• 08.01.2017
    • Merlina026w

    Kinder meines Partners

    Hallo,

    ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben.
    Es geht darum das ich sehr darunter leide das mein Partner und ich sowenig Zweisammkeit haben.

    Ich bin 30(2 Kinder 2,5) mein Partner 41 (2 Kinder 11,12)
    mein Partner hat seine Kinder häufig bei sich was mich nicht stört aber die Tocher (11) ist extrem anhänglich pickt die ganze auf ihn und am Abend kann ich nicht mal mit ihn schlafen gehn weil die Kinder drauf bestehen das er bei Ihnen schläft. Wenn das ein zweimal in der Woche vorkommt ist es ja ok (stört mich aber ich kann damit leben)aber es gibt Tage da schlafen sie mehrere Nächte da und da ist es für mich echt schon belastend ich hab auch extreme Schuldgefühle das ich so denken aber um es auf den Punkt zu bringen es nervt! Ich hab seine Kinder lieb und komme auch recht gut mit ihnen aus aber das sie noch bei Papa im Bett schlafen müssen find ich echt mühsam ja es war bei ihnen schon immer so (mein Partner war lange single bevor wir zueinander gefunden haben) aber ich kann einfach schwer damit umgehen weil es mir sehr wichtig ist das ich mit mein partner einschlafen kann! Und ja wenn seine Kinder da sind schlafe ich nicht mit ihm in einen Bett. Ich mag seine Kinder wirklich aber momentan belastet mich die Situation schon so sehr das ich anfange nur mehr genervt von ihnen zu sein. Ich gehe auf Distanz bin nicht mehr so motiviert etwas mit ihnen zu unternehmen etc.

    Ich würde mir gerne denken ja sie sind halt seine Kinder ist halt einmal so .
    Aber leider ist das was ich empfinde nicht das was ich gern würde.

    Ich will mich nicht distanzieren bzw zickig gegenüber mein Partner sein weil mich das schon extrem belastet ,vielleicht habt ihr einen Rat wie ich damit besser klar komm?

    Sorry ist ein bisschen wirr geschrieben.

    Lg
     
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    • # 1
    • 09.01.2017
    • Kaktus
    Sprich mit Deinem Partner. Sage ihm ehrlich, wie Du Dich fühlst. So, wie Du es hier tust. Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren können sehr wohl allein in einem Zimmer schlafen. Dein Partner sollte klar Stellung beziehen und sich nicht in eine Art Machtkampf ziehen lassen.
     
    • # 2
    • 09.01.2017
    • frei
    Das einzige Problem, dass du mit seinen Kindern hast, ist, dass du, wenn sie da sind, nicht mit deinem Freund in einem Bett schlafen kannst ?
    Boah, wer keine Probleme hat, macht sich welche.

    Wenn ich es richtig verstehe, handelt es sich meist um nur eine Nacht und jetzt halt mal, wahrscheinlich wegen der Ferien, um ein paar Nächte.
    Du liebe Zeit. Du bist schon groß. Schlaf mal allein.
    Was machst du denn, wenn du einen Partner hast, der auf Montage arbeitet ? Oder wenn du eine Fernbeziehung hast ? Oder gar keine ?
    Dann geht es auch, nicht ?
    Du kannst trotzdem schlafen, oder ?
    Ich werde nie verstehen, warum es in unserer Gesellschaft normal und üblich ist, dass die Kinder möglichst früh allein schlafen sollen, aber ein Paar, bestehend aus zwei erwachsenen Menschen, das nicht muß.

    Kinder brauchen die Nähe ihrer Eltern mehr.

    w 49
     
    • # 3
    • 09.01.2017
    • Lucy aus dem Süden
    O.K. ich verstehe also aus diesem Satz, dass Dein Partner nicht mit den Kindern zusammenwohnt und die Kinder in gewissen Abständen "nur" da sind. Vielleicht alle 14 Tage?
    Bitte erkläre das noch, ansonsten kann ich da keinen Rat geben.
    Danke
     
    • # 4
    • 09.01.2017
    • schwalbenweg
    Ich finde es wichtig, in einer Beziehung Vorstellungen und Wünsche zu äußern, über seine Gefühle zu reden, zu seinen Bedürfnissen zu stehen. Möglichst sachlich und bevor sich etwas angestaut hat. Mit guter Kommunikation und gutem Willen sollte sich dann ein Kompromiss finden lassen.

