1. Liebe und Zuneigung

    Nur als Diskussionspunkt an Euch

    Im Profil gibt es die Kategorie - was ist für mich wichtig für den langfristigen Erfolg einer Partnerschaft.

    Für mich persönlich ist es Liebe & Zuneigung. Alles andere, was noch essentiell ist (Vertrauen, Achtung, Respekt, Kommunikation,...Sexualität) ist für mich ohne das Gefühl meinem Partner gegenüber irrelevant, teilweise nicht möglich.

    Bin ich zu naiv, zu optimistisch? Zu anspruchsvoll, wenn ich Liebe für mich als Basis für unabdingbar halte?
    Werde auch nachdenklich, wenn dieses Kriterium im Profil nicht gelistet ist - bei doch immerhin 4 möglichen Priorisierungen.

    Bin gespannt auf Eure Meinungen, und freue mich auch sehr über Beiträge von Männern.

    Lionne
    w,46
     
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  3. Vertrauen? Ich vertraue eher Bin Laden als einer Frau.
    Nein, ich bin vermutlich auch kein Beziehungsmaterial mehr, zu viel erlebt, gesehen und gelesen. Trotzdem würde ich eine Beziehung eingehen nur halt komplett ohne der Frau zu vertrauen. Meine Investitionen, emotional und finanziell würden sich auf extrem niedrigem Niveau abspielen und wenn es vorbei ist, dann würde ich keinen Gedanken an die Sache verschwenden. Liebe ist daher für mich auch das irrelevanteste aller Gefühle, weniger Wert als das schwarze unter meinen Nägeln.
    Nein, ich bin kein Beziehungsmaterial und deshalb halte ich mich an Affären und ONS und überlasse die Schlammschlacht denen die es alleine mit sich selber nicht aushalten können. Ich bin ein überzeugter Single und genüge mir selbst.

    M37
     
  4. Wenn ich mir eine deiner möglichen Selbstbeurteilungen heraussuchen sollte, würde ich es "naiv" nennen.
    Mir kommt das mehr so vor, als ob du keine tragfähige Beziehung suchst, sondern eher einer Kleinmädchenvorstellung nachläufst.
    Denn wie und woraus sollen Zuneigung und Liebe (nicht Verliebtheit) ohne Kommunikation, Vertrauen und Respekt ent- und bestehen können?
    Aus dem Nichts?
    Ich bin 9 Jahre jünger als du und mich schrecken solche sentimentalen Schwammigkeiten ab. Denn dann bist du ja weg, ohne mit mir "vertrauensvoll über deine Gedanken zu kommunizieren" und dann an- und miteinander zu arbeiten, wenn du meinst nicht mehr deine Phantasie von Liebe zu empfinden, die du suchst.
    Ich würde dich grob so einstufen, dass du nicht zu der Art von kooperativer Beziehung fähig bist, wie ich sie gerne aufbauen will.
     
  5. Viele geben vielleicht deshalb nicht Liebe an, weil es für sie selbstverständlich ist, dass man nur in Liebe mit jemandem verbunden sein kann. Ja, es ist die Basis. Aber es ist doch eigentlich selbstverständlich und nicht erwähnenswert.
    Was darüber hinaus wichtig ist, das ist interessant und schafft Gemeinsamkeiten oder eben nicht.
     
  6. Vorgegebene und standardisierte Antworten wie hier notiert interessieren mich nicht so sehr!
    Auf die Frage, welche Punkte für den langfristigen Erfolg einer Partnerschaft wichtig sind, haben Sie geantwortet, dass ...
    • Gegenseitiges Vertrauen, Offenheit und Ehrlichkeit
    • Liebe und Zuneigung
    • Den anderen nicht einengen, seine Freiräume behalten
    • Den anderen attraktiv finden, dabei sind auch Zärtlichkeit und Sex wichtig
    Mich interessieren selbst formulierte und ausführliche Antworten über alle Fragen wie: Sie über sich.
    Bei nicht oder nur rar ausgefüllten Felder werde ich nicht aktiv!
    Liebe und Zuneigung spürt man sehr schnell ohne es vorher mitgeteilt haben muss! Was ich auch festgestellt und erfahren habe, dass es nicht passt, wenn es mangelnde Kompatibilität in den Bereichen Nähe/Distanz, Libido und persönlicher Einstellung geht, dazu braucht man nicht lange Zeit, um dies zu erfahren!
     
