• 17.06.2017
    • Tina1981

    Ist man ohne ein Tattoo schon ein NOGO?

    Mir ist gerade jetzt in der Sommerzeit immer mehr aufgefallen, dass zu 80% der Menschen im Freibad oder am See mindestens ein oder sogar mehrere Tattoos haben. Am Alter kann dies auch alleine nicht liegen, da ja die Tattooträger von 18 bis 80 Jahre alt sind. Ich kann mich mit dieser Modeerscheinung nicht anfreunden und habe natürlich auch kein Tattoo und ich möchte auch keinen Partner mit einem Tattoo.

    Beruflich sind ja diese Tattoos auch kein Stolperstein mehr, da es ja auch mehre Menschen gibt, die trotz eines Tattoo in der oberen Karriereleiter sich befinden und somit auch legitim. Früher war ein Tattoo eher ein Zeichen für die Unterschicht und heute haben auch Mitglieder der besseren Schicht ein Tattoo.

    Bin ich mit dieser Einstellung so wie ein Dinosaurier und damit zum Ausstreben verurteilt?
     
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    • Wie finde ich einen Partner

    • # 1
    • 17.06.2017
    • Cassel
    Natürlich nicht. Das ist doch alles Geschmackssache.
    Ich habe erst neulich übrigens einen Bericht im TV gesehen. So ganz ungefährlich sind Tattoos nicht, weil die Farbe nicht nur an der Hautoberfläche bleibt, sondern auch tiefer eindringt. Auch wenn man ein Tattoo irgendwann wieder entfernen lassen möchte, ein Restbestand an Farbe bleibt im Körper.
     
    • # 2
    • 17.06.2017
    • Goody
    nein , ganz bestimmt nicht. Wenn es Dir nicht gefällt, dann ist das eben so. Tattoos und Ca. haben den Weg in die Gesellschaft gefunden und ich bin auch ab und an erstaunt, wer alles ein Tattoo hat. Einige gefallen mir super und zu vielen Personen passen sie auch. Wenn allerdings "Lieschen Müller" am Knöchel eine Rosenranke hat, kann ich auch nur ungläubig den Kopf schütteln.
    Ich habe auch kein Tattoo, wollte nie eines und werde nie eines haben. Hatte auch noch nie einen Partner mit Tattoos. Und ich muß sagen, käme echt drauf an...
     
    • # 3
    • 17.06.2017
    • proudwoman
    Ein NOGO? Wie kommst Du darauf? Nur weil Deiner Meinung alle ein Tattoo tragen, musst Du es auch haben? Verstehe ich nicht, sorry, das ist ein Luxusproblem.
    Ich habe keine Tattoos und finde diese auch nicht gut, sonst hätte ich auch eines. Ich sage mir immer : Jedem das seine, Geshmacksache.
    Versuche mal gegen den Strom zu schwimmen..:)
     
    • # 4
    • 17.06.2017
    • Leopardin
    Halt Stop mit diesen Gedankengängen!

    So wirklich scheinst du nicht überzeugt von Tatoos zu sein, deshalb bleibe dabei und tue nichts, was du später bereust. Der Mensch muss nicht Alles mitmachen was gerade Hip und angesagt ist.

    Mit 20 fand ich ein kleines Tatoo auch gut. Trotzdem habe ich es sein lassen und heute - mit fast 56 Jahren - bin ich immer noch Tatoo los und extrem froh darüber. Kenne ein paar Leute, die ihre diesbezüglichen Aktionen von früher im gesetzten Alter extrem bereuen. Jetzt sitzen sie da, wären ihre Tätowierungen gerne wieder los. Aber, so einfach ist das ja nicht...
     
    • # 5
    • 17.06.2017
    • Lovescout
    Hallo Tina
    Ich will ein Tattoo nicht pauschal ein NoGo nennen, da wenn nicht großflächig und nicht offen sichtbar ich es nei einer zu nir passenden Frau akzeptieren.
    Mir geht es genauso wie dir. Ich frage mich immer beim Anblick immer, wie kann man sich in jungen Jahren nur so verunstaltem. denn die meisten sind ja nicht künstlerisch wertvoll.
    Kein Tattoo zu haben, zeugt nicht von Dino-like sondern von Weitsicht.
    Denn im Alter ist eine Tattoo nur noch ein Haufen Farbe und das Motiv nicht mehr als soches erkennbar.
     
