1. Ist der Valentinstag ein Hollywood Brainwash?

    Wie geht Ihr mit dem Valentinstag um? Ist es romantischer Schwachsinn? Aufmerksamkeit für seinen Partner / - in kann man doch täglich beweisen.
     
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  3. Mich interessiert sowas überhaupt nicht. Diese erzwungene Schenkerei mag ich nicht. Da ist alles nur Geldmacherei. Ich feier auch kein Weihnachten oder Ostern oder Halloween, ganz schlimm find ich das alles.
    Das einzige, was wir feiern, ist unser Hochzeitstag. Das ist etwas zwischen meinem Mann und mir.
    Das wurde schon in meiner Kindheit so gehandhabt, ich habe noch 3 Geschwister und wir hatten eine wirklich eine schöne und glückliche Kindheit. Wir haben unter dem Jahr Geschenke bekommen, meine Eltern haben viel Zeit mit uns verbracht, am Wochenende waren wir bei Schönwetter meistens immer unterwegs, im Wald oder ähnlich, wir haben dort gespielt, es waren oft Freunde mit. Das war echt toll und denke noch sehr gerne daran zurück. Einfach mit seinen Lieben Zeit verbringen, für einander da sein, das ist wichtig, nicht irgendwelche erzwungenen Geschenke, wo man nie weiß, kommt es von Herzen oder weil es jeder so macht.
    W, 45, verheiratet
     
  4. Beweist du es denn täglich oder ist das nur eine fremd kopierte Floskel? Ist dein Partner/Partnerin zufrieden mit dir?

    Valentinstag zeigt immer gut, wie es um die Partnerschaft steht. Die Frauen reden es sich schön, dass sie doch gar keine Blumen bräuchten (weil sie keinen Standard mehr haben und es sich mit ihrer Beziehung schön reden müssen) und Männer sehen es als unwichtig an und fallen dann aus allen Wolken, wenn die Dame stillschweigend nach 5 Jahren abhaut.

    Es gibt Frauen, die verlangen einfach danach, weil das ihr Standard als Frau ist, zu wissen, dass sie beschenkt werden dürfen und der Mann investieren muss. Sie geben sich nicht mit weniger im Leben zufrieden. Sie leben und zeigen ihre Weiblichkeit.

    Ich halte nichts von Hollywood, noch von Amerika, noch von Trends. Aber ich habe Taktgefühl, um zu wissen, wenn jede Frau einen Blumenstrauß bekommt und die eigene Freundin mit leeren Händen dasitzt, dann ist das für die Frau ganz schön traurig und peinlich. Ein kritisches Zahnrad geht dann bei Frauen im Kopf los an Valentinstag, und man stellt sich die Frage, ob der Mann es überhaupt wert ist.

    Auch andere Frauen und Männer denken über die Frau, sie hat nur einen Loser daheim sitzen (was in der Regel stimmt).

    Es kommt nicht Geschenke an, sondern ob man mit der Zeit mitschwingen kann und auf einer Welle liegt. Ein paar Blumen tun keinem weh und steigern die Qualität. Wenn man jede Woche ohnehin schon Blumen verschenkt, dann ist Valentinstag nicht mehr relevant.
     
  5. Naja, das mit dem täglichen Beweisen ist schon arg weit hergeholt, ne? Wie oft sagt der Mann der Frau noch, dass er sie liebt? Und wie oft gibt es denn noch einen Kuss? Komplimente fallen in Deutschland sehr selten, in Amerika dagegen ständig. Und deutsche Beziehungen sind mehr schlecht als recht. Da fehlt es einiges an Hingabe und Liebe. Ich möchte gar keine deutsche Beziehung mehr führen. Es ist so unterkühlt und lieblos und man findet als für unnötig.

