• 09.07.2018
    • maik_

    Ist eine glückliche Beziehung überhaupt noch möglich?

    Hallo,

    seit mehr als sechs Jahren bin ich mit meiner Frau verheiratet. Wir haben zwei Kinder. Die letzte Geburts ist vier Monate her.

    Als wir zusammen kamen war meine Frau sehr attraktiv, lieb, nett und wir waren eine Einheit. Sind gemeinsam durchs Leben gegangen.

    Doch seid dem ersten Kind ist alles anders. Der Rückhalt ist nicht mehr wirklich da und ich habe das Gefühl ständig gehalten zu werden. Es gibt viel Streit und ich kann vieles nicht mehr wertschätzen, weil ich sehr viel Verantwortung und Aufgaben übernommen habe und sie damit entlaste. Sie sorgt praktisch nur noch für die Kinder, ich für Finanzen, Einkauf, Einkommen, Organisatorisches, usw.

    Natürlich gehen auch körperliche Veränderungen damit einher. Jetzt spätestens nach dem zweiten Kind. Und sie hat teilweise ein Essproblem gehabt. Nähe fehlt und sie ist einfach nicht in der Lage mir meinen Freiraum zu gewähren wenn ich ihn fordere. Insbesondere in Streitsituationen. Sie kommt dann einmal, zweimal, dreimal und ich will einfach meine Ruhe. Das hält sie nicht aus. Wenn ich dann deutlich werde, sagt sie Dinge wie das sie sich "so" nicht mehr behandeln lassen möchte.

    Ich empfinde gleichzeitig wie sie nicht mit mir geht, beruflich... ich will durchstarten, mich selbständig auf den Weg machen und von ihr kommt null Energie dazu. Null Rückhalt, eher nach dem Motto: "Ja, ok."

    Es wirkt oft so als sei für sie alles in Ordnung in hoher Sicherheit und einem 8/17 Job und dann am besten den Familienvater mimen und ihre Probleme mit lösen. Ich kann und will das jedoch nicht mehr, sondern möchte einfach eine freie und glückliche Beziehung in der beide und die Kinder glücklich sind.

    Ich frage mich allerdings ob das überhaupt möglich ist mit ihr?
     
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    • # 1
    • 09.07.2018
    • Lebens_Lust
    Nicht wenige Frauen ändern mit dem ersten Kind ihre Prioritäten im Leben und natürlich hat das auch Einfluss auf die Beziehung. Ich finde auch nachvollziehbar, dass eine Frau, wenn sie denn wie in Deinem Fall, "nur noch" Hausfrau und Mutter ist, sich verändert. Wo ist die "Einheit"? Wo ist Dein Beitrag zur Familie, warum nimmst Du z. B. keine Elternzeit, damit sie arbeiten gehen und auch "durchstarten" kann? Redet ihr über die Aufteilung von Familien- und Berufsarbeit?

    Da würde ich mich an Deiner Stelle auch mal fragen, was ohne sie möglich ist. Geschieden mit entsprechenden Unterhaltszahlungen und dann ja auch der Verpflichtung, Dich um Deine Kinder zu kümmern, wird nicht viel angenehmer werden.
    Ich würde euch raten, euch Zeit als Paar zu nehmen, etwas für die Beziehung zu tun und dann gemeinsam zu überlegen, wie ihr was aufteilt.
     
    • # 2
    • 09.07.2018
    • Merretich
    Ihr seid über lastet. Mein Gott, vermutlich ist Deine Frau durch zwei Babys und Schlafmangel? nervlich am Ende.
    Du willst Karriere mäßig durchstarten mit 4monatigem Säugling? Du bist doch der Vater??!

    In so einer Babyphase denke ich ist wichtig dass es finanziel reicht und ansonsten konzentriert man sich auf die Babys oder?

    Frischer Vater UND Karriere gleichzeitig und dann soll die frisch gebackene Mutter Dir noch "Energie" geben für den Job trotz 4monatigem Säugling??!! und Kleinkind.

    Ich würde an Eurer Stelle mal schauen ob ihr die Kinder paar Tage wo unterbringen könnte, ausschlafen, miteinander reden.
    Du klingst egoistisch mit Deinem Anspruch auf ihre "Energie" wo sie bereits grad zwei minimenschen 24:7 betreut. Und wenn Dir Freiraum so wichtig ist, verstehe ich!, warum dann zwei Babys UND Karriere gleichzeitig??!

    Vielleicht solltest Du temporär ei Fach Deine Erwartungen an Dich und Deine Frau runterschrauben.
     
    • # 3
    • 09.07.2018
    • INSPIRATIONMASTER
    Alles, was du hier beschreibst kenne ich explizit als Coach und Mentaltrainer zu tausenden Beispielen, würden solche Männer im Vorfeld wissen, was alles auf sie zukommt, sie würden sich garantiert anders entscheiden. Viele Frauen werden durch Heirat und Kinder partnerpassiv und Beziehungsunwillig, sie glauben, sie haben durch Heirat etc. dadurch den Mann im Griff. Es wird sehr schwer für dich sein in dieser Konstellation wieder glücklich zu werden. Mein Tipp rede mit deiner Frau tacheles, genau darüber, wie du hier schreibst, mit Konsequenzen, gebe ihr Zeit für Verhaltensänderung und entscheide, wenn es nicht besser wird. Niemals würde ich bleiben, wenn die Beziehung mir nicht gut tut! Und Kinder sind für mich kein Argument zu bleiben, denn die leiden auch darunter!
     