    Wenn die Kinder nur aller 14 Tage ihren Papa sehen und bisher mit ihm eingeschlafen sind, würde ich das tolerieren. Ich würde es vielleicht nicht toll finden, dies auch offen kommunizieren, mit etwas Humor den Kindern jedoch den Vortritt lassen. Wenn sich hingegen abzeichnet, dass die Teenies mit mir ein Tauziehen oder Eifersüchteleien veranstalten wollen, würde ich das thematisieren. Ich finde, mit Kindern kann man offen, respektvoll und kindgerecht reden. Wichtig ist jedoch, dass der Vater der Kinder dies mitträgt. Dies gilt vor allem für den Fall, in dem für dich eine Linie überschritten ist. Wenn die Kinder eine ganze Woche bei ihrem Papa sind, würde ich das einfach mit meinem Partner besprechen, ihn um eine Lösung bitten bzw. einen Kompromiss aushandeln. Du musst dich für deine Bedürfnisse nicht entschuldigen, ich finde sie nachvollziehbar.

    Such dir einen passenden Moment, einige dich mit deinem Partner auf entsprechende Schlafensregeln und überlegt Möglichkeiten, dies mit den Kindern zu kommunizieren, wenn diese anfangen daran rumzumaulen. Ganz ohne Widerstand wird das nicht gehen. Versuche dafür, den Kindern auf einem anderen Gebiet entgegenzukommen, eine Freude zu machen. Gemeinsam mit dem Vater oder auch allein
     
    • # 5
    • 09.01.2017
    • Arcturus
    Es ist die Tendenz von Getrennten/Geschiedenen, die eigenen Kinder im eigenen Bett mitschlafen zu lassen, weil man eben Nähe braucht, wenn der Partner nicht mehr da ist - es schläft sich (meist) auch besser.
    Auch ich habe nach der Trennung für ein paar Nächte meinen (sofort begeisterten) Jüngsten zum mir ins leere Ehebett geholt, weil es eben leer erschien. Ihm war das sehr Recht aber ich habe bemerkt, daß mich das emotional und physisch für eine neue Frau blockieren würde. Danach sind wir wieder auf den alten Stand zurückgekehrt - morgens und abends zehn Minuten Kuscheln. (allerdings hat er auch gewühlt und im Schlaf nach mir getreten, geschnieft, und meinen Schlaf dadurch gestört...)

    Meine neue Partnerin hatte dasselbe "Problem" mit ihrer Tochter. Am Anfang war es heikel, weil die Tochter sonst immer bei der Mutter im seit Jahren freien Ehebett mitschläft.
    Aber ihre Mutter wollte eben mit MIR zusammen sein und schlafen (und Sex haben) - also hat SIE IHRE Tochter gebeten, für die Zeit meiner Anwesenheit in ihrem eigenen Bett zu schlafen - und es geht. Und ich verstehe mich mit der Tochter trotzdem oder genau deshalb großartig. Letztens hat sie mir von sich aus in anderem Zusammenhang gesagt: "..na, du bist doch jetzt mein Stiefvater..."

    Das wäre auch die Lösung der FS:

    Ihrem Partner mit ähnlichen Worten wie uns zu schildern, was sie bedrückt und es ihren Partner seinen Kindern kommunizieren lassen.

    m47
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
    • # 6
    • 09.01.2017
    • neverever
    Ja das verstehe ich sehr gut. Und du musst auch keine Schuldgefühle haben weil du so denkst. Ich finde das Natürlich. Du hast einen Partner, ihr habt eine Beziehung und nicht nur ausschließlich Kinder. Du solltest mit ihm sprechen. Erklär ihm das genau so, dass du darunter leidest und gerne mit ihm " Gemeinsam" eine Lösung suchen möchtest. Die Kinder kennen das Vermutlich nicht anders, warum auch immer. Aber 11 und 12 Jahre ist kein Kleinkindalter mehr. Wenn dein Partner dich verstehen kann, solltet ihr die Kinder behutsam darauf vorbereiten das es langsam Zeit wird das sie auch alleine schlafen können. Null Druck und auch nicht mit der Brechstange heran gehen. In etwa so, als wie man sein Kind von der Schnuffeldecke befreit. Und lass dir nicht erzählen du wärest Egoistisch oder dir geht es um das Bett Grundsätzlich.Sprich mit ihm Vernünftig und nehm dir Zeit dafür. Mach ihm keinen Druck dann bekommt er auch nicht das Gefühl es würde etwas zwischen stehen, was eine Entscheidung fordert. Löst das wie Erwachsene Menschen.
    Alles Gute
    m46
     
    • # 7
    • 09.01.2017
    • silencea
    Vor kurzer Zeit gab es ein paralleles Thema in dem es darum ging, ob es "OK" ist, wenn Kinder und Eltern in einem Bett schlafen.

