1. Kontaktaufnahme mit Ex zum eigenen Seelenfrieden?

    Ich war 4 J. mit meinem Ex zusammen. Vor 2 J. habe ich mich getrennt, da er immer wieder deutlich die Grenzen überschritten hat. Es war eindeutig psychische und körperliche Gewalt von seiner Seite da(Beschimpfungen, anspucken, treten, schubsen, einsperren). Nach der Trennung, die er lange nicht akzeptierte, stalkte er mich und versuchte immer wieder Kontakt zu mir aufzunehmen. Ich brach den Kontakt jedoch völlig ab. Mein Ex ist sehr extrovertiert, ist beliebt, hat viele Freunde. Er verstand es perfekt meinen eigenen Mangel zu füllen u. mir das Gefühl zu geben, für ihn etw. Besonderes zu sein - ein Gefühl, das ich so noch nie kennengelernt habe. Der emotionale Rückhalt durch meine Eltern fehlte mir immer. Beide sind krank - meine Mutter ist depressiv, mein Vater trinkt. Mein Vater unterdrückt meine Mutter zudem. Mein Bild von Männern wurde dadurch sehr geprägt u. ist eingebrannt. Ein Mann, der trinkt u. dominant ist, ist in meinen Augen stark. Ich bin eher introvertiert und sehne mich schon immer danach Gleichgesinnte zu finden, denen ich mich zugehörig fühle. Vielleicht eine Art Familienersatz. Als ich mit meinem Ex zusammen war, war ich stolz darauf zu diesen "angesagten" Leuten dazu zugehören. Die andere Seite der Medaille ist, dass diese Leute Drogen nehmen. Ich habe mitgemacht damals, fand das alles cool - bis ich gemerkt habe, dass ein Leben außerhalb der Realität auf Dauer furchtbar ist. Dann habe ich einen anderen Weg eingeschlagen. Aber es ist schwer konstant auf diesem Weg zu bleiben. Jetzt nach 2 Jahren habe ich das Bedürfnis wieder Kontakt zu meinem Ex aufzunehmen. Mittlerweile lässt er mich in Ruhe. Was steckt hinter diesem Wunsch? Hoffe ich dadurch die Wut auf meinen Ex los zu werden? Ich würde ihm gerne verzeihen, denn mit Wut kann man nicht komplett loslassen. Ich würde gerne einen normalen Umgang mit ihm pflegen. Es ist traurig, dass wir uns nicht mal grüßen können, wenn wir uns zufällig begegnen. Vielleicht suche ich diese Begegnung mit ihm aber auch, um diesen Drogensumpf, in dem er lebt, nochmal deutlich vor Augen zu haben. Um die Gewissheit zu haben, dass der Weg, den ich gehe, der richtige ist. Ich habe das Gefühl, dass das die letzte "Prüfung" für mich ist, um endlich Ruhe für mich zu finden. Hilft mir eine Kontaktaufnahme mit ihm, um weiter vorwärts zu kommen oder wirft es mich wieder zurück? Was denkt ihr?
     
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  3. So wie du ihn beschreibst, ist er ein toxischer Mensch. Erst heute habe ich wieder gelesen, dass es rein gar nichts bringt, solche Leute zu verstehen bzw. zu versuchen, ihnen die eigene Sichtweise aufzuzeigen. Die finden sich so richtig, wie sie sind. Ich würde an deiner Stelle weiterhin Abstand halten. Ich finde, der hat doch genug Schaden bei dir angerichtet. Meinst du nicht auch?

    Alkohol und Dominanz - ich hoffe, du hast deine Meinung über die (vermeintlich) starken Männer in der Zwischenzeit geändert?
     
  4. Mit diesem Menschen und seinem Umfeld bei deiner Vorgeschichte kannst du keinen normalen Umgang pflegen.
    Denn weder er noch du hatten jemals eine normalen Umgang miteinander.
    Wie stellst du dir das vor?
    Und die letzte Prüfung...
    Hm Warum?
    Wieso willst du dich denn prüfen?
    Und was ist wenn es gar nicht abschreckend ist.. Sondern grad alle nett und zufrieden sind und dich freundlich empfangen.....
    Wirst du dann rückfällig?
    Meine Meinung :
    Lass es!
    Sei froh das er dicj in Ruhe läßt und du aus der Gruppe weg bist.
    Das Leben hält noch genug Prüfungen für dich bereit, dass kannst du mir glauben.
    Auch neue Kontakte können alte Wunden berühren.
    Da musst du keinen Test machen mit alten Bekannten.
    Schreib ihm einen Abschiedsbrief. Der muss nicht nett sein.
    Dann denke dir ein ritual aus in dem du dich von ihm verabschieden kannst für immer ohne ihn zu sehen.
    Dann vernichte den Brief ohne ihn an den ex zu schicken.
    Mit hat sowas mehrmals geholfen.
    Viel Erfolg
     
  5. Lass es. Unbedingt.
    Lies, was Du geschrieben hast.
    Gewalt. Gewalt. Nochmals Gewalt. Stalking.
    Schreib es Dir auf. Alles Negative. Lies es. Immer wieder.

