• 08.03.2018
    • motte979

    Mache ich mir zu viele Gedanken?

    Hallo zusammen,

    da ich mich schon als stiller Leser durch einige Beiträge hier gelesen habe und die Antworten immer als sehr hilfreich empfand, stelle ich heute meine erste Frage bzw. meine ersten Fragen an euch.

    Seit ca 5 Monaten habe ich (26) einen neuen Freund (27). Ich bin wirklich glücklich mit ihm und kann mir gut vorstellen, dass die Beziehung langfristig hält.
    Da einige Ansichten in meiner letzte Beziehung, besonders was die Themen Zukunftsplanung/Umgang mit Geld anging, sehr auseinander drifteten, mache ich mir aktuell viele Gedanken um das Thema Zukunft mit meinem "Neuen".

    Kurz zum Hintergrund: Mein Freund ist in der Sicherheitsbranche tätig. Wir verdienen ca. dasselbe und beide auch recht gut. Er hat allerdings bereits einen 7 Jährigen Sohn, muss also monatlich Unterhalt zahlen. Er ist sehr viel später als ich in das Berufsleben eingetreten, heißt er hat erst vor ca. einem Jahr seine Ausbildung abgeschlossen und verdient seitdem voll. Ich arbeite bereits seit 4,5 Jahren voll und verdiene entsprechend seitdem volles Gehalt.

    Ich habe Angst davor, dass das Thema Geld uns irgendwann Probleme machen könnte. Ja, wir verdienen gleich viel, er hat im Endeffekt durch den Unterhalt jedoch insgesamt weniger zur Verfügung und auch noch keine Rücklagen, da er ja noch nicht lange Vollverdiener ist (das finde ich aber auch normal, man kann ja schlecht große Rücklagen aufbauen, wenn man in der Ausbildung ist und seinen kompletten Lebensunterhalt alleine finanziert). Er möchte nun auch anfangen zu sparen.

    Was ist, wenn wir irgendwann zusammenziehen wollen und uns nicht das finanzieren können, was wir uns wünschen? Je größer das Kind wird, desto mehr Unterhalt ist fällig und in seinem Job hat mein Freund nicht unbedingt riesige Aufstiegschancen, heißt das Gehalt wird sich vermutlich nicht großartig verändern. Bei mir hingegen sind die Chancen größer, dass ich mit der Zeit mehr verdiene, da es in meinem Job hier Aufstiegsmöglichkeiten gibt.
    Ich bin da ehrlich was das angeht und möchte kein Leben führen, in dem ich jeden Cent umdrehen muss oder nicht mal relativ spontan eine größere Anschaffung machen kann, ohne vorher Ewigkeiten sparen zu müssen. Genau so beim Thema Urlaube.

    Grundsätzlich passen unsere Zukunftsvorstellungen gut zusammen. Wir beide wünschen uns irgendwann eine eigene Immobilie, eine Familie, eine Hochzeit, etc. Darüber haben wir schon sehr oft geredet. Die Angst, die mich beschleicht ist also nun 'Haben wir auch die Möglichkeiten, uns unsere Wünsche zu finanzieren?'

    Findet ihr diese Angst übertrieben? Mache ich mir zu viele Gedanken?
    Könnte dieses Thema uns auf lange Sicht sogar auseinander bringen?

    Gerade weil es menschlich so gut passt und ich es wirklich ernst mit ihm meine wünsche ich mir sehr, dass wir uns um solche Dinge keine Sorgen machen müssen.

    Ich würde mich sehr über ehrliche und ernst gemeinte Antworten freuen.
     
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    • # 1
    • 08.03.2018
    • Merretich
    Ich finde das ein Luxusproblem
    Ihr seid beide fin. unabhängig voneinander, habt n Job, liebt euch, harmoniert... Was ist nochmal das Problem???

    Dass ihr vllt ggf möglicherweise in einigen Jahren nicht auf den cent gleich verdient? Versteh ich nicht...

    Manche Leute beneid ich echt um ihre "Probleme"...
     