    • # 4
    • 09.07.2018
    • saepe_inscia
    Räusper..........

    Lieber FS, entschuldige bitte, aber welche Dynamik erwartest Du, wenn ihr zwei absolute Winzlinge zu versorgen habt? Die - nach meiner Erfahrung - noch eine gesundheitliche Krise nach der anderen haben, wahnsinnig viel Kraft und Geduld brauchen?

    Deine Ambitionen in Ehren - aber hat das nicht ein bisschen Zeit, bis die Frau wieder geradeaus gucken kann? Und Du dann hoffentlich zusammen mit ihr in eine Richtung?
     
    • # 5
    • 09.07.2018
    • Vikky
    Du bist ein unglaublicher Egoist. Dein jüngstes Kind ist 4 Monate alt und Du flennst rum, weil Du nicht der Nabel der Welt für Deine Frau bist und sie nicht attraktiv genug ist.

    Lass' Dir späte aber notwendige Nachhilfe in Biologie geben und erklären, was Schwangerschaft und Geburt, schlaflose Nächte, hormonelker Hin- und Herbau mit Körper und Seele einer Frau machen.

    Geh' vorher noch zum Arzt und lass' Dich sterilisieren, denn Du taugst nichts zum Vater und Ehemann. Du kannst Dich zumindest davor schützen, dass Du für die nächste Frau zur Nummer 2 wirst, weil das Kind dann ja nicht vor Dir sein kann.

    Kenne ich, hat mein Exmann auch immer gemacht und mich damit an den Rande des Wahnsinns getrieben.
    Stellt gemeinsam Regeln auf, die im Streit eingehalten werden. Dazu gehört: verlässt einer den Raum um abzudampfen, geht der andere nicht hinterher und redet weiter auf ihn ein.
    Wenn ihr das zusammen nicht hinbekommt, dann organisier' eine Paarberatung, die euch durch Mentoring unterstützt muteinander konstruktiv zu kommunizieren.

    Deine Frau war attraktiv, lieb und nett. Das sind nicht unbedingt die Eigenschaften, die eine Frau hat, die mit zwei kleinen Kindern an den Haken ihren Mann beim beruflichen Durchstarten supporten soll. Da hast Du Dir die falsche Frau für Deine Pläne ausgesucht, bzw hattest Du damals andere Pläne. Wenn einer sie ändert, geht das selten gut.

    Sich selbstständig machen und volles Risiko in die Existenz zu holen zu einem Zeitpunkt, wenn Deine Frau mit Baby nicht arbeiten und zum Familieneinkommen beitragen kann ist ja nun auch nicht eine Idee, die von besonderer Verantwortlichkeit und Weitsicht. Setz' Dich mit ihr hin und handel' aus, wie lange Du beruflich stagnieren wirst und wann Du durchstartest, d.h. auch sie wieder Verantwortung für das Familieneinkommen übernehmen muss.
    Kümmere Dich mit um die Machbarkeit Deiner Pläne, z.B. Kinderbetreuung, die das ermöglicht. Andernfalls ist das alles nur Spinnkram und Selbstueberschaetzung von Dir.

    Sie ist eine erwachsene Frau, sie kann und soll ihre Probleme selber lösen, auch mit Kindern. Da musst Du Dich stur stellen.
     
    • # 6
    • 09.07.2018
    • Thanis
    Was heißt das? Ist sie dick geworden? Wie sieht es mit dem Sex aus? Eingestellt wegen Mopsigkeit?
    Ich lese hier nichts von zwei Babies, geht meist auch nicht, rein rechnerisch einfach nicht. Warum hat man mit Kleinkindern grundsätzlich Schlafmangel? Hat der TE auch nichts geschrieben.

    TE, findet in Gesprächen vielleicht zueinander, aber viel Hoffnung seh ich auch nicht, wenn Frau sich so früh in ihre Komfortzone zurückzieht und mopst.
     
    • # 7
    • 09.07.2018
    • ErwinM
    Ich glaub eher, Deine Frau ist überlastet und braucht Freiraum! Warum denkst Du immer nur an Dich, ich sehe nur ich, ich ich!
    Dennoch auch ein anderer Aspekt: Vielleicht leidet Deine Frau auch unter einer Nachschwangerschafts-Depression? Die wird durch Dein liebloses und egozentrisches Verhalten aber gewiss nicht besser!
    ErwinM, 49
     
    • # 8
    • 09.07.2018
    • Mintgrün
    Wenn Du Dich mit Deinen Aufgaben überfordert fühlst, rede mit ihr und denkt über eine neue Aufgabenverteilung nach!

    Heißt, Du findest sie von der Figur nicht mehr so attraktiv wie vorher? Das ist normal nach zwei Schwangerschaften und auch als Mann wird man meist sogar ohne Schwangerschaft dicker.

    Das widerspricht sich.

    Dann sage ihr zu einem Zeitpunkt, wo ihr keinen Streit habt, dass Du in solchen Momenten Deine Ruhe brauchst. Kläre sie über Deine Streitkultur auf.

