• 06.03.2016
    • Alex1980

    Gibt es Dauersingles, die ihr Liebesglück gefunden haben?

    Ich bin inzwischen (wieder) seit gut fünf Jahren allein und ich kenne niemanden in meinem Alter, der so lange alleine gewesen wäre. Ich kenne eine Frau ü50 in der Verwandtschaft, die seit etwa zehn Jahren alleine ist, aber sie war verheiratet und hat zwei Kinder. Ich war nie verheiratet und habe auch keine Kinder.
    Wenn man lange alleine ist, bekommt man nicht nur merkwürdige Ratschläge, sondern auch Sticheleien wie "Du suchst dir ja keine Frau", "Du brauchst ja keine Frau" u.ä. Wenn man es so betrachtet, komme ich alleine gut zurecht, doch der Wunsch nach Zweisamkeit ist bei mir vorhanden, aber ich habe meine Zweifel, eine Frau zu finden, die zu mir passen würde und die von sich aus meine Lebensgefährtin wäre. Ich treffe praktisch keine Frauen mehr, keine Dates, keine Kandidatinnen.
    Ich frage mich, ist es noch möglich, nach mehreren Jahren der Einsamkeit jemanden zu finden? Gibt es Dauersingles, die sich verliebt haben, deren Liebe erwidert wurde und die ihr Liebesglück gefunden haben?
     
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  2. Guten Morgen lieber Alex,

    es ist kein Makel, längere Zeit ein Single zu sein und fünf Jahre ist keine Zeit. Wer die Liebe sucht, wird sie nicht so schnell finden, wie jemand, der sich mit Äußerlichkeiten begnügt, oder nur eine Handelsbeziehung anstrebt.
    Sei ganz entspannt...... Suchen kann man die Liebe auch nicht, man kann nur seinen Geist darauf ausrichten und präsent sein. Es ist entscheidend, welche Vorstellungen du von der Liebe hast und dass du dieses Bild in deinem Herzen trägst, dann wird dir die richtige Frau auch begegnen. Selbstzweifel blockieren nur, es gibt für jeden das passende Gegenstück. Das, was du dir vorstellst, gibt es, sonst könntest du es dir nicht vorstellen....Viel, viel Glück und Kopf hoch!
     
    • # 2
    • 07.03.2016
    • Kain
    Die "zu-jedem-Deckel-passt-ein-Topf-Rhetorik" ist alleine aufgrund des unausgeglichenen deutschen Geschlechterverhältnisses, ein Problem übrigens, welches sich durch die aktuelle Zuwanderung (zumindest in der Altersspanne von 15 bis 35 Jahren) massiv verschärft haben dürfte, unhaltbar.

    Manche Menschen, und hiervon sind insbesondere die Männer betroffen, werden - vielleicht sogar ein Leben lang - alleine bleiben. Ich will dem FS nicht sämtliche Hoffnungen nehmen, aber im Gegensatz zu anderen Suchenden dürften gerade erfolglose männliche Dauersingles mit diesem Problem konfrontiert werden.
     
    • # 3
    • 07.03.2016
    • monica43
    Meine Tante hat im Alter von 58 Jahren ihren Mann, der damals 63 war kennengelernt. Jeder hat ihr abgeraten, was will sie mit den "alten" Mann.
    Sie hatten noch 26 glückliche, gesunde, harmonische Lebensjahre, die sie in gegenseiter liebevoller Fürsorge, schönen Reisen, viel Humor und als wunderbare Bereicherung für Nichten und Neffen verbracht haben.
    Letztes Jahr erlitten beide fast gleichzeitig hintereinander einen Schlaganfall und starben kurze Zeit später. Also es ist nie zu spät.
     
    • # 4
    • 07.03.2016
    • oh ja
    Du bringst doch die besten Voraussetzungen mit!

    Du bist 5 Jahre Single... das heißt, sämtliche Sehnsucht nach Sexualität und Nähe ist dir ziemlich fremd.. denn sonst wärst du nicht so lange Single ... du brauchst es nicht wirklich..