    • # 2
    • 08.03.2018
    • Thanis
    Natürlich kann das klappen. Du musst Dir nur im klaren sein, dass Du in Eurem Fall diejenige bist, die den Hauptverdienst zusteuert. Aber das ist ja nicht das Problem, wenn Ihr Kinder wollt, bleibt er zu Hause und Du schaffst das Geld an.
    Und das meine ich weder ironisch noch missgünstig.
     
    • # 3
    • 08.03.2018
    • Vikky
    Liebe FS,
    bei enrem gering verdienenden, noch mehr als 15 Jahre unterhaltspflichtigen Mann kannst Du bei Deinen Wünschen an den Lebensstandard kannst Du halt vergessen, dass Du lange zuhause bleibst sowie lange Teilzeit arbeitest und Dich um euer Kind kümmerst.
    Das geht mit ihm halt nicht.

    Den gehobenen Lebensstandard, den Du haben willst, wirst Du erwirtschaften müssen. Seine Möglichkeiten sind begrenzt wenn er nicht noch kräftig in Weiterbildung neben dem Job investiert.
    Wenn Du also dieses Leben mit ihm zusammenführen willst, musst Du Dich mit diesem Gedanken anfreunden und bejahen, dass Du dauerhaft den größten Teil des gemeinsamen Lebens finanzieren musst.
    Man kann natürlich auch die eigenen kommerziellen Ansprüche downsizen und trotzdem ein gutes Leben zusammen führen.

    Womit Du Dich rechtzeitig befassen solltest, ist das Thema Up- and Downdating. Erfolgreichere Frauen machen selten gute Erfahrungen im Zusammenleben mit weniger erfolgreichen Männern. Da bekommen Männer schnell ein Egoproblem unter welchem dann die Frau zu leiden hat.
    Nach 5 Monaten wirst Du das noch nicht erleben. Frau sollte grundsätzlich um das Thema wissen und aufmerksam sein, die Zeichen verstehen, wenn sie auftauchen.
     
    • # 4
    • 08.03.2018
    • Jana_09/15
    Ich finde es gut, dass du dir über etwaige Probleme in der Zukunft Gedanken machst, und dazu gehören auch die von @Vikky angesprochenen Themen
    So auch meine Erfahrung - persönlich und im Umfeld. Es schadet nicht, sich über diese Dinge bewusst zu werden, um eine Entscheidung nicht blauäugig treffen zu können.

    Insgesamt sprichst du aber über viele ungelegte Eier. Wirst du Karriere machen, wird er in seinem Job bleiben, sich nicht weiterbilden und auf der Stelle treten?
    Und was, wenn dir die Foristen hier mehrheitlich suggerieren, dass du mit ihm keinen höheren Lebensstandard wirst erreichen können - trennst du dich dann, weil es prospektiv Probleme geben könnte?

    Wie steht er zu der Sache - fühlt er sich in seinem Job angekommen oder möchte er mehr von seinem beruflichen Leben? Ist ihm ein höherer Lebensstandard ebenso wichtig wie dir, oder wird er mit einem ggf. kleineren Eigenheim zufrieden sein? Mit einer weniger opulenten Hochzeit? Wird er, wenn du erstmal die große Karriere gemacht hast, für eure gemeinsamen Kinder den Hausmann geben?
    Das sind meines Erachtens eher die Fragen, auf die du (bei ihm) Antworten suchen solltest.
    Dass du mit ihm aufgrund des Unterhaltes für das Kind keine großen Sprünge wirst machen können, sollte dir klar sein.
    Ob du darauf zugunsten einer guten Beziehung verzichten kannst und willst, wird deine Entscheidung sein.
     
    • # 5
    • 08.03.2018
    • frei
    Kleine Ergänzung: selbst wenn dein Freund, dann vielleicht Mann zuhause bei eurem Kind bleibt und du das Geld verdienst, bleibt er weiter unterhaltspflichtig gegenüber seinem anderen Kind und zwar in der Höhe, die der während einer Berufstätigkeit, die realistisch ist, entsprechend ist.
    Hier gilt das gleiche, wie wenn er jetzt einfach nicht mehr arbeiten würde.
    Soweit ich weiß, ist das sogar ein Straftatbestand...bin mir aber nicht sicher.