    Du hast das Ganze nicht verarbeitet, es ist wie eine Droge.
    Such Dir dringend therapeutische Unterstützung, und schließe mit dieser Hilfe ab.

    M, 54
     
  6. Hallo liebe Carolin,

    Leute, die sich mit Narzissmus auskennen, werden dir sagen, dass es der größte Fehler ist, den du begehen kannst, no contact zu brechen, also wieder Kontakt zu einem Mann aufzunehmen, der

    sich so verhalten hat.

    Um Gottes Willen, sei dankbar dass du ihn los bist, kontaktiere ihn nicht, wenn du nicht erneut da reingezogen werden willst, und denke nicht mehr an ihn. Ich vermute mal, du hast keinen neuen Partner, und was dich nun sehnsuchtsvoll an ihn denken lässt, ist eben diese Leere in deinem Leben. der Wunsch nach jemandem, aber nicht nach IHM.

    Evtl. solltest du dir psychologische Hilfe suchen, damit du nicht rückfällig wirst. Denn es ist schon besorgniserregend, dass du nicht sicher bist, dass der Weg der Trennung der richtige Weg für dich war. Das zeigt, dass du nach irgendwas süchtig bist, vermutlich nach dem Gefühl was er dir gab, zu den "Coolen" zu gehören und er gab dir ja auch das Gefühl etwas besonders zu sein, das verwechselst du mit Liebe fürchte ich. Und daher die Sehnsucht...

    Ich wünsch dir ganz viel Kraft :)
     
  7. Du bist gewohnt, starke Emotionen zu empfinden und wenn dein Leben ruhiger und langweiliger wird, fehlt dir was. Du hast vom Kopf her verstanden, dass dein Ex dir nicht gut tut, du hast dich "erholt" und bist emotional wieder für die Auseinandersetzungen bereit. Ja, ich würde dir empfehlen, Kontakt wieder aufzunehmen. Du hast noch nicht genug. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass solche Menschen, wie du, sehr hohe Toleranzgrenze haben. Ich bin selber so eine. Destruktive Familie, destruktiver Ex, danach destruktiver Kontakt zu einem Mann, der mich an meine persönliche Grenzen gebracht hat. Das gute an der Geschichte - ich habe endlich genug. Als harte Frau habe ich harte "Lehrer" gebraucht. Wiederholung wünsche ich nicht mehr, bin aber für die "Lehre" sehr dankbar. So habe ich gelernt, meine Grenzen wahrzunehmen und mich wertzuschätzen. Diese Männer triggern mich nicht mehr, ich habe keinen Bedarf mehr an Dramen. Der Hang zu starken Emotionen ist aber geblieben. Ich suche ab und zu Herausforderung, bin heute aber recht schnell "gesättigt". Durch sehr frühe Erfahrung mit extremenen Gefühlen und Situationen dauert es recht lange, bis mich irgendwas rührt, andererseits haut mich nichts so schnell um und ich habe ein Gespür für das wahrhafte und echte im Menschen entdeckt. Die gewisse Suchtneigung ist geblieben (Sucht vom Wort suchen), ich glaube, das wird uns lebenslang begleiten, die Auseinandersetzung mit sich selber, aber heute versuche ich es in die positive Richtung zu lenken, in dem ich es zum Beispiel zu meinem Beruf gemacht habe.
     
  8. Liebe Carolin40
    Aus irgendeinem Grund spielst du mit dem Gedanken, Kontakt zu deinem Ex aufzunehmen. So weit, so menschlich. Dieser Gedanke kommt allen Menschen mal, wenn man sich alleine fühlt oder psychisch an einem schwierigen Ort fest steckt.
    Dass das jetzt aber irgendeinen therapeutischen Nutzen für dich haben könnte, scheint mir Selbstbetrug. Klingt so, als hätte ein trockener Alkoholiker plötzlich vor, ans Oktoberfest zu gehen "nur um mit der Sache endgültig abzuschliessen", "um mich dem Alkohol zu stellen" und so fort.
    In der Theorie schön und gut, kann man ja schlecht mit Argumenten dagegen anreden. Praktisch ist es aber oft ein Vorwand, sich das alte Suchtmittel noch einmal rein zu ziehen, weil man sich gerade innerlich leer fühlt.
    Meines Erachtens ist hier der Ansatzpunkt. Zu schauen, was gerade auf dem neuen Weg so schwierig ist, dass der alte Weg plötzlich doch wieder verlockend erscheint.
     