  7. Ich gebe Dir absolut recht.
    Allerdings muss Liebe und Zuneigung wachsen, so daß es mit dem Sex ebenfalls dauern kann, denn Liebe ist nunmal nicht nach ein paar Dates da, der Trieb schon.

    Eine langfristige Partnerschaft macht alleine die großen Gefühle "leider" nicht aus. Ich gebe offen zu eine finanzielle stabile Basis ist genauso dafür verantwortlich.
    Was nützt Dir ein Partner, den Du liebst, wenn er beruflich und sozial nichts auf die Beine bekommt, mit Geld nicht umgehen kann, Schulden anhäuft, beruflich ständig versagt und am Ende "Dein" Geld ausgibt.

    Verstand und Liebe müssen sich die Waage halten.
    Ohne Moos nix los ist leider ein Satz welcher stimmt, denn die größte Liebe kann Schulden, Rechnungen und finanzielle Dauerbelastungen nicht standhalten.

    Der erste Scheidungsgrund ist leider nicht das obligatorische Fremgehen, sondern der Streit ums liebe Geld.

    Junge Paare verschulden sich meist durch Baufinanzierungen, der Leerstand und Verkauf neuer Häuser spricht Bände. Diese Paare haben es, wohl trotz Liebe und Zuneigung nicht geschafft.

    Einen Loser zu lieben ist eine Gradwanderung, allerdings sollte man ähnlich beruflich gut strukturiert sein und verstandesorientiert. Allein auf Gefühl lässt sich kein Fundament bauen.
     
  8. Ich finde deine Frage recht merkwürdig. Ich vermute, daß 99% der Foristen und Menschen unseres Kulturkreises das so sehen werden. Ist also nicht sehr aussergewöhnlich.
    Das ist so, wie wenn du sagen würdest: bin ich naiv wenn ich annehme, daß ich zum Autofahren ein Auto brauche? Es ist einfach eine Selbstverständlichkeit.
    Womit viele vielleicht nicht rechnen, ist, dass Liebe einfach nicht ausreicht, und nicht alles Probleme löst. Beziehungen scheitern eben oft an unterschiedlichen Lebensentwürfen, und die machen die Liebe kaputt. Oder irgendwann ist die Langeweile größer als die Liebe.
     
  9. Warum vertraust auf irgendwelche Angaben im Profil und nicht auf Deinen persönlichen Eindruck ?

    Man kann das eine oder andere aus Profilen sehen, wenn sie etwas ausgefüllt sind und wenn man sie quer liest.
     
  10. Ich würde sogar sagen dass "Liebe" sich aus den von der FS genannten Eigenschaften zusammensetzt. Für mich ist es offensichtlich, dass sie Verliebtheit(Schwärmerei) mit Liebe verwechselt. Um die FS ernst nehmen zu können, müsste sie mir genau erklären können was Liebe ist. Ich wage stark zu bezweifeln dass es ihr gelingen würde.

    Ich habe sogar in meinen Beziehungen, das Gefühl der Verliebtheit bei mir selbst immer als Schwärmerei enttarnen können. Ich ließ das Gefühl zwar zu und hoffte dass sich vielleicht etwas entwickeln würde, aber nix da. Tief im Inneren wusste ich immer dass die Wahrhaftigkeit fehlte. Die letzte Beziehung ist gut 3,5 Jahre her und in dieser Zeit hat bei mir ein starker Entwicklungsprozess stattgefunden. Heute bin ich sicher dass die meisten Menschen einer Illusion nachjagen. Passend dazu:

    "Alles im Universum folgt der Evolution des Bewusstseins. Unser Bewusstsein möchte sich immer weiter öffnen und höher entwickeln. In allem und allen lebt die Sehnsucht nach Weiterentwicklung, Höherentwicklung und nach dem Erwachen in unsere schon vorhandene Ganzheit!
    Für viele Frauen und Männer ist es mehr und mehr möglich, den nächsten Schritt im Land der Liebe zu gehen: vom romantischen Mythos zur bewussten Liebe. Diese Liebe gilt dem Wesen eines Menschen und nicht der romantischen Projektion. Die Liebe von Wesen zu Wesen eröffnet uns die Möglichkeit, das, was wir in der romantischen Liebe vermischt haben, wieder mit Klarheit zu sortieren. Denn wir haben so vieles in das Bild der romantischen Liebe hineingepackt: unsere Sehnsucht nach Ganzheit, nach Ankommen, Geborgenheit und Heimat, nach Sinn, nach sexueller und spiritueller Erfüllung. Das ist viel – zu viel – und daher ist die Enttäuschung vorprogrammiert.
    Und so besteht der erste Schritt darin, den Pfeil aus unserem Herzen zu ziehen und uns der schon vorhandenen Ganzheit in uns zuzuwenden. Das bedeutet, die Liebe zu unserem eigenen Wesen und dem Original, das wir sind, wieder zu leben. Der zweite Schritt besteht darin, eine für uns stimmige Form von Spiritualität zu entwickeln und so eine Beziehung zur Quelle der Liebe, zum großen Geist in uns zu kultivieren. Dies macht es möglich, dass wir aufhören, einen Partner/eine Partnerin zu einer romantischen Lichtgestalt zu erhöhen."

    sein.de
     
    • # 9
    • 17.01.2016
    • void
    "Liebe" wird als Begriff recht schwammig verwendet und bedeutet mitunter ganz was anderes für verschiedene Menschen.
    Ich habe schon Menschen geliebt und wäre nie mit denen in eine Partnerschaft gegangen. Es ist ein Gefühl und das löst ein Mensch aus oder nicht. Die Liebe, die mit der Zeit gewachsen ist, kenne ich auch. Aber da passten die Persönlichkeiten und die Wünsche fürs eigene Leben am Ende nicht zusammen und die Liebe war nur gewachsen durch Anpassung, die am Schluss ein Gefängnis war.

    Was ich wichtig finde, ist: Man WILL die Partnerschaft aktiv. Dh. man setzt sich mit den Problemen, die auftreten auseinander und flüchtet nicht vor Gesprächen durch Schweigen oder weicht auf Seitensprünge aus oder denkt, eine Beziehung ist ein Mechanismus, der in jeder Hinsicht von allein läuft. Das wäre dann für mich Respekt vor Partner und Partnerschaft: man steckt Energie rein, man hört zu und man checkt, ob es wirklich ein Problem ist, das man lösen sollte oder nur eine Charakterschwäche des Partners, der versucht, einen hinzubiegen. Umgekehrt gilt das auch: Frage dich erst, ob es DEIN Problem ist, das DU ändern musst, und nicht der Partner.

    Vertrauen und Ehrlichkeit finde ich essentiell. Ohne das kann mir die Liebe gestohlen bleiben, ehrlich. Es mag vielleicht eine Zeitlang gehen, dass ich versuche, dem anderen klarzumachen, dass er offen sagen kann, was los ist. Und wenn es dann das Ende bedeutet, ist das immer noch besser, als eine Partnerschaft zu führen, in der er sich dauernd lügend verstellen muss. Aber dauerhaft komme ich mit solchen Menschen nicht klar.

    Kommunikation - da Menschen unterschiedliche Arten haben, finde ich wichtig, dass jeder weiß, dass es nicht unbedingt so gemeint war, wie es angekommen ist. Dh. man erspart sich Vorwürfe und Stress aufgrund von Eigeninterpretation. Wenn aber Ehrlichkeit nicht vorhanden ist und der Charakter unterentwickelt, wird das Problem benutzt, um den anderen in die Irre zu führen: War ja nicht so gemeint.
    Deswegen Punkt1 - Respekt und Willen, Energie in die Partnerschaft zu stecken.