    Hmmm, ich merke, ich bin nicht informiert. Am besten, du erkundigst dich mal, ob du dann vielleicht den Unterhalt für das erste Kind übernehmen musst oder ob der Staat von dem Mann schlicht verlangen kann, weiter zu arbeiten oder wie sonst der Unterhalt sichergestellt wird.
    Der Staat WIRD da aber Handhaben haben, denn wenn der Mann nicht leistungsfähig ist und das Geld der Mutter dieses Kinds nicht reicht, hat das Kind Anspruch auf staatliche Unterstützung und da windet sich der Staat...zu Recht.

    Na, oder noch besser, du überlegst, ob du es mit einem Kind auch allein schaffen würdest, ob ein eigenes Haus wirklich sein muss, ob eine Hochzeit sein muss oder eine große...oder ob du dir einen anderen suchst.
    Aber das, was du mit ihm hast, findet sich ja nicht so leicht.
    Das ist vielleicht mehr wert als ein Luxusleben.
    Ich vertrete ohnehin die Meinung, dass es ungemein wichtig ist, sich niemals auf einen anderen Menschen zu verlassen.
    Wenn du alles so handhabst, dass du es zur Not auch allein schaffen würdest, kann dir nicht viel passieren, wenn ihr euch trennt.

    Ich würde mit ihm zusammenbleiben und das Glück genießen.
    Ich würde ihn nicht heiraten.
    Ich würde mit ihm ein Kind bekommen, ihm aber kein gemeinsames Sorgerecht einräumen.
    Ich würde für das Kind allein verantwortlich sein, organisatorisch und finanziell.
    Das alles würdest du nicht schaffen / nicht wollen ? Dann solltest du das mit dem Kind nochmal überlegen, denn dann schaffst du es auch nicht, wenn ihr euch trennt.
    Wenn ihr verheiratet wart und er auf das Kind aufgepaßt hat, bleibt das Kind nach der Scheidung bei ihm und du bezahlst Unterhalt.
    Wenn du von deinem Gehalt Werte geschaffen hast ( Haus ), gehört ihm die Hälfte und alles mögliche andere, Rentenanwartschaften aus der Zeit der Ehe und so.

    Du siehst, ich bin strikt gegen das Heiraten.
    Das Heiraten nützt dem wirtschaftlich Unterlegenen und das wärst nicht du.

    w 50
     
    • # 6
    • 08.03.2018
    • Mon Chi Chi
    Wenn ich Du wäre, dann würde ich mich fragen, welches Potential ich in ihm sähe. Es gibt Männer, die haben einen unglaublichen Biss und arbeiten sich hoch, indem sie sich mit ihrem Riecher für Geschäfte und den Markt selbstständig machen.
    Mal ein Beispiel aus dem Sport: Die Savtchenko, die vor drei Wochen bei Olympia Gold im Eiskunstpaarlauf holte, suchte vor vier Jahren weltweit nach einem Partner, nachdem ihr alter Sportpartner die Schlittschuhe an den Nagel gehängt hatte. Sie entschied sich für Bruno Massot, der zu diesem Zeitpunkt lediglich einen 15. Platz bei einer Weltmeisterschaft vorweisen konnte und keine Paarlauferfahrung hatte. Sie sah aber sein Potential und jetzt sind beide Olympiasieger.
     