  9. Menschen, die eine schwierige Kindheit hatten, wenig Selbstbewusstsein besitzen, sind anfällig für toxische Charaktere, die sie benutzen: Er hebt dich hoch, um dich fallen zu lassen. Er gibt dir das Gefühl, dich zu beschützen, um großartig zu sein. Um dich selbst, deine positive Entwicklung, geht und ging es da nie. Du durftest ein Zahnrädchen in seinem Getriebe sein, solange er Lust dazu hatten- wenn er Lust dazu hatte, dich zu quälen, hat er das genauso durchgezogen. Seine Gefühle zählen, nicht deine. Aber da du so wenig von dir spürst, hast du die Intensität seiner Egozentrik und Gewalt als "richtiges Leben" empfunden.
    Verzeih ihm doch! Aber bitte innerlich, vor Gott, wenn du gläubig bist- aber sag es deinem Ex nicht.
    Erstens würde es ihn kaum beeindrucken, höchstens kurzfristig, zweitens würde er in erster Linie die Massage dahinter lesen: "Ich vermisse dich", und dich wieder in seinen Bannkreis holen, dich in kürzester Zeit wieder missbrauchen, so, dass es dir nicht gefällt, so, dass es nicht zu ertragen ist.
    Geht nicht. Unmöglich. Vor solchen Menschen kann man nur fliehen.

    Ich schließe mich auch @realwoman an: du bist es durch deinen Werdegang, deine Kindheit gewohnt, von intensiven aggressiven Gefühlen umgeben zu sein, das prägt.
    Auch @Aries hat recht: geh ruhig in Therapie.

    Wenn du die Leere und Sehnsucht, die du in dir trägst, füllen möchtest, empfehle ich dir, umzuswitchen:
    - auf den Umgang mit Pferden: sie vermitteln beides, die Erfahrung des Umgangs mit großer, nicht dominierbarer Kraft und einer Zugewandtheit und Sanftmut, die du noch nicht erfahren durftest.
    - Bist du gläubig? Mir hilft die Überzeugung, ganz und gar angenommen zu sein, so wie ich bin, vor Gott, vor Menschen, die Liebe in sich tragen. Es tut weh zu lesen, wie minderwertig du dich fühlst, wie du aus Hilflosigkeit in eine Introvertiertheit hineingewachsen bist, die gar nicht alles deiner Persönlichkeit zeigt.
    - Hilf anderen. Eine Grundschullehrerin hat mir mal ins Album geschrieben "Wenn du gar sehr betrübet bist, dann hilf anderen, und gleich wird´s besser sein." Es war nun wirklich nicht meine Lieblingslehrerin, und als ich den Spruch damals las, dachte ich "Frechheit! Will sie damit etwa sagen, ich wäre nicht hilfsbereit genug?" Aber tatsächlich hat mich kaum ein anderer Gedanke mein ganzes Leben über so nachhaltig begleitet. Dieser Mechanismus ist sehr wirkmächtig- die Liebe, die man aussendet, kommt vielfach zurück.

    Das Böse, in dessen Bannkreis man sich begibt, ist aber auch mächtig- deshalb: Finger weg vom Ex!
    Alles Gute dir!
     
  10. Ich war mit einem Narzissten zusammen. Er war sehr toxisch für mich, leider gleichzeitig enorm anziehend. Nach der Trennung blockte ich ihn, hielt es irgendwann nicht mehr aus und hob die Blockierung auf. Es dauerte keine 24 Stunden bis er mich kontaktierte. Wie trafen uns wieder, wurde natürlich erneut verletzt, das Spielchen wiederholte sich mehrmals. Bis ich so am Boden war, dass ich beschloss, ihn in diesem Leben niemals mehr sehen zu wollen. Es ist manchmal hart, aber da ich es mir Wert bin, werde ich stark bleiben. Ich habe mich für das Leben entschieden und werde nicht mehr rückfällig. Seit ein paar Monaten hat er mich wohl deblockiert, da sein Bild wieder erscheint. Aber er hat keinen Einfluss mehr auf mein Leben. Kontaktsperre ist wirklich das einzig richtige und heilsame Mittel, besonders bei toxischen Menschen. Bleibe hart!
     
  11. Wärest du eine stabile junge Frau, würde ich sagen, ja, versuche es im Nachhinein dir alles nochmals vor Augen zu halten.

    Aber du bist weder stark noch selbstbewusst. Denn dann würdest du nicht in einem anonymen Forum nachfragen, was wohl der richtige Weg ist. Nein, ich kreide dir diesen Mangel nicht an und bin sicher, dass du ihn irgendwann überwindest. Doch noch ist es nicht soweit.
    Ein Rückwärtsgang könnte dich wieder in die Co-Abhängigkeit führen. Begreife das bitte nicht als »Prüfung« (kein Mensch braucht so dumme Prüfungen!), übe dich lieber darin, dieser scheinbaren Verlockung nicht nachzugeben. Es ist weder Schwäche noch eine Schande, einer Gefahr auszuweichen. Das ist klug und reif !!!
     
