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  1. Ich habe mich getrennt und komme trotzdem nicht zur Ruhe, wie kann das sein?

    Ich habe mich von meiner Partnerin nach fast 2,5 Jahren Beziehung getrennt. Seitdem gehts mir schlecht. Dabei habe ich mich aus Überzeugung getrennt. Hab ein gutes halbes Jahr überlegt bis es für mich endgültig fest stand. Liebe war von meiner Seite nicht mehr vorhanden, es wurde viel gestritten und unsere Zukunftspläne gingen zu sehr auseinander.Es hat einfach nicht mehr gepasst. Hab Es ist inzwischen 8 Monate her und mir gehts immer noch schlecht. Ich denke immer noch täglich an sie und diese Gedanken tun weh, sie lähmen mich. Dabei ist sie inzwischen seit 4 Monaten in einer neuen Beziehung und wir haben keinen Kontakt. Ich verstehe mich nicht. Ich verstehe nicht wie man eine Person, die man nicht mehr liebt, die längst neu vergeben ist, die man nicht zurück will, NICHT aus dem Kopf kriegen kann. Was ist los mit mir?
     
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    • # 1
    • 06.10.2010
    • Gast
    warum hast Du Dich getrennt? Liebe war nicht mehr vorhanden? Vielleicht solltest Du Dich ehrlich fragen, wie definierst Du Liebe, was bedeutet sie für Dich und was ist das Entscheidungskriterium, zu sagen, es ist nichts mehr da?

    Acht Monate sind eine lange Zeit und Sie geht Dir immer noch nicht aus dem Kopf.
    Wie waren eure Zukunftspläne und was ging zu sehr auseinander?
     
  3. @#1: Ich glaube, dein Beitrag geht in die falsche Richtung. Die beiden haben sich getrennt, daran gibt es nichts mehr zu rütteln. Seine Expartnerin hat ja auch einen neuen Freund. Über die Fragen, die du aufwirfst, sollte man sich jetzt keine Gedanken mehr machen, selbst dann nicht, wenn die Trennung vielleicht ein Fehler gewesen wäre.

    @Fragesteller: Was tust du AKTIV, um deine Beziehung zu verarbeiten? Inwiefern hat sich deine Freizeitgestaltung zum Beispiel verändert seit der Trennung? Oder sitzst du einfach nur nach der Arbeit zu Hause rum und sinnierst über deine Verflossene? Einfach nur die Zeit totzuschlagen, reicht nicht. Wenn du ständig was um die Ohren hast, dann hast du gar keine Zeit und bald auch kein Interesse mehr, über vergangene Zeiten nachzudenken.
     
    • # 3
    • 06.10.2010
    • Gast
    Hab sie nicht mehr vermisst, mich nicht mehr gefreut sie zu sehen, bin nicht mehr gerne nach hause gekommen, hab ihre Nähe nicht mehr genossen. Dinge, die mich früher an ihr nicht gestört haben, störten mich auf einmal. Ich konnte ihr irgendwie nicht mehr ausstehen.
    Ich wollte in die große Welt, sie wollte sesshaft werden. Es hat nicht mehr gepasst. Also zog ich die logische Konsequenz und trennte mich. War das falsch?
     
    • # 4
    • 06.10.2010
    • Gast
    Irgendetwas verbindet Dich noch mit ihr.

    Du sagst, dass Liebe fehlte- welche Gefühle hattest Du denn für sie am Anfang der Beziehung und am Ende?

    Manchmal verläuft das Leben nicht nach Schema F- aber Du müsstest Deine Empfindungen und ihre Entwicklung etwas genauer schildern.
     
    • # 5
    • 06.10.2010
    • Gast
    AKTIVE Beziehungsverarbeitung? Darüber habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht. Ich lebe einfach mein Leben weiter. Ich widme mir meinen Hobbies, Sport und Film (sind während der Beziehung zu kurz gekommen), unternehme am Wochenende viel mit Freunden. Und bin beruflich sehr angespannt. Ausserdem habe ich inzwischen 2 Flirts, konnte mich leider nicht körperlich auf sie einlassen, geistig nicht.. Daher gings nicht weiter. Ich kriege meine Ex nicht aus dem Kopf. Wenn ich alleine bin (das ist der Mensch nun mal ab und zu) ist sie omnipräsent. Wenn ich im Bett liege sowieso, egal ob eine andere Frau neben mir liegt. Wenn ich koche, denke ich an sie. Wenn ich bügele, denk ich an sie. Wenn ich im Kino bin, dnke ich an sie. Wenn ich Fussball schaue, denke ich an sie. Ich denke seit 8 Monaten jeden Tag an sie obwohl wir keinen Kontakt haben und uns in den 8 Monaten gerade mal 2x gesehen haben. Hab ich einen Knacks?
     
    • # 6
    • 06.10.2010
    • Gast
    "Sie sitzt Dir unter der Haut"- trifft es das?

    Ich kenne das von meinen Kindern- sie können so unerträglich sein wie sie wollen, sie sind eingeloggt ins System und fertig.

    Bei einer Partnerschaft habe ich das noch nie erlebt- ich denke mal noch ein bisschen nach- vielleicht haben andere Menschen hier eine Idee?
     
    • # 7
    • 06.10.2010
    • Gast
    @5 also Fragesteller, wann hast du denn richtig angefangen über sie nachzudenken? Hast du sie zufällig getroffen? War es vielleicht die körperliche Anziehungskraft, bzw war der Sex so gut mit ihr, dass du noch an sie denkst? Rein rational gesehen wart ihr nicht auf einer Wellenlänge gemäß deiner Schilderung und da deine Hobbies und Freunde zu viel kurz gekommen sind ,hattet ihr wohl auch nicht viele Gemeinsamkeiten Gegenseitigkeit stößt sich längerfristig ab statt sich anzuziehen- vielleicht hast du nach der Trennung dir kaum Zeit genommen, um über deine Verflossene nachzudenken und jetzt kommt alles hoch. Und vielleicht tust du einer deiner Flirts mit deinem Verhalten weh- wenn du ihr in irgendeiner Art und Weise etwas wie Affäre, Beziehung versprochen hast.
     
    • # 8
    • 07.10.2010
    • Gast
    Um für dich selber zu definieren, was du für sie empfunden hast und jetzt empfindest, müsstest du zulassen, tiefer in dich zu gehen und deine Gefühle zu beschreiben.
    Du beschreibst hier eigentlich nur Tatsachen - keine Gefühle.

    Ich vermute, du empfindest für sie mehr, als du dir eingestehen willst. Du willst dir nicht eingestehen, dass du mit der Trennung einen Fehler gemacht hast. Für mich hört sich deine Situation nämlich genau so an.

    zu #2, Thomas: Ich bin nicht deiner Meinung aus dem ersten Absatz. Typisches Männerdenken: Aus, vorbei, ändert sowieso nichts mehr, neues muss her... Damit ist dem FS im Umgang mit seinen Gefühlen (die er vielleicht selbst nicht kennt, weil er sie m. E. nicht zulässt) nicht geholfen. Ich denke, der Ansatz muß tiefgehend von den Gefühlen ausgehen - egal, wie die Situation momentan ist.
     
    • # 9
    • 07.10.2010
    • Gast
    Nein, Du hast keinen Knacks, aber Du solltest Deine Fixierung knacken.
    Fakt ist: sie ist weg.
    Ich formuliere es mal so: Du lebst noch in einer Beziehung, die gar keine mehr ist, die aber dennoch Deinen Alltag ausfüllt, als wenn die Beziehung noch existent wäre. Damit lebst Du schlicht in einer Scheinwelt. Und an dem Punkt assoziere ich Deine Vorstellung "Ich wollte in die große Welt". Was ist die große Welt? Flucht von etwas weg, Flucht zu etwas unbestimmtem!! hin, Abenteuer, eine längere Zeit Auslandsaufenthalt?
    Mir fällt da auch noch ein Satz auf: "Ich lebe einfach mein Leben weiter.". Klopf doch einmal Deine Vorstellungen Deiner Lebensplanung ab, sprich, was willst Du und was willst Du eher nicht.
     
    • # 10
    • 07.10.2010
    • Gast
    Einen Knacks hast Du nicht, aber vielleicht das ganze unterschätzt... Vielleicht habt Ihr beiden einfach zu eng aufeinander gehockt während Eurer Beziehung?

    Und jetzt ist sie nicht nur 'nicht mehr da', sondern ein anderer hat sie. Dies allein führt ja bei vielen Menschen auch schon dazu, etwas wiederhaben zu wollen.

    Ich würde mich damit trösten, dass sie - wenn sie jetzt wirklich wieder da wäre - Dich genauso nerven würde wie früher. Alle Probleme wären mit einem Schlag wieder da. Ich denke, Du solltest Dich nicht in etwas hinein steingern, was du nie mit ihr hattest.

    Good Luck:)
     
  4. @#8: Ja, und durch solche Meinungen wie deine wird aus einem kleinen Problem, nämlich dass der Fragesteller momentan in einem Loch ist, ein großes, das auch noch weitere Kreise zieht. Was würde denn passieren, wenn der Fragesteller jetzt wieder mit seiner Ex anbandeln würde? Hast du dir mal überlegt, was deren neuer Freund dazu sagen würde?

    Ich bin immer wieder erschrocken darüber, wie wenig Empathie in manchen Ratschlägen steckt. Es werden oft nicht die Situationen ALLER Beteiligten betrachtet, sondern viel zu egoistisch bzw. in diesem Fall nur aus der Warte einer Person geurteilt und geraten. Kein Wunder, dass es so viele Beziehungsprobleme gibt und dass aus kleinen Problemen große werden.
     
    • # 12
    • 07.10.2010
    • Gast
    Vielleicht ist es dein Wunsch, wieder eine Partnerin zu haben, der deine Gedanken dann auf die letzte Partnerin lenkt, auch dann wenn du längst mir ihr abgeschlossen hast. Als "Lückenbüsser" für dein Gehirn funktioniert das alleweil. Versuche in Zukunft deine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken, wenn deine Ex in deinem Kopf auftaucht. Denk bewusst an deinen Job, an deine Freunde, daran was du nächstes Wochenende machen willst - irgendetwas halt, das von deiner Ex ablenkt. Mit der Zeit wird sich dein Gehirn dann weniger auf sie fixieren. Das ist so ähnlich wie bei einer Meditation, da ist es auch möglich, die Gedanken ganz auszuschalten und sich ein wenig Ruhe vor dem ewig plappernden Gehirn zu verschaffen. So weit musst du natürlich nicht gehen, aber du kannst die Gedanken konsequent umlenken, bis sich das Gehirn von seiner Fixierung gelöst hat. Du musst es aber sanft machen - reg dich nicht auf, wenn die Gedanken an die Ex erscheinen, aber vertiefe sie auch nicht, indem du daran herumgrübelst. Sondern denk einfach ganz stressfrei an etwas anderes. Mach das konsequent, dann sollte die Fixierung schwächer werden.
     
    • # 13
    • 07.10.2010
    • Gast
    8 an 11: Ich kann es nur aus Betroffenensicht sagen, da ich selbst mal vorschnell etwas beendet habe. Der, den ich danach "hatte", den "hatte" ich gar nicht. Ich wollte mich nur ablenken (nicht körperlich, sondern seelisch). Nach vier Wochen war mir klar, dass das nicht die richtige Vorgehensweise ist, sondern dass ich mich erst allem anderen "stellen" muss. Auch den Gefühlen, die ich noch für den Betreffenden habe.

    Daher kommt meine Meinung. Und ich glaube, dass dies mehr mit Empathie zu tun hat, als je in irgendwelchen ... Ratgebern geschrieben werden kann. Du kannst doch nicht ernsthaft das Lesen von Ratgebern anraten: Steht hier irgendwo die genaue 1:1-Situation des FS geschrieben? Nein. Also.

    Deswegen ist es so wichtig, dass er seine Gefühle hier genauer definiert. Dann hat er - vielleicht - die Chance, einen annähernden 1:1-Rat zu bekommen, der vielleicht vom Grundprinzip her als Anregung auf seine Situation angelegt werden kann.
     
    • # 14
    • 07.10.2010
    • Gast
    Ich sehe das genau wie die Nr. 12, Du bist einsam. Ich war auch mal in dieser Situation, dass ich eine Beziehung beendet habe, weil ich ihn nicht geliebt habe. Dachte danach auch, ích vermisse ihn, hab aber in Wirklichkeit nur eine Beziehung vermisst.
    Versuche Dich nicht drauf zu fixieren. Es hört irgendwann auf.
     
    • # 15
    • 07.10.2010
    • Gast
    13 an 14: Bei mir war's anders als bei dir, es hatte andere Gründe, geliebt habe ich ihn schon.
     
    • # 16
    • 07.10.2010
    • Gast
    Was dir so weh tut, ist das sie einen Neuen hat und damit wahrscheinlich auch glücklich ist.
    Dir wäre es lieber wenn sie um dich jammern würde, dich zurück haben wollte.
    Mir geht es genauso...und bei mir ist es auch schon 1/2 Jahr her...
    ich habe versucht wenigstens noch freundschaftlichen Kontakt mit ihm zu pflegen, aber ich konnte es nicht mehr. Es tat mir noch mehr weh, wenn ich mitbekommen hatte wie glücklich er ist und mich nicht vermisst...
    Ich kann seitdem auch keine Beziehung mehr eingehen.
    Durch dieses Tal müssen wir gehen. Ich hoffe es ist irgendwann vorbei...

    Ich wünsche dir auch viel Kraft!
     
    • # 17
    • 07.10.2010
    • Gast
    Hallo,
    hier ist der Fragesteller.
    @#4 Am Anfang der Beziehung war ich hin und weg, am Ende fühlte ich gar nichts mehr. Ich war komplett leer.

    @#6 Das kann man wohl sagen.

    @#7 Schon direkt nach der Trennung habe ich angefangen über sie nachzudenken. Die ersten Tagen waren die schlimmsten, konnte nichts essen, geschweige arbeiten. Schlafen gung auch nicht. Bis heute kann ich nicht so richtig schön durchschlafen wie damals. Trotz all dem Schmerz bin ich nicht zurück gegangen, weil ich wusste, dass ich uns damit kurzfristig geschont hätte, aber langfristig noch mehr Schmerz bereitet hätte. Denn wir wären auf kurz oder lang wieder gescheitert. Meinte ich. Hab sie bisher nie zufällig getroffen. Körperliche Anziehungskraft kann es nicht sein, ich vermisse ihren Körper nicht, auch nicht den Sex mit ihr. Zum Ende der Beziehung habe ich nur noch ihretwegen mit ihr Sex gehabt.

    @#8 Es fällt mir schwer über Gefühle zu reden, kann sie nicht so gut beschreiben. Ich mag sie, zweifelsohne. Und ich vermisse sie. Ich fühle mich aber frei ohne sie obwohl ich mir oft wünsche, sie wäre nicht nur in meinem Kopf, sondern auch real da. Wenn ich an uns zurück denken, wie glücklich wir damals waren, was wir alles erlebt habe, empfinde ich Schmerz und Wehmut. Ich fühle mich als wäre ich verlassen worden und dabei bin ich ja selbst gegangen. Ich fühle mich als hätte ich mich selbst verlassen. Ich fühle mich wertlos.

    @#9 Heute weiss ich dass ich nicht in die große Welt, sondern einfach nur von ihr weg wolllte! Ich habe mir nach der Trennung eine Wohnung gekauft und habe eine einjähige Auslandsentsendung abgeleht. Wäre ich noch mit ihr zusammen, hätte ich definitiv angenommen.

    @#10 Da muss ich dir recht geben. Ich habe bisher keinen Versuch unternommen sie zurück zu bekommen und habe es nicht vor.

    @#12 Wertvolle Tipps, ich hoffe die Umsetzung gelingt mir.

    @#16 So egoistisch bin ich nicht. Ich habe sie verlassen. Sie hat genug darunter leiden müssen. Wenn sie heute wieder glücklich ist, tief in mir freut es mich für sie, denn sie hat es sich verdient. Unabhängig davon weiß ich nicht ob sie glücklich ist, habe keinen Kontakt zu ihr.

    Aber Leute mal im Ernst, wenn ich lese was ich hier soeben produziert habe, klingt es für mich nach jemandem, der einen Knacks weg hat! Ich kann nämlich keine Gründe erkennen, warum mir eine Frau, die ich verlassen habe, die ich nicht liebe, die ich nicht zurück haben will, die ich nicht zurück haben kann, die ich wahrscheinlich nicht mal mehr kenne (Trennung verändert), zu der ich keinerlei kontakt habe, etc., NICHT aus dem Kopf geht!! Ich habe ein ausgeglichenes Leben, lerne zu genüge andere Frauen kennen, unternehme viel, etc. Da ist was Faul, oder?
     
    • # 18
    • 08.10.2010
    • Gast
    Ich verstehe sowieso nicht, wie man sich trennen kann, wenn die Liebe nachlässt. Das ist doch vollkommen normal, dass man jemanden nach einigen Jahren eben nicht mehr wirklich vermisst etc. Es wundert mich deshalb auch nicht, dass du scheinbar doch noch an ihr hängst. Die unterschiedlichen Zukunftsansichten sind problematisch, aber auch verhandelbar.

    Erst Schluss machen, dann rumjammern. Akzeptier deine eigene Entscheidung und leb dein Leben. Hast du den Kontakt ganz zu ihr abgebrochen? Ja, oder? Das sollte eigentlich helfen. Und eben NICHT über sie nachdenken. Das wühlt dich doch nur auf.
     
  5. Nur weil die Beziehung zu Ende ist und möglicherweise nicht mehr hergestellt werden kann, ist es noch laaaange nicht sinnlos, darüber nachzudenken und das Problem, was bestand, zu verstehen. Nur dann kann man es auch lösen, insbesondere, wenn jetzt nicht alles in Ordnung ist also ein Folgeproblem eingetreten ist.

    Für mich hört es sich ganz klar danach an, dass Dein Herz immer noch ihr gehört und immer ihr gehört hat. Aber dein Verstand war nicht einverstanden und vielleicht war es auch rational/vernünftig.

    Ich habe auch mal Schluss gemacht, weil zu viel Streit war, nicht, weil sie nicht liebenswert war.

    Für Dich ist es wohl egal, ob Du oder sie Schluss gemacht hat. Es fühlt sich für Dich an, als ob sie es war (obwohl es Dein Verstand war). Du kannst ja mal so tun, als ob sie Schluss gemacht hätte. Dann bist Du quasi das "Opfer" und must es nun als Opfer verarbeiten. Vielleicht geht es so herum einfacher?
     
    • # 20
    • 09.10.2010
    • Gast
    Nochmal 13: Ja, du hast irgendein Problem. Wo gibt's denn sowas: Schluß machen, weil die Liebe angeblich weg ist und sie jetzt nicht aus dem Kopf kriegen? Wie soll jemand wie du, der so mit Kopf handelt, dann überhaupt eine wirklich langfristige Verbindung eingehen?

    Ich glauben, es ist dir einfach nur klar geworden, dass du zu sehr mit Kopf und zuwenig mit Herz gehandelt hast. Und du hast ein schlechtes Gewissen. Recht so!
    Liebe geht nicht weg. Das, was du jetzt spürst, wird wahrscheinlich Liebe sein. Nur hast du es vorher nicht wahrgenommen.

    Man trennt sich, wenn schlimmere Dinge vorliegen.
     
  6. @FS,

    du schriebst in #17:
    Aber Leute mal im Ernst, wenn ich lese was ich hier soeben produziert habe, klingt es für mich nach jemandem, der einen Knacks weg hat! I.... Da ist was Faul, oder?

    Ja, ist es. Und ich denke, dass dein "Problem" hier im Forum nicht an der richtigen Stelle ist. Du gehörst zu einem Profi.

    Wenn du das nicht möchtest, manche Menschen lehnen ja Therapeuten ab, dann gefällt mir Antwort #12 "Gedankenhygiene" am Besten.

    Dazu noch ein anderer Vorschlag: gestatte dir, dich am Tag eine dedizierte Zeit, zum Beispiel 15 Minuten mit ihr zu beschäftigen und sage dir dann "nun ist es genug für heute, morgen wieder." Wenn sie außerhalb dieser Zeit in deinen Gedanken auftaucht, dann weiter mit den Tipps von #12.

    w/48
     
    • # 22
    • 10.10.2010
    • Gast
    13/20 zu 21: Es hat doch keinen Sinn, dem FS hier Ratschläge zu stellen. Er liest doch die Frage gar nicht mehr und will sich seinen Problemen gar nicht stellen. Und auch hier schreibe ich - wie in 13 - als "Betroffene": Denn ich habe mich meinen "Problemen" gestellt, an mir gearbeitet und alles überwunden (ganz ohne Therapie zwar, aber mit ausdauernder Hilfe von lieben, geduldigen Freundinnen).
     
    • # 23
    • 10.10.2010
    • Gast
    Lieber Fragesteller,

    ich kenne deine Situation und nein: es ist nicht normal. Du bist von ihr abhängig geworden. Es gibt verschiedene Persönlichkeitsstörungen. Alle haben gemeinsam, dass man wenig Selbstwertgefühl hat und sich dann nur als Ganzes, Vollwertiges sieht, wenn man mit der einen Person zusammen ist (und ich war auch nicht aus Liebe mit der Person zusammen, sondern,w eil ich mich nur mit ihm als Ganzes gefühlt habe. Ich fand ihn irgendwann nicht mehr attraktiv, aber wollte ihn auch nicht gehen lassen). Du hast dich auf Jemanden fixiert, dem du sehr nahe stands und der dich vollkommen machte. Die Idealisierung des anderen ist dabei normal. Er/Sie beeinflusst dein Selbstwergefühl. Ohne sie geht es dir nicht gut. Sie fehlt dir, wie einem kleinen Kind die Mutter fehlt. Das du eifesrüchtig bist auch ohne Liebe ist normal, denn es ist wie ein Besitz, der genommen wurde. Ich rate dir: ****Geh zu einem Therapeuten******
     
    • # 24
    • 20.10.2010
    • Gast
    Leute, Leute, was will er denn nach "nur ca. 2,5 Jahren" mit einem Therapeuten?
    Ich war 26 Jahre mit meinem Mann zusammen, er hat mich mit meiner Freundin betrogen, das ist jetzt fast 3 Jahre her und ich habe immer noch Zeiten, wo alle Erinnerungen an diese lange Zeit in mir hochkommen. Eine neue Liebe hat mich ins Leben zurückgeholt. Es braucht eben alles seine Zeit. gibt doch bestimmt liebe nette Menschen in deinem Umfeld, die dich dahingehend aufbauen können.

    Ich glaube du warst dir deiner Liebe zu ihr nicht bewusst, bist nicht genug auf die Beziehung eingegangen, hattest viell. auch falsche Vorstellungen von einer Beziehung zu ihr. Bin auch der Meinung, dass du es bereits bereut, diesen Schritt gemacht zu haben, dir jetzt erst richtig bewusst wird, was sie dir eigentlich bedeutet.


    für die Zukunft alles Gute
    PS: es wird besser, langsam aber es wird besser!
    Liebe Grüße und alles Gute für Dich
     
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