    • # 7
    • 08.03.2018
    • Cressida
    Hallo Motte 979,
    das ist wirklich ein Problem, dass nur du selbst entscheiden kannst.
    Du möchtest dir einen gewissen Lebensstandard erarbeiten, und befürchtest dein Freund könne nicht mithalten.
    Das ist so die Grundproblematik.
    Am Besten bucht ihr erstmal euren Urlaub zusammen und dann schaust du wie das so wird. Zusammen wohnen tut ihr ja sicher noch nicht. Deine Ansichten sind schon sehr wertkonservativ, langfristig auf materielle Sicherheit angelegt, Beamtin? Jedenfalls macht mal Urlaub zusammen, und schau mal ob ihr euch auf ein gemeinsames Ziel einigen könnt. Dann schau weiter.
    w 45
     
    • # 8
    • 08.03.2018
    • carpe
    Ich finde es schade, die Liebe vom Geld abhängig zu machen. Mein Freund verdient auch weniger als ich. Er fährt privat Fahrrad statt Auto und sieht dafür sportlich aus.
    Aber ich erwarte von keinem Mann, dass er mich finanziert. Was ich mir wünsche, erarbeite ich mir selbst. Wichtiger ist die gleiche Einstellung zum Geld. Wir können beide mit Geld umgehen und genießen lieber nicht-materielle Dinge. Die Zeit zu zweit kann qualitativ so gut sein, dass sie nicht an Unternehmungen, Anschaffungen, Urlauben etc gebunden sein muss. Zusammen kochen kann so viel schöner sein, als Essengehen. Man muss auch nicht im eigenen Haus wohnen, um glücklich zu werden. Da ließe sich noch vieles hinterfragen, was als Standard gilt. Ich kenne so viele Menschen, die trotz teurer Urlaube, eigenem Haus, tollem Auto unglücklich sind.
     
    • # 9
    • 08.03.2018
    • void
    Fünf Monate sind ja noch nichts, um schon ernsthaft für die Ewigkeit zu planen. Ihr lebt noch nicht mal zusammen und wisst nicht, wie es sein könnte. Ich würde sofort zustimmen, dass es sowas gibt, dass man sofort weiß, dass man ein Leben lang zusammensein wird. Das Blöde ist, dass das auch alle die denken, die irgendwann sagen, dass sie sich wieder trennen wollen.
    Also ich würde erstmal das Zusammenwohnen probieren, bevor ich mich finanziell verknüpfe.

    Aber es ist durchaus gut, schon drüber nachzudenken, wie Du das handhaben wirst, falls ihr wirklich lange zusammenbleibt.

    Ich denke, Du wirst Dich irgendwann entscheiden müssen: Dieser Partner, weil ihr so toll harmoniert, oder höhere Konsummöglichkeiten.

    Vielleicht musst Du das auch jetzt schon entscheiden, weil Du Dich gar nicht weiter auf eine Beziehung einlassen willst, die Du sowieso wegen Geld irgendwann beenden wirst.
    Ich denke, Du wirst bei euch mehr als er finanzieren müssen, denke aber nicht, dass das ein Problem ist, wenn man sich wirklich liebt und *.
    Ich kannte mal einen Fall, da wollte der Mann dann nach der ersten Verliebtheit mit seiner neuen Freundin weder Kinder noch Heirat, weil ihm beim Abklingen der Schmetterlinge das Licht aufgegangen ist, dass er bei einer Trennung dann für noch mehr Kinder und vielleicht noch ne Ehefrau zahlt.
    Also ich hoffe, dass er nicht leichtfertig irgendwas dahersagt, weil es so schön ist, gemeinsam die Zukunft zu planen, die noch gar nicht ran ist.

    Naja, das ist wie bei allen Leuten - man kann sich nur das leisten, was man sich leisten kann. Dann zieht ihr nicht in das, was ihr euch wünscht, sondern in das, was möglich ist.