  12. Hallo ihr Lieben!
    Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Es stimmt... ich habe aktuell keinen Partner. Geht auch grade nicht, solange ich mein Männerbild nicht im Kopf korrigiert habe. Aber es ist dort so fest einbebrannt, dass ich das Gefühl habe, ich müsste meine DNA umschreiben. Vielleicht ist es wirklich so wie realwoman schreibt... dass ich noch nicht genug habe, um meine Grenzen wahrnehmen zu können. Habe auch manchmal das Gefühl, dass ich diese starken Emotionen - egal, ob positive oder negative - brauche, um mich selbst spüren zu können. Ich hätte bei Kontaktaufnahme mit ihm allerdings Angst, dass er mit Wut oder Ignoranz reagieren könnte. Ich weiß nicht, ob er die Trennung verarbeitet hat. Glaube nicht, dass er sich damit beschäftigt hat. Er hat immer wieder mal ne Neue nach der Trennung und säuft mehr denn je. Trotzdem war er einmal ein wichtiger Mensch in meinem Leben. Durch ihn habe ich überhaupt erst angefangen mich intensiv mit mir selbst zu beschäftigen. Ich mache mittlerweile auch schon Therapie. Ich mag einfach nicht im Hass mit jemandem auseinander gehen.
     
    • # 11
    • 16.06.2019
    • void
    Klingt ja schon so, als hättest Du noch ne Rechnung offen. Aber ich würde den Teufel tun, so jemanden wieder in mein Leben zu holen, und stattdessen allein analysieren, was los ist.
    Der Mann ist mE eindeutig psychisch nicht gesund (gewesen? Aber ist egal, was JETZT mit ihm ist). Ich will damit sagen, dass Du von ihm keine brauchbaren Erklärungen erwarten kannst. Vielleicht würdest Du sie bekommen, aber das würde ich keineswegs riskieren, weil Du gar nicht weißt, wie es jetzt mit ihm aussieht. Wie er sich in der Beziehung verhalten hat, geht ja GAR NICHT (anspucken, einsperren, stalken, ...). So einen würde ich raushalten aus meinem Leben und nicht mal mehr Wert drauf legen, dass man sich freundlich grüßt. (so ist es ja anscheinend bei euch)

    Du hast ja schon einige Gründe genannt, weshalb Du damals in diese Beziehung geraten bist. Sind die denn noch da? Ich denke, nicht. Von daher würde ich diesen Lebensabschnitt, in dem ich offenbar nicht wusste, dass ich mich fernhalten sollte von solchen Leuten, hinter mir lassen und mich darauf konzentrieren, dass ich weiter gekommen bin mit mir selbst.

    Warum? Findest Du ihn als Mensch so toll? Kannst Du nicht ertragen, dass Dich jemand ignoriert, wo Du doch selbst allen Grund hättest, den Mann nicht mehr kennen zu wollen?
    Dazu brauchst Du doch nicht noch mal Kontakt mit dem Abgrund. Schreib Deine Erinnerungen von damals auf und hole die Gefühle noch mal hoch. Dann sieh, wie Du Deine Lebenszeit verschenken musstest für die Erfahrung und dass Du da hinkommen konntest, wo Du jetzt bist.

    Gibt es da tatsächlich Zweifel? Denkst Du, dass alles gut geworden wäre mit Deinem Ex, wenn Du bei ihm geblieben wärst? Kann man echt überlegen, ob mit Drogensüchtigen das Leben besser geworden wäre? Oder willst Du ihn retten, weil Du glaubst, dass Menschen, die sich eklig benehmen, erlöst werden können durch Liebe?
    No risk, no fun? Ich würde mir einfach vorstellen, was passieren könnte. Das hat bei mir auch schon funktioniert, wenn ich die Hürde "es geht nicht" gedanklich einfach mal überwunden habe und dann weitergedacht habe, wie das so laufen könnte. Du hast ja Wissen über den Mann und diese Kreise, also weißt Du, was realistischerweise passieren kann. Und dann guckst Du, ob Dich das anzieht oder abschreckt.
     
    • # 12
    • 16.06.2019
    • void
    Guter Vergleich. Ich könnte mir auch selbstzerstörerische Tendenzen vorstellen, um zu gucken, ob man doch "überlebt".

    Das kannst Du nur für Dich beeinflussen. Also dass DU ihn nicht mehr hasst. Wenn er Dich hassen sollte, kannst Du nichts tun, weil er das allein verarbeiten müsste und vielleicht aber einen Sünden"menschen" braucht, um auf ihn seinen Frust abzuladen. Immer, wenn es einem schlecht geht, schiebt man ihm die Schuld zu und hackt auf ihm rum, weil man da "nichts falsch machen kann", denn er hat es ja verdient.