    Und Sex - das sollte schon kompatibel sein, sonst hast Du bald Bruder-Schwester.

    Ist irgendwie alles wichtig. Ich könnte mir vorstellen, dass "Liebe und Zuneigung" auch das alles für Dich meint, also Respekt und Willen, an der Beziehung zu arbeiten usw., wenn Du das Label "Liebe" nicht einfach als Gefühl definierst, dass Du auch anderen Menschen gegenüber empfinden kannst.
     
  11. Das ist ja wohl eine Selbstverständlichkeit, dass Menschen in Beziehungen Liebe und Zuneigung suchen. Das erwähnt niemand, weil es so selbstverständlich ist, wie man davon ausgehen kann, dass jemand, der eine Kantine betritt, etwas zu essen sucht oder jemand der einen Friseursalon betritt, etwas an seinen Haaren gemacht haben möchte.

    Ausnahmen bilden gestörte und verbitterte Existenzen, die über 15 Jahre ohne Sex und Partner sind oder verbitterte Männer, die so eine Angst vor neuen Verletzungen haben, dass sie sich auf gar nichts mehr einlassen wollen. Der Normalfall ist das aber Gott sei Dank nicht.
     
  12. Ich sage, die meisten sprechen von Liebe, ist aber keine Liebe, deshalb scheitert alles ohne die Liebe!
     
  13. Liebe und Zuneigung - ist leider keine Selbstverständlichkeit.
    Es gibt viele (Ehe-)paare ohne Dieses. Oder ich würde es nicht als Liebe bezeichnen.

    Auch ich habe früher tlw. Beziehungen ohne Liebe gehabt. z.B. weil nur Eine/r die Liebe aufbringen konnte. Oder es war nur Freundschaft+. Aber es wurden dann deswegen die Beziehungen beendet.

    Aber es gab auch Begegnungen, mit Zuneigung auf den ersten Blick. Leider immer mit den Falschen. Entweder war ich nicht passend, oder mein Gegenüber nicht. (z.B. weil er schwul ist)

    Auch ich mache den "Fehler" dass ich Liebe und Zuneigung zu sehr romantisiere. Denn anfangs ist die Zuneigung meistens nur sexuelle Zuneigung. Dann folgen die Interessen und beiderseits Wünsche und Vorstellungen für eine gemeinsame Beziehung.
    Und erst wenn das Alles überwunden ist, könnte Liebe entstehen.
    So ist leider meistens die Reihenfolge, ob man will oder nicht.

    Ich kann für mich diese Reihenfolge nicht akzeptieren, weil ich sie für primitiv und anfangs lieblos halte. Aber damit "stelle ich mir selber ein Bein."

    Jeder kann sich selber testen. Leute beobachten, und überlegen, in wen er/sie sich verlieben könnte ? Man entscheidet sich für die Leute, die Einem sexuell gefallen ?
     
  14. Was verstehst du unter Liebe?

    Jeder definiert Liebe allenfalls anders. Wenn Liebe ein Gefühl tiefer Verbundenheit und Wertschätzung ist, dann muss sich dieses Gefühl zwischen zwei Menschen ja erst entwickeln und wachsen. Dazu braucht es wahrscheinlich Kommunikation, achtvolles und respektvolles Miteinanderumgehen, es braucht wohl auch Vertrauen, Zugewandtheit etc.

