mich. Attraktiv ist für mich, wenn eine Frau im Beruf zufrieden ist, dann gibt es in der Beziehung kein dauerndes Genörgel über die Arbeit. Einen einigermaßen sicheren Arbeitsplatz und ein angemessenes Gehalt finde ich auch wichtiger als einen bestimmten Abschluss.

    Akademikerin? Ja, gerne. Wenn, dann am liebsten eine, die ein Studium nicht als großartige Lebensleistung betrachtet oder sich schon mit ihrem Mediziner-Doktor vorstellt. Auch keine, die irgendeinen FH-Abschluss hat und den bei jeder Gelegenheit lobend erwähnen muss. Für eine Beziehung bringt ein akademischer Abschluss nicht viel weiter. Heute ist er bestenfalls relativ normal, wenn man die Zahl der Abiturienten sieht.
     
  13. Ehrlich gesagt habe ich noch nie bei einem Date dermaßen detailliert über die Abschlüsse gesprochen, das ist doch ewig her und was zählt, ist ja der jetzige Erfolg. Dass er Akademiker ist, finde ich wichtig, aber welcher Art, ist mir ziemlich egal. In meinem Alter gibt es kaum Bachelor, weil es diese Studiengänge damals noch gar nicht so gab. Wenn einer allerdings betonen muss, dass er unbedingt der Beste sein wollte und dann auch war, fände ich das sehr unsympathisch. Die wirklich gut sind, haben so ein Rumgeprotze nicht nötig.
     
  14. Erst Promis, dann erfolgreiche Akademiker, also die mit Karriere, Status, Einkommen?

    Gestehe Dir zu, was Du möchtest - das es nur an Rand um den Menschen geht, sondern um das, was er Dir bieten kann.
    Dann kannst Du überlegen, was Du bietest.
    Erfolg hat diese Art der Partnersuche nur, wenn Du auf einen ähnlich denkenden Mann triffst - dann ist es ein Geschäft, er bietet, Du auch.
    Was hast Du zu bieten?

    Wenn nicht allzu viel, dann suche Dir einen entsprechenden Mann, der älter ist, für manche reicht das Alter als "Leistung".

    Nur mal an Rand, weißt Du was Du hier für einen Eindruck vermittelst?
    Bau Dir Dein eigenes Leben auf, erarbeite Dir Deine Erfolge, beruflich, etc.
    Und kümmere Dich mal um die Themen emotionale und soziale Kompetenz, da besteht einiges an Lernbedarf.
     
  15. Mir persönlich ist - im privaten Kontext - völlig egal welchen beruflichen Abschluss jemand hat.
    Mir ist wichtig, dass jemand finanziell klarkommt und nicht dumm ist. Aber ich merke das auch ohne irgendwelche beruflichen Qualifikationen zu analysieren. Zumal ich berufliche Qualifikationen auch nur für geeignet halte, Aussagen über die Qualität einer Qualifaktion zu machen. Mehr nicht.

    Im beruflichen Kontext sieht das natürlich anders aus - da finde ich berufliche Qualifikationen schon interessant.
    Liebe FS, suchst Du denn einen Mitarbeiter?
     
  16. Dachte ich auch sofort beim lesen.
    Wohin soll das führen und vor allem warum sollte das Relevant sein.
    Ich stell mir die FS gerade vor wie sie vor ihrem Katalog sitzt und Schwierigkeiten bei der auswahl der geeigneten Kandidaten hat.
    Mensch Liebelein, mach es dir doch nicht so schwer.
    m47
     
  17. Hallo FS,

    für mich persönlich zählt Intelligenz und das hat nichts mit dem Abschluss zu tun. Es geht tatsächlich um den Menschen selbst und ob er mich begeistert, eine Lebensfreude ausstrahlt und mit dem ich gute/tiefgründige Gespräche führen kann.

