1. Kann man eine 2. Chance bekommen?

    Hallo,
    ich bräuchte mal einen Rat.
    Zu mir, w27 bin mit meinem Freund vor 11 Jahren zusammen gekommen. Er ist meine erste richtige Beziehung und ich war auch lange Zeit sehr sehr glücklich. Wir haben viel erlebt, da wir ja die ganze Jugend und das Erwachsenwerden zusammen durchgemacht haben. Wir sind vor 2 Jahren zusammen gezogen und ab diesem Tag wurde es sehr schwierig, obwohl wir davor auch sehr viel Zeit miteinander verbracht haben. Der komplette Haushalt bleibt und blieb an mir hängen und jegliche Wertschätzung fehlt.
    Letztes Jahr habe ich dann gemerkt, dass wir nur noch zusammen leben aber eigentlich nichts mehr richtig teilen... es hat halt funktioniert. Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt sehr viel mit einem Arbeitskollege über meine unglückliche Situation ausgetauscht und mich in seiner Anwesenheit auch sehr wohl gefühlt, da er einfach da war. Letztlich habe ich dann meinen Freund gebeten auszuziehen, da meine Gefühle eher einer WG als einer Beziheung glichen. Wir hatten auch ca. 6 Monate leinen Sex mehr.
    Nach der Trennung haben wir uns aber nicht ganz aus den Augen verloren,sondern hatten immer wieder Kontakt.
    Nach 5 Monaten Trennung ist er also wieder eingezogen. Die anfänglichen Bwsserungsversuche bzgl. Haushalt haben natürlich nicht lange angehalten und die alten Muster sind wieder eingerissen. Ich bin zur Zeit noch unglücklicher wie davor und weiß nicht wie ich aus der Situation wieder rauskommen soll. Er wirft mir gefühlskälte und Egoismus vor und beklagt fehlende Nähe und Sex. Ich kann mich aber einfach nicht mehr fallen lassen und fühle mich total unwohl... trotzdem fällt es mir schwer, einen klaren Cut zu machen. Immer wieder habe ich hoffnung, dass es wieder werden könnte ä, gleichzeitig bin ich genervt von ihm. Mein Umfeld erwartet quasi, dass es wieder läuft und wir wieder das Traumpaar werden. Ich bin verzweifelt.
     
  2. Die Seite wird geladen...

  3. Liebe FS,

    wenn ich dich richtig verstehe, geht es um die mangelnde Unterstützung im Haushalt und deshalb evtl. Sex- und Liebesentzug?

    Wenn es so sein sollte, ist es doch traurig, dass daran eure Beziehung scheitert. Ein Zweipersonenhaushalt, was ist daran so immens, dass man ihn unbedingt teilen muss. Gibt es nicht auch Bereiche, die dein Freund übernimmt, wie Auto waschen etc.pp. und macht er dann auch so ein Gewese darum? Schau mal, was du alles finden kannst, was dein Freund macht. Vielleicht bemerkst du das nicht einmal, weil er vielleicht nicht so ein Gewese darum macht.

    Ich finde, das lässt sich doch entspannt regeln, meinst du nicht auch?

    Ich habe gerade wieder das witzige Bild meiner Schwester und meines Schwagers vor mir. Kaum steht sie in der Küche und spült nur zwei Tässchen, springt mein Schwager mit dem Trockentuch dazu. Befremdlich, aber sie hat ihn so dressiert von Anfang an, Beteiligung am Haushaltsklüngel. Sie haben keine Kinder und sie hält sich aus den anderen Dingen, wie Handwerkliches, Auto u.ä. raus. Hmm, ich finde das schräg und affig.
     
  4. 11 Jahre zusammen von 16-27, seit zwei Jahren zusammen gezogen, sowas geht immer 99 % schief!
    Du hättest dich nicht mit dem Arbeitskollegen unterhalten sollen sondern mit deinem Freund!
    Eine Trennung wie in diesem Fall sollte immer mit permanenten Kontaktabbruch geschehen!
    Das war vorauszusehen, dass es nicht besser wird, eher schlechter, was auch geschah!
    Anscheinend hast du deine Schmerzgrenze noch nicht erreicht, du solltest die Hoffnung aufgeben, den Kontakt abbrechen und konsequent die Trennung durchziehen! Was dein Umfeld betrifft ist vollkommen uninteressant, nur du alleine in deiner Person triffst hier die Entscheidung für dich, denn du fühlst dich genervt von ihm und nicht das Umfeld, ich frage mich immer wieder, wie lange manche in einer Beziehung bleiben oder im Kontakt bleiben, obwohl sie ständig genervt sind, das verstehe ich nicht!
     