    • # 6
    • 17.06.2017
    • Joggerin
    Ich mag keine Tattoos. Weder bei mir noch bei anderen. Auch wenn es in der Gesellschaft angekommen zu sein scheint, empfinde ich das für mich nicht so.

    Es hat immer noch für mich so einen Stempel einer gewissen sozialen Schicht, ich weiß, dass das nicht so sein muss, trotzdem empfinde ich es so.
    Ich würde zu einen Mann nicht wegen eines Tattoos ablehnen aber ohne fände ich denjenigen dann garantiert besser.

    Warum Menschen etwas tun, weil es alle haben und es dem Mainstream entspricht, werde ich nie verstehen. Da geht man doch völlig in der langweiligen Masse unter.
     
    • # 7
    • 17.06.2017
    • Darling
    Nein es wird immer Leute geben, denen es nicht gefällt. Aufgefallen ist es mir natürlich auch schon, dass man im Freibad fast schon einer Minderheit angehört ohne Tattoo. Trotzdem es mir nicht gefällt, wäre es kein NoGo, falls ich mich je in einen Tattooträger verlieben würde - so eng muss man das nicht sehen, finde ich. Wir Tattoolosen werden bestimmt nicht aussterben.
     
  2. Einen fröhlichen, wenn auch windigen, guten Morgen....

    Grundgütigster, deine Einstellung ist ganz gewiss nicht vom Aussterben bedroht, eher die Modeerscheinung, die vergeht, wie alles andere auch. Es kommt wieder die Zeit, da liegst du voll im Trend. Im Trend liegt man doch eigentlich immer, wenn man authentisch ist und bleibt.
    Sei froh, dass du so stark und bei dir bist, so dass du dir nicht auch Autolacke unter die Haut tackern lassen musst, um dazuzugehören.
    Du kannst es dir erlauben, nicht hinter der Hammelherde hinterherzulaufen und brauchst dich hinter Schwarzmalerei nicht zu verstecken ;-)
    Mich persönlich stört ein kleines, am Fußknöchelchen entlang rankendes Efeu mit einem Schmettlerling besetzt, nicht ;-), aber dämonische Gestalten, die den Blickkontakt einfordern. Ebensowenig großflächig angelegtes Kunstwerk, was mich eher an verkohlte Leichen erinnert, oder den Verdacht aufkommen lässt, dass man Körperpflegerituale einspart. Schriftzüge bringe ich lieber auf meine Möbel auf, da sieht man sie immer. Was nutzt mir dieser, wenn man zum lesen erst einmal die Hosen runterlassen muss. Meine zärtliche Hand würde auch nie über solche Flächenbrände streicheln mögen, weil da traumatisierter Schmerz festhängt.

    Soll doch aber jeder so, wie er mag. Ich setze meine Sonnenbrille auf, die mit den ganz dunkel getönten Gläsern, das lässt die Übergänge von schwarz auf weiß, etwas weicher werden. ;-)
     
    • # 9
    • 17.06.2017
    • frei
    Ich habe zwei Tattoos.
    Wißt ihr das ?
    Nein, denn ich habe hier davon noch nie erzählt.
    Weil es vollkommen unwichtig ist.

    Mein Gott ! Wenn du kein Tattoo willst, laß dir keins machen.
    Wenn dir Männer mit Tattoo nicht gefallen, laß dich von keinem anquatschen, bei dem du welche siehst.
    Wenn du es zum ersten mal siehst, wenn du mit ihm im Bett liegst, wird es nicht so auffallend sein, dass es irgendeine Relevanz hat.

    Ich wäre jedenfalls nie auf die Idee gekommen, einem Mann beim ersten Date zu beichten, was da auf ihn zukommt, damit er noch rechtzeitig die Biege machen kann.