    Wahrscheinlich weil das mit 2 kleinen Kindern ein ungünstiger Moment ist. Entweder Du trennst Dich, oder akzeptierst, dass Du Deine Selbständigkritspläne komplett allein packen und umsetzen musst! Sie scheint keine Lust auf solchen Unternehmergeist zu haben und ist zufrieden so.

    w30
     
    • # 9
    • 09.07.2018
    • schwalbenweg
    Ach Maik, eure Kinder sind eure Bewährungsprobe. Deine Frau ist gerade am Ende ihrer Kräfte. Die Situation der Kleinfamilie entspricht nicht der Natur des Menschen. Ihr bräuchtet beide Entlastung und Abwechslung. Durch liebe, weise Großeltern, Geschwister mit Kindern, lustige Tanten, pragmatische Onkel, gute Freunde. Habt ihr so scheinbar nicht. Stattdessen seid ihr in einer Spirale der gegenseitigen Forderungen und zunehmenden Frustration gefangen, das finde ich schade.

    Ich denke, ihr bräuchtet dringend eine gute Familienberatung und praktische Unterstützung. Kannst du deine berufliche Selbstverwirklichung nicht für drei bis vier Jahre aufschieben? Was sind schon vier Jahre im Verhältnis zu einem (über)40-jährigen Arbeitsleben? Oder der goldenen Hochzeit nach 50 schönen! Ehejahren, in denen ihr gemeinsam Hürden genommen und Kinder geschaukelt habt? Wäre ein Rollentausch für wenigstens drei Monate möglich, so dass du in der Zeit der Hausmann und Kinderbetreuer bist und sie arbeiten geht? Ich fürchte, wenn ihr jetzt keine Lösung findet, mal einen richtigen Ruck macht, bekommt die Basis eurer Beziehung Risse. Passt gut auf euch auf, seid achtsam und holt euch externe Unterstützung und Vermittlung, wenn ihr es allein nicht schafft.
     
    • # 10
    • 09.07.2018
    • PfefferundSalz
    Deine Frau hat jetzt was sie wollte und deine Aufgabe ist jetzt nur noch Geld ranzuschaffen. Durch die Kinder bist du nun endgültig gebunden was bedeutet, dass Sex nicht mehr notwendig ist. So wie dir geht es sehr vielen Männern, vor allem kommst du da nicht mehr ohne massive emotionale und finanzielle Verluste raus. Das einzige was du jetzt noch kannst ist als abschreckendes Beispiel für andere Männer dienen. Männer und Frauen passen einfach nicht dauerhaft zusammen, ihre grundlegenden Interessen sind dazu zu verschieden.
     
    • # 11
    • 09.07.2018
    • void
    Eine Frau mit einem 4 Monate alten Baby bräuchte selbst mal dringend Freiraum, denke ich. Und eine Beziehung, die funktioniert, damit sie den Stress, ständig auf Abruf für das Baby bereit zu sein, irgendwie hinbekommt.
    Wie soll sie Dich denn unterstützen bei Deinem beruflichen Fortgang, wenn Du gerade wieder Vater und sie gerade wieder Mutter geworden ist? Du bist jetzt in der Familie gefragt, nicht außerhalb.

    Ich würde mich mal sortieren und ein Gespräch führen wollen darüber, wie es ihr geht und wie es Dir geht mit der Situation. Und dann bereit sein für das Gespräch, dh. nicht ankommen mit dem fixen Wunsch, die Arbeit mehr auszubauen und von ihr mehr Energie zu verlangen, sondern euch erstmal auf euch als Paar und Familie konzentrieren und sehen, wo jeder seine Freiräume bekommen kann. SIe braucht nämlich auch welche, in der Du vielleicht mal das Kind nimmst.

    Ich kenne ein Paar, da wurde wochenwechselseitig nachts aufgestanden. Ich fand das zunächst seltsam, weil die Frau ja zu Hause war und der Mann zur Arbeit ging, aber sie meinte, sie bräuchte auch mal Zeit für sich, ohne für das Wohl des Kindes verantwortlich zu sein, wenigstens den Schlaf alle zwei Wochen, wo sie für das Kind ansonsten eben rund um die Uhr auf Abruf bereit stand.

    Wie alt ist denn das erste Kind und was ist für Dich so schlimm, nach der Arbeit einzukaufen?
    Dass eine Frau mit einem 4Monate-Kind nicht drüber nachdenkt, was sie am besten arbeiten kann, um den Mann finanziell zu entlasten, finde ich normal.

    Rede mit ihr, fragt sie, was sie sich wünscht, und sage, was Du Dir wünschst. Und sei realistisch, IHR seid die Familie gemeinsam, nicht Du der Mann mit ner Frau, die für zwei Kinder die Betreuung übernommen hat. Du bist mit im Boot und kannst nicht als einziger Freiraum fordern. Das müsst ihr abstimmen, wieviel möglich ist für jeden, nicht Du allein sagen, was Du brauchst und dann soll sie sehen, wie sie damit klarkommt.
     
    • # 12
    • 09.07.2018
    • Pia62
    ....sollte man als Coach und Mentaltrainer nicht wissen, dass zum Gelingen einer Beziehung immer zwei gehören?

    ...ein Essproblem ist ein Aufschrei der Seele und mich wundert es nicht. Du *forderst* einen Freiraum?

    und du irgnorierst es, willst endlich deine Ruhe. Wow, du lässt deine Liebste im Regen stehen, schlägst ihr symbolisch die Tür vor der Nase zu. Wo bietest du Rückhalt, liebevolles Verständnis?

    ...nur????

    ....sie fragt sich vielleicht, ob es mit dir möglich ist.

    Eure Kommunikation funktioniert 0, sie müsste sonst nicht mehrfach ankommen. Es ist demütigend und schwächend zugleich. Ist dir das so gar nicht bewusst? Du liest dich sehr kühl und genervt, sie ist die Mutter deiner Kinder, sie war die Frau, die du geheiratet hast. Schaffe einen Raum, wo auch sie ihre Bedürfnisse artikulieren und Rückhalt von dir spüren darf.