  5. Hallo Mini,
    die Erwartungen Deines Umfelds solltest Du tunlichst ignorieren. Ein Umfeld kann sich erfahrungsgemäß schnell an andere Umstände gewöhnen. Sei es an ein neues Traumpaar oder an Dich als Single.
    Natürlich ist es schwierig für Dich. Er ist Deine erste Liebe und Du hast die Jugend und das erste Erwachsenenalter mit ihm gemeinsam erlebt. Du hattest sehr schöne Zeiten mit ihm, aber für immer wird es nicht passen. Das hast Du für Dich erkannt. Du schreibst reflektiert und Du wirst den finalen cut schaffen. Von der Theorie musst Du nun den Schritt in die Praxis machen.Cut - und für die nächsten Monate (Jahre) keinen Kontakt mehr.
    Irgendwann, Jahre später wirst Du ihn wieder treffen, Dich nett unterhalten und Dich fragen, was Du an ihm gefunden hast. Versprochen!
    W, 53
     
  6. Ihr hattet Eure 2. Chance - und auch wenn es schmerzt, es klappt nicht.

    Ihr seid erwachsen geworden, Ihr habt Euch verändert, Ihr habt gegenteilige Vorstellungen.Das ist legitim, auch gut, dass Ihr es nochmal gewagt hängt.

    Aber jetzt zieht die Konsequenz - es ist vorbei.
    Trennt Euch friedlich, mit Dankbarkeit, Ihr habt sehr prägende Jahre miteinander geteilt.
     
  7. Hi,

    ich denke Du solltest Deiner Wahrnehmung trauen. Wenn Du Dich ausgenutzt fuehlst so solltest Du es sagen dürfen ohne "Gefühlskälte" vorgehalten zu werden (ist übrigens DER Joker gegenüber Frauen, die sich abgrenzen..zieh Dir den Schuh nicht an!)

    Eigentlich gibts zwei Möglichkeiten: ihr trennt Euch konsequent.
    Oder ihr lebt "living apart together". Jedem seine Wäsche und Haushalt.

    Ich hatte Partner das waren erstgeborene Söhne von Hausfrauen. Die sind das von Kindesbeinen gewöhnt dass ne Frau die " liebt" den Dreck weg macht.
    Wenn nicht ist sie kalt und 'berechnend und unweiblich.
    Das kriegt man schwer raus und ich denke fast die Sorte Mann sollte die Frau dann halt finanziell "versorgen" wenn sie die gratis Hausarbeit machten soll und unabhängig von eigenem WohlGefühl sexuell zur Verfügung stehen soll.

    Es ist das Modell unserer Großmütter.
    Die waren "warm" und "fürsorglich" und machten das "Nest".
    Das war deren Job.
    Dafür verdiente er das Geld draussen in der harten, kalten Welt. Das war sein Job.
    Sowas klappt selten heute.
     
  8. Hallo @Mini456
    hier kommt einer und ich hoffe du nimmst ihn dir zu Herzen.

    Lass dich bitte nicht von den Erwartungen deines Umfeldes beeinflussen und dich in eine Beziehung quatschen, die dich nicht glücklich macht.
    Es ist dein Leben und wären sie in deiner Situation, würden sie nicht so handeln, wie sie es von dir gerade erwarten.

    Ich sage dir das, weil ich selbst diesen Fehler gemacht habe und mich heute so oft darüber ärgere, wie viele Jahre ich verschenkt habe, Jahre in denen ich nicht glücklich war und geblieben bin, weil andere es mir von erwartet haben, zB. meine Eltern.
    7 lange Jahre habe ich in einer Beziehung/Ehe verharrt, die mich unglücklich gemacht hat. Erst als sich mein Körper zu Wort gemeldet hat, mit Beschwerden wie starker Haarausfall, Herzschmerzen, Neurodermitis und dann irgendwann auch eine totale Abneigung gegen meinen Partner, ich konnte ihn nicht mehr ertragen, mochte ihn nicht mehr hören, sehen, riechen- erst dann habe ich den Mut gefasst und mich getrennt. DAS WAR DER BESTE SCHRITT MEINES LEBENS!

    Ich habe den Mann meines Lebens gefunden, den Menschen der absolut zu mir passt und mein Leben bereichert. Ich bin mit ihm so glücklich wie ich es noch nie zuvor war!