    Und zur Frage, ob es NoGo ist, kein Tattoo zu haben ?
    Blödsinn ! Außer vielleicht bei hardcore-Tattoo-Fetischisten, aber so einen wirst du ja ohnehin nicht haben wollen.

    w 50
     
    • # 10
    • 17.06.2017
    • Melodie
    Hallo Tina,
    Es ist doch ganz logisch das du kein Tattoo machen sollst wenn du eigentlich gar keines willst.
    Was mich eher irritiert ist das du dir überhaupt darüber Gedanken machst anderer Leutes Tattoo als Unterschicht ( was bedeutet das du dich als was besseres fühlst) zu betiteln oder das es augenscheinlich fast jeder hat. Na und ? Wir laufen auch nicht mehr in Kleidung aus dem Mittelalter rum und sind im großen und ganzem Kleidungskonform .Es ist eben ein Ausdruck unserer Zeit.
    Ich selbst habe ein großes Arschgeweih,wie man so schön sagt. Ich habe es mir mal vor laaaanger Zeit machen lassen da war mir noch gar nicht bewusst das es in Einem Jahrzehnt mal viiiiiieeeele haben werden.die meisten wissen gar nicht das ich das habe,einfach weil es immer verdeckt ist und auch niemanden was angeht.
    Wenn ich im Luxushotel abhänge am Pool und wegen Tanga das Tattoonicht verdeckt ist,glotzen vor allem die besseren Damen komisch die meinen sie seien was besseres, hust.(Horst,Ich dachte du magst keine täto Frauen ,mit hysterischem Blick)
    Und ja es stimmt .Ich kenne tatsächlich wirklich viele reiche und erfolgreiche Männer die irgendein Anker oder sonstiges Klim Bim aus alten Zeiten tätowiert haben.War schon vor meiner Zeit so,sagte mir mein Vater.
    Ich selbst achte auf sowas gar nicht. Mir ist das vollkommen schnuppe. Mir gefällt es nicht explizit ein Tattoo und es ist in der Tat wirklich ungesund,aber jedem sein pläsierchen.
    Wegen der Gesundheit nochmal... Aus diesem Aspekt würde ich es dir nicht raten.
    Ansonsten ,einfach nicht mehr deinen Fokus auf anderer Leute Tattoo lenken und das Leben weiter genießen.
     
    • # 11
    • 17.06.2017
    • QFrederick
    Guten Morgen liebe FS,

    ich sitze gerade an einem Brunnen im Schatten einer Linde in einer Uni-Stadt bei Kaffee und Croissant und fröne einem meiner Lieblingsbeschäftigung: Am Rande mittendrin Menschen schauen.

    Was soll ich Dir schreiben?

    Ich bin immer wieder fasziniert und erstaunt ob der Vielfalt von schön bis guselig, von anziehend bis abstoßend und viel dazwischen.

    Ich selbst bin naturschön ohne jegliche Hilfe. Kein Tatoo, Ring, Kette, Uhr, Brille, Farbe, Parfüm, ... alles nicht meins. Bei mir findet vieles Schöne im Kopf statt und mich machen viele Dinge, die einfach und so sind zufrieden und glücklich. Bei einer Partnerin und Freund(inn)en bin ich nicht so “streng“ und recht gelassen. Ich schaue mir an was ist und wie verhält sich der Mensch mit und ohne Aufhübschung oder Verschlimmbesserung und entscheide danach, ob mir das Ganze gefällt. Fehlende Authentizität wäre ein Ablehnungsgrund für mich.
    Ich habe mal als Nie- und Nichtraucher es mit einer Gelegenheitsraucherin. Naja, auch nicht meins.

    Also, ich finde gut wie Du bist und Dich keineswegs als Dino. Bleib einfach so und gelassen. Nicht, dass ich mich noch als Urdino fühle ... ;)

    PS: Wenn ich jetzt noch daran denke, dass ich keinen Fernseher habe, Erwerben, Besitzen, Autos und Fussball nicht mag und vieles In und Angesagte nicht bemerkenswert finde, sollte ich mir vielleicht doch mal Gedanken machen, Ratgeber lesen, hier fragen!? :D
     
    • # 12
    • 17.06.2017
    • Lynnea
    Quatsch. Und das sage ich als großflächig (und sehr hochwertig!) Tätowierte. Mein ganzer Freundeskreis ist komplett ohne Tattoo. Die einen nicht, weil sie kein Motiv finden, die anderen nicht, weil sie sich einen hervorragenden Künstler (Stundenlohn meist deutlich über 150€) nicht leisten können und der Rest nicht, weil er einfach keins möchte. Und das ist absolut okay. Ich liebe Tattoos, die Feinheiten, wie man Motive an die Körperstellen anpassen kann, die wunderschönen Arbeiten die manche Tätowierer heute auf die Haut zaubern können und die Geschichten die man damit verbindet. Aber ich würde NIE behaupten dass jemand der keins hat, uncool oder langweilig ist. Das ist eben eine ganz persönliche Entscheidung. Ich bin der Meinung lieber kein Tattoo als ein 0815-Motiv und dazu von jemandem gestochen der es nicht kann.
     