    Du klingst nicht wirklich stabil, von daher seh ich eher sowas wie eine "Todessehnsucht" als eine "Prüfung", die Du gar nicht mehr machen wollen würdest, wenn Du das hinter Dir gelassen hättest. Ist sicher, dass Du Dir diese Sache mit "Prüfung" nicht nur vormachst, weil Du Dich nach ihm sehnst, nach nochmaliger Erfahrung, ganz unten zu sein, nach diesem "Hoch und Runter", diesem Ungewissen, ob man getreten wird oder er mal nett ist?
     
  13. Toll, dass ihr so zahlreich hier schreibt. Der neue Weg, den ich nun gehe ist so steinig. In der Therapie beschäftige ich mich mit der Aufarbeitung meiner Familiengeschichte. Die Gewalt zieht sich leider von Generation zu Generation. Das Leben mit meinem Ex war zu Beginn der Beziehung so unbeschwert, federleicht, beschwingend und aufregend. Aber leider nicht real, da wir ständig unter Alkoholeinfluss standen. Das ist das traurige. Ich hatte damals glaube ich etwas nachzuholen und wollte auch in diese Welt abtauchen. Aber irgendwann habe ich angefangen dieses Leben zu hassen... dieses Wegdrängen von Problemen. Trotzdem erscheint dieses schwerelose Leben für mich immer noch manchmal so verlockend. Ich glaube an dem, was annie83 schreibt, könnte etwas Wahres dran sein. Der Wunsch nach der Kontaktaufnahme könnte tatsächlich ein Vorwand sein sich das alte Suchtmittel wieder rein zu ziehen, weil ich mich haltlos fühle. Ich glaube, da muss ich nochmal in mich reinhorchen. Ich muss mich wirklich fragen, was hinter dem Wunsch der Kontaktaufnahme stecken könnte, ohne mich dabei selbst zu belügen!
     
  14. Hallo Carolin,
    solange du noch eine letzte Prüfung brauchst bist du nicht fertig mit deinem Lernprozess.
    Dass du nicht im Hass leben willst ehrt dich. Daher versuche du - alleine von deiner Seite aus - einen Schlussstrich zu ziehen. Meinetwegen nenne es vergeben ... aber ihn brauchst du dazu nicht.
    Und dein Männerbild ist falsch - dominante Männer schlagen keine Frauen, sondern führen Kraft ihrer Persönlichkeit. Und können mit Alkohol und Drogen so umgehen, dass ihnen das so gut wie nicht schadet.
    Wer im Drogensumpf steckt ist ein armes Würstle. Egal ob Mann oder Frau. Du hast dagegen bemerkt, was dir schadet. Wow. Noch ein klein wenig Training - du bist auf dem Weg, stark zu werden. Bleib dran und viel Erfolg.
     
  15. Ihr seid längst auseinander. Was du dabei fühlst ist nun schon seit zwei Jahren dir überlassen. Meine Meinung ist: Du wärmst hier gerade dein altes Drama wieder auf, was ein Ablenkungsmanöver darstellt gegenüber den wichtigeren Herausforderungen deines Lebens. Etwa, einen besseren Partner zu finden.
    Dann schaut ihr euch halt manchmal betreten an, wenn ihr euch auf der Strasse seht - na und? Das ist vielleicht das Anständigste, was ihr füreinander tun könnt.
    Ich würde ihn sogar sehr gut verstehen, wenn er wütend würde. Du gibst ja selbst zu, dass du ihn und seine gestörten Persönlichkeitszüge im Grunde dazu instrumentalisierst, deine emotionale Achterbahn zu fahren.
    Er hat aber eine Partnerin. Unterlasse bitte die Kontaktaufnahme, wenn er endlich mit seinem Stalking aufgehört hat. Ich finde das unfair, jemandem so lange zu zeigen, dass er sich nicht mehr melden soll. Und ihn dann wieder zu provozieren, nachdem er es endlich akzeptiert hat. Du spielst da mit seiner Schwäche und seiner Pathologie.
     
  16. Liebe Carolin,

    um mit Deinem Ex Frieden zu schließen, brauchst Du allein die Auseinandersetzung mit Dir selbst. Den Mut, Dir den Schmerz aus der Beziehung anzusehen, aber auch Deine eigenen Verhaltens- und Denkweisen (die ja aus Deiner Kindheit stammen). Sobald sie verändert werden, kommt der innere Frieden und die Freiheit. Wege dorthin gibt es verschiedene, die Jeder für sich selbst entdecken muss.
     