    Nur zur Info: Intelligenz hat nichts mit dem Bildungsgrad zu tun. Ich war z.B in der Schule sehr schlecht, habe viel geträumt. Ich liebe es neues Wissen aufzusaugen/kann mich motivieren, aber nur bei den Dingen die ich aus freier Entscheidung lernen möchte. Von meiner Hochbegabung wusste ich lange Zeit gar nichts, eher im Gegenteil. Ich habe viele Selbstzweifel und traue mir wenig zu.

    Auch in der Literatur lese ich oft, dass viele hochgegabte Menschen einfach Underchiever sind. Viele sind sogar Harz4 Empfänger. Glück hat nur wer früh gefördert wurde. Schaut euch am besten den Menschen an und nicht seinen Bildungsgrad. Viele können z.B nicht studieren, weil sie sich nicht finanzieren können und ärmer sind.

    Und ja die emotionale Intelligenz ist wichtiger für mich. Ich habe nichts favon, wenn mich jemand über Technik vollquatscht, weil meine Interessen eher bei Psychologie, Medizin etc. liegen.
     
  18. So etwas frage ich nicht beim ersten Date und auch nicht in weiteren Dates, weil es schlicht uninteressant für mich ist. Was soll das für ein Date sein, bei dem man akademische Erfolge erfragt? Unsexy sowas. Und sollte es jemand notig haben, bereits in seinem Profil auf einer Partnerbörse auf seine akademischen Erfolge hinzuweisen, gibt es erst gar kein Date. Wenn jemand erfolgreich ist, muss er damit nicht angeben. Da würde ich eher eine Profilneurose vermuten.
    Wer wirklich erfolgreich ist und menschlich in Ordnung, überzeugt durch sich selbst und nicht durch akademische Titel, Leistung usw.
     
    • # 18
    • 29.01.2018
    • frei
    Hm, du hast dich verschrieben, oder ?
    Du meintest, eine Habilitation nebst Ruf ist keine Garantie, oder ?
    Oder kennst du dich mit den verschiedenen Stufen einer akademischen Laufbahn nicht aus ?

    Ok, es ist gefällig und sympathisch, zu schreiben, dass es vollkommen schnuppe sei, was der Adressat meines Interesses an Ausbildung hat, und auch ich will nicht bestreiten, dass es sehr viele Parameter zum Qualitätscheck gibt, die mit der Bildung nichts zu tun haben, aber nach denen fragt die FS nicht.
    Ich soll mich also zwischen den dreien entscheiden ? Ok, ich nehme als einzige hier die C.
    Ich stehe auf Nerds.
    Ich liebe hochintellektuelle Gespräche.
    Ich mag Menschen, die sehr viel Energie in eine Sache investieren.

    Falls meine C aber ein Angeber ist, gehe ich nach Hause.

    Ganz optimal, und da wäre ich wirklich geflasht, fände ich es, wenn ich nach und nach von den Überfliegerqualitäten meines neuen Freundes und zwar durch Dritte erfahren würde, während er selbst sein Licht unter den Scheffel stellte.
    So wie mein Großvater, der immer nur sagte, er sei Richter gewesen, aber nicht, was das genau bedeutete.
    Ich erfuhr das ganze Ausmaß auf seiner Beerdigung und da platzte ich ( seinerseits ) posthum noch vor Stolz.
    Oder wie ein Redner auf einem Kongress, mit dem ich vorher schon öfter zu tun hatte, der dort aber mit all seinen Graden und Ämtern und Erfolgen vorgestellt wurde.
    Wow, da wurde mir schon anders, durchaus auch in erotischer Hinsicht...was jetzt sicher nicht wenige hier absurd finden, aber jeder hat halt seinen Kick.

    Beim onlinedating ist so was aber nicht denkbar, denn da kann man ja nur für sich selbst sprechen und dann sind wir ganz schnell bei der Angeberei, die mich wieder abstößt.
    Im RL treffe ich solche Männer auch nicht, denn die wenigen, die mich flashen würden, sind verheiratet.

    w 50
     
  19. Ich finde deine Fragestellerei hier im Forum sehr merkwürdig. Du gierst nach fremden Ruhm mit dem du dich schmücken willst und meinst, dann geht es dir gut im Leben?