    Wenn man von Valentinstag nichts hält - OK! Oder kein Geld hat - OK! Blumen aus dem Garten tun es auch. Ein gemeinsames Essen oder Zusammensitzen ist auch schön. Ich sehe es nicht als Zwang, aber wenn man liebt und die Liebe feiert, dann nimmt man alles mit, was mit Liebe zu tun hat. So definiert sich Liebe nun mal. Man wird nicht geizig. Mit Liebe kann man nie genug sparen.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass du deiner Partnerin jeden Tag die Liebe so zeigst, dass sie hochbefriedigt ist. Das würde mich wundern.
    In Deutschland muss man sich immer mit dem minderen Rest abgeben.

    Ich käme nie auf die Idee so eine Frage zu stellen. Überwinde dich, deiner Liebe Blumen zu kaufen, wenn du was auf ihr hältst oder lass es unter den Tisch fallen, wenn der Partnerin das unwichtig ist.

    Komischerweise ist es ein Fauxpas an Muttertag keine Blumen der "heiligen" Mutter zu schenken. Das finde ich wiederrum krass und dämlich und überflüssig.
     
  6. Mich interessiert es nicht. Bisher meinen Partnern auch nicht. Wenn jemand den Tag nutzt um was romantisches zu machen, warum nicht. Ich stehe auf Achtsamkeit, Romantik und das die Beziehung am Leben gehalten wird, aber das ganz unabhängig von einem Tag sondern das ganze erste Jahr, das zweite Jahr, das dritte Jahr... und wer damit aufhört riskiert die Beziehung letzendlich. Wer nur einmal Valentinstag nutzt, weil er das als Zwang ansieht, wird auch keine Freude verbreiten und keine Freude wird zu der Person zurückkehren.
     
  7. Ja, das kann man und das sollte man auch. Und wenn es im Alltag nicht stimmt, braucht man es auch nicht mehr zum Valentinstag zu tun.

    Dennoch finde ich es schön, dass es besondere Tage gibt, an denen ich mir noch mal extra Gedanken machen möchte und eine kleine Aufmerksamkeit vorbereite. Das kann man sicher auch am Kennenlerntag oder wenn man verheiratet ist, am Hochzeitstag oder warum nicht immer?

    Das Glück, dass man sich gefunden hat, kann man doch eigentlich gar nicht genug feiern?

    Einen kleinen kalendarischen Anstupser als Grund für eine Feier finde ich völlig in Ordnung.
     
  8. Allen, die sich diesem "Hollywood Brainwash" nicht unterziehen wollen, empfehle ich, noch heute der / dem Partner/-in einen Blumenstrauß mit Lieblingsblumen mitzubringen, mit dem Lieblingsessen zu bekochen und dann mit einer Massage zu verwöhnen (oder was auch sonst eurer/-m Partner/-in eine Freude macht). Dann kann man am 14. auch ganz glaubhaft postulieren, dass der Valentinstag der größte Quatsch ist.

    Ich persönlich finde den Tag nicht als solches wichtig, allerdings verstehe ich auch die Aufregung darüber nicht. Warum soll man nicht Gelegenheiten nutzen, seinen Mitmenschen zu zeigen, wie wichtig sie einem sind? Am Muttertag bringe ich meiner Mama Blumen und am Kindertag habe ich eine kleine Überraschung für meine Kinder und zu Geburtstagen gratuliere ich. Dabei geht es (mir) nicht um Materielles, sondern um Ausdruck von Wertschätzung und Zuneigung.

    Und wenn man weiß, dass der Partner / die Partnerin auf diesen Tag Wert legt, warum kann man ihm / ihr nicht eine kleine Freude bereiten?
     