  17. Seelenfrieden erlangst du nur durch null Kontakt. Ganz wichtig. Wenn du schwankst, schau bei youtube die Videos von Christian Hemschemeier (Stichwort: toxische Beziehungen).
    Bleib standhaft!
    Alles Gute
    w55
     
  18. Hi Fs,
    ich habe irgendwo mal gelesen, dass das was man nach einer Trennung aus einer toxischen Beziehung fühlt, tatsächlich einem Entzug ähnelt.
    Bei Dir kommt dazu, dass tatsächlich Drogen im Spiel waren. Das sind Substanzen, die auf dein Gehirn einwirken.
    Das Entzugsgefühl kann auch Monate später auftreten.

    Stell Dir einen trockenen Alkoholiker vor, der nur mal in eine Bar geht, um am Whiskyglas zu riechen... Klar, nö?!
    Das bist Du gerade.

    Suche Dir Anker, Menschen, an die Du Dich binden kannst.

    Suche Dir eine andere Technik, um Dich selbst zu spüren... oft geht es über den Sport. Stürze Dich in die Arbeit.

    Vielleicht brauchst Du auch noch eine Runde mit dem Ex, bevor Du loslassen kannst. Dann ist das so. Deine Entscheidung.

    Du schreibst, wie Dein Ex war. Aber beschreibe doch besser, was mit Dir und Deinem Leben war während Deiner Beziehung mit Ihm. War Dein Leben mit ihm besser?
    Wie lief es bei Dir beruflich, finanziell usw.
     
  19. @Carolin40 : deine letzte Prüfung ist es nicht, ihn zu sehen und zu verzeihen, sondern dem Sehenwollen standzuhalten.
    Das fällt dir nämlich schwerer.

    Zum Thema Verzeihen: Es ist wichtiger, in die Akzeptanz zu gehen, dass dein Lebensweg so war und ist wie es ist. Akzeptanz ist mMn das Höchste, was man erreichen kann. Nimm dich und dein Leben so an wie es ist. Ohne das von anderen Menschen abhängig zu machen.
    Dein Ex ist ein schwacher Geist. Im Gegensatz zu dir reflektiert er nicht und kann das auch gar nicht.

    W/38
     
  20. Normalerweise denke ich, dass man jemanden bei gewissen Fehlern auch mal verzeihen kann. Bin christlich. Wenn allerdings in einer Beziehung jemand gewalttätig wird wäre bei mir für immer unten durch. Da spielt es auch keine Rolle ob es sich um einen Mann oder Frau handelt. So jemand wäre für mich für immer Luft.

    Außerdem habe ich bis jetzt noch nie verstanden wie viele, vor allem Frauen zu ihren Männern zurück gehen die sie auf übelste misshandelt haben. Ich persönlich würde so jemand nie mehr sehen wollen.
     
  21. Hallo Carolin40,

    ich kann Deinen Wunsch nachvollziehen.

    Ich finde die Antworten bisher sehr hilfreich.
    Ich habe selbst Jahre nach dem Ende einer toxischen Beziehung immer noch manchmal das Gefühl "verstehen zu wollen" / Erklärungen zu finden.
    Die Mechanismen, die da ablaufen, kann man glaube ich nie wirklich durchdringen. Ist vielleicht auch besser so.
    Wir haben eine gemeinsame Tochter; das macht es für mich noch schwerer.
    Für mich war es ein Blick in Abgründe - ohne jemals körperliche Gewalt oder Demütigungen erfahren zu haben.
    Abgründe auf beiden Seiten, allerdings erschreckender bei ihm. Ich würde mir einen "normalen" Umgang so sehr wünschen; so wie ich ihn bei meinem neuen Partner mit der Mutter seiner Tochter erlebe. Und die Erkenntnis, dass dies nie möglich sein wird ist immer wieder zu spüren, und das ist hart.
    Ich würde Dir raten, Dich ausschließlich mit Dir selbst zu beschäftigen. Das tust Du ja gerade mit der Therapie.
    Du musst mit diesen Schattenseiten leben. Seine willst Du vermutlich gar nicht kennen. Die eigenen zu kennen, kann hilfreich sein.
     
  22. Hallo
    Ich weiß es ist nicht leicht, aber versuch keinen Kontakt mehr zu deinen Ex zu haben. Du hast es soweit geschafft und dich getrennt. Und er lässt dich endlich in Ruhe. Ich glaub du weißt, dass dann wieder alles von vorne anfängt.
    Deine Vorgeschichte zeigt mir, dass du einiges mit dir schleppt. Aber du hast es geschafft dich zu trennen, was deine Mutter nicht schaffte... Gratuliere
    Achte auf dich... Ja mach Therapie... Du verdienst was besseres!
    Alles Gute wünsche ich dir.
     