    Du, liebe FS, spürst auch heute schon, dass dein Freund nicht der Mann deines Lebens ist. Du hast festgestellt, dass ihr doch nicht zueinander passt. Was dich jetzt noch bei ihm hält, ist die Verbundenheit die durch die lange Beziehungszeit entstanden ist, die Angst vor dem alleine sein und der Druck bzw die Erwartungshaltung der Außenstehenden, richtig?

    Ich kann dir nur den Rat geben, auf dein Gefühl zu vertrauen und den Mut zu haben, diesem Gefühl zu folgen.
    Du hast nur dieses eine Leben und nur du musst es leben... nicht die anderen. Glück und Liebe bereichern das Leben, wieviel Glück und Liebe spürst du gerade? Sei mutig!
     
  9. Das lese ich hier immer wieder, als ob das Absicht wäre! Ein Mann, der mich im Stich lässt und mich alles allein machen lässt, der eine Haltung an den Tag legt wie ein verwöhnter Bubi bei der Mutti, der lässt bei mir aber sowas von automatisch die Libido in Bezug auf ihn absterben! Das ist ein völlig ohne Willensentscheidung/ Kalkül ablaufender emotional gesteuerter Vorgang! So ein Faultier mit Bubi-Anspruchshaltung wird ganz einfach nicht mehr als Mann empfunden! Wie soll man da bitte noch Lust empfinden, auf so jemanden?!
    Liebe FS, die Sache ist klar! Trennung ohne Wenn und Aber, er hatte seine Chance. Sie sind nicht seine Mutti und auch nicht seine Putzfrau! Vermutlich arbeiten Sie auch noch beide im Beruf!
     
  10. Darf man fragen, wie und über was ihr kommuniziert habt? Du hast ihn angesprochen, dass er ausziehen soll. Was ist dann erst mal weiter passiert? Hat er das einfach so hingenommen? Was hat er zum fehlenden Sex gesagt? Hast du die Ernsthaftigkeit des Gespräches betont? Auf den Tisch gehauen? Hat er es verstanden, was du gesagt hat? Was hat er geantwortet und was möchte er regeln?

    Warum ist er später wieder eingezogen? Was ist dazwischen passiert? Habt ihr das Problem mit dem Sex in den Griff bekommen? Euch hingesetzt und eurer Beziehungsprobleme besprochen? Welche Pläne habt ihr zusammen als Paar?

    Ich lasse doch nicht einfach so wieder den Ex bei mir einziehen, weil es für beide so gemütlich war. Ich denke, hier musst du erwachsene Kommunikationsarbeit leisten. Beide regelmäßig an den Tisch setzen und das Problem besprechen:

    - Er ist wiederholt "straffällig" geworden: keine Hausarbeit. Fordere einen Haushaltsplan ein. Oder das Ultimatium heißt, er führt seinen Haushalt alleine, wäscht und kocht alleine und ihr seid kein Paar mehr. Du gehst ihm aus dem Weg und kümmerst dich um einen neuen Mann, verbringst die Wochenenden außerhalb und datest neue, ernsthafte Männer.

    - Wollt ihr mal Kinder? Oder willst du mit 27 deine nächsten Jahre vertrödeln? Was möchtest du bis 30 erreicht haben?

    Ich finde, du solltest aufhören, so naiv und kindlich zu reagieren, sondern Klartext bei Tisch reden, dass das Leben sich nun für euch beide ändert!
     
  11. Liebe FS, der Grund für eure Schwierigkeiten ist ja nicht einfach im Universum verschwunden, das kann nicht klappen. Tu dir selber einen Gefallen und beende das Trauerspiel. Und hör auf, den Haushalt für einen erwachsenen Mann mit 2 gesunden Händen zu machen, da krieg ich als alte Emanze einen derartigen Hals! Das werde ich wirklich niemals verstehen!
     