    Allgemein wurde gesagt, das es nicht normal ist, wenn schon größere Kinder (insbesondere kurz, während und nach der Pubertät) noch im Bett der Eltern/ Elternteil schlafen.

    Nunja…. hier sehen wir ja die Folgen.
    Der Vater schmust mit den 2 Kindern und lässt die ins Bett, über Jahre. Nun kommt eine neue Frau und er soll die Gewohnheit mal eben ablegen…. das wird so nicht funktionieren.

    Ein schweres Thema. Kinder, die die Nähe genossen haben, werden die neue Frau niemals akzeptieren, wenn sie dadurch die (auch körperliche) Nähe einbüßen müssen.

    Ich vermute ernsthaft, er gibt ihnen den Vorzug, damit sie dich mögen und nicht als Konkurrenz sehen.
     
    • # 8
    • 09.01.2017
    • Sirius97
    Wie lange ist denn die Trennung deines Partners her? Vielleicht brauchen die Kinder diese Sicherheit noch. Du sagst ja nichts darüber, ob sie unter der Trennung sehr gelitten haben. Wie das Verhältnis zur Mutter ist. Vielleicht ist der Vater ihr Fels in der Brandung. Unter Umständen ist dieses Gefühl der Sicherheit für die beiden noch sehr notwendig und er gibt Ihnen die Sicherheit und Geborgenheit die sie jetzt noch brauchen.
    Auf mich wirkt das erstmal sehr liebevoll und warmherzig. Und so lange werden sie nicht mehr mit dem Papa im schlafen wollen. Mit der Pubertät erledigt sich das sowieso. Dann habt ihr andere Probleme. ;-)

    Glaub mir, was ihr jetzt an Liebe und Zeit in die Kinder "investiert" müßt ihr später nicht investieren. Um so leichter können sie sich lösen und stark ins Leben starten.
    Du möchtest doch auch, dass er zu Deinen Kinder liebevoll und zugewandt ist. Er fühlt sich ja auch bei dir geborgen und verstanden, wenn Du ihn verstehst und unterstützt.

    Du bist die Erwachsene und autark. Dann belohne Dich doch in diesen Nächten mit etwas, das sonst nicht so möglich ist. Lesen oder Musik hören bis in die Nacht oder mit einer Freundin ausgiebig telefonieren und dabei ein Gläschen Wein trinken....
     
    • # 9
    • 09.01.2017
    • Lebens_Lust
    Wo sind Deine Kinder? Ich finde gut, dass er sich um seine Kinder kümmert. Und die Tochter wird nach einer Trennung ihren Vater brauchen, es ist gut, dass er sich nicht aus der Verantwortung stiehlt. Du wirst erheblich länger sein Verständnis für Deine Kinder brauchen als umgekehrt...
     
    • # 10
    • 09.01.2017
    • silencea
    Ich habe überlegt.
    Da es die Gewohnheiten deines Partners sind, habe ich einen Vorschlag. 1. Sage ihm deine Ideen/ Ängste und Vorschläge.

    Falls es das Bett aushält, schlage einen gemeinsameren DVD-Abend vor. Alle werden gekuschelt und beschmust.
     
    • # 11
    • 09.01.2017
    • Merlina026w
    Er und die Kindesmutter sind schon seit 9 Jahren getrennt.
    Es geht nicht so um sein Sohn der hat schon seinen eigenen Kopf er ist mehr das Mamakind und nicht mehr so der Kuschler es ist mehr die Tochter .

    Ich habe ihn schon versucht behutsam darauf anzureden aber er meinte nur wenn er es seinen Kindern das sagt dann sind sie vielleicht böse und wollen nicht mehr zu ihm das ist seine Angst .

    Danke auf jedenfall für die Ratschläge paar werde ich sicher versuchen umzusetzen .
     
    Moderationsanmerkung: Bitte achten Sie künftig auf eine korrekte Rechtschreibung. Vielen Dank.
    • # 12
    • 09.01.2017
    • pixi67
    Ich würde hier erstmal taktieren...
    Normalerweise bin ich immer dafür, Bedürfnisse offen anzusprechen aber hier ausnahmsweise mal nicht.

    Mein Exmann hat es mit unseren Jungs, nach der Trennung genauso gemacht.
    1. Grund war, dass es zuerst gar keinen eigenen Platz für die Beiden gab.
    2. Den Jungs ging das übrigens auf die Nerven, da Papa schnarcht. Aber sie hätten es ihrem Vater nie von sich aus gesagt.