    Ich habe den Eindruck, Du bist eifersüchtig auf das Geld, das das Kind bekommt. So, als sei das eine unnötige Ausgabe, die Dir nun die Zukunft versauen könnte. Das Kind gehört nunmal zu ihm. Würdest Du genauso denken über ihn und das Finanzielle, wenn er nicht für ein Kind einer früheren Liebe zahlen würde, sondern wegen eines Arbeitsunfalls weniger verdiente?
    M.a.W.: Ordnest Du Liebe generell dem Geld unter oder nur in diesem Fall?
    Wenn es Dir in erster Linie um den Lebensstandard geht, musst Du Dir einen Mann suchen, der mehr verdient. Aber dann willst Du eine Beziehung, wo alles dem Geld untergeordnet ist. Ich kritisiere das nicht, ich finde nur, dass man es dann auch so nennen sollte: "Ich kann keinen lieben, der weniger als ich verdient".
    * Wäre Dein Mann ein Tunichtgut, der nicht arbeiten gehen will und sich an Dich klettet, damit Du alles finanzierst, würde ich anders schreiben. Aber er scheint einen sicheren Job zu haben, er will sparen für eine Zukunft mit Dir, er glaubt an euch und will sich Mühe geben, dass ihr alles verwirklichen könnt. Ich finde, das ist ne gute Basis, wenn das jetzt nicht nur Gelaber ist.
     
    • # 10
    • 09.03.2018
    • Andriana
    Ach du liebe Güte. Sorry, aber ich habe für deine Gedankengänge null(!) Verständnis. Wenn er jetzt langzeitarbeitslos wäre; ohne Antrieb, etwas zu ändern; einfach nur in den Tag hineingammeln würde, könnte ich deine Bedenken verstehen. Er scheint sein Leben aber im Griff zu haben; hat einen Job und verdient "recht gut". Dein einziges Problem ist, dass er (möglicherweise) nie "sehr gut" verdienen wird. Du hast Angst, "jeden Cent zweimal umdrehen zu müssen" - und das bei zwei vollen, recht guten Gehältern, von denen eines absehbar noch steigen wird. Finde ich überzogen, auch wenn von seinem Gehalt der Unterhalt abgeht. Was verstehst du bitte unter "jeden Cent zweimal umdrehen"? Nicht zweimal im Jahr auf die Malediven fliegen zu können und kein Penthouse im Herzen Münchens zu besitzen?

    Wenn dir ein gehobener Lebensstil wichtiger ist als menschliche Passung, musst du halt diesen tollen Mann, mit dem du soo glücklich bist (wirklich?) gehen lassen und versuchen, dir irgendeinen Großverdiener anzulachen. Spute dich aber, denn ab 30 schwinden die Chancen auf so einen "dicken Fisch". Und sieh dann auch zu, dass du schnell geheiratet wirst, und zwar möglichst ohne Ehevertrag!

    Potential? Wie bitte? Ich fühl mich hier gerade in die 50er zurückversetzt. Das kann doch nicht euer Ernst sein, Mädels.
     
    • # 11
    • 09.03.2018
    • Thanis
    Nach @frei Post möchte ich nur nachtragen, dass bei eigenen Kindern natürlich der Unterhalt in voller Höhe weitergezahlt werden soll, auch das muss die TE auffangen.
    Aber das sollte doch kein Thema sein, wenn man eine gemeinsame Zukunft plant.
     
    • # 12
    • 09.03.2018
    • Mon Chi Chi
    Naja, da muss man halt genau lesen, Andriana. Ich schrieb, dass wenn ich die Fragestellerin wäre, dann würde ich...
    Ich bin aber nicht die Fragestellerin und habe eine andere Definition von "Potential" als sie. Für mich ist "Potential" die Summe der Eigenschaften, für die ich ihn in Zukunft immer noch und immer mehr lieben werde, zum Beispiel Spiritualität und Rückgrat. Für die Fragestellerin ist das, was sie unter Potential versteht, eher materiell definiert. Ich meinte mit meinem vorherigen Post also, dass man die Gabe des Weitblicks nützen soll, wenn man sie hat und sich nicht am Ist-Zustand abarbeiten soll.
    Herzliche Grüße, w, 37

    PS: Einen Mann hättest Du wahrscheinlich gerügt, dass wir alle erwachsene Frauen und keine "Mädels" mehr sind. ;-)
     
    • # 13
    • 09.03.2018
    • Samatha
    Ja! - Ich finde Du solltest Dich mit der Idee anfreunden, dass Du so erfolgreich (finanziell) werden darfst und auch kannst (ich traue es Dir zu, wenn ich das lese was Du schreibst...:)) dass Du das Leben von Euch beiden finanzieren kannst, so wie Du es Dir vorstellst. Wenn er dann auch aufsteigt ist es super, wenn nicht, dann zahlst halt einfach Du! Du kannst es Dir dann ja leisten!!!
     
    • # 14
    • 11.03.2018
    • Frau29
    Ich würde seine derzeitige Position nicht als endgültig ansehen. Vielleicht kann er ja noch eine Weiterbildung machen, die ihm mehr Möglichkeiten bietet oder eine Selbständigkeit. Heutzutage gibt es doch wirklich viele Möglichkeiten.
     
    • # 15
    • 11.03.2018
    • moringa
    Geld ist ein wichtiges Thema und kann natürlich Menschen auseinander bringen. Ich möchte keinen Mann mitfinanzieren und mich umgekehrt auch nicht aushalten lassen, weil für mich Unabhängigkeit zur Beziehung gehört und auch ein Faktor bei der Attraktivität ist.

    Bei euch sehe ich das Problem eigentlich nicht. Du projizierst vielleicht das Negative aus deiner letzten Beziehung auf deinen neuen Partner. Es haben schon Leute mit mickrigen Gehältern Häuser und Hochzeiten finanziert. Bei allem im Leben gibt es ein gewisses Spektrum. Wenn für dich nur eine pompöse Luxushochzeit und eine Villa in Frage kommt, dann musst du dir wohl einen anderen suchen. Für mich stehen dann doch noch andere Eigenschaften im Vordergrund und ich heirate lieber sparsam und dafür jemanden, mit dem es passt. Außerdem seid ihr 5 Monate zusammen. Lass erst mal ein paar Jahre verstreichen und denke dann noch mal übers Heiraten nach.
     
    • # 16
    • 12.03.2018
    • nanni13
    Hallo,

    ich war eigentlich schon ein bisschen platt, dass jemand sich so viele Gedanken über Geld macht in einer "Liebes"beziehung.

    Wenn ich dein Freund wäre und wüsste dass du auch nur eine solche Frage gestellt hast, wäre ich weg. Würde sagen, dann musst du dir jemand mit mehr Geld suchen.

    Geld hat mit Liebe für mich rein gar nichts zu tun. Man kann ja auch getrennte Konten haben. Glück und Liebe kann man nicht kaufen
     
    • # 17
    • 12.03.2018
    • Salemina
    In eine gemeinsame Mietwohnung oder ein Miethaus ziehen bis man sich das gewünschte leisten kann, wie alle anderen auch?

    Die wenigsten Leute können sich das Geld für ein Haus & co aus dem Ärmel schütteln, aber ich kenne viele Paare, die jahrelang gemeinsam darauf gespart haben. Dafür wurde dann aber auch mal auf das ein oder andere wie zB teure Urlaube verzichtet.
    Habt ihr denn die selben Vorstellungen von Hochzeit & Haus?

    Ich kann diese Gedankengänge nur bedingt nachvollziehen, Geld ist bei uns zwangsweise wichtig, da ist es nur logisch & sinnvoll an die finanzielle Zukunft zu denken, aber ich würde nie an meinem Partner oder seinem gewählten Beruf zweifeln, weil der gewünschte Lebensstandard nicht sooo einfach zu erreichen ist..
    Wenn er ein fauler Langzeitarbeitsloser wäre ja, aber so..

    Ich liebe meinen Partner, unabhängig davon ob ich jetzt mit ihm zur Miete oder im Eigenheim wohne, solange es keine 1 Zimmer Wohnung ist. Liebe & eine passende Partnerschaft kann man nicht kaufen, da verzichte ich auch gerne auf unnötig teuren Schnickschnack, solange man sonst halbwegs gut gemeinsam leben kann.
    Sicher, dass dich nicht eher sein Kind stört?
     

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