    • # 13
    • 17.06.2017
    • sonrix
    Für mich sind die Leute mit Tatoos ein NOGO...

    Das liegt einfach an der Geschichte der Tatoos: "Seeleute und Strafgefangene hatten Tatoos". Dazu irgendwelche halbzivilisierten Stämme auf Neuginea.

    Also die unterste soziale Schicht.

    Ich würde mir (als Mann) auch kein Ohrloch stechen: Denn das gestochene Ohrloch markierte den freiwilligen Sklaven im alten Babylon.

    Und das ist nicht meine soziale Schicht in Neubabylon.
     
    • # 14
    • 17.06.2017
    • void
    Wieso NoGo? Vor kurzem hätte die Frage noch gelautet, ob ein Tattoo ein NoGo gewesen wäre. Mir ist es völlig egal, was andere machen. Ich finde die Geschichten dahinter manchmal interessant, wenn sie über "mein Ex und ich haben das gleiche" hinausgehen. Wobei die ja auch ihre Gründe hatten, die ich nicht bewerte.

    Also es gibt für mich keinen Grund, mir was in die Haut stechen zu lassen, vom Gesundheitsaspekt und dem Aussehen im Alter mal ganz abgesehen. Wenn es andere Menschen tun wollen, sollen sie. Ist für mich kein Thema, ob NoGo oder nicht, sonders irrelevant. Zumal ja, wie Du schon schreibst, fast jeder eins hat. Das ist ne Modesache für viele. Branding z.B. finde ich wesentlich interessanter, würde es aber auch nicht machen lassen.

    Piercings seh ich anders. Hätte mein Partner welche, wüsste ich nicht, ob ich das tolerieren könnte. Nicht, weil ich damit irgendwas Abwertendes verbinde, sondern es gruselt mich an manchen Stellen. Und es soll auch nicht sonderlich gesund sein, weil manches angeblich ständig leicht entzündet ist und es auch wie Akupunktur wirkt, den Körper also ständig in irgendeiner Weise beeinflusst. Keine Ahnung, ist auch nicht wichtig. Es geht ums Allgemeinbefinden, wenn man es sieht, und da hab ich irgendwie ständig Schmerzen beim Anblick. Inkonsequenterweise nicht bei Ohrringen, die ich selber auch trage, aber das ist vermutlich das Übliche, weil's der Bauer kennt, frisst er's.

    Die Schicht finde ich nicht besser. Aber ich versteh, was Du meinst, gibt ja genug Vorurteilsdenken von wegen "arbeitslos, 'nur' Lehre gemacht" die eine Kaste, auf die man herabsieht, und die ganzen Studierten, die man darüber einordnet, obwohl da ein genauso hoher Anteil an Blödmännern bei ist, mit denen man nichts zu tun haben wollte (manche von denen können ihr primitives Denken aber meist besser verbergen).
     
    • # 15
    • 17.06.2017
    • Serafina
    Das kann dir doch mal gepflegt egal sein. Bei der Partnersuche ist es schon schwer genug, jemanden zu finden, der von den Werten etc. zu einem passt. Wer da dann noch "kein Tattoo" als Ausschlusskriterium heranzieht, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Habe ich so auch noch nie gehört, dass jemand aus dem Rennen geflogen wäre, weil er nicht (!) tätowiert ist. Eher in anderer Konstellation, weil das Tattoo dem Gegenüber nicht gefallen hätte.
    Ich z.B. würde zwar niemanden aussortieren, der tätowiert ist, aber schöner fände ich jemanden, der keins hat.

    W, 26
     
    • # 16
    • 17.06.2017
    • BaumFischFahrrad
    Hallo FS,

    ob kein Tattoo ein NO GO ist? Unsinn! Kein Tattoo ist natürlich kein NO GO. Kann mir nicht mal vorstellen, dass es für einen Hardcore Tattoo-Liebhaber ein NO GO wäre, würde er sich in eine/n Partner/in ohne Tattoo verlieben... Wo die Liebe hinfällt, oder? Kann mir nicht vorstellen, dass da so was wie ein Tattoo relevant ist... Bleib' mal schön ohne Tattoo, wenn Du das absolut nicht magst! Paßt schon. Aber ich glaube herauszulesen, dass Du Dir eh keins stechen lassen würdest...

    Das kann passieren. Muß aber nicht. Kommt natürlich auch maßgeblich auf die Körperpartie, die Farbe, das Motiv, den Tattookünstler (oder Tätowierer) und das eigene Altern drauf an.

    Aber ich denke, wenn DU Dich mit 70 oder 80 Jahren nackt neben eine tätowierte Gleichaltrige stellst, ist das Tattoo echt wumpe. Da schaust mit Sicherheit keinen Deut "besser" aus! :D
     
    • # 17
    • 17.06.2017
    • ChaosTheory
    Mein Mann hat zwei Tattoos auf den Oberarmen. Es sind keltische Motive und finde das sehr ästhetisch. Einen "vollgekleisterten" Partner jedoch wollte ich nicht haben.

    Was deine Frage angeht, liebe Tina, nein du bist sicher kein NoGo, wenn du keines hast. Warum auch? Hat doch jeder Mensch einen anderen Geschmack... ich frage mich jedoch weshalb dich das Thema so beschäftigt, dass es dir wert ist einen Thread in einem Forum zu eröffnen. Verunsichert es dich, dass du SCHEINBAR nicht hip bist?
     
    • # 18
    • 17.06.2017
    • piepegal
    Ja, gerade wo es wärmer wird, kann man allerorts und fast an der Person Tattoos bewundern ;-)

    Früher waren es Erkennungsmerkmale für Seeleute, Gefängnisinsassen und Prostituierte oder überhaupt Leute aus dem Rotlicht Milieu. Durch bestimmte Tattoo-Motive drückte man die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe aus. Im kriminellen Milieu, bei Gangs zum Beispiel wird dem Träger ein bestimmter Rang zugeordnet. Außenstehenden erschließen sich die Bedeutung der Motive nur selten. Heute findet man Tattoos in allen Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen.

    Eine Kollegin von mir hat einen Schriftzug auf ihren Arm tätowieren lassen. Als ich sie nach der Bedeutung fragte, meinte sie, es wäre ihr Vorname auf chinesisch. Allerdings wüsste sie nicht genau, ob es wirklich ihr Vorname wäre. Ich war anfangs überrascht - gerade im Sommer - zu sehen, wie viele meiner Kollegen tätowiert sind, darunter besonders viele Frauen. Von den Fersen aufwärts, über Beine, Po, Rücken und Arme bis zum Hals, - und das bei einer Bundesbehörde ;-)
    Doch dann habe ich Ärzte, Rechtsanwälte und Banker kennengelernt, die ebenfalls tätowiert sind. Tattoos entsprechen halt dem heutigen Mainstream.

    Du bist jedoch nicht die Einzige, die kein Tattoo hat. Sicher haben viele Menschen keines. Ich würde mir auch nie eines stechen lassen, vor allem deswegen schon, weil ich sehr schmerzempfindlich bin. Dabei ist mir piepegal, was andere davon halten, dass ich mich ohne Körpermotive zeige . Wenn es plötzlich Mode wäre, sich die Fingernägel blau zu schlagen, würde ich das auch nicht mitmachen.

    Ich kann zwar nicht nachvollziehen, warum sich täglich Menschen freiwillig unter die Nadel legen, aber sie werden sicher ihre Gründe haben. Und zum Glück steht es jedem frei, ob er mit oder ohne Tattoo durch diese Welt gehen will.

    Oder fühlst du dich so unwohl, weil du dem Massengeschmack nicht folgst?
     
    • # 19
    • 17.06.2017
    • Lionne69
    Ehrlich, wenn man kenne größeren Probleme hast, als diese Frage, dann geht es einem hervorragend.

    Die Vorliebe für / gegen Tattoo ist genauso relevant wie bestimmte Kleidungsstile, Haarfarbe, Haarschnitte - oder der berühmte Sack Reis.

    Sorry, oder steht hinter der Frage ein so geringes Selbstbewusstsein, dass man unbedingt jeden Modetrend befolgen muss, um nicht in die Gefahr einer Ablehnung zu kommen?
     
    • # 20
    • 17.06.2017
    • Tom26
    Ich schmunzle gerade beim lesen der Frage und den Antworten.
    Dazu meine Geschichte - ich wollte als junger mann ein Tattoo haben . einen kleinen Bären, aufrecht stehend in Kampfhaltung, auf einem Fels... meine Mutter hat daraus eine Staatsaffäre gemacht. Mein Vater hat mich dann gebeten, es sein zu lassen. Was ich auch getan habe. Klar, damals wars das Erkennungszeichen der bösen Buben - und viele dieser bösen Buben sind inzwischen ihren Weg gegangen. Mit oder ohne Tattoo. Frauen waren damals nicht tätowiert - ausser den Professionellen. Dann kam die Zeit der schon angesprochenen Arschgeweihe. Und meine Mutter meinte, dass es nun ok wäre, wenn ich mir auch eines stechen lasse. Aber nun wollte ich nicht mehr. Ich hätte darauf aufgepasst, dass es beruflich nicht hinderlich wäre, d.h. sichtbar mit MuscleShirt, im T Shirt verdeckt.
    Heute - ich mag gut gemachte Tattoos - hab auch nix gegen diese Steine am Nasenflügel. Dumm war mal ein Urlaub mit der Clique, die Frau hatte ein Branding - sinnvollerweise auch noch "Tom's Girl" - und ich den Spott meiner Freunde und Kumpels. Das Branding gabs übrigens wegen einem meiner Vorgänger - ich hätte das verhindert. Heute würde ich vielleicht über eine blöde Narbe eines stechen lassen - aber sehr hochwertig. Darauf hätte ich immer wert gelegt. Was Unterschicht ist - sind die ganzen krummen Sternchen - die ganzen schlecht gemachten Dinger. Eine Frau, die so etwas ständig sichtbar rumtragen würde - wäre für mich absolut No- Go. Gegen ein gutes Tattoo hätte ich nichts - aber bitte niemals mehr "Tom's Girl".
     
    • # 21
    • 17.06.2017
    • pixi67
    Jedem wie es ihm gefällt und mir wie es mir gefällt;-)
    Mit 20 habe ich einmal darüber nachgedacht eine kleine Sonne um den Bauchnabel zu machen. Da trug ich aber nicht wirklich Bauch, kleines Sixpack und Magen vorhanden mehr nicht. Nur die Tatsache, dass ich genau da furchtbar kitzelig bin hat mich abgehalten.
    Als ich mit 32 schwanger war mit Zwillingen und von 48 kilo samt Wasser auf 97 kilo explodierte habe ich nur gedacht: Gott sei Dank habe ich da jetzt keine Supernova.
    Ich persönlich mag Tattoos bei mir nicht, war immer der hellblonde Typ mit ein paar Sommersprossen und mir gefällt es mehr an den dunkleren "Typen ".
    Manchen steht es auch gut aber es muss "Ihr Ding" sein.
    Für andere oder zum Insein sollte keiner etwas tun, wenn es einem selbst nicht wirklich gefällt.
    Ein Mann der aussehen würde wie der komplette Louvre wäre auch nicht meins.
    Aber wenn ich es erst im hüllenlosen Zustand sehen würde, wäre es mir egal.
    Wenn ich soweit gekommen bin gefällt er mir mit der Resthaut schon zu gut.
     
    • # 22
    • 17.06.2017
    • Martina698
    Früher hatten Frauen auch noch lange Haare, heute nur noch schulterlang. Alles ändert sich.

    Tattoos waren übrigens nie ein Zeichen der Unterschicht! Sie kamen von den Seefahrern!
    Tattoos ist heute viel mehr Kunst und Ausdruck der Individualität. Ich weiß, Individualität + Deutschland ist nicht so gern gesehen. Kunst ist es deswegen, da Technik, Farben und Künstler sich massiv verbessert haben.

    Was willst du mit der Frage bezwecken? Bist du so arg verunsichert über dich selber? Lass doch andere Leben wie sie sind und lerne, dich auszudrücken! Irgendwo scheinst du Futterneid zu haben, weil du etwas nicht hast, was andere haben.
     
    • # 23
    • 17.06.2017
    • neverever
    Unsinn. Was juckt dich der Modewahn? Ich habe auch ein Tattoo. Ziemlich groß beginnend auf einer brustseite weiterführend über das Schlüsselbein bis hinunter unter das Schulterblatt. ( Schock für alle) jedoch ist es meins. Selbst entworfen mit dem Künstler nach meinen Vorstellungen. Mein ganzes Leben mit den für mich wichtigen Stationen unkenntlich für andere festgehalten. Meine Geschichte in Formen. Nicht aus irgendeinem Vorlagen Buch ausgesucht. Aber auch hier. Jedem Seins. Spring nicht von der Brücke nur weil andere das machen. Bleib bei dir!
    M46
     
    • # 24
    • 17.06.2017
    • Gini
    Ich finde es total cool zu seinem "Wunderwerk" Körper zu stehen, ihn zu pflegen und zu hegen und ihm nicht bewusst Schaden zuzufügen. Ich liebe jede lebende Zelle und nichts begeistert mich mehr als die Natur und die Medizin. Menschen die ihrem gesunden Körper bewusst schaden, werde ich niemals verstehen und diese Leute haben meiner Meinung etwas Grundlegendes nicht verstanden.

    Gini w, 28
     
    • # 25
    • 18.06.2017
    • Chenbe
    Ich sehe auch viele Tätowierte auf der Straße. Persönlich habe ich aber nie mit jemandem zu tun gehabt, der tätowiert war oder Tattoos gut fand. Für mich hat derlei Körperschmuck einen negativen Beigeschmack. Außerdem zeugt es nicht unbedingt von hohem Intellekt seinem Körper so etwas anzutun. Aber das ist nur meine Meinung.
     
    • # 26
    • 18.06.2017
    • proudwoman
    Aber warum denn? :)..Ich finde nur, ich persönlich bin gar nicht der Typ dafür. Und ich denke immer, wenn man/frau älter wird, verändert sich die Haut und dann sieht das nicht mehr so prickelnd aus, oder?
    Dein Tattoo ist DEIN TATTOO. Das sehen nur ganz bestimmte Menschen und es gehört zu Deinem Leben.
    Ich habe eine junge Arbeitskollegin, sie ist an beiden Armen komplett tätowiert, aber es passt zu ihr, sie macht ihr eigenes Ding und hat auch ihren ganz persönlichen Modestil, den ich einfach klasse finde.
    Unser Chef ist da eher locker. Und ich weiß, dass das beruflich ein NOGO sein kann. Sehe ich aber anders. Das ist ein Körperschmuck.
     
    • # 27
    • 18.06.2017
    • Darling
    Ich habe mal einen Artikel gelesen über Tattoo-Farben. Es ist leider durch keine Verordnung geregelt, welche Art von Farbe verwendet werden darf. Daher kommen Farben zur Anwendung, die auch z.B. für Autolacke hergestellt werden. Die Farben sind meist nicht wirklich biokompatibel, enthalten Schwermetalle u.a. Groteskerweise gibt es für Kosmetik eine Verordnung. D.h., Farben, die man sich nicht auf die Haut schmieren dürfte, darf man sich aber unter die Haut injizieren lassen. Kein Kunde erwartet so etwas, aber leider gibt es da offensichtlich Gesetzeslücken. Ich finde den Aspekt nicht so trivial.
     
  3. Einen fröhlichen guten Morgen, wenn auch ohne Sonne ...

    Das sind auch meine Gedanken, aber wenn die Begeisterung und Leidenschaft treibt, wird der gesundheitliche Aspekt außer Acht gelassen, siehe Nikotin u.v.m. Der reine Genuss und die Freude, bewahrt oft vor massiven gesundheitlichen Schäden und frühzeitigem Ableben, siehe Schmidt.

    Akzeptanz muss ja nicht bedeuten, dass man es selber gut finden muss. Wissen würde ich aber gerne, wie sich dieses Gemälde anfühlt. Rauh, als Erhebung oder wie? Ist die Haut an diesen Stellen gefühlloser, empfindlicher oder ist alles unverändert?
     
    • # 29
    • 18.06.2017
    • Tina1981
    Also Futterneid habe ich nicht und ich bin auch nicht unsicher oder mir fehlt auch nicht das Selbstbewusstsein.

    Die Frage entstand eher aus den letzten Dates. Jedes Mal wenn ich einen Mann mit einem Tattoo getroffen habe, kam dieses Thema gleich auf, ob ich mich tätowieren lassen würde, da dies ja auch ein Beispiel für meine Liebe zu ihm wäre. Hätte ich 2 oder 3 Tattoos, dann wäre dieses Thema gar nicht erst aufgekommen oder die Herren wollten mich einfach nur testen.

    Manche müssen halt mit der Masse mitschwimmen und ich schwimme lieber gegen den Strom.