  23. Jemand von euch fragte wie es mir in der Beziehung mit ihm ging. Es war irgendwie eine Seelenverwandtschaft da. Diese bestand aber sicher u. a. auch, weil wir ähnliche Probleme haben (er wurde in seiner Kindheit vom Vater geschlagen u. hat genau wie ich miterlebt, dass Männer dominant sind) u. weil wir nie diese Geborgenheit und Sicherheit innerhalb der Familie erfahren haben. Es ist ein großes Mitgefühl u. gegenseitiges Verständnis da, wenn man ähnliche Sachen erlebt hat, aber auch eine große zerstörerische Kraft. Eigener Schmerz, Haß auf alles und jeden. Es ist als ob sich 2 Ertrinkende verzweifelt aneinander klammern u. am Ende ziehen sie sich gegenseitig in die Tiefe. Es ist eigentlich sehr traurig, wenn die eigenen Defizite so groß sind, dass man es nicht schafft miteinander glücklich zu sein, sondern sich stattdessen nur bekriegt. Ich habe sicherlich auch Fehler gemacht, habe ihn oft unschön kritisiert, aber das gibt ihm nicht das Recht so dermaßen übers Ziel hinaus zu schießen. Alles, was mich an ihm gestört hat - und das waren insbesondere seine Unzuverlässigkeit, Verantwortungslosigkeit u. die Eigenschaft, die Augen vor der Realität zu verschließen - habe ich irgendwann an mir selbst entdeckt. Das war erschreckend u. da habe beschlossen einen anderen Weg einzuschlagen. Beruflich geht es mir seit der Trennung viel besser. Ich bin mittlerweile erfolgreich in meinem Job. Vorher war das nicht so. Da war ich unzuverlässig, hab viel gefehlt, war unkonzentriert. Ich bin jetzt viel strukturierter. Finanziell ist es jetzt auch besser. Früher hab ich die Rechnungen nicht aufgemacht, hab alles nur verdrängt. Jetzt hab ich es in Angriff genommen u. bin in der Insolvenz.
     
  24. Ich werde den Kontakt zu ihm nicht wieder aufnehmen. Es würde zu nichts führen. Aber es tut immer noch sehr weh, dass er so respektlos zu mir war. Ich schaffe es daher nicht ihm etwas Gutes zu wünschen, obwohl ich weiß, dass das für mich gesünder und besser wäre. Ich weiß, dass er sich niemals bei mir entschuldigen würde. Ich würde niemals von ihm Wertschätzung bekommen. Wie soll ich auch von einem Menschen Achtung bekommen, der sich nicht mal selber achtet, der sich nur selbst zerstört? Ich glaube, je glücklicher ich mit mir selbst bin und je mehr ich in meinem Leben das erreiche, was ich mir wünsche, desto mehr wird die Wut verschwinden. Und die Sehnsucht nach diesem unbeschwerten Leben. Ich glaube, dass ich dann auch keine Prüfung mehr brauche. Eigentlich habe ich die Prüfung ja auch schon bestanden - nämlich ihm endlich Grenzen zu setzen, nein zu sagen, den Kontaktabbruch konsequent durchzuhalten. Ich weiß, dass er mir das nie im Leben zugetraut hätte.
     
  25. @Carolin40
    Schalte deinen messerschafen Verstand jetzt wieder an. Du bist doch ein intelligentes Mädchen?! Schütze deinen Körper vor Verletzungen. Weißt du, wie dieser Alkoholiker in einem Wutanfall mit Blackout reagiert? Wird er auf dich losgehen? Dich anbrüllen und dir eine Szene machen im Café? Dich an den Haaren ziehen? Dich nachts vor deiner Wohnung auflauern? Sturmklingeln?! Du bist eine junge, intelligente Frau und hast dein Leben noch vor dir! Ich hatte so einen Mann. Ich kenne das, mit Schubsen, Brüllen, Anspucken, an den Haaren ziehen geht es los! Mit Hand am Hals auf den Boden gedrückt, ging es weiter. Ich war so sportlich und konnte immer rechtzeitig flüchten. Meine Handtasche stand immer griffbereit an der Tür. Heute denke ich, was wäre, wenn er zugedrückt hätte oder meine Wirbelsäule beim Aufprall auf den Boden angebrochen wäre? Oder wenn ich ein Schädel-Hirn-Trauma bekommen hätte? Oder meine Zähne, mein Kiefer verletzt?! Steige einmal in die Badewanne und bürste deinen Körper oder buche eine Ayurveda Massage. Schütze deinen Körper vor einem psychisch kranken Mann, der einfach unzurechnungsfähig ist.