    Also ersteinmal überlegen, wo und wie seine Kinder schlafen könnten, wenn nicht beim Papa im Bett.
    Und wenn nach einer Lösung suchen, damit die Beiden sich Zuhause fühlen können.
    Dann mal nebenbei zb das ältere Kind fragen: Schnarcht der Papa, tritt er dich auch etc.
    Bei viel Glück, will der Nachwuchs das auch schon lange nicht mehr.

    Wenn die 3 das super finden, steht es 3 gegen 1 und damit bist Du völlig überstimmt. In dem Moment musst Du Dich wortlos beugen
     
    • # 13
    • 09.01.2017
    • Frau43
    Mich würde das extrem stören, Kinder sind in keiner Weise der Ersatz für fehlende, körperliche Nähe von Erwachsenen - bin ich die einzige, die das seltsam findet?
    Ich kenne 11-jährige und würde niemals wollen dass sie morgens neben mir aufwachen, egal wie gut ich mich damit verstehe, dafür sind sie viel zu gross.
    Ich finde das alles andere als normal und hätte das von Anfang an deutlich ausgedrückt, Sprich ganz deutlich mit ihm und dann ganz deutlich mit den Kindern, ansonsten bringt es nichts.
    Und vielleicht ist die Prinzessin dann mal ein paar Tage sauer aber da muss sie durch. Nur weil sich die Eltern getrennt haben, müssen die Kinder nicht permanent verhätschelt werden.
     
    • # 14
    • 09.01.2017
    • pixi67
    @Frau43
    Es geht nicht darum, ob wir das für normal halten.
    Meine Zwillinge haben vom ersten Tag in ihrem Bett geschlafen.
    Nur viele Männer haben ein schlechtes Gewissen, so als Wochenend und Ferienpapa. Ganz besonders, wenn sie mit den Kindern der neuen Partnerin zusammen leben und mit den eigenen nicht.
    Eine Ansage, wie Du sie vorschlägst mag inhaltlich völlig richtig sein aber auch völlig nach hinten los gehen. Sonst scheint es bei der FS nämlich gut zu laufen.
     
    • # 15
    • 10.01.2017 um 14:10 Uhr
    • Kathyberlin
    Ich würd mich an Deiner Stelle einfach raushalten, damit nicht über Deine Person ein Familiendilemma entsteht. Das Problem sind zum einen die Schuldgefühle des Vaters: er soll seinen Kindern sagen, dass sie seiner Freundin weichen sollen? Schwierig! Zum anderen die mögliche Eifersucht der Kinder. Wenn mein Freund seine Tochter zu Besuch hat, sehe ich ihn meist nicht einmal. Natürlich nervt mich das. Aber mich würde es auch sehr belasten, wenn er sich schlecht fühlen würde, und das tut er ohnehin. Nehmen wir mal an, Du bist mit Deinem Freund noch 50 Jahre zusammen, und Du säest jetzt schon schlechte Gefühle in Deine Richtung. Das kann auf die Dauer das Zusammenleben echt vergiften. Ist es für Dich eine Option, ihn mit seinen Kindern elnfach alleine zu lassen, wenn sie da sind, und bei Dir zuhause zu übernachten? Was machen denn Deine Kinder in der Zwischenzeit?
     
    • # 16
    • 10.01.2017 um 15:30 Uhr
    • Gäste
    Die Zeit, in der Kinder diese Nähe suchen und brauchen, geht vorüber.
    Ich stimme den Posts von 'frei' und 'Sirius97' zu.

    Du FS hast deinen Partner an so vielen anderen Tagen, dass du der Tochter die Nähe ruhig gönnen solltest.
    Der Vorschlag von 'Kathyberlin' ist gut, widme diesen Abend deinen Kindern oder mache etwas für dich.
     