  9. Mir ist völlig egal ob andere das für Konsum halten oder sonst was - wenn ich einen Freund habe, dann will ich an diesem Tag Blumen und Essen gehen!
    Ich liebe es regelrecht, mach mich extra hübsch und freu mich den Tag über schon drauf.
    Einmal hatte ich für meinen Ex ein Geschenk was wirklich sein Traum war, ich konnte schon tagelang vorher nicht mehr schlafen und habe ihn 1 Sekunde nach Mitternacht geweckt zum auspacken....
    Ich habe lange in Ländern gelebt in denen das so zelebriert wird, vermutlich deshalb.
    Ich bin allerdings auch so gestrickt das ich dem Mann an meiner Seite sage das ich das so will, ich sitze nicht da und hoffe das er daran denktu und bin dann zickig wenn er es vergisst sondern ich teile es zeitnah mit damit ich weiss dass ich mich drauf freuen kann.
    Ich bin völlig unromantisch und eine extremer Kopfmensch aber wehe, er ignoriert Valentin -)
     
  10. Valentinstag ist bekanntermaßen ein Freudenfest der Floristen :)

    Die Foristinnen mögen mir die Quelle "Wikipedia" verzeihen, aber ich finde dort keine "Verpflichtung" zu irgendwas und erst Recht keine einseitige. Und bei "Verpflichtungen" bin ich ja bekanntermaßen gerne geizig Schön, wenn Du diesen "Standard" geniessen kannst. Meine Frau legt ausdrücklich keinen Wert auf Blumen zu diesem Tag. (Es gibt sie gerade deswegen trotzdem). Muss ich mir um die Partnerschaft Gedanken machen? Da muss wohl irgendeine altrömische Prinzessin schon damals schräg auf der Erbse gesessen haben...

    Der Tag scheint das Frustfest der deutschen Singlefrauen zu sein, die sich dann mal so richtig an einer Rose stechen können. Wahrscheinlich wollte die auch im Mittelalter keiner haben und die haben dann verzweifelt mit Blumen um sich geworfen.
     
  11. Ich habe mit meinem Freund vereinbart, dass der Valentinstag Marketing-Brainwash ist. Er sagt und zeigt mir jeden Tag, dass er mich liebt. Ich brauche dafür keinen Kommerz. Absprache treffen und gut ist!
     
  12. Mir ist ein Mann lieb und teuer, der im Alltag seine Beziehungsfähigkeit unter Beweis stellt. Das ist mir Liebesbeweis genug. Ich brauche dafür keinen vorbestimmten Tag, der die Liebe mit wie auch immer gearteten Geschenken oder Aktionen zelebriert.
    Das ist so ähnlich wie Muttertag. Das ganze Jahr über wird Mutti nicht richtig wertgeschätzt, nur um dann an einem einzigen Tag im Jahr mit Blumen, Frühstück am Bett dran erinnert zu werden wie lieb man sie eigentlich hat?! Humbug!!
     
  13. Ich finde ein gemeinsames Essen und an diesem Tag Zeit miteinander zu verbringen eigentlich das Wichtigste. Ich wünsche mir und meinem Mann das jeden Tag Valentinstag ist. Die Blumen, die an diesem Tag um einiges teurer sind, möchte ich nicht. Das finde ich eine kommerzielle Frechheit.

    Danach gibt es die schönsten Sträuße oft um einiges billiger. Die nehme ich gerne, obwohl wir uns die teuren auch leisten können. Ich bekomme aber auch so oft Blumen oder Kleinigkeiten. Da muss ein solcher Tag nicht sein.

    Das schlimmste Erlebnis war meine Schwägerin letztes Jahr... Hat einen Status von ihren verwelkten Blumen gestellt, mit dem Zusatz: "was kommt der Tag gelegen..." und am nächsten Tag einen Blumenstrauß mit den Worten: "geht doch".
    Ich habe mich derart geschämt und fand es so verletzend und unverschämt ich kann es kaum in Worte fassen. Ich befürchte aber, von dieser Sorte Frau gibt es noch mehr.

    Ich für meinen Teil freue mich über jede Minute mit meinem Mann. Unabhängig von einem bestimmten Tag.
     