    Ich weiss wer ich bin und kenne mich. Dafür suche ich einen passenden Partner, sagen wir mal, auf Augenhöhe. Weder jemand, zu dem ich herabsehe noch hinaufsehe. Ein Milieu, in dem ich mich wohl fühle und für das ich nicht noch extra Benimm-Regeln lernen muss.

    Genau danach hatte ich gesucht und auch meinen Mann gefunden. Ich würde sagen, wir kommen ungefähr aus derselben Schicht, haben beide studiert. Ob nun einer mal bei einer Prüfung durchgefallen ist oder nicht....Ob man Karriere macht oder nicht, hat noch nicht einmal etwas mit dem Abschluss zu tun. Ob man zusammen passt oder nicht, auch nicht.

    Ich kann dir verraten: mein Mann hat sogar eine gute Karriere gemacht, tritt aber kürzer, damit wir noch etwas vom Leben haben. Ich habe ihn übrigens als ärmlichen Studenten kennengelernt, 08/15 bekleidet....
     
  20. Ja, die FS möchte gerne jemand, der das hat, was sie nicht vorweisen kann.

    Wie erfolgreich so manche Akademiker sind, konnte man 2017 feststellen. Die Arbeitslosenquote unter den Akademikern betrug über 3 %.
    Außerdem liegt auch die Akademikerquote in Deutschland bei ca. 20 % der Bevölkerung und damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit hinten. In GB, Island, USA, Irland und Korea sind über 40 % der Bevölkerung Akademiker und in Kanada und Russland sogar über 50 %.
    Das mit den Besonderen liegt vielleicht 30 oder 40 Jahre zurück, als man in Deutschland nur ca. 7 % Akademiker hatte. Ich dachte damals, als ich vor über 30 Jahren studierte, dass das was Besonderes ist, aber jetzt bin ich halt älter und erlebe die Wirklichkeit in der Wirtschaft. Ich kenne genügend Akademiker, die für ca. 2.500 € brutto arbeiten und das war vor ca. 30 Jahren unvorstellbar. Damals gab es auch einen Akademiker, der arbeitslos war.
     
  21. Also ist die Promi-Jagd schon zu Ende?! Ach, egal.

    Also, FS, es ist ziemlich einfach:

    wenn DU selbst absolut umwerfend bist dann stehen bei Dir sowohl die Promis als auch die Akademiker Schlange. Das ist so ziemlich die einzige Voraussetzung.

    Ich würde Dir raten es mit ganz normalen Männern vom Typ Büroarbeiter, Bankangestellter etc. zu probieren, sie zu daten und zu schauen wie es sich anfühlt und ob jene Männer Interesse zeigen.

    Sonst bringt es nicht viel theoretisch Überlegungen anzustellen ob Typ A oder C oder sonstwer vom Mond. Ist bloß reine Fantasie.
     
  22. Es wird nicht besser: schon bei deiner Frage nach einem »Promi« habe ich dir Oberflächlichkeit unterstellt. Nun ordnest du potentielle Partner in A, B, C-Gruppen ein ... Hast du so wenig Selbstwertgefühl, dass du dir den scheinbaren Glanz in deinem Leben so dringend über eine Partnerschaft hereinholen musst, liebe FS?
    Der »Erfolg eines Partners« ist für mich nur dann von Bedeutung, wenn er selbst mit dem, was er macht, glücklich ist. D.h. Zufriedenheit ausstrahlt, dann ist er für mich interessant. Das kann ein Akademiker mit allen Auszeichnungen sein, aber auch ein Handwerker, der abends pfeifend und ausgeglichen nach Hause kommt.
     
  23. Ich glaube, die TE Alexandra ist bei dieser Frage vollkommen falsch verstanden worden! So, wie es sich in Konjunktion zu der Frage nach dem Kennenlernen von Prommis, liest, ist Alexandra SELBER eine Typ "C" Frau und ihre Frage zielt eigentlich darauf ab, warum die Prommis das nicht genug würdigen und sie nicht näher kennenlernen möchten.