    • # 17
    • 10.01.2017 um 17:39 Uhr
    • _Sandra_
    Die Kinder sind 11 und 12 und schlafen mit dem Vater im gleichen Bett? Das finde ich einfach nur schräg und würde es nicht akzeptieren. Meines Erachtens ist es auch sehr befremdlich, dass die Mehrheit hier im Forum der Meinung ist, dass Kinder als Partnerersatz ins Ehebett gehören. Außerdem bringt es den Kindern nichts, ihnen immer ihren Willen zu lassen. Die müssen lernen, dass Papa ein erwachsener Mann ist, der bestimmen kann, wie die Schlafordnung aussieht.
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
    • # 18
    • 10.01.2017 um 19:19 Uhr
    • Blindfisch
    Es ist nur das eine Kind, mit 11 Jahren. Was zeigt, dass Kinder sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben, die Tochter braucht eben im Moment mehr Nähe. Was hat das mit Partnerersatz zu tun? Das finde ich ziemlich weit hergeholt.
    Wer mir so kommen würde und das "nicht akzeptieren" würde (was genau will man denn da machen?), der wäre für mich kein adäquater Partner. Es gibt gute Vorschläge hier, die FS hat selber zwei noch sehr kleine Kinder, da muß der Freund vielleicht noch so einiges an Geduld mehr aufbringen als sie es muß.
    Ich finde es befremdlich, wenn manche Männer und Frauen nicht schlafen können ohne den Partner an der Seite. Sind es doch erwachsene Menschen, die durchaus in der Lage sind, für ein Kind mal zurückzustecken. Für Kinder bedeutet Sicherheit und Nähe eine gesunde und solide Lebensbasis. Gerade in unsicheren Zeiten einer Trennung der Eltern und was noch dazu kommt.....einem neuen Partner. Kinder sind nicht verpflichtet , sich nahtlos und komplikationslos in das Leben einer Patchworkfamilie einzufügen. Es gibt in dieser Konstellation sogar noch " Konkurrenz" durch 2 andere kleine Kinder, was ein Wunder, dass eine 11jährige sich dann die Nähe auf diese Art holt, sonst ist dafür wohl auch eher weniger Platz und Zeit, alle anderen Plätze an der Seite des Vaters sind womöglich besetzt.
    Im Übrigen bleiben Kinder nicht in einer Phase stecken, auch dieses Mädchen wird älter und findet es mit Sicherheit von einem auf den anderen Tag doof, mit in Papa´s Bett zu schlafen.
    W
     
    • # 19
    • 10.01.2017 um 19:58 Uhr
    • annie83
    Liebe FS
    Ich finde es schräg und wenn dein Freund mehr Mumm hätte, würde er wahrscheinlich auch zugeben, dass es schräg ist. Ich finde es den falschen Ansatz, dass viele geschiedene Eltern um die Zuneigung ihrer Kinder buhlen, in dem jedes Elternteil noch lieber, grosszügiger und so fort sein will. Sie verziehen ihre Kinder und geben ihnen nicht die Grenzen, die sie brauchen. Vermischen auch die Rollen - statt dass der Vater das Kind bestätigt, muss das Kind dem Papa sagen, wie toll er ist.
    ABER das ist meine Meinung und die Erkenntnis muss in deinem Freund reifen, nicht in dir oder mir.
    Frage: Wohnt ihr zusammen? Wenn ja, solltest du ein bisschen mitbestimmen dürfen, wie das Bett-Ritual aussieht? Finden es die Kinder nicht komisch, wenn deine Kleinen ohne Mama schlafen und die grossen Kinder mit Papa im Bett liegen müssen?
    Wenn nein, warum tust du dir das an, in seiner Wohnung zu übernachten, wenn er nicht bereit ist, das Bett mit dir zu teilen? Ich würde mich dann weigern, dort zu schlafen. Dann merkt er vielleicht, dass du nicht selbstverständlich bist..
     
    • # 20
    • 10.01.2017 um 21:12 Uhr
    • Blindfisch
    Meine persönliche bescheidene Meinung...ein Mensch hat viel mehr Mumm, wenn er dazu steht, dass es Schwächen im "System" gibt. Sei es seine eigenen Ängste oder die Bedürfnisse der Tochter.
    Die FS hat Erwartungen. Sie hat ja keine Angst, jedenfalls im Moment nicht, irgendwas zu verlieren. Sie möchte Bedürfnisse erfüllt bekommen, es nervt sie, dass das nicht klappt, weil andere Menschen andere Bedürfnisse und Ängste haben und sie sich einen Menschen "teilen" muss. Mein Rat wäre gute Kommunikation und Akzeptanz, aber dazu muss man auch bereit sein und von eigenen Erwartungen Abschied nehmen. Auch ein Blick über den Rand der üblichen Konditionierungen kann nicht schaden. Was gehört sich und was nicht. Ist das nicht egal, was wir glauben,was sich gehört und was nicht? Mit 18 liegen diese beiden Kinder mit Sicherheit nicht mehr im Bett vom Papa. DAS wäre dann unnomal.
    W
     
    • # 21
    • 10.01.2017 um 21:19 Uhr
    • sonjab
    Genau das habe ich mir ehrlich gesagt beim Lesen hier auch gedacht. Fälle wie Arcturus sie beschreibt sind emotionaler Missbrauch und im Grunde ein Fall für das Jugendamt (ich arbeite seit einigen Jahren in diesem Bereich).