  14. Wenn ich einen Partner hätte, würde ich mich schon über einen kleinen Blumenstrauß oder eine einzelne Blume freuen. Ich finde, das tut weder weh noch ist es besonders kostspielig, sondern einfach eine nette Geste. So wie ich mich am Muttertag über einen Anruf meiner Kinder freue und zu Weihnachten über kleine, persönliche und mit Liebe ausgesuchte Geschenke. Ich schenke selbst auch gern.

    Jeder darf mir aber auch gern außer der Reihe Blumen schenken. Aufmerksamkeiten finde ich einfach nett. Ich bin da old school.

    Viele Grüße
    w55
     
  15. Was geht dich das an? Wenn es für dich ein Pipifax ist, muss du nicht feiern. Wenn anderen dieser Tag wichtig ist, dann ist es deren gutes Recht. Warum muss immer diese Extreme sein? Mann kann Partner lieben und trotzdem wichtige Daten besonders gestalten. Jeder wie er will. Dir bedeutet es nichts, also lass es. Ich vermute, du bist auch einer, der Blumen für Geldverschwendung hält und Heirat als überholt und wirtschaftlich nicht lohnenswert.
     
  16. Meiner hat gemeint, Valentinstag sei der einzige Tag, zu dem ich ausdrücklich keine Blumen bekommen werde. Da ich sie ansonsten sehr regelmäßig bekomme, kann ich das verschmerzen. Gerade so :D.
    Aber weil ich - wie @Joggerin es so hübsch ausdrückt - "kalendarische Anstupser" mag, lade ich ihn ins afrikanische Restaurant ein ;). Wenn auch wohl erst nächste Woche, wenn wir beide Urlaub haben ...
     
  17. Für mich hat der Valentinstag keine Bedeutung. Da mein Partner sehr oft sehr aufmerksam ist, brauche ich nicht explizit an diesem Tag eine Aufmerksamkeit.
    Bei mir geht da auch keine Alarmglocke im Kopf an, wenn da nichts kommt.
    Der 14. Februar ist schlicht der 14. Februar für mich. Mein Partner hätte mir aber auch was geschenkt, wenn es mir an diesem Tag etwas bedeutet hätte, er hat mich extra danach gefragt.

    Ich komme aber auch aus einem Umfeld, in dem das nicht so üblich ist, diesem Tag eine Bedeutung beizumessen.
     
  18. Ich freu mich, wenn wir was machen am Valentinstag (haben einmal aus Spaß auf mega kitschig getan und ich bekam zehn verschiedene Origami Herzen), aber an sich ist mir der Tag egal. Ich gehe oft einfach so mit meinem Freund romantisch essen (er mag das) oder ins Kino und für Blumen hat er kein Gespür, die kauf ich mir lieber selbst :) wenn man eine lieblose Beziehung führt, rettet auch der Tag nichts; wenn der einem der Partner aber irgendwie wichtig ist, bricht man sich keinen Zacken aus der Krone, wenn man was organisiert. Vorher drüber reden hilft gegen falsche Erwartungen.

    W, 35
     
  19. Ich bekomme öfters im Jahr Blümchen geschenkt, auch zum Valentinstag.

    An diesen Tag blühen die Blumen zwar nicht schöner sind halt nur doppelt so teurer. Dennoch ich mag den Valentinstag und mein Partner macht an diesen Tag nicht nur mich glücklich, sondern auch den kleinen familiären Blumenladen in unserer Nähe.
    Wir nutzen auch gerne diverse Valentinstag Arrangements in Restaurants oder Wellnesshotels.
    Natürlich ist das Kommerz, aber romantischer Kommerz. Wir können damit Leben. Mich interessiert es daher herzlich wenig, wie andere das finden.

    Die Leute die am lautesten "unnötiger Konsum" schreien, sind meisten diejenigen mit den neusten IPhone in der Hand.
    Jedem das Seine
     
  20. Hallo supersonoc,

    ich hatte bereits in einem anderen Beitrag berichtet. Ich finde diesen Kommerz nicht gut und brauche das nicht. Da hat sich eben jemand ein Datum rausgesucht und jeder springt wie blöd in die Blumenläden etc. damit andere sich die Taschen füllen können.

    Für mich wäre es schöner, wenn ich kleine Gesten im Alltag vom Partner bekomme ;)
     
    • # 19
    • 12.02.2019
    • Anju
    Schade, dass ehemals entstandene Kulte auf grell und oberflächlich wirkende Hollywoodniveaus reduziert werden. Liebe wurde von jeher auf Herkunft und Inhalt befragt, im MA wurde daraus lediglich das bis heute bestehende Patronat. Meine Eltern sind seit gut 45 Jahren verheiratet und mein Vater legt jedes Jahr eine Rose auf ihren Nachttisch. Als
    würde ich diese Geste nicht bezeichnen. Es ist lediglich eine sehr stille Möglichkeit, sich für die Anwesenheit und Liebe eines Partners zu bedanken.
     
  21. Früher war ja nicht alles schlecht...bezogen auf meine Ehe.
    Wir hatten im Quartal verteilt den, Frauenabend und den Männerabend.
    In dem Fall aber nicht getrennt sondern zusammen.
    Ich bin niemand der permanent in ein Restaurant muss aber ab und zu, finde ich es schon toll, wenn man mich ausführt. Oder die Unternehmung an der mehr ich freude hatte.
    Umgekehrt gab's das von mir für den Mann auch.

    So hatte ich meinen Valentin oft genug und er wurde nicht zur Pflichtveranstaltung. Aber sich extra gewehrt wurde auch nicht.
    Zettel oder einen Brief für seinen Valentin gab's immer und wenn man Lust hatte ging man Essen.

    Allerdings hatte ich danach eine Beziehung wo solche Dinge wegfielen.
    Einladungen kleine Geschenke zwischendurch etc...und klein meine ich Gedanke und nicht Wert.

    Da hab ich doch innerlich auf diesen Tag gesetzt und er wurde dadurch wichtig.
     
  22. Ich halte von solchen vorgegebenen Tagen absolut nichts, es ist ein reiner Umsatztag für Gewerbetreibende nicht mehr und nicht weniger. Wer solche Tage braucht um etwas dem Partner zu schenken, soll es bleiben lassen. Wer aus dem Herzen heraus, aus der Liebe etwas schenken möchte, der braucht solche Tage nicht!
     
  23. Da ich Single bin, empfinde ich den Valentinstag als kitschig :)
    Wenn ich aber einen Partner hätte, würde ich ihn an diesem Tag schon mit einer lieben Geste überraschen.
    Klar, kann man jeden anderen Tag auch aufmerksam sein, aber wer ist das schon? Es braucht doch auch Feiertage und Ausnahmen vom Alltag.
     
    • # 23
    • 12.02.2019
    • void
    Klar, und eben auch am Valentinstag. Warum so verkrampft damit umgehen? Aufmerksamkeiten für den Partner kann man durchaus an jedem x-beliebigen Tag geben, Blumen, Pralinen, eben das, was dem V-Tag zugeschrieben wird. Wenn einer das übers Jahr verteilt ab und an macht, kann er das doch auch am V-Tag machen. Ich finde die Rebellion dagegen deppert, wenn ich es einen oder zwei Tage später sowieso gemacht hätte, aufmerksam, wie ich bin. Aber wenn einer das NIE macht und dann am V-Tag mit Blumen ankommt, gut, dann könnte man sagen, es sei so berechenbar. Wenn es nicht von außen kommt, fällt dem Menschen nicht ein, seinem Partner mal eine Aufmerksamkeit mitzubringen. Das ist schon ein bisschen arm.

    Aber wenn das tägliche Beweisen der Aufmerksamkeiten von Dir meint, dass man allgemein ein soziales und nettes Verhalten zeigt, dann ist der Mensch noch ärmer, der seiner Partnerin (oder geschlechtlich umgedreht) ansonsten jeden Tag die Tür vor der Nase zuknallen lässt oder sie/ihn die Taschen allein schleppen lässt. Oder am V-Tag mal die Spülmaschine einräumt.
     
  24. Eine Orchidee ist bestellt.
    Der Tisch in ihrem momentanen Lieblingsrestaurant auch. Mit Extra - rote Rose am Tisch. Sie mag sowas halt - also bekommt sie es.
    Ein lange gehegter Bücherwunsch liegt auch bereit.
    So lange ich keine Weihnachtslieder dazu singen muss - alles ok.
     
  25. Man beachte den Unterschied zwischen den Frauen, die einen Partner haben und einigen, die keinen haben. Das passt dann auch wieder zum parallelen Thread zum Thema Ansprüche...
     
  26. Ich bin eher dafür, dass Verlass auf mich ist, wenn es zählt und ich im Gegenzug mit dem oberflächlichen Quatsch verschont werde.
     
  27. Wenn man erst bestimmte, festgelegte Tage braucht, um seine Liebe unter Beweis zu stellen, dann kann es nicht weit her sein damit. Ich brauche dafür keinen speziell benannten Tag. Über Blumen kann ich mich an jedem x-beliebigen Tag freuen, wenn sie gerne geschenkt werden, einfach so.
     
  28. Ist dies ein Brainwash?

    Was mich bei diesen Fragen stört, ist auch der Begriff Brainwashing.

    Immer diffamierend gemeint und es impliziert - wir werden als Opfer gesehen und manipuliert.

    Jeden Tag nehmen wir Eindrücke auf, erhalten Gedankenstöße, machen Erfahrungen, und wir sind geprägt durch unser Soziotop.
    Sehr vieles passiert im Unterbewusstsein, aber es gehört zum Erwachsenwerden dazu, zu reflektieren, zu prüfen, selbst zu gestalten, eigene Gedanken und Verhaltensmuster zu entwickeln.

    Noch nie war die Breite an Informationsquellen und an Bildungsmöglichkeiten in unserer mitteleuropäisch - westlichen Gesellschaft so groß und natürlich auch die Gedankenanstöße, Appelle, Werbung.
    Vielleicht ist es sich heute viel, viel schwieriger, einen eigenen Weg zu finden, weil alles so vielfältig ist - und dann vermeintlich einfache Gedanken, Sprüche so viel bequemer sind.
    Aus der Praxis, früher brauchte ich einen Herd, ging zum Fachhändler um die Ecke, er empfahl mir was, das passte zu Geldbeutel und Bedarf, alles gut. Max. 1h, vielleicht doch noch ein 2. Laden.
    Und heute, man kann sich im Internet verlieren, die Bandbreite der Möglichkeiten, Bewertungen, Bezugsquellen.

    Also - ich entscheide, ob mir der Valentinstag als Gedanke gefällt, mit welchem Sinn ich es belege, oder ob ich es für Unsinn halte.
    Wie mit allem anderen auch.

    Es ist nur manchmal anstrengend, seine Haltung zu finden - und dafür zu stehen.

    Und es gibt immer mehr Leute, die alles und jedes abwerten. Warum? Eigene Unzufriedenheit? Wenn ich zufrieden bin, muss ich nicht auf die anderen schielen.

    Toleranz wäre ein Wert, der wirklich mal Mainstream werden dürfte .

    W,49


     
  29. Blumen bekommt nur eine Frau von mir, nämlich meine Mutter, da sie am 14.02 Geburtstag hat.

    Auch mein Vater hatte am 14.02 ein Geburtstagsessen veranstaltend und keinen Valentinstag. Gut man kann dann sagen, da würde 2 Sachen am einen Tag erledigt.

    Meine Exfrau und auch meine jetzige Freundin kommen damit klar.
    Was ist wichtiger?
    Der Valentinstag oder der Geburtstag meiner Mutter.
     

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