    Das Hauptindiz für diese Vermutung: Auch in der Frage nach den Prommis schreibt sie an keiner Stelle, dass sie eine sehr schöne und modelartige Frau ist, sondern betont ihre gute (Aus)bildung und entrüstet sich gleichzeitig darüber, dass überwiegend sehr hübsche Frauen gefragt sind.

    Die schlechte Nachricht: Für alle Männer, die ich kenne und die in das Interesse von Alexandra fallen, macht die (Aus)bildung und das berufliche Standing einer Frau maximal 49% der Kriterien aus. Dagegen machen das Aussehen und Ausstrahlung immer mindestens 51% aus. Die gute (Aus)bildung ist also immer nur das Sahnehäubchen on top!

    V.m47

    PS: Im Bezug auf Männer sind die Gewichtungen ganz sicher andere!
     
  24. Jemand der sehr viel Aufwand in seine Bildung steckt, arbeitet natürlich für seine eigene Zukunft, was ja prinzipiell etwas Gutes ist. Für mich hat das aber nicht so einen großen Stellenwert. Für eine Beziehung spielen doch ganz andere Eigenschaften eine Rolle.

    A hat vielleicht keine Ahnung von Zeitmanagement oder ist faul. Vielleicht war er zur Zeit seines Studiums aber auch privat unter Stress/Druck, was sich auch unweigerlich auf andere Lebensbereiche auswirkt. Vielleicht hatte er aber auch mit den Prüfungsmodi oder dem Uni-Betrieb Probleme gehabt. Möglicherweise hatte er auch Probleme damit Arbeit & Pflichtveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht zu managen um sich das Studium erst mal finanzieren zu können etc.

    Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass Leute, die sich total in ein Ziel verbeissen (unbedingt Jahrgangsbester sein & alles Mögliche dafür tun) & immer die Besten sein müssen, für mich nicht sonderlich attraktiv sind. Kann man jetzt ehrgeizig nennen oder "nie zufrieden". Mir ist es einfach nicht wichtig "besser" als irgendjemand in was auch immer zu sein & glaube ein Partner dem das so wichtig wäre, würde nicht zu mir passen. Wenn er dann evtl. noch ein Workaholic ist um diese Ziele überhaupt erreichen zu können & wenig Zeit für Familie etc bleibt, wird er für mich noch unattraktiver.. Mir ist Familie & Partnerschaft sehr wichtig. Vielleicht macht er das Alles aber auch locker mit Links.

    B scheint wohl der Durchschnitt zu sein, nicht schlecht, aber auch nicht der Beste.

    Prinzipiell freue ich mich für meinen Partner über seine Erfolge, mir persönlich ist es für eine Beziehung aber ziemlich egal, ob er jetzt irgendeinen Preis oder viele Interessenten für seine Arbeiten hat, oder eben nicht.

    Wenn es trotzdem darum gehen soll, ob ein Mann mit seiner akademischen Leistung(sfähigkeit) für mich interessanter wird, wäre C aufgrund des in meinem Kopf entstandenen Bildes fürs erste raus. Dieses Bild kann aber natürlich total realitätsfern sein!
    Deswegen: Nicht von vorne herein urteilen, sondern die Menschen kennen lernen.
    Vielleicht ist A für die Uni nicht begabt, aber sonst der Hit oder hat sein Leben überhaupt nicht unter Kontrolle & wurschtelt sich überall durch so wie im Studium. Vielleicht ist C ein eingebildeter Streber ohne Privatleben oder ein sehr begabter Mann der auch Studium/Arbeit & Familie locker unter einen Hut bringt..

    Wenn privat alles passt, kann er auch Postbote/Bäcker/Taxifahrer oder sonst was sein..
     
  25. Tendenziell wäre C für mich attraktiver als A oder B, ja. Ich lege nun mal viel Wert auf den Bildungsabschluss und stehe auf den Typ "Karrieremann".