    Dass Kinder bei den Eltern im Bett schlafen mag ja unter besonderen Umständen eine zeitlang angehen, aber regelmäßig und ein Vater und eine Tochter von 11?! Das ist in keinster Art und Weise mehr normal. Thematisier doch mal in einem ruhigen und einzelnen Gespräch mit dem Mädchen, warum sie so gerne regelmäßig in einem Bett mit ihrem Vater schläft (wenn sie es denn wirklich gerne und von sich aus tut), versuche ihr die Antworten nicht vorzugeben und höre ihr einfach zu.

    Und um keine falschen Eindrücke zu erwecken. Von 11 jährigen Buben, die freiwillig und gerne bei ihrer Mami regelmäßig im Bett schlafen und psychisch und geistig gesund sind, habe ich ehrlich gesagt und glücklicherweise auch noch niemals irgendetwas gehört.

    So ein Verhalten ist in diesem Alter keinesfalls mehr normal. Normal wäre, dass die Kinder ihr eigenes Zimmer als "ihr Reich" und Privatsphäre samt Bett mit Zähnen und Klauen gegen elterliche und verwandtentechnische Ansprüche vertreidigen :)
     
    • # 22
    • 10.01.2017 um 21:42 Uhr
    • sonjab
    Dass die Kinder einen überwiegenden Teil der Ausmerksamkeit deines Freundes beanspruchen, damit musst du als Freundin eines AE wohl klarkommen, sei freundlich und geduldig mit ihnen, setz ihnen Grenzen, wenn sie dich nicht respektieren und halt dich als unverheiratete Lebensabschnittsgefährtin auch ganz bewusst mit dem Bespaßen (und möglicherweise noch Finanzieren) seiner Kinder zurück. Das ist nicht deine Aufgabe. Mach dir in der Zwischenzeit ruhig mal einen schönen Nachmittag.

    Ich gehe davon aus, dass beide Kidner jeweils ein eigenes Zimmer bei ihm haben? Sollen sie das ruhig zusammen mit Papa bei ganz vielen Ikeabesuchen und Basteleien zusammen einrichten. Soll er die überwiegende Mehrheit des Tages mit ihnen verbringen. Auch mal ausnahmsweise im Krankheitsfall zusammen auf dem Sofa und Co miteinander einschlafen.

    Aber zusammen regelmäßig in dem Alter in einem Bett miteinander schlafen? Was kommt als nächstes? Alle Drei gehen gleichzeitig in einer Dusche duschen oder in einer Wanne baden? Oder alle Drei geichzeitig auf ein Klo? Sorry, das ist einfach nur weird.
     
    • # 23
    • 10.01.2017 um 21:43 Uhr
    • Lebens_Lust
    Der 12jährige Sohn einer Bekannten schläft immer wieder mal bei seiner Mutter im Bett, wenn ihr Partner nicht da ist. Ich habe keinerlei Anhaltpunkte, dass da irgendwas nicht stimmt. Sollte ich das Jugendamt einschalten?

    Wenn ich Deine Vorschläge hier so lese, würde meine Bekannte wahrscheinlich dann bald wegen Kindesmissbrauchs im Knast sitzen, wenn sie an Dich gerät. Man sollte die Kirche mal im Dorf lassen. Ohne Zweifel gibt es Missbrauchsfälle, ohne Zweifel muss man wachsam sein.
    Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass jeder gleich mal unter Generalverdacht gestellt wird. Ich vermute auch, dass Kinder eher nicht freiwillig zu Eltern ins Bett gehen, wenn irgendwas nicht stimmt.
     
    • # 24
    • 10.01.2017 um 22:24 Uhr
    • sonjab
    Die Idee mit dem gemeinsamen DVD Abend auf eurem Bett, sofern es das aushält- finde ich sehr gut. Und danach kann dein Partner ja seine Tochter in ihr eigenes Zimmer begleiten und noch eine Weile bei ihr bleiben, ein bisschen mit ihr Reden etc. Den Ursachen für ihr Verhalten solltet ihr oder besonders dein Partner aber auf den Grund gehen. Kindern in dem Alter ist diese Anhänglichkeit ihrer Eltern bei normalem Entwicklungsstand nämlich deutlich zuviel.
     
    • # 25
    • 11.01.2017 um 10:15 Uhr
    • frei
    Uff, man merkt von Post zu Post, wie du dich ein wenig reinsteigerst, meinst du nicht ?
    Bitte beruhige dich.