    Ich fürchte, aus dieser Schieflage werdet ihr schwer wieder herauskommen.
     
    • # 13
    • 09.07.2018
    • maik_
    Woher weißt du das?

    Klar, das Urteil des Egoismus musste kommen. Ist es egoistisch in Sorge zu sein, wie in 2 Jahren der Lebensunterhalt für die Familie bestritten werden kann? Wie Haus und alle Wünsche erfüllt werden können die alle Beteiligten so haben? Das ich meine eigenen Ziele in den letzten fünf Jahren auf Sparflamme hielt.

    Ja, dann bin ich egoistisch, wenn ich jetzt in ein glückliches Leben kommen möchte. Mit Kinder, mit Frau, genau in der Situation.

    Danke. Ja, es wirkt in etwa so das sie jetzt ihr Ziel erreicht hat: zwei Kinder, eine Familie, ein Haus, selbst nicht glücklich, aber auch nicht bereit etwas für ihr "Glück" zu tun. Das sie resigniert hat, mich aber gleichzeit einfach "hält" und teilweise krasse Forderungen stellt oder ein schlechtes Gewissen macht, wie ich sie behandeln würden... etc. Sie trifft da irgendwo auch einen wunden Punkt, weil meine Eltern sich eben getrennt haben als ich klein war.

    Natürlich ist es viel und ich bin überrascht wie wenig Halt aus dem Rest der Familie kommt - da bin ich einfach anderes gewöhnt. Ich hatte sehr viel Zeit mit den Großeltern und das war eine tolle Zeit. Natürlich bin ich Vater und wollte es sein. Ich habe auch mit meiner Tochter eine gute Zeit seit dem sie etwas größer ist, wir genießen es unterwegs zu sein und meist ist alles gut. Es gibt aber auch Momente in denen sie ausflippt wenn wir zu Viert sind.

    In unserem Fall macht leider der weitere Familienkreis mehr Ärger als alles andere, stellen noch zusätzliche Ansprüche an uns und "unser" Leben - womit ich den Kontakt hier nur reduziert haben will. Ich habe kein sicheres Gefühl wenn unsere Tochter beispielsweise in der Schwiegerfamilie ist, weil dort sehr mit ihr angegeben wird oder einfach andere Dinge laufen.
     
    • # 14
    • 09.07.2018
    • maik_
    Danke für eure Antworten. Kurz möchte ich einiges dazu schreiben:

    * Ich habe ein 3/4 Jahr 150 km entfernt gearbeitet, war drei Tage die Woche weg - weil kein anderer Job in der Nähe da war der entsprechend finanziell gereicht hätte. Danach gesteht sie mir das sie Frustessen betrieb. Ja, sie wog in der Schwangerschaft fast 15 kg mehr als ich.
    * Ja, das kann alles sehr egoistisch wirken - ich mache das aber auch schon mehr als 15 Jahre mit, kenne ihr Familie, ihre Mutter mit ihrem Opferdasein, etc. und sehe wie sich das jetzt gerade wieder entwickelt
    * Ja, sie kann depressiv sein, war sie nach der ersten Schwangerschaft auch - ich bin aber nicht (mehr) ihr Therapeut. Da könnt ihr jetzt denken was ihr wollt.
    * Seit vier Jahren rede ich mir den Mund fusselig: lass dir helfen, lass uns regelmäßige Termine vereinbaren das die große bei den Großeltern übernachtet. Schwierig, von ihr aus geht gar nicht. Alles nur mit massivem Anschub.
    * Wir hatten einzelne Paarcoaching-Termine, die waren gut. Nur jetzt eben schwierig

    Was ist das für ein Umgangston?

    Denke ich auch, will sie nicht.

    Sie ist nicht zufrieden.

    Ich bin nicht überfordert, sondern habe dem Vorwurf geantwortet das ich nichts tun würde.

    Niemand bleibt im Regen stehen. Ich lasse mich nur nicht anschreien und am Höhepunkt eines Streits in eine liebevolle Umarmung zwingen.
     
    • # 15
    • 09.07.2018
    • Thanis
    Also zum zweiten Mal Du feiges Etwas. Stell Doch nicht so Fragen wenn Du keine Eier hast.

    Begehrst Du Deine Frau noch, weil sie scharf aussieht oder ist sie auseinander gequollen wie ein Speck-Küchlein? Du servierst hier Halbwahrheiten, mach mal Butter bei dem Fisch.
     
    • # 16
    • 09.07.2018
    • maik_
    ...ich möchte nachlegen: ehrlich gesagt mache ich mir einfach ziemliche Sorgen um sie und suche nach Möglichkeiten ob ich etwas tun kann und was überhaupt. Wenn du das als flennen betrachtest: ok.
     
    • # 17
    • 09.07.2018
    • Pia62
    Grundgütiger, ich glaube da gibt es weit mehr, was dich zwiebelt.

    Mich irritiert deine Art, wie du vokabulierst und schnatterierts. Du willst und forderst und jetzt sind auch noch die Schwiegereltern am Wickel.
    Am meisten fallen mir deine Widersprüche auf.

    Insgesamt wirkst du auf mich sehr unreif, wie ein trotziges Kind. Du hättest die Chance nachzureifen und könntest überlegen, wo dein Anteil an dieser Schieflage ist.
    Welche krassen Forderungen stellt sie denn? Die Vorwürfe bezüglich deines Verhaltens ihr gegenüber sind berechtigt, meinst du nicht auch?
    Ich bin eine Hoffnungsträgerin, aber in diesem Fall habe ich keine und kann nicht einmal dazu ermuntern, den Karren aus den Dreck zu ziehen.
     