    Daher sind für mich für eine erfolgreichen Partnerschaft eine gelungene Kommunikation, Vertrauen, Zugewandheit (körperliche und geistige Nähe), Respekt usw. wichtig, weil das genau die Dinge sind, die ich in eine Partnerschaft einbringen kann. Wenn daraus Liebe entsteht und sich die Liebe daraus nährt, dann ist es schön :)
     
    • # 14
    • 21.01.2016
    • void
    Würde ich gar nicht sagen. Gewisse Verbundenheit habe ich immer gleich gefühlt, das war neben der aufs Sexuelle bezogenen Attraktivität der Auslöser, weshalb mich der Mensch so interessiert hat. Allerdings kann es gut sein, dass das suggeriert, dass auch der Rest gut passt und das muss nicht sein.
    Wertschätzung und Loyalität ist bei mir auch immer gleich vorhanden. Bedeutet aber leider im Umkehrschluss nicht, dass der andere das auch so empfindet. Bei meinem langjährigen Partner, mit dem ich mich in vielem sehr verbunden fühlte, habe ich erlebt, dass er meine Arbeit z.B. gar nicht wertgeschätzt hat. Mich als Mensch hat er sehr geschätzt, mir das auch oft gesagt, aber das, was ich für mich wünschte und das, was ich tat, war für ihn gar nichts, Zuarbeit für ihn, benutzbar für seine Belange, ohne mich fragen zu müssen, ob er es einfach kostenlos verschleudern darf.

    Das ist ja das erste, was man wahrnimmt, aber da muss noch was anderes sein - das Verbundenheitsgefühl. Es will mir nicht in den Kopf, warum manche das schaffen, mit so einem Menschen zusammenzukommen (ich würde sagen, es ist Liebe auf den ersten Blick bei ihnen) und glücklich zu werden (dh. der andere stellt sich nicht als zwar sexuell attraktiv, aber ansonsten unpassend und deswegen sexuell irgendwann doch wieder uninteressant raus), aber andere nicht. Ich will und kann nicht ohne das, weil ich es schon hatte und nicht glücklich war damit. Ich denke nämlich, dass man sich noch so lieben kann - ein erfülltes Sexleben gehört einfach zu einer guten Beziehung dazu. Sonst lebenslang Sparflamme oder irgendwann Seitensprung. (oder offene Beziehung) Und was ist dann mit "Liebe", wenn einer anfängt zu lügen. Liebe braucht für mich Ehrlichkeit. Wenn die nur geht, indem man sexuell unterversorgt lebt, dann ist das wohl der Preis dafür, wenn man nicht darauf achtet, dass der Partner auch sexuell passend ist.
     
  15. Das wäre für mich eine gute stimmige Definition. Nur wenn daraus dann trotzdem keine Liebe entsteht, wird es für mich keine Partnerschaft.
    Wobei am Anfang erstmal Verliebtheit steht, sich entwickelnd im Kennenlernen oder auf den ersten / zweiten Blick.

    Ich bin einfach neugierig auf Eure Antworten, ich habe, wenn ich hier so einige Threads und Posts lese oder Beziehungen, langjährige Ehen sehe, den Eindruck, dass von Liebe und Zuneigung wenig vorhanden ist. Und von vielen anderen der o.g. Basics auch wenig. Ist für mich ziemlich deprimierend, deswegen die Frage auch als eine Art Realitätscheck.

    Danke für die Diskussion, die sich entwickelt, freue mich, wenn da noch mehr kommt.
    Bisschen in die Richtung bzw. ergänzend der Thread bzgl. warum man heiratet.
    Ich finde es schön und ermutigend, wenn andere auch noch daran glauben, trotz negativer Erfahrungen und Enttäuschungen, dass es Liebe gibt, wie auch immer man sie definiert.

    Lionne
     
  16. Das ist es eben wenn jemand zulange alleine bezw. Single war.
    Ich kenne auch eine Frau, die schon ziemlich lange alleine ist. Wenn ich sie zum Essen einlade, ganz ehrlich? Sie schlingt das essen schnell herunter, kein Messer und Gabel..nichts.Ich habe sie schon darauf angesprochen, das sie langsam machen soll, das ihr niemand etwas wegnimmt. Auch "pupst" sie ständig in meinem Beisein..auch beim Essen.
    Ich erinnere mich an einen Abend. 4 Mandarinen noch in der Obstschale auf dem Tisch.Sie isst sie alle 4, es interessiert sie nicht, ob jemand anderes auch noch eine möchte. Sie schälte sie im Wohnzimmer und die Schalen legte sie auf den Wohnzimmer Glastisch.Das sind kleine Beispiele.Im Prinzip sind sie wieder kleine Kinder geworden.
     