    Es ist sicher nicht krankhaft, kein zwingender Hinweis auf Mißbrauch und noch nicht mal unnormal, wenn größere Kinder ab und zu im Bett ihres Vaters schlafen, insbesondere, wenn sich das in einer besonderen Situation abspielt, wie es hier der Fall ist.
    Verstehe mich bitte nicht falsch, auch ich will auf gar keinen Fall mit Kindern in einem Bett schlafen, nicht mit großen, nicht mal mit kleinen, denn da tue ich kein Auge zu.
    Dennoch durfte meine Tochter bei mir schlafen, bis sie sechs war und von selbst in ihr Zimmer umzog.
    Da schlug ich drei Kreuze, aber sowas von.
    Mir war die Seele meiner Tochter wichtiger als mein ungestörter Schlaf und so ließ ich sie und bereue es bis heute nicht.

    Ich beanspruche für mich, dass das normal war.
    Und ich beanspruche für mich, dass es normal ist, dass ich mit meinem Freund nicht im selben Bett schlafen will, das wird nämlich auch immer in Abrede gestellt.
    Absurd, nicht ?
    Mit Kind = unnormal
    Ohne Mann = unnormal
    Ja, was denn nun ?
    Wollen wir die FS, die nach eigenem Bekunden ohne ihren Freund nicht schlafen kann, mal fragen, ob sie mit ihm gemeinsam duscht und je hälftig auf der Klobrille sitzt ?
    Ach nee, lieber nicht, ist ja absurd.

    Absurd finde ich auch, was hier manch andere schreiben, wenn auch nicht unbedingt bezogen auf den vorliegenden Fall, sondern allgemein zum Thema Kinder im Bett.
    Die Kinder seien Partnerersatz, Blödsinn.
    Der Mann verziehe die Kinder, indem er ihnen ihren Willen gegen seinen lasse. Blödsinn, der Mann will vielleicht auch mit den Kindern in einem Bett schlafen. Wir wissen nur, dass das die FS nicht will.
    Die Kinder müßten lernen, allein zu schlafen. Nun, ich finde, die FS müßte das lernen.

    Sonst scheint die Beziehung doch gut zu sein.
    Nun will die FS das stören wegen dieses kleinen Details ?
    Du liebe Zeit, man kann sich Probleme machen, wo keine sind.

    w 49
     
    • # 26
    • 11.01.2017 um 11:43 Uhr
    • neverever
    Liebelein, du weiß Sicherlich das ich besonders Deine Beiträge hier immer sehr gerne lese und sehr Wertvoll finde. Falls nicht:
    Ich mag deine Beiträge sehr und finde sie oft sehr Wertvoll. Grins....
    Aber jetzt zum Thema. Hier sind Antworten zu lesen bezüglich ob die Kinder da schlafen sollen oder nicht. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Es sind auch nicht die Kinder die das verursachen. Nein es sind mal wieder die "Erwachsenen". Welche sich wieder irgendwie verschließen.Das ist die FS die hm.. ich sage mal über einen Zustand nicht Glücklich ist. Der Freund kann auch nicht Glücklich sein damit, weil ja seine Partnerin unglücklich ist. Hier liegt es doch an den Erwachsenen, sich zusammen zu setzen und darüber zu sprechen. Niemand möchte den Kindern etwas schlechtes. Hier wird vermutet das die Kinder das brauchen würden, also bei Ihrem Vater zu schlafen. Das weiß niemand. Ich wette die Kinder wurden nicht gefragt. Sie kennen es nicht anders also ist es so. Die beiden wollen zusammen sein also müssen sie Patchwork machen. Aber bitte Richtig. Hinsetzen und reden. Situation erkennen, verschiedene Sichtweisen betrachten wenn vorhanden und " Gemeinsam" nach einer Lösung suchen die für " alle" lebendig sein könnte. Und dann die Kinder mit einbeziehen. Die sind alt genug, so dass man mit ihnen Vernünftig über solche Dinge sprechen kann. Natürlich sollen die Kinder sich bei beiden besonders gut aufgehoben fühlen. Aber auch die beiden Erwachsenen haben diesen Wunsch, eben als Paar zu leben. Ich bin überzeugt davon, wenn beide sich einig sind das das ganz leicht zu lösen ist. Die Blockade liegt bei den " alten" und nicht bei den Kindern.
    Die extrembeispiele von einigen hier sind Natürlich läpsch.... und unreif.
    m46
     
    • # 27
    • 12.01.2017 um 10:51 Uhr
    • Arcturus
    Ich gehe sogar noch weiter. Sowas sollte gesetzlich untersagt und unter Strafe gestellt sein.
    Es kann doch nicht angehen, daß einige Eltern meinen, selber entscheiden zu können und entscheiden zu dürfen, inwieweit sie ihre Kinder zu sich ins Bett holen, wenn diese schon 10 Jahre oder älter sind.
    Sowas sollte immer auch und vielleicht sogar ausschließlich in die Beurteilung durch kompetente Fachleute gehören, z.B. des Jugendamtes.