    Es gibt massenhaft asexuelle Frauen und Männer, denen es z.B. reicht sich für die Zärtlichkeit und Nähe allenfalls Hunde oder Katzen halten.... natürlich gibt es bei denen sporadisch auch mal die Idee von.. Es wäre schön, wenn... aber grundsätzlich ist es ihnen auch nicht sooo wichtig.

    Diese Damen und Herren sind dann als Singles in Wandervereinen, Gesangsvereinen, VHS - Kursen u.s.w. vertreten, und sie haben ihr Privatleben und ihre Sozialkontakte auch gut organisiert...

    Ich kenne richtig viele solcher Leute.

    Wenn du aktiv bist, wirst du auf sie treffen.. vielleicht ergibt sich eine Freundschaft und darüber ein bisschen mehr..
     
    • # 5
    • 07.03.2016
    • Tomyi
    Ja, das ist sicher möglich. Das habe ich auch gesehen.
    Wenn du jetzt keine attraktiven Frauen siehst, gehe künftig dahin, wo du welche siehst. Überspitzt: sie wird dir nicht über den Weg laufen, wenn du nur auf deiner Couch im Wohnzimmer und am Stammtisch zwischen deinen Kegelbruedern sitzt.
     
    • # 6
    • 07.03.2016
    • Schnov
    Ja.

    Ich war in der Blüte meiner jungen Jahre (von 23 bis 31) acht Jahre lang unfreiwilliger Single, keine Beziehung, kein Sex, kein Kuss, kein Flirt, nichts - und hab' dann, völlig unverhofft, doch noch mein Glück gefunden.

    Ich hatte vorher den Gedanken schon völlig aufgegeben, noch jemals eine Frau kennenzulernen, die auch nur das geringste Interesse an mir hat, vor allem auch noch körperlich. Das konnte ich auch gut nachvollziehen: Wenn ich nicht zufälligerweise ich wäre, würde ich mich auch nicht für mich interessieren, geschweige denn Körperkontakt mit mir haben wollen.

    Geklappt hat es allerdings nur aus zwei Gründen:

    - Ich bin durch Umzug in ein völlig anderes Umfeld hineingekommen, in dem es (a) noch Singles gab und ich (b) noch nicht den Nimbus des ewigen Singles weg hatte;

    - meine heutige Frau hat sich um mich bemüht und nicht lockergelassen. (Ich selbst war zu diesem Zeitpunkt schon so verschüchtert durch die ewigen Zurückweisungen, dass ich mich von alleine an keine Frau mehr herangetraut hätte, und schon gar nicht an attraktive Exemplare, die habe ich nach diesen Jahren gemieden wie der Teufel das Weihwasser.)
     
  3. .....das relativiert sich, wenn man bedenkt, dass es auch jede Menge Menschen gibt, die bewusst keine Beziehung anstreben. Es müssen ja auch nicht gleich 10 passende Deckel vorhanden sein, einer reicht doch ;-)
    Vielmehr scheitert die Suche und der Erfolg, an ganz anderen Dingen.
    Negationen z.B. haben noch nie zum Erfolg geführt. Wer eine klare Vorstellung davon hat, wie er Liebe leben möchte, sich seiner selbst sehr bewusst ist und nicht an sich zweifelt, der wird auch fündig. Gleiches zieht Gleiches an.......
     
    • # 8
    • 07.03.2016
    • rosenmann
    Die Antwort ist, ja, es gibt welche, aber es gibt auch welche, die für den Rest des Lebens allein untwerwegs sind, mehr oder weniger freiwillig.

    Manche sagen, sie möchten das so, aber die Art, wie sie das sagen lässt oft vermuten, dass sie sich eben abgefunden und resigniert haben, so wirklich toll finden viele das dann eher nicht.

    Nun, das Problem ist, dass man mit zunehmendem Alter eben auch umso mehr aus den Puschen kommen muss. Wenn du zum Ziel kommen willst, musst du offen für alles sein, auch oder gerade ein Ortswechsel in eine größere Stadt sollte da Teil deiner Überlegungen sein. Hast du das nicht schon einmal so ähnlich gefragt? Ich habe dir schon mal so geantwortet, wenn ich mich richtig erinnere.

