1. Ist Blut wirklich dicker als Wasser?

    Liebe Community, vor längerem hab ich hier schon meine Nöte geschildert (alleinerziehende Mutter, 53, eines Sohnes, 28, mit pflegebedürftiger Mutter, die mich ablehnen). Nun haben meine Liebste und ich unweit ihres Hauses, in dem die Mutter und der Sohn in jeweils komfortablen Wohnungen wohnen, während die Hauseigentümerin (und ich gelegentlich) ein Ein-Zimmer-Appartement bewohnen, eine Mietwohnung gefunden, die ich allein bestreite. Weder der Sohn (sucht ein Haus oder will irgendwann mal bauen) noch die Mutter meiner Partnerin (will nicht, dass ihre Tochter mit mir zusammenlebt) zahlen einen Cent. Gesprächsversuche meiner Partnerin werden immer abgeblockt und sie kann - aus Liebe zu Ihrer Familie- nicht auf den Tisch hauen. Was soll ich tun? Meine Partnerin arbeitet jetzt ja schon nur für die Hausrate und die notwendige Haushaltshilfe für die Mutter. Alles andere finanziere ich, doch befürchte ich, dass das alles ein Fass ohne Boden wird. Und, wie gesagt, kein Entgegenkommen vonseiten der Familie....
     
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  3. Ja, es ist ein Faß ohne Boden! Ehrlich gesagt, würde ich ein solches Theater nicht mitmachen, das Hauptproblem ist: deine Partnerin steht nicht hinter dir und somit auch nicht zu dir. Ich würde ihr sagen entscheide dich, entweder/oder, das Ganze wird für dich enden, wirst sehen, sei schlau und gehe vorher du, bevor du damit konfrontiert wirst, oder leide und nehme das alles solange hin, bis es kracht!
     
  4. Hi,
    Wenn es nur um die Eingangsfrage geht: Ja, zunächst ist Blut immer dicker als Wasser, wir sind einfach Geschöpfe der Evolution, Altruismus hin oder her. Milliarden Jahre entschieden, dass sich die eigenen Gene durchsetzen, alles andere geht zugrunde.
    Wunderbarerweise sind wir Menschen zugleich Kulturwesen, die über das reine Überleben hinaus auch Freundschaften am Laufen halten können. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die eigene Verwandtschaft eben doch nicht so zusammenhält wie erwartet.
    Das ist in deiner Situation nun leider der Fall, aber im Allgemeinen halten Familien eigentlich zusammen, zumindest in meinem Umfeld. Klar gibt es Scheidungen, aber die Partner sind ja nicht genetisch verwandt, ergo siehe oben ;)
    Was ich allerdings oft beobachte: wo materielle Güter vorhanden sind, gibt es Streit. In meiner Familie gibt es nüscht, höchstens Schulden zu erben, und darum entfällt bei uns ein wesentliches Streitpotential.
    Als die Familie meines Partners ein Haus erbte, bekamen sich die drei Geschwister ultra in die Haare, und als das Thema Erbe erledigt war, verstanden sie sich wieder so gut wie vorher.
    Ich denke, letztendlich ist man doch irgendwie auf seinen Vorteil bedacht, so uneigennützig sind wenige. Auch mit meinen Geschwistern könnte ich mich aus Neid zoffen, wenn es um Immobilien geht.
    Nun wirst du sagen, ihr seid nicht reich, aber ich schätze, unterschwellig spielen auch eure Immobilien eine gewisse Rolle.
    Leider hat sich deine Partnerin mit der Rate anscheinend gravierend (!!!) verhoben, wenn sie nicht mal allein vom Einkommen leben kann, sondern dieses nur für die Abzahlrate genügt. Man sollte so planen, dass man wenigstens mit Brot und Wasser allein über die Runden kommt (vermutlich kaufte sie das Haus mit dem Expartner(in)).
    Quintessenz: Gestalte dein Leben ab jetzt so um, dass du auch ganz allein klar kommst, und bemühe dich dennoch um gutes Auskommen mit deiner Familie, so gut es geht. Ich spreche nicht von Selbstaufgabe, aber um Liebe. Für das Verhalten deiner Mutter kannst du nicht viel, aber zum Sohn solltest du eine liebevolle Beziehung aufgebaut haben, das sehe ich als "Schlüsselqualifikation" in der Erziehung. Ist schon reichlich spät, bemühe dich, es gibt immer Möglichkeiten!
    W35
     