  17. Nun , der Thread ist etwas älter -
    Ob das jetzt zur Frage passt?

    Die Frau hat doch nur schlechte Manieren, das haben andere Menschen auch.
    Das ist weder geschlechtsabhängig, noch abhängig vom Familienstand.

    Ein Mensch kann genießen - oder nicht.
    Ein Mensch hat ein bestimmtes Maß an Ordnung, seine Sozialkompetenzen - oder eben auch nur Mindestmaß.
    Ein Mensch hat seine eigene Persönlichkeit.

    Es mag sein, dass man, wenn man länger Single ist, man nicht mehr bereit ist, bestimmte Kompromisse zu machen, dass man weiß, was einem gut tut, und sich auf anderes nicht mehr einlässt.

    Wenn ich hier lese, frage ich mich manchmal schon, warum man sich selbst so vollständig ignoriert, offensichtlich Unpassendes versucht mit Gewalt passend zu machen .
    Es wird gelogen, betrogen, nicht geredet, genörgelt, bis zu Gewaltformen.

    Ich habe hier schon das auch für geltende Fazit gelesen.
    Sehr, sehr gerne eine stimmige Partnerschaft, das wäre toll. Da bin ich ganz sicher auch kompromissfähig, oder besser - da kam ich den anderen einfach in seiner Art wertschätzen, mit allen Facetten.
    Aber wenn es nicht stimmig ist?

    Dann bin ich lieber Single. Und gestalte mit mein Leben so, wie es dir noch passt. Und die Momente, weil einem ein Partner fehlt, nun, die gehören dann halt dazu.
    Aber ich kenne schweigende Partnerschaften, das Nebeneinander leben - da ist die Einsamkeit schlimmer.

    Also eine nicht passende Partnerschaft ist für mich die schlechteste Lebensform.

    Momentan genieße ich den Sommer ,
    Dementsprechend sonnige Grüße und einen guten Start in die Woche .
     
  18. Ich kann Dich gut verstehen, wenn man das Gefühl hat nebenher zu laufen und das gerade zu Beginn. Suche unbedingt das Gespräch mit ihr. Sei ehrlich Du hast nichts zu verlieren, denn wenn sie so tickt werdet ihr auf Dauer sicher keine Zukunft habe, weil Du emotional verhungerst.
    Ich habe das mal versäumt und jeden Tag auf das mehr gewartet, das einfach nicht kam. Ich hatte Angst sie zu überfordern, alles Quatsch, steh´zu Dir und Deinen Bedürfnissen. Alles Gute für Dich.
     
  19. Nein, ich glaube nicht, dass dies immer spürbar ist. Zumindest am Anfang.

    Wenn du den Stein ins Rollen gebracht hast, also eine Aktion zeigst und er darauf reagiert usw, da braucht man dann ein paar Wiederholungen (Aktion, Reaktion, Aktion….), dann kann man das schon merken. Aber wenn du nur still und heimlich verliebt bist und ihm mal Hallo sagst, wenn du ihm begegnest, dann eher nicht.
     
  20. Das ist eine Frage, die sicher vor allem viele Dauersingles beschäftigt: "Hatte wirklich nie jemand Interesse an mir oder habe ich es vielleicht einfach nur nicht bemerkt und dadurch Chancen verpasst?"

    Ich fürchte auch, dass die Leserin recht hat (das wäre sehr betrüblich für mich, denn dann hatte über 8-9 Jahre meiner schönsten Jugendjahre wirklich nie eine Frau Interesse an mir) , aber letztenendes kann man das wohl nur herausfinden, wenn man immer bei der jeweiligen Person des Interesses sein Glück probiert, oder?
     

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