    Wenn du merkst, dass in deinem Kaff oder Städtchen kaum noch weibliche Singles vorhanden sind, wird sich daran von selbst nicht viel ändern. Da kannst du noch 10 Jahre warten oder eben weiterziehen.

    Ich behaupte mal, je größer die Stadt, desto mehr Chancen hast du, in jedem Alter noch das passende Gegenstück zu finden. Auf dem Dorf scheint es ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass es dort selten Singlefrauen gibt, die auch nur im weitesten Sinne attraktiv sind. Das kann man dann meist auch beobachten, wird z.B. eine Frau verlassen, hat sie fluchs wieder einen männlichen Begleiter, der sich liebevoll um sie kümmert, die Jungs aufm Dorf beobachten sowas genau und sind im richtigen Moment dann direkt zur Stelle.

    Kompromisse wirst du immer machen müssen, aber so mancher Kompromiss ist am Ende vielleicht genau die richtige Wahl.

    Finde es heraus.
     
    • # 9
    • 07.03.2016
    • Moona
    Immer wieder habe ich im Bekanntenkreis Menschen erlebt, die nach langem Singledasein einen Partner fanden. Darunter waren beispielsweise zwei Frauen, die jeweils ihren ersten Partner mit weit über 40 kennenlernten. Und beide sind mit ihm noch zusammen, nach über 20 Jahren.
     
    • # 10
    • 07.03.2016
    • INSPIRATIONMASTER
    Liebesglück hat mit Alter und mit Dauersingle nichts zu tun! Ich bin doch viel lieber ein glücklicher und zufriedener Single als ein unglücklicher und unzufriedener Mensch mit unpassendem(r) Partner(IN), wie bei so vielen Beziehungen, nur weil ich nicht alleine leben kann! 2 Dinge halte ich für wichtig:
    1. "Mit dir alleine sein können ist die Grundvoraussetzung für eine erfüllende Beziehung! Wenn du nicht gerne Zeit mit dir verbringst, warum sollte es dann ein anderer tun? Wenn du einsam bist, und darunter leidest, erzeugst du inneren Widerstand gegen das, was ist. Wenn du es liebst, mit dir alleine zu sein, werden sich auch andere regelrecht darum reißen mit dir zu sein!"
    2. "Nähe zulassen! Menschen sehnen sich nach einer erfüllenden Beziehung, doch gleichzeitig flüchten sie, oder der Partner, sobald wahre Nähe aufzukommen scheint. Und dann leiden beide im Endeffekt. Ich finde diese Entwicklung tragisch und auch traurig. Meiner Meinung nach auch ein Anzeichen dafür, dass wir verlernt haben unsere Gefühle zu deuten und gut mit ihnen umzugehen."


    Liebe ist wie ein Schmetterling, der sich auf deine Hand setzt. Wenn du versuchst, ihn zu kontrollieren - festzuhalten - dann bleiben dir nur zwei Möglichkeiten:
    Du verschreckst ihn durch die Bewegung deiner Finger und er verlässt dich.
    Du hältst ihn so fest, dass du ihn verletzt, ihm womöglich die Flügel brichst und er ewig leiden muss.
    Das einzig Richtige zu tun ist also, den Schmetterling gar nicht kontrollieren zu wollen. Sondern einfach dankbar dafür zu sein, dass er da ist. Und ihn als das zu würdigen, was er wirklich bedeutet:
    Liebe. Liebe, die nicht eingesperrt werden kann, weil sie sonst stirbt oder auch nicht zum Leben kommt!
     
    • # 11
    • 07.03.2016
    • moringa
    Ich habe vor 9 Monaten meinen Freund kennengelernt und war davor seit 2011 single. Ein paar Beziehungsanbahnungen haben sich zwar ergeben, aber alle Männer hatten gemeinsam, dass ich einfach sofort spürte dass es nicht das ist was ich suche. Dementsprechend verzweifelt war ich irgendwann und habe mir die gleiche Frage wie du gestellt. Ich dachte auch irgendwas stimmt mit mir nicht.
    Als ich meinen Freund kennenlernte war es sofort anders, es passte einfach. Er war davor auch ein paar Jahre single und hat ebenfalls einige Frauen kennengelernt aber bei keiner passte es.

    Ich denke es geht dir genau so. Du wirst eines Tages jemanden finden und froh sein, nicht jede x-beliebige Person genommen zu haben.
     
    • # 12
    • 07.03.2016
    • Schnov
    Das stimmt aber nur, wenn sich tatsächlich mehr Männer gegen eine Beziehung entscheiden als Frauen. Andernfalls verschlimmert es das Ungleichgewicht nur oder ändert bestenfalls nichts daran.

    Das würde ich dem FS auch raten: Arbeite an Deinem Selbstbewusstsein und Deinem Selbstwertgefühl! Ich habe weder noch, und mir ist nie gelungen, daran etwas zu ändern, aber die Beobachtungen im Leben zeigen immer wieder, dass das bei Männern geradezu ein non plus ultra ist.

    Ach, das ist in der Großstadt auch nicht anders. Mir ist seit 1990 in Berlin kein weiblicher Single unter 60 Jahren begegnet. Einige Frauen, die ich kannte, waren zwar wohl zwischenzeitlich manchmal Single, aber als ich das erfahren habe, waren sie längst wieder vergeben. Da kommt eben wieder das statistische Ungleichgewicht zum Tragen, darüber lohnt es sich nicht nachzudenken, damit muss man einfach leben: Du musst auch immer noch zu einem der raren rechten Zeitpunkte kommen, so ist das nun mal.
     
    • # 13
    • 07.03.2016
    • Kastanie
    Ich finde es wichtig, für einen neuen Partner überhaupt offen zu sein.

    Auch ich war einige Jahre als Ü-40-Singlefrau unterwegs, ich habe diese Zeit intensiv für mich selber genutzt, d.h.
    - viel für mich und meine Zufriedenheit getan
    - mein Äußeres verbessert
    - meine Wohnung entrümpelt
    - Freundschaften vertieft
    - neue Kontakte zu Singles aufgebaut
    - neue Freizeitaktivitäten
    - Gelegenheiten geschaffen, neue Partner kennenzulernen.

    Der neue Partner war plötzlich da, es war ein Erkennen auf beiden Seiten, wir waren uns auf Anhieb sehr sympathisch.

    Es kann also klappen, man sollte aber schon auch selber aktiv werden.
     
    • # 14
    • 07.03.2016
    • Ga_ui
    Du klingst sehr hifllos und manipulierbar.

    Genaugenommen hatte ich die letzte, gute ausgewogene Beziehung auch vor 11 Jahren. Und ich kenne andere, die sind schon ihr ganzes Leben lang Single. Du bist also kein Einzelfall, aber dir muss klar sein, dass keiner darüber spricht aus Selbstschutz. Du klingst wie ein hilfloses Schaf in der Schafsherde. Wer andere Lebensvorstellungen hat oder aus dem Rahmen fällt, muss sich eben wie ein Löwe hinstellen, nicht wie ein Schaf. Und auch darüber nachdenken, ob es so gut ist, öffentlich über seine Probleme zu heulen. Da kassiert man meist nämlich nur ein. 5 Jahre Singlesein ist heute doch nicht mehr viel. Wer schnell einen Partner findet, der wechselt auch schnell den Partner. Aber das sollte dir egal sein.

    Freunde, die dir solche Sprüche um die Ohren hauen, sind keine Freunde und gehören aussortiert. Das solltest du wissen und konsequent handeln. Stichelungen dulde ich z.B. überhaupt nicht und sind mir zu primitiv. Das führt dazu, dass ich mir andere Mensche suche und finde, die eher auf meiner Ebene schwingen und erfolgreicher bin bei solchen Leuten und mit meiner Lebenseinstellung.

    Es ist völlig überflüssig, zu sagen, dass du dich nach Zweisamkeit sehnst, denn Gemeinschaft ist doch ein Grundinstinkt jedes Lebewesens!!!

    Heulen bringt aber auch nichts. Keine Dates = dann geh eben mehr aus, sammel dir Mut und Erfahrung im Flirten an. Dabei können wir dir nicht helfen. Deine Hauptangst liegt ja daran, dass du meinst, niemanden finden zu können, der mit mir zusammensein wollen würde. Das ist doch schonmal völlig Quatsch! Für jeden Menschen gibt es die richtigen Gruppierungen an Menschen. Erweitere deinen Wirkkreis, wechsle deinen Stil, sei offen für anderes!
     
    • # 15
    • 07.03.2016
    • Andriana
    Sicher ist es auch nach längerem Single-Dasein möglich, jemanden zu finden. 5 Jahre sind jetzt auch nicht die Welt. Wenn ich mal 5 Jahre zurück denke...das war 2011...kommt mir vor wie gestern.

    Eine Garantie aber wird dir niemand geben können. Man kann nur die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen. Wichtig ist zu wissen, welche Art der Partnersuche einem liegt. Ich habe z.B. festgestellt, dass ich Männer erstmal in völlig "unverfänglichen" Situationen kennenlernen muss. Zu der Erkenntnis konnte ich aber nur gelangen, indem ich viel ausprobiert habe.

    Das einzige, was für mich in Frage kommt, ist also ein Kennenlernen im Studium (das allerdings hoffentlich bald beendet sein wird), auf der Arbeit, im Freundeskreis (der aber leider in letzter Zeit arg zusammengeschrumpft ist - wird Zeit, neue Kontake zu knüpfen) oder über Vereine/Kurse.

    Leider lernt man auf diesen "natürlichen" Wegen nicht so wahnsinnig viele neue Leute kennen, insbesondere als introvertierter Mensch und ganz besonders mit zunehmendem Alter. Und die Single-Quote in meiner Altersgruppe liegt bei gefühlt unter 10%....

    Letzteres empfinde ich mittlerweile als mein größtes Problem bei der Partnersuche. In der Zeit, in der die Partnersuche am einfachsten ist - als Teenie bis ca. Anfang/Mitte 20 - war ich extrem schüchtern und optisch eine graue Maus. Inzwischen hab ich mich wohl etwas "rausgemacht"; das nützt mir aber wenig, denn jetzt gibt es kaum noch Single-Männer, die sich für mein "neues Ich" begeistern könnten. Und bei den wenigen, die tatsächlich ab und an Interesse zeigen, rieche ich die Torschlusspanik und "Hauptsache irgendeine Frau"-Einstellung drei Meilen gegen den Wind. Nein danke...

    Ich hab den Glauben daran verloren, noch eine Beziehung zu finden, wie ich sie mir wünsche. Bis 30 hat es nicht geklappt (eine richtige Beziehung gab es nie, nur Affären, Freundschaft+, kurze Beziehungsversuche) - warum sollte es über 30 klappen? Ich werde nicht schöner, die Single-Quote nicht höher. Bald gehöre ich auch noch zu der Altersgruppe, die unter Torschlusspanik-Generalverdacht steht und von Männern ängstlich gemieden wird. Ich hab halt das Pech, eine Frau zu sein...meine "beste Zeit" ist ungenutzt verstrichen.

    Ich zweifle aber auch langsam daran, dass es das, was ich suche, wirklich gibt. Im Bekanntenkreis sehe ich viel Pragmatismus und faule Kompromisse. Vielleicht bin ich disney-verseucht, aber sowas will ich nicht.
     
    • # 16
    • 07.03.2016
    • frei
    Ich war zwischen 30 und 43 single ( mit Kind ), wie Schnov null, nada, niente, nicht mal ein Kuß.
    Dann drei Jahre geübt, d.h. im I-net Männer kennengelernt, etwas mehr als niente, aber nur mit zwei Männern während kurzmonatiger Beziehungen Sex, bis ich meinen Schatz fand. Mit dem bin ich jetzt zwei Jahre zusammen und glücklich.

    w 48
     
    • # 17
    • 07.03.2016
    • Herakles
    Also ich glaube nicht, dass jeder Topf einen Deckel findet.
    Ich wohl nicht und zwei meiner Freundinnen auch nicht, eine ist schon sehr lange Witwe, die andere geschieden, sie fanden niemanden mehr, welche in ihr Leben und in ihre Ansprüche passte, aber uns geht es gut und wir sind zufrieden.
    "Wir" hätten tiefstapeln oder sogenanntes downdating betreiben müssen, wenn wir unbedingt wieder einen Partner gewollt hätten.

    Mich nervt das Stigma eines Singles und die Frage nach dem warum? Kein Paar wird gefragt, warum es ein Paar ist oder warum ein Paar Kinder haben will? Aber nach dem Singlestatus wird immer gefragt, als ob es eine Krankheit wäre.

    Single zu sein ist überhaupt kein Drama, so lange man mit sich zufrieden ist. Es wird erst dann zum Drama, wenn man als Duett unterwegs sein will, aber dann muss man aktiv werden - überall.
    Von nix kommt nix.

    Allein schon der Gedanke wäre mir zu anstrengend, da liege ich lieber auf der Couch, esse Gummibärchen und telefoniere mit meinen gleichgesinnten Freundinnen auf ein Date zum shoppen.

    Mir sind viele Dinge im Leben noch wichtig und ich will vieles noch probieren, eine Partnerschaft gehört nicht mehr dazu.

    Dem FS wünsche ich allerdings alles Gute und viel Glückl
     
    • # 18
    • 07.03.2016
    • Marcelll54
    Theoretisch ist es jederzeit und überall möglich, einen neuen Partner/in zu finden. Überall dort, wo man sich mit Menschen umgibt.

    Wenn man kontaktfreudig ist, lernt man mehr Menschen kennen.
    Dabei die höhere Chance, darunter auch Singles kennenzulernen.
    Unter diesen Singles, eine/n passenden zu finden.

    Oder dabei die Leute auf sich aufmerksam machen. Auch den Singles darunter. Und ggf. ein Single dabei besonderes Interesse für ihn entwickelt ?

    Man kann sein Leben lang alleine sein. Oder nur jeweils für 2-4 Wochen. Dazwischen ist alles möglich.

    Manche wechseln sogar ihren Job, um mehr mit Leuten zusammen zu kommen. z.B. um mehr Kontaktfreudigkeit zu lernen/trainieren. Oder gar um dabei neue Leute kennenzulernen.

    In meinem Job bin ich nun für eine Woche lang auf einer lokalen Messe. Dabei werde ich selber täglich ca. 1.000 Besuchern begegnen. Und die werden mir begegnen. Das ist keine Garantie, aber ein Versuch. Denn zu mir nach Hause, wird Keine von alleine kommen.
     
    • # 19
    • 07.03.2016
    • rosenmann
    Bitte? Da lebst du aber in einem anderen Berlin als ich. Ich bin noch keine zwei Jahre hier und treffe viele Singlefrauen, sicher, "die Eine" war noch nicht dabei, aber ich hatte Affairen oder anders gesagt, meinen Spaß. Dass ich noch keine feste Beziehung habe liegt nicht daran, dass es nicht geht, sondern daran, dass ich erst langsam wieder danach schaue.

    Es gibt hier genug Singlefrauen und was für tolle und einige sind ganz schön auf der Suche, dass sie auch nicht mehr zu wählerisch sind.

    Sorry, aber da machst du irgendwas falsch, wenn du seit über 20 Jahren hier keine Frau kennengelernt hast. Du solltest dein Konzept überdenken.
     
    • # 20
    • 07.03.2016
    • Wildblume
    Komisch, ich bin seit Jahren Single, kenne viele andere Frauen in Berlin die gut ausgebildet, sehr wohl gut aussehend sind, einen ganz normalen Job nachgehen, weder egozentrisch, tussihaft oder so sind und dennoch ungewollt Single sind. So zwischen 40 und 55 Jahren. Eigentlich je schlanker und attraktiver, um so mehr Single, aber werden dafür von Männern um so mehr versucht zu verarschen..

    Ja, der passende Zeitpunkt muss auch da sein, hat viel mit Glück zu tun und Frauen, gerade wenn sie was im Kopf haben, damit meine ich nicht Intellektualität, verarbeiten erstmal die alte Beziehung, Bekanntschaft, wechseln nicht warm und bleiben lieber Single, als schnell Wechsel Bäumchen zu spielen, wie es viele Männer tun.

    Meine Erfahrung, je ungebildeter und weniger attraktiver, desto eher verheiratet und oft einen ganz netten Mann an der Seite.

    w
     
    Moderationsanmerkung: Bitte achten Sie künftig auf eine korrekte Rechtschreibung. Vielen Dank.
    • # 21
    • 07.03.2016
    • Marcelll54
    Nun, wenn 1980 = Geburtsjahr -> als Mann nun ca. 36 J. alt = eigentlich in dem Alter feste Beziehung oder gar verheiratet, sowie erste Kinder.

    Stattdessen seit 5 Jahren Single. Da wundern sich Viele.
    Was sind die Ursachen in den letzten 5 - 8 Jahren ?
    Wenn man nichts versucht, kann nichts werden.

    Man muß Frauen kennenlernen, ggf. daten, und bei näherem Interesse mit ihnen 1-3 Monate verbringen, um heraus zu finden, ob man zusammen passt.

    Die meisten Paare mochten sich anfangs gar nicht. Aber sie versuchten es trotzdem miteinander. Und nach und nach stellten sie ggf. fest, dass sie doch zusammen passen.

    Aber die passende Frau "frei Haus" geliefert - die gibt es nicht.

    Weiteres Problem: Ab ca. 28 oder 30 J. alt bilden sich feste, dauerhafte Paare. d.h. die Zahl der Singles verringert sich. Und damit die Auswahl potentieller Partnerinnen. Also nicht noch länger warten, denn die Auswahl schrumpft.

    Mein Fehler war in diesem Alter, dass ich nicht aktiv genug gesucht habe. Weil ich hoffte, dass sich irgendwie irgendwas in Richtung fester Beziehung ergeben würde. Weil ja in einem Alter, wo sich feste, dauerhafte Partnerschaften entwickeln können.

    Ich kenne Frauen, die seit 15 Jahren Single sind. Aber sich sofort verlieben könnten, wenn sie einen neuen Partner hätten.
     
    • # 22
    • 08.03.2016
    • Ga_ui
    Ich finde das auch übel. Es heißt dann: "Wie kann eine so schöne Frau wie du keinen Mann haben". Die Leute verstehen wohl einfach nicht, dass das nichts mit dem Aussehen zu tun hat, sondern man auch keine hohle Barracke als Partner braucht. Ich habe mich an sowas in meiner Singlezeit aber gewöhnt. Immerhin bin ich von den Paarproblemen in allen Liebesstadien verschont geblieben, die ich an Paaren in meinem Umkreis miterlebt habe.

    Ich finde schon, es gibt den passenden Partner für jeden, aber von nix kommt echt gar nix. Man muss sich eben enorm umsehen, enorm aktiv werden, seine Hobbys ausweiten, bereit für neues sein. Glaube ja nicht, die Traumfrau kommt, weil du 3 mal flirtest oder einmal im Monat ausgehst. Du wirst vermutlich ein paar Körbe einstecken, ein paar Enttäuschungen erleben, dir neue Interessen aneigenen müssen, aber gerade wenn du nicht dran denkst, kommt die Eine.

    Wie gesagt, 5 Jahre ist wohl ein guter Durchschnitt. Genug Zeit, um sich auf sich zu besinnen, und mal zu überlegen, was man im Leben überhaupt möchte/vielleicht auch verändern möchte. Du könntest zwischenzeitlich an deinem Charakter arbeitern, Persönlichkeitsstraining machen, ein neues Hobby anfangen, etc.
     
    • # 23
    • 08.03.2016
    • Thorin
    ?
    Weil er seit 5 Jahren unfreiwillig Single ist, ist die Schlussfolgerung daraus, dass er asexuell sein muss?
    Nach dieser Logik, hat ein querschnittsgelähmter Rollstuhlfahrer einfach nur keine Lust zu laufen? Oder wie?
    Es gibt eben Menschen, die haben es schwer einen Partner zu finden. Sei es unattraktives Äußeres, oder keine Flirt-Fähigkeiten. Sie müssen eine junge Frau sein, denn diese Logik habe ich nur bei jungen Frauen kennen gelernt. So wie junge Frauen unattraktiven Männern unterstellen keine Absichten bei Ihnen haben zu können. Stichwort: "der will nur Freundschaft" Nur weil sie sich nicht vorstellen wollen, dass ein unattraktiver Mann auch ein sexuelles Wesen ist.
     
    • # 24
    • 08.03.2016
    • oh ja
    Ich habe auch beim wiederholten Lesen das Wort unfreiwillig nicht finden können.. und ich verstehe den Text auch nicht so, als würde Alex1980 darauf brennen jemanden kennen zu lernen, aktiv sein, Mittel und Wege finden wollen... für mich liest es sich eher wie ein nice to have...

    Von allen meinen Bekannten (w wie m) die sich nach Nähe sehnen und entsprechend aktiv waren jemanden zu finden, gab es niemanden der innerhalb von 5 Jahren nicht einmal wenigsten kurzfristig liiert war...
    Diejenigen, denen es nicht so wichtig ist... sehen es in meinen Augen ähnlich wie der Themenersteller.

    Im übrigen bin ich m, Mitte 50 und auch nicht gerade der womanizer.
     
    • # 25
    • 08.03.2016
    • schwalbenweg
    In meinem engeren Freundes/Bekanntenkreis gibt es derzeit vier "Langzeit- Singelinen". Es sind - bis auf eine - ausgesprochen hübsche Frauen, deutlich gutaussehnder als der Durchschnitt meiner Freundinnen/ Bekannten. Zwei von ihnen haben (zu) hohe Ansprüche. Die dritte der Hübschen hat keine hohen Ansprüche an Aussehen oder Einkommen, ist zudem charakterlich ein ganz toller, unternehmungslustiger Mensch. Leider hält sie sich für zu dick, obwohl sie das nicht ist, sie hat nur die typische frauliche Figur mit schlankem Oberkörper, schlanker Taille und etwas kräfigerer Hüfte/ Oberschenkeln. Sie müsste nur von dem Richtigen erobert werden. Sie verhält sich Männern gegenüber sehr kumpelhaft, kann und will gar nicht flirten, suchen oder ähnliches. Ihr Partner müsste vor allem Selbstbewusstsein und Lebensfreude mitbringen, ihr zudem zeigen, dass sie eine begehrenswerte Frau ist. Wäre ich ein Mann, wäre sie meine Traumfrau. Die vierte ist ein ganz toller Mensch, wäre eine liebevolle, witzige Partnerin, kommt super mit Männern klar, ist leider stark übergewichtig. Allerdings erwartet sie auch keinen durchtrainierten Adonis, würde beim Aussehen sicher Abstriche machen, beim Charakter natürlich nicht.

    Ausnahmslos alle hatten schon in "normalen" Beziehungen mit Männern mehr als drei Jahre zusammengelebt, drei von ihnen haben Kinder aus Langzeitbeziehungen.

    Fazit: Selbst wenn ich die zwei mit den möglicherweise überzogenen Vorstellungen abziehe, bleiben immer noch 50 Prozent Singlefrauen, die erobert werden wollen, wenn der Mann "Grundvoraussetzungen" erfüllt: Gepflegt, äußerlich/ alterstechnisch passend (vielleicht mal bei den etwas molligeren Frauen im Alter +/- drei Jahre probieren), charakterlich/ intellektuell passend, aufmerksam und selbstbewusst.
     
    • # 26
    • 08.03.2016
    • Schnov
    Das ist aber wirklich in keiner Weise repräsentativ. Gegenbeispiel: Unter meinen männlichen Bekannten gibt es viele, die seit Jahrzehnten ganz extrem unfreiwillig alleine sind; die Frauen, die ich kenne, sind und waren allesamt praktisch immer vergeben.

    Fazit: Der Wille und der Drang nach Sexualität und Nähe sind durchaus nicht immer entscheidend.
     
    • # 27
    • 16.03.2016
    • piepegal
    Warum nicht?

    Man kann jederzeit jemanden kennenlernen, der zu einem passt und das überall und in jedem Alter, in der Schule oder im Altersheim. Dass zwei Menschen zusammen bleiben hängt allerdings von Kriterien ab, die nicht jeder erfüllen kann.

    BUT:

    Ob es so erstrebenswert ist, unbedingt ein Paar sein zu wollen, wage ich zu bezweifeln, wenn ich die Paarprobleme hier im Forum lese ...