  5. Tja mein lieber Columbo, die Wahrheit hast du schon richtig erkannt, die Geschichte wird ein Fass ohne Boden. Ehrlich gesagt würde ich das auch als Unverschämtheit empfinden. Du wirst verschaukelt, aber mal so richtig. Deine Freundin muss Energie in die Mutter, in den Sohn, in den Haushalt in die Arbeit usw. stecken, da ist doch gar keine Zeit mehr für EUCH. Du weißt was ich meine ja, die Paarzeit die das Leben so schön macht. Deine Partnerin wird nie und nimmer ihre Mama verlassen, das ist auch schön. Doch solltest du dir mal Gedanken machen über den weiteren Verlauf eurer Beziehung. Es wird erst mal nicht besser weil die Pflege zukünftig noch mehr Zeit und auch Geld in Anspruch nehmen wird. Das Nervenkostüm von deiner Partnerin wird auch dünner werden, was normal ist. Aber denoch solltest du überlegen welche Rolle du spielen möchtest. Eure Beziehung, so wie sie aktuell läuft wird euch nicht Glücklich machen. Wärst du bereit in einigen Jahren eine kaputte Beziehung wieder aufzuarbeiten. Du wirst als Freund als Mann als Partner, wie auch immer, niemals dazwischen kommen. Weil die eigene Mutter, gerade in so einer Situation, immer an erster Stelle steht.
     
  6. Lieber @Columbo1960, ich habe gerade mal deine Frage (die du vor über einem Jahr hier eingestellt hast) nachgelesen: ganz offensichtlich hat sich seither nichts geändert, im Gegenteil, die »Bedingungen« für dich in dieser unguten Beziehung sind noch härter geworden.

    Aber jedem das, was er will - und du scheinst dich nicht zu wehren. Vermutlich folgt hier in einem weiteren Jahr die nächste Frage gleichen Inhalts.
    Und du wirst noch mehr an die Wand gedrückt, lässt das alles geschehen, weil deine Partnerin keinen µ von der von ihr bevorzugten Familie (erwachsenes Söhnchen & egozentrische Mutter) abweicht. Das hat sie bis zu ihrem 53ten Lebensjahr nicht gelernt - und sie wird es nie lernen. Das bedeutet, du bleibst das fünfte Rad am Wagen.

    Entweder, du wirst damit glücklich - oder aber du suchst das Weite und dein Glück, das bestimmt irgendwo auf dich wartet!
     
  7. Nein, ist es nicht. Ich habe oder hatte Verwandtschaft, die mir herzlich egal waren. Die Kinder meiner Schwester zum Beispiel, kenne ich kaum, total egal. Meine Tochter, nicht egal, mein Mann, auch nicht egal. Eltern können total egal sein, kommt auf die Eltern an. Die Eltern meines Mannes, Vater nett, Mutter egal.
     
  8. @columbo
    Ich kann dir nur raten, zusammen mit deiner Freundin eine Aufstellung über Fixkosten und Nebenkosten zu machen. Erst dann seht Ihr wo ihr Geld so hinfliesst. Wenn die Mutter mit Enkel und Tochter in einem Haus wohnt, verstehe ich nicht so recht, wozu eine Haushaltshilfe angestellt wird. Das ist natürlich Luxus. Letztlich ist deine Freundin Hauseigentümerin und soll sich nicht so ärmlich hinstellen. Der Sohn studiert noch, oder? Dafür muss sie aufkommen. Und auch ihrer Mutter gegenüber ist sie unterhaltspflichtig. Eigentlich ist das doch geschickt gelöst mit dem Haus. Wenn sie dee Mutter ein Pflegeheim und dem Sohn Miete zahlen müsste, dann gäbe es Probleme. Zahlt denn der Vater des Sohnes nichts mit dazu? Ich denke Ihr braucht einen guten Steuerberater, denn die pflegebedürftige Mutter und der Sohn im Studium lassen sich steuerlich voll geltend machen. Ebenso die Hilfe im Haushalt. Ich denke, sie jammert vor dir, damit du sie finanziell unterstützt. Die Oma bezieht doch sicher auch eine kleine Rente, Wohngeld oder ähnliches. Finanziere du dein Leben und deine Mietwohnung und rate ihr zu einem Steuerberater.
     