    Du kannst jetzt 1. auf YouTube auf höchster Lautstärke neue Songs anhören, solange bis die Nachbarn klingeln 2. Dir neue Grünpflanzen kaufen für deine Wohnung. 3. 10 vegane Rezepte nachkochen 4. Ein Yoga Weekend für Frauen auf Ibiza buchen. 5. Schwimmen oder Wandern mit einer Freundin 6. Am Wochenende ein Cabriolet mieten und einmal um den See oder einen Pass fahren 7. Deine Nachbarn oder Kollegen zum Kaffeetrinken zu dir nach Hause einladen und einen Kuchen backen. 8. Eine Reitstunde vereinbaren. 9. Dir ein mega cooles Mountain Bike kaufen und cash zahlen 10. Mitternacht zum Nacktbaden gehen oder ab in die Sauna.

    Was wolltest du schon immer machen In deinem Leben?

    Alles ist besser als dein Ex!
     
  26. Sei froh, dass Du eine Schritt gemacht hast. Aber Du bist nochz lange nicht aus dem Loch heraus.
    Was willst Du denn mit dem anderen "Ertrinkenden" anfangen. Das dieser Mensch Dich wieder herunter zieht?

    Hilf ihm vielleicht, wenn Du sicher in Deinem neuen Leben stehst, so dass er Dich nicht mehr abwürgen kann.

    Oft ist der Kontaktabbruch im Leben mit Menschen die beschädigen nicht nur ein abruptes Ende, sondern auch ein kraftvoller Neuanfang.

    Dieses "mit Beziehungen abschließen" - Ding hat selten irgendwem geholfen. Oft will man unbewusst dem anderen nochmal zeigen dass man doch ein wertvoller Mensch ist. Eine gefühlmäßig "offene Rechnung" begleichen

    Aber dies nehmen ganz regelmäßig narzsstische Menschen nicht an, sondern nutzen ihr Macht über einen.

    Sie werden niemals zu DEINEN Konditionen eine Gefallen tun. Nichtmal mit Beziehungen abschließen.
    Dein EX wird versuchen, Dich zu wieder herunterzuziehen. Diesen Fehler sollst DU nicht machen.
     
  27. Du bist auf dem richtigen Weg @Carolin40.
    Du hast schon viel erreicht, mach dir das nicht wieder kaputt.
    Wenn du ihn nicht hassen willst, kannst du das mit dir ausmachen.
    Dafür brauchst du keinen Kontakt.

    Du schreibst, er hat endlich aufgehört dich zu stalken.
    Freu dich darüber und lege es nicht darauf an, wieder in diesen kranken Sog hineingezogen zu werden. Geh auf deinem Weg nicht zurück, sondern schau weiterhin nach vorne. Bei jemandem, der in eine Sucht zurückfällt, sind die letzten Zustände meistens schlimmer, als sie vorher waren …
     
  28. Du bist ja total abhängig! Er hat dich gestalkt und jetzt vermisst du das offenbar für dein Ego. Wach auf! In Realität sind Menschen anders! Er wird genauso schlimm wie früher sein, vielleicht sogar noch schlimmer. Jetzt befindest du dich gerade auf dem Weg zur Heilung - einem ersten Erfolg, den du damit zunichte machen willst, indem du dich testen willst, obwohl du noch nicht stark genug bist.
     
  29. Wenn er so drauf ist, wie du beschreibst, würde ich auch zum Aufrechterhalten des Kontaktabbruchs raten.
    Mein Ex-Freund hat neben einiger anderer Probleme auch getrunken und hat sich im Laufe der Beziehung nicht mehr im Griff gehabt. Jede Kritik, selbst wenn er sich die durch Fehldeutung meiner Worte und Gesichtsausdrücke selbst herbei geredet hat, führte dazu, dass er verbal ausrastete. Am Ende konnte ich keinen neutralen Satz mehr sagen, ohne dass er sich angegriffen fühlte und mich raus schmiss oder ständig die Beziehung beendete. Ich jonglierte vorsichtig mit jedem Wort, damit er nicht wieder ausflippte. Half aber nicht. Sowas schräges habe ich noch nie erlebt.
    Es hinterlässt Ratlosigkeit und den Wunsch nach Erlösung. Die gibt es aber nicht.

    Zum Glück gab es keine körperlichen Übergriffe. Er war nach dem Ende der Beziehung auch wieder freundlich zu mir (wie zu anderen Menschen auch) und ist angemessen distanziert. Es gibt ja keine Erwartungen mehr, damit kommt er besser zurecht.
    Er sagte später mal nebenbei, dass ihm einiges leid tut. Andrerseits machte er auch Aussagen wie "War ich wirklich so schlimm? Jeder regt sich doch mal auf". Diskutieren wollte ich das nicht mehr mit ihm und er ist auch froh damit.

    Es gibt Menschen, die sollten einfach keine Beziehung eingehen, weil sie sonst unerträglich werden.

    Aber es stimmt, man lernt sehr viel über sich durch solche Beziehungen.
     

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