    • # 18
    • 09.07.2018
    • Tom26
    Komisch - früher gings doch auch.
    Meine Mutter war auch für uns Kinder da, Vater hat Karriere gemacht. Und gut verdient. Wir waren ihm allerdings auch alle dankbar für seinen Einsatz. Und als ehemaliges Kind muss ich sagen - es war eine gute Kindheit. Mutter hat im Haus alles geregelt, war da für uns - und in den 60-er Jahren wars bestimmt nicht einfacher mit dem Haushalt. 2 Autos, 2 Urlaube im Jahr, grosse Wohnung und der Traum vom eigenen Haus - alles mit einem Gehalt.
    So manche Frau aus der "Mittelschicht" musste auch damals wieder halbtags arbeiten - denn anspruchsvoll waren wir auch.
    Ich habe niemals einen meiner Eltern klagen hören, wie überfordert er oder sie doch war. Ohne Mikrowelle - bis 1970 noch ohne Spülmaschine. Nix Fertigpizza, meine Mutter hat täglich gekocht.

    Wäre so etwas heute noch möglich? Sicherlich, wenn die beiden richtigen Menschen heiraten und Familie gründen. Normal ist es allerdings nicht mehr. Schon lange nicht mehr. Schade eigentlich - für die Kinder wars toll. Was man natürlich auch erst im Nachhinein zu schätzen weiss.
    Heute weiss ich, dass meine Eltern das vorab so abgesprochen hatten. Erst dann wurde geheiratet. Damals waren aber die Absprachen auch noch etwas wert.
    Ja, Maik, das war ein Rückblick eines alten Mannes .... vielleicht lebst du 50 Jahre zu spät.
     
    • # 19
    • 09.07.2018
    • INSPIRATIONMASTER
    In sehr vielen Fällen läuft das so ab, aber die Männer sind selber schuld, die sich das alles gefallen lassen, ich würde mir sowas nicht gefallen lassen. Viele Frauen sind meistens so lange lieb und nett, bis sie ihre gewünschten Kinder haben und sind sie nur noch für die Kinder da, der Partner wird weggedrückt! Hunderte Männer haben mir das explizit genauso und genauso unglücklich mitgeteilt, du bist da keineswegs der Einzige mit diesem Problem! Ich gebe solchen Männer strategische Unterstützung, meist kommt leider nur noch die Trennung in Frage! Ich finde es besser, wenn die Männer den Mut haben sich zu trennen, bevor sie warten, bis die Frau sich trennt!
     
    • # 20
    • 10.07.2018
    • QFrederick
    Hey @maik_,

    Deine Beschreibung erinnert mich gerade daran, wie unsere Kleine zur Welt kam. Ach, was bin ich mit ihr monatelang auf'm Arm die Nächte im Haus auf und abgewandert, weil sie geweint hat, und das obwohl meine Frau Elternzeit und ich einen Vollzeitjob hatte. Ich war froh, dass der Job lief, gar nicht zu denken an (berufliche) Veränderungen.

    Ich finde Du machst jetzt mal neben dem Job „nur“ auf Kinder, lässt Deine Frau zu Kräften kommen und schaust, ob und was sie außer Kinder tun kann und möchte.

    Du klingst schon genervt und bist ausgebremst seit dem ersten Kind. Warum? Und dann das 2.?

    Meine Frau ist nach der Elternzeit wieder voll arbeiten gegangen, ich habe den „Kinderkram“ übernommen und mich 2 Jahre später selbständig gemacht. Ich konnte mir das aber auch sehr gut leisten, weil das Geschäft zeitlich sehr flexibel war und wirklich brummte.

    So wie Du Deine Vorstellungen und Dein Vorgehen beschreibst, vermisse ich elementare Fähigkeiten und Fertigkeiten, um, auch beruflich, erfolgreich zu sein. Eine 4-köpfige Familie hat viel von einem (Kleinst)Unternehmen. Siehe zu, dass Du erst mal das flüssig auf die Reihe bekommst. Dann ist immer noch Zeit durchzustarten, ob privat oder beruflich, mit oder ohne Frau.

    Deine Frage: Ja, finde ich schon! Nur bist Du nicht der Nabel der Welt.
     
    • # 21
    • 10.07.2018
    • Babar
    Eine gute Freundin (und Geschäftspartnerin) von mir hatte drei Kinder im Abstand von je einem guten Jahr. Als das jüngste etwa halbjährig war, erzählte sie mir mal, dass sie sich zuweilen wundere, dass ihr Mann ihr nicht davonlaufe. Sie habe die Energie schlichtwegs nicht mehr, ihn halbwegs wahrzunehmen. Geschweige denn zu Sex. Sie könne nur hoffen, dass er ausharre, bis das Gröbste vorbei sei.

    Er hat ausgeharrt.

    Frau 51
     
    • # 22
    • 10.07.2018
    • Gast_mn
    Eine Beziehung ist immer nur so gut, wie man selber daran arbeitet. Die meisten Menschen möchten in einer Beziehung allerdings unterhalten und bespaßt werden, weil sie sich selber nicht genug sind und damit fangen die Probleme an.