  9. Lasst euch beraten, bei einer Person, die einerseits vom Fach ist, aber deiner Partnerin auch als moralisch integerer Mensch gegenübertreten kann: sie braucht argumentative Unterstützung, weil sie sich zu klein macht in der Familie. Diese neuapostolische weibliche Unterwürfigkeit finde ich ganz schrecklich.

    Aus meiner Fernsicht: Wenn der Sohn in das 1-Zimmer-Apartment zieht, ist das einem Studenten angemessen. Die Frau, die die Raten für das ganze Haus zahlt, hat auch Anspruch auf die 120 qm Wohnung. Es ist ihr nicht zuzumuten, doppelt zu zahlen, und dir nicht, alle Einkäufe zu zahlen, wenn du allein für euer beider Wohnung aufkommen musst. Eine Haushaltshilfe für die Oma gibt es nur, wenn man sie sich leisten kann. Sonst müssen Enkel und Tochter je 3 Stunden die Woche helfen.
    Wenn die Tochter nicht mit dir zusammen die 120 qm- Wohnung bewohnen darf, weil du Sohn und Oma nicht genehm bist, wird diese Wohnung vermietet, von der Miete die Haushaltshilfe für die Oma beglichen und ein Teil für die Raten des Hauses hergenommen. Dann bleibt auch etwas von ihrem Gehalt, um sich an euren gemeinsamen Kosten zu beteiligen.
    Eigentlich ganz selbstverständlich.

    Die Probleme mit machohaften männlichen Teenagern und ihren AE- Müttern kenne ich auch. Mein erster Sohn ist auch ein Pascha, weil er mit Unterstützung meines Exmannes, der im Ausland arbeitete, dessen Platzhalter in der Familie war. Er glaubte auch, mir sagen zu können, was ich zu tun hätte, wütete im Alter von 15 Jahren: " Wir haben nur Probleme miteinander, weil du immer nicht tust, was ich sage." Daraufhin schickte ich ihn erst zu meinen Eltern, die meinten, es bei ihm viel besser zu können als ich, dann zu seinem Vater ins Ausland, weil die Rollenverteilung klar sein muss, sonst streike ich.
    Erst seine Freundin kann ihm heute mit Selbstverständlichkeit Schranken setzen, vor mir und auch vor meinen Eltern hatte er zu wenig Respekt.

    Aber so etwas wie dieser Sohn hätte er sich trotzdem nicht erlaubt, nicht im entferntesten.
     
  10. Lieber Columbo,
    Deine Frage will ich ausnahmsweise mit der Gegenfrage beantworten: Meint Deine Partnerin, dass Blut dicker als Wasser ist?

    Ja, ich habe den Eindruck, dass für Deine Freundin die Familie wichtiger ist als Du.
    Du kannst ja mal in kleinen Dingen sehen, ob sie sich wenigstens in Kleinigkeiten für Dich und gegen die Familie entscheidet.

    Unterstützt Du Deine Freundin finanziell? Ich sehe Deine Freundin klar bei ihrer Familie positioniert. Vielleicht dient ihr finanzielles und familiäres "Leid" dazu, Dir als empathisch verliebten Mann zugunsten der Familie die Euro-Scheine aus der Tasche zu ziehen.

    Unbegreiflich, warum Du dort noch hängst, obwohl Dir 2 aus der 3er Gruppe Deine Ablehnung deutlich machen und Deine Freundin als 3. der drei nicht zu Dir steht.
    Hast Du keine Alternativen?
     
  11. Ich bin da ganz bei Elfe11, zieht da einen guten Steuerberater zu rate. Die Mutter müsste doch eine Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen / etwas Geld von der Pflegekasse. Im Notfall Hartz 4, so dass deine Partnerin hier Miete verlangen könnte und müsste.