  12. Mal zu dem Punkt meine Meinung als Mann.
    Hausarbeit ist schon deutlich zeitaufwendiger als die anderen Dinge, vor allem da die öfters gemacht wird.
    Staubwischen, Staubsaugen, Bad, Toilette putzen bin ich pro Woche 2-2.5 h beschäftigt. Abwaschen und abtrocknen täglich 15-30 min.
    Wäsche waschen und aufhängen, wegräumen, bügeln, Waschmaschine und Trockner "saubermachen" 2-3h die Woche wobei bei mir bügeln die meiste Zeit in Anspruch nimmt da nicht wirklich begabt. Waschmaschine und Trockner laufen zum Glück auch selbst.
    Kochen am Wochenende ca. 1-2 h täglich je nachdem was es gibt. Wenn das Frau allein macht, ist es viel vor allem neben der Arbeit.
    Nun mal die Tätigkeiten, die in diesen Beispiel der Mann macht: Autowaschen. Ich wasche meins ca. 1 Mal im Monat mit Hand, dauert mit allem drum und dran und abtrocknen ca. 2-3 Stunden. Bei 2 Autos wäre es das Doppelte. Bei der Waschanlage wäre man in ca 30 min pro Auto fertig. Was gibt es noch beim Auto? Ab und zu nach den Flüssigkeiten schauen und evtl. auffüllen dauert paar Minuten. Reifen wechseln ist nur 2 Mal pro Jahr falls man es nicht in der Werkstatt machen lässt. Dann kauft der Mann vielleicht noch den Wocheneinkauf ein, dauert 2 h. Dann noch handwerkliche Arbeiten, die auch eher selten sind wie was reparieren oder renovieren oder Möbel aufbauen usw.
    Wenn man das so gegenrechnet, ist die Hausarbeit um ein vielfaches zeitaufwendiger als die typischen Männertätigkeiten.
    Deshalb kann ich die FS gut verstehen dass sie enttäuscht ist. Arbeitsteilung im Haushalt wäre gut. Der eine macht zum Beispiel sauber und wäscht ab, der andere kümmert sich vielleicht um die Wäsche und gekocht wird gemeinsam oder abwechselnd. Wenn man zu zweit ist, kann man doch wunderbar die Arbeit aufteilen und hat dann noch mehr Zeit, die man gemeinsam verbringen kann. Wenn man allein ist, bleibt alles an einem hängen und man muss es selbst machen.

    m40
     
  13. ....das habe ich nicht einmal ansatzweise in dem Post lesen können. Wenn es so wäre, würde die FS hier keine Frage stellen, sondern wäre so klar, wie Kloßbrühe in ihrer Entscheidung und schon längst über alle Berge. Für so gescheit halte ich sie. Wer nimmt denn so einen fiesen Schweinebuckel, wie du ihn beschreibst, liebe Eleuthera, wieder zurück? ;-)

    Mir fehlen in dem Post genauere Angaben. Die wenigen, beziehen sich auf den Haushalt.
    Eine Mutter, die den Kerl verwöhnt, wo isse denn? Im Stich lassen, weil er den Abwasch, Pardon, den Haushalt hälftig nicht macht? Grundgütiger, darunter verstehe ich etwas anderes.

    Wenn wir es hier genau beurteilen wollen, dann möchte ich genau lesen, wer was macht. Beteiligt sie sich z.B. an den hausmännerlichen Arbeiten? Das fällt meist unter den Tisch, weil Männer nicht kleinlich zicken.
    Was fällt denn überhaupt an, in einem Zweipersonenhaushalt, ohne Kinder, die nur abends und am WE genutzt wird. Wie groß ist die Wohnung, das Haus, ist sie rundum verglast, ausgestattet mit einem Interior, was erfordert, dass man kilometerweit durch die Räume schwebt und regelmäßig Staub aufwirbelt, gibt es einen Garten, wie viele Ladungen Wäsche fallen an, gibt es keine Geschirrspülmaschine, keinen Staubsauger etc., oder doch, wer kocht und überhaupt wie oft denn? Was wird gefuttert, ist man vegan, negan, oder riesen fleischlichen Genüssen erlegen, die kistenweises Anschaffen von Nahrungsmitteln erfordert. Wie oft kocht und benutzt man die Küche überhaupt, weil man doch oft to go mit den Mahlzeiten unterwegs ist. Nun und nicht vergessen, die Reparaturarbeiten, handwerklichen Dinge. Wieviel Lampen gibt es, wo man hin und wieder die Birnen austauscht, wie alt ist die Wohnung, die hier und da Reparaturarbeiten anfallen lässt, wer renoviert, schraubt, bohrt, hebelt, klebt, hämmert? Wieviel Fahrzeuge, Räder etc.pp. gibt es, die gewartet und gepflegt werden müssen. Nicht zu vergessen, das Zusammenbasteln und lesen der missverständlichen Gebruchsanweisungen, der ganze fiese technische Kram, wer macht das. Alles die FS, sie hätte ihn längst entsorgt, da bin ich sicher. Und in diesem Falle, wenn die FS das alles wuppt, würde ich auch raten..... Startlöcher graben und Staubwolke hinterlassen, aber so.
    Dieser Unmut ist der Beziehung geschuldet, die schon sehr früh eingegangen wurde. Das hat Vor- und Nachteile, man kommt nicht umhin zu lernen und rechtzeitig eine gute Kommunikation anzustreben, die nicht aus Vorwürfen, Befehlen, Nörgeleien besteht. Das müssen beide lernen.