    Du legst viele typische Fehlverhalten an den Tag:
    Eine selbstbewusste Person muss nicht um Freiheiten betteln, sie tut, was getan werden muss, auch gegen alle Widerstände und bringt mit Souveränität Argumente hervor, warum sie samstagabend (oder wann auch immer) um die Häuser ziehen muss. Das Handy bleibt aus oder würde ich gänzlich abschaffen. So schafft man sich Freiheiten und wenig Abhängigkeiten und andere haben umso weniger Kontrolle in meinem Leben.


    Eine Frau ist nicht dazu da, um attraktiv, lieb und nett zu sein. Sie ist auch dazu da, um zornig zu sein und sich selber sein zu dürfen, und deine Kinder aufzuziehen. Suche dir ein Hobby, ein Extremsport, gehe Angeln, werde erfinderisch. Dir ist einfach nur langweilig im Leben und dafür soll jetzt deine Frau herhalten.

    Kein Mensch braucht Rückhalt. Bist du Raucher? Wo lebst du diesen Rückhalt noch so im Leben aus? Wo bist du schwach? Werde eine starke Persönlichkeit und jammere weniger!

    Dann höre auf, Aufgaben zu übernehmen, um andere dafür fertig machen zu können! Gut gemeinte Hilfe ist meist falsch und bewirkt genau das Gegenteil. Wo übernimmst du deine männliche Rolle im Leben, damit sie ihre weibliche Rolle übernehmen kann? Du wirkst auf mich wie eine jammernde Memme. Das schafft schwache Frauen. Nur starke Männer können starke Frauen an ihrer Seite haben. Fange bei dir an!
     
    • # 23
    • 10.07.2018
    • Lionne69
    Das ist ja wunderbar einfach, Herr Coach. In dem Fall Job verfehlt. Ferndiagnose und Radikallösung.

    1. Kind mit 1,5 noch sehr klein, 2. Kind ein
    Baby mit wenigen Monaten, Essstörung(?)...
    Als Frau - folgende Stichworte, hormonelle Veränderungen, (evtl. mit dadurch entstandene) depressive Verstimmung, bis zur Wochenbettdepression, Tiefe Erschöpfung.

    Mal den Altersunterschied ansehen?
    3 Monate nach der Geburt von 1. Kind schon wieder schwanger? Da hat der Körper die Geburt nicht ansatzweise verarbeitet. Frage am Rand - wer wollte da?

    Nur Haushalt, nur Kinder... Wirklich mal hinschauen, ob sie nicht ganz tief erschöpft ist?
    Und dann möchte der Mann eine gutgelaunte, aktive, attraktive Frau, die ihm dieser Phase seinen Versuch in die Selbstständigkeit zu starten fördert.
    Dieser Start hieße sehr viel Engagement, sehr viel Arbeit und Unsicherheiten bis zu finanziellen Unsicherheit.

    Maik,
    zu einer glücklichen Beziehung gehören 2.
    Dass Du Freiräume brauchst / möchtest, nachvollziehbar.
    (Auch sie möchte vielleicht mal Abstand, Pause, Erholung, Freiräume?)

    Berufliche Veränderungen, warum nicht.
    Aber warum gerade jetzt?
    Ihr seid beide Eltern sehr kleiner Kinder, das ist der Schwerpunkt.
    Wolltest Du Papa sein? Hast Du Dir das so vorgestellt? Kann bei Dir auch etwas Flucht dabei sein?
    Und bei Deiner Frau löst Du gerade Ängste aus - noch mehr Anforderungen, noch weniger dringend benötigte Hilfe, Finanzielle Ängste?

    Noch eine Frage - Könnte es auch sein, dass sie körperliche Nähe meidet weil bei Euch der körperlichen Nähe in der Regel Sex für Dich folgen "muss" -und momentan ihre Libido aufgrund der noch frischen Geburt, der Hormone und der Erschöpfung gerade unterirdisch ist? Wenn dann noch Kritik an der Figur kommt?

    Es sind sehr viele Fragezeichen / Baustellen, die bei Euch zu lösen wären.
    Eltern werden verändert Paare, das sollten beide realisieren - es ist nie mehr wie vorher, es kommt aber darauf an, ob es Euch gelingt gemeinsam die Qualitäten zu finden, zu gestalten, und Euer Leben entsprechend der neuen Situation zu gestalten.
    Es gibt Paare, die können das sehr gut - gemeinsam. Und es gibt viele Paare, die scheitern.

    Redet miteinander. Über Eure Gefühle, wie es ihr geht, Dir.
    Was braucht sie, was Du. Was kann verändert werden. Was kann ein Ziel für nach der Kleinkindzeit sein.
    Evtl, zusätzlich - geht zusammen zu einer Familienberatungsstelle.

    Ein Denkanstoß
    Vielleicht bräuchte Deine Frau, falls dies ginge, eine Kur - am besten ohne Kinder oder max. mit dem Baby.
     
    • # 24
    • 10.07.2018
    • Gast3780
    Schon erstaunlich, wie schnell manche Frauen überfordert sind. Vor einer Frau, die nur Hausfrau und Mutter ist und sich dann noch beklagt bzw. gehen lässt hätte ich auch keinen Respekt.
    Rede nochmal mit ihr. Zeige ihr Konsequenzen auf. Ansonsten rate ich zur Trennung. Die Ex meines Mannes war auch so. Und auch Männer mit Unterhaltszahlungen können sehr gut leben. Wir verdienen sehr gut und merken den Unterhalt nicht. Zu Ex und Kind ist der Kontakt schon lange eingestellt. Du siehst, man kann durchaus neu anfangen. Du musst mit so einer faulen und trägen Frau nicht zusammen sein.
     