    Zahlt ihr denn auch die Nebenkosten wie Strom, Wasser und Heizung? Und warum braucht der Sohn eine eigene Wohnung, wäre ihm nicht zuzumuten mit der Mutter zusammen zu wohnen? Oder mindestens ihn in der 1 Zimmer Wohnung wohnen zu lassen damit ihr in die besser ausgestattete Wohnung ziehen könnt?

    Er kann ja arbeiten, Bafög beziehen oder einen Studienkredit nehmen oder sogar in eine WG ziehen.
     
  12. Vordergründig ein reines Problem Deiner Partnerin. Letztlich hängst Du natürlich mit drin.

    Ich würde mit ihr gemeinsam alle Kosten zusammenstellen und überlegen, wie die zu bezahlen sind. Auf den Tisch hauen kann im Zweifel nur sie. Oder eben weitergehend Du. Wenn ihr das beide nicht könnt, dann wird die Situation bleiben wie sie ist.

    Sehe ich auch so. Wenn er aber nicht mehr "Langzeit?"-Student, davon schreibt die FS nicht, ist, dann kann er doch angemessen Miete bezahlen.
     
  13. Die Umstände haben sich also 0 verändert und es sind ja nicht Deine...
    Somit kannst Du es nicht verändern, womit ich Dich frage:

    Was würdest Du jemandem raten, der mit einer Frau ohne Einkommen zusammen leben möchte?
    Weil sie zb arbeitslos ist, nicht mal Mindestlohn bezieht etc.

    Ich denke Du kommst nicht umhin: alles zu übernehmen oder eben nicht.
     
  14. Und Du nicht? Wolltest du sie nicht, vor ein paar Monaten heiraten? Wo ist das Problem?

    Sie zahlt dir nicht genug? Wie kann das sein? Vor Monaten
    hast du selber beteuert, es ginge nicht um Geld.
    Nun aber schon, oder wie?

    Es ist ihr Geld und wenn sie es der Familie geben möchte, ist es ihre Entscheidung. Punkt.
     
  15. Liebe Elfe, fändest du es gut, wenn dein Freund dir vorschreiben würde, was du - wie zu zahlen hast?
    Ganz offensichtlich nicht, da du da immer sehr bedacht warst.
    Der Mann hat aber zunächst den Wohnraum, dann den Parkplatz und nun die Finanzen zu bemängeln. Außerdem ist ständig jemand anderer "Schuldig".
    Im "Ernst"! ???
    Leute, wacht mal auf
     
  16. Ähhmmmm .... der grosse Held Colombo bezahlt die Miete für seine Wohnung.
    Im Haus der Familie seiner Freundin hat er sich derart daneben benommen, dass er (nicht sie !!) in den Anbau verbannt wurde.
    Warum die Aufteilung im Hause so ist wie sie ist - weiss er nicht. Wer wieviel Geld hat, was bezahlt ... ebenfalls komplettes Unwissen.

    Er gehört weder zur Familie noch hat er in dem Haus irgendetwas zu melden. Er wiegelt die Mutter gegen ihren Sohn, die Tochter gegen ihre Mutter auf.

    Formuliert man es so, klingt seine Klage völlig unberechtigt. Was sie auch ist. Der Sohn duldet ihn der Mutter zu Liebe - und sobald diese Frau ihn durchschaut, wird der junge Mann ihn mit Freude und hochkant raus schmeissen.

    Wie kann jemand nur auf die Idee kommen, dass er "alles finanziert" - wenn dieses Alles ein paar Restaurantbesuche im Jahr sind ?
    Meine Ansicht dazu : Da gefällt jemandem das grosse Haus . Ich würde der Frau raten, ganz schnell die Trennung einzuleiten. Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, über Familienbesitz verfügen zu wollen ohne der Familie zugehörig zu sein.
     
  17. Es ist immer mal wieder der gesamte Lebensmittel- Wocheneinkauf für die Familie- mit der er dann nicht einmal zusammen essen darf.
    Wie kommst du auf Restaurant- Besuche? Manchmal glaube ich, wir lesen nicht den gleichen Text.
    Die Freundin gehört zur Familie, wird ausgenutzt. Ausbügeln soll es finanziell Columbo.
    Insofern sind Ratschläge, die dazu führen, dass die Freundin eine objektivere Sicht auf ihre Rechte erhält, nur sinnig.