    Ja und die Libido einer Frau ist bei einigen sehr variabel, da genügt oft schon eine klitzekleine Kleinigkeit, um diese auf Froststufe 10 fahren zu lassen. Um diese wieder auftauen zu lassen, braucht man(n) oft ein ganzes Kraftwerk. :-(
     
  14. Liebe FS, du bist ganz einfach in die "Mama-Rolle" gerutscht.
    Das ist total unsexy. Welche Mutter hat schon Sex mit ihrem Sohn? Leider sind solche Männer durch ihre Erziehung verdorben und ändern sich nicht oder nur ungern. Da bietet sich das LAT (living apart together) - Beziehungsmodell an. Jeder hat seine Wohnung und macht seinen eigenen Haushalt.
    Haushalt sind tägliche Dinge, die immer anfallen (Putzen, Waschen, Kochen). Regal aufbauen macht man nicht jeden Tag (oder kann frau alleine) und an Autos schrauben kann man bei den modernen Autos, die voller Elektronik stecken, nicht mehr. Tanken und Reifendruck prüfen - dafür braucht man keinen Mann.
    Auto waschen auf dem Grundstück darf man gar nicht. Dafür gibt es auch (idiotensichere) Waschanlagen. Es bleiben fast keine "typisch" männlichen Bereiche mehr, die als Ausgleich für weibliche Haushaltsarbeit dienen klönnten.
     
  15. Hallo FS!

    Ein paar Gedanken zu Deiner Misere:
    1- Druck vom Umfeld: Höre nicht auf das, was andere sagen. Es kann falsch oder richtig sein. Deine Lebensentscheidungen musst Du selbst mit Verstand und Bauchgefühl treffen. Das können andere gar nicht für Dich, da sie keine Ahnung haben und selbst so einen Schwachsinn gar nicht mitmachen würden.

    2- Haushalt: Auch mit Haushaltsplan wird Dein Freund kein guter Hausmann mehr. Entweder der Mann hilft von selbst mit oder tut es immer nur schleppend und nörgelig bis gar nicht. Er ist, was er ist. Entweder Du arrangierst Dich und putzt selbst oder Du stellst Dich auf ständige Nörgelei ein.

    3- Ehe: Ihr seid 11 Jahre zusammen. Er hätte Dir schon lange einen Antrag machen müssen bzw. ihr beide Nägel mit Köpfen. Bei Euch ist die Luft raus. Ihr seid nicht Mann und Frau füreinander. Eher verduddelt Ihr allem Anschein nach Eure Zeit aus Gewohnheit nebeneinander.

    w30
     
  16. @Mini456
    Jetzt im täglichen Miteinander stellt sich seit 2 Jahren heraus:
    1. Der Sex passt nicht. Sex und Leidenschaft fehlen komplett in der Beziehung! Ihr seid sexuell inkompatibel. Er möchte gerne Leidenschaft leben. Und du verweigerst und verneinst die Sexualität. Das ist gleichzusetzen mit totalem Liebesentzug.
    2. Eure Persönlichkeiten ergänzen sich nicht im Alltag. Jetzt wo Ihr Euch täglich sehen könnt, ist die Luft 'raus. Es gibt nicht mehr am Gegenüber, was Euch fasziniert, inspiriert und motiviert im Leben. Von Traumpaar kann keine Rede sein bei Euch!
    3. Wenn du Haushaltsarbeit nicht gerne machst, dann brauchst du eine Putze 1x wöchentlich. Neben Putzarbeiten kann sie auch die Wäsche aufhängen, abnehmen, bügeln. Oder für Ordnung sorgen. Die Kosten teilt Ihr Euch beide auf. In Sachen Kochen empfehle ich Euch einen Koch Workshop zusammen zu besuchen.

    Ich höre aus deinem Post keine Liebe und Leidenschaft heraus. Warum seid Ihr überhaupt ein Paar? Ich denke, Ihr kanntet Euch überhaupt nicht richtig trotz der langen Zeit. Habt Ihr Euch vorher nur ab und an mit Freunden zum Ausgehen getroffen? Eine Partnerschaft ohne Liebe und Leidenschaft würde ich nicht leben wollen. Du klingst für mich super unreif und zu verwöhnt von Mutti!
     