    • # 25
    • 10.07.2018
    • INSPIRATIONMASTER
    Ja, das ist eine höhere Stufe mit Wahrnehmung des Bewusstseins, es sind doch immer fast haarscharf dieselben Abläufe, die ich zu Tausenden kenne! So einfach kann sich die Frau nicht rausreden, sie ist ganz einfach faul und träge! So kann man keine Beziehung halten, ich rate jedem Mann in einer solchen Beziehung nicht zu bleiben und wegen den Kinder schon zweimal nicht, eine Beziehung darf niemals auf Kosten der Kinder gehen, da gehen unsere Meinungen vollkommen auseinander!
    Gut, dass es doch Frauen gibt, die das auch so sehen, wie ich das sehe.
    Dies ist einzig genau die richtige Antwort!
    Genau, niemals würde ich bei einer solchen Frau bleiben und das rate ich jedem Mann, eine Beziehung muss für mich Liebe und Freude sein! Diese Frau lässt ganz bewusst ihren Mann leiden! Sehr viele Frauen versuchen mit Liebesentzug den Mann zu treffen, das würde ich mir niemals gefallen lassen, keine viermal!
     
    • # 26
    • 10.07.2018
    • Pia62
    Guten Morgen,

    ich schließe mich den Ausführungen von Lionne an.

    Lieber FS, wielange ist es her, dass sie attraktiv, lieb und nett war? Wenn es schon so lange geht, seit 15 Jahren, warum setzt du Kinder mit dieser Frau in die Welt, hättest du nicht rechtzeitig eine andere Wahl treffen sollen, wenn es tatsächlich so ist, wie du schreibst?

    Je mehr du ausholst, je mehr habe ich das Gefühl, da stimmt insgesamt etwas nicht. Du bist so wütend, dass meine Tastatur vibriert und deine Wortwahl, dein Verhalten ist aggressiv. Wie es sich nonverbal darstellt, wissen wir nicht, aber es wird ähnlich sein.
    Wenn deine Frau sich so ungeheuerlich verhält und das ja schon sehr lange, wie ich finde, dann frage ich mich, warum du sie geheiratet hast und auch noch zwei Kinder in die Welt setzt.
    In deiner Darstellung vermisse ich das letzte Fünkchen Liebe und ich glaube, du bist auch, kein so einfacher Mensch. Mit Verlaub, das Gefühle habe ich sehr.
    Ich kann mir vorstellen, dass sie sich dir auch eventuell unterlegen fühlt.

    Ich bekam Gänsehaut als ich das las

    das ist Tür vor die Nase zuschlagen. Hast du dir vielleicht mal darüber Gedanken gemacht, dass sie dich gar nicht erreichen kann und schreien muss? Ich sehe in dieser Geste einen verzweifelten Versuch und das hat wenig mit Zwang zu tun. Dieses Gefühl kann von jetzt auf gleich, sämtliche Energiereserven auf 0 setzen.

    Meine letzte Frage, wo ist dein Anteil an dieser Schieflage? Ich lese zu viel ICH und überhaupt kein WIR. Es wird sicherlich keines geben und ich meine, das schreibe ich sehr selten, ihr solltet euch besser einvernehmlich trennen, bis es sich noch höher schaukelt. In diesen Auseinandersetzungen sind ein Kleinkind und ein Baby involviert. Wie es weitergeht, das kann man sich denken.
     
    • # 27
    • 10.07.2018
    • olli0816
    Ehrlich gesagt stimmt dein Timing nicht. Du möchtest äußerst anstrengende Dinge in einer Phase, wo ihr alle eure Kräfte auf euren Nachwuchs bündeln solltet. Ich denke, deine Frau hat umgekehrt das gleiche Gefühl, dass ihr keine Einheit seid, weil ihr nach unterschiedlichen Seiten strebt. Was mich dabei wundert: Du hast das "Programm" Familie gestartet, dir aber anscheinend nicht überlegt, was das heißt. Ich persönlich würde mit zwei kleinen Kindern keine neue Selbstständigkeit anstreben, da allein dieses Unterfangen 100% deiner Energie erfordert. Das wird euch beide noch mehr überfordern, als es jetzt schon der Fall ist.

    OK, Du scheinst das traditionelle Familienleben nicht zu bevorzugen. Aber Du bist jetzt da mittendrin, weil Du den Weg gewählt hast. OK, deine Frau scheint inzwischen sehr viel unattraktiver geworden zu sein. Das mit der Essstörung habe ich in meinem Bekanntenkreis auch einmal sehr massiv miterlebt und natürlich ist es nicht sonderlich schön, wenn man anstelle der vormals attraktiven Frau eine sehr dicke Frau zu Hause herumsitzen hat. Sicher ein Thema, dass Du mit ihr besprechen solltest.

    Was kannst Du also tun? Zufrieden bist Du mit der jetzigen Situation nicht und die Option Trennung wird dich genauso ausbremsen, weil Du wegen Unterhalt, Betreuung und Co. dich nicht besser stellst. An deiner Stelle würde ich schauen, erst einmal mit deiner Frau ein Gespräch zu führen, wo ihr beide klärt, was euch an der gegenwärtigen Situation nicht gefällt und wie man die Probleme angehen kann. Deine Selbstständigkeit würde ich an deiner Stelle zwar nicht aus den Augen verlieren, aber so weit nach hinten verschieben, bis dass der kleinere im Kindergarten ist. Es bleibt dir ja unbenommen, ein paar Vorbereitungen zu starten, damit Du möglichst vorbereitet den Wechsel schaffen kannst. Dabei hilft es dir auch, ein bisschen Rücklage für die Selbstständigkeit anzusparen, damit der Erfolgsdruck am Anfang nicht ganz so groß ist.