    Wir sind uns doch sicher alle einig, daß viele Eltern heute gar nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu erziehen. Wie man überall in der Presse lesen kann, ist eben ein großer Teil der Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert. Das erfordert eben eine professionelle staatliche Hilfe und Eingriffe.
    Daher sind wir alle froh, daß es so viele engagierte und aufmerksame Menschen in Sozial- und Jugendämtern gibt, die Verfehlungen von Eltern schnell erkennen und durch beherztes Eingreifen Schlimmeres verhindern.
    Denn Kinder richtig behandeln können nachgewiesenermaßen eben nur professionell ausgebildete Kräfte wie Erzieher, Sozialarbeiter, Lehrer etc. - Eltern habe darin nie eine Ausbildung erhalten.

    m47
     
    • # 28
    • 12.01.2017 um 13:16 Uhr
    • Lionne69
    WOW.

    Jetzt wird aus einem Vater, der erlaubt - oder zwingt, so wohl hier die Mutmaßungen - dass seine Tochter bei ihm im gleichen Bett schläft, ein Sexualstraftäter.

    Soweit sind wir.
    Mir graut es.

    Doch, ich möchte wieder Eltern, die ihren Kindern zeigen, wo es lang geht. Wo nur Leistung zählt, wo Fehler und Verfehlungen nachdrücklich geahndet werden, durch Schweigen, Hausarrest, oder der erzieherisch notwendigen Züchtigung mit Faust, Gürtel, Stock.
    Wo es keine Liebe, keine Nähe gibt, kein Verständnis, keine Achtung, keine Wertschätzung.
    Die Eltern wissen ja, was gut ist und richtig, sie müssen es den Kindern, die manchmal begriffsstutzig sind, erklären.

    Irgendwie sind mir Eltern lieber, die Nähe geben, Liebe, Halt, Sicherheit, Geborgenheit.
    Und wenn es die Kuschelrunden sind, und wenn es notwendig ist, dass eine 11jährige für eine Zeit mal bei Papa übernachtet.

    Mein Großer mit 21 möchte seinem MamaBegrüßungsdrücker, mit meinem Jüngeren, mit 19 - wie entsetzlich - habe ich immer noch das Ritual, mit ihm an mir gekuschelt, einmal die Woche über die Mediatheken HeuteShow und Extra3 zu sehen. Zum Glück ist für beide kein Jugendamt zuständig.

    Ja, und ich möchte so überaus kompetente Mitarbeiterinnen in meinem Leben, wie die, die bei anderen Gelegenheiten Terrorreaktionen mit Verleumdungen, Nötigung, etc. empfehlen.

    In absehbarer Zeit wird das Mädchen diesen Platz nicht mehr wollen, ganz natürlich, aber dann nimmt sie dieses Gefühl der elterlichen, bedingungslosen Liebe mit. Basis für einen guten Selbstwert, für Bindungsfähigkeit.
    Momentan braucht sie es, warum auch immer.
     
    • # 29
    • 12.01.2017 um 13:32 Uhr
    • Lebens_Lust
    Du hast völlig Recht. Viele Eltern sind einfach inkompetent. Sie bekommen viel Unterstützung von der Gesellschaft, z. B. Kindergeld, großzügige Steuererleichterungen, Kindergartenplätze etc. Dafür kann die Gesellschaft erwarten, dass Kinder im Sinne der Gesellschaft als nützliche Bürger ausgebildet werden. Da war alles wieder einmal in der ehemaligen DDR viel besser. Dort hätte man Eltern, die ihre Aufgabe nicht im Sinne der Allgemeinheit erfüllen, die Kinder einfach entzogen und sie unter kompetenter Betreuung von Behörden und Heimen aufwachsen lassen. Ich finde schon das ständige Anfassen bei kleinen Kindern unmöglich.
    Gut, dass sonjab das hier kompetent darstellen kann. Es geht hier nicht nur um emotionalen, sondern potentiell sogar um körperlichen Missbrauch.