• 21.06.2018
    • Nordlicht444

    Inwieweit besten Freund/beste Freundin des Partners akzeptieren?

    Ich habe gerade mit einer Bekannten gesprochen, deren Partner eine beste Freundin hat. Sie gehen sehr liebevoll miteinander um. Die beste Freundin und der Partner beteuern beide, dass es nur Freundschaft sei und somit ja ihr gutes Recht. Der Partner möchte den Kontakt nicht ändern.

    Ausgehend von dieser Geschichte habe ich mich gefragt, wo die Grenze ist, d.h. wie viel Kontakt/welches Verhalten zum besten Freund/zur besten Freundin dem Partner/der Partnerin gegenüber respektlos ist. Wenn 2 Menschen keine körperlichen Zärtlichkeiten austauschen, aber sonst so liebevoll miteinander umgehen wie ein Paar und sich auch sagen, wie viel sie sich bedeuten, ist es doch auch ab einem gewissen Grad verständlich, dass die Situation nicht stimmig ist. Was ist eure Meinung dazu?
     
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    • # 1
    • 21.06.2018
    • Gast_mn
    Auch hier wieder: Es geht nicht um den Kontakt an sich, sondern dass der Partner vermittelt, er will:

    - keine Kompromisse eingehen
    - sich nicht verändern für eine Frau
    - ihm ist es egal, ob er eine Beziehung mit seinem Verhalten riskiert

    So führt man keine Beziehung!
    Das übliche Beispiel für unverbindliche Männer, die nicht wissen, was sie mit einer Frau wollen, und warum die Frauen wegrennen.

    Kriege den Mann dort hin, dass er Angst hat, dich zu verlieren. Dass er dir entgegen kommt, mitfühlend und empathisch ist und auf deine Bedürfnisse eingeht.
     
    • # 2
    • 21.06.2018
    • Vikky
    Verstehe ich jetzt nicht. Was ist daran nicht stimmig, dem besten Freund oder der besten Freundin zu sagen, wieviel er/sie einem bedeuten? Ich umarme meine besten Freunde und Freundinnen innig - freundschaftlich, nicht zärtlich. Sie sind für mich wie Wahlgeschwister.
    Alles was zartlich-intim ist, ist meinem Partner vorbehalten.

    Er handhabt das ganz genauso mit seinen Freunden und Freundinnen ganz genauso. Ich kann sehr gut unterscheiden, was freundschaftlich ist und was eine andere Dimension ist.

    Ich bin froh, dass mein Partner so gute Freundschaften auch mit Frauen hat, mit denen er sichbaustausvht. Wer gute, innige Freundschaften auch zum anderen Geschlecht pflegt, rennt nicht jedem Rock hinterher und sucht nicht überall Bestätigung sondern ist geerdet.
     
    • # 3
    • 21.06.2018
    • morslucis
    Ganz simple Antwort:
    Wer meine beste Freundin nicht akzeptieren kann, hat in meinem Leben nichts verloren.
     
    • # 4
    • 21.06.2018
    • Valmont
    Ich hätte damit kein Problem, wenn eine bestimmte Randbedingung ausnahmslos eingehalten wurde (und wird):

    Keine der beiden beteiligten Personen hat jemals eine Freundschaft in eine Beziehung, oder auch F+, Affaire, oder ONS umgewandelt, bzw. solche Episoden gehabt und auch vice versa niemals eine Beziehung, F+, Affaire, oder ONS in eine Freundschaft zurückgewandelt. Das gillt nicht nur für die beiden Personen miteinander, sondern auch für eine der Personen gegenüber Dritten.

    Ist diese Regel verletzt, gillt das selbe, wie bei Fremdgängern: Taten sie es einmal, kommt irgendwann der Zeitpunkt., dass sie es wieder tun. Das ist nur eine Frage der Zeit!

    V.m48
     
    • # 5
    • 21.06.2018
    • ErwinM
    Man kann sich nie sicher sein, dass es keine Körperlichkeiten gibt. Aber im Grunde ist es egal. Wenn Mann & Frau so eng miteinander sind, wie Du es beschreibst, sind sie ein Paar. D.h., dieser Mann ist in meinen Augen polyamorös (stimmt das so?).
    ErwinM, 49
     
    • # 6
    • 21.06.2018
    • INSPIRATIONMASTER
    Also für mich ist das ganz einfach, auch hier gibt es sicherlich verschiedene Meinungen, ich rede hier von meiner Meinung, ich wollte das für mich so nicht haben, das täte mir nicht gut, ich würde mit meiner Partnerin darüber reden und es gibt dann zwei Möglichkeiten, wenn sie mir entgegenkommt, damit ich nicht mehr leide, ist alles gut, wenn nicht trenne ich mich! Eine Beziehung sollte gegenseitige Freude und aufbauend sein, eine Beziehung die im Leid geführt und gehalten wird, lehne ich ab! Auch in diesem Fall bedarf es, wie in anderen Bereichen an entsprechender Kompatibilität, sonst geht es nicht!
     
    • # 7
    • 21.06.2018
    • Fragi74
    Für meinen Teil (w43) akzeptiere ich keine beste Freundin meines Partners (Grund siehe unten). Es gibt keine Freundschaften zwischen Mann und Frau, es sei denn eine/r ist homosexuell (und nicht bi) oder beide, dann ja. Mit dem besten Freund geht man auch nicht liebevoll um, sondern kumpelhaft. Mein Partner müsste mir schon verdammt gute Gründe liefern, warum sie beide nur Freunde sind, damit er sich weiterhin mit ihr treffen kann. Sonst kann er gerne aus der Ferne mit ihr (best-)befreundet sein. Wenn körperlich nichts läuft, muss man sich ja nicht treffen.

    Mein Partner hatte nämlich eine "gute Freundin" ("nein, es lief nichts, wir haben nur geredet" (dafür aber über ALLES) als er noch unglücklich verheiratet war und war dann auch bei ihr im Bett gelandet, nachdem er sich räumlich von seiner (jetzt) Ex-Frau getrennt hat. Es hat mit der "besten Freundin" dann leider "körperlich" nicht geklappt. Kann das der Grund sein, dass sie dann "die beste Freundin" ist? Wenn das so wäre, ist sie dann noch die "beste Freundin"?
     
    • # 8
    • 21.06.2018
    • FräuleinXY
    Da ich immer und immer wieder die Erfahrung gemacht habe, dass Männer und Frauen Freundschaften nicht klappen, würde ich mich nicht darauf einlassen, diesen Mann näher kennenzulernen.
    Ich weiß, dass es immer wieder welche gibt, die darauf schwören, aber immer wieder habe ich es selbst erlebt, dass Männer am Ende doch in mich verliebt waren obwohl vorher von beiden ausgesprochen wurde, dass es nur Freundschaft sei. Ich als Frau musste immer und immer wieder die Grenzen feststecken und genauso kenne ich das von meinen Freundinnen und einem Kumpel z.B der eine beste Freundin hat, die bald Heiratet. Das beiden besten Freunde nun davor auch im Bett gelandet sind. Ich halte von diesen ENGEN Freundschaften überhaupt nichts, außer der Mann ist schwul. Es klappt einfach nicht.
     
    • # 9
    • 21.06.2018
    • Joggerin
    Ich habe mehrere männliche Freunde, das Verhältnis ist mit allen rein freundschaftlich wie zu Geschwistern, im Grunde nicht anders als zu einer weiblichen besten Freundin.

    Ebenso hat mein Partner eine gute Freundin zu der ich das Verhältnis ähnlich einschätze.

    Ja das sehe ich genauso, das fände ich auch völlig unangemessen und viel zu viel des Guten. Auch wenn mir meine Freunde viel bedeuten würde ich das in der Form so nicht verbalisieren.

    Der Austausch von Zärtlichkeiten hingegen wäre ein NoGo - auch für mich selbst in einer Freundschaft.

    Denn genau deswegen ist es für mich nur eine Freundschaft und keine Affäre oder Beziehung.
     
    • # 10
    • 21.06.2018
    • Laleila
    Mit einem Mann der eine 'beste Freundin' hat, würde ich keine Beziehung eingehen. Es sei denn sie ist straight lesbisch und optisch gar nicht sein Typ
    Tue ich es doch, muss ich sie natürlich akzeptieren.

    Ich hatte schon viele Freunde, die, von den schwulen ausgenommen, immer auch erotisch an mir interessiert waren, leider.
    Mein bester Freund ist schwul. Ihn kenne ich seit 22 Jahren.
     
    • # 11
    • 21.06.2018
    • morslucis
    Das Vertrauen und die Verbundenheit die man man in und mit seinen besten Freunden hat, muss sich ein neuer Partner erst einmal erarbeiten. Wenn der Partner dann derart offenbart, dass er selbst garnicht in der Lage ist zu vertrauen, dann war es das. Ende des Experiments. Dieser Mensch kommt garnicht an den Punkt, wo ich mich für ihn verbiegen würde.
     
    • # 12
    • 21.06.2018
    • Amytan
    Ich glaube nicht, dass ich ALLES abdecken kann, was für meinen Partner wichtig ist (und ich habe auch nicht diesen Anspruch). z.B. liest er überwiegend andere Bücher, als ich - will aber dennoch mit jemanden den Inhalt diskutieren ...

    Er hat eine beste Freundin, und ein paar ihm sehr wichtige Freunde. Ich finde das toll und würde es nicht aushalten, wenn er alles immer nur mit mir teilen wollte. Auch ich erwarte von ihm, dass er nicht sauer reagiert, wenn ich mit meinen zwei, drei besten (männlichen) Freunden ohne ihn um die Häuser ziehe. Mit meinen Freundinnen sowieso, mit denen verreise ich auch (ohne ihn).

    Dieses sich ausprobieren an und mit anderen Menschen, egal welchen Geschlechts, ist seit jeher wichtig für mich (honi soit qui mal y pense!). Warum sollte ich ihm das nicht auch zugestehen?
     
    • # 13
    • 21.06.2018
    • frei
    Also, ich gehe erstmal davon aus, dass da nichts Erotisches ist, dann ist die Sachlage wohl klar.

    Aber reden wir mal von den diffusen Fällen zwischen der klaren Sachlage und den Menschen, die in den Augen meines Freunds nur Kumpel sind, das ist interessant.

    Ich habe neulich eine Reportage gesehen, in der es um das Leben auf einer Hallig ging. Da wurde verschiedene Bewohner portraitiert u.a. auch ein paar Zugezogene.
    Ein Ehepaar mit Kindern sowie ein einzelner Mann.
    Die beiden Männer haben sich angefreundet und der Single heftete sich an die Fersen des Ehemanns.
    Sie verbrachten ihre ganze Freizeit miteinander.
    Kochten zusammen, während die Ehefrau schon mal am Esstisch saß und wartete und versuchte, sich ins Gespräch einzubringen.
    Saßen am Abend am Strand und sahen gemeinsam den Sonnenuntergang, ich glaube, sie angelten dabei. Wo da die Frau war, kam in dem Film nicht vor.
    Es gab ein kleines Fest im Dorf und man sah, dass die Männer immer nebeneinander standen und die Ehefrau im Hintergrund.
    Die Frau machte gelegentlich bittere / spitze Bemerkungen, aber das checkte der Ehemann nicht oder er ignorierte es.

    Es geht nicht um Erotik, nicht mal um den Wunsch des eigenen Freundes danach. Es geht darum, dass man ein Teil eines Paars sein will. Zu jemandem gehören, jemandem wichtig sein. Gerne wichtiger als alle anderen ( Kinder ausgenommen ).
    Mir wäre es schnuppe, ob mein Freund eine allerbeste Freundin hat oder einen Kumpel, mit dem er lieber seine Zeit verbringt als mit mir.
    Wenn ich dieses Gefühl hätte, würde ich die Beziehung in Frage stellen, völlig unabhängig davon, ob da irgendwas knistert.

    w 51
     
    • # 14
    • 21.06.2018
    • realwoman
    Das stimmt nur bedingt. Pflegt man innige Freundschaften, ist emotionaler Platz besetzt. Der neue Partner hat von vornherein kaum eine Chance, gegen teilweise jahrzehntelange Bande gegenzuhalten. Ihm wird ein Platz des Bettgefährten und Tagesbegleiter eingeräumt, aber keineswegs einer Vertrauensperson. So hat man zwar "innige Freundschaften", es wird aber geflissentlich übersehen, dass man jahrelang Single bleibt oder von einer Beziehung in die nächste schlittert. Schliesslich will man sich " nicht für den anderen verbiegen".
     
    • # 15
    • 21.06.2018
    • Thanis
    Liebe TE
    ich denke die einen können platonisch, die anderen nicht. Selber hab ich damit auch keine Probleme, aber ich mach es nicht. Weil Beziehungspartner und potenzielle Partner meist schlecht damit umgehen können. Oder es kommt erst gar nicht zu einer Annäherung.

    Herzlich, freundschaftlich verständlich aber liebevoll?

    Letztendlich bin ich froh, dass mein Mann nur männliche Kumpel hat. Beste Freundin würde auch nicht zu ihm passen.
     
    • # 16
    • 21.06.2018
    • Tomyi
    Hier wird das Spannungsfeld gut dargestellt zwischen

    und

    Den besten Freund kennt man lange Zeit. Warum sollte man den Kontakt zu diesem besonderen Menschen einschränken für den neuen Partner?! Beim neuen Partner weiss man nicht , wielange das hält.

    Andererseits muss der Partner eine Chance bekommen, eine besondere Vertrauensperson und eine wichtige Person im Leben zu werden. Das wird schlecht gelingen, wenn diese Vertrauensposition schon mit dem besten Freund besetzt ist und der neue Partner eigentlich nur für den Sexbereich zuständig ist.

    Wenn jemand schon am Anfang kommt mit dem Spruch,"Partner kommen und gehen, Freunde bleiben fürs Leben", dann weiss ich schon, dass diese Person eine andere Vorstellung von der Art und Wertigkeit einer Beziehung hat als ich.
     
    • # 17
    • 21.06.2018
    • Schnuppe78
    Hallo,

    also ich finde es normal, dass man zu Beginn in einer hochverliebten Phase auch sehr eifersüchtig sein kann. Das gegenseitige Vertrauen ist dann auch noch lange nicht hergestellt. Wie sollte es das auch so kurzfristig. Allerdings bin ich immer der Meinung, dass man an seiner Eifersucht selbst arbeiten muss. Man kann nicht anfangen dem Partner seinen bisherigen Umgang zu verbieten. Das ist völlig destruktiv. Der jeweilige Partner hat sich ja für die entsprechende Person entschieden. Er kann also in den meisten Fällen unterscheiden, wen er an seiner Seite will und wer "nur" guter Freund/Freundin ist. Darüber kann man ja auch reden. Viel zielführender und gewinnbringender wäre es, sich ebenfalls zu befreunden mit den jeweiligen Kumpels und Kumpelinnen. Dann verliert das Schreckgespennst auch oft seine Wirkung.
     
    • # 18
    • 21.06.2018
    • Jana_09/15
    Ich habe grundsätzlich nichts gegen eine beste Freundin. Wenn es gut läuft und sie integer ist, kann daraus auch eine tolle Frauenfreundschaft erwachsen bzw. man hat eine "Verbündete", d.h. wenn man ausnahmsweise kommunikativ in der Partnerschaft nicht weiter kommt, kann die Sicht einer Frauenfreundin dem Mann vielleicht andere Perspektiven aufzeigen.

    Ich versuche meinen männlichen Kumpels eine solche Freundin zu sein. Mir selbst war das Glück, einen Mann mit integrer bester Freundin zu haben, leider nicht beschieden.
    Aus leidvoller Erfahrung meine ich daher, es müssen einige "Richtlinien" sehr gut funktionieren:

    1. Ist die Partnerin dabei, nimmt sich die beste Freundin zurück. Keine Insider-Stories von gemeinsamen Erlebnissen, bei denen die Partnerin nicht dabei war, kein in-den-Vordergrund drängen, kein wie auch immer geartetes Verdrängen der Partnerin. Ein ausgewogenes Miteinander ist absolut okay.

    2. Kein Geknuddel, keine Kosenamen, keine Küsschen. Nicht in Anwesenheit der Partnerin und auch ansonsten nicht. Keine Übernachtungen beieinander, kein Empfang in Unterwäsche, keine Präsentation des neuen Bikinis usw. Ein herzlicher, vertrauter und wertschätzend-liebevoller Umgang ist völlig in Ordnung, solange er kumpelhaft bleibt.

    3. Keine Bevorzugung der besten Freundin von Seiten des Mannes. Nie (im Rahmen normaler Parameter).
    Die Partnerschaft steht stets an erster Stelle. Verabredungen mit der Partnerin werden nicht gecancelt, weil die beste Freundin einen F... quer sitzen hat. Loyalität gilt in erster Linie der Partnerin, und das sollte in Worten und Taten regelmäßig bekundet werden. Punkte 1 und 2 natürlich auch von Seiten des Mannes.
    Hier ist selbstverständlich die Partnerin auch gefragt, aus einer Mücke keinen Elefanten zu machen und nicht krankhaft eifersüchtig auf normal-freundschaftliche Gesten zu reagieren.

    4. Keine Einmischung in die Partnerschaft von Seiten der besten Freundin, es sei denn, sie wird ausdrücklich um ihre Meinung befragt. Ansonsten keine Spitzen, keine Sticheleien, keine dummen Sprüche und kein Mäulchen-Ziehen. Stattdessen ehrliche Freunde über das Glück des Freundes.

    5. Vollständige Akzeptanz, dass sie als Freundin ein sehr wichtiger Mensch ist, aber eben nur die Nr. 2-Frau im Leben dieses Mannes. Keine Versuche, dies zu ändern. Kein Sich-Darstellen, als sei man als beste Freundin eigentlich die "bessere" Frau für diesen Mann, z. B. in Form von vorgespielter Mehr-Toleranz gegenüber Männermacken, nach-dem-Mund-Reden zugunsten des Mannes oder Versuche die Partnerin in irgendeiner Form zu überbieten.

    Ist alles leider kein Garant dafür, dass man wegen übertriebener Eifersucht als Freundin nicht gekickt wird - hab ich auch schon erleben müssen. Immerhin musste ich mir nichts vorwerfen.
    Allerdings erlebe ich häufiger, dass beste Freundinnen sich absolut nicht integer verhalten und den Mann als ihren Besitz ansehen. So hat das natürlich überhaupt keine Chance auf Gelingen und ist schade für alle Beteiligten.
     
    • # 19
    • 21.06.2018
    • Mintgrün
    Leider sind Männer meist nicht in der Lage dazu. Sie verlieben sich doch auf Dauer. Oder ich habe solch einen geerdeten Mann wenfach noch nicht getroffen, der auf Dauer nur eine Freundschaft will vom schönen Geschlecht.

    w30
     
    • # 20
    • 21.06.2018
    • Eleuthera
    Tja, aber immer wenn jemand über eine sexlose, aber ansonsten sehr innige, harmonische Beziehung klagt, dann heißt es: “das ist keine Beziehung mehr, das ist nur noch Freundschaft, das ist keine Liebe mehr, ... etc.“ (ich sehe es komplett anders, nämlich sehr wohl gibt es echte Liebe auch wenn kein Sex mehr, ganz genauso wie umgekehrt, Sex ohne Liebe).
    So gesehen, kann ein/e sehr enge/r beste/r Freund/in schon eine Konkurrenz sein - muss aber nicht! Kann auch eine gute Ergänzung sein.
     
    • # 21
    • 22.06.2018
    • w_86
    Menschen, die gute weibliche oder männliche Freunde nicht akzeptieren können, waren mir schon immer etwas suspekt. Mein Ex hatte auch solche Probleme, lag aber auch daran, dass er extrem eifersüchtig war und selbst nicht über ausgeprägte soziale Kompetenzen verfügte, was sein sehr überschaubarer Freundeskreis bestätigte. Mein Partner sollte in der Lage sein, auch meine guten männlichen Freunde zu akzeptieren ansonsten würde die Beziehung mittelfristig in die Brüche gehen.

    Bei einigen Posts hier frage ich mich ernsthaft, wie stellt ihr euch denn das Leben eurer Partner vor? Findet da nur ein Sozialleben in der Partnerschaft statt und als Single hockt man alleine Tag für Tag zu Hause vorm Pc oder mit der Katze auf der Couch?!
     
    • # 22
    • 22.06.2018
    • Coco78
    Niemals mehr würde ich mit einem Mann zusammen kommen der eine beste Freundin hat! Das ist für mich ganz klar ein rotes Tuch . Mit meiner negativen Erfahrung beende ich sofort den Kontakt wenn der Mann erwähnt dass er eine beste Freundin hat, ich will ihn dann einfach nicht wieder sehen.
    Als ich selbst versucht habe eine “Freundschaft“ zu einem Mann aufzubauen, ist es immer gescheitert.
    Ich würde gerne wissen, wie man als Frau an einen Mann kommt, der kein sexuelles Interesse hat und alles rein platonisch sieht?
    Ich bin der Meinung dass kein Mann eine Frau anspricht nur weil er platonisches Geschwätz will. Früher oder später fängt das Geflirte an.
     
    • # 23
    • 22.06.2018
    • Cho Oyu
    Was ist dann das für eine Sichtweise. Befreundet sein, geht nicht und wenn doch nur virtuell?

    Doch geht.

    Die Frage ist nur wie weit. Altersunterschied, optisch reizvoll etc. pp.
    Wenn man mit der besten Freundin mehr abhängt, als mit der eigenen wird es komisch. In meinem Umfeld sind zwei Frauen zu denen ich die freundschaftliche Beziehung genauso pflege wie zu meinen männlichen Freunden. Die Fragen sind:
    wie oft, wie tief, wie wichtig...
    Und liebevoll ist sooooooo dehnbar. Ich gehe mit allen immer mal wieder auch - aus meiner Sicht - liebevoll um. Andere würden es als kumpelhaft bezeichnen. Wiederum andere sehe es als zu innig an.
    Schade schade schade,
    wie das manche hier sehen. Was haben einige nur für ein schlechtes Männerbild und warum wird so pauschalisiert. Wenn die Frau deutlich jünger oder älter ist, sollte doch schon mal kein Int. von uns da sein. Wenn sie aus unserer Sicht äußerlich attraktiv wirkt, auch nicht. Es gäbe x Gründe, warum da bei mir und vermutlich auch den anderen wie z.b. neverever klar wäre - hier läuft nichts. Aber unterstellt wird uns Männer dann doch so einiges.
    M 48
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
    • # 24
    • 22.06.2018
    • Fragi74
    @23
    Das ist meine Sichtweise! Wozu braucht Mann eine weibliche platonische Freundin, wenn nicht nur zum Reden? Zum Reden braucht man sich nicht zu treffen. Ich glaube nun mal nicht an platonische Freundschaften zwischen Mann und Frau.
     
    • # 25
    • 22.06.2018
    • Goody
    Kannst Du das präzisieren?
    Ich habe auch männliche Freunde. Einer davon ist ein wirklich sehr guter. Er ist verheiratet, hat ein Kind. Mit ihr verstehe ich mich ebenfalls, trotzdem ist es eine Freundschaft zwischen ihm und mir. Wir sind uns eng verbunden, umarmen uns, doch mehr nicht. War auch nie ein Thema oder ein Gefühl dahin..deshalb Freundschaft zwischen Mann und Frau geht.
    Würde mein Partner damit nicht zurecht kommen, dann würde ich wissen es sind seine Erfahrungen, die ihm jetzt im Wege stehen und mit ihm reden, dass es da nichts gibt was er zu befürchten hat.
    Doch das nützt Dir alles nichts: Betrug beginnt für jeden woanders.
    Und wenn Du Dich hintergangen fühlst und betrogen, dann war der Schritt der Richtige...für Dich.
     
    • # 26
    • 22.06.2018
    • Laleila
    Von meiner Seite aus sind das keine allgemeinen Unterstellungen sondern Erfahrungswerte. Das ging schon in der Schulzeit los und setzte sich unaufhörlich fort. Männer, welche mit mir eine Freundschaft suchten, entpuppten sich irgendwann als Eros im Mäntelchen des Platon.
    Und da spielte es keine Rolle ob sie 20 Jahre jünger oder 30 Jahre älter waren, attraktiver oder unattraktiver als ich.
    Kurz, bis auf meine schwulen Bekannten und Freunde, bemühte sich noch nie ein Mann dauerhaft um pure Freundschaft.

    Wie es auch @Coco78 schreibt:
    Meine wunderschöne Freundin hat eine ganze kleine Herde von männlichen Freunden, die ihr Auto reparieren, ihre Umzugskisten tragen und Gewehr bei Fuß stehen, sobald sie ruft.
    Einige seit Jahren/Jahrzehnten und es kommt immer Mal ein Neuer dazu.
    Alles Gute Freunde die nur auf eins warten... ihre Gunst als Frau.
    Frauen die solche Erfahrungen machten nd irgendwann akzeptieren mussten, dass sie nocht als Menschin sondern stets als Frau interessant waren, werden einen Teufel tun, sich auf Männer mit bester Freundin einlassen.
     
    • # 27
    • 22.06.2018
    • lilli2000
    Ich würde niemals die Hälfte der Bevölkerung auf Grund des Geschlechts davon ausschließen mit mir befreundet zu sein. Ich habe männliche Freunde mit denen ich schon 35 bzw 40 Jahre befreundet bin. Da ist nie etwas anderes gelaufen. Sie fragen mich eher mal um Rat um die weibliche Seite zu verstehen. So wie sie mir die männliche Seite näher bringen. Von daher glaube ich,dass solche Freundschaften eher positiv für eine Beziehung sein können. Nur nicht für Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein. W57
     
    • # 28
    • 22.06.2018
    • irina_85
    ich sehe Freunde bei einem neuen Partner (egal ob männlich oder weiblich) nicht als Gefahr. Ein Expartner von mir hatte eigentlich nur weibliche Freundinnnen-das habe ich recht locker gesehen. Prinzipiell werde ich bei "beste Freundin" ein bisschen hellhörig, weil sie dann doch eine sehr vertraute Person für den Partner zu sein scheint. Es kommt aber auch hier wiederum darauf an, ob:

    -die Freundin die neue Partnerin akzeptiert oder man das Gefühl bekommt, dass sie eifersüchtig wird

    -er ihr viel vertrautes erzählt und mir gegenüber emotional dicht macht (das wäre schrecklich)

    -ist der Umgang kumpelhaft oder könnte man meinen, dass sie ein Liebespaar sind

    -ich darf bei den Treffen auch ab und zu dabei sein

    Hier ist Ehrlichkeit und Vertrauen das Stichwort. Wie geht der Partner mit einem um. @Jana_09/15 hat hier wesentliche Punkte aufgezählt, die ich hilfreich finde.

    Ich habe keine männlichen Kumpels, weil das nie möglich war. Nur früher einen aus der Schule, aber der Kontakt hat sich verlaufen. Bei mir war es leider nicht möglich, da die Männer mir wirklich ins Gesicht sagten, sie können nicht mit mir befreundet sein, weil sie mehr von mir wollen. Sogar der Kumpel machte oftmals komische Andeutungen und hat mich auf einer Feier angebaggert. Schade, denn ich hätte mir wirklich auch einen guten Kumpel gewünscht, um männliche Sichtweisen zu verstehen.
     
    • # 29
    • 22.06.2018
    • w_86
    Glaub ich auch nicht, aber meine Kumpels kenne ich teilweise durch die Uni. Soll ich diese Freundschaften nun aufgegeben, weil ich einen Partner habe?! Dessen Freundinnen sehen unsere Freundschaft auch alles andere als verbissen. Tut mir ja leid für dich, dass du damit nur negative Erfahrungen gemacht hast.
     

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