    Nur indirekt profitiert dann auch der FS davon, weil er seine Freundin nicht mehr alimentieren müsste- das könnte dann, wenn sie zusammen eine 120qm Wohnung für sich hätten (und der Student in das Einzimmerapartment zöge), auf partnerschaftlicher Gegenseitigkeit beruhen: sie ermöglicht mit ihrer Haus- Rate das gemeinsame Wohnen, er bezuschusst die Lebensmittel und trägt Anteil an den Nebenkosten des Hauses.
    Sie musste doch schon mit dem Anbau vorlieb nehmen, er wird aus religiösen Gründen abgelehnt (Oma) bzw. ist Konkurrenz (Sohn). Inwiefern hat er sich aus deiner Sicht daneben benommen?
     
  18. Ich beantworte die zwei Fragen mal getrennt:

    1. Blut ist nicht immer dicker als Wasser. Hatte man zum Beispiel wie ich einen psychopathisch-paedophilen Vater und eine labil, gewalttätige Mutter mit Borderline Struktur, welche durch ihre Aktionen sämtliche Familienmitglieder bis aufs Mark schädigen, kann "Blut" sehr sehr dünn werden.
    Ich stelle daher heute auch jede meiner Freundinnen und meinen lieben, neuen Freund hierarchisch weit über meine Verwandten.

    2.Empfehlenswert zu Deiner Situation: der Psychiater Bonelli hat auf YouTube (RPP Institut) einen tollen Vortrag "Psychopathologie der Familie" hochgeladen.
    Seiner Erfahrung nach zerfallen Familie und Beziehung dann schnell wenn die Hierarchien gestört sind.
    Der PartnerIn muss Priorität haben vor dem Kind und den Eltern und Schwiegereltern...er erklärt auch genau, warum.
    Bei Deiner Partnerin stehst Du ganz unten auf der Prioritätenliste. Du sollst finanziell das Loch ausgleichen, was ihre parasitäre Familie produziert und hast doch nichts zu melden!
    Sehr schlecht.
    Ich werde nie verstehen, warum Männer sich finanziell von Frauen ausbeuten lassen! In der Not würde ich..auch wenn es noch nie so war..Geld vom Partner annehmen.
    Aber die Dreistigkeit, mit der manche Frauen Männer finanziell ausnehmen ist ebenso erschreckend, wie die Dreistigkeit mit der manche Männer Frauen emotional und sexuell ausnutzen.
    Ich an Deiner Stelle wuerde mich dem verweigern...
     
  19. Hallo @Columbo1960

    Du hattest bereits letztes Jahr die Situation beklagt und hattest diesbezüglich auch Ratschläge bekommen - nichts hat sich getan. Möchtest du jetzt jedes Jahr einen Jammer-Thread erstellen.

    Du hattest damals geschrieben, du hättest eine eigene Wohnung, aber diese wäre für euch zwei zu klein? Der Anbau im Haus muss demzufolge doch größer sein als nur ein kleines Zimmer, wenn ihr es vorzieht dort zu verweilt. Natürlich ein ganzes Haus für sich zu haben, wäre natürlich noch schöner, aber es gibt nun mal noch den Sohn und die Mutter.

    Schon mal darüber nachgedacht das eine Medaille immer zwei Seiten hat.
    Du kommst weder mit ihren Sohn noch mit ihrere Mutter zurecht. Deine Partnerin hatte dich nicht gebeten für sie das Wort zu ergreifen. Du hast es dennoch getan. Auch wenn du deiner Partnerin vielleicht damit helfen wolltest es ist komplett nach hinten losgegangen. Die Leidtragende ist deine Partnerin. (siehe alter Thread).

    Anstatt dich dann aus diesen Haushalt zurückzuziehen um wieder Ruhe in die Familie und in das Seelenheil deiner Freundin zu bringen, hockst du weiter wie ein bockiges Kind dort!
    Obwohl du deine eigene Wohnung hast. Du musst nicht in einen winzigen Anbau hocken unter einen Dach mit Menschen die dich nicht mögen, damit tust du dir und deiner Freundin nämlich auch keinen Gefallen oder denkst du dieser ständiger Zwiespalt tut deiner Freundin gut?! Du müsstest doch nun mal langsam geschnallt haben das sie sich weder mit ihren Sohn noch mit ihrer Mutter verkrachen möchte!
    Es bringt nichts, sie damit ständig unter Druck zu setzen und es macht dich auch nicht glücklicher neidisch auf den Sohn zu sein das er eine Protzer-Karre fährt und so viel Wohnraum zur Verfügung hat (Alter Thread).
    Es ist die Entscheidung deiner Freundin, ob sie sich von Mutter und Sohn "ausnutzen" lässt oder nicht.
    Du hast oft genug gesagt, sie soll sich wehren. Sie möchte es nicht und wird ihre Gründe haben!
    Wenn du damit nicht klar kommst dann beende die Beziehung.
    Einfacher wäre es auf die Aussicht auf dieses Haus zu begraben und die gemeinsame Zeit lieber an einen Ort an der Ruhe zu verbringen. Bei dir zu Hause hättet ihr euren Frieden und du
    müsstest auch nicht mehr für die ganze Familie einkaufen gehen.
     
  20. Hallo FS,

    ja, das alles ist ein Fass ohne Boden. Aber diese Erkenntnis ist Dir ja nun nicht neu, und wenn DU nichts änderst, wirst Du hier wohl alljährlich mit dem gleichen Thema in Endlosschleife aufwarten...

    Deine Freundin wird nichts an der Situation ändern, das steht wohl außer Frage. Sonst hätte sie das längst getan. So unglücklich ist sie dann mit der Situation wohl nicht und der Sohn und die Mutter werden ihr viel bedeuten, offensichtlich mehr als Du. Daran kannst Du nichts ändern.

    Blut ist nicht zwangsläufig dicker als Wasser, aber hier ist es das.

    Du möchtest an der Dame festhalten, dann kann man Dir als letzte gangbare Option nur LAT vorschlagen, und jeder von Euch sorgt finanziell nur für sich selbst. Wenn Deine Freundin das nicht kann, dann weil sie es nicht WILL. Das ist aber dann allein Ihr Problem und nicht Deins.

    Wenn Du eine wirkliche, liebevolle, adäquate Partnerschaft auf Augenhöhe suchst, mach' einer Frau nicht den Daddy. Falls Du wiederum ein Helfersyndrom hast darfst Du Dich nicht beklagen...

    Wie Du Dein Leben und Deine Beziehung gestaltest, liegt einzig an Dir...
     
  21. Nicht unbedingt mehr als Columbo ihr bedeutet, aber sicherlich fühlt sie sich dem Sohn und der Mutter mehr verpflichtet als sich selbst- und damit auch mehr verpflichtet als demjenigen, der ihr "nur gut tut", dem gegenüber sie aber nicht in der gleichen ideellen Pflichterfüllungs- Schleife steckt.
    Diese Frau hat, bedingt durch die Rolle der Frau in ihrer Religion, die sie nicht infrage stellt, zu wenig Handlungsspielraum.
    Etwas anderes wäre es, wenn Columbo selbst Hilfe bräuchte- da wäre sie wieder in dem Element, in dem sie religiös gesehen als Frau sein darf, da würden seine Bedürfnisse auch für sie mehr Berechtigung erlangen.

    Mir hat die Frau eines neuevangelischen Priesters einmal eine Frauenzeitschrift aus dem freikirchlichen Verlag angeboten- dort wurde propagiert, dass die Frau in der Familie "leicht wie eine Feder" (wörtlich!) zu sein hätte, sie solle nichts beschweren, sondern sich einfügen. Sie solle den Mann unterstützen, aber nicht infrage stellen. Die Freikirchlichen sind weit entfernt von Emanzipation, und das sage ich als Katholikin.
    Momentan beobachte ich, wie sich diese Frau in ihrer eigenen Familie neu und emanzipierter aufstellen muss, weil ihr Mann seit einem Jahr (fast) arbeitslos ("selbstständig") ist, ihr jetzt die auswärtige Erwerbsarbeit nicht mehr untersagen kann. (Ich bin überzeugt davon, dass das Fügung ist.)

    Miteinander den Spielraum zu vergrößern, indem man dieser Frau andere Sichtweisen näher bringt, wäre die (auch aus meiner Sicht bevorzugte) Alternative dazu, sie zu verlassen.
     

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