    Das alles würde aber nichts bringen, wenn er mir sonst nicht gefällt (Charakter/Verhalten, Aussehen, Ausstrahlung, Anziehungskraft,...). Soll heißen: Allein wegen eines Abschlusses oder "Erfolges" würde ich natürlich niemanden nehmen.

    Dass mir A gefallen würde, ist zugegebenermaßen unwahrscheinlich, da ich einfach Wert darauf lege, dass ein Mann mehr im Leben erreichen möchte als einen Bachelor-Abschluss.
     
  26. Interessant sind charismatische, erotische, schöne, aufregende ... Menschen. Ein Beruf oder eine Berufung kann dazu beitragen, dass Mensche interessant sind.

    Ein akademischer Abschluss kann eine interessante Komponente sein. Unter Umständen ist eine Köchin aber viel interessanter als eine Professorin.

    Die von der FS beschriebenen Typen 1 und 3 sind mir natürlich suspekt. 1 ist der exemplarische Versager. 3 der Klugscheißer und Besserwisser. Beide will auch Mann nicht haben. Aus Angst vor dem Klugscheißer werden z.B. oft auch Lehrer(innen) pauschal abgelehnt.

    Im akademischen Bereich gibt es meiner Meinung nach auch oft Fachidioten, die sich ähnlich wie absolute Fussball- oder Rennsportfan nur über ein einziges Thema und dies eigentlich nur mit Kollegen unterhalten kann und will und Menschen abseits dieses Spektrums nur begrenzte Wertschätzung entgegen bringt.
     
  27. @Valomt: jetzt bin ich aber enttäuscht: Du bist ein gebildeter Mann und weißt nicht , dass man Prommis nur mit einem "m" schreibt" .-)
    Ich mag intelligente Männer. Sicher kann es sexy sein,wenn ein Partner akademische Grade etc. vorzuweisen hat. Doch wenn es ihm an emotionaler Intelligenz fehlt, dann würde er dennoch kein Partner werden.
    Ein guter Mediziner ist mitnichten immer gleich ein guter Arzt. Doch ich kenne schon Frauen , die gerne mit Frau Dr. angesprochen werden möchten, obwohl sie selbst nicht promoviert sind. Auch das gibt es noch im Jahre 2018.
    Mein Bruder ist hochgradig dekoriert. Ok, er ist mein Bruder, doch meine Schwägerin beneide ich wahrlich nicht immer.....
    Und, weil es ja auch immer etwas um das Einkommen geht, nicht wahr liebe FS, ich kenne genügend Handwerker die ein zigfaches von dem verdienen, was manch´Akademiker nach Hause bringt. Und wenn ich sehe, was ein Elektriker heute alles wissen und können muss, sage ich nur : Hut ab!
    Sei´Du selbst das, was Du Dir vom anderen wünscht und mach´Dich nicht abhängig vom Titel eines anderen, oder von dem was er hat. Das kann schnell vorüber sein.
    Irgendwie tust Du mir leid.
     
  28. Mir ist es schon wichtig, dass ein Mann studiert hat und ein gewisses Maß an Bildung mitbekommen hat. Zudem hat man einfach denselben Background/Erlebnisse, wenn man studiert hat und kann sich besser austauschen meiner Erfahrung nach.

    Von A-C wäre für mich alles ok.
     
  29. Also ich finde das ist alles Quark mit Soße. Ich habe zwei Diplome und mein Freund ist Meister. Ich liebe ihn, wir können wunderbar kommunizieren und natürlich habe ich größten Respekt vor dem was er leistet. Ich brauche kein A/B oder C-Mann! Wenn ich so bei meiner Partnerwahl rangegangen wäre, hätte ich den tollsten Mann meines Lebens verpasst. Da wird mit ganz gruselig.
    Bei Frauen zählt vielleicht noch was ein Mann darstellt. Aber umgekehrt, liebe Alexandra, hat sich noch kein Mann vorrangig für meine Bildungslaufbahn interessiert.
     

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