    Fazit: Du kannst deine Situation nicht schnell ändern und Du kommst nicht schnell raus. Du hast dich dafür entschieden, lebe also mit den Konsequenzen. Räume zusammen mit deiner Frau die Probleme nach und nach aus. Bereite dich in Ruhe auf deine Selbstständigkeit vor und erschaffe möglichst viele Rücklagen, um entspannter durchstarten zu können, wenn deine Familie stabiler ist.
     
    • # 28
    • 10.07.2018
    • Pia62
    ...ja, so war das vorwiegend. Es gab mehr Ruhe, der Focuss war auf das Wesentliche gerichtet.
    Die andere Seite, es wurde viel mehr geschwiegen, unter den Teppich gekehrt und die Zähne zusammengebissen. Hinter so manch einer Musterfamilie verbarg sich das Grauen. Das ist mir als Kind mit meinen feinen Antennen nicht entgangen. *Schweig man still* war Standard und das Böse nahm seinen freien Lauf. Es gab zu dieser Zeit genauso wenig gut funktionierende Beziehungen wie heute. Auch zu der Zeit haben sich selten Menschen aus Liebe mit einer guten Passung zusammen getan.

    Heute sind die Ansprüche zudem auf beiden Seiten schier unendlich und auch heute tun sich selten Menschen zusammen, die passen, sich einig sind, in die gleiche Richtung schauen.
    Das Disaster in einer Beziehung stellt sich heute nur anders dar, wird öffentlich ausgetragen, die ganze Welt ist und wird darüber informiert und überhaupt.
    Auch unsere Generation hat wenig dazugelernt, wir hören, lesen und sehen es tagtäglich.

    Es gibt aber auch heute gut laufende Beziehungen, die nicht nur funktionieren, sondern in Liebe gelebt werden, aus der sich Selbstverständlichkeiten von allein ergeben. Daran wird gerne gekratzt. Die wenigsten Menschen können Liebe, Frieden und Ruhe aushalten, die Gründe sind vielfältig. Der zerstörrerische Anteil im Menschen ist immer noch, extrem hoch. Die Evolution wird noch sehr sehr lange brauchen, bis Menschen Frieden wollen und genießen können.
     
    • # 29
    • 10.07.2018
    • Lynnea
    Sagt eine Frau die nie Kinder hatte und sich diebisch drüber freut, dass der Mann für sie den Kontakt zu seiner Tochter - einem unschuldigen Kind - komplett abgewürgt und sogar für ihren eigenen finanziellen Vorteil komplett enterbt hat. Bravo. Was das über den Charakter dieser Dame und den Tief sitzenden Hass auf Mütter und Kinder aussagt, lass ich hier mal unkommentiert.
    Aber klar, dass Inspirationmaster sich davon wieder bestätigt fühlt.

    Lieber FS, ich habe keine Kinder. Noch nicht. Aber in meinem Freundeskreis ist gerade Babyboom und soll ich dir was sagen? Bei fast allen ist derzeit emotional und zwischenmenschlich Land unter. Durch eine PMS Erkrankung weiß ich genau wie stark Hormone das denken und fühlen beeinflussen können und wenn deine Frau nur ansatzweise an einer Wochenbettdepression leidet, will ich mir nicht vorstellen wie es ihr geht.
    Ich bin niemand der anderen etwas schlechtes wünscht aber so krass wie hier teilweise über Erkrankungen (Depressionen (Fr)essstörungen, Ängste) geurteilt werden, würde es dem ein oder anderen "Die ist nur faul" "Soll halt einfach mal gesund essen und Sport machen" und "Wo ist das Problem?"- Schreiern nicht schaden das mal selber am eigenen Leib zu erfahren. Natürlich dann ebenfalls mit solchen Reaktionen, sie sollen sich gefälligst mal nicht so anstellen.
    Solche Statements sind einer Elite nicht würdig und ich bin froh und dankbar, dass ich körperlich und seelisch gesund bin.

    Ich kann dir nur raten erstmal ganz tief durchzuatmen und dir die Bilanz eurer Beziehung anzuschauen. Wart ihr glücklich? Hattet ihr eine gemeinsame Basis? Kann man daran anknüpfen indem ihr euch mal Pause von den Kindern sucht?
    Habt ihr die Möglichkeit die Kids mal stundenweise betreuen zu lassen oder vielleicht finanziell ein Au Pair zur Entlastung zu nehmen?
    Kinder sind unglaublich anstrengend und erfordern den ganzen Tag die vollste Aufmerksamkeit. Ich war am Sonntag auf einer Familienfeier mit 3 Kids zwischen 1 und 4. Und obwohl es nicht meine sind war ich am Abend komplett erledigt und hatte Schädelbrummen. Das täglich von Morgens bis Abends ist eine Herausforderung und das solltest du als Mann und Vater durchaus anerkennen. Dein Tag ist natürlich ebenfalls von Stress und Hektik eingenommen.
    Und deshalb braucht ihr eine Gelegenheit um diesen Kreis mal zu durchbrechen und in Ruhe zu reden. Wenn sie sich dir gegenüber öffnet habt ihr die Möglichkeit eine Lösung zu finden.
     

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