    • # 15
    • 08.07.2018
    • Nice
    Deine Jugendliebe ist nicht die "große Liebe". Das fällt schwer zu akzeptieren. Du hast dich geirrt. Ihr habt euch geirrt.
    Du musst das Risiko eingehen, dich zu trennen und dann andere kennen zu lernen, die evtl. noch schlimmer sind und dann lernst du hoffentlich jemanden kennen, wo es wirklich passt.
     
  17. Wie ist er im Bett? Lässt er sich da auch bedienen?

    Es klingt als ob Du einen pubertietenden Jungen zum Freund hast und keinen erwachsenen Mann.

    Schau auf DICH und Deine Bedürfnisse. Du möchtest guten Sex.
    Um den zu haben brauchst Du Vertrauen, Geborgenheit und das Gefühl gewertschätzt zu werden.

    Das Gewertschätzt-Gefühl hängt für Dich mit Gleichbetechtigung bei.der Hausarbeit zusammen.

    => Trenn Dich und such Dir einen, der emanzipiert ist und Respekt vor anderen Menschen hat. Jemand der "ein Team" sein will mit der Frau, kein Pascha.

    Du bist jung. Trau Dich, Du findest einen wirklich guten Mann! :)
     
  18. Was Dein Umfeld von Dir denkt oder von dir erwartet muss Dir komplett egal sein!

    Es geht in DEINEM Leben um DEINE Bedürfnisse - und nicht um die Aussenwirkung Deiner Eltern oder sonstwem. Bitte verinnerliche Dir das unbedingt...das hast du bisher noch nicht gelernt. Mit Ende 20 wird es Zeit sich dessen bewusst zu werden...;-)

    Was Deinen Freund betrifft: ihr seid eben nicht kompatibel, was beim Zusammenziehen nun offensichtlich wurde. Das ist kein Beinbruch. Vielmehr ist es ein klares Signal, sich zu trennen und nicht in surreale Wunschvorstellung abzudriften. Er ändert sich nicht, er ist wie er ist. Manche Frauen versuchen ihren Partner umzuerziehen, hoffen durch heiraten oder sich schwängern zu lassen die tiefgreifenden Problene zu lösen. Funktioniert aber nicht, sondern verschlimmert das Leben nur!

    Du bist mit 27 ein Juwel auf dem Beziehungsmarkt - hast Deine Beziehungstauglichkeit unter Beweis gestellt, bist unverbraucht etc pp.

    Du kannst als Single in Ruhe nach einem wirklich passenden Partner Ausschau halten. Und Dich um Deine Bedürfnisse kümmern, die zu kurz gekommen sind.

    m, 39
     
  19. Aus meiner Sicht zwei getrennte Problemstellungen:
    1. wenn in einer Beziehung dauernd Trennungen oder Androhungen von Trennungen notwendig sind und sich dann doch nichts ändert, ist die Beziehung am Ende und lässt sich nicht mehr aufwärmen. Also: konsequent bleiben. Wenn Deine Freunde ein "Traumpaar" erwarten, ist das nicht dein Problem und Du wirst so auch keins bieten.
    2. Beim nächsten Partner solltest Du das Thema frühzeitiger beobachten und ansprechen. Auch vor dem Zusammenziehen sieht man ja schon, ob es grundlegend anders aussieht in den Wohnungen. Mit dem Zusammenziehen kann man sich Gedanken über die Aufgabenverteilung machen. Und dabei natürlich auch überlegen, welche Priorität das Thema hat. Ich bin da, ganz ehrlich, auch kein Held und störe mich weniger an leichten Verschmutzungen als meine Partnerin. Für mich reicht alle zwei Wochen die Putzfrau, sie will zwischendrin saugen. Mit Kind wird auch mehr Dreck gemacht als ohne. Dann macht man eben einen Plan.
     
  20. Eine 2. Chance gibt es sehr, sehr selten im Leben und wahrscheinlich hat die FS auch keine erhalten. Sie hat sich nach den Start des Threads nicht mehr gemeldet und somit hatte sie keine 2. Chance bekommen.
    Der Trennungsgrund war angeblich nicht so entscheidet, aber das kommt immer darauf an, wer sich getrennt hat. Für denjenigen, der sich trennt, war der Grund immer entscheidend und nur der Andere sieht dies nicht so.
     

Jetzt Partnersuche starten

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzbestimmungen. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich)